öffentliche "Ladepunkte"

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Teeernte
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Mo 23. Apr 2018, 20:25

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Apr 2018, 07:32)

"Erdölraffineriekilowattstunden"Toll wie Du wieder mal Deine Superkenntnisse der sicher erstaunten Gemeinde vorlegst :thumbup:

Da die Herstellung von Kraftstoffen ein sehr internationales Unterfangen ist, dürfte es keinen Unterschied machen ob man Benzin / Diesel in den USA oder in Europa herstellt. An meiner Tankstelle gibt es jedenfalls keinerlei Herkunftszertifikat..... :?

Nun ja, womöglich ist das ja noch nicht bis zu Dir vorgedrungen - es gibt tatsächlich etwas, um die Unterschiede einzelner Energieträger direkt vergleichbar zu machen. Dafür wird das "Öläquivalent" verwendet. Dabei bezieht sich dies auf die Basiseinheit kg - in diesem Vergleich wird 1 kg des Brennstoffs (Nettowärmeinhalt) in kWh und oder in kJ angegeben.

Damit kann also alles mit allem verglichen werden. Eine kleine Kostprobe nur für Dich :

1kg Steinkohle entspricht 4,778 bis 8,528 kWh
1kg Braunkohle entspricht 1,555 bis 2,917 kWh
1 kg Erdgas (93 % Methan) entspricht 13,100 kWh
1 kg leichtes Heizöl (wie Diesel) entspricht 11,750 kWh - in Liter = 9,970 kWh/l
1 kg Motorkraftstoff (Vergaserkraftstoff) entspricht 11,222 kWh - in Liter = 9,030 kWh/l

Eine weitere Hilfe wie all das zusammenhängt :

Well to Tank (WTT) :
Um einen Liter Benzin herzustellen werden -5,42 kWh benötigt - bei ursprünglichen 9,030 kWh/l beträgt die Energiebilanz +3,61 kWh (WTT)
Um einen Liter Diesel herzustellen werden -7,20 kWh benötigt - bei ursprünglichen 9,97 kWh/l beträgt die Energiebilanz +2,77 kWh (WTT)

Da wäre dann noch "Tank to Wheel (TTW)" zu berechnen - von den Kosten, die in der Physik erst einmal außen vor bleiben, hat außer Dir niemand geredet - aber vermutlich bist Du ja jetzt schon überfordert....


wenn Du mit mir diskutieren willst - bist Du ja jetzt schon überfordert... (Dumme Sprüche =SPAM)

Also - Spam gestrichen.

-5,42 kWh benötigt - bei ursprünglichen 9,030 kWh/l beträgt die Energiebilanz +3,61 kWh

ich geh mal davon aus - dass Du die Energie da reinsteckst....

7,2 kWh für nen liter Diesel ? geht doch. Der Abfallstrom nochts um 3 - wird sonst an die Ösis verschenkt....

Oder Durchschnitt 4,5 Cent die kWh ? ----Energieerzeuger.

32 Cent - der Liter Diesel ....Strompreis. für einen Energieerzeuger. mannn ist das Billllllig... im Verkauf dann 1,20 Eu - mit Steuer an der Tanke.

4 L 100 km = 4,80 Eu .

Und dann Tankst Du zu hause .... https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 81667.html

183 Wh/km *100 km = 18, 300 kWh * 0,30 € = 5,90 eu zuzüglich der Kosten für Deine Tankstelle (und den VERLUST derselben mit Zuleitung)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Der Neandertaler » Mi 25. Apr 2018, 18:43

Hallo immernoch_ratlos.
immernoch_ratlos hat geschrieben:OK - werde mich dem bevorzugten Forenstil anpassen - ab sofort - nur noch das hier übliche Dampfgeplauder - gleichgültig warum und wieso - niemand muss erklären warum seine Annahmen u.U. schlicht Blödsinn sind - Danke Sie haben mit ihren Standpunkt nun endlich unmissverständlich klar gemacht.... :thumbup:
Tu's nicht! Es gibt hier genug Leute, die ihre kurze ... sehr kurze Meinung punktiert wiedergeben und meinen, sie könnten damit punkten.

Albert Einstein sagte einst, daß der Horizont der meisten Menschen ein Kreis mit dem Radius 0 sei ... daß sie das dann ihren Standpunkt nennen.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Mi 25. Apr 2018, 19:13

Der Neandertaler hat geschrieben:(25 Apr 2018, 19:43)

Hallo immernoch_ratlos.Tu's nicht! Es gibt hier genug Leute, die ihre kurze ... sehr kurze Meinung punktiert wiedergeben und meinen, sie könnten damit punkten.

Albert Einstein sagte einst, daß der Horizont der meisten Menschen ein Kreis mit dem Radius 0 sei ... daß sie das dann ihren Standpunkt nennen.


Sagt Ihnen die Rechnung (20*10**6)*(40*10**3 Wh)/(10h) etwas? Mir schon: 80 GW. Kurz genug?
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 26. Apr 2018, 09:56

also mir sagt Ihre Rechnung nur dies : (20*10^6 = 20.000.000 * 40*10^3 = 40.000) = 800.000.000.000/Wh/10h = 80.000.000.000 W (oder 80 GW) = P

Fragen sind zwar nicht erlaubt, aber was bedeutet das ? In welcher Zeitspanne muss diese Leistung erbracht werden ?

Die installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland liegt bei 202,92 GW (12.04.2018) = 202.920.000.000 W

Diese Leistung könnte rein theoretisch an 365 Tagen zu je 24h erbracht werden entspricht 8.760h = 1.777.579.200.000.000 Wh (oder 1.777,6 TWh) was doch sehr theoretisch ist, selbst wenn man annimmt die installierte Netto-Leistung (Volllaststunden) würde so erbracht werden, müsste sie auch tatsächlich von Verbrauchern so angefordert werden - oder etwa nicht ? Tatsächlich wurden 2016 648.400.000.000.000 Wh (oder 648,4 TWh) produziert. Darin waren bereits 50 TWh Nettoexport in die EU enthalten. In D wurden also im ganzen Jahr 598,4 TWh tatsächlich benötigt. Pro h 74.018.264.840 W (oder ~74 GW).

Dieser tatsächlichen stündlichen Leistung stehen sehr theoretischen 202,92 GW pro h gegenüber (niemals würden für diese Kapazität 8.760 Volllaststunden erreichbar sein). Wo die tatsächliche Kapazität liegen mag, kann ich nicht sicher sagen, aber ganz gewiss ist da durchaus noch "Luft nach oben drin".

