Schulpolitik in BaWü

Moderator: Moderatoren Forum 5

Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon frems » Do 29. Dez 2016, 14:00

H2O hat geschrieben:(28 Dec 2016, 22:47)
Aber in der Mathematik schwächeln, das ist nicht nur schade, das wäre ein Skandal. Hoffen wir also, daß die Vergleichsgruppen aufgeholt haben, und daß in BaWü die Leistungsfähigkeit nur nicht weiter angewachsen ist.

Kommt halt drauf an, was da heute wichtig ist. Vielleicht tun sich heute mehr Schüler damit schwer, Brüche per Hand auszurechnen, während sie ihrem Informatiklehrer beim Umgang mit EDV-Anwendungen Nachhilfe geben. Was nun wichtiger/besser ist, ist schwierig zu ermitteln.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 12568
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon H2O » Do 29. Dez 2016, 16:36

frems hat geschrieben:(29 Dec 2016, 14:00)

Kommt halt drauf an, was da heute wichtig ist. Vielleicht tun sich heute mehr Schüler damit schwer, Brüche per Hand auszurechnen, während sie ihrem Informatiklehrer beim Umgang mit EDV-Anwendungen Nachhilfe geben. Was nun wichtiger/besser ist, ist schwierig zu ermitteln.


Dem kann ich zustimmen, wenn auch mit einigen Bedenken. Ich habe in meinem Leben so viele Veränderungen gerade im täglichen Leben beobachtet... kann man sich heute nur noch schwer klar machen. So könnte ich mir vorstellen, daß die mathematischen Aufgaben meinetwegen mit Taschenrechner bearbeitet werden dürfen, vorausgesetzt die algebraische Lösung ist fehlerfrei.
In der Informatik würde ich erwarten, daß die Anwender wissen, wie etwas funktioniert... etwa "suche x und ersetze x durch y". Aber das wird sicher ein sehr weites Feld... die Lehrer werden das schon beackern!
Benutzeravatar
Misterfritz
Beiträge: 1770
Registriert: So 4. Sep 2016, 14:14
Wohnort: badisch sibirien

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Misterfritz » Do 29. Dez 2016, 21:56

ich meine aber, in den grundschulen geht es ja erstmal weniger um informatik, sondern hier müssen grundlagen gelegt werden. und da denke ich, dass mathematik (aka schlicht rechnen), deutsch und heranführen an fremdsprachen sowie grundideen von naturwissenschaften wirklich wichtig sind.
wenn ich mir unsere azubis ansehe (die alle in BaWü in angeblich besseren zeiten zur schule gegangen sind und keine schlechten zeugnisse), dann kriege ich das gruseln.
natürlich können die jede form von calculator bedienen, aber sie können nicht abschätzen, ob das ergebnis stimmen könnte oder sie sich evtl. bei der eingabe schlicht vertippt haben. einfacher dreisatz muss fast jedes mal neu erklärt werden.
von rechtschreibung will ich gar nicht erst anfangen.
Benutzeravatar
Vizegott
Beiträge: 416
Registriert: Sa 20. Sep 2014, 10:12

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Vizegott » Sa 25. Mär 2017, 04:34

Sigmaalpha hat geschrieben:(28 Oct 2016, 16:40)

Es gibt eine neue Studie über Schulleistungen in den einzelnen Bundesländern. Im Fach Deutsch schneidet Baden-Württemberg schlecht ab; die Werte von 2015 sind deutlich schlechter als die von 2009. Liegt das an der grün-roten Landesregierung, die von rechts gerne wegen ideologiegetriebener Schulpolitik (Stichwort Frühsexualisierung) kritisiert wird?

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/b ... 2/1iw8goi/
https://www.iqb.hu-berlin.de/institut/bt/BT2015/Bericht



Natürlich liegt das an den grünen.

Seit die kinder nur noch fächer wie z.b. "wir sind bunt " "malen und bastel"" wie tanz ich meinen namen"" und analverkehr" haben geht es berg ab.

Aber der wähler wird schon wissen was er tut.
Benutzeravatar
Kibuka
Moderator
Beiträge: 20915
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 20:35
Benutzertitel: Der schon länger hier lebt
Wohnort: München

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Kibuka » Mi 29. Mär 2017, 11:24

Vizegott hat geschrieben:(25 Mar 2017, 04:34)

Natürlich liegt das an den grünen.

