Lob der Elite?

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schokoschendrezki
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Lob der Elite?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 19. Mai 2017, 09:13

Die Theologin und F.A.Z.-Redakteurin Heike Schmoll hat (2008) ein Buch mit dem Titel: "Lob der Elite. Warum wir sie brauchen" herausgegeben und zur Zeit läuft im Deutschlandradio eine Essay-Reihe zum Thema "Eliten" (http://www.deutschlandfunk.de/essay-und-diskurs.1183.de.html). Aktuell mit einem Interview mit Schmoll.

Ich bin hin- und hergerissen: Einerseits habe ich - um es vorsichtig zu sagen - großes Misstrauen gegenüber kulturkonservativen Leuten wie Schmoll, die sich zum Beispiel an vorderster Front für ein Reinheitsgebot der Deutschen Sprache einsetzte. Andererseits bin ich absolut und hundert Prozent ihrer Meinung, was die Kritik am aktuellen Zeitgeist anbelangt, bei dem das "Herunterdimmen auf Normalmaß" zur populären Forderung geworden ist. Kaum etwas ist so charakteristisch und auch bedeutsam dafür wie die Wahl Trumps (Originalzitat: "Ich liebe die Ungebildeten").

Die gegenwärtigen Gesellschaften - zumindest der westlichen Welt - sind von einer um sich greifenden Feindschaft gegen alles, was irgendwie abweicht, geprägt. Das ist schrecklich.

Schmoll bringt in dem Interview als Beispiel eine Frau aus einem Dorf in Sachsen, die einen geförderten hochbegabten Sohn hat, und Schmoll als Journalistin inständig darum bat, niemandem in diesem Dorf davon etwas zu sagen. Mit einem Hochbegabten bringe man sich in die Gefahr, von der Dorfgemeinschaft ausgestoßen zu werden. Man darf nicht schlau sein, wenn man dazugehören will. Gleichzeitig ist Sachsen das Bundesland mit der konsequentesten Eliteförderung in der Bildung, erzielt regelmäßig Spitzenwerte in Rankings und wehrt sich allein auf weiter Flur gegen integrative Ansätze.

Möglicherweise ist das ganze auch eine Differenz zwischen Metropolen und kleinen Städten plus ländlichem Raum. Ich selbst habe einenn kleinen Neffen, der in Leipzig aufs Thomaner-Gymnasium geht. Mit exzessivem Klavier- und Gesangsunterricht. Dort hat er keine Probleme mit dem Anschluss.

Auch Schmoll verkennt in dem Interview nicht, dass das Elitenförderland par excellence, Frankreich, gleichzeitig auch große Probleme mit diesem System hat. Geschlossene Eliten sind korruptionsanfällig. Der Fall Fillon zeigt es.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Senexx » Fr 19. Mai 2017, 09:27

Vermutlich ist der Fall mit dem sächsischen Hochbegabten frei erfunden.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 19. Mai 2017, 09:46

Senexx hat geschrieben:(19 May 2017, 10:27)

Vermutlich ist der Fall mit dem sächsischen Hochbegabten frei erfunden.

Der entsprechende Artikel in der FAZ von Dezember findet sich hier:
http://plus.faz.net/evr-editions/2016-12-15/41180/300809.html
Ist allerdings nicht frei zugänglich.

Die Behauptung der Frei-Erfunderheit, einfach so, ohne Belege, Symptome, Erklärungen, Argumente ... ist natürlich selbst ein Superbeleg für die aktuelle Bildungsfeindlichkeit.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Senexx » Fr 19. Mai 2017, 09:54

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 May 2017, 10:46)

Der entsprechende Artikel in der FAZ von Dezember findet sich hier:
http://plus.faz.net/evr-editions/2016-12-15/41180/300809.html
Ist allerdings nicht frei zugänglich.

Die Behauptung der Frei-Erfunderheit, einfach so, ohne Belege, Symptome, Erklärungen, Argumente ... ist natürlich selbst ein Superbeleg für die aktuelle Bildungsfeindlichkeit.

1. Ich bin

a) konservativ
b) FAZ-Abonnent.

2. Ich bin Bildungselite.

3. Ich halte nichts von "Elite-Diskussionen", besonders wenn sie im klagenden Unterton vorgetragen werden, dass in Deutschland Eliten nichts gelten würden.

Gemeinhin verstehen diese Diskutanten, und so wir Elite überwiegend verstanden, Menschen in Führungspositionen in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Der Aufstieg in Führungspositionen gilt als Ausweis der "Elite-eigenschaft". Frau Schmoll zählt sich sicher auch zur Elite.

