Die "Lügenpresse" der anderen Seite

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Bielefeld09
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 7. Jan 2017, 19:38

harry52 hat geschrieben:(07 Jan 2017, 19:32)

Wie gesagt ist das Schulstoff,
genauso wie auch kritisch mit Medien umzugehen. Erinnerst Du Dich nicht? Alle Medien haben wie die Parteien eine gewisse Kundschaft, denen man teilweise auch nach dem Mund reden muss. Deswegen darf man auch nicht alles glauben und man muss es hinterfragen, und ach mal die anderen lesen. Schulstoff ist das Herr General!!!

Jörges vom Stern hat das mal gut erklärt.
Der Stern ist im Gegensatz zum BayernKurier eher was für rot/grün Wähler und wenn er (der Stern) etwas zu nett zu Seehofer (CSU) ist, oder die FDP zu sehr lobt, oder auf andere Weise den Geschmack seiner Kunden nicht trifft, dann merkt der Stern das ziemlich schnell, weil Abos gekündigt werden. Das ist messbar.

Wir leben hier nicht mehr im Mittelalter oder nur unter Dorftrottel in Sibirien, oder Texas.
Medien sind Gegenstand vieler (sozial)wissenschaftlicher Untersuchungen und man hat sehr wohl gute und messbare Kriterien, was seriös ist und was nicht. Und wie weit Seriösität gehen kann.

Dazu muss man sich aber auch mal schlau machen, Herr General.
Geh doch mal an eine Uni und guck mal, was im Fach Journalismus (oder Germanistik) dort gelehrt wird. Dann könnte man Dich auch ernst nehmen, weil Du wenigstens Ahnung davon hättest. Du bist wie Putin höchstens mit einer gewissen Bauernschläue ausgestattet, aber Wissenschaft und umfangreiches Recherchieren ist total nicht dein Ding.

Ich kann es noch direkter sagen:
die meisten rechten, linken und religiösen Populisten haben leider überhaupt kein Wissen, womit man in der Oberstufe eine gute Note erreichen könnte. Da fehlt es deutlich an Bildung und der richtigen Selbsteinschätzung. Das ist auch das Problem euer Eliten wie Putin, Wagenknecht, Trump, Erdogan.... Wer auf solche Bauern reinfällt, ist keineswegs schlauer als die angeblich so blöden Eliten.

Meinst du, das sind Deppen?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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harry52
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon harry52 » Sa 7. Jan 2017, 20:52

Bielefeld09 hat geschrieben:Meinst du, das sind Deppen?

Nein, ich habe zwei, drei andere und bessere Erklärungen.
Wenn man Ossi ist und etwas älter, oder als Spätaussiedler seine Schulzeit im Ostblock hatte, wofür man nichts konnte, hat man im Gegensatz zu mir sicher nicht im Politikunterricht oder in Deutsch gelernt, kritisch mit Medien umzugehen. Warum die auch manchmal Dinge weglassen, übertreiben, Kraftausdrücke benutzen, kurze Überschriften, wenig Fakten....

Ich habe so einige Lehrinhalte noch in dunkler Erinnerung aus meiner Schulzeit:
"Leute glaubt nur ja nicht, was alles so in der Zeitung steht. Es gibt auch verschiedene Zeitungen mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen und Meinungen. Macht euch einen Überblick, was schreiben die einen und was die anderen. Recherchiert selber auch mal die Fakten, Wer lässt was weg, .... Immer schön kritisch und fleißig sein und dann sich eine Meinung bilden, oder auch nicht, weil es zu komplex ist."

Ältere Ossis und Spätaussiedler kennen das gar nicht als Schulstoff.
Das mal nur so als ein Punkt. Jüngere schlechte Schüler kennen das natürlich auch nicht... Nein, ungebildete Leute müssen nicht dumm sein, oder selber Schuld. Wann und wo war man in der Schule, wie war das Elternhaus.... Da spielt vieles eine Rolle.

