Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

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Anderus
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Anderus » Mi 16. Aug 2017, 01:27

Fortsetzung


H2O hat geschrieben:(15 Aug 2017, 20:00)
Warum also nicht in Nischenbereichen elektrische Kleinfahrzeuge einsetzen, etwa im Ballungsgebiet. Das ist vermutlich eine ganz preisgünstige Sache, wenn ich etwa einen e.GO Life betrachte, der einigermaßen sicher und "wie ein Auto" eine Strecke von 100 km mit 100 km/h abdeckt.

Einverstanden.

Wer täglich mehr nicht braucht... allerbestens! Dann "tankt" man in der Nacht 20 kWh nach, und ein neuer Tag kann beginnen. 20 kWh wird man ohne besondere steuerliche Zutaten heute für 6 € dem Stromnetz in ~6 Stunden entnehmen können. Auch nicht aufregend! Aber eine Anwendungsnische.

Im Prinzip richtig. Es ist aber eine Luxusveranstaltung. Wer ist schon in der glücklichen Lage sich 2 Autos leisten zu können, eine Garage zu haben und einen Arbeitsplatz, wo Stromer willkommen sind? Das bin ja noch nichtmal ich. (Ich hab z.B. keine Garage, z.Zt. nicht das Geld, und da ich Rentner bin, brauche ich meinen Stinker auch nur einmal im Monat)

Es ist davon auszugehen, das in den nächsten 10 bis 20 Jahren, 50% der Deutschen, sich überhaupt kein Auto mehr leisten können. So kann man Probleme allerdings auch entschärfen.

Wer mehr Reichweite und Transportleistung braucht, der beißt dann eben in den sauren Apfel und kauft einen "Luftverbesserer"....

Über den "Luftverbesserer" habe ich oben schon geschrieben. Jede Annahme, das wir noch Zeit hätten und die Sache zum Sankt Nimmerleinstag verschieben könnten, ist Öl ins Feuer der Dummköpfe und der sichere Tot für die allermeisten Menschen, wenn es denn gemacht wird.

....mit dessen Kaufpreis und dessen Kosten für den Kraftstoffverbrauch.

Die Kosten für den Kraftstoffverbrauch, sind eine Illusion. Sie decken auch nicht ansatzweise die Kosten, die durch solche Stinker verursacht werden. Es ist ein Raubbau an der Natur und eine Rücksichtslosigkeit gegen Tiere und Menschen.

Der Kraftfahrzeugbenutzer muß dann zunächst sein Nutzungsverhalten nicht ändern.

Welch ein Rückfall? Ich bin sprachlos. Wir fangen wieder ganz von Vorne an.

Wenn ich mich nicht grob verlesen haben sollte, dann müßte der Kaufpreis etwa 2.000 € über einem heutigen Diesel liegen, und zusätzlich zum Dieselkraftstoff muß man noch "AdBlue" tanken. Wieviel und wie teuer... das muß man dann eben ertragen.

Und fahren dann mit Vollgas in die Katastrophe? Gute Fahrt!

Vielleicht noch zusätzliche Wartungskosten und Verschleißteile... ist dann eben so. Auf dieser Grundlage erwarte ich auch Benziner als "Luftverbesserer"; denn dann muß auch dieser Verbrenner mit gleicher Elle gemessen werden. Vielleicht wird durch die Kosten für "Luftverbesserer" als Nebenwirkung die Nische für kleine Elektrofahrzeuge aufgeweitet... :)

Das mit den Luftverbesserern, scheint dein Hobby zu sein? Ich habe oben, alles dazu geschrieben. Nein, weder den Diesel, noch den Benziner oder den Gaser, gibt es als Luftverbesserer. Es hätte sie nie in der Anzahl auf den Verkehrswegen geben dürfen. Sie sind Wahnsinn, und bestenfalls zähneknirschend zu tolerieren. Transporte gehören in erster Linie auf die Bahn oder anderer Träger, die mit sauberem und nachhaltigem Strom betrieben werden. Egal was es kostet. Sauberer Transport, betrieben mit sauberem elektrischen Strom, ist in jedem Falle und im Endeffekt, tausenmal billiger, als der Transport oder die Fortbewegung mit Stinkern
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H2O
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon H2O » Mi 16. Aug 2017, 02:26

