Der langsame Tod der Rockmusik

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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 2. Dez 2017, 23:36

Alexyessin hat geschrieben:(01 Dec 2017, 12:44)

Naja, Volksmusik-Rock-Crossover könnte sich Europa mal gönnen :D

Rock ist doch Volksmusik immer gewesen.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon schokoschendrezki » So 3. Dez 2017, 05:31

Rock is not dead. It just smells funny. In Abwandlung eines berühmten Zitats. Gerade zurückgekommen von einem entsprechenden (schönen aber auch sehr anstrengendem Event) ... kann ich das nur voll bestätigen. :p
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Kritikaster » So 3. Dez 2017, 09:17

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(02 Dec 2017, 23:36)

Rock ist doch Volksmusik immer gewesen.

Stimmt.

Und diese Volksmusik verkauft sich seit dem Aufkommen ihrer Vorfahren in den 1950ern von Generation zu Generation. Diejenigen, die bis heute noch dafür sorgen, dass z.B. die Beatles und Elvis nach wie vor die Liste der verkauften Tonträger anführen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von ... n_weltweit ), sind ja nun bestimmt nicht mehr diejenigen, die zu deren aktiver Zeit die Konzerte besuchten.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Brainiac » So 3. Dez 2017, 12:07

Progressiver hat geschrieben:(02 Dec 2017, 20:14)

Sorry an die Moderation. Falls dieser Thread zu sehr weinstubenartig wird, trifft das ja irgendwie auch mich. Ich habe ihn aber absichtlich in dem Unterforum "Bildung, Kultur und Medien" eröffnet, weil Rockmusik und seine Ausprägungen ja irgendwie immer noch einen bestimmten kulturellen Ausdruck darstellt. Wenn also das Thema in der Weinstube weiterdiskutiert werden würde, dann hieße das ja, ich könnte mir genauso gut einen ansaufen gehen und Rockmusik als kulturelles Phänomen als beerdigt ansehen. :dead: ;)

[MOD] Das ist ein Mißverständnis. Dieser Strang ist völlig ok und gut so, 3x Schwarzer Kater hat nur sinnvollerweise den Parallelstrang in der Weinstube eröffnet, wo man passende Videos unterbringen kann - weil die Erfahrung zeigt, dass Sachstränge mit zu vielen Videos, die einem ja gerade bei diesem Thema einfallen können, schnell unleserlich werden.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Maltrino » So 3. Dez 2017, 13:33

Progressiver hat geschrieben:(30 Nov 2017, 22:49)

... Wer hat die Rockmusik getötet? ...


