Kreationismus in deutschen Schulen?

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nasziv
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon nasziv » Fr 9. Mär 2018, 11:47

schokoschendrezki hat geschrieben:(09 Mar 2018, 10:29)

Richtig. Und hier findet sich ein ausführlicher Zeitungsessay zum Thema "Warum der neue Atheismus unsere Kultur verflacht": http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/warum-der-neue-atheismus-unsere-kultur-verflacht-1516724.html.

Hier steht "Neuer Atheismus" nicht für einfach einen Atheismus, der eben neu erstarkt ist, sondern direkt für einen informellen Zusammenschluss dieses Namens mit der zentralen Ideologie Szientismus.

Selbstverständlich ist das kein Plädoyer für die Vermittlung von Kreationismus im Biologieunterricht.

Einen anderen kritischen Weg zu Dawkins, (Neo)Atheismus und (Neo)Darwinismus beschreitet der amerikanische Philosoph und Atheist Thomas Nagel mit seinem Buch "Geist und Kosmos":

http://www.zeit.de/2013/43/sachbuch-phi ... und-kosmos

Nein, ein Plädoyer für die Vermittlung von Kreationismus im Biologieunterricht ist das auch nicht. Aber hinsichtlich des ursprünglichen Themas Förderung ein weiterer Baustein, nicht in diktatorische Maßnahmen aus der doch stark getrübten Sichtweise von Ideologen auf Wissenschaftsseite zu verfallen.
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Ammianus
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Ammianus » Fr 9. Mär 2018, 12:26

schokoschendrezki hat geschrieben:(09 Mar 2018, 10:11)

Na, mal vorsichtig. Ein "Missionsrecht" an Schulen gibts aus guten Gründen ganz grundsätzlich nicht.

Der Oxford-Theologe (und gleichzeitig gelernte Biologe) Alister McGrath hat mit dem Buch "Der Atheismus-Wahn" eine Antwort auf Dawkins "Der Gottes-Wahn" geschrieben und ich bin, obwohl selbst Agnostiker, völlig auf seiner Seite. Denn McGrath setzt der ideologisierten und hyperagressiven Argumentation von Dawkins und anderen "Neuen Atheisten" eine kultivierte, Geisteswissenschaften respektierende, nicht szientistische Polemik entgegen.


Das ist ja das, was ich schon angesprochen habe und was mir tierisch auf den Senkel geht. Dieses nervende Kampfgetue mancher Atheisten. Als gelte es die Welt zu retten. Und dabe hat man dann oft den mehr als deutlichen Eindruck, dass Leute wie dieser Stier z.B., könnten sie denn wenn sie wöllten, Zustände herbeiführen würden, die noch dem schärfsten Inquisitor des 17. Jahrhunderts eine kalten Schauer über den Rücken gejagt hätten.
Atheistische Talibunnys nenn ich solche Leute.

Gleich mal sehen, ob es das Buch in der Bibliothek gibt.
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Ein Terraner
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 9. Mär 2018, 12:50

Ammianus hat geschrieben:(09 Mar 2018, 12:26)

Das ist ja das, was ich schon angesprochen habe und was mir tierisch auf den Senkel geht. Dieses nervende Kampfgetue mancher Atheisten. Als gelte es die Welt zu retten. Und dabe hat man dann oft den mehr als deutlichen Eindruck, dass Leute wie dieser Stier z.B., könnten sie denn wenn sie wöllten, Zustände herbeiführen würden, die noch dem schärfsten Inquisitor des 17. Jahrhunderts eine kalten Schauer über den Rücken gejagt hätten.
Atheistische Talibunnys nenn ich solche Leute.


Das sich jemand wehrt und für seine Rechte kämpft, damit kommst du nicht klar. Ich finde es schlimmer über diese Dinge einfach hinwegzusehen und mit ist doch alles nicht so schlimm abzutun. Wenn man alles hin nimmt, dann ändert sich nie etwas und eine staatliche Schule hat ein neutraler Ort zu sein.
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Charles » Fr 9. Mär 2018, 14:36

Dark Angel hat geschrieben:(09 Mar 2018, 10:47)
Glaubenssätze haben im naturwissenschaftlichen Unterrricht/in einem naturwissenschaftlichen Unterrichtsfach nichts zu suchen.