Als "Reserve" - warum sollte man die 50 TWh exportieren, wenn sie in D selbst gebraucht würden ? Auf das gesamte Jahr verteilt stünden so 5,7 GW pro h zur "inneren" Verfügung.

Wenn Sie nun gnädigerweise mir und zumindest dem Neandertaler eröffnen würdest, wie Sie die 80 GW Leistung die in der Flotte von 40 Millionen e-PKW ja mal rein muss verteilen möchten. Die Annahme, das all diese 40 Millionen zur exakt selben Zeit die Ladung Null annehmen und wieder alle gleichzeitig am Netz hängen, scheint mir fraglich. Ich mag mich ja irren - klären Sie mich bitte auf - wenn möglich ohne persönliche Anfeindungen...

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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Do 26. Apr 2018, 10:22

Ja, gern. Ich hatte... übrigens auch mit eingehender Beschreibung... gesagt, daß man überrschlagen kann, daß etwa 20 Mio Fahrzeuge jeweils 40 kWh verbraten, wenn sie täglich etwa 1 Stunde in der Stadt gefahren werden. Wenn dann ab 20h bis 6h geladen werden soll, also ziemlich leistungsschonend in 10 Stunden... dann bekomme ich mit dieser Kurzgleichung die 80 GW heraus, also 800 GWh, die wir bisher aus dem Kraftstoff gezogen haben müßten.

Ja, wir haben nicht 20 Mio Fahrzeuge, sondern 46 Mio, wobei ich die Autobusse, Landmaschinen und Flugmaschinen "vergessen" wollte. 80 GW in genannter Zeitspanne aus erneuerbaren Energien bereit stellen... das ist eine echte Herausforderung. Geht auch, hatte ich an anderer Stelle überschlagen, als Adam Smith den Befehl erteilte, sämtliche Dächer im Lande mit Photovoltaik zu decken, und die Windräder brachten es auch auf eine stramme Anzahl.

Und dann war ich beim Energiespeicher gelandet, der nachts im Winter die 80 GW 10 Stunden lang liefern soll... und dann wurde mir ganz schlecht, als ich an Wasserstofferzeugung aus erneuerbaren Energien dachte.

Dann fiel mir noch ein, daß es Stromer von TESLA und BMW gibt, die mit 100 kW auftrumpfen. Selbst der "heiße e.Go" Stadtflitzer bringt es auf 60 kW Spitzenleistung. Im Stoßverkehr werden die wohl oft abgerufen, und beim Bremsen nicht unbedingt vollständig zurück geliefert. Mit Ausnahme der Fernbahn und Straßenbahn kommt die elektrische Energie im Straßenverkehr derzeit höchstens symbolisch zum Zuge.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Do 26. Apr 2018, 10:45

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 Apr 2018, 10:56)

also mir sagt Ihre Rechnung ..


Hier fehlen weitere ANNAHMEN.

DIe DERZEITIGE Stromversorgung sichert die derzeitig verbrauchte LEISTUNG ab.

Strom für PKW (E-Dosen) ist eine ZUSÄTZLICH zu erbringende, zu übertragende und zu verteilende Energiemenge.

Ein Haushalt verbraucht am Tag rund 3-4 kWh. Dazu gibt es Verbrauchskurven. Ich würde die Verbrauchskurve der E-Mobile direkt nach Feierabend - Heimweg (ggf mit Einkauf ) legen. Das ist der Zeitpunkt 16.....18:00 Uhr - Ladedauer durchschnittlich 3-4 h - mit durchschnittlich 30 kWh.


Kurz und knapp - das ZEHNFACHE des HAUSHALTSVERBRAUCHS am Tag ist zusätzlich in der Zeit nach 16:00 Uhr bis 24:00 Uhr zu erbringen.

Es deckt sich mit Spitzenlaststrom am Abend.

Man könnte die Spitze VERTEILEN - wenn es unterschiedliche Preise beim Stromverbrauch - Zeitabhängig machen würde. (Nachts um 02:00 Uhr die kWh für 10 Cent verkaufen) zB.

Wenn wir also in ....XX Jahren zu 100 % Grünstrom haben .....ist der Srombedarf ......den H20 in den Raum geworfen hat >>>

ZUSÄTZLICH - als GRÜNBIO EDEL - in Spitzenzeit zwischen 16:00 und 24:00 Uhr zu erbringen - zu übertragen und zu verteilen.

Die Verteiler - Anlagen haben eine Kapazität zwischen 180% und 220% für die derzeitige Versorgung.

(Nun gibt es dann eine (politisch/geschäftliche) Entscheidung : Schnellader (Strom) zu verteuern - oder im Heim zu verbieten - da das Netz die Kapazität wie beschrieben nicht hat.)

Passiert das NICHT - muss das Netz auf die Kapazität erweitert werden .....

Nun die nächste Frage - sollte man dann nicht auch elektrisch heizen ???

Ja - dann muss so wie so das Netz erweitert werden..... das Netz zu vervierfachen ++? Je Haushalt gehen da rund 150 kg Kupfer ++ drauf - neu zu verlegen.

Jede Strasse im Ort aufreissen.....neue Trafohäuser/Verteiler setzen... und die Zuleitungen verdoppeln.... ???

Da sich die Menge Strom (privat) nicht einsparen lässt - da "fahren" und "heizen" per Strom das ZEHNFACHE des normalen VERBRAUCHS darstellt .

Vorteil >> wer fährt muss nicht zu Hause heizen....
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 26. Apr 2018, 11:23

Liebe Teeernte ich möchte es freundlich formulieren - was soll mir und sicher auch allen anderen hier - die "stillen" Leser eingeschlossen - Deine Aufstellung ( Mo 23. Apr 2018, 21:25 ) - die zumindest mir etwas seltsam und weitgehend unverständlich erscheint, denn sagen :?:

Vermutlich schafft es mein arg begrenzter Verstand nicht die richtigen Schlüsse aus Deinem Werk zu ziehen.

Das e-mobile und deren tatsächliche Verbrauchswerte gegenüber den "Katalogwerten" deutlich zu niedrig angegeben werden, ist eine Tatsache. Da dies aber auch bei f-mobilen nicht anders ist, ändert das rein garnix an der Energie die man für Erzeugung von Benzin und Diesel benötigt.

Was Dir ganz offensichtlich entgeht, hier - besser mir - geht es um Energie und dabei sind mir ohnedies große Preisschwankungen eigentlich scheißegal - um es mal drastisch auszudrücken. Hier Physik - dort dumme menschliche Annahmen in Geld, die auf Physik keinerlei Einfluss haben können, weil sie ausschließlich in den Köpfen von Menschen "zuhause" sind.

