Lügenpresse oder Realitätspresse

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zollagent
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon zollagent » Mo 24. Sep 2018, 15:38

Alexyessin hat geschrieben:(22 Sep 2018, 22:46)

Ist immer noch weit entfernt von "recht links" wie du es versuchst zu suggerieren.

Das ist relativ zu sehen, abhängig davon, wie weit Rechts der Behaupter selber steht. :D
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Großer Adler
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Großer Adler » Di 25. Sep 2018, 07:15

Julian hat geschrieben:(22 Sep 2018, 11:40)

Eine Meldung vom 17.09.2018 aus der Welt:



So oder so ähnlich wurde in den meisten Organen der Hauptstrommedien berichtet. Gerade der letzte Satz soll wohl eine falsche Fährte legen: Indem darauf hingewiesen wird, dass man derzeit nicht von einem fremdenfeindlichen Motiv ausgehe, wird suggeriert, dies könne sich zu einem späteren Zeitpunkt ja noch ändern. Damit wird indirekt der Eindruck bekräftigt, es handele sich bei dem "Deutschen" um einen autochthonen Deutschen, denn sonst würde dieser Verdacht ja wohl kaum aufkommen.

Diese Taktik wird auch in den Kieler Nachrichten verfolgt:


Auch bei Focus wird schon in der Überschrift betont, es handele sich beim Tatverdächtigen um einen Deutschen:


https://www.focus.de/regional/hessen/ba ... 97836.html

Noch geschickter geht Osthessen News vor. Hier wird behauptet, die Tat habe keinen kulturellen Hintergrund - womit suggeriert wird, der Tatverdächtige habe eben keinen bestimmten kulturellen Hintergrund, in dem beispielsweise sehr viel Wert auf persönliche Ehre gelegt und diese auch mit dem Messer verteidigt wird:


https://osthessen-news.de/n11599153/str ... oetet.html

Man sieht sehr gut, wie sich Medien und Staatsorgane die Bälle zuwerfen, um das gemeinsame Ziel - nämlich die Verheimlichung dessen, was tatsächlich passiert ist - zu erreichen.

Der tatverdächtige 17-jährige "Deutsche" heißt übrigens Muhamet S.
https://www.bild.de/bild-plus/regional/ ... .bild.html

Aber nein, kulturelle Gründe spielen keine Rolle. Vielleicht findet man aber auch doch noch einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat, der erklärt, warum Muhamet S. den Sala-Edine R. brutal erstochen hat.



Gute Arbeit. :thumbup:

Es ist allgemein bekannt, dass Presse und Politik geschickt versuchen, Identitäten zu verschlüsseln. So ist es auch mit erhobenen Statistiken, relevante Daten/ Aufschlüsselungen werden von Medien und Politik einfach nicht erwähnt. Und als Leser wirfst du Fragen auf, die nicht geklärt werden können, da die Öffentlichkeit kein Zugriff auf Details hat, bzw. sich der überhebliche Aufwand nicht lohnt.

Jede(r) objektive Tatsache/ Tatbestand wird subjektiv beeinflusst, mal mehr mal weniger. Wie es gerade passt.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 25. Sep 2018, 08:23

Julian hat geschrieben:(22 Sep 2018, 11:40)

Eine Meldung vom 17.09.2018 aus der Welt:



So oder so ähnlich wurde in den meisten Organen der Hauptstrommedien berichtet. Gerade der letzte Satz soll wohl eine falsche Fährte legen: Indem darauf hingewiesen wird, dass man derzeit nicht von einem fremdenfeindlichen Motiv ausgehe, wird suggeriert, dies könne sich zu einem späteren Zeitpunkt ja noch ändern. Damit wird indirekt der Eindruck bekräftigt, es handele sich bei dem "Deutschen" um einen autochthonen Deutschen, denn sonst würde dieser Verdacht ja wohl kaum aufkommen.

