Inklusion

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Inklusion

Beitragvon Umetarek » Mi 20. Mär 2013, 12:42

Laut UNO-Konvention sollen behinderte Kinder mit normalen Kindern zusammen unterrichtet werden, das birgt einige Probleme in sich, es müssen zusätzliche Kräfte eingestellt werden, die Schulen müssen teilweise umgerüstet werden.

Hier vor Ort muß man sich allerdings fragen, ob überhaupt der Wille vorhanden ist etwas zu ändern. Im hiesigen Gymnasium gibt es eine Schülerin mit verkrüppeltem Arm, die schon bei den Paralympics mitgemacht hat. Jetzt wollte sie Sportleistung wählen, was ihr verwehrt wurde, man wisse nicht wie man sie bewerten solle. Hat einer Ahnung, ob man das einfach so hinnehmen muß?

Hier ein aktueller Artikel zum Thema http://www.taz.de/Inklusion-in-Bildungsinstitutionen/!113051/

Offensichtlich tut sich noch nicht viel.
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Re: Inklusion

Beitragvon Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 13:51

Umetarek » Mi 20. Mär 2013, 12:42 hat geschrieben:Laut UNO-Konvention sollen behinderte Kinder mit normalen Kindern zusammen unterrichtet werden, das birgt einige Probleme in sich, es müssen zusätzliche Kräfte eingestellt werden, die Schulen müssen teilweise umgerüstet werden.

Hier vor Ort muß man sich allerdings fragen, ob überhaupt der Wille vorhanden ist etwas zu ändern. Im hiesigen Gymnasium gibt es eine Schülerin mit verkrüppeltem Arm, die schon bei den Paralympics mitgemacht hat. Jetzt wollte sie Sportleistung wählen, was ihr verwehrt wurde, man wisse nicht wie man sie bewerten solle. Hat einer Ahnung, ob man das einfach so hinnehmen muß?

Hier ein aktueller Artikel zum Thema http://www.taz.de/Inklusion-in-Bildungsinstitutionen/!113051/

Offensichtlich tut sich noch nicht viel.

Mit Inklusion im schulischen Bereich sind keine körperlich behinderten Schüler gemeint, aber ich glaube, dass du das weißt.
Natürlich hätte man sie Sportleistung wählen lassen sollen und sie dann wie alle anderen auch benoten müssen. Wenn dann eine Sportart auf dem Programm steht für die man in der Regel zwei gesunde Arme braucht und die Leistung der Schülerin halt schlecht ist, dann bekommt sie für diese Leistung eine 6. Das ist Inklusion.
Mein Sohn war in einer solchen Klasse. Es waren 3 geistig behinderte Schüler in der Klasse. Die nicht behinderten Schüler haben die Inklusionskinder aus Anstand auch mal auf einen Geburtstag eingeladen oder sind einer Einladung gefolgt. Die geistigen Unterschiede waren aber so groß, dass sich der Kontakt mit den Inklusionskindern auf einem Mitleidsniveau abgespielt hat.
Mein Sohn war auch von der permanenten Anwesenheit von drei Pädagogen genervt.
Am Ende der 4. Klasse bekamen 80% aller Schüler eine Gymnasialempfehlung damit sich ja keine Eltern beschweren.
Für Manche mag Inklusion sinnvoll sein aber eine generelle Pflicht ist Schwachsinn.
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Re: Inklusion

Beitragvon Dampflok94 » Mi 20. Mär 2013, 13:59

Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 13:51 hat geschrieben:Natürlich hätte man sie Sportleistung wählen lassen sollen und sie dann wie alle anderen auch benoten müssen. Wenn dann eine Sportart auf dem Programm steht für die man in der Regel zwei gesunde Arme braucht und die Leistung der Schülerin halt schlecht ist, dann bekommt sie für diese Leistung eine 6. Das ist Inklusion.

