öffentliche "Ladepunkte"

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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Der Neandertaler » So 29. Apr 2018, 13:11

Hallo Teernte.
Teeernte hat geschrieben:Gevatter....die Schweizer haben unsere E-Autos entwickelt. (Twizzy und Co kamen danach)

Peek und Ladekabelberechnung waren Argumentbezogen. ----Argumente - die hier viele nicht haben....und nur ab Steckdose denken.

NUR - zu billig, zu einfach...zu wenig Blech (fast keins) .....eher ein Heimbausatz mit wenig Teilen. (FIT -Flaschen-Karosse - Entschuldigung für den Ostbegriff) - zum selbstausbeulen - mit Heisswasser. Matt ohne Lack.

Verbrauch des PKW wird über Reifenabrollwiderstand Querschnitt, Gewicht und Geschwindigkeit festgelegt.....hintereinander sitzen, Leichtbauweise und max 100 kmh .....und 3 Räder - (Glasfaser - Vorderrad - Federung , ein Hinterradantriebsrad) .....Waschmaschinenstecker zum laden,

.....wenn man ÖKO will.


Wer Auto denkt - in Familienzuwachs, EFH Bautransport, Rimini...und Bergquerfeldein.... 7 Sitze, Kombi, Allrad ....MOTOR.

(Handwerk können die meisten nicht mehr (Fertighaus), ein Kind Familie....und Urlaub auf den Malediven Flug).

Umdenken ...ja. - Die Eierlegende Wollmilchsau >> Suv mit 5 t ....2t Batterie ( Und Generatoranhänger ?? ) :D :D :D
Das liebe ich so an Deinen Beiträgen: einerseits sind sie sehr verkürzt - fast unlesbar. Teils muß man das entsprechende Argument aber auch suchen - alles ist sehr sprunghaft. Vielleicht solltest Du nicht immer schreiben, was Du gerade denkst. Stattdessen solltest öfter mal den Sinn ... den logischen Zusammenhang ... die Grammatik überprüfen?

Rollwiderstand? Interessiert weniger ... nicht zur Entscheidung: Kauf oder nicht. Zumal: wenn einige ihr Auto auf dem Parkplatz laufen lassen, während die Frau einkaufen geht, dürfte der auch der Spritpreis wenig interessieren?
    ... der KW-Strompreis aber dann doch?
      Sehr schizophren!
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Der Neandertaler » So 29. Apr 2018, 14:02

Hallo immernoch_ratlos.
Schön, daß dochimmer noch bei uns bist.
immernoch_ratlos hat geschrieben:die logische Annahme, die Hauptladezeit liegt zwischen 18 und 22 Uhr. ... Wunsch und Vorstellung von der tatsächlich "gefahrenen" Realität entfernt liegen.
Mein altes Problem - irgendwo und -wann habe ich mal etwas gelesen, weiß aber nicht mehr wo?
    liegt wohl am Alter?!
Wenn ich mich recht erinnere, hieß es darin, es gäbe ein Parkaus oder einen Parkplatz, wo Autos nach (Zeit-) Bedarf geladen werden. Zugegeben: dies würde nun einige Angaben seitens der Fahrer erforderdern: Zeit und so. Aber es dürfte ja wohl nicht ganz so schwer sein, diese Zeit auch abzuschätzen.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » So 29. Apr 2018, 14:35

Der Neandertaler hat geschrieben:(29 Apr 2018, 14:11)

Hallo Teernte.Das liebe ich so an Deinen Beiträgen: einerseits sind sie sehr verkürzt - fast unlesbar.

Rollwiderstand? Interessiert weniger ... nicht zur Entscheidung: Kauf oder nicht. Zumal: wenn einige ihr Auto auf dem Parkplatz laufen lassen, während die Frau einkaufen geht, dürfte der auch der Spritpreis wenig interessieren?
    ... der KW-Strompreis aber dann doch?
      Sehr schizophren!


Nun - ich Versuchs mal - .

Wenn in Zukunft nach Bauvorschrift - alle Dächer nur noch Südausrichtung haben - und aus Photovoltaik/Warmwasser Kollektor bestehen, man mit dem Nachbar steuerfrei Energie tauscht - wird man nur noch wenig "Strom" einkaufen. Das Auto dann auch als Stromspeicher dienen.

In der Gesamtheit - wird es eine Umstellung der Spannung in der Wohnung geben... ob nun 36 oder 48 V , Transformatoren im Haus und in Geräten entfallen (fast) alle.

Man kauft also passend - für das System....

