Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Adam Smith » Do 24. Aug 2017, 16:42

Voight-Kampff hat geschrieben:(24 Aug 2017, 15:36)

Was die USA angeht: Frag dich mal wo die ganzen Denkmalswächter waren, als nach dem letzten Golfkrieg, Saddamstatuen von wilden Mobs gestürzt wurden. Lass dich nicht von denen verarschen. Denen geht's nicht um Geschichte sondern darum, wofür diese Statuen stehen.


Saddam Hussein war erstens ein Diktator, zweitens ein Kriegsgegner und drittens hat die Person nichts mit den USA zu tun. Warum sollten in dem Fall die gleichen Leute für Saddam Hussein sein, wenn sie für eine Person sind die für die Unabhängigkeit von den USA steht?

Hätten damals die Südstaaten gewonnen, dann wäre die USA heute keine Weltmacht und die Anhänger keine US-Amerikaner.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Voight-Kampff » Do 24. Aug 2017, 19:35

Tatjana hat geschrieben:(24 Aug 2017, 17:34)

Auch wenn ich keine Ahnung habe, schreibe ich weiter. Genau wie Du.
Hier geht`s um eine Kulturrevolution von Innen, also aus dem Land und der Bevölkerung selbst. Wenn ein Umsturz von Außen durch Krieg etc. kommt, ist es was ganz anderes. Da werden die alten Werte natürlich immer "auf links gedreht".

Wann hat diese "Kulturrevolution" denn angefangen? Worum geht es?
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Voight-Kampff » Do 24. Aug 2017, 19:40

Adam Smith hat geschrieben:(24 Aug 2017, 17:42)

Saddam Hussein war erstens ein Diktator, zweitens ein Kriegsgegner und drittens hat die Person nichts mit den USA zu tun. Warum sollten in dem Fall die gleichen Leute für Saddam Hussein sein, wenn sie für eine Person sind die für die Unabhängigkeit von den USA steht?

Hätten damals die Südstaaten gewonnen, dann wäre die USA heute keine Weltmacht und die Anhänger keine US-Amerikaner.

Auch Lee war ein Kriegsgegner der USA und darüber hinaus ein Verräter. Das Ungewöhnliche ist, dass Statuen von ihm toleriert wurden. Nicht dass das jetzt aufhört. Lee steht in erster Linie nun mal für die Südstaaten. Also für Sklaverei und Rassismus, nicht Unabhängigkeit.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Tatjana » Do 24. Aug 2017, 20:47

Voight-Kampff hat geschrieben:(24 Aug 2017, 20:35)

Wann hat diese "Kulturrevolution" denn angefangen? Worum geht es?

Genau, Fragen über Fragen ...
„Das nächste Mal, wenn Akademiker Dir erklären, wie wichtig diversity ist, frage sie, wieviel Konservative in ihrem Soziologie-Fachbereich tätig sind.“ Thomas Sowell
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Voight-Kampff » Do 24. Aug 2017, 21:00

Tatjana hat geschrieben:(24 Aug 2017, 21:47)

Genau, Fragen über Fragen ...

So, so. Auf einmal betretenes Schweigen...

Hier ist was einfaches: Was passierte 1957 in Little Rock? Das kann man schön googeln.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Tatjana » Do 24. Aug 2017, 21:30

Voight-Kampff hat geschrieben:(24 Aug 2017, 22:00)

So, so. Auf einmal betretenes Schweigen...

Hier ist was einfaches: Was passierte 1957 in Little Rock? Das kann man schön googeln.


Lesen Sie bitte den Thread von Anfang an, dann wissen Sie, was gemeint ist. Ich muss nicht über jedes Stöckchen springen, das Sie mir hinhalten.
Googeln Sie doch einmal Thomas Sowell.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Adam Smith » Do 24. Aug 2017, 21:32

Voight-Kampff hat geschrieben:(24 Aug 2017, 20:40)

Auch Lee war ein Kriegsgegner der USA und darüber hinaus ein Verräter. Das Ungewöhnliche ist, dass Statuen von ihm toleriert wurden. Nicht dass das jetzt aufhört. Lee steht in erster Linie nun mal für die Südstaaten. Also für Sklaverei und Rassismus, nicht Unabhängigkeit.