Ganz klar, die Rockmusik getötet haben irgendwelche Kiddies, die immer, sobald irgendwo eine Gitarre rumlag, das Gitarrenriff von "Smells like Teen Spirit" runterratterten, bis zum geht nicht mehr. Und spätestens ab da hieß "Rockmusik" dann, irgendwelche Powerchords oder auch mal Akkorde hoch und runter schieben. Die Beerdigung war dann übrigens das Gitarrenriff von "Song 2" von Blur. Und heute findet man in Internetforen, die fast alle von Thomann und Co. gekauft sind, und wo sich dann logischerweise auch keine Innovationen mehr einfinden, die die Produkte die die verkaufen gefährden können, aller Ernstes Themen wo User sowas schreiben wie "Hilfe, ich mag keine Gitarrensolis spielen! Da klingt ja immer nur ein Ton gleichzeitig! Wie öde!" (Echt wahr, kann ich euch raussuchen). Und da die Gitarre zwar irgendwie ein vielseitiges aber irgendwie doch ein sehr unflexibles Instrument ist, bestimmen solche Gitarristen dann wo es musikalisch in den Bands langgeht... Die Gitarrenmusik ist im Arsch. Das liegt daran, dass Fender, Gibson und co. alles daran tun die "gute alte Zeit" als Maß aller Dinge hinzustellen, und Gitarristen deshalb immer nur noch so klingen wollen "wie" irgendwas das sie von früher kennen. Das liegt natürlich auch daran, dass heute kaum noch ein junger Mensch so virtuos ein Instrument von klein auf lernt, ohne abgelenkt zu werden. Aber vor allem erdrückt die Vergangenheit das Neue. Als die ersten Leute Gitarre verzerrten, da war quasi "alles erlaubt", weil es sowieso "falsch" war. Eine verzerrte Gitarre war rauh, war hart, war subversiv... Wenn heute jemand eine Gitarre verzerrt, dann geht es nur noch darum ob sie "schön" verzerrt klingt. Und "schön" ist dann halt offenbar, wie damals. Ach keine Ahnung. Damit sowas wie "Rockmusik" wieder einen eigenen Status bekommt, müsste es Leute geben die akzeptieren, dass es nicht ständig nur darum gehen kann altbekanntes "schöner" zu spielen (das wird dann auf irgendwelchen Pockability Partys gemacht, wo Beamte mit 5000 Euro teurer Gitarre "Rock" Musik spielen) sondern dass es auch mal etwas wirklich neues geben muss, was dann auf den ersten Blick nicht unbedingt "schöner" klingt, aber eben im Kopf bleibt. "Früher" war es so, dass man im Radio auch mal Sachen gehört hatte, die zwar zuerst völlig gaga klangen, aber da es ja im Radio läuft muss es ja irgendwie gut sein, und so hat man sich dann "reingehört", bis es nicht mehr aus dem Kopf ging, bis auch die Komposition im Kopf war. heute muss immer gleich alles auf den ersten Schlag irgendwie "bekannt" klingen. Ach keine Ahnung, ja Rockmusik ist tod, und das ist auch gut so. Oder so. Schönen Tag noch.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Maltrino » So 3. Dez 2017, 13:54

Ha! Und siehe da: https://de.wikipedia.org/wiki/Song_2
Zitat: "Der Song war als eine Parodie der US-amerikanischen Grunge-Musik gemeint."
Trotzdem wurde der Song berühmt und die "ganz harten Kerle" bei FC St Pauli usw. finden den alle total goil...
Wie soll da noch etwas "lebendiges" entstehen? Da setzt sich also der Gitarrist hin, parodiert das Riff hin und her geschiebe der Grunge Musik, und die Zuhörer sagen "Ey goil, krasser Song alder!" Die Parodie wird für Voll genommen. Und das Ende der politischen Kultur ist wahrscheinlich endgültig dann erreicht wenn sich Spaßvögel nen Anzug anziehen, ein bischen auf Politiker machen, und die Leute dann sagen "Den Lindner find ich gut, den wähl ich!".
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Maltrino » So 3. Dez 2017, 14:05

Und vielleicht kann ich meinen letzten Beitrag sogar noch zu einer sinnvollen Schlussaussage drehen: Wenn die Parodie von den Zuhörern als Original verstanden wird, dann heißt das vielleicht auch, dass das Original, dass "Grunge" und andere Spielarten der Rockmusik immer schon "Quatsch" waren. Vielleicht ist es gerade die Ernsthaftigkeit, das Überhöhen, das die Rockmusik tötet. Wenn ein Typ aus Spaß ne Gitarre an nen Bass Verstärker anschließt, ein Gitarrensolo drauf spielt und sagt "Das klingt doch mal anders", dann ist das vielleicht viel mehr Rock als wenn ein anderer Typ dazu kommt und sagt "NEIN! für ein ordentliches Brett brauchst du zwingend einen Boss Treter und du musst die Gitarre doppeln und einen amtlichen Verstärker nehmen, zum Beispiel den Marshall XYZUZUEZE, der hat eine amtliche Zerre, alles andere macht man einfach nicht!"
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon yogi61 » So 3. Dez 2017, 14:58

Maltrino hat geschrieben:(03 Dec 2017, 14:05)