Anderus hat geschrieben:(16 Aug 2017, 02:27)
...
...
Das mit den Luftverbesserern, scheint dein Hobby zu sein? Ich habe oben, alles dazu geschrieben. Nein, weder den Diesel, noch den Benziner oder den Gaser, gibt es als Luftverbesserer. Es hätte sie nie in der Anzahl auf den Verkehrswegen geben dürfen. Sie sind Wahnsinn, und bestenfalls zähneknirschend zu tolerieren. Transporte gehören in erster Linie auf die Bahn oder anderer Träger, die mit sauberem und nachhaltigem Strom betrieben werden. Egal was es kostet. Sauberer Transport, betrieben mit sauberem elektrischen Strom, ist in jedem Falle und im Endeffekt, tausenmal billiger, als der Transport oder die Fortbewegung mit Stinkern


Nein, so schnell bringt mich nichts aus der Ruhe; das hat sicher mit meiner früheren Berufstätigkeit zu tun. Dann knirschen wir eben noch ein wenig länger mit den Zähnen; Hauptsache die unmittelbare Verdreckung der Atemluft ist beendet, und das dann aber bitte zack-zack. Denn das ist gleich möglich ohne unsere Lebensgewohnheiten sofort ändern zu müssen.

Da erwarte ich auch, daß Mutti die Krallen ausfährt. Die braucht die Luftverbesserer nämlich wegen der versprochenen CO2-Werte. Und sie verlangt dabei nichts Unmögliches, sonden den Stand der Technik.

Ansonsten lassen wir unsere Forscher forschen, Herrn Elon Musk Elektroautos bauen und einige Hunderttausend e.GO Life durch unsere Städte surren. Vielleicht kommen ja noch ein paar gute Ideen dazu, und wenn's aus Japan und Korea ist (Brennstoffzelle).

Die Priorität liegt im Bereich der Energieerzeugung. Von unseren 600 TWh Jahresverbrauch an elektrischer Energie werden erst 32% aus erneuerbaren Energien bereit gestellt. Dann sind 400 TWh elektrische Energie immer noch aus Kohle oder den verbliebenen AKW gewonnen. Die 100 TWh zusätzlicher elektrischer Energie für die Autofahrerei sind dagegen nicht gerade ein Fliegenschiß, aber man kann erkennen, wo der größere CO2-Gewinn eingefahren werden kann. Also vorwärts, marsch!

Politisch nicht ganz einfach: Was machen wir mit den Menschen, die bisher Braunkohle gebaggert und verbrannt haben? Vielleicht reparieren und bauen die dann unsere Verkehrswege zu Wasser und zu Lande für die unterschiedlichen Verkehrsträger Fußgänger, Radfahrer, Auto, Lastwagen, Eisenbahn und Frachtkähne aus. Oder sie bauen Energiespeicher für Wasserstoff, synthetisches Methangas, elektrische Ladungen. Das alles wird gebraucht... je eher fertig, desto besser.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 16. Aug 2017, 09:28

Es wäre doch viel einfacher, mit dem Zug in eine andere Stadt zu fahren und dort dann ein Carsharing-eAuto oder ein Miet-eAuto zu nehmen. Warum muss man unbedingt sein eigenes eAuto mitschleppen? Und sobald sich das mit der schlappen Reichweite der eAutos erledigt hat, wären solche Züge sowieso wieder überflüssig. Das Geld ist besser in der Forschung aufgehoben.
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immernoch_ratlos
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 16. Aug 2017, 09:33

Das wohl größte Hindernis für echten und vernünftigen Fortschritt sind alle, die aus meist niederen Motiven versuchen einen für sie günstigen Status Quo mit allen Mitteln aufzuhalten. Zu jenen gesellen sich Menschen die warum auch immer entweder nicht willens oder in der Lage sind die doch komplexen Zusammenhänge soweit zu durchschauen, dass ihre Entscheidung pro oder contra nachvollziehbar wird.

H2O hat geschrieben:Was machen wir mit den Menschen, die bisher Braunkohle gebaggert und verbrannt haben?
Dazu müsste man erst einmal wissen wie viele Menschen da arbeiten, welchen Berufen sie angehören und welche spezifischen Berufsbilder nicht problemlos "transformierbar" in andere - auch neue entstandene Bereiche. Nun hier sind "wir" doch im Internet und genau da findet sich erst einmal die Zahl der real "Beschäftigten der braunkohleindustrie in Deutschland" als PDF-Download (startet automatisch) Nach der "Statistik der Kohlewirtschaft e.V." beim "Bundesverband Braunkohle DEBRIV" gelistet (also doch "straight from the horse's mouth").

Danach waren "Ende Juni 2017" in D 19.636 Menschen direkt "in Braunkohlekraftwerken und den Tagebaugebieten" beschäftigt. Lang und mittelfristig sind also ~20tausend Menschen betroffen. Das scheint mir eine übersichtliche Anzahl, deren Arbeitsplätze ja selbst unter "optimistischsten Vorstellungen" wohl kaum "über Nacht" verschwinden werden.