Diese Taktik wird auch in den Kieler Nachrichten verfolgt:


Auch bei Focus wird schon in der Überschrift betont, es handele sich beim Tatverdächtigen um einen Deutschen:


https://www.focus.de/regional/hessen/ba ... 97836.html

Noch geschickter geht Osthessen News vor. Hier wird behauptet, die Tat habe keinen kulturellen Hintergrund - womit suggeriert wird, der Tatverdächtige habe eben keinen bestimmten kulturellen Hintergrund, in dem beispielsweise sehr viel Wert auf persönliche Ehre gelegt und diese auch mit dem Messer verteidigt wird:


https://osthessen-news.de/n11599153/str ... oetet.html

Man sieht sehr gut, wie sich Medien und Staatsorgane die Bälle zuwerfen, um das gemeinsame Ziel - nämlich die Verheimlichung dessen, was tatsächlich passiert ist - zu erreichen.

Der tatverdächtige 17-jährige "Deutsche" heißt übrigens Muhamet S.
https://www.bild.de/bild-plus/regional/ ... .bild.html

Aber nein, kulturelle Gründe spielen keine Rolle. Vielleicht findet man aber auch doch noch einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat, der erklärt, warum Muhamet S. den Sala-Edine R. brutal erstochen hat.


Du unterstellst falsche Motive. Wenn ein Tatverdächtiger Muhamet heißt dann findet zum Beispiel in deinem Kopf eine Vorverurteilung statt. Das will man verhindern indem man neutral berichtet. Möglichst ohne Namen und ohne kulturellem Hintergrund. Aber ist es nicht so dass gersde dies immer so vehement von den Rechten gefordert wird? Neutrale Berichterstattung?

Allerdings sind die Versuche so eine Vorverurteilung zu verhindern zum Scheitern verurteilt. Neue Sprachregelungen haben noch nie zu einer anderen Sichtweise geführt. Und auch zu keinem geändertem Ehrbegriff so einiger konservativer Muslime. Und gegen Verschwörungstheorien von der Art wie du sie präsentierst helfen Sprachregelungen auch nicht.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 25. Sep 2018, 08:24

Großer Adler hat geschrieben:(25 Sep 2018, 08:15)

Gute Arbeit. :thumbup:

Es ist allgemein bekannt, dass Presse und Politik geschickt versuchen, Identitäten zu verschlüsseln. So ist es auch mit erhobenen Statistiken, relevante Daten/ Aufschlüsselungen werden von Medien und Politik einfach nicht erwähnt. Und als Leser wirfst du Fragen auf, die nicht geklärt werden können, da die Öffentlichkeit kein Zugriff auf Details hat, bzw. sich der überhebliche Aufwand nicht lohnt.

Jede(r) objektive Tatsache/ Tatbestand wird subjektiv beeinflusst, mal mehr mal weniger. Wie es gerade passt.

So geschickt dass selbst der dümmste Hooligan alles durchschaut. Ganz große Verschwörung!
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » Fr 5. Okt 2018, 17:06

Die Bildzeitung wird immer mehr zur Sprachrohr der rechten AfD. Das fällt sogar schon den konservativsten Publizisten auf.

Zitat:

Krieger der AfD
Netzwoche: Warum »Bild« immer mehr zu einem rechten Kampagnenblatt wird

Von Robert D. Meyer

Michael Spreng ist wahrlich niemand, der als liberaler Geist bekannt ist. Wesentliche Teile seiner beruflichen Karriere verbrachte der Journalist im Springer-Verlag, war dort unter anderem elf Jahre lang Chefredakteur der »Bild am Sonntag«, ehe er das Boulevardblatt und den Konzern 2000 im Streit verließ. Danach leitete er unter anderem den Kanzlerwahlkampf des nicht minder konservativen CSU-Politikers Edmund Stoiber.