Und vielleicht kann ich meinen letzten Beitrag sogar noch zu einer sinnvollen Schlussaussage drehen: Wenn die Parodie von den Zuhörern als Original verstanden wird, dann heißt das vielleicht auch, dass das Original, dass "Grunge" und andere Spielarten der Rockmusik immer schon "Quatsch" waren. Vielleicht ist es gerade die Ernsthaftigkeit, das Überhöhen, das die Rockmusik tötet. Wenn ein Typ aus Spaß ne Gitarre an nen Bass Verstärker anschließt, ein Gitarrensolo drauf spielt und sagt "Das klingt doch mal anders", dann ist das vielleicht viel mehr Rock als wenn ein anderer Typ dazu kommt und sagt "NEIN! für ein ordentliches Brett brauchst du zwingend einen Boss Treter und du musst die Gitarre doppeln und einen amtlichen Verstärker nehmen, zum Beispiel den Marshall XYZUZUEZE, der hat eine amtliche Zerre, alles andere macht man einfach nicht!"


Die Parodie wurde natürlich nicht verstanden. Frank Zappa wurde fast auch nie verstanden.Blur hatte zu der Zeit vor allen Dingen in Großbritanien eine riesen Fan Gemeinde und die Anhänger wollten einfach nur deren Musik hören. Es ist ja eigentlich auch egal, denn die Jungs haben daran ganz gut verdient, auch wenn die Message vielleicht nicht so rüber kam.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Progressiver » So 3. Dez 2017, 19:17

Maltrino hat geschrieben:(03 Dec 2017, 14:05)

Und vielleicht kann ich meinen letzten Beitrag sogar noch zu einer sinnvollen Schlussaussage drehen: Wenn die Parodie von den Zuhörern als Original verstanden wird, dann heißt das vielleicht auch, dass das Original, dass "Grunge" und andere Spielarten der Rockmusik immer schon "Quatsch" waren. Vielleicht ist es gerade die Ernsthaftigkeit, das Überhöhen, das die Rockmusik tötet. Wenn ein Typ aus Spaß ne Gitarre an nen Bass Verstärker anschließt, ein Gitarrensolo drauf spielt und sagt "Das klingt doch mal anders", dann ist das vielleicht viel mehr Rock als wenn ein anderer Typ dazu kommt und sagt "NEIN! für ein ordentliches Brett brauchst du zwingend einen Boss Treter und du musst die Gitarre doppeln und einen amtlichen Verstärker nehmen, zum Beispiel den Marshall XYZUZUEZE, der hat eine amtliche Zerre, alles andere macht man einfach nicht!"


Gitarrenrock, den man auf Bassverstärkern spielt? Gibt es auch schon. Das nennt sich Stoner Rock.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stoner_Rock

Laut Allmusic basiert der Stoner Rock auf Einflüssen des Punk und des Bluesrock, aber ebenso greifen die Interpreten auf Elemente des Doom Metal und des Psychedelic Rock zurück. Dabei werden Bands wie Black Sabbath[12], The Melvins, Saint Vitus, Blue Cheer, Blue Öyster Cult und Hawkwind als Vorbilder ausgemacht. Die Stoner-Rock-Gruppen ergänzen diesen Stil aus Doom, Punk, Psychedelic- und Acid Rock um den brummenden Klang der frühen Grunge-Interpreten des Labels Sub Pop.[13]
Als stilprägende Basis gilt der Bluesrock, dieser wird mit tief gestimmten Gitarren, die teilweise durch Bassverstärker gespielt werden, scheppernden Drums, entrückten bis rockigen Gesang, stark ausgeprägten Groove und ein allgemein sehr basslastigen Sound ergänzt. Vereinzelt sind aufwändig aufgebaute „20-Minuten-Stücke“ mit ausführlicher Aufbaustruktur und langen meditativen und jamartigen Abschnitten teil der Musik. Als typisch gilt ein dynamischer Kontrast von sehr sanften und harten Passagen. Musikalisch besteht eine Verwandtschaft mit dem Doom Metal, was sich vornehmlich auf das Gitarrenspiel insbesondere das Riffing und die Verzerrung beschränkt, während der Sound ansonsten eher an die härteren der Psychedelic-Rock-Bands der späten 1960er und frühen 1970er Jahre erinnert, die für viele Stonerbands als Quelle der Inspiration dienen.[4] Stoner-Bands greifen oft auf eine Vielzahl an Effektgeräten wie z.b Fuzz, Wah-Wah-Pedalen, Flanger und Distortion zurück.[4][14]
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 3. Dez 2017, 19:48

