Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Do 3. Mai 2018, 19:32

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(03 May 2018, 19:44)

Ich finde es wichtig, dass man über rechte Umtriebe berichtet, ohne den Hintermännern deshalb gleich eine Plattform zu bieten. Ein Bericht über Al Quaida muss ja auch nicht zwingend ein Interview mit Bin Laden drin haben.

Könnte es sein, das Vera Lengsfeld ggf. nicht in einem Atemzug mit Al Quaida zu nennen ist?
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 20:00

jack000 hat geschrieben:(03 May 2018, 20:32)

Könnte es sein, das Vera Lengsfeld ggf. nicht in einem Atemzug mit Al Quaida zu nennen ist?

Das sind natürlich ganz verschiedene Kapitel des Extremismus, wie auch Gysi ein wieder anderes Kapitel wäre. Es geht um den Umgang der Medien mit der Problematik, nicht um eine Gleichsetzung in der Sache.
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Selina
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Selina » Fr 4. Mai 2018, 16:29

jack000 hat geschrieben:(03 May 2018, 18:50)

Es spricht nichts dagegen "Rechten" auf die Finger zu schauen. Das sehe ich auch als Aufgabe des ÖR. Was nicht dessen Aufgabe ist, ist Meinungs- und Stimmungsmache, sowie tendenziöser Berichterstattung:

http://www.achgut.com/artikel/binnenplu ... nis_des_hr

Warum hat man nur Leute eingeladen die von dieser Erklärung nichts halten? Wäre es nicht richtig gewesen auch mal eine andere Ansicht zuzulassen? Was ist der Sinn und Zweck solcher Sendungen? Bezahlen tun die GEZ alle Haushalte, aber zugelassen wurde nur 1 Meinung. Das kann doch nicht richtig sein?

Die Antwort vom HR zusammengefasst:


Interessante Vorgehensweise:
- Eine Gruppe erstellt ein Manifest (Von dem man ja halten kann was man will)
- Der ÖR interpretiert das auf seine Weise
- Es kommt eine Sendung in der nur Gegner die übelst darüber herziehen
- Keine andere Meinung oder Stellungnahme wird zugelassen
=> Da habe ich nun mal erhebliche Bedenken über die journalistische Qualität, die nicht dem entspricht was ich von einem ÖR erwarte.

Ich war mal 100% S21 Befürworter, inzwischen bin ich 100% S21 Gegner, das hat nur die Ursache, weil ich mich auf bei der anderen Seite informiert habe und daraus meine Schlüsse gezogen habe.
=> Wie soll das funktionieren, wenn wie in dem oben genannten Beispiel die andere Seite überhaupt nicht zu Wort kommt? Siehst du das als neutrale Berichterstattung/Journalismus an?

Die Erklärung an sich ist hier ja nicht das Thema, aber überlege mal welche Sender das in der Deutschen Geschichte waren, die immer nur die eine Seite gezeigt haben und die andere Seite schlecht reden/gar nicht zu Wort kommen lassen!


Ja, das ist nicht in Ordnung, wenn niemand von den Unterzeichnern der Erklärung in der Sendung zu Wort gekommen ist. Einseitige Berichterstattung gibt es auch bei anderen Themen. Zum Beispiel Russland: Da wird so einseitig berichtet dauernd und fast nie kommt die Gegenseite zu Wort. Das habe ich schon oft kritisiert. Dennoch ist die Abschaffung des ÖR nicht die Lösung, sondern was erforderlich ist, ist eine Korrektur und Verbesserung der Berichterstattung. Bei entsprechendem Druck aus der Zuschauerschaft oder Zuhörerschaft kann ein bestimmtes unseriöses Verhalten der Redaktionen und Sender in einzelnen Fällen wieder korrigiert werden. Insgesamt möchte ich nicht auf das Regulativ der ÖR verzichten.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Fr 4. Mai 2018, 21:24

Selina hat geschrieben:(04 May 2018, 17:29)

Ja, das ist nicht in Ordnung, wenn niemand von den Unterzeichnern der Erklärung in der Sendung zu Wort gekommen ist. Einseitige Berichterstattung gibt es auch bei anderen Themen. Zum Beispiel Russland: Da wird so einseitig berichtet dauernd und fast nie kommt die Gegenseite zu Wort. Das habe ich schon oft kritisiert. Dennoch ist die Abschaffung des ÖR nicht die Lösung, sondern was erforderlich ist, ist eine Korrektur und Verbesserung der Berichterstattung. Bei entsprechendem Druck aus der Zuschauerschaft oder Zuhörerschaft kann ein bestimmtes unseriöses Verhalten der Redaktionen und Sender in einzelnen Fällen wieder korrigiert werden. Insgesamt möchte ich nicht auf das Regulativ der ÖR verzichten.