Ganz und gar nicht müssen die wirklich dumm sein (wofür man übrigens auch nichts kann(*)),
aber ich kann umgekehrt verlangen, dass man das nachholt, oder einfach mal nicht "Lügenpresse" nachplappert, wenn man vom Thema Presse null Wissen hat. So ist das auch in Mathe. Mir kann keiner kommen, er hätte die Bruchrechnung widerlegt, wenn der nicht einmal multiplizieren kann.

Das geht nicht. Ok? Ist echt nicht schwer, mich zu kapieren.

(*) Beispiel: Mama hat gesoffen, während der Schwangerschaft. Das erklärt auch Defizite.
Zuletzt geändert von harry52 am Sa 7. Jan 2017, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 7. Jan 2017, 20:57

harry52 hat geschrieben:(07 Jan 2017, 20:52)

Nein, ich habe zwei, drei andere und bessere Erklärungen.
Wenn man Ossi ist und etwas älter, oder als Spätaussiedler seine Schulzeit im Ostblock hatte, wofür man nichts konnte, hat man im Gegensatz zu mir sicher nicht im Politikunterricht oder in Deutsch gelernt, kritisch mit Medien umzugehen. Warum die auch manchmal Dinge weglassen, übertreiben, Kraftausdrücke benutzen, kurze Überschriften, wenig Fakten....

Ich habe so einige Lehrinhalte noch in dunkler Erinnerung aus meiner Schulzeit:
"Leute glaubt nur ja nicht, was alles so in der Zeitung steht. Es gibt auch verschiedene Zeitungen mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen und Meinungen. Macht euch einen Überblick, was schreiben die einen und was die anderen. Recherchiert selber auch mal die Fakten, Wer lässt was weg, .... Immer schön kritisch und fleißig sein und dann sich eine Meinung bilden, oder auch nicht, weil es zu komplex ist."

Ältere Ossis und Spätaussiedler kennen das gar nicht als Schulstoff.
Das mal nur so als ein Punkt. Jüngere schlechte Schüler kennen das natürlich auch nicht... Nein, ungebildete Leute müssen nicht dumm sein, oder selber Schuld. Wann und wo war man in der Schule, wie war das Elternhaus.... Da spielt vieles eine Rolle.

Ganz und gar nicht,
aber ich kann umgekehrt verlangen, dass man das nachholt, oder einfach mal nicht "Lügenpresse" nachplappert, wenn man vom Thema Presse null Wissen hat. So ist das auch in Mathe. Mir kann keiner kommen, er hätte die Bruchrechnung widerlegt, wenn der nicht einmal multipliziern kann.

Das geht nicht. Ok? Ist echt nicht schwer, mich zu kapieren.

Und damit sagst du was?
Komm auf den Punkt.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon harry52 » Sa 7. Jan 2017, 21:00

Bielefeld09 hat geschrieben:Und damit sagst du was?
Komm auf den Punkt.

Das, was da steht. Hallo? Das sind einige gute Erklärungen für einen komplexen Zusammenhang. Da fehlt noch einiges andere, aber das ist doch schon alles gut erklärt. Frag, wenn Du was nicht kapierst. Mein Tip: Lese es doch erstmal.

Ich bin kein Populist und Vereinfacher. Ich bin nicht die Bild, oder Putin.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 7. Jan 2017, 21:11

harry52 hat geschrieben:(07 Jan 2017, 21:00)

Das, was da steht. Hallo? Das sind einige gute Erklärungen für einen komplexen Zusammenhang. Da fehlt noch einiges andere, aber das ist doch schon alles gut erklärt. Frag, wenn Du was nicht kapierst. Mein Tip: Lese es doch erstmal.

Ich bin kein Populist und Vereinfacher. Ich bin nicht die Bild, oder Putin.

Dann drück dich eben klar aus.
Es gibt eben keine Lügenpresse.
Es gibt sehr wohl unterschiedliche Meinungen,
aber keine Lügenpresse.
Ist doch einfach.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Der General
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Der General » So 8. Jan 2017, 01:36

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Jan 2017, 02:33)

Die selbe Person, die das in deinem Beitrag auch entschieden hat, du selbst.