Michael Spreng weiß nicht nur, wie Politiker am rechten Rand des Parteienspektrums ticken, er hat auch selbst miterlebt, wie sich »Bild« wiederholt auf eine gefährliche Liaison mit diesen einließ. Sie kommen inzwischen aus den Reihen der AfD, und die positioniert sich noch weiter rechts, als sich das Stoiber je traute. Genau das bereitet Spreng Sorgen. Auf seinem Blog http://www.sprengsatz.de warnt er, »Bild« habe sich zu einer Vorfeldorganisation der AfD entwickelt. »Seit Monaten bespielt ›Bild‹ die politische Agenda der AfD. Fast jede Gewalttat eines Flüchtlings gegen einen Deutschen wird in ›Bild‹ zur schreienden Schlagzeile. Wenn aber ein Deutscher einen Syrer ersticht, wird dies mit ein paar Zeilen auf Seite 5 abgetan«, beobachtet der Journalist. Und falls es keine Gewalttat zu vermelden gibt, konstruiere das Blatt »Aufmacher gegen die angeblich zu lasche Justiz, gegen den angeblich untätigen Staat und die angeblich unfähigen Politiker«. Ein Vorgehen, das Spreng an die »Bild«-Kampagne gegen die Studentenunruhen der 60er Jahre erinnert. Maßgeblich verantwortlich für diesen Rückfall in alte Zeiten sei »Bild«-Chef Julian Reichelt, der offenbar mit dem Einverständnis des Vorstandes von Axel Springer eine Gruppe selbst ernannter Krieger um sich schare, »die glauben, sie lägen im Schützengraben und müssten nicht nur die Kanzlerin, sondern auch den liberalen Rechtsstaat sturmreif schießen«, so Spreng.

Dass diese Einschätzung einer »Bild« als Sturmgeschütz der AfD nicht ganz falsch ist, zeigt eine Rede des Springer-Vorstandchefs Mathias Döpfner von Ende September beim Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger. Darin beklagt er unter anderem, dass am Tag nach dem Tod von Daniel H. in Chemnitz null von zwölf überregionalen Medien darüber auf der Titelseite berichtet hätten. Auch nach dem Tod eines Mannes in Köthen sei dies ähnlich gewesen. Döpfner fragt rhetorisch: »Waren die Aufwallungen in den Städten - von links wie von rechts - wirklich nicht nur so wichtig wie, sondern noch wichtiger als die Todesfälle an sich?« Der Springer-Chef kritisiert, dass die Zeitungen mit dieser Gewichtung angeblich der »Verpflichtung zur Wahrheit« nicht gerecht geworden seien.

Auf meedia.de entgegnet Journalistikprofessor Klaus Meier, die Behauptung, es würde zu wenig über Straftaten von Asylsuchenden und Ausländern berichtet, sei »ein wesentlicher Teil der Propaganda rechtsnationaler Gruppierungen«. Analysen zeigten, dass fremde Menschen schon seit Jahrzehnten deutlich »überproportional im Vergleich zur Realität als Täter« in der Berichterstattung dargestellt würden. Noch größer zu berichten, wäre schlicht »Sensationsgeilheit« und gefährde das vertrauensvolle Zusammenleben.


https://www.neues-deutschland.de/artike ... r-afd.html
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Julian » Fr 5. Okt 2018, 17:59

Selina hat geschrieben:(05 Oct 2018, 18:06)

Die Bildzeitung wird immer mehr zur Sprachrohr der rechten AfD. Das fällt sogar schon den konservativsten Publizisten auf.
[...]


Das sehe ich überhaupt nicht so. Im Gegenteil: Die Springer-Medien, darunter Welt und Bild, fahren geradezu eine Hetzkampagne gegen die AfD.

Im Vergleich zu anderen Medien berichten sie aber dennoch offener die furchtbaren Verbrechen von Flüchtlingen und anderen Migranten, und erwähnen dabei auch die Herkunft des Täters und grausame Details der Taten. Deswegen ist die Bild-Zeitung eine wichtige Quelle für diejenigen, die nichts auf politisch-korrekte Zensur geben.