Bei dieser Art von Diskussion geht es um Abgrenzung und Herrschaftsicherung. Da macht es sich gut, wenn man einen wahrscheinlich erfunden Fall vorschieben kann, bei dem jeder unbedarfte Leser sofort den Kopf schüttelt. Ein mieser Kunstgriff, um reaktionäre Inhalte zu tranportieren.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Umetarek » Fr 19. Mai 2017, 09:58

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 May 2017, 10:13)
Möglicherweise ist das ganze auch eine Differenz zwischen Metropolen und kleinen Städten plus ländlichem Raum. Ich selbst habe einen kleinen Neffen, der in Leipzig aufs Thomaner-Gymnasium geht. Mit exzessivem Klavier- und Gesangsunterricht. Dort hat er keine Probleme mit dem Anschluss.

Ich lebe hier auf dem Dorf und das erste Mal, als mein Sohn Probleme mit seiner Hochbegabung hatte, war auf dem Hochbegabtengymnasium, gerade weil er eben nicht, wie viele anderen dort, der gepäppelte überschlaue Sproß der Familie war. Bei uns hat die Lehrerin das Prozedere angestoßen, ich hätte ihn in das Gymnasium hier vor Ort gesteckt, wo er dann auch gelandet ist. Ist also nicht unbedingt ein Stadt-Land-Problem, viel ländlicher als bei uns geht kaum.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Ebiker » Fr 19. Mai 2017, 10:10

Ich hab mir mal auf ner Baustelle erlaubt das Wort dezimal zu benutzen. Sofort war ich der studierte Lackel.

Und ja, wir brauchen Eliten im Sinn von Leistungsträgern. Wir brauchen keine eingebildeten Eliten die denken ein Studium wäre die automatische Eintrittskarte in diesen Kreis.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 19. Mai 2017, 10:21

Senexx hat geschrieben:(19 May 2017, 10:54)
3. Ich halte nichts von "Elite-Diskussionen", besonders wenn sie im klagenden Unterton vorgetragen werden, dass in Deutschland Eliten nichts gelten würden.

Also mindestens der Eingangsbeitrag ist nicht "in klagendem Unterton" geschrieben sondern bringt eine gewisse Wiedersprüchlichkeit zum Ausdruck.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 19. Mai 2017, 10:24

Senexx hat geschrieben:(19 May 2017, 10:54)

1. Ich bin

a) konservativ
b) FAZ-Abonnent.

Naja. Aber dann wirst Du sicherlich nachvollziehen können, dass es etwas merkwürdig ist, wenn jemand einfach so ohne Begründung eine FAZ-Redakteurin des Fakten-frei-erfindens bezichtigt und gleichzeitg Abonnent dieser Zeitung ist.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Senexx » Fr 19. Mai 2017, 10:37

Journalisten sind grundsätzlich mit Misstrauen zu beäugen.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 19. Mai 2017, 10:46

Senexx hat geschrieben:(19 May 2017, 11:37)

Journalisten sind grundsätzlich mit Misstrauen zu beäugen.

Das ist vollkommen richtig. Sie aber der Lüge zu bezichtigen bedarf sehr genauer, konkreter und berechtigter Begründungen. Ich insistiere deshalb so beharrlich darauf, weil diese Lügen-Bezichtigerei inzwischen irgendwie zum Volkssport verkommen ist. Und das hat - nach meinem Eindruck - schon etwas mit diesem Gemisch aus einerseits berechtiger Elitenkritik und andererseits unberechtigtem Auf-Linie-Bringen-Wollen zu tun.

Mal sehen, ob sich dafür irgendwann der Begriff Trumpismus ausbreitet.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon MoOderSo » Fr 19. Mai 2017, 10:52

Solange "Hochbegabte" auf dem Dorf nicht so tun als wären sie was besonderes, haben sie auch kein Problem. Denn spätestens, wenn es um handwerkliche Fragen geht und das kommt auf dem Dorf schon mal vor weil der Hausmeister fehlt, stellt man fest, dass der "Proll" von nebenan vielleicht doch in mancher Hinsicht etwas begabter ist als man selbst.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Boraiel » Fr 19. Mai 2017, 19:04

schokoschendrezki hat geschrieben:Also mindestens der Eingangsbeitrag ist nicht "in klagendem Unterton" geschrieben sondern bringt eine gewisse Wiedersprüchlichkeit zum Ausdruck.