Die "Beschäftigten durch erneuerbare Energien in Deutschland" PDF-Download (startet automatisch) (vom BMWi - als "Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2013" gelistet ) summiert für 2013 "Beschäftigung gesamt : 371.400 Beschäftigte und gliedert dies auf Seite 7 entsprechend.

Der Umbruch in der Mobilität - die Veränderungen von Antriebstechniken, autonome Fahrzeuggenerationen, Luftreinhaltung in Städten usw. usf. stellen zum Teil völlig neue Beschäftigungsmöglichkeiten dar. Klar auch, wer ohne formale bzw. abgeschlossene Berufsausbildung ist (das sind wohl 47% der Langzeitarbeitslosen) hat eher geringe Chancen in anspruchsvollen Bereichen überhaupt Beschäftigung zu finden. Schreibt die "Bundesagentur für Arbeit" :
Trotz des Rückgangs der Langzeitarbeitslosigkeit wird beim Blick auf die Strukturen deutlich, dass ein weiterer Abbau eine große Herausforderung darstellt. Rund zwei Drittel aller Langzeitarbeitslosen sind entweder älter als 55 Jahre oder suchen eine Tätigkeit auf Helferniveau.
Daran ist also wohl kaum das Aufkommen von EE und nun die Veränderungen in der Mobilität die Ursache.

Vermutlich eine gute Idee, wer eine Ausbildung bereits abgeschlossen hat, sollte sich in den (garnicht so) neuen Bereichen "umsehen" und wechseln bevor sein aktueller Arbeitsplatz obsolet wird. Mein persönliches und erfolgreiches Rezept waren Beschäftigungen die im Durchschnitt nach ~4 Jahre einen Wechsel - zum Teil in völlig andere Branchen "vorsah". Nicht immer möglich, aber erst zum Ende der Berufstätigkeit wirklich schwierig. Die Notwendigkeit sich komplett neu zu orientieren - auf der Basis eines "vernünftigen Berufs" - hält fit und bekämpft die Betriebsblindheit die mit allzu langer "Betriebstreue" unweigerlich verbunden ist. Wer jung und gut ausgebildet ist, sollte mindestens einen längeren beruflichen Aufenthalt im Ausland anstreben. Das öffnet den Blickwinkel und erhöht die Möglichkeiten, falls D weiter nur noch im eigenen Saft schmort :cool:

Die Kosten für einen neuen Arbeitsplatz gerade im Bereich EE sind eher hoch - "der durchschnittliche Umsatz ab dem eine neue vollwertige Beschäftigung entsteht, setzten die Forscher für 2012 einen Wert von 182.000 Euro und für 2013 von 188.000 Euro an".

Zum Abschluss noch ein YouTube Video : "Sono Motors SION Release Event vom 27.7.2017" oder in ~2 Minuten : we made it: the SION. A solarcar for everyone. was zeigt, auch in D gibt es nicht nur geistige Greise für die alles neue Teufelswerk ist... :thumbup:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Anderus » Mi 16. Aug 2017, 10:14

immernoch_ratlos hat geschrieben:(16 Aug 2017, 10:33)

Das wohl größte Hindernis für echten und vernünftigen Fortschritt sind alle, die aus meist niederen Motiven versuchen einen für sie günstigen Status Quo mit allen Mitteln aufzuhalten. Zu jenen gesellen sich Menschen die warum auch immer entweder nicht willens oder in der Lage sind die doch komplexen Zusammenhänge soweit zu durchschauen, dass .............. geistige Greise für die alles neue Teufelswerk ist... :thumbup:


Dem ist nichts hinzuzufügen. Es macht Spaß, mit euch zu diskutieren.

Liebe Grüße, Anderus
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon H2O » Mi 16. Aug 2017, 10:20

immernoch_ratlos hat geschrieben:(16 Aug 2017, 10:33)

...
Dazu müsste man erst einmal wissen wie viele Menschen da arbeiten, welchen Berufen sie angehören und welche spezifischen Berufsbilder nicht problemlos "transformierbar" in andere - auch neue entstandene Bereiche.
...
Der Umbruch in der Mobilität - die Veränderungen von Antriebstechniken, autonome Fahrzeuggenerationen, Luftreinhaltung in Städten usw. usf. stellen zum Teil völlig neue Beschäftigungsmöglichkeiten dar...

"A solarcar for everyone" zeigt, auch in D gibt es nicht nur geistige Greise für die alles neue Teufelswerk ist.