Städter fahren ja ÖPNV und sind davon nicht betroffen.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Der Neandertaler » So 29. Apr 2018, 14:40

Hallo Teernte.
Teeernte hat geschrieben:Nun - ich Versuchs mal - .

Wenn in Zukunft nach Bauvorschrift - alle Dächer nur noch Südausrichtung haben - und aus Photovoltaik/Warmwasser Kollektor bestehen, man mit dem Nachbar steuerfrei Energie tauscht - wird man nur noch wenig "Strom" einkaufen. Das Auto dann auch als Stromspeicher dienen.

In der Gesamtheit - wird es eine Umstellung der Spannung in der Wohnung geben... ob nun 36 oder 48 V , Transformatoren im Haus und in Geräten entfallen (fast) alle.

Man kauft also passend - für das System....

Städter fahren ja ÖPNV und sind davon nicht betroffen.
Und das soll nun die übersetzte Version Deines vorhergehenden Beitrags sein?
Sieht gut und übersichtlich aus. Danke!
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon immernoch_ratlos » So 29. Apr 2018, 15:05

Teeernte hat geschrieben:gehst du mit ner Taschenlampe in den Keller ? Nicht ? - Du hast Schalter...Glühbirne (Led) Kabel ?
Für 20 Minuten im Jahr ...
Du fährst mit Airbag - den Du und Millionen andere nie brauchen.... Gaaaanz schlechter Wirkungsgrad... PAFF - kaputt... und Teuer das Ding...
Dein Stromzähler hat vor dem Komma 6 Stellen ?...und wird alle paar Jahre getauscht ....Das schaffst Du nieeee... und der Wirkungsgrad - ganz schlecht. Zählerverluste !!!!!!!+
Wie lange läuft ein Mähdrescher im Jahr ? 80-200h beim Bauern (ohne verleih.)


"Audio video disco“ - ich lerne - Du hast offensichtlich keine Idee was "Wirkungsgrad" bedeutet. Für Dich aus dem Schülerlexikon : "Der Wirkungsgrad eines Gerätes, einer Anlage oder eines Lebewesens gibt an, welcher Anteil der zugeführten Energie in nutzbringende Energie umgewandelt wird - Der Wirkungsgrad ist damit ein Maß für die Güte der Energieumwandlung bzw. ein Maß für den Grad der Nutzbarkeit der zugeführten Energie. Er ist immer kleiner als 1 bzw. kleiner als 100 %."

Was Du da beschreibst, ist der "Nutzungsgrad" Das schlaue WEB formuliert das so :
WIKI hat geschrieben:Nutzungsgrad ist ganz allgemein der Quotient aus dem tatsächlich erreichbaren und dem maximal möglichen Wert einer Bezugsgröße, z. B. Flächen- oder Maschinennutzungsgrad.
Wenn also 46 Millionen PKW durchschnittlich zu 97% der Zeit irgendwo herumstehen, so haben sie einen durchschnittlichen "Nutzungsgrad" von gerade mal 3 %. Nur während diese Nutzung von durchschnittlich 3% (was schon sehr hoch gegriffen ist) haben diese Vehikel auch einen "Wirkungsgrad".

@all
E gibt erstaunliche Untersuchungen die in Sachen PKW - Nutzung vorliegen. Da wäre dieses PDF : "Analyse der PKW-Fahrleistung nach Bundesland, Alter und Geschlecht" Seite 7 & 8 zeigt wie unterschiedlich sich die Fahrleistung in den Bundesländern darstellt. Nochmal anders "Tacho im Blick? So viele Kilometer fahren die Deutschen pro Jahr Auto" Wenn also ca. 17 % mehr als 20.000 Kilometer pro Jahr fahren, weiß man schon recht genau wer mit den heute zur Verfügung stehenden e-Mobilen eher nicht liebäugelt. Die Zielgruppe sind dann wohl die ca. 49% deren Fahrleistung unter 10.000 km/a liegen. 17% (dazu gehöre ich inzwischen) fahren weniger als 5.000km/a.

Da ein wichtiges Argument für PKW das Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ist hier die ZEIT vom 19.09.2017 : "Berufspendler: Deutsche pendeln im Schnitt rund 16,9 Kilometer zur Arbeit" auch warum sie das tun (eher wohl müssen denn wollen). Nochmal die ZEIT : "Lieber pendeln als umziehen" Dort finden sich zwei interessante grafische
Darstellungen :

"Verkehrsmittel" Zweirad | ÖPNV | Auto | Bahn - wer nutzt was für welche Strecken.