Liest du deine Beiträge eigentlich selber?
Alles, was im Folgenden unterstrichen ist, rechtfertigt meiner Meinung die Einschätzung als "mit klagendem Unterton geschrieben":
schokoschendrezki hat geschrieben:Die Theologin und F.A.Z.-Redakteurin Heike Schmoll hat (2008) ein Buch mit dem Titel: "Lob der Elite. Warum wir sie brauchen" herausgegeben und zur Zeit läuft im Deutschlandradio eine Essay-Reihe zum Thema "Eliten" (http://www.deutschlandfunk.de/essay-und-diskurs.1183.de.html). Aktuell mit einem Interview mit Schmoll.

Ich bin hin- und hergerissen: Einerseits habe ich - um es vorsichtig zu sagen - großes Misstrauen gegenüber kulturkonservativen Leuten wie Schmoll, die sich zum Beispiel an vorderster Front für ein Reinheitsgebot der Deutschen Sprache einsetzte. Andererseits bin ich absolut und hundert Prozent ihrer Meinung, was die Kritik am aktuellen Zeitgeist anbelangt, bei dem das "Herunterdimmen auf Normalmaß" zur populären Forderung geworden ist. Kaum etwas ist so charakteristisch und auch bedeutsam dafür wie die Wahl Trumps (Originalzitat: "Ich liebe die Ungebildeten").

Die gegenwärtigen Gesellschaften - zumindest der westlichen Welt - sind von einer um sich greifenden Feindschaft gegen alles, was irgendwie abweicht, geprägt. Das ist schrecklich.

Schmoll bringt in dem Interview als Beispiel eine Frau aus einem Dorf in Sachsen, die einen geförderten hochbegabten Sohn hat, und Schmoll als Journalistin inständig darum bat, niemandem in diesem Dorf davon etwas zu sagen. Mit einem Hochbegabten bringe man sich in die Gefahr, von der Dorfgemeinschaft ausgestoßen zu werden. Man darf nicht schlau sein, wenn man dazugehören will. Gleichzeitig ist Sachsen das Bundesland mit der konsequentesten Eliteförderung in der Bildung, erzielt regelmäßig Spitzenwerte in Rankings und wehrt sich allein auf weiter Flur gegen integrative Ansätze.

Möglicherweise ist das ganze auch eine Differenz zwischen Metropolen und kleinen Städten plus ländlichem Raum. Ich selbst habe einenn kleinen Neffen, der in Leipzig aufs Thomaner-Gymnasium geht. Mit exzessivem Klavier- und Gesangsunterricht. Dort hat er keine Probleme mit dem Anschluss.

Auch Schmoll verkennt in dem Interview nicht, dass das Elitenförderland par excellence, Frankreich, gleichzeitig auch große Probleme mit diesem System hat. Geschlossene Eliten sind korruptionsanfällig. Der Fall Fillon zeigt es.
"Die größte Strafe aber ist, von Schlechteren regiert zu werden, wenn einer nicht selbst regieren will; und aus Furcht vor dieser scheinen mir die Rechtschaffenen zu regieren, wenn sie regieren."
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 22. Mai 2017, 06:26

Boraiel hat geschrieben:(19 May 2017, 20:04)

Liest du deine Beiträge eigentlich selber?
Alles, was im Folgenden unterstrichen ist, rechtfertigt meiner Meinung die Einschätzung als "mit klagendem Unterton geschrieben":


Ich weiß zwar nicht, wie man etwas schreiben kann, ohne es zu lesen, aber - ja, zugegebenermaßen, sind meine Ansichten zum Thema zwar tatsächlich widersprüchlich, aber dennoch zeichnen sie ein durchgehend negatives, kritisches Bild. "Klagend" ist ja noch einmal was anderes, etwas hilfloses. Ich würde eher fordern, Unterschiedlichkeit, Differenz positiv zu bewerten.