Tja, zu den Bequemen im Lande zähle ich mich schon. Keine Änderung ohne zwingenden Grund; der heiße Wunsch einer engagierten Minderheit kann immer wohlwollend betrachtet werden, wenn er denn sinnvoll ist. Jeder Mitbürger kann die ausgelobte Prämie für ein Elektrofahrzeug nutzen und das verfügbare Angebot wahrnehmen. Mir scheint aber, daß die Zahl der Vernünftigen ernüchternd hoch ist. Das Zeug ist konzeptionell unausgereift und bestenfalls als Nischenlösung vertretbar.

Die Arbeitsplätze, um die es hier geht, befinden sich typisch in abgelegenen Landstrichen. Deshalb sollte die Stilllegung der Tagebaue und Kohlekraftwerke einigermaßen dem Ersatz dieser Energieerzeugung durch Windräder und andere erneuerbare Energien folgen. Vor allem muß ein Programm aufgelegt werden, das andere Beschäftigung dort hin verlagert. Zweimal in 30 Jahren muß unsere Gesellschaft nicht den selben Fehler erneut einleiten. Unsere Ballungsgebiete sollten nicht die Ausmaße von 10 Millionen Menschen überschreiten.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon H2O » Mi 16. Aug 2017, 10:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Aug 2017, 10:28)

Es wäre doch viel einfacher, mit dem Zug in eine andere Stadt zu fahren und dort dann ein Carsharing-eAuto oder ein Miet-eAuto zu nehmen. Warum muss man unbedingt sein eigenes eAuto mitschleppen? Und sobald sich das mit der schlappen Reichweite der eAutos erledigt hat, wären solche Züge sowieso wieder überflüssig. Das Geld ist besser in der Forschung aufgehoben.


Grundsätzlich ist das vorstellbar... wird doch zum Teil auch so gemacht mit Taxi oder Leihwagen. Blöd ist die Sache dann, wenn die Familie mit dem Gepäck und Haustieren mitreisen will. Geht alles mit viel Organisation, ist aber weniger bequem. Vor allem wird man von Dritten abhängig. Nicht unbedingt mein Fall! Familie und Kinder und Hund und Katze und Kanarienvogel abschaffen :D
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Anderus » Mi 16. Aug 2017, 10:43

H2O hat geschrieben:(16 Aug 2017, 03:26)

......, wo der größere CO2-Gewinn eingefahren werden kann. Also vorwärts, marsch!

Politisch nicht ganz einfach: Was machen wir mit den Menschen, die bisher Braunkohle gebaggert und verbrannt haben? Vielleicht reparieren und bauen die dann unsere Verkehrswege zu Wasser und zu Lande für die unterschiedlichen Verkehrsträger Fußgänger, Radfahrer, Auto, Lastwagen, Eisenbahn und Frachtkähne aus. Oder sie bauen Energiespeicher für Wasserstoff, synthetisches Methangas, elektrische Ladungen. Das alles wird gebraucht... je eher fertig, desto besser.


Wenn wirklich ein Huckepacksystem wieder eingeführt wird, und da bin ich schon der Meinung, das die Zeit dafür gekommen ist, wenn 32% des Stromes aus erneuerbaren Energien kommt, dann dürften Arbeiten, ohne Ende anfallen. An jedem Bahnhof, könnte man Wagons bereitstellen, wo zwischen den Takten, Autos, Motorräder, Mofas, Fahrräder, etc. schonmal vorbereitet werden könnten. Die Wagen, müssten so gestaltet werden, das sie vorne und hinten angekoppelt werden können, und der Fahrer bequem drüber blicken könnte. Wenn der Zug einfährt, werden die Wagen abgekoppelt, und die Vorderen von einem batteriebetriebenen Fahrzeug soweit rangiert, bis sie dem Zug nicht mehr im Wege stehen. Bei der Abfahrt, geht es dann umgekehrt.

Schon alleine dafür würden mittelfristig,Tausende von Menschen, mit geringer Qualifikation benötigt. Dann brauchte jeder Zug, einen eigenen Betreuer, der sich um die Wagons und um die Reisenden kümmert. Arbeitsplätze, gäbe es genug. Auch die Kostenfrage, ist kein Problem. Wir haben es uns angewöhnt, das Beförderungsentgelte grundsätzlich auch die Kosten des Personals beinhalten sollten. Das ist nicht unproblematisch. Insbesondere wenn der Schienenbetrieb, ausschließlich mit erneuerbarer Energie fährt, sollte man ihn zur Gemeinnützigkeit erklären. Das hieße, das alle Angestellten, vom Staate bezahlt werden. In anderen Bereichen im öffentlichen Dienst, ist es auch üblich, das der Nutzer, den Dienst nicht bezahlen muss. Stellt euch nur mal vor, man müsste bei jedem Besuch, beim Bürgermeister, einen Anteil an dessen Lohn bezahlen?

