Besinnung vieler auf alte Traditionen?

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Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Kael » Mo 30. Jan 2017, 15:27

Mir ist etwas aufgefallen, etwas was ich vor allem nun mittlerweile öfter in sozialen Medien und Foren sehe:
Nämlich eine generelle Rückbesinnung zu "altertümlichen Traditionen" - Da wird nun nicht die Zeit zwischen 1933 und 1945 gemeint. Sondern eher die Zeit VOR der Weimarer Republik.

Teilweise geht es mittlerweile zurück zu Punkten des heiligen römisches Reiches deutscher Nationen oder auch das deutsche Kaiserreich und Preußen. Auf der anderen Seite gibt es eine verhärtung auf der "liberalen" Seite die sich auch gern in den Medien wiederfindet und dadurch für viele eine Abkehr vom aktuellen System bereithalten.

Habt ihr von diesem Phänomen bisher irgendwas mitbekommen oder ist das nur meine Einbildung?
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 30. Jan 2017, 15:42

Was soll das so sein, also "alte Traditionen" ?
Von Israel zu lernen, heisst, siegen zu lernen ....
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Provokateur » Mo 30. Jan 2017, 15:45

In gewisser Weise teile ich deine Einschätzung. Leider geht es häufiger um den Schein als das Sein. Nimm die historischen Schützenbruderschaften: Seit Jahren sind de Mitgliedszahlen leicht rückläufig. Dabei muss man nicht einmal singen können. Es handelt sich einfach um Brauchtumspflege. Ursprünglch handelte es sich im Mittelalter um Dorf- und Bürgerwehren, welche kirchliche Veranstaltungen und im Fall eines Angriffs durch Hunnen, Osmanen, oder Gott behüte, Ketz...äh, Protestanten,die gesamte Stadt und speziell die Hostie in der Kirche beschützen sollten.

Die Leute kommen zwar wieder vermehrt zu den Zügen und zur Kirmes, aber mitmachen im Verein (=Verantwortung) wollen sie nicht. Dann lieber Rückzug ins Private.

Klar, ich kann keinem Vorschriften machen. Aber schade kann ich das finden.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Jan 2017, 17:17

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:42)

Was soll das so sein, also "alte Traditionen" ?


Die gute alte Mammutjagt.

Wieso sind eigentlich so viele Menschen auf Rückschritt fixiert?
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Provokateur » Mo 30. Jan 2017, 17:28

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:17)

Die gute alte Mammutjagt.

Wieso sind eigentlich so viele Menschen auf Rückschritt fixiert?


Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht das Bewahren der Asche.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Jan 2017, 17:39

Provokateur hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:28)

Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht das Bewahren der Asche.


Ich bin da eher der Meinung das Traditionen hauptsächlich irgendwelche Riten sind von denen sowieso keiner mehr weis worum es da überhaupt ging und das auch nicht mehr in die heutige Zeit passt.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Provokateur » Mo 30. Jan 2017, 17:48

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:39)

Ich bin da eher der Meinung das Traditionen hauptsächlich irgendwelche Riten sind von denen sowieso keiner mehr weis worum es da überhaupt ging und das auch nicht mehr in die heutige Zeit passt.


Tradition ist eines der Fundamente der Moderne. Sie sollen zeigen, was wir als Menschen im allgemeinen überstanden haben - und wie gut es uns heute geht. Im Schützenverein zum Beispiel gedenken wir regelmäßig, zu Schützenfest und zum Volkstauertag, den Toten aller Kriege und den Opfern von Gewalt- und Willkürherrschaft.
Man muss sich vor Augen führen: Ohne unsere Vergangenheit wären wir nicht die, die wir heute sind. Und unsere Wurzeln reichen tief. Die meiner Schützenbruderschaft bis 1464. Natürlich geht es heute nicht mehr darum, Protestanten zu erschießen, die das Dorf erobern wollen. Die Protestanten sind ja längst Mitglieder!

Es geht darum, zu zeigen, dass man nicht vergisst.

Man kann natürlich den Blick nur nach vorne richten. Dann ist man aber dazu verdammt, die Fehler der Väter zu wiederholen.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Jan 2017, 17:56

Provokateur hat geschrieben:
Tradition ist eines der Fundamente der Moderne. Sie sollen zeigen, was wir als Menschen im allgemeinen überstanden haben - und wie gut es uns heute geht. Im Schützenverein zum Beispiel gedenken wir regelmäßig, zu Schützenfest und zum Volkstauertag, den Toten aller Kriege und den Opfern von Gewalt- und Willkürherrschaft.
Man muss sich vor Augen führen: Ohne unsere Vergangenheit wären wir nicht die, die wir heute sind. Und unsere Wurzeln reichen tief. Die meiner Schützenbruderschaft bis 1464. Natürlich geht es heute nicht mehr darum, Protestanten zu erschießen, die das Dorf erobern wollen. Die Protestanten sind ja längst Mitglieder!