Kritikaster hat geschrieben:(03 Dec 2017, 09:17)

Stimmt.

Und diese Volksmusik verkauft sich seit dem Aufkommen ihrer Vorfahren in den 1950ern von Generation zu Generation. Diejenigen, die bis heute noch dafür sorgen, dass z.B. die Beatles und Elvis nach wie vor die Liste der verkauften Tonträger anführen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von ... n_weltweit ), sind ja nun bestimmt nicht mehr diejenigen, die zu deren aktiver Zeit die Konzerte besuchten.

Das sind teilweise die, die es aus politischen Gründen nicht konnten, deren Eltern es verboten oder die einfach einige Jahre jünger sind. Beatles auf Tonträger hat den Vorteil, dass es vorbei ist (selbst Projekte der Einzelbeatles wie Travelling Wilburys sind schon Geschichte). Da kauft oder downloaded auch der jüngere Musikinteressierte. Neue Scheiben von Rolling Stones oder U2 sind dagegen... weiß nicht, Gewohnheitskäufe?
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Progressiver » So 3. Dez 2017, 19:57

Maltrino hat geschrieben:(03 Dec 2017, 13:33)

Ganz klar, die Rockmusik getötet haben irgendwelche Kiddies, die immer, sobald irgendwo eine Gitarre rumlag, das Gitarrenriff von "Smells like Teen Spirit" runterratterten, bis zum geht nicht mehr. Und spätestens ab da hieß "Rockmusik" dann, irgendwelche Powerchords oder auch mal Akkorde hoch und runter schieben. Die Beerdigung war dann übrigens das Gitarrenriff von "Song 2" von Blur. Und heute findet man in Internetforen, die fast alle von Thomann und Co. gekauft sind, und wo sich dann logischerweise auch keine Innovationen mehr einfinden, die die Produkte die die verkaufen gefährden können, aller Ernstes Themen wo User sowas schreiben wie "Hilfe, ich mag keine Gitarrensolis spielen! Da klingt ja immer nur ein Ton gleichzeitig! Wie öde!" (Echt wahr, kann ich euch raussuchen). Und da die Gitarre zwar irgendwie ein vielseitiges aber irgendwie doch ein sehr unflexibles Instrument ist, bestimmen solche Gitarristen dann wo es musikalisch in den Bands langgeht... Die Gitarrenmusik ist im Arsch. Das liegt daran, dass Fender, Gibson und co. alles daran tun die "gute alte Zeit" als Maß aller Dinge hinzustellen, und Gitarristen deshalb immer nur noch so klingen wollen "wie" irgendwas das sie von früher kennen. Das liegt natürlich auch daran, dass heute kaum noch ein junger Mensch so virtuos ein Instrument von klein auf lernt, ohne abgelenkt zu werden. Aber vor allem erdrückt die Vergangenheit das Neue. Als die ersten Leute Gitarre verzerrten, da war quasi "alles erlaubt", weil es sowieso "falsch" war. Eine verzerrte Gitarre war rauh, war hart, war subversiv... Wenn heute jemand eine Gitarre verzerrt, dann geht es nur noch darum ob sie "schön" verzerrt klingt. Und "schön" ist dann halt offenbar, wie damals. Ach keine Ahnung. Damit sowas wie "Rockmusik" wieder einen eigenen Status bekommt, müsste es Leute geben die akzeptieren, dass es nicht ständig nur darum gehen kann altbekanntes "schöner" zu spielen (das wird dann auf irgendwelchen Pockability Partys gemacht, wo Beamte mit 5000 Euro teurer Gitarre "Rock" Musik spielen) sondern dass es auch mal etwas wirklich neues geben muss, was dann auf den ersten Blick nicht unbedingt "schöner" klingt, aber eben im Kopf bleibt. "Früher" war es so, dass man im Radio auch mal Sachen gehört hatte, die zwar zuerst völlig gaga klangen, aber da es ja im Radio läuft muss es ja irgendwie gut sein, und so hat man sich dann "reingehört", bis es nicht mehr aus dem Kopf ging, bis auch die Komposition im Kopf war. heute muss immer gleich alles auf den ersten Schlag irgendwie "bekannt" klingen. Ach keine Ahnung, ja Rockmusik ist tod, und das ist auch gut so. Oder so. Schönen Tag noch.