Damit könnte man dann auch 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Rangierarbeiten am Bahnhof, könnte durchaus auch, nach kurzer Anlernzeit, ein Flüchtling übernehmen. Und, wenn es möglich ist, wie ich es gestern erfahren habe, das man Flüchtlinge zu Busfahrern ausbilden kann, dann müsste es auch möglich sein, sie als Zugführer auszubilden.

P.S.

Versteh mich hier bitte nicht falsch, H2O? Ich achte dich sehr, und ich glaube auch, das Du das Herz auf der richtigen Seite hast. Zwischen uns, passt wohl keine Zeitung. Ich weis zwar, das ich einen etwas eigenartigen, vielleicht sogar aggressiven Stil habe, mich schriftlich zu artikulieren, aber, es ist nicht so gemeint. Im mündlichen Gespräch, bin ich ganz anders. Es ist halt eben eine Schwäche von mir, um die ich um Verständnis bitte? Ich möchte Dir schon ohne Angst schreiben können, was ich anders sehe als Du.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon H2O » Mi 16. Aug 2017, 11:12

Anderus hat geschrieben:(16 Aug 2017, 11:43)
...
Ich möchte Dir schon ohne Angst schreiben können, was ich anders sehe als Du.


Aber lieber Anderus, ich bin in weiten Kreisen als H2O "der Schreckliche" bekannt! Nein, wenn es im Forum einmal ganz dicke kommt, dann ziehe ich mich einfach zurück. Machen Sie sich keine Sorgen: Ich kann Engagement von Pöbelei trennen.

Noch einmal sehr grundsätzlich: Wir sind nicht allein auf dieser Welt; deshalb müssen wir sehr behutsam beim Eingehen von Risiken sein. Die angedachte Umstellung auf Reisezüge im Huckpackverkehr ist ja nicht abwegig, eigentlich sogar sehr schön, wenn die bekannten Nachteile
beim Beladen entfallen. Nur ist ganz offenbar niemand bereit, die Kosten dafür zu tragen. DEshalb ist diese Lösungsidee still und leise ausgestorben. Man kann ja schlecht das "Volksganze" in Form von Steuern daran beteiligen. Wir sehen doch, daß selbst der ÖPNV mit abgehobenen Fahrpreisen arbeiten muß, und obendrein zahlen die Steuerzahler tüchtig dazu. Ich steige mit meinen fast 80 Jahren auf mein Fahrrad und frage mich schon, warum mir dafür Geld abgezapft wird. So wird es vielen gehen, die das Angebot "Autoreisezug" in der von Ihnen vorgesehenen Form gar nicht nutzen. Ich würde es gelegentlich gern nutzen, wenn es genügend dicht im Radius 50 km verfügbar wäre. Dazu müßte ein dichter Fahrplan aufrecht erhalten werden, der kurzfristige Bedarfe erfüllt... vielleicht Planungsvorlauf 1 Woche.

Tja, wer soll das bezahlen...
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 16. Aug 2017, 11:29

Erst in der Retrospektive wird sich zeigen ob "die Zahl der Vernünftigen" nicht schlich und einfach die Masse der Rückständigen war. Nur eine vergleichbar kleine Zahl von Menschen ist in den nächsten ~zwei - drei Jahren "gezwungen" sich zu entscheiden - mit gewissen Einschränkungen, die frühestens unter einer neuen Regierung (deren politische Zusammensetzung noch weitgehend spekulativ ist) bekannt werden. D ist keine Insel, die Welt und was da passiert "regiert" auch in D fleißig mit. Da hilft auch kein Rückzug in scheinbar nationale Unabhängigkeit.

Durch die (für ein exportorientiertes Land) notwendigen "Außenbeziehungen" - schwappt auch das mit herein, was einige partout nicht wahrhaben wollen. Fossil angetriebene Fahrzeuge haben längst ihren Wachstumszenit erreicht. Da muss dringend ein "neuer Markt" her - gegenwärtig scheint das Elektromobilität und damit eng verbunden "autonomes Fahren - Transport usw." zu sein :?: Macht Sinn, was sonst soll eine Industrie, welche jährlich sinkende Zahlen von fossilen Fahrzeugen absetzen kann auch sonst produzieren :?: OK da wären noch die Länder in "Entwicklung" - die können einen vergleichbaren Aufwand, wie ihn die Industrienationen treiben, schlicht weder bezahlen noch irgendwie finanzieren.

