Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

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jack000
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Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon jack000 » Fr 12. Jan 2018, 16:17

Klimafreundlich und günstig

Seilbahnen boomen in Städten

Erst Lateinamerika, jetzt Afrika? Weltweit entdecken Städte die Seilbahn als Alternative zur Metro. Die Seilbahnen helfen dabei, das Verkehrschaos in Großstädten einzudämmen - und auch die Kriminalität.

Seit einem Jahr verbindet "Mexicable" als erste urbane Seilbahn Mexikos die Viertel von Ecatepec. Über sieben Stationen und eine Strecke von knapp fünf Kilometern fahren die Gondeln bis tief hinein in die Armenviertel in den Bergen. Die Fahrt bis zur Endstation dauert 17 Minuten. Mit dem Sammeltaxi oder dem Kleinbus braucht man bis zu eine Stunde.

Federführend beteiligt war einer der großen Seilbahnanbieter, Leitner aus Südtirol. "Seilschwebebahnen haben einen geringen Platzbedarf, können in der Luft jedes Hindernis überqueren und sind daher auch zeitsparend", betont das Unternehmen. Die neue Seilbahn soll nicht nur das Leben erleichtern, sondern könnte auch helfen, die Kriminalität zu senken - ähnliche Erfahrungen gab es zum Beispiel im kolumbianischen Medellín, der Pionierstadt in Lateinamerika, wo 2004 die erste größere Stadtseilbahn in Betrieb ging, um dort die Armenviertel besser an das Zentrum anzubinden.

Die Verkehrserschließung bisher sich weitgehend selbst überlassener Stadtgebiete bringt in der Regel mehr Sicherheit, so gibt es mehr Beleuchtung. In Boliviens Metropole La Paz ist laut Berichten rund um die Stationen des heute größten urbanen Seilbahnnetzes der Welt die Kriminalität zurückgegangen. "Südamerika ist gerade der Hotspot für urbane Seilbahnen", berichtet der Sprecher des Weltmarktführers Doppelmayr, Ekkehard Assmann. Von "Subways in the sky" schreibt der "Economist".

Nach Branchenangaben gibt es aber auch Planungen für mehr Seilbahnen in Afrika, für Lagos in Nigeria und Mombasa in Kenia zum Beispiel. In Asien in den dortigen Megastädten ist hingegen das begrenzte Transportvolumen der Seilbahnen ein Manko.

Topographie in Lateinamerika fördert Nachfrage
In Lateinamerika fördert die Topographie in vielen Städten mit Talkesseln und Hügeln die Nachfrage, gerade um die gewaltigen Staus in Stoßzeiten zu mindern. U-Bahnen sind sehr teuer und der Bau dauert viele Jahre. Boliviens Staatspräsident Evo Morales hat im September in La Paz bereits die fünfte Linie des "Teleférico" eröffnet - Doppelmayr mit Sitz in Wolfurt/Österreich baut die Bahnen, es sollen mindestens zehn mit 30 Kilometer Länge werden. Zwar bleibt das wichtigste Segment der Winter und Mitteleuropa - doch in Zeiten des Klimawandels kommt der urbane Seilbahnboom gerade recht.

Ein Netz wie in La Paz gibt es sonst nirgendwo, rund 125.000 Passagiere können dort pro Tag transportiert werden, im Dezember wird der insgesamt 100-Millionste Fahrgast erwartet. Der Fahrpreis beträgt 35 Cent - als eines der ganz wenigen öffentlichen Verkehrsmittel weltweit könnte sich die Seilbahn wegen der enormen Nachfrage laut Branchenkennern in rund 15 Jahren amortisiert haben und ohne Subventionen auskommen.

Und auch für die Passagiere hat die Fahrt mit der Seilbahn einen entscheidenden Vorteil: Statt stundenlang im Stau zu stehen, können sie auf dem Weg zur Arbeit viel Zeit sparen - und bei der Fahrt von der Stadt El Alto in den Talkessel von La Paz die herrliche Aussicht auf die schneebedeckten Andenberge genießen. Auch das Klima wird geschützt: Da 70 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen in Städten anfallen, gelten solche "Himmel-Metros" als ein Baustein für die notwendige Reduzierung der städtischen Treibhausgasemissionen.

https://www.n-tv.de/panorama/Seilbahnen ... 17830.html

- Günstig
- Wenig Flächenverbrauch
- Quasi überall baubar
- Staufrei
=> Klingt nach idealen Voraussetzungen für ein Verkehrsmittel!