"Zufriedene Kurzpendler" - Wie sich die Pendeldistanz auf die Zufriedenheit auswirkt

Auch daraus lässt sich mit etwas Fantasie erkennen, wo eventuell der eigene PKW durchaus verschwinden kann. Aus all dem lässt sich auch darauf schließen die Annahme der heutige Fahrzeugpark wird komplett "e-Mobil" im Sinn von "batteriebetrieben", ist zu hoch gegriffen....

eben noch erblickt - nein nicht nur die "Südausrichtung" (Traufe) bringt die "volle Leistung" das können Dächer mit Ost- und Westseite gleichermaßen - ca 30% mehr Fläche sind da notwendig - Vorteil der "Mittagspeak" fällt weg. Mit dem Nachbar "austauschen" da wird die volle Dröhnung fällig, entweder der Lieferant oder der Empfänger zahlt das.

I = U/R - kleinere Spannung bedeutet höherer Strom - höherer Strom dickere Leitungen - wo liegt da der Nutzen ???
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » So 29. Apr 2018, 15:14

@ Der Neandertaler:

    Zudem:

    Es werden wohl, über kurz oder lang, auch diverse Internet-Seiten angeboten, die die vorhandenen E-Tankstellen auflisten.
    zahlreiche Forscher und Startups arbeiten an der nächsten Generation von leistungsstarken, sicheren Batterien mit möglichst geringem Platzbedarf, schneller Ladezeit und niedrigen Produktionskosten:
    Festkörper-Akkus.
    ... Ladezeiten von nur fünf Minuten sollen so dann möglich sein.Obwohl ich nicht technik-euphorisch bin, bin ich doch sicher, daß es über kurz oder lang zu einem Durchbruch kommt. Nur, darauf zu warten, bis es soweit ist, ... andere sind dann unter Umständen wohl schon weiter.


Das Wechselspiel von Fahren und Nachladen hatten wir inzwischen mehrfach. Bitte daran denken, daß ein richtiger Stromer schon mit einigen kW Leistung unterwegs ist... mehr als zwei oder drei dicke Profi-Elektroherde so verbraten. Dann müßte ich ja mindestens diese Leistung in einer Zeit bereit stellen, die der Fahrzeit entspricht. Im Idealfall also P * t = Batterieenergie. An P und t kann man herum drehen: Entweder bei geringer Leistung P lange Zeit t laden oder umgekehrt. Da ist es technisch schon interessant, welche Batterietechnik verfügbar ist... aber die Gleichung bleibt uns erhalten. Nix zu machen. Wenn morgen jemand eine Batterie anbietet, die in 1 min die Energie von 3 Stunden Fahrt nachlädt, dann ist diese 1 min 1 / 180 von 3 Stunden... und die Ladestation muß die 180-fache Leistung einspeisen können, also die Motorleistung von 180 Stromern.

Mit Blick auf "Ihre" 5 min Ladezeit "Ihrer" Festkörperbatterie wird das die Leistung von 36 Stromern bedeuten. Die Batterie gibt's also her, die Ladestation wird aber ganz schön gefordert.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » So 29. Apr 2018, 16:17

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Apr 2018, 16:05)

"Audio video disco“ - ich lerne - Du hast offensichtlich keine Idee was "Wirkungsgrad" bedeutet.

Da ein wichtiges Argument für PKW das Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ist hier die ZEIT vom 19.09.2017 : eben noch erblickt - nein nicht nur die "Südausrichtung" (Traufe) bringt die "volle Leistung" das können Dächer mit Ost- und Westseite gleichermaßen - ca 30% mehr Fläche sind da notwendig - Vorteil der "Mittagspeak" fällt weg. Mit dem Nachbar "austauschen" da wird die volle Dröhnung fällig, entweder der Lieferant oder der Empfänger zahlt das.

I = U/R - kleinere Spannung bedeutet höherer Strom - höherer Strom dickere Leitungen - wo liegt da der Nutzen ???


Wirkungsgrad .... ...schön wenns Winter ist - und der Verbrenner "Wärme" erzeugt ?

Wo ich hin wollte ....

Beim Benzinverbrenner ist es mit dem ersten Motor bekannt - dass man mit der Vergasereinstellung mehr Treibstoff zum KÜHLEN des Aggregats einetzen muss - um mit wenig Teilen (Motorteile) auskommen kann.

Mit mehr Teile - wird der Motor teuerer. Bis heute kühlt man beim Benziner den Motor auch mit Benzin.

Der Wirkungsgrad in Konstruktionen ist immer auch ein Optimum an Resourcenverbrauch. >> letztendlich Kosten /Nutzen.