Dabei sind individuelle Bedürfnisse wie : "Blöd ist die Sache dann, wenn die Familie mit dem Gepäck und Haustieren mitreisen will." kein Hinderungsgrund bestimmte Veränderungen voranzutreiben. Es scheint aus klar, selbst wenn, jeder seinen "Fossilen" gegen ein "e-döschen" eintauscht, der Aufwand ein funktionierendes derartiges Gefährt zu bauen ist vergleichbar klein und die gegenwärtigen Mondpreise werden schnell in den Keller gehen, wenn z.B. China seine wachsenden Produktionskapazitäten (ähnlich wie bei Solarpaneelen) mit "kleinen Preisen" auf den Weltmarkt wirft.

Das "Rennen" ist, wenn auch noch unsichtbar, im vollen Gang. Eine Frage von Jahren und nicht Jahrzehnten. Kapazität - wie viele Akkus enthält ein Modell (könnte ja variabel sein) und Ladegelegenheit werden sich rasch auf die entstehende Nachfrage einrichten. Was die Mobilität in den Städten angeht - ich tippe auf mehr "autonomes Fahren - Transport" - Verteuerung jeglichen Individualverkehrs um überhaupt noch die notwendige innerstädtische Mobilität sicherstellen zu können. Politik - in Berlin - kommt an den Problemen in den Städten nicht länger vorbei. Vor der Wahl wird sich keiner dazu "verständlich" äußern. Gerichte - im Land und der EU werden dann "hilfreich" den Weg ebenen. Daran ändert auch noch so konservative Einstellung nichts - lediglich das Tempo wird gedrosselt - was durchaus auch seine positiven Aspekte hat :p

Ach ja "Familie und Kinder und Hund und Katze und Kanarienvogel ..." die Zunahme von Single-Haushalte in Deutschland steigt und steigt unaufhörlich – gerade in Großstädten erwarten Experten bis zum Jahr 2020 einen Anteil der Single-Haushalte von über 50%." meint man auf https://singleaktiv.de/immer-mehr-singl ... utschland/ Da bist Du H2O mal ganz schnell in der Minderheit mit Deiner "Großfamilie, welche mit Kindern und Hund und Katze und Kanarienvogel auf Reise geht - wohin eigentlich - haben diese Begleiter überhaupt eine Chance auf Aufnahme im Zielgebiet :?: :p
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Anderus » Mi 16. Aug 2017, 11:49

H2O hat geschrieben:(16 Aug 2017, 12:12)
Nur ist ganz offenbar niemand bereit, die Kosten dafür zu tragen. Deshalb ist diese Lösungsidee still und leise ausgestorben. Man kann ja schlecht das "Volksganze" in Form von Steuern daran beteiligen.

Dabei wird die Kostenkeule, aber als Todschlagsargument benutzt. Es werden soviele Steuergelder für fragwürdige Sachen verbraucht, das es an der Zeit wäre, auchmal sinnvolle und umweltfreundliche Ausgaben zu tätigen. In einem anderen Thread, hatte ich es angesprochen. Warum müssen jährlich 20 bis 50 Milliarden an Euro ausgeben werden, um der Regierung Kredite zur Verfügung zu stellen? Wäre es da nicht wesentlich sinnvoller, das die Bundesregierung, mit der EZB, einen Vertrag abschließt, das sie direkt, Gelder, zu niedersten Zinsen, von der EZB geliehen bekommt? Ich finde, für so einen Dienst, wären jährlich 5 Millionen Euro an Gebühren, durchaus gerechtfertigt. Diese 20 Milliarden, könnte man dann bequem nutzen, um die Gelder der Bediensteten bei der Bahn, zu bezahlen. (Und vieles mehr)

Wir sehen doch, daß selbst der ÖPNV mit abgehobenen Fahrpreisen arbeiten muß, und obendrein zahlen die Steuerzahler tüchtig dazu.

Das könnte man ja, mit meinem obigen Vorschlag, extrem reduzieren.
Ich steige mit meinen fast 80 Jahren auf mein Fahrrad und frage mich schon, warum mir dafür Geld abgezapft wird.

Respekt! mit 80 noch auf dem Fahrrad. Da muss ich ja noch 14 Jahre strampeln, bis ich das erreicht habe. Nun ja, das mit dem Geld, würde sich ja erledigen, wenn mein Vorschlag in die Tat umgesetzt würde.

