Die Schiene - wofür und warum nicht?

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GLÜ2010
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Re: Die Schiene - wofür und warum nicht?

Beitragvon GLÜ2010 » Di 9. Okt 2018, 16:49

Albstreuner hat geschrieben:(28 Jun 2018, 15:29)
Kamikaze S 1

Da frage ich mich ohnehin, warum hier noch die "Recheneinheit" der Waggon ist, und nicht (wie bei Schiffen) alles auf Container umgestellt wurde.
Diese Container könnten die gleichen sein, die bereits auf Schiffen und einigen LKW zum Einsatz kommen. Sie sind normiert, gut handhabbar und stapelbar.


Albstreuner

Das Erfolgsgeheimnis ist hier - wie bei fast jedem Thema, über das man diskutieren kann - die richtige Ballance!
Es bezweifelt heute kaum noch jemand, dass es für den Massen-Transport auf langen Strecken keine sinnvolle Alternative zur Bahn gibt. Und hier hat Deutschland, zum Beispiel auf der bereits angesprochenen Rheintalbahn, einen Nachholbedarf, der aus der schlichten Tatsache resultiert, dass hinter den Partei-Strohmännern seit 50 Jahren eine Große Koalition aus VW, Daimler, BMW, etc. regiert; mit einer Stabilität, die an das Schweizer Konkordanz-Prinzip erinnert ...
Erst seit die EU einen Blick auf die deutschen Schadstoff-Emissionswerte wirft, wird so langsam deutlich, wie kaltschnäuzig das Autokartell unser Land steuert.
Aber nehmt diese Einschätzung bitte nicht zum Anlass, in mir einen Autogegner zu vermuten.

Die Bahn ist unschlagbar als Massentranspormittel: Güter auf langen Strecken und Personen in Ballungsräumen



Vorweg , ich komme zwar aus der Technik , habe aber keine Detailkenntnisse was den Bahnbetrieb betrifft .
Ich wundere mich schon seit Jahrzehnten , dass unsere Verkehrsminister sich nicht bemühen , den Güter-Fernverkehr endlich auf die Schiene zu verlegen . Die Häfen haben es mit Container-Terminals vorgemacht . Sie verladen für den Fernverkehr die Container auf die Schiene und für den Nah- und Regional-Verkehr auf LKW´s
.
Man sollte große Bahn-Containerzentren in die Nähe von Ballungsräumen auf vorhandenen Freiflächen bauen , die bahntechnisch und LKW mäßig ( möglichst Autobahnnähe) gut anzuschließen sind . Z.B. für den Ballungsraum Ruhrgebiet sollte man 2 bis maximal 3 große Terminals am nördlichen Rand bauen (,da hier eher geeignete Flächen zu finden sind als in Ruhr-Nähe .) In mehrere kleine Einheiten sollte man die Terminals nicht unterteilen , da man so größere Einheiten zusammen stellen kann , die beim Einleiten in das Bahn-Netz , den normalen Bahn-Verkehr nicht so sehr stören .
Den Nah- und Flächenregional-Verkehr sollte man von hieraus mit Lkw´s durchführen , da sie dort im Vorteil sind .

Es macht wenig Sinn die Containerterminals in die Fläche aufzudröseln oder sie direkt ins Bahnnetz eizubinden , weil das den Betrieb des normalen Bahnnetzess zu oft stören würde .

Aber was erwarten wir von Politikern wie das DobRind oder Andy Scheuer . Der Andy hat ja durchgesetzt , dass die Autohersteller für den Diesel-Betrug als gerechte Strafe mit seiner Erlaubnis eine Selbstverpflichtung anbieten können .

Selten so gelacht .

Aber die Vorgänger waren auch nicht besser , sonst brauchten wir über dieses Thema nicht mehr diskutieren .


Bürger einer demokratisch gewählten LOBBYKRATY

GLÜ2010

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