Das ist doch eine nette Geste an die Besiegten.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Voight-Kampff » Do 24. Aug 2017, 22:21

Adam Smith hat geschrieben:(24 Aug 2017, 22:32)

Das ist doch eine nette Geste an die Besiegten.

Nicht wirklich. Diese Statuen wurden Jahrzehnte nach dem Ende des Krieges errichtet. Es ging nicht darum der Toten zu Gedenken sondern um einen Sieg zu feiern: Den, das der Status Quo trotz der Niederlage einigermaßen verteidigt werden konnte.

Nach dem Ende des Bürgerkriegs begannen Terrororganisationen wie der KKK eine Kampagne der Unterdrückung. Schwarze die ihr Recht einforderten und Weiße die ihnen halfen wurden gefoltert und ermordet, so wie Lincoln. Die Sklaverei wurde abgeschafft aber die Nordstaaten hatten letztlich nicht den Willen um die rassistische Ideologie zu brechen. Die Südstaaten wurden wieder in die Union eingegliedert. Sie schafften Gesetze die es ermöglichten, Schwarzen das Wahlrecht zu verweigern und von ihrem Arbeitgeber abhängig zu machen. Jedem Dorfrichter wurde es ermöglicht Schwarze zur Zwangsarbeit zu verurteilen.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Voight-Kampff » Do 24. Aug 2017, 22:43

Tatjana hat geschrieben:(24 Aug 2017, 13:49)

Du hast in den USA aber nicht mehr das gleiche Recht zu widersprechen wenn Du z.B. im Einklang mit der Biologie nur von zwei Geschlechtern ausgehst und Du landest schnell am Pranger oder vor Gericht, wenn Du nicht pc-sprachlich einwandfrei formulierst. In den USA sind schon linksliberale Profs rausgeflogen, weil ihnen die PC-Vorgaben zu Faschingskostümen (!) zu streng vorkamen und sie die Verantwortung für die Kostümwahl den Studenten überlassen wollten. In Kanada gibt es jetzt die Bill C 16, wonach Du die Gender-untentschlossenen jeweils mit dem von Ihnen gewünschten komischen Pronomen ansprechen musst, sonst kommt Papa Staat.


Ich erinnere mich gerade an eine Geschichte die ich mal von einem Geschichtslehrer gehört habe. Er war damals noch ein junger Referendar und war Beisitzer bei einer mündlichen Abitursprüfung. Der Prüfer war ein schon älterer Geschichtslehrer.
Der Prüfling erzählte irgendwas von wegen "BRD".
Darauf der ältere Lehrer: "WIE BITTE?"
Der Schüler: "Die B-BRD..."
Lehrer: "RAUS!"

Kann sich heute irgend jemand denken was der arme Schüler falsch gemacht hat?

Wahrscheinlich nicht. Ich löse es gleich auf. Unser Land, die Bundesrepublik Deutschland, kann man Deutschland nennen aber nicht BRD. Der Ausdruck "BRD" war in der Besatzungszone gebräuchlich, der späteren DDR, also Feindsprech.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 25. Aug 2017, 06:09

Die These von der "Kulturrevolution von innen" in den USA halte ich deshalb für nicht (vollständig) schlüssig, weil das Phänomen Trump im großen (weltweiten und gegenwartsübergreifenden) Maßstab sich in eine globale Tendenz einreiht. Mit nationalen Besonderheiten freilich. Von Abe bis Modi. Von Kaczynski bis Orbán. Von Erdogan bis Putin. Wiederfokussierung auf die Nation, auf die nationalen "Werte", auf nationale Kultur und Religion statt Pragmatisismus. Auf eine generell rechtskonservative Politik mit autoritären Zügen.