Was ist denn das für eine Einstellung? Etwas zu fordern, was unmöglich ist, geht nicht. Das kann dann auch nicht benotet werden!
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Re: Inklusion

Beitragvon Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 14:03

Dampflok94 » Mi 20. Mär 2013, 13:59 hat geschrieben:Was ist denn das für eine Einstellung? Etwas zu fordern, was unmöglich ist, geht nicht. Das kann dann auch nicht benotet werden!

Nein, man hat sie vorher darauf hingewiesen, dass man nicht in der Lage ist ihre Leistungen korrekt zu beurteilen. Niemand will die Leistung generell abwerten aber wenn man unbedingt bei den nicht körperlich Behinderten mitmachen will dann muss auch der gleiche Maßstab angelegt werden.
Sie hätte auch ein anderes Fach wählen können.
Zuletzt geändert von Blasphemist am Mi 20. Mär 2013, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Inklusion

Beitragvon Dampflok94 » Mi 20. Mär 2013, 14:28

Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 14:03 hat geschrieben:Nein, man hat sie vorher darauf hingewiesen, dass man nicht in der Lage ist ihre Leistungen korrekt zu beurteilen. Niemand will die Leistung generell abwerten aber wenn man unbedingt bei den nicht körperlich Behinderten mitmachen will dann muss auch der gleiche Maßstab angelegt werden.
Sie hätte auch ein anderes Fach wählen können.

Selbstredend kann man nicht den gleichen Maßstab anlegen. Die Voraussetzungen sind nämlich nicht vergleichbar. Da würde Inklusion glatt zur Farce werden.
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Re: Inklusion

Beitragvon Umetarek » Mi 20. Mär 2013, 14:34

Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 13:51 hat geschrieben:Mit Inklusion im schulischen Bereich sind keine körperlich behinderten Schüler gemeint, aber ich glaube, dass du das weißt.
Natürlich hätte man sie Sportleistung wählen lassen sollen und sie dann wie alle anderen auch benoten müssen. Wenn dann eine Sportart auf dem Programm steht für die man in der Regel zwei gesunde Arme braucht und die Leistung der Schülerin halt schlecht ist, dann bekommt sie für diese Leistung eine 6. Das ist Inklusion.
Mein Sohn war in einer solchen Klasse. Es waren 3 geistig behinderte Schüler in der Klasse. Die nicht behinderten Schüler haben die Inklusionskinder aus Anstand auch mal auf einen Geburtstag eingeladen oder sind einer Einladung gefolgt. Die geistigen Unterschiede waren aber so groß, dass sich der Kontakt mit den Inklusionskindern auf einem Mitleidsniveau abgespielt hat.
Mein Sohn war auch von der permanenten Anwesenheit von drei Pädagogen genervt.
Am Ende der 4. Klasse bekamen 80% aller Schüler eine Gymnasialempfehlung damit sich ja keine Eltern beschweren.
Für Manche mag Inklusion sinnvoll sein aber eine generelle Pflicht ist Schwachsinn.

Es geht bei Inklusion durchaus auch um körperliche Behinderungen. Wenn du Leistungssportler bist, willst du Sport als Leistungsfach, sollte eigentlich verständlich sein.
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Re: Inklusion

Beitragvon Umetarek » Mi 20. Mär 2013, 14:45

Wie waren die Pädagogen am Unterrichtsgeschehen beteiligt? Kannst du mal ein wenig davon erzählen? Würde mich interessieren wie die Umsetzung im Moment aussieht.

Wir hatten einen Behinderten in der Straße und wir haben öfter mal miteinander gespielt, mit Mitleid hatte das aber nichts zu tun. Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Behinderten aus unserem Alltag verschwunden sind, früher hatte jedes Dorf seine "Deppen" die dazugehörten und auch ihren Anteil geleistet haben, so es ihnen möglich war. Mittlerweile arbeiten sie höchstens in der Lebenshilfe, oder in ähnlichen Projekten, aber das weißt du ja selbst. Dadurch dass man keinen Kontakt hat, ist man gehemmt und umso komischer, wenn man dann tatsächlich mal auf welche trifft. Das kann nicht sinnvoll sein.
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Re: Inklusion

Beitragvon Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:41

Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 13:51 hat geschrieben:
Mein Sohn war in einer solchen Klasse. Es waren 3 geistig behinderte Schüler in der Klasse.