Das ist jetzt schwierig. Ich habe mal ein Video auf YouTube gesehen, in dem ein berühmter Gitarrenverkäufer aus Nashville interviewt wurde. Es ging dabei um die Frage, ob die Gitarre als Instrument nicht mehr im Trend läge. Er verglich das mit dem Boom der Mandolinen- und später der Banjomusik zu Beginn bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA. Dieser schon ältere Herr meinte, dass die Trends zu einem bestimmten Musikinstrument immer dann zurückgingen, als der Markt voll war und es viele Leute gab, die dieses Instrument sehr gut beherrscht hatten. Da die Gitarre aber ein vielseitiges Musikinstrument sei, an der man sich viel besser musikalisch ausdrücken könne als an einer Mandoline oder einem Banjo, sah er für die Gitarre keine Gefahr.

Was den Ausbildungsstand betrifft, so gibt es bei den Meinungen zwei Richtungen. Auf der einen Seite sind da diejenigen, die die Position vertreten, dass insbesondere die besonders fähigen Gitarrenvirtuosen die Schüler entmutigen, es ihnen nachzutun, da dies mit einem enorm hohen Arbeitsaufwand verbunden ist, auch nur ein Lied von solchen Stars nachzuspielen. Und in Zeiten von allen möglichen Ablenkungen trifft das besonders zu. Als junger Mensch ist vielleicht ein teures Smartphone wichtiger als eine gute Gitarre. Und mit einem eigenen Heimstudio kann man sich viel leichter als DJ ausprobieren, während man als Gitarrist schon mehrere Jahre braucht, um passabel spielen zu können. Auf der anderen Seite gibt es die von dir genannte Meinung, dass es die Fans sind, die die Musikkultur mit ihrem Hang zu einfachen Powerchord-Liedern ruinieren. Aber beide Positionen müssen sich ja nicht widersprechen.

Dass die alten Bands und Musiker immer noch ihre Fans haben, ist mir nicht entgangen. Aber bei der heutigen jüngeren Generation sehe ich keine großen Hoffnungsträger, die das Rad der Geschichte so weit umdrehen könnten, dass Rockmusik wieder eine breite Massenbewegung wird wie zuletzt bei "Grunge". Das beziehe ich auf die Musik. Aber auch die Einstellung, dass man als Jugendlicher doch ein Stück weit auch gegen die Welt der Erwachsenen rebelliert und sich als junger Mensch erst finden muss, finde ich in der Breite der Gesellschaft nirgends mehr.