Aha Danke ;)

Nun, wenn ja jeder selber darüber entscheiden darf was bzw. welches Medium nun also SERIÖS oder UNSERIÖS ist, warum gibt es selbst hier in diesem Forum (als Beispiel) Editierungen von Quellen die Unseriös sind ?

Warum z.B. gelten Aussagen eines Russischen Verteidigungsministeriums bei weitem Unseriöser, als das des Amerikanischen ;)

Ich bin mir sicher, dass Du noch über mein Stöckchen hüpfen wirst :)

DarkLightbringer hat geschrieben:Der Leser, der etwas über prominente Schauspieler und Königshäuser erfahren will, wird sich am Kiosk kein Fachblatt für Münzsammler kaufen. Woher weiß er aber, dass er mit "Bunte", "Quick" und "Super Illu" in dem Fall gut beraten ist, mit "Numismatik" aber nicht?
Wie beurteilt der alteingesessene Dorfbewohner, ob er das Lokalblatt im Abo hat oder die "New York Times" ?
Und wie unterscheidet der ambitionierte Hobbywerker die Grob- von der Feinraspel?

Verstehst du, das ist eine nahezu philosophische Frage, wenn man sie weder praktisch noch durch Studium der spezialisierten Literatur angehen will.


Ich verstehe durchaus, dass Du auf meine Frage ablenken möchtest. Es geht nicht um Grob oder Feinraspeln, auch nicht darum welches Klientel gerne welche Zeitungen bevorzugen.

Es geht um die Frage, wer bestimmt oder urteilt darüber welches Medium Seriös ist oder nicht!

DarkLightbringer hat geschrieben:Nehmen wir der Einfachheit halber das Beispiel mit der Raspel. Der Hersteller wird schon grobe von den Feinen unterschieden haben, er stellt sich eigens so her. Wofür? Weil der Kunde diesen Bedarf so hat. Natürlich ist das auch irgendwo so beschrieben und in der Entwicklungsabteilung läuft auch ein Herr Doktor herum, aber der Kunde wirkt hier mit, weil er das so entweder akzeptiert oder auch nicht. Das hat eine klare Rückkoppelungswirkung.


Bitte nicht rumrudern mit Konfusen Ausflüchten die keine Beispiele beinhalten sondern Konkret....

grüsse
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon DarkLightbringer » So 8. Jan 2017, 08:41

Der General hat geschrieben:(08 Jan 2017, 01:36)

Aha Danke ;)

Nun, wenn ja jeder selber darüber entscheiden darf was bzw. welches Medium nun also SERIÖS oder UNSERIÖS ist, warum gibt es selbst hier in diesem Forum (als Beispiel) Editierungen von Quellen die Unseriös sind ?

Warum z.B. gelten Aussagen eines Russischen Verteidigungsministeriums bei weitem Unseriöser, als das des Amerikanischen ;)

Ich bin mir sicher, dass Du noch über mein Stöckchen hüpfen wirst :)

...mal sehen. ;) Vielleicht vertritt das russische Verteidigungsministerium in Gestalt von General Schoigu eine Diktatur und das amerikanische eine Demokratie ? Schon mal darüber nachgedacht ?

Ich verstehe durchaus, dass Du auf meine Frage ablenken möchtest. Es geht nicht um Grob oder Feinraspeln, auch nicht darum welches Klientel gerne welche Zeitungen bevorzugen.
Es geht um die Frage, wer bestimmt oder urteilt darüber welches Medium Seriös ist oder nicht!
Bitte nicht rumrudern mit Konfusen Ausflüchten die keine Beispiele beinhalten sondern Konkret....
grüsse

Der Abnehmer bestimmt darüber.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon harry52 » So 8. Jan 2017, 09:56

Bielefeld09 hat geschrieben:Es gibt eben keine Lügenpresse.
Es gibt sehr wohl unterschiedliche Meinungen,
aber keine Lügenpresse.
Ist doch einfach.