Mit dieser generellen Tendenz lässt sich mehr erklären als mit der Dominanz politischer Korrektheit an den Universitäten.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Provokateur » Fr 25. Aug 2017, 07:06

schokoschendrezki hat geschrieben:(25 Aug 2017, 07:09)
Mit dieser generellen Tendenz lässt sich mehr erklären als mit der Dominanz politischer Korrektheit an den Universitäten.


Ich hatte Trumps Wahl auch als Trotzreaktion auf die (lediglich wahrgenommene) Dominanz liberaler (im US-Sinne!) Positionen wahrgenommen.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Yossarian » Fr 25. Aug 2017, 07:23

Provokateur hat geschrieben:(25 Aug 2017, 08:06)

Ich hatte Trumps Wahl auch als Trotzreaktion auf die (lediglich wahrgenommene) Dominanz liberaler (im US-Sinne!) Positionen wahrgenommen.


"Lediglich wahrgenommen" weil die in der Presse vertretenene hart linke Dominanz eben nicht der Realität der Bevölkerung entspricht was man am deutlichsten an der Trump Wahl sehen konnte.

Ich bin durchaus der Meinung dass der Begriff einer Kulturrevolution durch die Medien angebracht ist deren Folgen man am besten an den amerikansichen Universitäten beobachten kann. Allerdings formiert sich jetzt vermehrt Widerstand.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Adam Smith » Fr 25. Aug 2017, 07:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(25 Aug 2017, 07:09)

Die These von der "Kulturrevolution von innen" in den USA halte ich deshalb für nicht (vollständig) schlüssig, weil das Phänomen Trump im großen (weltweiten und gegenwartsübergreifenden) Maßstab sich in eine globale Tendenz einreiht. Mit nationalen Besonderheiten freilich. Von Abe bis Modi. Von Kaczynski bis Orbán. Von Erdogan bis Putin. Wiederfokussierung auf die Nation, auf die nationalen "Werte", auf nationale Kultur und Religion statt Pragmatisismus. Auf eine generell rechtskonservative Politik mit autoritären Zügen.

Mit dieser generellen Tendenz lässt sich mehr erklären als mit der Dominanz politischer Korrektheit an den Universitäten.

Trump wurde gewählt, weil den US-Amerikanern klargeworden ist, dass viele ihrer Städte (Agglomerationen wachsen) deutlich schrumpfen. Den Wikipedia-Artikel "List of shrinking cities in the United States" habe ich ja schon oft gepostet. Dafür gibt es mehrere Ursachen. Deutschland oder China gehören nicht dazu. Gewerkschaften (linke Spinner), eigenes Haus und Safe Spaces sind die Ursachen. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so eine Trennung zwischen Bevölkerungsgruppen.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Provokateur » Fr 25. Aug 2017, 08:31

Adam Smith hat geschrieben:(25 Aug 2017, 08:42)

Trump wurde gewählt, weil den US-Amerikanern klargeworden ist, dass viele ihrer Städte (Agglomerationen wachsen) deutlich schrumpfen. Den Wikipedia-Artikel "List of shrinking cities in the United States" habe ich ja schon oft gepostet. Dafür gibt es mehrere Ursachen. Deutschland oder China gehören nicht dazu. Gewerkschaften (linke Spinner), eigenes Haus und Safe Spaces sind die Ursachen. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so eine Trennung zwischen Bevölkerungsgruppen.


Vielleicht wird es in den USA Zeit für einen zweiten Bürgerkrieg. Ich bin ja eh der Meinung, dass derjenige, der keine Probleme hat, sich selber welche schafft. Die Leute, die heute sagen, sie wären irgendwas nichtbinäres, hatten nie richtigen Hunger, richtige Schmerzen und richtige Angst.