Gleichzeitig hetzt die Springer-Presse aber hemmungslos gegen die AfD. Sie sieht sich dabei nicht zu neutraler, objektiver Berichterstattung verpflichtet, sondern ergreift Partei im Sinne eines Kampagnenjournalismus.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon jack000 » Fr 5. Okt 2018, 18:10

Selina hat geschrieben:(05 Oct 2018, 18:06)
Fast jede Gewalttat eines Flüchtlings gegen einen Deutschen wird in ›Bild‹ zur schreienden Schlagzeile. Wenn aber ein Deutscher einen Syrer ersticht, wird dies mit ein paar Zeilen auf Seite 5 abgetan«, beobachtet der Journalist.

Wie viele Fälle gibt es denn wo ein Syrer von einem Deutschen abgestochen wurde :?:

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1102396.kampagnenjournalismus-der-bild-krieger-der-afd.html

Und die sozialistischen Blätter sind natürlich für ihre Objektivität bekannt :thumbup:
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Fr 5. Okt 2018, 18:50

jack000 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 19:10)
Und die sozialistischen Blätter sind natürlich für ihre Objektivität bekannt :thumbup:

Man stelle sich vor, der Völkische Beobachter würde noch erscheinen. Warum wurde die SED nicht wie die NSDAP behandelt? Weiß das jemand?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon jack000 » Fr 5. Okt 2018, 19:27

Manche Drecksblätter sind sich für nichts zu schade:
Zuwanderung: Sozialkassen werden massiv entlastet

Die Sozialkassen profitieren laut einem Medienbericht massiv von der Zuwanderung nach Deutschland.

Hannover - Die Sozialkassen profitieren laut einem Medienbericht massiv von der Zuwanderung nach Deutschland. In der gesetzlichen Rentenversicherung erreichte nach einem Bericht der Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND - Samstagausgaben) die Zahl der Versicherten mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen neuen Höchststand. Ähnlich ist die Lage demnach bei den Krankenkassen.

Unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) hieß es, Ende 2016 habe es rund 5,46 Millionen ausländische Rentenversicherte gegeben. 2015 waren es noch 4,88 Millionen und 2006 3,16 Millionen. Daten für das Jahr 2017 gibt es demnach noch nicht. Die meisten ausländischen Rentenversicherten waren dem Bericht zufolge 2016 Türken (988.000) und Polen (459.000).

Über 90 Prozent der Ausländer zahlen in die Rentenkasse ein
Von den ausländischen Versicherten mit EU-Staatsbürgerschaften zahlten den DRV-Angaben zufolge mehr als 90 Prozent Beiträge. "Ausländische Versicherte mit EU-Staatsangehörigkeit tragen damit in gleichem Maße zur Finanzierung der Rentenversicherung bei wie deutsche Staatsangehörige. Dies wirkt sich positiv auf die Einnahmesituation in der gesetzlichen Rentenversicherung aus", zitierten die RND-Zeitungen einen Sprecher der Rentenversicherung.

Auch die gesetzlichen Krankenkassen sehen sich dem Bericht zufolge durch Zuwanderung entlastet. "Die innereuropäische Arbeitsmigration, aber auch die Zuwanderung aus dem nichteuropäischen Ausland tragen zu der aktuellen guten finanziellen Situation der gesetzlichen Krankenversicherung bei", sagte Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), den RND-Zeitungen.

Zuzug junger Menschen entscheidender Faktor
Dies liege zum einen am Zuzug vorwiegend junger Menschen, die tendenziell geringere Gesundheitsausgaben verursachen, sagte Pfeiffer demnach weiter. Dies bremse den steigenden Altersdurchschnitt der Versicherten insgesamt. Zum anderen nehme die Anzahl der Migranten mit regulärem Job zu.