So wird es vielen gehen, die das Angebot "Autoreisezug" in der von Ihnen vorgesehenen Form gar nicht nutzen.

Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Wenn sowas, nach einer Übergangsfrist im Billigtarif, zum Nulltarif angeboten würde, würden sich viele überlegen, ob sie weite Strecken mit dem Auto fahren. Es könnte sich sogar ein Kurierdienst entwickeln, der billig Dienste anbietet. Denkbar wäre sogar, das zwischen 2 Städten, 2 Personen sich ein Auto teilen, und bei der Fahrt gar nicht dabei wären.

Ich würde es gelegentlich gern nutzen, wenn es genügend dicht im Radius 50 km verfügbar wäre.

50 Kilometer, wären mir zu wenig. Bahnhofsabstände von 100 Kilometern, würde ich mir schon wünschen. Die Sache soll ja schnell gehen. Erst, wenn es eine genügende Dichte gäbe, wäre überlegenswert, ob alternierend, der eine Zug die dazwischenliegenden Bahnhöfe anfährt.

Dazu müßte ein dichter Fahrplan aufrecht erhalten werden, der kurzfristige Bedarfe erfüllt... vielleicht Planungsvorlauf 1 Woche.

Tja, 1 Woche Vorlauf. Das wäre auch in meinem Sinne. Der Rest, könnte ja dann, nach dem Windhundprinzip, auf Anfrage erfolgen.

Tja, wer soll das bezahlen...

Ist es Dir lieber, wir und unsere Nachfahren, bezahlen die Umweltschäden? Das dürfte um ein Vielfaches teurer werden. Bei der Atomenergie, haben wir es ja gemacht. Wir haben den billigen Strom genutzt, und unsere Nachfahren, können noch in Millionen Jahren, die strahlenden Abfälle lagern und bewachen. Jedes Kilowatt, was wir von Atomstrom genuzt haben, dürfte dann, 1000 Euro und mehr kosten.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon H2O » Mi 16. Aug 2017, 12:35

Na, da geht 'was schief! Ich sehe eben andere Prioritäten für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Bei der Autofahrerei liegt mir vorrangig daran, daß die Fahrzeuge nicht mehr als Dreckschleudern Schaden anrichten. Da ist höchste Eile geboten, schon wegen der Betrügereien der Fahrzeugindustrie und der Prüfstellen. Das muß bereinigt werden! Da sind aus meiner Sicht 2 Jahre schon deutlich überzogen.

Noch etwas Grundsätzliches: Eine "umsonst" Dienstleistung führt auf kürzestem Wege zum Mißbrauch. Will ich nicht. Die Dinge sollen kosten, was sie kosten müssen.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon garfield336 » Mi 16. Aug 2017, 13:17

Aldemarin hat geschrieben:(11 Aug 2017, 20:06)

Was spricht gegen die Idee, um die e-Mobilität in Deutschland zu fördern, Autoreisezüge mit Ladestationen an Bord einzuführen?


Man müsste erstmal einen Plan zum Netzausbau für die Bahn nachdenken. Neue Strassen und Autobahnen sind ja auch immer schnell gebaut.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Anderus » Mi 16. Aug 2017, 13:19

H2O hat geschrieben:(16 Aug 2017, 13:35)
Noch etwas Grundsätzliches: Eine "umsonst" Dienstleistung führt auf kürzestem Wege zum Mißbrauch. Will ich nicht. Die Dinge sollen kosten, was sie kosten müssen.


Da gebe ich Dir Recht. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben, "nach einer Übergangsphase". Wie wäre es, wenn man am Anfang, je nach Strecke, 20 bis 50 Euro nimmt, um dann, je nach Interesse am Angebot, die Sache Zwischen Null (als Lockpreis) und 50 Euro, gestalten würde? Natürlich sind am Anfang immense Kosten zu erbringen. Ich erwarte aber schon von der Regierung, das sie die Anschubfinanzierung, bis zu 90%, übernimmt.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon H2O » Mi 16. Aug 2017, 14:32

Anderus hat geschrieben:(16 Aug 2017, 14:19)

Da gebe ich Dir Recht. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben, "nach einer Übergangsphase". Wie wäre es, wenn man am Anfang, je nach Strecke, 20 bis 50 Euro nimmt, um dann, je nach Interesse am Angebot, die Sache Zwischen Null (als Lockpreis) und 50 Euro, gestalten würde? Natürlich sind am Anfang immense Kosten zu erbringen. Ich erwarte aber schon von der Regierung, das sie die Anschubfinanzierung, bis zu 90%, übernimmt.