Natürlich ist Kreationismus nicht naturwissenschaftlich. Darum geht es ja auch nicht. Der naturwissenschaftliche Zugang zur Welt ist ein Zugang. Es gibt andere Zugänge und Ansätze sich die Welt zu erklären. Und es gibt verschiedene Erklärungsmodelle, von denen halt manche naturwissenschaftlich sind (Evolutionstheorie), andere nicht metaphysisch (Kreationismus) etc.

Ich finde das sollte in einer Schule immer begleitend diskutiert und erklärt werden.
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Michi » Fr 9. Mär 2018, 17:01

Charles hat geschrieben:(09 Mar 2018, 15:14)

Er ist ein Erklärungsansatz, aber halt kein naturwissenschaftlicher.

Man sollte sich mal davon lösen, dass man nur noch naturwissenschaftliche Erklärungen gelten lässt und andere Erkenntnisquellen per se abqualifiziert.

Also Esoterik als Schulfach?
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Brainiac » Fr 9. Mär 2018, 19:04

[MOD] Hinweis: Bei dem Thema ist die eine oder andere Metadiskussion wohl unvermeidlich, ich möchte aber daran erinnern, dass es hier nicht um Daseinsberechtigung und Stellenwert des Kreationismus im allgemeinen geht, sondern darum, ob und was dieser im Biologieunterricht an deutschen Schulen zu suchen hat. Wenn die Nebendiskussionen ausufern, werde ich hier dementsprechend aufräumen.
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Brainiac » Sa 10. Mär 2018, 16:38

Brainiac hat geschrieben:(09 Mar 2018, 19:04)

[MOD] Hinweis: Bei dem Thema ist die eine oder andere Metadiskussion wohl unvermeidlich, ich möchte aber daran erinnern, dass es hier nicht um Daseinsberechtigung und Stellenwert des Kreationismus im allgemeinen geht, sondern darum, ob und was dieser im Biologieunterricht an deutschen Schulen zu suchen hat. Wenn die Nebendiskussionen ausufern, werde ich hier dementsprechend aufräumen.

Wie angekündigt. Bitte um Beachtung. http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=15&t=271&p=4152459#p4152459
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 10. Mär 2018, 20:37

Mich würden - einfach als Frage an entsprechend Erfahrene - dennoch zwei Dinge ganz konkret zu "Kreationismus" und "Schule" interessieren. Erstens: Was ist eigentlich aus dem damals heftig disktutierten Vorstoß der damaligen hessischen Kultusministerin so um 2006 geworden, Kreationismus als Thema im Biologieunterricht zumindest neutral mitzuerwähnen? Und Zweitens: Wie verhält es sich mit kreationistischen und ähnlichen, verwandten Ideen an Schulen, die den Lebensreformbewegungen nahestehen, wie zum Beispiel Waldorf-Schulen?
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Ammianus » Sa 10. Mär 2018, 21:40

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Mar 2018, 20:37)

Mich würden - einfach als Frage an entsprechend Erfahrene - dennoch zwei Dinge ganz konkret zu "Kreationismus" und "Schule" interessieren. Erstens: Was ist eigentlich aus dem damals heftig disktutierten Vorstoß der damaligen hessischen Kultusministerin so um 2006 geworden, Kreationismus als Thema im Biologieunterricht zumindest neutral mitzuerwähnen? Und Zweitens: Wie verhält es sich mit kreationistischen und ähnlichen, verwandten Ideen an Schulen, die den Lebensreformbewegungen nahestehen, wie zum Beispiel Waldorf-Schulen?


Im von mir hier angeführten "Schroedel" - sehr gutes aber auch anspruchsvolles Biologielehrbuch für die Oberstufe - wird das auf mehreren Seiten abgehandelt. Gehört ja auch dazu wie Forschungsgeschichte seit Antike usw.
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 22. Mär 2018, 10:14

Ammianus hat geschrieben:(10 Mar 2018, 21:40)

Im von mir hier angeführten "Schroedel" - sehr gutes aber auch anspruchsvolles Biologielehrbuch für die Oberstufe - wird das auf mehreren Seiten abgehandelt. Gehört ja auch dazu wie Forschungsgeschichte seit Antike usw.