Was den Einheitsbrei betrifft: Ja, irgendwann kann sich alles gleich anhören, wenn die Musiker sich keine Mühe geben. Nickelback finde ich, soweit ich die Band kenne, auch nicht besonders prickelnd. Aber meine Meinung ist: Mit Musik lassen sich Geschichten erzählen und eigentlich die verschiedensten Emotionen ausdrücken. Vielleicht geht es bei manchen Rockbands auch so zu, dass irgendwann auf emotionaler Ebene immer nur das Gleiche besungen wird. Aber wenn ich dann das Radio anmache, höre ich dann den gleichen Einheitsbrei, nur dass dort eben Elektropop gespielt wird. Musikalisch unterscheiden sich die Lieder in meinen Ohren kaum. Und thematisch, was die Inhalte betrifft, sehe ich da auch keine große emotionale Breite oder Tiefe.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Progressiver » So 3. Dez 2017, 20:04

Adam Smith hat geschrieben:(02 Dec 2017, 23:35)

Die Musik wird halt immer vielfältiger. Das wird jetzt auch aufhören, weil es leider keine Möglichkeiten mehr dafür gibt. Im Moment wird sie nur durch die arabische Musik vielfältiger. Die gefällt mir sehr. Die Rockmusik wird nicht sterben nur nicht mehr die Bedeutung haben die sie mal hatte.


Der am häufigsten derzeit gespielte Popsong dürfte wohl "Despacito" sein. Und bei solchen Liedern sehe ich auch, dass die Musikkultur lateinamerikanischer wird. Nichtsdestotrotz bleibt es meiner Einschätzung nach, insgesamt gesehen, bei einem Einheitsbrei, den die konventionellen Radiosender bringen.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Tom Bombadil » So 3. Dez 2017, 20:48

Progressiver hat geschrieben:(03 Dec 2017, 20:04)

Nichtsdestotrotz bleibt es meiner Einschätzung nach, insgesamt gesehen, bei einem Einheitsbrei, den die konventionellen Radiosender bringen.

Dahinter steckt ja auch eine riesige Industrie, die gigantische Umsätze macht und die Lieder promotet, mit denen sie viel Geld verdienen können. Dass sich da auf die junge Zielgruppe fixiert wird ist mMn. auch klar, weil die "Alten" ihren Musikgeschmack nur selten ändern.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 3. Dez 2017, 20:50

Das Radio ist heute ein viel speziellerer Ausschnitt der Populärmusik als noch in den 70ern. Das Radio ist als Maßstab nur noch bedingt interessant für viele Kreise.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Maltrino » Mo 4. Dez 2017, 05:28

Progressiver hat geschrieben:(03 Dec 2017, 19:57)

...Dieser schon ältere Herr meinte, dass die Trends zu einem bestimmten Musikinstrument immer dann zurückgingen, als der Markt voll war und es viele Leute gab, die dieses Instrument sehr gut beherrscht hatten. Da die Gitarre aber ein vielseitiges Musikinstrument sei, an der man sich viel besser musikalisch ausdrücken könne als an einer Mandoline oder einem Banjo, sah er für die Gitarre keine Gefahr.



Hm. Vielleicht passt folgende sehr subjektive Anekdote dazu: Ich habe in meinem Leben in zwei Bands Bass gespielt, obwohl ich eigentlich jemand war der mit der Gitarre Lieder entwickeln wollte. Aber da nunmal die meisten Bands nen Bassisten suchen habe ich mir nen Bass ausgeliehen und den einfach wie ne Art tiefgestimmte Gitarre gespielt und so den Einstieg versucht.

In beiden Fällen war es eigentlich so, dass die Band jeweils dominiert wurde von einem "virtuosen" Gitarristen, der auf Kommando allerlei bekannte Riffs und sonstige bekannten Lieder runterrattern konnte. Die eigentlichen Eigenkompositionen der Bands stammten aber merkwürdigerweise fast nie von diesem Gitarristen. Nun möchte ich nicht sagen, dass Virtuosität die Kreativität tötet, es ist sicher etwas komplizierter, trotzdem hatte ich in beiden Fällen das Gefühl, dass es eigentlich schädlich für die Kreativität ist, dass die "Gitarrenmaschine" ganz selbstverständlich als "Authorität" anerkannt wird, und es eigentlich auch keine andere Lösung dafür gibt. Gegen den Willen der "Gitarrenmaschine" ging in beiden Fällen nichts, was bei der einen Band offenbar auch dazu geführt hatte, dass der eigentliche kreative Kopf (der vorherige Bassist) die Band verließ. Und vielleicht ist das ein Dilemma. Vielleicht ist es doch so, dass die "perfekte Beherrschung" der Gitarre alles andere Erdrückt. Und wenn dann da einer ist in der Band, der Riffs, Licks und Solis aus 50 Jahren Musikgeschichte rundernudeln kann, dann ist der erstmal die Authorität. Wenn dann aber von dieser "Gitarrenmaschine" keine Innovation kommt, dann siehst schlecht aus. Nur so ein subjektiver Eindruck.