Nutze ich ein Auto als Alarmbackup - hab ich einen Nutzungsgrad von über 100% - denn selbst während der Fahrt hab ich ein "Backup" für eine wichtigere Fahrt und jede Menge Zusatznutzen.

Wieviel "WERT" es hat wird in Euro gerechnet.

Die Berechnung des Optimums einer 100 W Glühbirne gegen eineEnergiesparlampe gleicher Leuchtdichte bei einer Brenndauer - jährlich unter (geringe Nutzdauer) 5 min gegen die Ausfallwahrscheinlichkeit von 30 Bauelementen der Energiesparlampe. ...in Investition und Unterhalt.


Nun das Ganze für eine Ski Hüttchen im Winter - mit 5 * 100 W Birnen gegen LED Licht mit zusätzlicher 475 W Heizung .. - Investition Unterhalt

(Nutzungsdauer - Wochenende Winter.)

Wir haben heute vorrangig niedrigen Energiebedarf 14 w Licht ...(LED) benötigt einen Querschnitt bei 48 v .....im Vergleich zu der "normal" Installation heute ?

Nutzungsdauer, Wirkungsgrad, ...Verschleiß, Qualität >> Investition/Betriebskosten.

Für grüne noch die Gesamtenergie/Ökologierechnung - für das GESAMTE System.

Ich >> was Kostet mich der LUXUS ?
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » So 29. Apr 2018, 16:25

H2O hat geschrieben:(29 Apr 2018, 16:14)

@ Der Neandertaler:

[list]Zudem:

Es werden wohl, über kurz oder lang, auch diverse Internet-Seiten angeboten, die die vorhandenen E-Tankstellen auflisten.


das erste was google hat..

Ladepunkte finden | Nationale Plattform Elektromobilität
nationale-plattform-elektromobilitaet.de/anwendung/ladepunkte-finden/
Plugsurfing.com zeigt auch mobil in der zugehörigen App die nächste freie Ladestation an. Außerdem können die Ladevorgänge an 50.000 Ladepunkten in Europa einfach über die App oder einen RFID-Ladeschlüssel (eine Art Schlüsselanhänger) bezahlt werden. PlugSurfing rechnet dann für den Nutzer mit den ...
innogy - App eCharge
https://www.innogy.com › ... › Produkte › Produkte für Unterwegs
Mit der kostenlosen App eCharge von innogy können Elektroautobesitzer an über 2.200 Ladepunkten in Deutschland Strom tanken.
[b]Ladestations Karte. Finden Sie alle Ladestationen in Europa.[/b]
https://www.plugsurfing.com/de/privatku ... karte.html
Alle Ladestationen in Europa auf einer Karte. Unsere Ladestationskarte zeigt Ihnen kostenlos alle Ladestationen und E-Tankstellen.
Laden | ladenetz.de
https://www.ladenetz.de/laden
Die Web-App bietet einen schnellen und komfortablen Zugang zu den Ladesäulen und kann mit jedem onlinefähigen mobilen Endgerät über den Browser geöffnet werden. Scannen Sie einfach den QR-Code an der Ladesäule und Sie gelangen direkt zu ladepay: Dort können Sie dann den gewünschten Ladepunkt, die ...
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » So 29. Apr 2018, 18:28

Teeernte hat geschrieben:(29 Apr 2018, 17:25)

das erste was google hat..


Das sind natürlich ganz wichtige Auskünfte; kein Zweifel. Aber an der Gleichung E = P * t für die nach zu ladende Energie E ändern diese Auskünfte wenig. Die Leistung P muß her, und sie muß während der Ladedauer t verfügbar sein. Und dann stelle ich mir ein verlängertes Wochenende zum 1. Mai vor, an dem die Menschen an die Mosel oder an die westliche Ostsee strömen... uups, Berliner und Sachsen nach Usedom, wo sie sich wieder die Batterien vollschleckern müssen.

Was Google denen wohl dann erzählen wird? So etwas wie: "Ich schlage Ihnen eine Radtour nach... vor."?
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » So 29. Apr 2018, 19:46

H2O hat geschrieben:(29 Apr 2018, 19:28)

Das sind natürlich ganz wichtige Auskünfte; kein Zweifel. Aber an der Gleichung E = P * t für die nach zu ladende Energie E ändern diese Auskünfte wenig. Die Leistung P muß her, und sie muß während der Ladedauer t verfügbar sein. Und dann stelle ich mir ein verlängertes Wochenende zum 1. Mai vor, an dem die Menschen an die Mosel oder an die westliche Ostsee strömen... uups, Berliner und Sachsen nach Usedom, wo sie sich wieder die Batterien vollschleckern müssen.