Ja! Genau das sagte ich ja zwei Postings zuvor.
viewtopic.php?f=15&t=60352&start=140#p3784565 Ich wiederhole auch gerne, was ich über den Presseclub Sonntags in der ARD sagte, dass da oft fünf Journalisten mit fünf unterschiedlichen Meinungen sitzen.

Die letzten Postings waren Antworten auf den General und andere Fragen:
Da ging es z.B. um Erklärungen, warum möglicherweise mancher Mensch zu Populismus neigt und zu Vereinfachungen, die falsch sind. Und warum Populisten nicht alle Deppen sind.

Bielefeld09 hat geschrieben:Dann drück dich eben klar aus.

Das tue ich,
aber Du hast irgendwie den Faden verloren und nicht richtig gelesen, was ich zitiert habe und worum es überhaupt ging. Ich bin außerdem genau kein Populist und manche Fragen kann man nicht mit einem Einzeiler beantworten.

Ich mag auch jede Art von Vereinfachung nicht wie: "die Amis", "die Russen", "die Israelis", "die Journalisten", "die Manager", "die Ungläubigen"..... "die Hexen" sind an allem Bösen schuld.

Gerade bei Populisten erkennt man,
dass viele geistig tatsächlich nicht übers Mittelalter hinausgekommen sind. Auch übrigens bei linken Populisten. Die sind kaum besser und klüger als die Rechten.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 9. Jan 2017, 10:18

harry52 hat geschrieben:(07 Jan 2017, 20:52)
Ich habe so einige Lehrinhalte noch in dunkler Erinnerung aus meiner Schulzeit:
"Leute glaubt nur ja nicht, was alles so in der Zeitung steht. Es gibt auch verschiedene Zeitungen mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen und Meinungen. Macht euch einen Überblick, was schreiben die einen und was die anderen. Recherchiert selber auch mal die Fakten, Wer lässt was weg, .... Immer schön kritisch und fleißig sein und dann sich eine Meinung bilden, oder auch nicht, weil es zu komplex ist."

Ältere Ossis und Spätaussiedler kennen das gar nicht als Schulstoff.
Das mal nur so als ein Punkt. Jüngere schlechte Schüler kennen das natürlich auch nicht... Nein, ungebildete Leute müssen nicht dumm sein, oder selber Schuld. Wann und wo war man in der Schule, wie war das Elternhaus.... Da spielt vieles eine Rolle.

Nur dass kritische Zeitgenossen auch den Schulstoff nicht widerspruchslos und unkritisch schlucken sondern ihn ebenso kritisch hinterfragen wie das, "was in der Zeitung steht". 1874, als Max Planck sein Physikstudium begann, wurde er bekanntlich gefragt wie er denn ausgerechnet darauf komme. In der Physik sei doch nun schon alles erforscht und es gelte nur, einige wenige Lücken zu schließen. Das war die kanonische Lehrmeinung wie sie auch in den Schulen und Universitäten verbreitet wurde. Glaubst Du im Ernst, wir befänden uns im Jahre 2017 in einer grundlegend und prinzipiell anderen Situation?

Das Problem der nahezu grenzenlosen (technischen) Manipulierbarkeit von Bildern und Videosequenzen etwa ist ein noch relativ junges Phänomen, mit welchem sich inzwischen auch die Medien zu befassen haben, die innerhalb der sozusagen kanonischen Bewertung als "seriös" gelten.

Das Problem mit dem visuellen Material ist auch sicher nicht nur allein technischer Art. Würden Zeitungsverlage und Radiostationen mehr eigene Korrespondenten haben, könnten sie auch mehr auf eigenes (sicheres) Bildmaterial zurückgreifen. Mindestens eine der Ursachen, weshalb das nicht der Fall ist, dürfte in den exorbitant gestiegenen Kosten für Übertragungsrechte für Sport-Großeveranstaltungen liegen.