Seit die kinder nur noch fächer wie z.b. "wir sind bunt " "malen und bastel"" wie tanz ich meinen namen"" und analverkehr" haben geht es berg ab.

Aber der wähler wird schon wissen was er tut.


So sieht eben grünlinke "Erfolgspolitik" aus. Ehe der deutsche Michel aufwacht, wird es wieder erst faustdick kommen müssen!
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
pikant
Beiträge: 50924
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon pikant » Mi 29. Mär 2017, 11:28

Kibuka hat geschrieben:(29 Mar 2017, 12:24)

So sieht eben grünlinke "Erfolgspolitik" aus. Ehe der deutsche Michel aufwacht, wird es wieder erst faustdick kommen müssen!


die Bildungsministerin gehoert der CDU an!
pikant
Beiträge: 50924
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon pikant » Mi 29. Mär 2017, 11:30

Vizegott hat geschrieben:(25 Mar 2017, 04:34)

Natürlich liegt das an den grünen.

Seit die kinder nur noch fächer wie z.b. "wir sind bunt " "malen und bastel"" wie tanz ich meinen namen"" und analverkehr" haben geht es berg ab.

Aber der wähler wird schon wissen was er tut.


die CDU stellt den Bildungsminister seit Mai 2016 - ist uebrigens eine Frau, die jahrelang unter Oettinger diente und auch glaube 10 Jahre in Stuttgart fuer Bildung und Kultur in der Stadt zustaendig war.
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 928
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Raskolnikof » Mi 29. Mär 2017, 14:26

Niedersachsen ist da auch recht fortschrittlich. An unserer Grundschule werden im Sachkunde- oder Biologieunterricht (je nachdem, in welchem Fach Sexualkunde unterrichtet wird) die Schüler aufgefordert , diese Fragebögen auszufüllen. Herausgeber des ersten Zettels ist übrigens die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Das gab reichlichen Wirbel als die Schüler nach Hause kamen und ihren Eltern seltsame Fragen stellten. :D
Die Fragezettel werden von Schülern der vierten Klasse ausgefüllt. Schüler islamischen Glaubens werden während dieser Zeit von den pädagogischen Mitarbeitern betreut.

http://fs5.directupload.net/images/170329/9twujpb4.jpg

http://fs5.directupload.net/images/170329/28hqakob.jpg
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
Benutzeravatar
Kibuka
Moderator
Beiträge: 20915
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 20:35
Benutzertitel: Der schon länger hier lebt
Wohnort: München

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Kibuka » Mi 29. Mär 2017, 20:41

Raskolnikof hat geschrieben:(29 Mar 2017, 15:26)

Schüler islamischen Glaubens werden während dieser Zeit von den pädagogischen Mitarbeitern betreut.


Aha. Ist ja toll, wenn sich Deutschland wieder im Sinne des Islam verbiegt. Integration findet hierzulande immer mehr mit umgekehrten Vorzeichen statt.
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon frems » Do 30. Mär 2017, 20:50

pikant hat geschrieben:(29 Mar 2017, 12:28)

die Bildungsministerin gehoert der CDU an!

Pssst! Bitte keine Fakten. ;)
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Kibuka
Moderator
Beiträge: 20915
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 20:35
Benutzertitel: Der schon länger hier lebt
Wohnort: München

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Kibuka » Fr 31. Mär 2017, 06:57

Wie groß ist die Zahl der Studienanfänger in Deutschland, Schweiz oder Österreich und wie groß in Finnland, Spanien oder Schweden? Und wie verhält es sich dort mit der Jugendarbeitslosigkeit?

Die Linken, die hierzulande drauf und dran sind jedem Schimpansen ein Abitur in die Hände zu drücken, entwerten das duale Ausbildungssystem und legen die Axt an den deutschen Wohlstand.
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
Benutzeravatar
Provokateur
Moderator
Beiträge: 11303
Registriert: Sa 3. Jan 2015, 16:44
Benutzertitel: Alpha by choice&Liberalpatriot
Wohnort: जर्मनी

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Provokateur » Fr 31. Mär 2017, 07:00

Kibuka hat geschrieben:(31 Mar 2017, 07:57)

Wie groß ist die Zahl der Studienanfänger in Deutschland, Schweiz oder Österreich und wie groß in Finnland, Spanien oder Schweden? Und wie verhält es sich dort mit der Jugendarbeitslosigkeit?