Pfeiffer sagte, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Menschen aus nichteuropäischen Ländern wie Syrien oder dem Irak sei im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 84.000 Menschen auf nunmehr 226.000 angestiegen. Gleichzeitig habe sich die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus EU-Staaten um 152.000 auf 1.260.000 erhöht.

https://www.merkur.de/politik/zuwanderu ... chComments

- Das geht los damit, dass Flüchtlinge auf dem Bild zu sehen sind (Natürlich Frauen und kleine Kinder, was ja die Masse der Flüchtlinge ausmacht
- Dann werden nur die Einzahler aufgezählt aber nicht die Empfänger
- Dann wird von werden die meisten Einzahler (Anzahl!) aufgezählt: Türken. Soweit ok, aber fehlt nicht die Angabe der Arbeitslosenquote?
- Dann kommt: "Über 90 Prozent der Ausländer zahlen in die Rentenkasse ein" = > Dann heißt es: "Von den ausländischen Versicherten mit EU-Staatsbürgerschaften zahlten den DRV-Angaben zufolge mehr als 90 Prozent Beiträge." => Was ist mit denen die keine EU-Staatsbürgerschaft haben? Warum wird das im ersten Satz falsch angegeben, bzw. versucht zu vermischen?
- Bei den Nicht EU-Ausländern werden aber nur die Beschäftigten, nicht deren Anteil angegeben

Unglaublich sowas, Verwirrung und Verschleierung pur! Welchen Sinn und Zweck hat denn dieser Artikel? Was maßt sich diese "Journalistin" an ihre Leser so verarschen?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 5. Okt 2018, 20:12

jack000 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 19:10)

Wie viele Fälle gibt es denn wo ein Syrer von einem Deutschen abgestochen wurde :?:


Und die sozialistischen Blätter sind natürlich für ihre Objektivität bekannt :thumbup:


Es gab über 2000 Angriffe auf Flüchtlinge im letzten Jahr. Mit deiner Objektivität ist es auch nicht weit her. Das es kaum Tote gibt ist wohl eher Zufall. Es gab auch schon Jahre mit vielen Toten durch die rechte Gewalt.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon jack000 » Fr 5. Okt 2018, 20:21

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:12)

Es gab über 2000 Angriffe auf Flüchtlinge im letzten Jahr.

1. Quelle?
2. Ich habe nach was anderem gefragt
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 5. Okt 2018, 20:27

jack000 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:21)

1. Quelle?
2. Ich habe nach was anderem gefragt

1. Bundesinnenministerium
2. Du fragst in einer Form als als würde jeden Tag ein Syrer durch die Straßen laufen und Menschen abstechen. Das nennt man Hetze. Was versprichst du dir davon?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Fr 5. Okt 2018, 20:30

Zählen auch die Angriffe von "Flüchtlingen" auf "Flüchtlinge" in den Unterkünften zu den 2000 Fällen?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon jack000 » Fr 5. Okt 2018, 20:31

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:27)

1. Bundesinnenministerium

Als Quelle sind hier Links üblich die das beeinhalten nach dem zuvor als Quelle gefragt wurde

2. Du fragst in einer Form als als würde jeden Tag ein Syrer durch die Straßen laufen und Menschen abstechen. Das nennt man Hetze. Was versprichst du dir davon?

Ich habe gefragt wie viele Fälle es gibt. Diese Frage resultiert nun mal aus der Aussage des Textes.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon jack000 » Fr 5. Okt 2018, 20:33

Fliege hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:30)

Zählen auch die Angriffe von "Flüchtlingen" auf "Flüchtlinge" in den Unterkünften zu den 2000 Fällen?

Deswegen habe ich nach einer Quelle gefragt ;) Wenn dem so ist, wäre das Hetze vom Stubentiger gewesen, weil die Frage etwas anderes suggeriert.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon jack000 » Fr 5. Okt 2018, 20:42

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:12)

Es gab über 2000 Angriffe auf Flüchtlinge im letzten Jahr. Mit deiner Objektivität ist es auch nicht weit her. Das es kaum Tote gibt ist wohl eher Zufall. Es gab auch schon Jahre mit vielen Toten durch die rechte Gewalt.