Nebenbei gesagt ist mir am ehesten der Rechtschreibfehler "Wiedersprüchlichkeit" (mit ie statt i) peinlich. Kein Flüchtigkeitsfehler sondern ein Standard-Verschreiber. Ich bin da sehr auf Korrektheit bedacht.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 22. Mai 2017, 06:33

MoOderSo hat geschrieben:(19 May 2017, 11:52)

Solange "Hochbegabte" auf dem Dorf nicht so tun als wären sie was besonderes, haben sie auch kein Problem. Denn spätestens, wenn es um handwerkliche Fragen geht und das kommt auf dem Dorf schon mal vor weil der Hausmeister fehlt, stellt man fest, dass der "Proll" von nebenan vielleicht doch in mancher Hinsicht etwas begabter ist als man selbst.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass ein hochbegabtes KInd in irgendeiner Weise ein prahlerisches Verhalten zeigt. Das widerspricht allen meinen Erfahrungen und ist auch eigentlich ein Widerspruch in sich. Ich kenne die "Dorfsoziologie" relativ gut. Es sind eher die nicht durch eigene Verdienste reich gewordenen, die durch unangehmene Prahlerei nerven.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Adam Smith » Mo 22. Mai 2017, 07:30

Boraiel hat geschrieben:(19 May 2017, 20:04)

Liest du deine Beiträge eigentlich selber?
Alles, was im Folgenden unterstrichen ist, rechtfertigt meiner Meinung die Einschätzung als "mit klagendem Unterton geschrieben":

Es ist ein anklagender Unterton. Würde ich jetzt auch so beurteilen.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Adam Smith » Mo 22. Mai 2017, 07:40

Wenn Trump eines nicht mag, dann sind das arme und ungebildete Versager. Für Trump zählen nur reiche und erfolgreiche Menschen. Alle Personen in seinem Umfeld sind reich und erfolgreich.
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Ger9374 » Mo 22. Mai 2017, 15:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 May 2017, 11:24)

Naja. Aber dann wirst Du sicherlich nachvollziehen können, dass es etwas merkwürdig ist, wenn jemand einfach so ohne Begründung eine FAZ-Redakteurin des Fakten-frei-erfindens bezichtigt und gleichzeitg Abonnent dieser Zeitung ist.



Zweifler neigen zum Negativen.
Da ist schon eine andere Sicht wie die eigene
zu hinterfragen und in ein schlechtes Licht zu rücken!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Ger9374 » Mo 22. Mai 2017, 15:48

Eliten gibt es doch schon immer.
Führungseliten, Wissenschaftseliten
Bildet sich diese aus dem schulischen und beruflichen Werdegang heraus gut. Aber angezüchtet aus familiären Hintergrund z.b
sehe ich kritischer. Hat den Mief von Adelstiteln.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Lob der Elite?

Beitragvon Bleibtreu » Mo 22. Mai 2017, 17:22

MoOderSo hat geschrieben:(19 May 2017, 11:52)

Solange "Hochbegabte" auf dem Dorf nicht so tun als wären sie was besonderes, haben sie auch kein Problem. Denn spätestens, wenn es um handwerkliche Fragen geht und das kommt auf dem Dorf schon mal vor weil der Hausmeister fehlt, stellt man fest, dass der "Proll" von nebenan vielleicht doch in mancher Hinsicht etwas begabter ist als man selbst.

Du vergisst den NeidFaktor - der ist nicht unerheblich. Neid auf Reiche, auf Intelligentere, auf Alle, die es besser drauf haben, als der Durchschnitt oder die die gar nichts geregelt bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Neid in Deutschland besonders weit verbreitet ist. :)
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State. [Ben-Gurion]
https://www.mossad.gov.il/Pages/default.aspx
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Re: Lob der Elite?

Beitragvon yogi61 » Mo 22. Mai 2017, 17:34

Bleibtreu hat geschrieben:(22 May 2017, 18:22)

Du vergisst den NeidFaktor - der ist nicht unerheblich. Neid auf Reiche, auf Intelligentere, auf Alle, die es besser drauf haben, als der Durchschnitt oder die die gar nichts geregelt bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Neid in Deutschland besonders weit verbreitet ist.
:)


Das dürfte ein Märchen sein. Der Begriff der sogenannten Neidgesellschaft ist zuvorderst ein Etikett, das im politischen Kampf vielfach Verwendung findet, gerade in Deutschland.
Schon Jesus wusste daß ihn die Hohenpriester aus Neid überantwortet hatten.
In der Psychiatrie wird Neid so beschrieben, dass Neid oft bei Menschen mit einem schwachen Selbstwertgefühl auftritt. Das ist aber kein Problem zwischen arm und reich, denn diese Störung des eigenen Selbstwertgefühls tritt weltweit durch alle Bevölkerungsschichten auf. Wenn selbsternannte Eliten sich nicht wertgeschätz fühlen, dann trifft sie das unter Umständen genau so wie den armen Schlucker von nebenan.
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek

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