Wir sind uns da doch ziemlich einig :thumbup:

Wie gesagt geht es darum, dass man sich auch mal die Ansicht/Meinung der anderen Partei anhört um sich somit eine Meinung bilden kann (Beispiel):


Man sieht hier, dass es also ohne Probleme möglich ist auch die andere Seite mal zu Wort kommen lassen kann bevor man jemanden zu einer Hexenjagt auslässt!

=> Somit geht es auch nicht darum, dass der ÖR abgeschafft werden soll (Ich persönlich bin ja immer ein Anhänger des ÖR gewesen, denn nur privates Fernsehen kann nicht die richtige Lösung sein!)
=> Es geht darum, dass der ÖR neutral und allumfassend berichten und kommentieren soll und nicht einseitig eine Meinung bilden soll!
=> Der Beitrag über Rolf Fischer beweist, dass es ohne Probleme möglich ist mal alle zu Wort kommen zu lassen ...
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon H2O » Fr 4. Mai 2018, 22:27

Offenbar legt hier eine Mehrheit durchaus für einen ÖRR gute Worte ein, wenn er denn auf Meinungsmache verzichtet und mehr als eine Meinung zu einem Thema zu Worte kommen ließe. Sehe ich genau so.

Nun muß es doch darum gehen, wie wir in unserem Gemeinwesen dieses Anliegen durchsetzen. Wer soll das beobachten und steuern, wenn einseitige Berichterstattung oder parteiische Datenfilterung zu schlechten Gewohnheit werden? Die bisher wirksamen Rundfunkräte haben ja diese Aufgabe nur unvollkommen oder gar nicht erfüllt. Dort sitzt aber die Macht zur Steuerung der Rundfunkanstalten.

Könnte im Zeitalter des Internets eine Rückkopplung aus dem Kreis der Zuhörer und Zuschauer in dem Zusammenhang etwas Sinnvolles bewirken? Etwa ein "Parlament" zur Ausgestaltung der Rundfunkanstalten... also ein virtueller "Riesenrundfunkrat"?
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Kritikaster » Sa 5. Mai 2018, 08:27

H2O hat geschrieben:(04 May 2018, 23:27)

Offenbar legt hier eine Mehrheit durchaus für einen ÖRR gute Worte ein, wenn er denn auf Meinungsmache verzichtet und mehr als eine Meinung zu einem Thema zu Worte kommen ließe. Sehe ich genau so.

Nun muß es doch darum gehen, wie wir in unserem Gemeinwesen dieses Anliegen durchsetzen. Wer soll das beobachten und steuern, wenn einseitige Berichterstattung oder parteiische Datenfilterung zu schlechten Gewohnheit werden? Die bisher wirksamen Rundfunkräte haben ja diese Aufgabe nur unvollkommen oder gar nicht erfüllt. Dort sitzt aber die Macht zur Steuerung der Rundfunkanstalten.

Könnte im Zeitalter des Internets eine Rückkopplung aus dem Kreis der Zuhörer und Zuschauer in dem Zusammenhang etwas Sinnvolles bewirken? Etwa ein "Parlament" zur Ausgestaltung der Rundfunkanstalten... also ein virtueller "Riesenrundfunkrat"?

Ein "Riesenrundfunkrat", an dem sich dann vor allem diejenigen beteiligen, die mit Trollerei und Agitprop heute bereits sämtliche Plattformen überschwemmen? Das scheint mir keine sinnvolle Alternative zum bestehenden System zu sein.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon H2O » Sa 5. Mai 2018, 09:12

Kritikaster hat geschrieben:(05 May 2018, 09:27)

Ein "Riesenrundfunkrat", an dem sich dann vor allem diejenigen beteiligen, die mit Trollerei und Agitprop heute bereits sämtliche Plattformen überschwemmen? Das scheint mir keine sinnvolle Alternative zum bestehenden System zu sein.


Welche Vorschläge beschäftigen denn Sie zum Thema? Oder ist das alles so erträglich, daß vernünftigerweise nichts angefaßt werden sollte?