Die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien ist exorbitant hoch.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

Echte Patrioten wählen NICHT die AfD.
Marmelada
Beiträge: 7877
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 00:30

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Marmelada » Fr 31. Mär 2017, 07:08

Vizegott hat geschrieben:(25 Mar 2017, 04:34)

Natürlich liegt das an den grünen.

Seit die kinder nur noch fächer wie z.b. "wir sind bunt " "malen und bastel"" wie tanz ich meinen namen"" und analverkehr" haben geht es berg ab.
Wer hat dir denn den Braunbären aufgebunden? Schulfächer in Baden-Württemberg

frems hat geschrieben:Pssst! Bitte keine Fakten. ;)
Ups, tschulligung. :|
pikant
Beiträge: 50924
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon pikant » Fr 31. Mär 2017, 08:08

Kibuka hat geschrieben:(31 Mar 2017, 07:57)

Wie groß ist die Zahl der Studienanfänger in Deutschland, Schweiz oder Österreich und wie groß in Finnland, Spanien oder Schweden? Und wie verhält es sich dort mit der Jugendarbeitslosigkeit?

Die Linken, die hierzulande drauf und dran sind jedem Schimpansen ein Abitur in die Hände zu drücken, entwerten das duale Ausbildungssystem und legen die Axt an den deutschen Wohlstand.



42.2% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und ueber 20% in Finnland und in Schweden etwas unter 20% - in der EU ist nur in Griechenald die Arbeitslosigkeit hoeher als in Spanien und Finnland schafft noch nicht mal den EU-Durchschnitt.

Deutschland 5.5% als Vergleich.
pikant
Beiträge: 50924
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon pikant » Fr 31. Mär 2017, 08:56

Misterfritz hat geschrieben:(28 Dec 2016, 20:08)

da hat man in BaWü bei den schülertest schlechter abgeschnitten und schon hat man eine lösung gefunden:
Grundschulen in Baden-Württemberg
Englisch und Französisch auf dem Prüfstand
Sollen Kinder in Baden-Württemberg weiterhin schon in der Grundschule Englisch oder Französisch lernen? Der frühe Fremdsprachenunterricht steht offenbar auf dem Prüfstand.

:rolleyes:
statt dass sie den religionsunterricht abschaffen und in der freigewordnen zeit mehr deutsch und mathe unterrichten, wollen sie den fremdsprachenunterricht runterfahren oder ganz aus der grundschule verbannen. haben die noch alle latten am zaun?


finde gerade in den Grenzregionen sollten man frans. schon ab der ersten Klasse im Angebot haben - so wird es jedenfalls im Saarland gemacht.
beim Religionsunterricht bin ich der Meinung, der sollte nicht verbindlich angeboten werden, sondern nur Ethikunterricht - Religionsunterricht kann man aber auf freiwilliger Basis. in den Lehrplan aufnehmen.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41874
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon frems » Fr 31. Mär 2017, 14:09

Provokateur hat geschrieben:(31 Mar 2017, 08:00)

Die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien ist exorbitant hoch.

Primär unter Geringqualifizierter und nicht unter Gebildeten. Aber das wird Kibuka aus Gründen nicht verstehen, sondern nur feststellen, dass es a) mehr Akademiker (prozentual) gibt und b) eine höhere (Jugend-)Arbeitslosigkeit. Also schlussfolgert er, dass höhere Bildung zu mehr Arbeitslosigkeit führt. Ist bloß eine unschlüssoge Konklusion fernab von Fakten. Wie auch in Deutschland fallen Arbeitslosenquote und -risiko mit steigendem Bildungsniveau: https://www.oecd.org/education/Spain-EA ... y-Note.pdf

Aber vermutlich ging's nur darum, die duale Ausbildung zu glorifizieren [...]
Zuletzt geändert von Brainiac am Fr 7. Apr 2017, 07:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] Unterstellung / ad hominem
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Kibuka
Moderator
Beiträge: 20915
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 20:35
Benutzertitel: Der schon länger hier lebt
Wohnort: München

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Kibuka » Fr 31. Mär 2017, 16:54

pikant hat geschrieben:(31 Mar 2017, 09:08)

42.2% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und ueber 20% in Finnland und in Schweden etwas unter 20% - in der EU ist nur in Griechenald die Arbeitslosigkeit hoeher als in Spanien und Finnland schafft noch nicht mal den EU-Durchschnitt.

Deutschland 5.5% als Vergleich.


Gut erkannt!