Progressiver hat geschrieben:(03 Dec 2017, 19:57)

...

Dass die alten Bands und Musiker immer noch ihre Fans haben, ist mir nicht entgangen. Aber bei der heutigen jüngeren Generation sehe ich keine großen Hoffnungsträger, die das Rad der Geschichte so weit umdrehen könnten, dass Rockmusik wieder eine breite Massenbewegung wird wie zuletzt bei "Grunge". Das beziehe ich auf die Musik. Aber auch die Einstellung, dass man als Jugendlicher doch ein Stück weit auch gegen die Welt der Erwachsenen rebelliert und sich als junger Mensch erst finden muss, finde ich in der Breite der Gesellschaft nirgends mehr…..


Hm… Ich will das jetzt nicht ins Absurde führen, aber wenn man sich ansieht, dass der "junge deutsche Rockmusiker" Johannis Oerding eine 15 Jahre ältere Freundin hat… Dann ist das vielleicht ein Einzelfall, aber vielleicht doch sinnbildlich dafür, dass die junge Generation heutzutage erstmal der älteren Generation gefallen muss um erfolgreich zu sein. Warum singen so viele junge Musiker mit Udo Lindenberg? Vielleicht hat das auch mit dem demografischen Wandel zu tun, der safür sorgt, dass der Musikmarkt offenbar immer noch zu großen Teilen von der "Baby-Boomer" Generation dominiert wird. Es sind einfach zu wenig junge Leute da, als dass jemand der nur bei jungen Leuten beliebt ist, wirklich eine gesellschaftliche Stellung dadurch bekommt. Vielleicht gibt es einzelne Youtbe Stars, die nur junge Leute ansprechen, aber generell scheint es mir, dass auf dem breiten Markt eine Rebellion gegen die ältere Generation immer verbunden ist mit einem finanziellen Kahlschlag. Stattdessen überbieten sich junge Küntler darin zu betonen wie toll sie Udo Lindenberg oder eben Ina Müller finden… ^^ Wer auf dem breiten Markt Erfolg haben will muss die ältern ansprechen, da sie zahlenmäßig diesen Markt noch dominieren. Das ist genau wie in der Politik. Da wurde den "jungen" Parteien auch gesagt "Wenn ihr die älteren nicht ansprecht, die viel mehr Wähler stellen, dann wird das nichts mit dem Wahlerfolg". Rebellion gegen die Älteren ist heutzutage immer mit Verlust verbunden. Früher war das vielleicht anders. Die 68er konnten auf eine zahlenmäßig kräftige Generation der kurz vor dem Krieg geborenen bauen, die in Deutschland während der "Blütezeit" der Nazis geboren wurden waren und die noch zu jung war um im Krieg zu sterben. Diese "Kraft durch Freue Kinder" waren genug um eine Revolte gegen die Ältere zu tragen. Die Baby Boomer kamen später, in den 80ern ca. waren sie politisch aktiv und waren zahlenmäßig auch so stark um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und so wie in der Politik die Politik der 68er und die Politik der Grünen (in den 80ern entstanden) Einfluss genommen hat, so ist in der Musik es eben auch so, dass die 60er und 70er heute als "cool" gelten, und die 80er Partys in den Clubs angesagt sind. Weil da wirklich Generationen erkennbar sind. Heutzutage sind die jüngeren zahlenmäßig so in der Unterzahl, dass sie nicht wirklich in der Lage sind eine massive Revolte gegen ältere, sei es in der Politik, oder in der Kultur und Musik, zu fahren. Revolte gegen die zahlenmäßig überlegenen Älteren ist heutzutage immer Verbunden mit dem Verlust an Followern.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 4. Dez 2017, 09:09