Was Google denen wohl dann erzählen wird? So etwas wie: "Ich schlage Ihnen eine Radtour nach... vor."?


Wie in Norwegen, viele Kunden , wenig Watt...Ausgleichende Gerechtigkeit

Max Ladeleistung geteilt durch (gleichzeitige) Kunden....bis runter auf 10 A.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » So 29. Apr 2018, 21:23

Teeernte hat geschrieben:(29 Apr 2018, 20:46)

Wie in Norwegen, viele Kunden , wenig Watt...Ausgleichende Gerechtigkeit

Max Ladeleistung geteilt durch (gleichzeitige) Kunden....bis runter auf 10 A.


Ich hatte ernsthaft geglaubt, daß der Stromexporteur Norwegen damit die geringsten Schwierigkeiten hätte, weil dort elektrische Anschlüsse für die Motorwärmung im Winter vielfach verfügbar sind. Natürlich liegen Welten zwischen Motorwärmung und Batterieladung in kurzer Zeit.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Kamikaze » Mi 23. Mai 2018, 14:27

Teeernte hat geschrieben:(29 Apr 2018, 20:46)

Wie in Norwegen, viele Kunden , wenig Watt...Ausgleichende Gerechtigkeit

Max Ladeleistung geteilt durch (gleichzeitige) Kunden....bis runter auf 10 A.


Das würde mich genauer interessieren.
Hast du einen Link zu der dahinter arbeitenden Technik? Wie wird die Ladeleistung von Außen gesteuert?
Leider konnte ich dazu nichts entsprechendes finden - lediglich Ideen und mehr oder weniger unausgegorene Konzepte und Tests, aber nichts, das schon aktiv eingesetzt wird und funktioniert.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Mi 23. Mai 2018, 22:55

Kamikaze hat geschrieben:(23 May 2018, 15:27)

Das würde mich genauer interessieren.
Hast du einen Link zu der dahinter arbeitenden Technik? Wie wird die Ladeleistung von Außen gesteuert?
Leider konnte ich dazu nichts entsprechendes finden - lediglich Ideen und mehr oder weniger unausgegorene Konzepte und Tests, aber nichts, das schon aktiv eingesetzt wird und funktioniert.


Im Rahmen der ISO 15118 wird auf europäischer Ebene das exakte Ladeprotokoll zwischen Ladesäule und Elektro- fahrzeugen spezifiziert. In Deutschland soll dieses Ladeprotokoll von DIN und DKE übernommen werden. Diese Norm beinhaltet vor allem:
• Die aktive Steuerung von Ladevorgänge, damit die Vorteile des Smart Grid genutzt werden.
• Die Implementierung und Realisierung von Bezahlvorgängen und weitere Ser- vices über diese Schnittstellen.
Die ISO 15118 nutzt das TLS-Protokoll (Transport Layer Security). Die Ladesäule muss sich als vertrauenswürdig ausweisen. Danach werden beide Partner über eine vertrauliche Sitzung (sichere Verbindung) Daten austauschen. Diese Lösung ist be- reits aus dem Homebankingbereich bekannt. Bei der Absicherung von Elektromobilität und Smart Grid müssen zuverlässige und funktionierende Verfahren verwendet werden, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen


Mehrere Autos und Säulen bilden beim Betreiber das Smart Grid.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Mi 23. Mai 2018, 22:59

H2O hat geschrieben:(29 Apr 2018, 22:23)

Ich hatte ernsthaft geglaubt, daß der Stromexporteur Norwegen damit die geringsten Schwierigkeiten hätte, weil dort elektrische Anschlüsse für die Motorwärmung im Winter vielfach verfügbar sind. Natürlich liegen Welten zwischen Motorwärmung und Batterieladung in kurzer Zeit.


50.000 Elektrofahrzeuge und 30.000 ladbare Hybridautos sind derzeit im Großraum Oslo registriert, bestätigte Sture Portvik von der Osloer Stadtverwaltung. Demgegenüber stünden 1300 kommunale Ladestationen.Außerdem kann man in vielen Kommunen kostenlos parken, laden und zahlt keine Mautgebühren.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Do 24. Mai 2018, 06:33

Teeernte hat geschrieben:(23 May 2018, 23:59)

50.000 Elektrofahrzeuge und 30.000 ladbare Hybridautos sind derzeit im Großraum Oslo registriert, bestätigte Sture Portvik von der Osloer Stadtverwaltung. Demgegenüber stünden 1300 kommunale Ladestationen.Außerdem kann man in vielen Kommunen kostenlos parken, laden und zahlt keine Mautgebühren.