Auch in Deutschland gibt es ein Beispiel:
Die Kölner Seilbahn, auch Rheinseilbahn genannt, ist eine den Rhein überquerende, 935 Meter lange Seilbahn in Köln. Sie verbindet in Höhe der Zoobrücke die beiden Ufer des Flusses (Riehl und Deutz) und wurde zur Bundesgartenschau 1957 errichtet. Von 1957 bis 2006 hat sie über 14 Millionen Menschen unfallfrei transportiert. Sie gilt deshalb als Kölns sicherstes Verkehrsmittel. Durch verstärkte Werbung und Nachtfahrten zu besonderen Anlässen konnten 2004 erstmals schwarze Zahlen eingefahren werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Seilbahn

Sollte das Konzept der Seilbahn weiteren Ausbau in (deutschen) Städten finden?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 13. Jan 2018, 00:05

Tja auch in Mannheim zur Bundesgartenschau 1975 gab es da etwas "ähnliches" : Aerobus Mannheim 1975 - sehr angenehmen Angelegenheit - wurde leider wieder abgebaut .... :dead:

Hier noch das WIKI : Aerobus seufz "Bei möglicher Finanzierung und einer Bewährung des Systems war die Erschließung weiterer Stadtteile mit diesem verbesserten Aerobus-System geplant. Da sich die Hoffnungen jedoch zerschlugen, wurde der nichtöffentliche Testbetrieb 1979 eingestellt und die restliche Trasse 1987 komplett demontiert und verschrottet." :dead:
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon frems » Sa 13. Jan 2018, 18:07

In Hamburg hatten wir das mal diskutiert, aber es wurde bei einem Bürgerentscheid (Volksentscheid auf Bezirksebene) verworfen: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 88416.html

Der PLan war aber vor allem touristisch und nicht verkehrlich begründet. Zum anderen war es rechtlich sehr heikel. Zwar hatte Hamburg in der Tat ein Seilbahngesetz (http://www.landesrecht-hamburg.de/jport ... n=bs&st=lr), aber insb. der Bereich des Hamburger Hafens ist sehr kritisch, da es durch internationale Richtlinien (International Ship and Port Facility Security Code) sehr hohe Standards für Verkehre in und über Häfen gibt, egal ob eine Brücke über einer Fahrrinne oder eben eine Seilbahn. Das fängt schon damit an, dass man sichergehen muss, dass nicht nur ein Sturz der Kabine unmöglich sein muss, sondern auch böswillige Absichten der beförderten Fahrgäste, z.B. durch den Abwurf von Gegenständen. Zudem ist es dort nicht einfach, Personen zu evakuieren, falls eine Kabine steckenbleibt.

Aber rein touristisch hätte ich persönlich nichts dagegen. Sollen die Leute halt ein paar Euro für eine schöne Aussicht zahlen, ob nun mit einem Heißluftballon, auf dem Fernsehturm oder eben mit einer Seilbahn. Ins Stadtbild greifen ein paar Seile und Pylone ja kaum ein.
Labskaus!

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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Thomas I » Mo 15. Jan 2018, 03:08

Da die Gesetzeslage es in den meisten Bundesländern verbietet Seilbahnen über Wohngebäude ohne Genehmigung der Bewohner und Eigentümer zu bauen, sehe ich da in Deutschland nicht viele Chancen.
Und ehrlich gesagt fände ich es auch nicht witzig, wenn mir dann die Passagiere der Seilbahn von oben auf den Balkon oder in den Garten gucken.
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 15. Jan 2018, 12:35

Gesetze kann man ändern und auch solche "Sichtprobleme" lassen sich lösen. Seilbahnen bringen jedenfalls viele Leute weg, moderne 3S-Bahnen schaffen pro Stunde 6.000 Fahrgäste, die Geschwindigkeit beträgt fast 30 km/h, viel schneller ist man mit dem Bus oder PKW auch nicht. Das lohnt sich dann aber nur bei hoch frequentierten Strecken, für weniger Verkehr eignen sich auch 12- und 2S-Bahnen, da sind die Kabinen kleiner und sie sind etwas langsamer.
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Thomas I » Mo 15. Jan 2018, 20:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Jan 2018, 12:35)

Gesetze kann man ändern und auch solche "Sichtprobleme" lassen sich lösen. Seilbahnen bringen jedenfalls viele Leute weg, moderne 3S-Bahnen schaffen pro Stunde 6.000 Fahrgäste, die Geschwindigkeit beträgt fast 30 km/h, viel schneller ist man mit dem Bus oder PKW auch nicht. Das lohnt sich dann aber nur bei hoch frequentierten Strecken, für weniger Verkehr eignen sich auch 12- und 2S-Bahnen, da sind die Kabinen kleiner und sie sind etwas langsamer.


Wie stellst du dir die Lösung solcher Sichtprobleme denn konkret vor?

Mal abgesehen davon, dass die Zahl der Einwendungen und Prozesse bei so einem Projekt in Deutschland derart die Kosten treiben dürften, dass sogar ein U-Bahntunnel billiger käme....

Es gibt da ja ein Projekt in Wuppertal, aber das ist auch schon ziemlich lange ein Projekt....
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Skull » Mo 15. Jan 2018, 21:10

Eine weiteres Konzept bzw. Idee. Noch...nicht ganz gestorben.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.6406690

mfg
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon jack000 » Mo 15. Jan 2018, 22:14

Thomas I hat geschrieben:(15 Jan 2018, 20:16)

Wie stellst du dir die Lösung solcher Sichtprobleme denn konkret vor?