Die wirklich interessanten, kreativen und auch bleibenden Künstler des Genres hatten in den letzten 10, 20 Jahren noch nie primär etwas mit Instrumentenvirtuosität zu tun. Bright Eyes/Conor Oberst, Lambchop/Kurt Wagner, The Smiths/Morrissey, Eels/Mark Everett, Sparklehorse/Mark Linkous usw. usf. Immer waren/sind es schräg-kreative Einzelpersonen ... die dann auch noch das (diesem schrägen Einzelgängertum eigentlich widersprechende) Talent haben/hatten, Leute zu finden, die ihre künstlerischen Ideen dann auch praktisch umsetzen können.
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Misterfritz » Mo 4. Dez 2017, 22:00

Maltrino hat geschrieben:(04 Dec 2017, 05:28)

Hm. Vielleicht passt folgende sehr subjektive Anekdote dazu: Ich habe in meinem Leben in zwei Bands Bass gespielt, obwohl ich eigentlich jemand war der mit der Gitarre Lieder entwickeln wollte. Aber da nunmal die meisten Bands nen Bassisten suchen habe ich mir nen Bass ausgeliehen und den einfach wie ne Art tiefgestimmte Gitarre gespielt und so den Einstieg versucht.

In beiden Fällen war es eigentlich so, dass die Band jeweils dominiert wurde von einem "virtuosen" Gitarristen, der auf Kommando allerlei bekannte Riffs und sonstige bekannten Lieder runterrattern konnte. Die eigentlichen Eigenkompositionen der Bands stammten aber merkwürdigerweise fast nie von diesem Gitarristen.[.....]
Etwas sehr gut nachspielen zu können, ist eine Fähigkeit, etwas zu komponieren zu können, neue Ideen zu haben, eine andere.
Dass das eine das andere nicht ausschliesst, zeigen gute Gitarristen - wie z.B. Eric Clapton.
(Und wirklich gute Gitarristen spielen klassische Gitarre ;) )
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 5. Dez 2017, 09:09

Misterfritz hat geschrieben:(04 Dec 2017, 22:00)

Etwas sehr gut nachspielen zu können, ist eine Fähigkeit, etwas zu komponieren zu können, neue Ideen zu haben, eine andere.
Dass das eine das andere nicht ausschliesst, zeigen gute Gitarristen - wie z.B. Eric Clapton.
(Und wirklich gute Gitarristen spielen klassische Gitarre ;) )

Ja. Steve Hackett.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 5. Dez 2017, 09:17

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Dec 2017, 20:48)

Dahinter steckt ja auch eine riesige Industrie, die gigantische Umsätze macht und die Lieder promotet, mit denen sie viel Geld verdienen können. Dass sich da auf die junge Zielgruppe fixiert wird ist mMn. auch klar, weil die "Alten" ihren Musikgeschmack nur selten ändern.


Es ist auch so daß bis in die 80er hinein Leute in der Musikindustrie das Sagen hatten die Interesse an der Musik und den Musikern hatten. Das änderte sich mit dem Niedergang von Motown. Ab da gaben studierte Manager vor was in die Charts kam. Und die kannten nur Zahlen und möglichst keine Innovation. 90% von dem was ich heute so höre sind nur weichgespülte Abwandlungen von längst Bekanntem.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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garfield336
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Re: Der langsame Tod der Rockmusik

Beitragvon garfield336 » Di 5. Dez 2017, 09:59

Andererseits können die alten Hasen immer noch ganze Fussballstadien füllen wenn sie auftreten, von daher ist deren Musik nicht wirklich tot.

Es kommt nur nix neues mehr.

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