Ich persönlich sehe als eine Art Lackmustest für Qualität die inhaltliche und stilistische Konsistenz von Sprache in Zeitungstexten an. "Lackmustest" deshalb, weil es (primär) nicht auf den Stil sondern auf die Inhalte ankommt. Aber dazu müssen a) Texte gegenüber Bild und Video den Vorzug haben und b) muss man diese Texte über längere Zeiträume hinweg verfolgen.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon harry52 » Mi 11. Jan 2017, 10:54

schokoschendrezki hat geschrieben:Nur dass kritische Zeitgenossen auch den Schulstoff nicht widerspruchslos und unkritisch schlucken sondern ihn ebenso kritisch hinterfragen wie das, "was in der Zeitung steht".

Das ist unlogisch,
denn der von mir erwähnte Schulstoff lehrt einen kritschen Umgang mit Medien. Wenn Du das kritisch siehst, bzw. in Frage stellst, wäre die Lehre: Nicht kritisch mit Medien umzugehen. Was für einen Sinn soll das haben?

Der von mir erwähnte Schulstoff lehrt zusätzlich,
dass ein und dieselbe Sache unterschiedlich kommentiert wird. Die Zeitung X lobt Gesetz A und die Zeitung Y findet Gesetz A schlecht. Jetzt kommst Du und kritisierst dieses Ergebnis und behauptest somit, die Zeitungen X und Y sind nicht unterschiedlicher Meinung, obwohl das Gegenteil schwarz auf weiss vor dir liegt.

Denk nochmal darüber nach. Das macht gar keinen Sinn.

PS:
Ich habe noch ein schulpflichtiges Kind und eins, dass erst seit kurzem fertig mit der Schule ist. Ich weiss wovon ich rede. Das hier ist eine Demokratie und unsere Kinder werden zum Glück zu kritischen Staatsbürgern erzogen und wer dieses Forum verfolgt und politische Diskussionen in den Medien, der lügt, wenn er sagt, dass Merkel nicht kritsiert würde.

Meist hagelt es geradezu an Kritik an den Regierenden.
Merkel wird ständig kritisiert, nicht nur von der Opposition, sondern auch von der SPD, der CSU und Teilen der CDU, also sogar von Partnern und Freunden. Es mangelt wirklich nicht an Kritik und sogar die Kritik vom Ausland, z.B. von Orban, Putin... wird nicht verschwiegen.

Die mit der "Lügenpresse" sind die Lügner und was Du sagst, ist unsinnig.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 11. Jan 2017, 15:17

harry52 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 10:54)

Das ist unlogisch,
denn der von mir erwähnte Schulstoff lehrt einen kritschen Umgang mit Medien. Wenn Du das kritisch siehst, bzw. in Frage stellst, wäre die Lehre: Nicht kritisch mit Medien umzugehen. Was für einen Sinn soll das haben?


:p

Mit der Aussagenlogik hast Dus aber nicht so ganz, oder?

Der Schluss wäre logisch korrekt, wenn man den Schulstoff (grundsätzlich) negieren würde. "Kritisch sehen" heißt aber nix anderes als "Erst hinterfragen und prüfen und dann akzeptieren (oder nicht)".
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon harry52 » Mi 11. Jan 2017, 18:37

Nerv nicht alter Ossi,
du redest Unsinn und das nicht zum erstenmal, nur weil Du es nicht ertragen kannst, Unsinn geredet zu haben und entlarvt worden zu sein. Bei uns lernen die Kinder im Deutschunterricht, wie gesagt, einen kritischen Umgang mit Medien. Was daran sollten wir jetzt ändern? Werd mal konkret auch zu meinem zweiten Absatz.

Vor dir liegen zwei Zeitungen TAZ und BayernKurier,
die etwas ganz Unterschiedliches zu einer Sache kommentieren. Stell Dir mal vor, Du bist der Lehrer. Willst Du dann folgendes sagen: "Die TAZ kritisiert das neue Gesetz scharf. Der BK findet es hingegen gut. Liebe Kinder, aber das bilden wir uns nur ein. Die Zeitungen schreiben alle das Gleiche. Alles Lügenpresse von Merkel bzw. Seehofer gesteuert....."