Es geht darum, zu zeigen, dass man nicht vergisst.


Das ist nicht das was unter Tradition verstehe, Traditionen sind komische Feiern in Trachten oder irgendwelche seltsamen Zeremonien mit unter bestärkt durch viel Rauschmittel. Geschichtliche Erinnerungen und Erzählungen sind dabei nicht gerade das Hauptthema.


Provokateur hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:48)

Man kann natürlich den Blick nur nach vorne richten. Dann ist man aber dazu verdammt, die Fehler der Väter zu wiederholen.


Ich muss bei dem Thema irgendwie dauernd an Schuhplatteln denken.
Zuletzt geändert von Ein Terraner am Mo 30. Jan 2017, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 30. Jan 2017, 17:56

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:17)

Die gute alte Mammutjagt.

Wieso sind eigentlich so viele Menschen auf Rückschritt fixiert?


Ich kenne eigentlich keine Menschen, die auf Rückschritt fixiert sind, ausser einem grossen Teil meiner muslimischen Nachbarn.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Jan 2017, 17:58

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:56)

Ich kenne eigentlich keine Menschen, die auf Rückschritt fixiert sind,


Doch reichlich, die Ganze afd z.b. die wünscht sich das Frauenbild der 50er und die Regierung von 33. aber das ist hier im Strang irgendwie fehl am Platz.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Marmelada » Mo 30. Jan 2017, 18:16

Welche Traditionen vor der Weimarer Republik sind gemeint? Pickelhauben? Matrosenanzüge für Kinder?
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Provokateur » Mo 30. Jan 2017, 18:18

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:56)

Das ist nicht das was unter Tradition verstehe, Traditionen sind komische Feiern in Trachten oder irgendwelche seltsamen Zeremonien mit unter bestärkt durch viel Rauschmittel. Geschichtliche Erinnerungen und Erzählungen sind dabei nicht gerade das Hauptthema.


Weil du das von außen betrachtest. Wenn du mal Vereinsarbeit in Traditionsvereinen von innen siehst, wirst du merken, dass das ganze noch andere Funktionen hat. Klar, manches erklärt sich nicht sofort und auf Anhieb. Einiges vielleicht nie, wenn man nicht fragt.
Wenn man das Schützenwesen nur auf das Schützenfest reduziert, wird man zwangsläufig zur selben Idee kommen wie du. Nimm einfach mal folgendes: Wir machen jedes Jahr in unserem Korps ("Unterverein" der Schützenbruderschaft) eine "amerikanische" Weihnachtsbaumversteigerung (d.h. jeder wirft Geld in den Topf, mindestens ein Euro, wer zuletzt gibt, bekommt den Baum). Da kommt jedes mal ein schönes Sümmchen zusammen. Das Geld geht dann an einen Kindergarten für ein neues Klettergerüst (dass dann einige unserer Mitglieder eventuell auch noch aufbauen) oder an ein Kinderhospiz. Oder was weiß ich. Das ist karitative Arbeit.
Oder wir machen was für unsere Gemeinde und beteiligen uns mit unserem Verein am "Dreck-weg-Tag". Dann bekommen wir von den Stadtwerken schicke Westen, Säcke und Zangen und fischen den Müll aus den Büschen.
Nicht zuletzt dann das, was der Verein für die einzelnen Mitglieder bedeutet. Dann hat mal mal einen Kameraden, der ist Mechaniker, und man selber hat ein Problem mit dem Benzinrasenmäher - das wird dann auf dem kleinen Dienstweg untereinander erledigt. Oder man fragt einfach mal an, ob mal ein paar von den Jungs beim Umzug helfen. Das sind alles so Kleinigkeiten. Das ist Vereinsleben.

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:56)
Ich muss bei dem Thema irgendwie dauernd an Schuhplatteln denken.


Das hat auch eine Tradition. Aber nicht da, wo ich herkomme.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 30. Jan 2017, 18:21

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:58)

Doch reichlich, die Ganze afd z.b. die wünscht sich das Frauenbild der 50er und die Regierung von 33. aber das ist hier im Strang irgendwie fehl am Platz.


Da hast Du in beiden Fällen Recht .... ;)
Aber was Du mit "vielen alten Traditionen" meinst, weiss ich dann gar nicht mehr ....
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 30. Jan 2017, 18:28

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 17:58)

Doch reichlich, die Ganze afd z.b. die wünscht sich das Frauenbild der 50er und die Regierung von 33. aber das ist hier im Strang irgendwie fehl am Platz.