Da paßt aber die Zahl öffentlicher Ladestationen nicht so ganz zur Förderpolitik für Elektromobilität! :D
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 25. Mai 2018, 08:00

Nun ja, inzwischen gibt es (Stichtag 01.01.2018) lt. KBA 44.419 "Plug-In Hybriden" in D. Einige mehr werden es in knapp 5 Monaten schon geworden sein, von 2017 auf 2018 hat sich deren Zahl mehr als verdoppelt (+111,8 Prozent). Im Gegensatz zu den bis dahin 53.861 "reinen" e-Mobilen, kann sich so ein Fahrzeug über einen kleinen Hilfsmotor (Reichweitenverlängerer (engl. Range Extender) auch während der Fahrt selbst aufladen, wobei in diesem Fall meist Benzin aus kleinem Tank genutzt wird. Damit ist dann wohl neben der echten Probleme immer eine Ladestation zu finden auch die Reichweitenphobie "geheilt" :thumbup:

Doch Sinn der Sache ist es ja, seine Batterie (die ja nicht übermäßig groß sein muss) an möglichst günstigen Ladepunkten direkt aufzutanken. Da fragt man sich schon, wie lange dauert das :?: Der folgende Artikel | "Plug-In Hybrid Aufladen: Wie lange dauert das Laden der Batterie bei einem Plug-In Hybrid Auto?" gibt auch einen guten Blick auf die Ladezeiten eigentlich aller e-Mobile, da ja eine bestimmte Batteriegröße geladen werden muss. Praktisch alle können auch an einem einphasigen 16A Ladepunkt, der Zuhause - hier ist der Eigenheim Eigner im Vorteil - als CCE-Steckdose auch recht preisgünstig machbar ist - geladen werden.

Das dies auch tagsüber möglich ist, kommt eben darauf an wer das Fahrzeug nutzt, sollte man berücksichtigen. Nicht alle, aber ein Teil dieser Fahrzeuge kann also durchaus auch die eigene PV nutzen. Reicht das nicht, weil man / frau die Kiste früher benötigt, kann das angstfrei angegangen werden. Schließlich gibt es ja den eingebauten "Reichweitenverlängerer" und der muss ja nun nicht gerade mitten in der Stadt arbeiten. Hier wird sich ein durchaus flexibles Nutzen der vorhandene Kapazitäten ergeben. Keiner dieser Fahrzeighalter ist an fixe Ladezeiten gebunden. Das wird den "Gleichzeitigkeitsfaktor" weiter günstig beeinflussen.

Zahlen die das auch in Norwegen "verständlich machen", hab ich nicht, aber hier kann das "Stromtankstellen in Norwegen" schon mal die Situation beschreiben. Wer ein solches Auto hat, wird wenigstens Zuhause eine Lademöglichkeit besitzen. Ob man nun gerade Norwegen direkt mit dem meist dicht besiedelten D vergleichen kann ? Auch das norwegische Netz dürfte sich (außer in den Städten) kräftig vom dt. Verbundnetz unterscheiden.

Da auch der norwegische Staat hinter der elektrischen Mobilität steht, wird man dort pragmatische Lösungen finden. Etwas, was in D eher unmöglich erscheint.... :(
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Fr 25. Mai 2018, 10:24

Den technischen Sinn von Stromern mit "range extender" habe ich überhaupt nicht verstanden. Wären "bessere" Batterien verfügbar oder genügend viele Ladestationen, dann, so meine ich, wäre doch der "range extender" sinnlos.

Die Ladezeiten für Plug-in-hybrids fallen ernüchternd aus, besonders zu Hause an der einfachen Schuko-Steckdose. Das ist ja auch kein Wunder, weil sie im Grunde vollwertige Stromer sein wollen.

Ok, meine Frage ist eher akademisch: Dieses Antriebskonzept gibt es, und es ist unerheblich, ob ich darin einen technischen Sinn erkennen kann.