Das wäre doch verrückt. Korrgiere Dich, oder mich, wenn ich dich einfach nur falsch verstehe. Dann sag einfach, was Du vom Lehrer hören willst.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Teeernte » Mi 11. Jan 2017, 18:54

harry52 hat geschrieben:(07 Jan 2017, 20:52)

Ältere Ossis und Spätaussiedler kennen das gar nicht als Schulstoff.
Das mal nur so als ein Punkt. Jüngere schlechte Schüler kennen das natürlich auch nicht... Nein, ungebildete Leute müssen nicht dumm sein, oder selber Schuld. Wann und wo war man in der Schule, wie war das Elternhaus.... Da spielt vieles eine Rolle.

.


:D :D :D

Heeee.... Deine Unterstellung und Geschichtsverbiegung geht doch etwas zu weit...


Was hat SUDEL-Ede JEDEN Montag -GEMACHT ?

Die Presse und die Medien ....die Du kennst - zerpflückt....hinterfragt.... :D :D :D - Die "Serie" hat übrigens international 6,6 Sterne von 10.



In Schulen und Arbeitskollektiven ist dieses Wissen erfragt worden... (Rotlicht - auch Montag)

Die Westpropaganda vermittelte : 20. Jahrestag der DDR - "beeindruckend"....


Ossis können nicht mit "Westmedien umgehen.... :D :D :D
kennen das gar nicht als Schulstoff.
ahhhhja...
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Welfenprinz » Mi 11. Jan 2017, 23:12

@General: Fotos und Filme sind definitiv die ungeeignetsten Übermittler von Informationen. Die visuelle Wahrnehmung des Menschen ist per se manipulativ.sowohl vom Objekt als auch vom Subjekt. Wer getäuscht werden will,guckt. :D

Seriösität? Ergibt sich erst aus dem Zusammenwirken mehrerer Komponenten über einen gewissen Zeitraum.
Findet in dem Medium eine Reflektion mit dem bisher gesagten statt? Wird unterschiedlichen Standpunkten Platz eingeräumt? Was ergibt ein Abgleich der Informationen mit Wissenschaft,erlebter Realität oder anderen Ebenen? Ist der Standpunkt des Mediums(keins ist wirklich unabhängig oder neutral) offen erkennbar und dann stringent vertreten?
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Der General » Do 12. Jan 2017, 04:04

DarkLightbringer hat geschrieben:(08 Jan 2017, 08:41)

...mal sehen. ;) Vielleicht vertritt das russische Verteidigungsministerium in Gestalt von General Schoigu eine Diktatur und das amerikanische eine Demokratie ? Schon mal darüber nachgedacht ?


Nein, darüber braucht man nicht wirklich nachdenken. Vielmehr geht es darum, DIE USA gut, Rußland schlecht, also das typische Schwarz/Weiß Muster. ;)

UND schon befinden wir uns in einem "Ideologen Kampf". Den Medien steht es aber nicht zu, dermaßen Ideologisch Partei an zu nehmen sondern, sollten stattdessen NEUTRAL Berichten bzw. informieren!

DarkLightbringer hat geschrieben:Der Abnehmer bestimmt darüber.


Interessant !

Die Zeitung also, die die Meisten Abnehmer hat ist also am Seriösesten, oder der TV Sender, der die meisten Einschaltquoten hat genauso ???

Ist das Dein Ernst :|

Ist das Meist gekaufte Automobil dann auch das beste als Beispiel?

Ganz Schwaches Argument von Dir, hoffe da kommt noch mehr....
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Der General » Do 12. Jan 2017, 04:36

Welfenprinz hat geschrieben:(11 Jan 2017, 23:12)

@General: Fotos und Filme sind definitiv die ungeeignetsten Übermittler von Informationen


Ich schrieb aber nicht von Fotos! Wie bitte schön, sollen Fotos allein eine Politische Meinung inplizieren :?:

Es geht um das gesprochene Wort in Bild und Ton !!

1.Beispiel:

Die Medien, behaupten am xy in xy fand eine Demo. der LINKEN Szene statt und es kam zu Massiven Ausschreitungen..... Dann steht mir das Internet ab einen gewissen Zeitpunkt zur Verfügung, wobei ich mir mehrere Stunden lang, dass ganze LIVE ansehen kann! Entweder durch Handyvideos, aber auch immer öfters durch andere diverse Europäische TV Sender.... Wie geschrieben, LIVE und Stundenlang.... !