Wie können den GEISTIG BEHINDERTE Schüler in einer normalen Schulklasse sein? :?
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Re: Inklusion

Beitragvon Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:44

Umetarek » Mi 20. Mär 2013, 14:34 hat geschrieben:Es geht bei Inklusion durchaus auch um körperliche Behinderungen. Wenn du Leistungssportler bist, willst du Sport als Leistungsfach, sollte eigentlich verständlich sein.


Nun ja, ich würde davon ausgehen, dass man sie in allem bewertet, wobei man nicht zwingend 2 Arme/Hände braucht.
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Re: Inklusion

Beitragvon Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 16:44

Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:41 hat geschrieben:
Wie können den GEISTIG BEHINDERTE Schüler in einer normalen Schulklasse sein? :?

Inklusion, was man früher als geistig behindert bezeichnet hat nennt man heute lernschwach oder ....
such dir was raus aus dem Neusprech.
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Re: Inklusion

Beitragvon Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:46

Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 16:44 hat geschrieben:Inklusion, was man früher als geistig behindert bezeichnet hat nennt man heute lernschwach oder ....
such dir was raus aus dem Neusprech.


Nee, sorry. GEISTIG BEHINDERT ist in meinem Sprachgebrauch nicht LERNSCHWACH oder umgekehrt. Kinder mit Lernschwäche gingen bei uns früher auf die sogenannte Sonderschule. Eine geistige Behinderung hat in meinen Augen eine ganz andere Qualität.
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Re: Inklusion

Beitragvon yogi61 » Mi 20. Mär 2013, 16:47

Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:41 hat geschrieben:
Wie können den GEISTIG BEHINDERTE Schüler in einer normalen Schulklasse sein? :?


Das geht natürlich. Inklusion ist ein Menschenrecht und bedeutet eigentlich nur, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter und dies ist seit 2009 rechtlich verankert. Die Frage ist also nicht wann sie stattfindet, sondern wie schnell das in den einzelnen Bundesländern umgesetzt wird.
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Re: Inklusion

Beitragvon Umetarek » Mi 20. Mär 2013, 16:48

Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:41 hat geschrieben:
Wie können den GEISTIG BEHINDERTE Schüler in einer normalen Schulklasse sein? :?

Ein Artikel dazu:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/behinderte-schueler-deutschland-kommt-bei-inklusion-kaum-voran-a-783861.html

Natürlich reicht ein Lehrer allein dann nicht als Betreuung, es sind zusätzliche Pädagogen in der Klasse. Wie der Alltag dann aussieht weiß ich allerdings nicht, aber Blasphemist wird nicht umhinkommen mir davon zu erzählen. Gammel hätte uns bestimmt auch mehr berichten können, leider hat er sich gerade sperren lassen.
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Re: Inklusion

Beitragvon Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 16:49

Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:46 hat geschrieben:
Nee, sorry. GEISTIG BEHINDERT ist in meinem Sprachgebrauch nicht LERNSCHWACH oder umgekehrt. Kinder mit Lernschwäche gingen bei uns früher auf die sogenannte Sonderschule. Eine geistige Behinderung hat in meinen Augen eine ganz andere Qualität.