Nochmal und ganz simpel - was muss ich an ENERGIE "investieren" um welches Produkt zu erhalten. Das läuft unter "Well to Tank (WTT)". Das Produkt - hier Benzin und Diesel - wird in tollen Motoren verbrannt und kommt nach reichlich nutzloser Umwandlung in Wärme in welcher Größe endlich in den "Rädern" an - dieser Teil der Kette läuft unter "Tank to Wheel (TTW)"

Beide Teilbereiche addieren sich zu "Well to Wheel (WTW)"

Da man sich zuvor in genialer Weise daran gemacht hat für alle Beteiligten das sog. "Öläquivalent" penibel zu errechnen und in SI-Einheiten darzustellen, kann man die unterschiedlichen Energieflüsse sehr genau miteinander vergleichen. So lassen sich auch die unterschiedlichsten Konzepte durchaus miteinander vergleichen.

Nun sind die einzelnen Fahrer und ihre Fahrzeuge in der Einzelbetrachtung ungeeignet. So errechnet man einen Durchschnitt der mit einem anderen Durchschnitt vergleichbar sein muss. Diese Schlüsse sind durchaus verbindlich. Für den einzelnen Typ (Fahrer und oder Fahrzeug) selbstverständlich nicht. Erfasst man diese Werte, kann man nur eine Aussage über dessen Abweichung von den vergleichbaren Durchschnittswerten machen.

Richtig interessant wird der Vergleich fossil zu EE. In beiden Fällen müssen die Anlagen selbst selbstverständlich mit Energie und materielle Ressourcen erst einmal erstellt werden. Hier kann man penibel alles in kg und kWh erfassen und vergleichen.

Danach, sieht es allerdings doch sehr unterschiedlich aus. Während alle fossilen "Kraftwerke" - wenn sie denn Energie produzieren sollen - permanent irgendwelche fossile Ressourcen (Erdgas, Erdöl und div. Kohle) verbrennen - aufwendig gekühlt werden müssen - was wiederum Energie erfordert, entgehen die EE (WKA & PV) diesem Zwang. Im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken, deren Faktor (negativ) stets kleiner 1 ist (in der energetischen Gesamtbetrachtung), haben WKA & PV einen positiven Faktor. Je besser die Umwandlung funktioniert, desto höher ist der stets positive Faktor.

Sowohl in das Fahrzeug selbst, als auch in die Antriebsenergie von e-mobilen (gleichgültig ob nun mit oder ohne Batterie) fließt zunehmend ein immer größerer Anteil EE. Das diese anfänglich benötigte Energie nur aus fossilen Quellen stammen kann, ist logisch. Schließlich wurde die intensive Nutzung solarer Energie erst in diesem Jahrhundert begonnen. Wenn also inzwischen bereits doppelt soviel EE im Weltstrommix stecken, als aus der gesamten nuklearen Energieerzeugung, wird klar inzwischen "steckt dieser Anteil" selbstverständlich in allen Bereichen, die Energie benötigen. Also auch im Diesel und Benzin. Das ist nur logisch. Stellt man nun nach und nach die Transportenergie auf die unterschiedlichen Formen elektrischer Energie um, vermeidet die Umwandlungsverluste die bei der Erzeugung von Benzin und Diesel zwangsläufig entstehen, stehen diese Kapazitäten selbstverständlich direkt für elektrischen Antrieb zur Verfügung. Dabei ist offen ob dies nun als synthetischen Kraftstoffe, Fahrstrom oder als Ladeenergie am Ende genutzt werden.

Geht man von der Tatsache aus, alle fossile Brennstoffen sind "endlich" und werden bei den gigantischen Verbrauchswerten keinesfalls noch in den nächsten 200 Jahren so massiv und besonders so billig zur Verfügung stehen, bleibt unseren Nachkommen sowieso nichts anderes übrig, als zu nutzen was täglich verschwenderisch - wenn auch in geringer Energiedichte auf den Planeten niedergeht - clever zu nutzen.

"Wir" können ihnen das leichter machen, indem wir jetzt schon massiv umstellen - noch ist reichlich fossile Energie vorhanden - oder "wir" verbraten weiter diese Vorräte sinnlos und machen es unseren Nachkommen sehr schwer oder eventuell unmöglich auch nur im Ansatz so zu leben wie ein verhältnismäßig kleiner Anteil der 7,5 Milliarden Menschen es derzeit noch tut...

Nein liebe Teeernte, ich möchte mit Dir keinesfalls diskutieren, dazu fehlt es mir am erforderlichen Intellekt und ganz sicher auch an dem umfassenden Wissen über welches Du sichtlich verfügst.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 26. Apr 2018, 12:04

H2O hat geschrieben:...daß man überrschlagen kann, daß etwa 20 Mio Fahrzeuge jeweils 40 kWh verbraten, wenn sie täglich etwa 1 Stunde in der Stadt gefahren werden.
Entschuldigen Sie meine Beharrlichkeit - jeweils 40 kWh - wenn sie - täglich etwa 1 Stunde - in der Stadt gefahren werden :?:

Woher stammt dieser Wert und welche Strecke wird da von jedem Fahrzeug zurückgelegt ? Selbst wenn man annimmt der Durchschnitt würde mit 40 kWh "nur" 100 km fahren können, würden weniger als die halbe derzeitige PKW-Flotte täglich 2.000.000.000 km fahren ? Wenn das ein Durchschnittswert sein soll, kann man den auch auf ALLE Fahrzeuge (PKW) hochrechnen das wären dann 4.600.000.000 km/d oder 1.679.000.000.000 km/a (bei 365 tägiger Nutzung !)

KBA hat geschrieben:15. Juni 2017. Die jährliche Gesamtfahrleistung der in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge (Kfz) stieg im Jahr 2016 auf 725,8 Milliarden Kilometer [725.800.000.000 km] (+1,4 % zum Vorjahr).
Die Differenz zwischen Ihrer Annahme liegt bei 953.200.000.000 (953,2 Milliarden km) wobei das KBA von allen KFZ ausgeht und für PKW feststellt :
KBA hat geschrieben:Die Gesamtfahrleistung der Pkw belief sich 2016 auf insgesamt 625,5 Milliarden Kilometer (+1,1 % zum Vorjahr). Jeder Pkw fuhr dabei durchschnittlich 14.015 Kilometer
Hier senke ich die Zahl absichtlich - täglich 100 km (auf der Basis 40 kWh/100km) würde bei 52 * 5 Tagen (Sa & So = Null) selbst unter dieser Annahme bedeuten jeder PKW fährt durchschnittlich 26.000 km/a - was sehr deutlich über den Angaben des KBA liegt. Kommt noch hinzu, die durchschnittliche Nutzung der gesamten PKW-Flotte liegt bei ca. 2 bis 3 %/a. Es gibt sehr detaillierte Aufstellungen über die unterschiedlichen Nutzergruppen und deren täglichen Fahrleistung. Wenn man abschätzen möchte - das noch unter der Voraussetzung, alles ließe sich 1:1 in die Zukunft fortschreiben, muss man notgedrungen die schon bekannten Zahlen nutzen.