Forschungsgeschichte und Ideengeschichte ... klar. Es nützt nur in vielen Fällen nix. In diesem Artikel: "Mit Bauchgefühl gegen die Evolutionstheorie. Man muss nur genug über die Evolutionstheorie wissen, um sie zu akzeptieren, meinen viele Biologen. US-Forscher haben diese Annahme nun untersucht - und kommen zu einem ganz anderen Ergebnis." gehts über die Frage der Gründe für eine instinktive Ablehnung gegen die Evolutionstheorie. Wohlgemerkt und interessanterweise auch unter angehenden Biologielehrern (auch) in Deutschland. Und auch unabhängig von religiösen Bindungen.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/biologie-mit-bauchgefuehl-gegen-die-evolutionstheorie-1.1265019
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Ammianus » Do 22. Mär 2018, 11:34

Tja, da kann man nichts machen. Mich fasziniert gerade das, was die Bauchfühler abstößt: Amöben und Affen, und das wir uns daraus entwickelt haben. Das pinselt mir regelrecht den Bauch. Aber wir sind ein freies Land. Die Schule als Institution der Gesellschaft kann nur Bildung anbieten. Und religiöse Gemeinschaften können das ihre anbieten. Der Mensch kann sich entscheiden.

Grundsätzlich gehört aber die Geschichte eines Faches und Diskussionen innerhalb dieses Faches oder auch Aussenwirkung dazu. Mit diesen Informationen versteht der willige zu Unterrichtende die Sache insgesamt besser. Gegen Indoktrination kann man oft nichts machen. Damit muss man leben.

Noch eine Anmerkung zum Bauchgefühl und dessen Stärke: Vor kurzem las ich von einem Test an Weintestern. Denen wurde mit geschmacklosem Farbstoff rotgefärbter Weisswein vorgesetzt. Und sie beschrieben alle typische Rotweinaromen.

(Teilsatz vergessen, Ammianus)
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Brainiac » Fr 30. Mär 2018, 19:30

Brainiac hat geschrieben:(09 Mar 2018, 19:04)

[MOD] Hinweis: Bei dem Thema ist die eine oder andere Metadiskussion wohl unvermeidlich, ich möchte aber daran erinnern, dass es hier nicht um Daseinsberechtigung und Stellenwert des Kreationismus im allgemeinen geht, sondern darum, ob und was dieser im Biologieunterricht an deutschen Schulen zu suchen hat. Wenn die Nebendiskussionen ausufern, werde ich hier dementsprechend aufräumen.
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Misterfritz » Fr 30. Mär 2018, 20:32

Charles hat geschrieben:(09 Mar 2018, 14:36)
Ich finde das sollte in einer Schule immer begleitend diskutiert und erklärt werden.
Schön, aber keine nicht notwendigen Fächer - und darunter fällt für mich auch Religionsunterricht.
Die Schulen sollen heute immer mehr den Schülern vermitteln (neben den üblichen Grundlagen), wie Medienkompetenz oder so Sachen, wie man ein Konto eröffnet, wie Wirtschaft funktioniert, etc. pp. Nebenher müssen Schulen auch noch Erziehungsaufgaben übernehmen, den Schülern beibringen, was gesunde Ernährung ist, alles Sachen, von denen man eigentlich davon ausgehen sollte, dass das im Elternhaus vermittelt wird. Und jetzt noch Kreatonismus? Etwas, was echt null Wert hat?
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Charles » Fr 30. Mär 2018, 22:48

Misterfritz hat geschrieben:(30 Mar 2018, 21:32)
Und jetzt noch Kreatonismus? Etwas, was echt null Wert hat?