Ja, so war das früher aber mit der neuen EU Richtlinie hat sich einiges geändert. Es waren 3 Pädagogen für 16 Schüler notwendig und trotzdem ging pro Tag mindestens eine Stunde für Organisation und die Aufrechterhaltung eines geordneten Unterrichts drauf.
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Re: Inklusion

Beitragvon Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:51

yogi61 » Mi 20. Mär 2013, 16:47 hat geschrieben:
Das geht natürlich. Inklusion ist ein Menschenrecht und bedeutet eigentlich nur, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter und dies ist seit 2009 rechtlich verankert. Die Frage ist also nicht wann sie stattfindet, sondern wie schnell das in den einzelnen Bundesländern umgesetzt wird.


Bin ich prinzipiell voll dafür. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das IN DER SCHULE funktioniert. Es sei denn, unter "geistig behindert" fallen heute schon so simple Dinge wie Stottern etc... :?

Ich bin ja selbst bei "normalen" Schülern der Meinung, dass man nicht einfach alle unkoordiniert in einen Topf werfen kann.
Zuletzt geändert von Milady de Winter am Mi 20. Mär 2013, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Inklusion

Beitragvon yogi61 » Mi 20. Mär 2013, 16:55

Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:51 hat geschrieben:
Bin ich prinzipiell voll dafür. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das IN DER SCHULE funktioniert. Es sei denn, unter "geistig behindert" fallen heute schon so simple Dinge wie Stottern etc... :?

Ich bin ja selbst bei "normalen" Schülern der Meinung, dass man nicht einfach alle unkoordiniert in einen Topf werfen kann.



Das geht alles mit dem richtigen Personal und wie gesagt, die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann das endgültig umgesetzt wird.
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Re: Inklusion

Beitragvon Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:56

yogi61 » Mi 20. Mär 2013, 16:55 hat geschrieben:

Das geht alles mit dem richtigen Personal und wie gesagt, die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann das endgültig umgesetzt wird.


Ich kann es mir in der Praxis nicht vorstellen. Wenn ich mal irgend wie oder irgend wo ein Beispiel sehe, wo es funktioniert, glaub ich dran. Aber erst dann.
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Re: Inklusion

Beitragvon yogi61 » Mi 20. Mär 2013, 16:58

Milady de Winter » Mi 20. Mär 2013, 16:56 hat geschrieben:
Ich kann es mir in der Praxis nicht vorstellen. Wenn ich mal irgend wie oder irgend wo ein Beispiel sehe, wo es funktioniert, glaub ich dran. Aber erst dann.


Dann musst Du nach Bremen kommen.

http://www.kreiszeitung.de/lokales/brem ... 07216.html
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Re: Inklusion

Beitragvon Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 16:59

In der Schule war er in einer Inklusionsklasse. Wie oben beschrieben war ein Kontakt mit den behinderten Kindern auf den Unterricht oder Kindergeburtstage aus Mitleid beschränkt. Das war keine Eigenart meines Sohnes sondern es war bei allen Kindern dieser Klasse so. Es war kein Miteinander auf Augenhöhe, die Leistungen waren nicht vergleichbar und ständig waren entweder die Einen unterfordert oder die Anderen überfordert. Es war wie früher auf dem Dorf als 4 Jahrgänge gleichzeitig unterrichtet wurden (mein Vater erzählt davon).
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Re: Inklusion

Beitragvon yogi61 » Mi 20. Mär 2013, 17:01

Blasphemist » Mi 20. Mär 2013, 16:59 hat geschrieben:In der Schule war er in einer Inklusionsklasse. Wie oben beschrieben war ein Kontakt mit den behinderten Kindern auf den Unterricht oder Kindergeburtstage aus Mitleid beschränkt. Das war keine Eigenart meines Sohnes sondern es war bei allen Kindern dieser Klasse so. Es war kein Miteinander auf Augenhöhe, die Leistungen waren nicht vergleichbar und ständig waren entweder die Einen unterfordert oder die Anderen überfordert. Es war wie früher auf dem Dorf als 4 Jahrgänge gleichzeitig unterrichtet wurden (mein Vater erzählt davon).


Das sind die typischen Beispiele, wenn für die Inklusion nicht genug Geld zur Verfügung gestellt wird.
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