Könnte es den sein, dass Sie schlicht von einer zu hohen Durchschnittsleistung ausgehen ?
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Do 26. Apr 2018, 17:19

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 Apr 2018, 12:23)

Liebe Teeernte ich möchte es freundlich formulieren - was soll mir und sicher auch allen anderen hier - die "stillen" Leser eingeschlossen - Deine Aufstellung ( Mo 23. Apr 2018, 21:25 ) - die zumindest mir etwas seltsam und weitgehend unverständlich erscheint, denn sagen :?:

Vermutlich schafft es mein arg begrenzter Verstand nicht die richtigen Schlüsse aus Deinem Werk zu ziehen.



Hallo, Ratlos,

ich versuch Dir zu helfen - auch wenn wir verschiedene Ansichten haben. Ja ich schau aufs Geld.

Du möchtest gern auf Ökologie und Erneuerbare Energie schauen. Jeder wie er will.... kein Problem.

Also - mein "Spritsystem" wird irgendwann so teuer - dass man auf Erneuerbaren Sprit umschaltet..... der Verbraucher wird es nicht merken - die Plörre ist die selbe...nur es kommt dann nicht mehr aus einer Raffinerie (ÖL-Destillat) sondern aus einer Hydriereinrichtung die CO2 und H2 "verbraucht ".

Das CO2 wird aus Verbrennungsanlagen gewonnen - und statts im Boden verpresst nun in Sprit gewandelt - da "Abfallstoff" gibts das Kostenfrei //oder es gibt sogar noch Geld dazu.

Das H2 wird dann sicher aus Ökologischem Windstrom aus Wasser DANN "gemacht" - wenn der Strom "übrig" ist. (ZUKUNFT - 30...40 Jahre)

Somit wird Benzin//Diesel//Flugzeugsprit aus CO2 und Wasser + STROM bestehen.... Es ändert sich nur der "Hersteller" - und kommt nicht mehr aus dem Boden.

Vorteil >> Alles bleibt ....herkömmlich (Tankstelle....Transport...) Autos (sicher wird im Abgas und Motorentechnik weiterentwickelt) -VERBRENNER.

VARIANTE Teeernte.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

nun zu Elektroautos. ich mach es mal unwissenschaftlich Einfach..... - Stell Dir einfach statt Stromkabel ein Wasserrohr (Ohne Speicher = Wasserturm) vor.

Soviel wie vorn reingegossen - fliesst hinten wieder raus. Q= A* c Die Menge Q (Transportmenge) = Fläche * Fliessgeschwindigkeit
(Stell Dir einen Stock vor - den Du durch ein Loch schiebst - hinter dem Loch kommt so viel "Holz" - wie schnell Du schiebst - und wie dick der Stock ist.)

Die DICKE der Leitung ist beim Strom ebenfalls der Querschnitt des Kupfer-Kabels. (DAS Kupfer - ,....nur wir brauchen einen HIN und ein Rückweg...)

Die Fliessgeschwindigkeit beim Wasser wird durch den Wasserdruck (Druckdifferenz Einfüllstück Auslauf) - beim Strom die Volt - Zahl. (Das ist beim Strom die Isolierungsdicke des Kabels)

Die Volt zahl im Netz ist genormt - Du kennst sicher STARK-Strom 360-380V und Haushaltsstrom/Lichtstrom 220V-240V.

Der Lichtstrom hat eine "dünne" Isolierung....der Stark//Kraft- Strom eine etwas dickere. Hat man das Kabel einmal verlegt - kann man am Kabel nichts mehr machen.

Nicht an der "Dicke" des Kupfers und nicht an der "Dicke" der Isolierung . (Eingegraben...Eingemauert....)

Das Kabel hat eine "Lebensdauer" von ungefähr 80 Jahren - dann muss es neu gezogen werden. Bisher wurde das Kabel ausser Haus vergraben und ein neues irgendwo daneben vergraben. Das braucht Unmengen Kupfer - ist aber gegen einen Kupferabbau in der Strasse immer noch preiswert. Hier wird man später mal einen Trog oder Rohrzuganlagen bauen) (NEBENBEI)

Wir kommen zurück auf das bereits verlegte Kabel. >> Unsere Altvorderen haben schon an einen Mehrverbrauch von Strom gedacht - statt unseren 3-4 kWh Normalverbrauch kann die GANZE Strasse auch mal 6 kWh - jede Wohnung ziehen.... Oder EINER 30kWh - und andere (viele) dann nur 3.

Das KAbel //Rohr ist für MEHR (wir kommen auf das Beispiel OBEN zurück ......Wasser) Mehr kommt einfach aus der LEITUNG nicht RAUS//Mehr passt NICHT DURCH !

Man MUSS ein neues verlegen. - Grösserer Querschnitt des Kupfers // UND oder höhere Spannung >> Isolierung..


VERGLEICH : Das ist ungefähr so - wie wenn ich in der Gaststätte "tanken" wollte - die DICKSTE Leitung ist ein Strohalm. .....ich müsste 3 Stunden warten - ehe der Tank voll ist.

GEANAU So ist es mit nem Stromauto.

Dickes Rohr (LEITUNG) - Schnell - Ladegerät = da passen in der STUNDE 110 kW DURCH. ....und das Elektroauto kann damit voll geladen werden innerhalb einer Stunde .


Für unsere E-Dosen //ElektroAutos bei einer Quote von 100% - müssten also ALLE KABEL über die DER Strom (für das E-Auto) fliesst erneuert werden.....bis hin in die Garage.

Du willst ja nicht - kaltes Wasser haben - wenn Du einen ElektroDurchlauferhitzer hast...und das Auto grad Strom braucht.

Im MOMENT benötigen wir im Haushalt (vergleichsweise) wenig Strom, so dass die Versorgungsleitungen wenn ALLE das 10 Fache nehmen - nicht reichen.

Wird DANN (in 10 Jahren ) auch noch das HEIZEN mit Erdöl/GAS reglementiert (Teuer/Regelungen...Messungen) - muss man dann NOCHMAL ein NEUES Kabel verlegen - damit wir mit Strom heizen ??

