Jugend verliert Interesse am Auto

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Positiv Denkender
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Re: Jugend verliert Interesse am Auto

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 2. Mai 2018, 15:41

frems hat geschrieben:(22 Apr 2018, 11:19)

In der Frage eben nicht. Es geht nicht um Besitz, sondern Wunsch und Verzicht. Vor 50 Jahren war das noch für den Status und als Zeichen des sozialen Aufstiegs wichtig. Aber das ist ja lange vorbei. Heute prahlen die Leute lieber mit einer feinen Wohnadresse, Elektrozeug oder teuren Reisen. Mit einer Blechkarre für ein paar Tausender haut man niemanden vom Hocker, sofern es nicht ein brandneuer Porsche oder Tesla ist.

Mag ja sein dass du mit einem Auto lediglich protzen möchtest . Die Mehrheit der Autobesitzer möchte damit fahren . Wenn möglich so früh wie möglich .
Deshalb hat man auch den Führerschein mit 17 (begleitendes Fahren ) installiert .
Die ersten Autos sind meistens Gebrauchtwagen , damit wird kaum jemand protzen . Wichtig ist das Auto nicht als Statussymbol sondern
als Fortbewegungsmittel . Junge Leute fahren mehr Auto als je zuvor . Wer das bestreitet muss sich in der Zeit geirrt haben .
Falls du noch Zweifel hast solltest du dir die Parkplätze ,Nebenstraßen in der Nähe von Berufsschulen Universitäten, Hochschulen
und teils auch Gymnasien anschauen . Im vorigen Jahrhundert kannte man derartige Parkplatzsorgen in der Nähe von Schulen nicht .
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frems
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Re: Eine NATION Pendelt.....die MEHRHEIT mit dem Auto und Kraftrad.

Beitragvon frems » Sa 5. Mai 2018, 20:46

Teeernte hat geschrieben:(25 Apr 2018, 11:57)

Die "JUNGE" Intelligenz ......

Naja. Eine positive Entwicklung:

Die Anforderungen im Straßenverkehr sind extrem gestiegen, sagt Gerhard von Bressensdorf im Interview. Auch am Theorie-Test habe sich einiges geändert.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 73603.html

Am höchsten übrigens in Sachsen-Anhalt (44,9%), Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (je 44,3%), Sachsen (44,1%), Thüringen (42,5%) und Brandenburg (42,4%) in der Theorieprüfung: https://www.welt.de/politik/deutschland ... ungen.html

Aber: der Besitz eines Führerscheins oder eines Fahrzeugs sagt erstmal wenig über das Interesse. Deshalb macht man über Jahre entsprechende Erhebungen. Ansonsten gibt's Leute, die gerne ein Auto hätten, aber es sich ggf. nicht leisten können, selbst wenn sie auf einiges verzichten. Ebenso wird man Leute finden, die lieber anders mobil wären, aber ihr Wohn-/Arbeitsort kein anderes Angebot sinnvoll vorsieht. Bringt also nix anhand der genannten Zahlen zum Führerschein irgendwelche Ableitungen zu machen, zumal ein Führerschein ja weiterhin Vorteile bringt, egal ob man einen Fz privat besitzt oder nicht.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Teeernte
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Re: Eine NATION Pendelt.....die MEHRHEIT mit dem Auto und Kraftrad.

Beitragvon Teeernte » Mo 7. Mai 2018, 06:37

frems hat geschrieben:(05 May 2018, 21:46)

Naja. Eine positive Entwicklung:

Die Anforderungen im Straßenverkehr sind extrem gestiegen, sagt Gerhard von Bressensdorf im Interview. Auch am Theorie-Test habe sich einiges geändert.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 73603.html

Am höchsten übrigens in Sachsen-Anhalt (44,9%), Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (je 44,3%), Sachsen (44,1%), Thüringen (42,5%) und Brandenburg (42,4%) in der Theorieprüfung: https://www.welt.de/politik/deutschland ... ungen.html

Aber: der Besitz eines Führerscheins oder eines Fahrzeugs sagt erstmal wenig über das Interesse. Deshalb macht man über Jahre entsprechende Erhebungen. Ansonsten gibt's Leute, die gerne ein Auto hätten, aber es sich ggf. nicht leisten können, selbst wenn sie auf einiges verzichten. Ebenso wird man Leute finden, die lieber anders mobil wären, aber ihr Wohn-/Arbeitsort kein anderes Angebot sinnvoll vorsieht. Bringt also nix anhand der genannten Zahlen zum Führerschein irgendwelche Ableitungen zu machen, zumal ein Führerschein ja weiterhin Vorteile bringt, egal ob man einen Fz privat besitzt oder nicht.


Ach DESHAlB macht Jeder die Afu Lizenz...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Jugend verliert Interesse am Auto

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 12. Mai 2018, 14:47

frems hat geschrieben:(22 Apr 2018, 13:04)

Hoffentlich sind es die Alten auch noch manchmal. Bei uns in der Stadt nahm die Zahl auch zu. Die Zahl der gefahrenen Kilometer und die Anzahl der Verkehrswege pro Personen mit Pkw nahmen aber ab. Gleichzeitig stieg Rad und ÖPNV schneller als die Bevölkerung. Das hältst du vermutlich für widersprüchlich. Ist es aber nicht, wenn man sich mal anschaut, wie viele dieser Fahrzeuge Zweit- und Dritt- sowie Dienstwagen (inkl Transporter, Carsharing, Mietwagen etc pp) sind. Wenn Rentner mit zu viel Geld drei Dreckschleudern in ihrer Garage haben, sagt das eben nichts darüber aus, ob die Enkel in der fernen Großstadt auch noch diesen Lebenstraum haben.

Das hat mit Lebenstraum wenig zu tun sondern mit der Möglichkeit frei zu entscheiden wann man
welches Verkehrsmittel nutzt . Deine Ansicht die Zunahme von PKW´s ist darauf zurückzuführen
das Rentner 2 oder 3 Autos in der Garage stehen haben ist einfach zum brüllen .
Das Gegenteil ist richtig .Viele ältere Menschen trennen sich von ihrem Auto .Entweder wird´s verkauft
oder es geht an die Enkel. Der Führerschein mit 17 zeugt sicherlich bei jungen Menschen davon
selbst kein Auto besitzen zu wollen .Genau das Gegenteil ist der Fall .Während früher sich Jugendliche
selten ein Auto leisten konnten ,steht heute das Auto ganz vorne auf der Wunschliste . Du darfst dir
gerne die Mühe machen zu erkunden wieviel 18 -30 Jährige heute ein Auto besitzen im Gegensatz zu den
ersten 40 Nachkriegsjahren

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