Man könnte in einem Riesenrundfunkrat sogar ein elektronisches Filter einsetzen, das ein bestimmtes Antwortformat vorschreibt und Troll und Spam automatisch abschöpft. So funktionieren Wahlzettel. Wer zu oft auffällt mit Formatverletzungen verliert seine Teilnahmeberechtigung. Man kann mit individuellen Paßworten arbeiten, wie die Versandhändler im Rechnungswesen. Also anonym trollen ist nicht. Man könnte Beitragszahlungen für jede Stellungnahme erheben...
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Sa 5. Mai 2018, 16:51

Selina hat geschrieben:(04 May 2018, 17:29)

Ja, das ist nicht in Ordnung, wenn niemand von den Unterzeichnern der Erklärung in der Sendung zu Wort gekommen ist. Einseitige Berichterstattung gibt es auch bei anderen Themen. Zum Beispiel Russland: Da wird so einseitig berichtet dauernd und fast nie kommt die Gegenseite zu Wort. Das habe ich schon oft kritisiert. Dennoch ist die Abschaffung des ÖR nicht die Lösung, sondern was erforderlich ist, ist eine Korrektur und Verbesserung der Berichterstattung. Bei entsprechendem Druck aus der Zuschauerschaft oder Zuhörerschaft kann ein bestimmtes unseriöses Verhalten der Redaktionen und Sender in einzelnen Fällen wieder korrigiert werden. Insgesamt möchte ich nicht auf das Regulativ der ÖR verzichten.

Wie gesagt geht es ja nicht darum den ÖR abzuschaffen, sondern die einseitige Berichterstattung! Das das funktioniert sieht man auch an diesem Beispiel:


Bei S21 sind die Fronten ziemlich verhärtet und trotzdem kann man darüber neutral berichten => Es geht also wenn man nur will!

- Das Projekt an sich wird neutral beschrieben und erklärt
- Es kommen die Befürworter zu Wort
- Es kommen die Gegner zu Wort
- Es kommen Befürworter zu Wort die aber noch Änderungsbedarf sehen

=> So ist meine Sicht zu einem sinnvollen ÖR!
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Alster » So 6. Mai 2018, 09:43

Dem ÖR einseitige Berichterstattung zu "verbieten" ist nicht zielführend. Meinungsvielfalt kommt nicht über per Dekret verordnete Pseudovielfalt, auch nicht über einen aufgeblasenen Rundfunkrat. Sondern nur über echte Vielfalt von privaten Printmedien bis Internet. Im übrigen hat der Welt teuerste ÖR seine menschenverachtenden Regelungen zur Finanzierung abzuschaffen.

Sinnvolle Vorschläge hat der wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums längst vorgelegt:
http://www.bundesfinanzministerium.de/C ... le%26v%3D5
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Mo 14. Mai 2018, 09:39

Hier mal was zum Thema "Ausgewogenheit" in der Berichterstattung:
Wer sieht sich eine Tagesschau zweimal an?
Am nächsten Morgen dann doch ein Fakten-Check mit Laptop und ARD-Mediathek. Ich erstelle eine Tabelle „Anzahl der Statements der im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien“. Erstmals im Leben werde ich mir eine Tagesschau zum zweiten Mal anschauen! Das Ergebnis bestätigt den schlaftrunkenen Befund des vorangegangenen Abends: DIE LINKE 4 Statements, Bündnis90/Die Grünen 1 Statement, FDP 1 Statement, AfD 0 Statements. LINKE gegen AfD 4:0 ! Allerhand! Wie wenn Bayern München gegen Freiburg kickt! Es war Sonntag, die Parteibüros unbesetzt? Vielleicht hatten sich die ARD-Journalisten redlich um telefonische Kontaktaufnahme zur AfD bemüht und dann ratlos aufgegeben, weil Weidel & Co schon im vorgezogenen Osterulaub weilten!? Eine zufällige Momentaufnahme, die nichts besagt...

Arbeitet die Tagesschau etwa tendenziös? Im Fernsehsessel fiebere ich dem Abend entgegen, endlich das 20-Uhr-taaa-taaaa der Tagesschau-Fanfare. Judith Rakers präsentiert den Aufmacher: EU-Staaten weisen russische Diplomaten aus! Als Sprecher der Berliner Opposition kommen zu Wort Sevim Dagdelem (DIE LINKE) und Wolfgang Kubicki (FDP). Zu „Auslieferung Puigdemonts“ dürfen sich Bernd Riexinger (DIE LINKE) und Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen) vernehmen lassen. Das Thema „Facebook-Manager zu Besuch im Justizministerium“ kommentiert Nicola Beer (FDP).