DAS sollten wir also erst mal klären. >> HEIZEN mit ÖL // GAS ? (ist das selbe wie zum Auto fahren)

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Für manche Wohngebiete ist das KAbel grade neu. - Muss also ein "Dickeres" verlegt werden - werden die Stadtwerke eine volle Umlage machen....

JEDER Anschluss NEU - ? VIERFACH / Zehnfach so DICK wie JETZT........ die kassieren im Moment ca 20 % des Strompreis.

Einfamilienhäuser selbst - wird es nicht gross treffen - wer so einen Anschluss haben will - Ladesäule 10.000 Eu .....und Anschlusskabel und Montage in die Garage 1400 Eu.

Der HAUSAnschluss sollte eigentlich reichen.....

Bei Mehrfamilienhäuser und 10 Wohnparteien ++ ... - muss selbst der Anschluss und der Anschaltkasten mit den Zählern (fasst IMMER) getauscht werden...
(Draussen Säulen und Kabel im Gehweg.)

Meine Schätzung sind dann 150 kG Kupfer je Haushalt - innerhalb der Nächsten Jahre in der Erde vergraben. >> Lebensdauer 80 Jahre.

Dann hat die NÄCHSTE Generation ein NEUES KABEL zu ziehen....

Übersetzt - statt Öl aus der Erde zu verbrauchen - tauschen wir - gegen KUPFER in die Erde Graben.

>>>>>STROM hört an der DOSE nicht auf ! Mit E-AUTO ist DAHINTER (hinter der DOSE) alles KABEL (TRAFO/LEITUNG/ MAST) in doppelt //vierfach zu TAUSCHEN !!!
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Do 26. Apr 2018, 17:25

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 Apr 2018, 13:04)

Entschuldigen Sie meine Beharrlichkeit - jeweils 40 kWh - wenn sie - täglich etwa 1 Stunde - in der Stadt gefahren werden :?:

Woher stammt dieser Wert und welche Strecke wird da von jedem Fahrzeug zurückgelegt ? Selbst wenn man annimmt der Durchschnitt würde mit 40 kWh "nur" 100 km fahren können, würden weniger als die halbe derzeitige PKW-Flotte täglich 2.000.000.000 km fahren ? Wenn das ein Durchschnittswert sein soll, kann man den auch auf ALLE Fahrzeuge (PKW) hochrechnen das wären dann 4.600.000.000 km/d oder 1.679.000.000.000 km/a (bei 365 tägiger Nutzung !)

Die Differenz zwischen Ihrer Annahme liegt bei 953.200.000.000 (953,2 Milliarden km) wobei das KBA von allen KFZ ausgeht und für PKW feststellt :Hier senke ich die Zahl absichtlich - täglich 100 km (auf der Basis 40 kWh/100km) würde bei 52 * 5 Tagen (Sa & So = Null) selbst unter dieser Annahme bedeuten jeder PKW fährt durchschnittlich 26.000 km/a - was sehr deutlich über den Angaben des KBA liegt. Kommt noch hinzu, die durchschnittliche Nutzung der gesamten PKW-Flotte liegt bei ca. 2 bis 3 %/a. Es gibt sehr detaillierte Aufstellungen über die unterschiedlichen Nutzergruppen und deren täglichen Fahrleistung. Wenn man abschätzen möchte - das noch unter der Voraussetzung, alles ließe sich 1:1 in die Zukunft fortschreiben, muss man notgedrungen die schon bekannten Zahlen nutzen.

Könnte es den sein, dass Sie schlicht von einer zu hohen Durchschnittsleistung ausgehen ?


Ich mache es einmal kurz. Eine Autoflotte muß das nicht jeden Tag tun, kann es aber tun. Ist auch nur die Hälfte, die ansatzgemäß so beschäftigt wird. Und die soll selbstverständlich am Folgetag wieder bereit sein. Ich sehe die Autohorden, die morgens und abends hin und her pulsen, immer mit 1 Menschen besetzt.

Die Durchschnittsleistung gilt bei ungehinderter Fahrweise und ohne Nebenaggregate bei Sonnenschein und trockenem Wetter. Ich habe gelernt, daß wir mit dem Benzinverbrauch veralbert werden (nur mein kleiner LUPO 3L hält Wort). Und die größeren Fahrzeuge wiegen auch mehr, verbrauchen auch mehr, wenn man immer wieder beschleunigen muß.

Ich traue meinen Abschätzungen eher über den Weg, schon weil sie so einfach sind, als irgendwelchen anderen Kolonnen von Zahlen. Tja, und dann sind 80 GW für 10 Stunden gefällig.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 27. Apr 2018, 08:21

@Teeernte @to whom it may concern :p

nur mal schnell Dein
Teeernte hat geschrieben:Meine Schätzung sind dann 150 kG Kupfer je Haushalt - innerhalb der Nächsten Jahre in der Erde vergraben. >> Lebensdauer 80 Jahre.
Dann hat die NÄCHSTE Generation ein NEUES KABEL zu ziehen....
Übersetzt - statt Öl aus der Erde zu verbrauchen - tauschen wir - gegen KUPFER in die Erde Graben.
a) die "mittlere Lebenserwartung" von Leitungen, Kabel, Verteilungen liegt bei 25 Jahren.

b) wer Kabel erneuert - die elektrischen Leiter in Kabeln bestehen in der Regel aus Kupfer, Aluminium - kann, was das enthaltene Kupfer, Aluminium angeht von vollen Recycling ausgehen. Recycling-Kupfer und Aluminium sind qualitativ den direkt aus Rohstoffen erzeugten Losen ebenbürtig. Wo also ist da das Problem :?:

Wer wissen will wo heute schon Leitungen verbaut sind, kann das problemlos im WEB nachschlagen. In einem aktuellen PKW sind 2 km Leitungen verbaut. In einer A380 sind das schon mal 500 km. Das Szenario welches Du an die Wand malst, existiert also schon. "Wir Europäer" verbrauchen 4mal so viele Ressourcen wie der "Rest der Welt" - ausgenommen die Amis, die bringen es auf das achtfache.

Was meinen Hausanschluss angeht - alle in unserem Ort - es sei denn es handelt sich um Mehrfamilienhäuser, Handwerk oder Landwirtschaft - ist mit 3 x 80A abgesichert. Drehstromanschluss Außenleiter 400 V / 230 V. Je nach cosφ also für (theoretische) maximale Dauerleistung 55 kW. Hätte ich z.B. einen el. Durchlauferhitzer müsste ich den meinem EVU melden. Diese Dinger haben meist 18 ... 24 kW - müsste man die verbieten wenn jeder so was hätte ? Nur wenn alle immer zum exakt selben Zeitpunkt eingeschaltet werden - das ist aber schlicht Blödsinn. Zum einen hat nicht jeder der (2016) ~41 Millionen Haushalt so ein Ding und selbst wenn alle morgens Duschen gibt es dennoch einen "Gleichzeitigkeitsfaktor" Zwischen dem Einschaltstrom und dem Dauerstrom gibt es sehr relevante Unterschiede.