Soso, objektiv, Beispiel:
Rheinland-Pfalz verzeichnete ein Anstieg der Angriffe gegen Zuwanderer: So wurde in 2442 Fällen ein Flüchtling zum Opfer, ein Plus von 12,2 Prozent. Der Großteil dieser Taten wurde von anderen Zuwanderer begangen.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 58158.html

Und das mit den Toten, seit der großen Flut 2015 => wie viele Flüchtlinge wurden denn durch Einheimische umgebracht und wie viele umgekehrt?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Sa 6. Okt 2018, 16:41

Andernorts (im Strang "Flüchtlinge in Deutschland"):

Macht Reschke immer noch in Flüchtlingspropaganda, oder hat sie mittlerweile das Genre gewechselt?
Ich habe lange nichts mehr von ihr gehört.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 6. Okt 2018, 17:45

jack000 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:42)

Soso, objektiv, Beispiel:

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 58158.html

Und das mit den Toten, seit der großen Flut 2015 => wie viele Flüchtlinge wurden denn durch Einheimische umgebracht und wie viele umgekehrt?


Wir sprechen hier über 27 Morde von oder an einem Zuwanderer im Jahre 2017. Das sind winzige Zahlen. Und auch wenn jeder Mord zuviel ist kann man daraus keine wirklich signifikante Bedrohungslage ableiten. Tust du aber. Du schürst eine Stimmung die zu nichts Gutem führen kann. Es sind solche Stimmungen die Mölln oder Solingen erst möglich machten.

Das solltest du beim zündeln immer bedenken. Für Mord ist die Polizei zuständig und dass ist gut so.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Di 23. Okt 2018, 09:12

jack000 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:42)
Und das mit den Toten, seit der großen Flut 2015 => wie viele Flüchtlinge wurden denn durch Einheimische umgebracht und wie viele umgekehrt?

Schön, dass ein Begriff wie "Flut" nicht über objektive Tatsachen hinaus irgendwelche negativen Assoziationen weckt ... :rolleyes:

Ich habe es mir tatsächlich angetan und ein bissel in dem u.a. von Vera Lengsfeld jüngst beworbenen Portal "gescheitmedien.de" herumzulesen. Es handelt sich dabei einfach um eine Liste von Newsfeeds aus bekannten rechtspopulistischen Webseiten wie Tichys Einblick, achgut oder Journalistenwatch.

Ein fast bis zur Blindheit verengter Blick auf die Welt von heute, der zu fast 100 Prozent eigentlich nur ein Thema kennt: Fremdenangst befördern und Hassvergiftung betreiben. Wenn man es etwas neutraler formulieren will: Komplexitätsreduktion um jeden, aber auch wirklich jeden Preis.

Wer insbesondere die immer wieder angegriffenen öffentlichen Hörfunkmedien kennt und aufmerksam und offen verfolgt, weiß ganz genau, dass es dort keine Einseitigkeit, Hörigkeit, Mainstreamverpflichtetheit gibt. Und vor allem, das ist beinahe noch wichtiger, dass die politischen Vorgänge in der Welt in ihrer Gesamtheit behandelt werden oder dies zumindest programmatisches Ziel ist.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon MäckIntaier » Di 23. Okt 2018, 09:28

schokoschendrezki hat geschrieben:(23 Oct 2018, 10:12)


Wer insbesondere die immer wieder angegriffenen öffentlichen Hörfunkmedien kennt und aufmerksam und offen verfolgt, weiß ganz genau, dass es dort keine Einseitigkeit, Hörigkeit, Mainstreamverpflichtetheit gibt.


Dem möchte ich einmal dezidiert widersprechen. "Mein" Sender zur Frühstücks- und Abendessenvorbereitung ist der DF-Kultur, Studio 9. Die dortigen Moderatoren sind nur unter der Prämisse akzeptabel, dass Journalismus und Moderatorentum heutzutage nicht einmal ansatzweise eine Neutralitätspflicht haben und dass "kritischer" Journalismus nur kritisch gegen die wenigen ist, die, falls sie überhaupt zu Wort kommen, nicht dem "Mainstream" das Wort reden. Alle Informationsvorbereitung sowie die Themenauswahl könnten auch Grünen-Radio Kultur heißen. Das muss man wertungsfrei einfach feststellen, alles andere wäre selektive Wahrnehmung. Das heißt nicht, dass die lügen oder uninformativ wären, aber sie sind unmissverständlich positioniert.

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