Eine Lanze breche ich aber für Hybrid-Fahrzeuge mit vollwertigem Motor und vergleichsweise kleiner Fahrstrombatterie... ein Konzept, das wesentlich von TOYOTA geprägt wird:

Da wird die Batterie vom Motor geladen und stetig nachgeladen. Der Verbrennungsmotor ist vergleichsweise schwach ausgelegt, aber er kann meist im idealen Lastbetrieb gehalten werden, um die Batterie nach zu laden und elektrische Antriebsenergie zu erzeugen. Wenn mehr Leistung abgerufen werden muß, dann liefert die Batterie zusätzlichen Fahrstrom zur Beschleunigung, und wenn es einige wenige Kilometer ganz ohne Abgase gehen soll, dann wird der Verbrenner abgeschaltet und die Batterie muß die Fahrleistung bereit stellen. Zu Hause kann man dann auch die Batterie aus dem Netz nachladen, aber das ist dann doch mehr ein Sahnehäubchen. Notwendig wäre das nicht, aber schön.

In dieser Antriebstechnik ist so ziemlich alles verbaut, was gut und teuer ist. Verbrennungsmotor, Generator, Batterie; aber nichts auf Höchstleistung, wodurch die Kosten noch im Rahmen bleiben: Zwischen 30.000 € und 40.000 €. Kein Schnäppchen, aber wohl noch für Privatleute vorstellbar.

Mit "Elektromobilität" hat dieser Fahrzeugtyp aus meiner Sicht aber nichts zu tun!
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Kamikaze » Fr 25. Mai 2018, 11:21

H2O hat geschrieben:(25 May 2018, 11:24)
Den technischen Sinn von Stromern mit "range extender" habe ich überhaupt nicht verstanden. Wären "bessere" Batterien verfügbar oder genügend viele Ladestationen, dann, so meine ich, wäre doch der "range extender" sinnlos.

Das Konzept wäre eben, wie du schon richtig bemerkst, erst dann "überholt", wenn es eben eine entsprechend ausgeprägte Infrastruktur gäbe.
Und selbst dann wäre für Langstreckenfahrten der Range-Extender insofern sinnvoll, dass man damit eben deutlich weiter kommt, ehe der Fahr-Akku von Außen nachgeladen werden muss.
Auch speziell für leistungshungrige Anwendungen bzw. Anwendungsfälle mit Spitzenlasten, die die Fahrbatterie nicht oder schlecht erbringen kann, wie z.B. Anhängerbetrieb (insbesondere in bergigem Gebiet) würde diese Hybrid-Variante Stärken gegenüber den reinen batterieelektischen Konzepten bieten.
Natürlich ginge da im Grunde jede Generator-Technik - ob das nun der Ottomotor, eine Brennstoffzelle, ein Diesel oder entsprechend Starke Solarzellen* sind, ist erst mal nebensächlich.
Und im Kurzstrecken- bzw. Alltagsbetrieb bleibt der Range-Extender einfach aus, und das Fahrzeug ist ein reiner Stromer (wenn auch mit dem Nachteil, den RE immer "mitschleppen" zu müssen).
Denkbar wären natürlich auch Konzepte (speziell für den Anhängerbetrieb), die den Range-Extender im Anhänger unterbringen.
Angesichts der Tatsache, dass im Caravaning-Bereich schon jetzt die zulässigen Gesamtmassen der Anhänger aufs äußerste ausgereizt (und oft genug deutlich überschritten) werden, dürfte ein Konzept, das diesen Gewichtsfaktor "beim Auto belässt" vermutlich aber mehr Kunden finden.
Auch wurde bereits mit RE-Dachaufsetzern (ähnlich Dachboxen) experimentiert, was jedoch soweit ich das mitbekommen habe angesichts des großen Gewichts des RE wieder eingestellt wurde. (Die meisten Autodächer dürfen nur 75kg tragen, und sogar das ist ein echtes Pfund, wenn man das aufs Autodach wuchten müsste.)

* das das nicht geht ist mir bewusst - es handelt sich hier um eine literarische Übertreibung
Zuletzt geändert von Kamikaze am Fr 25. Mai 2018, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Fr 25. Mai 2018, 11:23

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 May 2018, 09:00)

Nun ja, inzwischen gibt es (Stichtag 01.01.2018) lt. KBA 44.419 "Plug-In Hybriden" in D. Einige mehr werden es in knapp 5 Monaten schon geworden sein, von 2017 auf 2018 hat sich deren Zahl mehr als verdoppelt (+111,8 Prozent). Im Gegensatz zu den bis dahin 53.861 "reinen" e-Mobilen, kann sich so ein Fahrzeug über einen kleinen Hilfsmotor (Reichweitenverlängerer (engl. Range Extender) auch während der Fahrt selbst aufladen, wobei in diesem Fall meist Benzin aus kleinem Tank genutzt wird. Damit ist dann wohl neben der echten Probleme immer eine Ladestation zu finden auch die Reichweitenphobie "geheilt" :thumbup:


Für die Ladesäulen MUSS sich der Staat erstmal dazu bekennen.... auch steuerlich.