Sorry - aber das ist Quatsch!
Benachteiligungen von Frauen kommen heutzutage insbesondere dort zum Tragen, wo es gilt, Familie und Berufstätigkeit in einem Lebenskonzept zu verbinden. Probleme ergeben sich sowohl, wenn Familie und Beruf gleichzeitig gelebt werden, als auch, wenn nach Phasen der Kindererziehung Phasen der Berufstätigkeit folgen. Nachwirkungen dieser Probleme setzen sich bis ins Rentenalter fort.
1.Die AfD fordert Maßnahmen ein, um in den verschiedenen Lebensphasen Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Dabei unterstützt es die AfD ausdrücklich, dass Frauen und Männer selbst entscheiden, ob und wie lange sie im Rahmen ihrer Familienplanung beruflich zurückstecken.

Was hat Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem Frauenbild der Fünfziger Jahre zu tun?
Gleichberechtig = selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu dürfen - Frauenbild der Fünfziger Jahre?

Und mit Rückwärtsgewandtheit hat das auch nichts zu tun.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Jan 2017, 19:47

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Jan 2017, 18:21)

Aber was Du mit "vielen alten Traditionen" meinst, weiss ich dann gar nicht mehr ....

Das Zitat ist nicht von mir.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Jan 2017, 19:50

Dark Angel hat geschrieben:(30 Jan 2017, 18:28)

Sorry - aber das ist Quatsch!

Ach ja, seufzt, http://www.fr-online.de/gastbeitraege/a ... 46316.html
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Jan 2017, 20:04

Provokateur hat geschrieben:(30 Jan 2017, 18:18)

Weil du das von außen betrachtest. Wenn du mal Vereinsarbeit in Traditionsvereinen von innen siehst, wirst du merken, dass das ganze noch andere Funktionen hat. Klar, manches erklärt sich nicht sofort und auf Anhieb. Einiges vielleicht nie, wenn man nicht fragt.
Wenn man das Schützenwesen nur auf das Schützenfest reduziert, wird man zwangsläufig zur selben Idee kommen wie du. Nimm einfach mal folgendes: Wir machen jedes Jahr in unserem Korps ("Unterverein" der Schützenbruderschaft) eine "amerikanische" Weihnachtsbaumversteigerung (d.h. jeder wirft Geld in den Topf, mindestens ein Euro, wer zuletzt gibt, bekommt den Baum). Da kommt jedes mal ein schönes Sümmchen zusammen. Das Geld geht dann an einen Kindergarten für ein neues Klettergerüst (dass dann einige unserer Mitglieder eventuell auch noch aufbauen) oder an ein Kinderhospiz. Oder was weiß ich. Das ist karitative Arbeit.
Oder wir machen was für unsere Gemeinde und beteiligen uns mit unserem Verein am "Dreck-weg-Tag". Dann bekommen wir von den Stadtwerken schicke Westen, Säcke und Zangen und fischen den Müll aus den Büschen.
Nicht zuletzt dann das, was der Verein für die einzelnen Mitglieder bedeutet. Dann hat mal mal einen Kameraden, der ist Mechaniker, und man selber hat ein Problem mit dem Benzinrasenmäher - das wird dann auf dem kleinen Dienstweg untereinander erledigt. Oder man fragt einfach mal an, ob mal ein paar von den Jungs beim Umzug helfen. Das sind alles so Kleinigkeiten. Das ist Vereinsleben.


Ich weiß nicht, Spenden, Soziale Aufräum Aktion, Vitamin B, da kann ich nichts davon mit dem Begriff Tradition in Einklang bringen.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Provokateur » Mo 30. Jan 2017, 20:08

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 20:04)

Ich weiß nicht, Spenden, Soziale Aufräum Aktion, Vitamin B, da kann ich nichts davon mit dem Begriff Tradition in Einklang bringen.


Das ist das Beiwerk. Der Hauptteil ist in unserem Motto:
Glaube ( - was du willst)
Sitte (- schädige nicht; verletze nicht; nehme nur, was dir zusteht)
Heimat (- erfreue dich an dem, was dir vertraut ist)

Ich gee sogar so weit zu sagen, dass ich Akzeptanz ("Toleranz") aus preußischer Tradition begründen kann.
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 30. Jan 2017, 20:45

Ein Terraner hat geschrieben:(30 Jan 2017, 19:47)

Das Zitat ist nicht von mir.


hoppla .... sorry ;)
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Re: Besinnung vieler auf alte Traditionen?

Beitragvon Kael » Mo 30. Jan 2017, 20:51

Provokateur hat geschrieben:(30 Jan 2017, 20:08)

Das ist das Beiwerk. Der Hauptteil ist in unserem Motto:
Glaube ( - was du willst)
Sitte (- schädige nicht; verletze nicht; nehme nur, was dir zusteht)
Heimat (- erfreue dich an dem, was dir vertraut ist)

Ich gee sogar so weit zu sagen, dass ich Akzeptanz ("Toleranz") aus preußischer Tradition begründen kann.


Toleranz war auch preußische Tradition.

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