Ich mache meine Strichliste, der Befund ist erneut auffällig: DIE LINKE 6 Statements, Bündnis90/Die Grünen 2 Statements, FDP 3 Statements, AfD 0 Statements. Erstaunliche LINKE-Dominanz bei kompletter Abwesenheit der AfD? Lag es an der Themenauswahl? Doch welch absurde Begründung wäre das? Die AfD ist ja nun mal stärkste Oppositions-Fraktion im Bundestag. Und DIE LINKE die zweitkleinste.

Als in der Dienstag-Ausgabe (27. März) mit Alexander Gauland erstmals ein Vertreter der AfD zu Wort kommt, bin ich, obwohl kein Fan dieser Partei, fast erleichtert. Thema ist die „Ausweisung russischer Diplomaten“. Auch Cem Özdemir (Bündnis90/Die Grünen) gibt hierzu eine Erklärung ab, und die Grüne Rebecca Harms darf den EU-Gipfel in Bulgarien kommentieren. Somit ergibt sich am Tag 3 folgender Punktestand: DIE LINKE 6 Statements, Bündnis90/Die Grünen 4 Statements, FDP 3 Statements, AfD 1 Statement.

Die Omnipräsenz von DIE LINKE
Am Tag 4 kommen Oppositionssprecher überhaupt nicht vor, und am Tag 5 sind Gesine Lötzsch (DIE LINKE) und Konstantin Kuhle von der FDP gesetzt. Dieses Unentschieden beendet Jan Korte (DIE LINKE) in der achten Minute, wo er „Rückführungszentren für Flüchtlinge“ eine klare Absage erteilt. Ausgerechnet zum Flüchtlingsthema findet die Nachrichtenredaktion bei der AfD keine kompetenten Gesprächspartner. Und schon eine Minute später ist erneut DIE LINKE mit Sevim Dagdelem vertreten, als es um Waffenexporte in die Türkei geht. Die Omnipräsenz von DIE LINKE ist erklärungsbedürftig

Am Tag 10 politisch-medialer Erbsenzählerei ergibt sich folgender Tabellenstand: DIE LINKE 11 Statements, Bündnis90/Die Grünen 4 Statements, FDP 5 Statements, AfD 1 Statement. Mein Vertrauen in die Ausgewogenheit der ARD-Berichterstattung ist angekratzt. Es beschleicht mich der Eindruck, dass die Tagesschau-Chefredaktion dringend eines Updates bedarf, was die Fraktionsstärken des neuen Bundestages betrifft. Verhält sich die Tagesschau bei der Auswahl der oppositionellen Interviewpartner tendenziös? Koordiniert das jemand oder herrscht das Zufallsprinzip? Ich gehe in die Verlängerung und verordne der Tagesschau einen Beobachtungszeitraum von vier Wochen. Doch es hilft nichts, das Endergebnis am Tag 32 bleibt – im Sinne politisch-ausgewogener Berichterstattung, enttäuschend:

DIE LINKE 18 Statements, Bündnis90/Die Grünen 9 Statements, FDP 7 Statement, AfD 5 Statements

Ausgewogenheit geht anders
Im wichtigsten deutschen Nachrichtenformat verhält sich die mediale Präsenz der beiden linken Oppositionsparteien DIE LINKE und Bündnis90/Die Grünen umgekehrt proportional zur Fraktionsstärke im Bundestag. Auch die liberale FDP ist abgehängt – deutlich benachteiligt ist die rechtskonservative AfD. An einen Zufallsbefund zu glauben, fällt schwer.

https://www.achgut.com/artikel/die_tage ... chraeglage
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Do 17. Mai 2018, 20:29

ARD Faktenfinder zu Weidels Aussage über die Ausgaben für die EU:
https://faktenfinder.tagesschau.de/inla ... t-101.html
Toller Faktenfinder wenn der Autor begriffsstutzig ist :rolleyes:
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon DagDag » Fr 18. Mai 2018, 12:34

Für diese Heimatphobie kann das ÖR nichts. Das trichtern sich die VTler selbst ein.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 18. Mai 2018, 12:43



Henryk M. Broder hat geschrieben:mir ist nicht klar, warum sie mir den brief des Intendanten nicht als word-datei übermitteln wollen. sie haben doch eine word-datei des briefes, sonst hätten sie kein pdf-format erstellen können.