So ist das auch mit den e-Mobilen - von denen es derzeit weniger als 100.000 gibt und selbst wenn es denn mal 2050 46 Millionen davon gäbe, läge der Mehrbedarf bei ca. 90 TWh/a was einer Erhöhung des Gesamtstrombedarfs von etwa 15 % entspricht. Was da durch nichtmehr notwendige Herstellung von Benzin und Diesel "frei wird", ist nicht enthalten. In diesem Jahr beginnt übrigens das "Rollout" der sog. "Smartmeter" begrenzt auf Haushalte mit mehr als 6.000 kWh/a. Damit kann dann die Entnahme und damit auch der Bezugszeitpunkt und Bezugspreis angepasst werden. Die Dinger sind fernsteuerbar und damit lässt sich die zunehmende Auslastung sowohl erfassen und auch regeln.

"Wir" leben in D einem Land, das den größten Teil seines Einkommens aus hochwertiger Technologie generiert - da sollte auch das "Problem" der Ladepunkte lösbar sein - besonders, was hier immer verdrängt wird, wenn zwischen 2018 und 2050 "zur Anpassung" mehr als 30 Jahre liegen - einmal ganz davon abgesehen, die Form der Mobilität ist generell im Wandel und ob da mal tatsächlich +46 Millionen private e-Mobile ebenfalls zu 97% herumstehen, ist doch mehr als unwahrscheinlich - aber geht doch, wie die Zahlen erkennen lassen ....

Ach ja liebe Teeernte, über das "Röhrenmodel" um el. Strom zu verstehen bin ich beruflich durchaus hinaus - was bist Du eigentlich von Beruf - falls Du dieses Geheimnis lüften möchtest :?:
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 27. Apr 2018, 13:24

Hallo.
Da ich als Berufskraftfahrer beruflich einigermaßen eingespannt bin und daher teilweise erst und nur am Wochenende daheim bin, deshalb komme ich erst jetzt dazu zu antworten. Für diesen Umstand bitte ich daher um etwas Nachsicht. Ich will ja auf dem Laufenden sein und naturgemäß habe ich daher in Sachen Lesen einiges nachzuholen. Deshalb bin ich zwar dann in der Regel für etwas kürzere Texte sehr dankbar, aber einige Themen (fast alle) benötigen nunmal etwas längere Erklärungen und ausführliche Erläuterungen. Da ich aber vorher wissen möchte, worüber ich rede, werde ich mir auch etwas ausführlichere Erklärungen reinziehen (müssen).

Wenn ich mit jemandem über ein bestimmtes Thema diskutiere, geht es mir weniger darum, ihn zu überzeugen - denn er dürfte ja in seiner Meinung recht fest sein ... zu überzeugen ist da wohl weniger. Sondern mir geht es eher darum, anderen zu helfen, daß diese sich einen eigene Meinung bilden können. Zu diesem Zweck werde ich ihnen soviel Informationen liefern müssen, daß sie das befähigt dazu - dieses entspricht meinem Verständnis. Daß dann schonmal der ein oder andere dabei ist, der über ein gewißes (Grund-) Wissen verfügt und ich ihn daher langweile, ... geschenkt!
H2O hat geschrieben:Sagt Ihnen die Rechnung (20*10**6)*(40*10**3 Wh)/(10h) etwas? Mir schon: 80 GW. Kurz genug?
@ H2O:
Sagt Ihnen die Formel: Fg = M x G etwas?
    ... oder: VO (EWR) 3821/85?
... mir schon! Ersteres ist die Formel zur Gewichtskraft, mit der ich die Ladung senkrecht zur Ladefläche absichern muß.
    (Ladungsmasse * Erdbeschleunigung)
Beim zweiten handelt es sich um die EWG-Verordnung bezüglich des Kontrollgerät im Lkw.
    ... als bitte nicht mit derartigem und kurzem Fachwissen nerven - das könnte arrogant wirken.
Aber nun zuzück zum Thema, marsch, marsch!

Wenn man dies hier so alles konsequent liest, könnte man zu dem Schluß kommen, daß dies Ganze mit dem Elektroauto doch gar nicht so richtig ist. Einerseits wird dem Staat nicht zugetraut, daß er es richtig anpackt (Ladestationen, etc.), andererseits wird aber auch der Wirtschaft ... wird unseren Unternehmen nicht richtig zugetraut, daß sie es auch wollen. Auch wird bezweifelt, daß oder ob das Leitungsnetz dafür ausgelegt ist? Unabhängig der Rechnungen, die umherschwirren, ... ich werde zwar immer vom höchsten Standart ... von der höchsten Belastung ausgehen müssen, aber warum sollte ein herkömliches laden ... eine "normale" Nutzung nicht möglich sein.

Schauen wir etwa nach Norwegen:
    dort werden Elektrofahrzeug nicht nur zu Hause geladen, sondern während des Parkens. Und doch ist der Elektro-Boom in Norwegen ungebrochen. Auch deshalb, weil der Staat die Elektromobilität fördert. So sind dort beim Kauf eines sauberen Autos keine Steuern fällig. Eine sehr geringe Kraftfahrzeugsteuer ist ebenfalls unter den Vergünstigungen, wie auch die kostenfreie Nutzung der Mautstraßen. Im vergangenen Jahr hatten daher von allen dort neu angemeldeten Autos lediglich etwa 45 Prozent einen Diesel- oder Benzinmotor.
Was dies aber wohl eher aufzeigt:
    Und da die Elektro-Autos dort so beliebt sind - auch weil Ladestationen an Parflächen aufgestellt werden (Bild), heißt dies einerseits jawohl, daß sich die Autoindustrie auf einheitliche Steckertypen geeinigt haben muß. Andererseits kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß schon beim Bau und Planung des dortigen Stromnetzes ein derartiges Szenario vorausgeplant wurde.
Fazit:
    bei dem ganzen Für und Wider, geht es wohl weniger um das Wollen der Industrie oder der Verbraucher, sondern eher um das Wollen seitens Politik!

    Der Verbraucher entscheidet ökonomisch! Das heißt:
      wenn E-Autos entsprechend gefördert werden, werden diese seitens der Verbraucher auch nachgefragt. Wenn der Verbraucher E-Autos nachgefragt, wird die Industrie diese auch anbieten müssen. Denn sie wollen das Feld nicht vollkommen Tesla überlassen - sie wollen ja Umsatz machen.
    Selbiges gilt ebenso für einheitliche Stecker:
      E-Autos werden entsprechend gefördert - E-Autos werden gekauft - Ladestationen werden entsprechend errichtet werden (müssen) - die Industrie wird sich auf einheitliche Stecker einigen müssen. usw.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Fr 27. Apr 2018, 13:42

@Neandertaler

Mich nerven ewig lange Geschichten, wenn ich mit einer Gleichung schon zum Kern eines Problems vordringen kann.

Norwegen ist ein sehr reiches Land, das Öl und Gas fördert und verkauft, und das über Wasserkraft jede Menge Strom rund um die Uhr exportiert, ohne ein Windrad oder Photovoltaik-Feld aufstellen zu müssen. Mit staatlicher Förderung der Elektromobilität und aufgebauter Infrastruktur. Ein reicher Staat eben. Dieser kurze Absatz sollte Ihnen erklären, warum dort Elektromobile Trumpf sind... und warum dies eben hier (noch) nicht so ist... trotz 5.000 € Förderung für einen Stromer.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 27. Apr 2018, 15:31

Hallo H2O.
Es ging mir nicht darum zu sagen, Deutschland soll es ebenso mach wie Norwegen - die Voraussetzungen sind hier wie da ja andere ... schon klar! Auch nicht, zu fragen und zu sagen warum etwas nicht geht - oder: erst alle Fragen müssen beantwortet werden, bevor etwas in der ein oder der anderen Richtung geschieht. Es ging mir einzig und alleine darum aufzuzeigen, daß etwas geschieht, wenn etwas gewollt ist.
    ... daß alles von einer gewißen Reihenfolge abhängt, die nach bestimmten (ökonomischen) Gesetzen abläuft.
Welche hellseherischen Fähigkeiten muß ich besitzen, daß ich schon heute sagen kann, wie das ein oder andere in .. sagen wir mal: 20 Jahren sein wird?
H2O hat geschrieben:Mich nerven ewig lange Geschichten, wenn ich mit einer Gleichung schon zum Kern eines Problems vordringen kann.
Das mag durchaus sein!
Aber,
    ... wenn ich, als Außenstehender ... als Laie, nicht über das nötige Hintergrundwissen verfüge, weiß ich nicht, wie der Schreiber zu diesem oder jenem Ergebnis kommt - ich muß ihm entweder glauben oder ich laß es. Da ich den Zusammenhang aber verstehen will, darum sind mit teilweise längere Texte (mit nachvollziehbaren Schritt-für-Schritt-Erläuterungen) viel lieber (und hilfreicher), als eine recht kurze, aber (für mich) nichts sagende Formel - sei sie auch noch so prägnant ... ich kann's ja nicht beurteilen.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Fr 27. Apr 2018, 16:11

Der Neandertaler hat geschrieben:(27 Apr 2018, 16:31)

Hallo H2O.
Es ging mir nicht darum zu sagen, Deutschland soll es ebenso mach wie Norwegen - die Voraussetzungen sind hier wie da ja andere ... schon klar! Auch nicht, zu fragen und zu sagen warum etwas nicht geht - oder: erst alle Fragen müssen beantwortet werden, bevor etwas in der ein oder der anderen Richtung geschieht. Es ging mir einzig und alleine darum aufzuzeigen, daß etwas geschieht, wenn etwas gewollt ist.
    ... daß alles von einer gewißen Reihenfolge abhängt, die nach bestimmten (ökonomischen) Gesetzen abläuft.
Welche hellseherischen Fähigkeiten muß ich besitzen, daß ich schon heute sagen kann, wie das ein oder andere in .. sagen wir mal: 20 Jahren sein wird? Das mag durchaus sein!
Aber,
    ... wenn ich, als Außenstehender ... als Laie, nicht über das nötige Hintergrundwissen verfüge, weiß ich nicht, wie der Schreiber zu diesem oder jenem Ergebnis kommt - ich muß ihm entweder glauben oder ich laß es. Da ich den Zusammenhang aber verstehen will, darum sind mit teilweise längere Texte (mit nachvollziehbaren Schritt-für-Schritt-Erläuterungen) viel lieber (und hilfreicher), als eine recht kurze, aber (für mich) nichts sagende Formel - sei sie auch noch so prägnant ... ich kann's ja nicht beurteilen.


Ach so; das kann ich schon verstehen. Nun, ich hatte das Gefühl, daß meine hübsch aufbereitete Ableitung ganz einfach nicht gelesen worden ist, und da habe ich sie eben in einer Zeile zusammen gefaßt. Gewurmt hat mich, daß niemand ... niemand... die erläuterte einfachste Ableitung zur Kenntnis genommen oder qualifiziert Zweifel angemeldet hatte. Klar kann man die anzweifeln, wenn auch wohl nicht im Kern.

Hier war sie doch, die einfache Überschlagsrechnung.
viewtopic.php?f=14&t=64989#p4183227
Dazu muß man kein Hellseher sein; allenfalls kann man die Anzahl der Fahrzeuge in 2050 anzweifeln, oder ihre Leistungsaufnahme im Fahrbetrieb. Wobei ich aus gemachter Erfahrung mit der höchstmöglichen Unvernunft rechne.

Aber jetzt sind die Dinge ja geklärt, wenn auch etwas mühsam.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 27. Apr 2018, 16:20

Hallo H2O.
H2O hat geschrieben:Ach so; das kann ich schon verstehen. Nun, ich hatte das Gefühl, daß meine hübsch aufbereitete Ableitung ganz einfach nicht gelesen worden ist, und da habe ich sie eben in einer Zeile zusammen gefaßt. Gewurmt hat mich, daß niemand ... niemand... die erläuterte einfachste Ableitung zur Kenntnis genommen oder qualifiziert Zweifel angemeldet hatte. Klar kann man die anzweifeln, wenn auch wohl nicht im Kern.

Aber jetzt sind die Dinge ja geklärt, wenn auch etwas mühsam.
    Mühsam ist aller Laster Anfang!
Obwohl mich zuweilen das Gefühl beschleicht, daß ich und meine Texte auf der indizierten Liste einiger stehen dürfte, ...
    ... sei versichert: im Gegensatz zu einigen andern, bin ich ständig bemüht, nicht nur anderen ihre eigene Meinung zuzubilligen, ... daß sie diese auch äußern können, sondern, ich werde sie auch lesen - bevor ich mich mit ihm unterhalte.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Fr 27. Apr 2018, 16:49

immernoch_ratlos hat geschrieben:(27 Apr 2018, 09:21)

@Teeernte @to whom it may concern :p

nur mal schnell Dein a) die "mittlere Lebenserwartung" von Leitungen, Kabel, Verteilungen liegt bei 25 Jahren.

"Wir" leben in D einem Land, das den größten Teil seines Einkommens aus hochwertiger Technologie generiert - da sollte auch das "Problem" der Ladepunkte lösbar sein - besonders, was hier immer verdrängt wird, wenn zwischen 2018 und 2050 "zur Anpassung" mehr als 30 Jahre liegen - einmal ganz davon abgesehen, die Form der Mobilität ist generell im Wandel und ob da mal tatsächlich +46 Millionen private e-Mobile ebenfalls zu 97% herumstehen, ist doch mehr als unwahrscheinlich - aber geht doch, wie die Zahlen erkennen lassen ....

Ach ja liebe Teeernte, über das "Röhrenmodel" um el. Strom zu verstehen bin ich beruflich durchaus hinaus - was bist Du eigentlich von Beruf - falls Du dieses Geheimnis lüften möchtest :?:


....ich meinte die Elt- Kabel in der Erde. Du bekommst die alle25 Jahre neu ?

Für 1000 Einwohner rechnet man 1MW zur Versorgung. Darauf ist Erzeugung und Transport ausgelegt. (Kabel/Leitungen..)

Die Steigerung kannst du nun selbst ?

Privat - PKW Besitz ...ist mE. - Vertrauen (BZW Nichtvertrauen in die Regierung) in D. - deshalb >> SUV Kauf.

Das ist - wie ein FamilienLEO . Immer Einsatzbereit....ein "Fahrer" hat immer Bereitschaft. (Vollgetankt, repariert, die richtigen Reifen drauf)
(Weniger Bund wird mit dauerAlarm der Medien ersetzt. ....die Russen kommen... oder im Aldi gibts kurz ein Sonderangebot für Wischlappen.)



Beruf.... hmmmm - im Moment - dicke Kabel in die Erde bringen zu lassen.. :D :D :D
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Fr 27. Apr 2018, 17:04

Der Neandertaler hat geschrieben:(27 Apr 2018, 14:24)

Schauen wir etwa nach Norwegen:
    dort werden Elektrofahrzeug nicht nur zu Hause geladen, sondern während des Parkens. Und doch ist der Elektro-Boom in Norwegen ungebrochen. Auch deshalb, weil der Staat die Elektromobilität fördert. So sind dort beim Kauf eines sauberen Autos keine Steuern fällig. Eine sehr geringe Kraftfahrzeugsteuer ist ebenfalls unter den Vergünstigungen, wie auch die kostenfreie Nutzung der Mautstraßen. Im vergangenen Jahr hatten daher von allen dort neu angemeldeten Autos lediglich etwa 45 Prozent einen Diesel- oder Benzinmotor.
Was dies aber wohl eher aufzeigt:
    Und da die Elektro-Autos dort so beliebt sind - auch weil Ladestationen an Parflächen aufgestellt werden (Bild), heißt dies einerseits jawohl, daß sich die Autoindustrie auf einheitliche Steckertypen geeinigt haben muß. Andererseits kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß schon beim Bau und Planung des dortigen Stromnetzes ein derartiges Szenario vorausgeplant wurde.
Fazit: [list]bei dem ganzen Für und Wider, geht es wohl weniger um das Wollen der Industrie oder der Verbraucher, sondern eher um das Wollen seitens Politik!


Jaaaaa Norwegen. Die Elektroautos sind dort BILLIGER als die Normalen. Natürlich kann man das auch hier machen. - die Elektroautos die Hälfte billiger machen - als normale. Hier werden ja Jährlich NUR 4 Mio Autos gekauft - 30.000 Eu Durchschnittspreis.

das währen dann 4 mio * 15.000 Eu. - im JAHR. Wem nehmen wir das Geld weg ? - Das Norwegen jede MENGE Ökostrom HAT - und das nach ausserhalb verkauft - ist bekannt ? 16 Cent die kWh?

Gaaaanz nebenbei in der Schweiz gab es auch schon den Elektroboom - Ladestation an Einzelhandel und Arbeit(Kostenfrei durch Arbeitgeber). schon 10 Jahre her.

Die Firma - die die Akkus der PKW vermietete.... wollte die Miete nicht mehr haben... :D :D :D
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon Teeernte » Fr 27. Apr 2018, 17:30

H2O hat geschrieben:(27 Apr 2018, 17:11)
Dazu muß man kein Hellseher sein; allenfalls kann man die Anzahl der Fahrzeuge in 2050 anzweifeln, oder ihre Leistungsaufnahme im Fahrbetrieb. Wobei ich aus gemachter Erfahrung mit der höchstmöglichen Unvernunft rechne.

Aber jetzt sind die Dinge ja geklärt, wenn auch etwas mühsam.


Der Tesla ist in 2h Vollschub alle. ....und wenn die Bundesregierung die hälfte vom Auto bezahlt - 200kWh könnt man als Zweitwagen nehmen.
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Re: öffentliche "Ladepunkte"

Beitragvon H2O » Fr 27. Apr 2018, 17:36

Teeernte hat geschrieben:(27 Apr 2018, 18:04)

Jaaaaa Norwegen. Die Elektroautos sind dort BILLIGER als die Normalen. Natürlich kann man das auch hier machen. - die Elektroautos die Hälfte billiger machen - als normale. Hier werden ja Jährlich NUR 4 Mio Autos gekauft - 30.000 Eu Durchschnittspreis.

das währen dann 4 mio * 15.000 Eu. - im JAHR. Wem nehmen wir das Geld weg ? - Das Norwegen jede MENGE Ökostrom HAT - und das nach ausserhalb verkauft - ist bekannt ? 16 Cent die kWh?

Gaaaanz nebenbei in der Schweiz gab es auch schon den Elektroboom - Ladestation an Einzelhandel und Arbeit(Kostenfrei durch Arbeitgeber). schon 10 Jahre her.

Die Firma - die die Akkus der PKW vermietete.... wollte die Miete nicht mehr haben... :D :D :D


Ich vermute jetzt einmal ganz ungeprüft, daß Stromer auch nicht gerade der ganz große Renner in der Schweiz sind... trotz der vorgehaltenen Ladeinfrastruktur. Das hätte sich doch wohl herum gesprochen auch bis Norddeutschland.

Wollte der Vermieter keine Batterien mehr vermieten, weil der Austausch in zu kurzen Abständen erforderlich wurde... oder warum will da jemand kein Geld mehr von seinen Kunden haben? Und warum tun das TOYOTA und RENAULT immer noch?

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