Warum hat es keinen Wert in der Schule darüber zu unterrichten, welche verschiedene Ansichten und Vorstellungen es in unserer Gesellschaft, auch kulturgeschichtlich betrachtet, über die Herkunft des Menschen gibt und welche unterschiedlichen ethischen Sichtweisen sich daraus auch ergeben?
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Kritikaster » Sa 31. Mär 2018, 07:32

Charles hat geschrieben:(30 Mar 2018, 23:48)

Warum hat es keinen Wert in der Schule darüber zu unterrichten, welche verschiedene Ansichten und Vorstellungen es in unserer Gesellschaft, auch kulturgeschichtlich betrachtet, über die Herkunft des Menschen gibt und welche unterschiedlichen ethischen Sichtweisen sich daraus auch ergeben?

Nachgewiesen "alternative Realität" - mit anderen Worten: Schwachsinn - hat an Schulen nichts zu suchen.

Die jungen Menschen sollen ihre Lernkapazitäten vorrangig auf das anwenden, was im Leben echten Nutzen entwickeln kann. Märchen, die nur unberechtigte Zweifel am Wert wissenschaftlichen Arbeitens und dessen Ergebnissen in ihre Köpfe einpflanzen sollen, haben da nichts zu suchen.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Misterfritz » Sa 31. Mär 2018, 09:07

Kritikaster hat geschrieben:(31 Mar 2018, 08:32)

Nachgewiesen "alternative Realität" - mit anderen Worten: Schwachsinn - hat an Schulen nichts zu suchen.

Die jungen Menschen sollen ihre Lernkapazitäten vorrangig auf das anwenden, was im Leben echten Nutzen entwickeln kann. Märchen, die nur unberechtigte Zweifel am Wert wissenschaftlichen Arbeitens und dessen Ergebnissen in ihre Köpfe einpflanzen sollen, haben da nichts zu suchen.

:thumbup:
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Alster » Sa 31. Mär 2018, 22:17

Kritikaster hat geschrieben:(31 Mar 2018, 08:32)

Nachgewiesen "alternative Realität" - mit anderen Worten: Schwachsinn - hat an Schulen nichts zu suchen.

Die jungen Menschen sollen ihre Lernkapazitäten vorrangig auf das anwenden, was im Leben echten Nutzen entwickeln kann. Märchen, die nur unberechtigte Zweifel am Wert wissenschaftlichen Arbeitens und dessen Ergebnissen in ihre Köpfe einpflanzen sollen, haben da nichts zu suchen.

d.h.: das wissenschaftliches Arbeiten könne im Leben "echten Nutzen entwickeln".
Die Meinung teile ich.
Gleichwohl würde mich interessieren wo nicht ich, sondern andere Diskutanten diesen "echten Nutzen" sehen.
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon unity in diversity » So 1. Apr 2018, 16:23

Alster hat geschrieben:(31 Mar 2018, 23:17)

d.h.: das wissenschaftliches Arbeiten könne im Leben "echten Nutzen entwickeln".
Die Meinung teile ich.
Gleichwohl würde mich interessieren wo nicht ich, sondern andere Diskutanten diesen "echten Nutzen" sehen.

Informationen über den Kreationismus, gehören zur Breiten- und Tiefenbildung.
Damit die Jugend unempfänglich gegenüber allem wird, was sich nicht in Dollar oder Cent ausdrücken läßt.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon Vongole » So 1. Apr 2018, 16:42

unity in diversity hat geschrieben:(01 Apr 2018, 17:23)

Informationen über den Kreationismus, gehören zur Breiten- und Tiefenbildung.
Damit die Jugend unempfänglich gegenüber allem wird, was sich nicht in Dollar oder Cent ausdrücken läßt.


Dumm Tüch, Informationen über den Kreationismus gehören in den Politik- und Biologieunterricht, damit die Jugend nicht auf Bauernfänger reinfällt.
Idealismus lässt sich nicht in der Schule lernen.
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Re: Kreationismus in deutschen Schulen?

Beitragvon unity in diversity » So 1. Apr 2018, 16:45

Vongole hat geschrieben:(01 Apr 2018, 17:42)

Dumm Tüch, Informationen über den Kreationismus gehören in den Politik- und Biologieunterricht, damit die Jugend nicht auf Bauernfänger reinfällt.
Idealismus lässt sich nicht in der Schule lernen.

Noch besser.
Wenn es so läuft, vertraut jeder Investor in Israel.
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Den Falschen und den Unsrigen.
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