Na, wollen wir mal hoffen, dass Herr Broder auch mit seinen politischen Ansichten nicht so völlig daneben liegt, wie mit dieser eher technischen ...
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Fr 18. Mai 2018, 12:58

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 May 2018, 13:43)

Na, wollen wir mal hoffen, dass Herr Broder auch mit seinen politischen Ansichten nicht so völlig daneben liegt, wie mit dieser eher technischen ...

Inwiefern?
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon Alster » Sa 19. Mai 2018, 12:44

der sog. Rundfunk-"beitrag" wird derzeit vor dem BVerfG verhandelt:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 93618.html
Zwar ist hier keine wirkliche Abhilfe zu erhoffen, zumal vor dem Hintergrund zahlreicher personeller Verstrickungen zwischen ÖR und BVerfG (z.B. Gebrüder Paul/Ferdinand Kirchhof)
Andererseits haben es die Mauschelrunden der Anstalten/Staatskanzleien ja nicht mal für nötig befunden die zentralen Ideen im Gutachten zur Rundfunkfinanzierung von Paul Kirchhof ernsthaft umzusetzen.
Insoweit darf man zumindest auf einige Anstöße in Richtung einer ansatzweisen Rechtsstaatlichkeit hoffen.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon schokoschendrezki » Di 22. Mai 2018, 18:38

jack000 hat geschrieben:(18 May 2018, 13:58)

Inwiefern?

Ich benutze geschätzt zehn bis zwölf Anwendungen (einschließlich solcher zur Erstellung irgendwelcher Text-Dokumente), die allesamt pdf-Dateien erzeugen können und die allesamt nicht das allermindeste mit word, MS Office oder überhaupt nur mit MS zu tun haben.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Di 22. Mai 2018, 18:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(22 May 2018, 19:38)

Ich benutze geschätzt zehn bis zwölf Anwendungen (einschließlich solcher zur Erstellung irgendwelcher Text-Dokumente), die allesamt pdf-Dateien erzeugen können und die allesamt nicht das allermindeste mit word, MS Office oder überhaupt nur mit MS zu tun haben.

Er hat eine PDF-Datei bekommen und nach einer Word-Datei gefragt!
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon schokoschendrezki » Di 22. Mai 2018, 18:49

Der öffentlich rechtliche Rundfunk (in Form seiner TV-Anstalten) wird mal wieder in keinster Weise seinem Auftrag gerecht, Ich erwarte für die entsprechenden Beiträge Berichte zur weltpolitischen Situation und bekomme anstelle dessen irgendwelche Sonder-Übertragungen zu Fußballspielen mit mutmaßlich zu zahlenden Übertragungsrechten in exorbitanter Höhe. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man das nicht in irgendeiner Form vor dem Verfassungsgericht anhängig machen könnte. Und tatsächlich gibt es ja auch seit ein paar Tagen eine Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht. Dabei gehts aber ganz allgemein um einen unspezifischen Abzocke-Vorwurf. Natürlich wird man als Gebührenzahler abgezockt. Aber die Situation ist so, als würde man gezwungen werden, beim Bäcker Goldarmbanduhren kaufen zu müssen und würde dafür als Entschädigung keine Brötchen mehr bekommen. Das genau ist das Problem bei den Öffentlich-Rechtlichen.
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am Di 22. Mai 2018, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon schokoschendrezki » Di 22. Mai 2018, 18:52

jack000 hat geschrieben:(22 May 2018, 19:43)

Er hat eine PDF-Datei bekommen und nach einer Word-Datei gefragt!

Mensch. Und er hat gemeint, wenn es eine PDF-Datei gäbe, dann müsse es auch eine entsprechende Word-Datei geben. Und das ist Quatsch. Muss es überhaupt nicht. Ich kann externen Leuten für meine Dokumente auch nur pdf-Dateien schicken, weil nur geschätzt 10 bis 20 Prozent etwas mit den Originaldokumenten anfangen können.
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Re: Sammelstrang: ÖR (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk)

Beitragvon jack000 » Di 22. Mai 2018, 19:12

schokoschendrezki hat geschrieben:(22 May 2018, 19:52)

Mensch. Und er hat gemeint, wenn es eine PDF-Datei gäbe, dann müsse es auch eine entsprechende Word-Datei geben. Und das ist Quatsch.

Zumindest irgendeine Datei aus der die PDF-Datei erstellt wurde. Liegt es nicht nahe, dass es eine "Word-Datei" war?
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