2.Beispiel

Donald Trump, hatte Offiziell irgendwelche TV Duells verloren so hieß es als Überschrift... teilweise soll er sich auch blamiert haben...

Im Internet, schaue ich mir nun diese "Duelle" an, in Original mit Bild und Ton und Urteile selber darüber.....

WARUM also, sind diese Dinge für Dich "definitiv die ungeeignetsten Übermittler von Informationen" :?: Ich kann mir doch alles LIVE selber anschauen, besser geht es doch gar nicht??!

Welfenprinz hat geschrieben: Die visuelle Wahrnehmung des Menschen ist per se manipulativ.sowohl vom Objekt als auch vom Subjekt. Wer getäuscht werden will,guckt. :D


Du verwechselst da wohl etwas mit TV Werbung ?

Welfenprinz hat geschrieben:Seriösität? Ergibt sich erst aus dem Zusammenwirken mehrerer Komponenten über einen gewissen Zeitraum.
Findet in dem Medium eine Reflektion mit dem bisher gesagten statt? Wird unterschiedlichen Standpunkten Platz eingeräumt? Was ergibt ein Abgleich der Informationen mit Wissenschaft,erlebter Realität oder anderen Ebenen? Ist der Standpunkt des Mediums(keins ist wirklich unabhängig oder neutral) offen erkennbar und dann stringent vertreten?


Die Frage, WER denn nun über Seriosität oder Unseriöser Medien entscheidet, beantwortest Du jedenfalls wesentlich besser als der Schwarzlichtbringer ;)

Wobei wir nach Deiner Argumentation dann wiederum die Frage stellen müssen, wie Einseitig bzw. GLEICHGESCHALTET sind die Massenmedien Hierzulande???

Ein ganz Wichtiger Punkt ist, so wie Du es auch geschrieben hast : unterschiedlichen Standpunkten Platz eingeräumt !! Das sehe ich leider Ganz und gar nicht mehr so. Es ist leider nur noch ein "Einheitsbrei" wobei die DPA (Agentur) Meldung aufgenommen wird und von der ersten News-Meldung alles andere abgeschrieben wird.... teilweise mittlerweile auch sogar schon Buchstäblich.

Sorry, da schaue ich mir dann doch lieber viel bessere Informationen im Netz an, die es dann früher oder später im Original gibt :thumbup:
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Alexyessin » Do 12. Jan 2017, 08:43

Der General hat geschrieben:(12 Jan 2017, 04:36)

Wobei wir nach Deiner Argumentation dann wiederum die Frage stellen müssen, wie Einseitig bzw. GLEICHGESCHALTET sind die Massenmedien Hierzulande???


Gar nicht.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Welfenprinz » Do 12. Jan 2017, 10:18

“den unterschiedlichen Standpunkten Platz einräumen“ meine ich auch durchaus in einem längeren zeitlichen Verlauf,also nicht ad hoc. Und dann spielt das Verhältnis Empfänger-Medium eine wichtige Rolle,denn ein Stammleser ist eher in der Lage das komplette Spektrum wahr zu nehmen.
Also die Rolle des Mediums isoliert zu betrachten ist wenig erkenntnisreich. Die Wechselwirkung mit seinem Publikum gehört auch zur Bewertung.