Man stelle sich vor, der Arbeitgeber fördert für seine Angestellten Anschlüsse.......und muss dann noch "Strafe" - Geldwerter Vorteil - bezahlen.....oder der Angestellte bekommt es von der Heimfahrt (Steuerlicher Anteil) abgezogen.....


Hybrid - sollte so gefördert werden - dass man die Strasse im Ort mittels Elektroantrieb fahren kann.... dort dann im Heim, auf Arbeit oder beim Einkaufen die kleinen Akkus nachladen kann.
NICHT//nur im NOTFALL während der Fahrt.

Das Fahren wie beim U-Boot. - die Kiste mittels Benzin/Diesel zu laden - halte ich - mit dem Schinken nach der Wurst geworfen.

Bei vorausschauender Fahrweise hab ich keine Rekuperation im Flachland.... und lang Bergab ist selten.

Für den "Gefechtsmodus" - äusserste Kraft - wie bei Formel 1 ....halte ich den Öko Antrieb als Fehlinvestition. Da wird NUR mehr Sprit als üblich verorgelt . (Ampel-rennen..)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Fr 25. Mai 2018, 11:45

Kamikaze hat geschrieben:(25 May 2018, 12:21)

Das Konzept wäre eben, wie du schon richtig bemerkst, erst dann "überholt", wenn es eben eine entsprechend ausgeprägte Infrastruktur gäbe.
Und selbst dann wäre für Langstreckenfahrten der Range-Extender insofern sinnvoll, dass man damit eben deutlich weiter kommt, ehe der Fahr-Akku von Außen nachgeladen werden muss.
Auch speziell für leistungshungrige Anwendungen bzw. Anwendungsfälle mit Spitzenlasten, die die Fahrbatterie nicht oder schlecht erbringen kann, wie z.B. Anhängerbetrieb (insbesondere in bergigem Gebiet) würde diese Hybrid-Variante Stärken gegenüber den reinen batterieelektischen Konzepten bieten.
Natürlich ginge da im Grunde jede Generator-Technik - ob das nun der Ottomotor, eine Brennstoffzelle, ein Diesel oder entsprechend Starke Solarzellen* sind, ist erst mal nebensächlich.
Und im Kurzstrecken- bzw. Alltagsbetrieb bleibt der Range-Extender einfach aus, und das Fahrzeug ist ein reiner Stromer (wenn auch mit dem Nachteil, den RE immer "mitschleppen" zu müssen).
Denkbar wären natürlich auch Konzepte (speziell für den Anhängerbetrieb), die den Range-Extender im Anhänger unterbringen.
Angesichts der Tatsache, dass im Caravaning-Bereich schon jetzt die zulässigen Gesamtmassen der Anhänger aufs äußerste ausgereizt (und oft genug deutlich überschritten) werden, dürfte ein Konzept, das diesen Gewichtsfaktor "beim Auto belässt" vermutlich aber mehr Kunden finden.
Auch wurde bereits mit RE-Dachaufsetzern (ähnlich Dachboxen) experimentiert, was jedoch soweit ich das mitbekommen habe angesichts des großen Gewichts des RE wieder eingestellt wurde. (Die meisten Autodächer dürfen nur 75kg tragen, und sogar das ist ein echtes Pfund, wenn man das aufs Autodach wuchten müsste.)

* das das nicht geht ist mir bewusst - es handelt sich hier um eine literarische Übertreibung


Dumm gefragt: Wieviel Fahrkapazität kann ein "range extender" denn nachladen? Ein "richtiger hybrid" käme ganz ohne Batterie schon voran... so klein sind die Motoren dann ja auch nicht.
Ein "range extender" kann doch nicht -zig kW Ladeleistung erbringen. Da muß es die Fahrzeit bringen. Gedankenexperiment: Nach drei Stunden ist die Fahrstrombatterie erschöpft. Wenn der "range extender" in den drei Stunden den Fahrstrom für eine weitere Stunde nachlädt, dann hat er schon einmal ein Drittel der elektrischen Antriebsleistung zu bringen.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß ein "range extender" dieser Art im Lastbetrieb des Fahrzeugs wirklich und spürbar zusätzliche Kraft auf die Straße bringt, die die Batterie nicht auch liefern könnte.

Insofern meine ich, daß Sie gedanklich die Möglichkeiten von Stromern mit range extender und die von "echten hybrids" vermischen. Oder ich unterschätze gewaltig die Möglichkeiten des "range extenders"

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