Schulpolitik in BaWü

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Sigmaalpha

Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Sigmaalpha » Fr 28. Okt 2016, 15:40

Es gibt eine neue Studie über Schulleistungen in den einzelnen Bundesländern. Im Fach Deutsch schneidet Baden-Württemberg schlecht ab; die Werte von 2015 sind deutlich schlechter als die von 2009. Liegt das an der grün-roten Landesregierung, die von rechts gerne wegen ideologiegetriebener Schulpolitik (Stichwort Frühsexualisierung) kritisiert wird?

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/b ... 2/1iw8goi/
https://www.iqb.hu-berlin.de/institut/bt/BT2015/Bericht
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon MoOderSo » Fr 28. Okt 2016, 16:30

Sigmaalpha hat geschrieben:(28 Oct 2016, 16:40)Im Fach Deutsch schneidet Baden-Württemberg schlecht ab; die Werte von 2015 sind deutlich schlechter als die von 2009.

Das nennt man wohl "Profil schärfen".
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Laertes » Fr 28. Okt 2016, 20:06

Wie es scheint verspielt grün-rote Bildungspolitik auf jeden Fall schon mal die Zukunft unserer Kinder. Lieber alle gleich doof und ungebildet als, dass man sich nachsagen lässt, im Ländle hinge der Bildungserfolg von der sozialen Schicht ab.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article159120177/Dramatischer-Niedergang-der-Schulbildung-in-Baden-Wuerttemberg.html hat geschrieben:2009 war Baden-Württemberg in allen Kompetenzen noch Spitzenreiter zusammen mit Bayern. Nun haben die ostdeutschen Länder und der Norden, vor allem Schleswig-Holstein, das Land überholt. Das stellt den Schulreformen der vergangenen Jahre unter der Regierung von Grünen und SPD ein desaströses Zeugnis aus. Grün-Rot legte den Fokus vor allem auf die Einführung der Gemeinschaftsschule.


Ich finde es auch inakzeptabel, dass begabte Kinder aus einkommensschwachen Elternhäusern nicht entsprechend gefördert weren, während unbegabte Kinder aus vermögenden Haushalten dieses Manko durch Privatunterricht ausgleichen können. Eine totale Verschwendung von Ressourcen und Garantie für die nächste Generation unfähiger Vorstandsvorsitzender und Politiker. Aber wie kann man auf die Idee kommen, dass Gleichmacherei und Senkung der Bildungsstandards hier das Blatt zum Besseren wenden?
Zuletzt geändert von Laertes am Sa 29. Okt 2016, 08:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Sigmaalpha » Fr 28. Okt 2016, 21:54

Laertes hat geschrieben:Ich finde es auch inakzeptabel, dass begabte Kinder aus einkommensschwachen Elternhäusern nicht entsprechend gefördert weren, während unbegabte Kinder aus vermögenden Haushalten dieses Manko durch Privatunterricht ausgleichen können. Eine totale Verschwendung von Ressourcen und Garantie für die nächste Generation unfähiger Vorstandsvorsitzender und Politiker.

Dabei besteht doch in Deutschland wesentlich mehr Chancengleichheit als beispielsweise in den USA...
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Kibuka » Fr 28. Okt 2016, 23:55

Dazu passt dieser Kommentar.

Grün-Rot ruiniert ein gutes Schulsystem

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... ystem.html


Erinnert an Bremen und Berlin. Da wurde auch ganze Arbeit von den Linken geleistet.
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon HerrSchmidt » Sa 29. Okt 2016, 00:08

Was genau ist eigentlich das Kompetenzfeld „Zuhören“?
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon CaptainJack » Sa 29. Okt 2016, 12:01

Sigmaalpha hat geschrieben:(28 Oct 2016, 16:40)

Es gibt eine neue Studie über Schulleistungen in den einzelnen Bundesländern. Im Fach Deutsch schneidet Baden-Württemberg schlecht ab; die Werte von 2015 sind deutlich schlechter als die von 2009. Liegt das an der grün-roten Landesregierung, die von rechts gerne wegen ideologiegetriebener Schulpolitik (Stichwort Frühsexualisierung) kritisiert wird?

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Jaklar liegt es daran! Es hat alles wunderbar funktioniert, BW war mit an der Spitze .... bis die Grünen mit ihren genialen Experimenten kamen! :mad2:
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Sa 29. Okt 2016, 12:38

Als Vater einer 8-jährigen Tochter, welche in Ba-Wü zur Schule geht, bin ich stinksauer. Diese Bildungspolitik macht Kinder zu Versuchskaninchen und Opfern verfehlter Experimente. Selbst wenn man irgendwann auf den Trichter kommt, dass es ein Fehler war...mindestens eine Schülergerneration wurde dadurch verkorkst.
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon CaptainJack » Sa 29. Okt 2016, 12:51

Letzter-Mohikaner hat geschrieben:(29 Oct 2016, 13:38)

Als Vater einer 8-jährigen Tochter, welche in Ba-Wü zur Schule geht, bin ich stinksauer. Diese Bildungspolitik macht Kinder zu Versuchskaninchen und Opfern verfehlter Experimente. Selbst wenn man irgendwann auf den Trichter kommt, dass es ein Fehler war...mindestens eine Schülergerneration wurde dadurch verkorkst.

Wir Baden-Württemberger haben uns über Personenkult reinlegen lassen. Unverzeihlich!
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Yossarian » Sa 29. Okt 2016, 13:02

Die Tochter einer Feundin ist von einem BaWü Gymnasium auf ein bayrisches gewechselt dieses Schuljahr. Kulturschock^^
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Sa 29. Okt 2016, 13:07

Yossarian hat geschrieben:(29 Oct 2016, 14:02)

Die Tochter einer Feundin ist von einem BaWü Gymnasium auf ein bayrisches gewechselt dieses Schuljahr. Kulturschock^^


Wenn es mir beruflich möglich wäre, würde ich auch, der Zukunft meiner Tochter zuliebe, aufs Land in Bayern ziehen. Bayern ist eines der letzten Bundesländer in denen Sozen und Grüne noch nicht die Bildung zugrunde gerichtet haben.
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Cat with a whip » Sa 29. Okt 2016, 13:29

Sigmaalpha hat geschrieben:(28 Oct 2016, 16:40)

Liegt das an der grün-roten Landesregierung...


Kaum, denn die unter Grün-Rot neu gegründeten Gemeinschaftsschulen nahmen an dem aktuellen Leistungsvergleich ja gar nicht teil. Lesen sie nicht selbst ihre verlinkten Texte? Und derzeit regieren Grüne-CDU.

Das könnten die Anzeichen für die mangelhafte Personalausstattung und Einsparungen im Schulbetrieb sein die noch von der Vorgängerregierung CDU-FDP (Mappus/Goll), also vor 2009 eingeleitet wurde. Diese hatte ein großes Finanzloch hinterlassen und Bildungspolitik ist nunmal Landespolitik.

Die Probleme schufen somit noch Altlasten der Vorgängerregierungen und sofern sich die Grünen nicht den Lehrmangel angehen wird es zum Problem der Grünen.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Sa 29. Okt 2016, 13:39

Cat with a whip hat geschrieben:(29 Oct 2016, 14:29)

Kaum, denn die unter Grün-Rot neu gegründeten Gemeinschaftsschulen nahmen an dem aktuellen Leistungsvergleich ja gar nicht teil. Lesen sie nicht selbst ihre verlinkten Texte? Und derzeit regieren Grüne-CDU.

Das könnten die Anzeichen für die mangelhafte Personalausstattung und Einsparungen im Schulbetrieb sein die noch von der Vorgängerregierung CDU-FDP (Mappus/Goll), also vor 2009 eingeleitet wurde. Diese hatte ein großes Finanzloch hinterlassen und Bildungspolitik ist nunmal Landespolitik.

Die Probleme schufen somit noch Altlasten der Vorgängerregierungen und sofern sich die Grünen nicht den Lehermangel angehen wird es zum Problem der Grünen.


Selbst mit ausreichend Lehrern... Es geht um die Inhalte, die vermittelt werden, und die an die Schüler gestellten Anforderungen. Die Latte wird schließlich immer tiefer gelegt...
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 29. Okt 2016, 15:19

Letzter-Mohikaner hat geschrieben:(29 Oct 2016, 14:39)

Selbst mit ausreichend Lehrern... Es geht um die Inhalte, die vermittelt werden, und die an die Schüler gestellten Anforderungen. Die Latte wird schließlich immer tiefer gelegt...

...und noch immer finden welche den Weg UNTER der Latte durch. Und schuld sind die Lehrkräfte, niemals die Schüler, oder die Eltern. Wie auch ??
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Cat with a whip » Sa 29. Okt 2016, 15:30

Es geht um die Inhalte, die vermittelt werden

Zeigt dass sie sich nicht mit dem Gegenstand des Diskssionsstrangs befasst haben. Die diesjährig beanstandeten Schwächen lagen in Rechtsschreibung und Mathematik und nicht im inhaltlichen Lernstoff.