Der Versuch von frems, hier permanent die Akademikerquote als Garant für einen Arbeitsplatz und ökonomischen Wohlstand heranzuziehen, wird von jeglichen Fakten widerlegt. Gerade das duale Ausbildungssystem in Deutschland war lange Zeit ein elementarer Faktor für den deutschen Wohlstand und die geringe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen. Jede Wirtschaft benötigt auch Handwerker, Friseusen oder Verkäufer.

[...]Nach seiner Begründung ist ja die Arbeitslosigkeit unter Akademikern geringer als unter Nichtakademikern. Ergo bedeutet das für ihn, dass man die Arbeitslosigkeit in einer Volkswirtschaft senken kann, indem man jeden zum Akademiker macht.

Brilliante Logik oder? [...]
Zuletzt geändert von Brainiac am Sa 1. Apr 2017, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] Unterstellungen, ad hominem
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
Benutzeravatar
Hyde
Beiträge: 729
Registriert: Di 14. Jun 2016, 17:15

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Hyde » Sa 1. Apr 2017, 10:20

Kibuka hat geschrieben:(31 Mar 2017, 17:54)

Gut erkannt!

Der Versuch von frems, hier permanent die Akademikerquote als Garant für einen Arbeitsplatz und ökonomischen Wohlstand heranzuziehen, wird von jeglichen Fakten widerlegt. Gerade das duale Ausbildungssystem in Deutschland war lange Zeit ein elementarer Faktor für den deutschen Wohlstand und die geringe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen. Jede Wirtschaft benötigt auch Handwerker, Friseusen oder Verkäufer.
[...]


Ich kann keinen Nachteil an einer gut gebildeten Bevölkerung erkennen. Wenn also inzwischen immer mehr Menschen ihr Abitur machen, dann ist das etwas gutes, nicht etwas schlechtes.

Man darf das auch nicht nur an wirtschaftlichen Gesichtspunkten messen. Eine höhere Bildung führt auch zu toleranteren Einstellungen, zu sinkender Kriminalität und zu kritischerem Denken.

Daher muss selbstverständlich jede Gesellschaft danach streben, möglichst viele gut gebildete Menschen hervorzubringen. Genau das jetzt schlechtzureden, finde ich völlig falsch.
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 12196
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 10:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Billie Holiday » Sa 1. Apr 2017, 10:25

Hyde hat geschrieben:(01 Apr 2017, 11:20)

Ich kann keinen Nachteil an einer gut gebildeten Bevölkerung erkennen. Wenn also inzwischen immer mehr Menschen ihr Abitur machen, dann ist das etwas gutes, nicht etwas schlechtes.

Man darf das auch nicht nur an wirtschaftlichen Gesichtspunkten messen. Eine höhere Bildung führt auch zu toleranteren Einstellungen, zu sinkender Kriminalität und zu kritischerem Denken.

Daher muss selbstverständlich jede Gesellschaft danach streben, möglichst viele gut gebildete Menschen hervorzubringen. Genau das jetzt schlechtzureden, finde ich völlig falsch.


Das Abi zu verteilen wie Schokolade hat ja nichts mit Bildung zu tun.
Ein guter Freund sitzt im Personalrat einer Bank und erzählt seit Jahren, dass die Schulabgänger zum Teil trotz Abi miserabel sind.

Um Dein Dach vernünftig einzudecken, braucht es kein Abitur, da braucht es handwerkliches Geschick und Kraft.

Eine gute Mischung aus Akademikern und Handwerkern /Dienstleistern ist sinnvoll.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Hyde
Beiträge: 729
Registriert: Di 14. Jun 2016, 17:15

Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Hyde » Sa 1. Apr 2017, 10:37

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Apr 2017, 11:25)
Um Dein Dach vernünftig einzudecken, braucht es kein Abitur, da braucht es handwerkliches Geschick und Kraft.


Um ein Dach einzudecken, braucht es auch nicht die Fähigkeit, lesen, schreiben oder rechnen zu können. Auch muss man dafür nicht wissen, wer Hitler war oder was die Europäische Union ist.

Sinn, Zweck und Aufgabe von Schule bzw Bildung geht darüber hinaus, die Kinder bloß auf einen Beruf vorzubereiten. Schule ist keine Berufsausbildung. Sondern Schule hat den Zweck, den Menschen allgemein zu bilden, um ihn gut und umfassend auf das spätere Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten.

Zurück zu „5. Bildung - Kultur - Medien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast