E-Bike

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Kamikaze
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Re: E-Bike

Beitragvon Kamikaze » Di 11. Sep 2018, 06:28

Teeernte hat geschrieben:(10 Sep 2018, 17:55)

Wenn man keine Fahrerlaubnis hat....gibt es nichts zu verlieren


Das ist leider wahr. Fahrradfahrer genießen im Straßenverkehr ein (aus meiner Sicht völlig unverständliches) Maß an Narrenfreiheit. Vergehen können von der Polizei nur dann geahndet werden, wenn der Fahrradfahrer freiwillig (!) kooperiert. Anderenfalls gibt es keinerlei Handhabe oder auch nur die Möglichkeit den Fahrer oder das Rad (und damit den Halter) zu ermitteln. Auch gibt es keine Versicherungepflicht - daher bleiben durch Fahrräder (oder deren Fahrer) geschädigte nahezu immer auf ihrem Schaden sitzen. Insbesondere im Zuge der großflächigen Motorisierung der Fahrräder durch das "Pedelec" (oder "E-Bike") hätte hier ein gesetzlicher Rahmen erstellt werden müssen.
So ist im Prinzip jeder blöd, der sein E-Rad nicht tunt - dem Fahrer, sowie dem Halter kann ja nichts passieren (abgesehen von Unfällen natürlich, wobei das dann die Krankenkasse zahlt - also unterm Strich die Gesellschaft).
Auch ich werde mir für das nächste Jahr ein (natürlich getuntes) E-Bike zulegen. Evtl. sogar mit Verkleidung, damit es bei Regen nicht unangenehm wird. Freie Fahrt ohne Versicherung und Nummernschild. Und das sogar schneller als mein E-Roller... :D :thumbup:
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frems
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Re: E-Bike

Beitragvon frems » Di 11. Sep 2018, 12:04

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Sep 2018, 00:32)

Muss nicht und bringt auch keine Vorteile. Die Hersteller bzw. Vertreiber dieser Tuningchips empfehlen da auch nichts. die Funktionsweiose ist die, dass der Tuningchip der Bordelektronik stets die halbe tatsächliche Geschwindigkeit vorgaukelt. Und so schaltet die Elektronik dann die Unterstützung erst bei 50 km/h ab. Wenn du dann schneller als gewohnt treten musst schaltest du eben einen Gang höher. Natürlich bleibt es dir unbenommen, hinten ein anderes Ritzel einzubauen. Kostet nur ein paar Euro und ist schnell gewechselt, z.B. bei Shimano. Notwendig ist das aber nicht.
Anzusprechen wäre da eher der Sicherheitsaspekt und die rechtliche Seite.

Naja, es war ja vom Gesetzgeber recht unsinnig, bei (S-)Pedelecs das Tempo auf 25 bzw. 45 km/h zu drosseln. So ist man auf der Straße ein fahrendes Verkehrshindernis. Sinnvoller wären da 30/35 sowie 50/55 km/h. Wenn der mündige Fahrer diesen Fehler korrigiert, halte ich das für sehr anständig und nachvollziehbar. Dürfte auch das Unfallrisiko senken, wenn Pkw-Raser dauernd die Radfahrer schneiden.

Gibt übrigens auch nicht nur die Chips, mit denen man das Tacho und damit den Bordcomputer reinlegt. Die sind bloß relativ einfach zu montieren, da man sie nur anschraubt. Besser sind die Modchips, die man in den Motor einbaut und die Steuerung komplett umändert. Dann wird auch die richtige Geschwindigkeit (komplett ohne Drosselung) angezeigt. Hab ich gehört.
Labskaus!

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Tom Bombadil
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Re: E-Bike

Beitragvon Tom Bombadil » Di 11. Sep 2018, 12:04

Gäbe es Regen und Schnee nicht, würde ich mir auch ein E-Bike anschaffen und damit zur Arbeit düsen. Für den Wocheneinkauf bräuchten wir aber trotzdem ein Auto :|
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Teeernte
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Re: E-Bike

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 13:04

Kamikaze hat geschrieben:(11 Sep 2018, 07:28)

Das ist leider wahr. Fahrradfahrer genießen im Straßenverkehr ein (aus meiner Sicht völlig unverständliches) Maß an Narrenfreiheit. Vergehen können von der Polizei nur dann geahndet werden, wenn der Fahrradfahrer freiwillig (!) kooperiert. Anderenfalls gibt es keinerlei Handhabe oder auch nur die Möglichkeit den Fahrer oder das Rad (und damit den Halter) zu ermitteln. Auch gibt es keine Versicherungepflicht - daher bleiben durch Fahrräder (oder deren Fahrer) geschädigte nahezu immer auf ihrem Schaden sitzen. Insbesondere im Zuge der großflächigen Motorisierung der Fahrräder durch das "Pedelec" (oder "E-Bike") hätte hier ein gesetzlicher Rahmen erstellt werden müssen.
So ist im Prinzip jeder blöd, der sein E-Rad nicht tunt - dem Fahrer, sowie dem Halter kann ja nichts passieren (abgesehen von Unfällen natürlich, wobei das dann die Krankenkasse zahlt - also unterm Strich die Gesellschaft).
Auch ich werde mir für das nächste Jahr ein (natürlich getuntes) E-Bike zulegen. Evtl. sogar mit Verkleidung, damit es bei Regen nicht unangenehm wird. Freie Fahrt ohne Versicherung und Nummernschild. Und das sogar schneller als mein E-Roller... :D :thumbup:



Nun....der Radfahrer "haftet/zahlt" - mit seinem Leben/Gesundheit..... für eigene Fehler - aber auch - für die der anderen.

Nachtblind ohne Licht - auf der 2. Spur.... >> Die häufigste Ursache für Kopfverletzungen ist der Alleinunfall.....So verunglücken mehr als die Hälfte aller verletzten Radfahrer allein, also ohne Unfallgegner. https://www.t-online.de/auto/id_7138307 ... lich-.html

Im Jahr 2016 kamen bundesweit 382 Fahrradfahrer im Straßenverkehr ums Leben, wie das Statistische Bundesamt ... mitteilte –
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Re: E-Bike

Beitragvon Kamikaze » Di 11. Sep 2018, 13:25

Teeernte hat geschrieben:(11 Sep 2018, 14:04)
Nun....der Radfahrer "haftet/zahlt" - mit seinem Leben/Gesundheit..... für eigene Fehler - aber auch - für die der anderen.

So, wie auch Motorradfahrer, Quad-Fahrer, oder alle anderen, die ihre eigene Knautschzone sind. ;)

Die häufigste Ursache für Kopfverletzungen ist der Alleinunfall.....So verunglücken mehr als die Hälfte aller verletzten Radfahrer allein, [b]also ohne Unfallgegner

Was soll mir das sagen?
Wie mit jedem anderen Verkehrsmittel auch sollten jene, die es nicht können oder deren Ausrüstung mangelhaft ist die Finger davon lassen.
Wer nachtblind bei völliger Dunkelheit mit dem Motorrad in die Botanik schießt ist genau so selber schuld, wie ein entsprechender Fahrrad- oder Pedelec-Fahrer. Darauf hat aber buchstäblich nur der entsprechende Fahrer Einfluss (wenn man von nicht erkennbaren äußeren Einflüssen, wie z.B. Ölspuren u.ä. absieht).

Btw. liegt der Anteil der Alleinunfälle bei Radfahrern laut Wikipedia bei "nur" 41% und damit deutlich unterhalb der Hälfte. ;) Quelle
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Re: E-Bike

Beitragvon Tom Bombadil » Di 11. Sep 2018, 13:43

Ich sehe hier öfter mal Frauen jenseits der 40/50 Jahre, die mit ihrem E-Bike völlig überfordert sind und wild umherschlingernd versuchen, das Ding unter Kontrolle zu halten. Über kurz oder lang werden die sich den Hals abfahren.
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Re: E-Bike

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 13:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2018, 13:04)

Gäbe es Regen und Schnee nicht, würde ich mir auch ein E-Bike anschaffen und damit zur Arbeit düsen. Für den Wocheneinkauf bräuchten wir aber trotzdem ein Auto :|


Alles geht.... https://goo.gl/images/1sfHzu
und bei Schnee gibts einen Seitenski...
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Re: E-Bike

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 13:48

Kamikaze hat geschrieben:(11 Sep 2018, 14:25)

So, wie auch Motorradfahrer, Quad-Fahrer, oder alle anderen, die ihre eigene Knautschzone sind. ;)



Btw. liegt der Anteil der Alleinunfälle bei Radfahrern laut Wikipedia bei "nur" 41% und damit deutlich unterhalb der Hälfte. ;) Quelle


Auch hier geht die Polizei davon aus, dass viele Alleinunfälle gar nicht erfasst werden und somit eine hohe Dunkelziffer wahrscheinlich ist.[5] Eine umfassende internationale Studie belegt, dass sich die Mehrzahl der Unfälle mit Radfahrern, die deswegen von einem Arzt stationär behandelt werden müssen, ohne Fremdverschulden ereignet haben.[6]

Bei entsprechenden Alleinunfällen spielen vor allem Alkoholeinfluss, Unachtsamkeiten (insbesondere an Kanten oder im oder nahe dem Verkehrsraum stehenden Hindernissen), Fahrbahnschäden, unangepasste Fahrweise (oft im Zusammenhang mit zu hohen Geschwindigkeiten, z. B. an Gefällestrecken) und technische Mängel eine Rolle.
ebenda.
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Re: E-Bike

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 13:56

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2018, 14:43)

Ich sehe hier öfter mal Frauen jenseits der 40/50 Jahre, die mit ihrem E-Bike völlig überfordert sind und wild umherschlingernd versuchen, das Ding unter Kontrolle zu halten. Über kurz oder lang werden die sich den Hals abfahren.



die haben bei der Vollautomatik 100 eu gespart...

https://www.testberichte.de/testsieger/ ... r_151.html

Schaltung....automatik
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Re: E-Bike

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 11. Sep 2018, 17:49

Um herauszufinden ob E-Bikenutzer überdurchschnittlich an sog. "Alleinunfällen" beteiligt sind, reicht die eigene isolierte Beobachtung / Vermutung wohl kaum aus. Da werden wohl alle abwarten müssen bis sich "destatis" dazu mit Auswertung von Fakten meldet. Bislang wurden insgesamt 59.200 sog "Alleinunfälle mit Personenschaden Innerhalb und außerhalb von Ortschaften" (Stand 2016) erfasst. Darin sind 15.283 (25,8 %) Alleinunfälle mit dem Fahrrad (4 Einschl. Pedelecs) enthalten. Aber auch PKW mit 28.716 (48,5 %) sind mehr als "ordentlich" dabei.

Vergleicht man allerdings "Außerhalb und Innerhalb von Ortschaften" haben "außerhalb" die PKW-Fahrer eine wesentlich höhere Neigung auch ohne "Gegner" zu verunfallen.

Wer wirklich wissen möchte was "Sache" ist sollte sich mal mit dem 359 Seiten des PDF Quelle : Statistisches Bundesamt "wissen nutzen" Verkehr - Verkehrsunfälle 2016 näher befassen ODER hier : "Publikationen im Bereich Verkehrsunfälle (destatis)" "umsehen". Es mag ja Gründe geben warum Behörden solche Statistiken erstellen. Aber wie immer ist die "gefühlte Wahrheit" ausschlaggebend...

Ach auch destatis :
Zahl der Woche vom 18.08.2015: 12 % der Verkehrstoten 2014 waren Fahrradfahrer

WIESBADEN – Im Jahr 2014 starben bei Verkehrsunfällen in Deutschland 396 Menschen, die auf dem Fahrrad unterwegs waren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren darunter 39 Benutzer von Pedelecs. Weiterhin wurden bei Verkehrsunfällen 77.900 Fahrradfahrer verletzt. Damit waren 12 % der bei Verkehrsunfällen Getöteten und 20 % der Verletzten als Radfahrer unterwegs.

58 % der getöteten Fahrradbenutzer starben bei Unfällen innerhalb geschlossener Ortschaften, 42 % außerorts. Von den 396 getöteten Fahrradbenutzern waren 71 % männlich und 29 % weiblich. Über die Hälfte (57 %) der getöteten Radfahrer waren mindestens 65 Jahre alt.
Vermutlich wird sich das noch drastisch ändern, wenn nun drei Jahre später die Zahl der Pedelecs ordentlich zugenommen hat. Womöglich kann der teure "Ruheständlerberg" mittels dieser Fahrzeuge deutlich verringert werden. Gerade Beamtenpensionen sind deutlich geeigneter, wenn es darum geht sich die nun gerade nicht billigen Pedelecs anzuschaffen.... :?
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Re: E-Bike

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 20:03

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Sep 2018, 18:49)
Gerade Beamtenpensionen sind deutlich geeigneter, wenn es darum geht sich die nun gerade nicht billigen Pedelecs anzuschaffen.... :?


Ach....für DAS letzte Fahrrad mit Rückenwind ...kann man schon ein oder 2 Scheine mehr raustun.

Die Pedelecs oberhalb 3 000 ...sind sicher kein JedermannRad.

Im Aldi Ausverkauf (Mit Bosch ...500WAkku) nur 800 eu. machbar gewesen. Da kostet bei anderen der Akku ein Eu die Wh....
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Re: E-Bike

Beitragvon Ebiker » Mi 12. Sep 2018, 04:19

Teeernte hat geschrieben:(11 Sep 2018, 14:44)

Alles geht.... https://goo.gl/images/1sfHzu
und bei Schnee gibts einen Seitenski...


Da brauchts keinen Seitenski, nur vernünftige Winterreifen. Ich freu mich schon auf den nächsten Winter mit Glatteisregen, da fahr ich am liebsten :D
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne

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