Ausserdem:

Die Verschlechterungen hätten sich bereits vor dem Jahr 2010 abgezeichnet, sagte Stoch, der von Januar 2013 bis Mai 2016 Kultusminister war.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... f033d.html

Offenbar hat man bereits unter CDU/FDP ein strukturelles Problem in der Bildungspolitik geschaffen und es weiter verschleppt. Dennoch sind die Schulen und die Leistungen im Vergleich gut.
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 29. Okt 2016, 15:33

Cat with a whip hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:30)

Zeigt dass sie sich nicht mit dem Gegenstand des Diskssionsstrangs befasst haben. Die diesjährig beanstandeten Schwächen lagen in Rechtsschreibung und Mathematik und nicht im inhaltlichen Lernstoff.

Ausserdem:


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... f033d.html

Offenbar hat man bereits unter CDU/FDP ein strukturelles Problem in der Bildungspolitik geschaffen und es weiter verschleppt. Dennoch sind die Schulen und die Leistungen im Vergleich gut.

Bayern und BAWÜ liegen insgesamt besser als der Rest Deutschlands. Aber auf Lorbeeren ausruhen, das geht nicht!!
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Cat with a whip » Sa 29. Okt 2016, 15:38

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:33)

Bayern und BAWÜ liegen insgesamt besser als der Rest Deutschlands. Aber auf Lorbeeren ausruhen, das geht nicht!!


Und was haben Sie inhaltlich beizutragen ausser seichte Lebensweisheiten?
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 29. Okt 2016, 15:41

Cat with a whip hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:38)

Und was haben Sie inhaltlich beizutragen ausser seichte Lebensweisheiten?

Ich war 35 Jahre an der "pädagogischen Front". Daraus folgt, dass ich weiß, wovon ich rede. Und ihre unqualifizierten Anschüttereien stecken sie Naseweis sich dorthin, wo die Sonne NIE hinscheint. Okay?!
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Sa 29. Okt 2016, 16:05

Cat with a whip hat geschrieben:(29 Oct 2016, 16:30)

Zeigt dass sie sich nicht mit dem Gegenstand des Diskssionsstrangs befasst haben. Die diesjährig beanstandeten Schwächen lagen in Rechtsschreibung und Mathematik und nicht im inhaltlichen Lernstoff.

Ausserdem:


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... f033d.html

Offenbar hat man bereits unter CDU/FDP ein strukturelles Problem in der Bildungspolitik geschaffen und es weiter verschleppt. Dennoch sind die Schulen und die Leistungen im Vergleich gut.


Rechtschreibung und Mathematik sind für mich genauso Inhalte/Fähigkeiten die vermittelt werden bzw eben nicht. Wenn man heutzutage mancherorts Kinder lieber schreiben lässt wie sie wollen anstatt auf Fehler hinzuweisen, diese zu korrigieren und auch negativ zu benoten...dann kommt eben eine Schwäche bei der Rechtschreibung dabei raus.

Die pädagogischen Konzepte von vor 30 Jahren mögen vielleicht nicht so hip,weniger politisch korrekt, leistungsbetonter und wertender gewesen sein. Doch zumindest haben die Schüler etwas mitnehmen können.

Heute möchte man ja am liebsten auf Noten verzichten um nur keinen Schüler abzuwerten. Leistung, Konkurrenz...alles Pfui. Nach Möglichkeit sollen alle ihr Abitur schaffen und studieren, also senkt man Standards und Anforderungen.

Meine Eltern haben noch die meisten meiner Aufsatzhefte, Klassenarbeiten, Übungshefte und einige Schulbücher meiner Schulzeit aufgehoben...interessant mit denen meiner Tochter zu vergleichen was Anforderungen und Inhalte angeht. Ich habe im übrigen 2000 Abitur gemacht.
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Re: Schulpolitik in BaWü

Beitragvon frems » Sa 29. Okt 2016, 16:54

Kibuka hat geschrieben:(29 Oct 2016, 00:55)

Dazu passt dieser Kommentar.



Erinnert an Bremen und Berlin. Da wurde auch ganze Arbeit von den Linken geleistet.

Eher nicht, ein Stadt-Umland-Gefälle ist eher die Regel statt die Ausnahme. Aber soweit können manche nicht denken. Was haben die Linken eigentlich in Schleswig-Holstein angestellt (http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sc ... 18576.html)? Warum sind bei "Hörvertehen Englisch" die schlechtesten Länder überwiegend CDU-geführt (Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt etc.)? Fragen über die Fragen, deren Antworten man im Bericht im Nu herausfinden kann, aber es wohl nie getan hat. Man will sich ja nicht mehr weiterbilden. ;)
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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