Klar, da werden dann alle möglichen Kleinigkeiten dann zu riesigen Problemen aufgeblasen. Der Mensch braucht einen gewissen Grundstress, ohne das "Schlechte" ist er nicht ind er Lage, das "Gute" zu erkennen.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Adam Smith » Fr 25. Aug 2017, 08:40

Provokateur hat geschrieben:(25 Aug 2017, 09:31)

Vielleicht wird es in den USA Zeit für einen zweiten Bürgerkrieg. Ich bin ja eh der Meinung, dass derjenige, der keine Probleme hat, sich selber welche schafft. Die Leute, die heute sagen, sie wären irgendwas nichtbinäres, hatten nie richtigen Hunger, richtige Schmerzen und richtige Angst.

Klar, da werden dann alle möglichen Kleinigkeiten dann zu riesigen Problemen aufgeblasen. Der Mensch braucht einen gewissen Grundstress, ohne das "Schlechte" ist er nicht ind er Lage, das "Gute" zu erkennen.

Bisher gab es ja einen Terrortoten. In Finnland gab es z.B. 2.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Adam Smith » Fr 25. Aug 2017, 08:48

Provokateur hat geschrieben:(25 Aug 2017, 09:31)
Klar, da werden dann alle möglichen Kleinigkeiten dann zu riesigen Problemen aufgeblasen. Der Mensch braucht einen gewissen Grundstress, ohne das "Schlechte" ist er nicht ind er Lage, das "Gute" zu erkennen.

Dann müsste es in Ländern mit Hunger und Gewalt friedlicher zugehen. Je weniger Stress, desto friedlicher geht es zu.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Provokateur » Fr 25. Aug 2017, 08:51

Adam Smith hat geschrieben:(25 Aug 2017, 09:48)

Dann müsste es in Ländern mit Hunger und Gewalt friedlicher zugehen. Je weniger Stress, desto friedlicher geht es zu.


Dazu müssten verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Aber schau mal in die Parteien, die miteinander kämpfen - untereinander ist die Solidarität zumeist größer als unter Gruppen, die nicht mit anderen Gruppen, die im Krieg liegen.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Adam Smith » Fr 25. Aug 2017, 08:57

Provokateur hat geschrieben:(25 Aug 2017, 09:51)

Dazu müssten verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Aber schau mal in die Parteien, die miteinander kämpfen - untereinander ist die Solidarität zumeist größer als unter Gruppen, die nicht mit anderen Gruppen, die im Krieg liegen.

Insgesamt schon. Die Gewalt gegen die eigenen Leute ist aber auch hier grösser. Der IS wäre hier ein gutes Beispiel.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Provokateur » Fr 25. Aug 2017, 08:59

Adam Smith hat geschrieben:(25 Aug 2017, 09:57)

Insgesamt schon. Die Gewalt gegen die eigenen Leute ist aber auch hier grösser. Der IS wäre hier ein gutes Beispiel.


Der IS ist als stark orthopraktische Organisation eher eine Ausnahmeerscheinung, weil hier nicht nur das gemeinsame militärische Ziel, sondern auch die individuelle Lebensweise im Fokus der Betrachtung lag.
Historisch gesehen gab es das nicht oft.
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Re: Kulturrevolution. Zweiter Versuch.

Beitragvon Adam Smith » Fr 25. Aug 2017, 09:02

Provokateur hat geschrieben:(25 Aug 2017, 09:59)

Der IS ist als stark orthopraktische Organisation eher eine Ausnahmeerscheinung, weil hier nicht nur das gemeinsame militärische Ziel, sondern auch die individuelle Lebensweise im Fokus der Betrachtung lag.
Historisch gesehen gab es das nicht oft.

Unter Stalin und Pol Pot gab es das. Hier waren dann sogar die meisten Opfer Kommunisten. Es ist halt eine erzwungene Gemeinschaft und keine natürliche.

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