Ich denke mal, dass ja nicht irgendwo willkürklich diese Bahnen gebaut werde würden.

Mal abgesehen davon, dass die Zahl der Einwendungen und Prozesse bei so einem Projekt in Deutschland derart die Kosten treiben dürften, dass sogar ein U-Bahntunnel billiger käme....

In der Tat, ich beobachte ja die Reaktivierung der Bahnstrecke "Weil der Stadt - Calw" und da ist die komplette Palette dabei was man so alles dagegen einwenden kann.
=> Daher gehe ich davon aus, das eine Seilbahn nicht über die Balkons in Sichtweite nach Gutdünken gebaut werden könnte ...
=> Ebenso stelle ich mir da eher längere Strecken vor, z.B. "Degerloch - Hauptbahnhof" ohne Zwischenhalt!
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 16. Jan 2018, 15:31

Thomas I hat geschrieben:(15 Jan 2018, 20:16)

Wie stellst du dir die Lösung solcher Sichtprobleme denn konkret vor?

Mit der Trasse könnte man darauf Einfluss nehmen oder man verspiegelt die Fenster der Wohnungen. Direkt nach unten kann man eh nicht gucken.

Mal abgesehen davon, dass die Zahl der Einwendungen und Prozesse bei so einem Projekt in Deutschland derart die Kosten treiben dürften, dass sogar ein U-Bahntunnel billiger käme....

Das mag sehr gut sein, in Deutschland ist halt mittlerweile alles zu Tode reguliert bzw. kann mit endlosen Prozessen verhindert werden.
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon jack000 » Di 16. Jan 2018, 17:11

Magnus_Magnificus hat geschrieben:(16 Jan 2018, 16:57)

Eine Seilbahn wäre mir lieber als die Straßenbahn. Aber ob man da so gut Zwischenstationen bedienen kann, weiß ich nicht. Ich kenne nur welche die Fahren von A nach B.

Nun, für Kurzstrecken und an jeder Gießkanne halten gibt es ja bereits Verkehrsmittel. Die Seilbahn hätte ich als Strecken für die Außenbezirke angedacht, so wie hier:

Ein Beispiel für Stuttgart wäre dann Degerloch - Hauptbahnhof ohne Zwischenstopp.
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Thomas I » Di 16. Jan 2018, 19:30

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Jan 2018, 15:31)

Mit der Trasse könnte man darauf Einfluss nehmen oder man verspiegelt die Fenster der Wohnungen. Direkt nach unten kann man eh nicht gucken.


Das mag sehr gut sein, in Deutschland ist halt mittlerweile alles zu Tode reguliert bzw. kann mit endlosen Prozessen verhindert werden.


Hmm und was verspiegelst du im Garten? Ich fände es sehr unangenehm wenn jeden Tag Hunderte von schräg oben sich einen Überblick über meine Terrasse und Garten zu verschaffen würden.
Sicher aber würde der Wiederverkaufswert der Immobilie dadurch deutlich geringer sein.
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 16. Jan 2018, 19:55

Naja, wenn eine Schnellstraße oder eine Bahnlinie oder eine Stromtrasse hinter deinem Haus gebaut wird, passiert das ja auch, dafür gibt es dann eine Entschädigung.
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon jack000 » Di 16. Jan 2018, 21:26

Thomas I hat geschrieben:(16 Jan 2018, 19:30)

Hmm und was verspiegelst du im Garten? Ich fände es sehr unangenehm wenn jeden Tag Hunderte von schräg oben sich einen Überblick über meine Terrasse und Garten zu verschaffen würden.
Sicher aber würde der Wiederverkaufswert der Immobilie dadurch deutlich geringer sein.

Der Einwand ist grundsätzlich nachvollziehbar, aber wenn ich sehe wie sich z.B. in BW Strassenbau- oder auch Eisenbahnprojekte (Damit meine ich nicht S21) entwickeln und welche Einwände da jeweils vorgetragen werden (Sei es Barbecue auf dem Balkon) wage ich stark zu bezweifeln dass es möglich ist eine Seilbahn zu bauen die irgendwelche Nachteile für die Bewohner nach sich zieht die auf der Strecke wohnen.
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Re: Seilbahnen als Verkehrskonzepte in Städten?

Beitragvon Thomas I » So 21. Jan 2018, 14:23

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Jan 2018, 19:55)

Naja, wenn eine Schnellstraße oder eine Bahnlinie oder eine Stromtrasse hinter deinem Haus gebaut wird, passiert das ja auch, dafür gibt es dann eine Entschädigung.


Und meistens auch Lärmschutzwand oder dergleichen durch die auch keiner durch gucken kann.
Dass du heute noch eine neue Verkehrsinfrastruktur ohne Blick- und Schallabschirmung vor die Nase gesetzt kriegst ist kein rechtlich kaum machbar.
Die Ausnahmen sind vielleicht eine Straßenbahn auf eine vorhandene Straße.

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