Eben,Werbung. Danke für den Hinweis dass die visuelle Wahrnehmung die potentiell manipulativste ist.(nicht umsonst zählt bei der Polizei der Augenzeugenbeweis am wenigsten,wir sind so angelegt,dass wir uns selbst betrügen und sehen,was wir sehen wollen)
Und als Fussballfan weisst du,dass wir uns 1000 selbstgedrehte Videos über die Demo oder den Blocksturm angucken können und trotzdem keine übereinstimmende,objektive Feststellung übers geschehen finden werden.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon DarkLightbringer » Do 12. Jan 2017, 16:03

Der General hat geschrieben:(12 Jan 2017, 04:04)

Nein, darüber braucht man nicht wirklich nachdenken. Vielmehr geht es darum, DIE USA gut, Rußland schlecht, also das typische Schwarz/Weiß Muster. ;)

UND schon befinden wir uns in einem "Ideologen Kampf". Den Medien steht es aber nicht zu, dermaßen Ideologisch Partei an zu nehmen sondern, sollten stattdessen NEUTRAL Berichten bzw. informieren!
Niemand ist "neutral", das ist eine Illusion, man ist höchstens desinteressiert. Im allgemeinen wird die Neutralität just von anderen gefordert, nicht von sich selbst. Und nicht selten hat gerade das manipulativen Charakter.

Interessant !
Die Zeitung also, die die Meisten Abnehmer hat ist also am Seriösesten, oder der TV Sender, der die meisten Einschaltquoten hat genauso ???
Ist das Dein Ernst :|
Ist das Meist gekaufte Automobil dann auch das beste als Beispiel?
Ganz Schwaches Argument von Dir, hoffe da kommt noch mehr....

Es war nicht von Quoten und Mehrheiten die Rede. Ein einzelner "Abnehmer" entscheidet darüber, was er für seriös oder boulevardesk hält. Deutlich messbar ist allerdings, dass die Werbesekunden kurz vor der "Tagesschau" erheblich teurer sind als die Sekunden vor RTL News. Abmessen lässt sich auch die Größe von Buchstaben in gedruckten Schlagzeilen und ähnliches. Auf diese Weise kann man sich dem Thema systematisch nähern, wobei man dann letztlich im wissenschaftlichen Diskurs landet. Die Journalistik-Studenten streifen das Thema durchaus, sind dann aber schon mit den Basics vertraut - also etwa mit der Frage, was eine Nachricht überhaupt ist.
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Teeernte
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Re: Die "Lügenpresse" der anderen Seite

Beitragvon Teeernte » Do 12. Jan 2017, 16:38

Welfenprinz hat geschrieben:(12 Jan 2017, 10:18)

“den unterschiedlichen Standpunkten Platz einräumen“ meine ich auch durchaus in einem längeren zeitlichen Verlauf,also nicht ad hoc. Und dann spielt das Verhältnis Empfänger-Medium eine wichtige Rolle,denn ein Stammleser ist eher in der Lage das komplette Spektrum wahr zu nehmen.
Also die Rolle des Mediums isoliert zu betrachten ist wenig erkenntnisreich. Die Wechselwirkung mit seinem Publikum gehört auch zur Bewertung.


Eben,Werbung. Danke für den Hinweis dass die visuelle Wahrnehmung die potentiell manipulativste ist.(nicht umsonst zählt bei der Polizei der Augenzeugenbeweis am wenigsten,wir sind so angelegt,dass wir uns selbst betrügen und sehen,was wir sehen wollen)
Und als Fussballfan weisst du,dass wir uns 1000 selbstgedrehte Videos über die Demo oder den Blocksturm angucken können und trotzdem keine übereinstimmende,objektive Feststellung übers geschehen finden werden.


.....Das liegt aber meistens daran - dass man beim Fussball bereits selbst voreingenommen IST - nur sieht /sehen will was einem passt.

Ein OBJEKTIVER Berichterstatter versucht deshalb zusätzlich zur Information auch die abweichenden Meinungen dazu mit Quellenangabe zu berichten. (Die Sichtweise des "ANDEREN" auf das Ereignis mit zu beleuchten)

Wird aber von einer "Sibirischen" Kälte im deutschen Wetterbericht gesprochen.......ist das (MEINERMEINUNGNACH) wie >> von einer "Dunkelheit" im inneren eines Zuwandererhinterns bei Neumond Nachts...zu berichten..... >> Rassismus.

Nur ein Beispiel solch einer Berichterstattung...

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss’ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar
saß auf einer grünen Kiste,
die rot angestrichen war.

Neben ihm ’ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
in der Hand ’ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.


Spiegel macht gern solche Texte...

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