Warum sollte die Bundesregierung für die Interessen einer Minderheit derart in Vorleistung gehen? Da stehen doch -zig Milliarden im Raum. Die Nutzer dieser Leistung sollten diese Dinge schon selbst bezahlen. Lebenswichtig ist diese Einrichtung ja nicht, wenn auch sehr angenehm für den Nutzer.

Im Sinne des Gemeinwesens könnte man daraus ein Angebot im Wahlkampf machen; wenn eine Mehrheit zu dieser Ausgabe steht und dafür andere Dinge vernachlässigen will, dann wäre das sehr sauber entschieden!
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Mi 16. Aug 2017, 15:02

H2O hat geschrieben:(16 Aug 2017, 15:32)

Warum sollte die Bundesregierung für die Interessen einer Minderheit derart in Vorleistung gehen? Da stehen doch -zig Milliarden im Raum. Die Nutzer dieser Leistung sollten diese Dinge schon selbst bezahlen. Lebenswichtig ist diese Einrichtung ja nicht, wenn auch sehr angenehm für den Nutzer.

Im Sinne des Gemeinwesens könnte man daraus ein Angebot im Wahlkampf machen; wenn eine Mehrheit zu dieser Ausgabe steht und dafür andere Dinge vernachlässigen will, dann wäre das sehr sauber entschieden!



Ja...die SPD tritt für die ARMEN Autofahrer ein - die sich einen Elektrischen KLEINWAGEN - einen Tesla für ab 100.000 Eu gekauft haben.....um die Fahrt von 5 Personen über 1000 km und Auto hin und zurück >> für 50 Eu Summe sponsorieren... :D :D :D

Das ist "Gemein" - Wesen.
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Mi 16. Aug 2017, 15:08

Anderus hat geschrieben:(16 Aug 2017, 14:19)

Wie wäre es, wenn man am Anfang, je nach Strecke, 20 bis 50 Euro nimmt, um dann, je nach Interesse am Angebot, die Sache Zwischen Null (als Lockpreis) und 50 Euro, gestalten würde? Natürlich sind am Anfang immense Kosten zu erbringen. Ich erwarte aber schon von der Regierung, das sie die Anschubfinanzierung, bis zu 90%, übernimmt.


Wie wäre es - wenn man Leute die mit nem (E-) Bike in der Bahn fahren - die Reise...., die Sache Zwischen Null (als Lockpreis) und 50 Euro, gestalten würde?

(Das auto ungenutzt zu hause lassen ? ....man könnte die Papiere hinterlegen)

Was bekommen die Leute die GANZ zu hause bleiben ....ohne JEGLICHE Nutzung von Verkehrsmittel ?? (100% Ein-Sparer)
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H2O
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon H2O » Mi 16. Aug 2017, 15:35

Teeernte hat geschrieben:(16 Aug 2017, 16:02)

Ja...die SPD tritt für die ARMEN Autofahrer ein - die sich einen Elektrischen KLEINWAGEN - einen Tesla für ab 100.000 Eu gekauft haben.....um die Fahrt von 5 Personen über 1000 km und Auto hin und zurück >> für 50 Eu Summe sponsorieren... :D :D :D

Das ist "Gemein" - Wesen.


Mich ärgert der Versuch mit dem TESLA-Geschoß weniger als die klammheimliche Art, mit der einem Millionenpublikum diese Erfahrung "noch nicht voll alltagstauglich im Fahrdienst eines Umweltministeriums" vorenthalten wurde. Bis dahin war ich der Meinung: "Sauteurer Spaß, aber eine sinnvolle technische Möglichkeit"!
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Mi 16. Aug 2017, 21:36

H2O hat geschrieben:(16 Aug 2017, 16:35)

Mich ärgert der Versuch mit dem TESLA-Geschoß weniger als die klammheimliche Art, mit der einem Millionenpublikum diese Erfahrung "noch nicht voll alltagstauglich im Fahrdienst eines Umweltministeriums" vorenthalten wurde. Bis dahin war ich der Meinung: "Sauteurer Spaß, aber eine sinnvolle technische Möglichkeit"!


Ja - da fährt die Familie eben weiter Harley....
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Re: Einführung von Autoreisezügen für Elektroautos

Beitragvon Anderus » Do 17. Aug 2017, 03:43

Teeernte hat geschrieben:(16 Aug 2017, 16:02)

Ja...die SPD tritt für die ARMEN Autofahrer ein - die sich einen Elektrischen KLEINWAGEN - einen Tesla für ab 100.000 Eu gekauft haben.....um die Fahrt von 5 Personen über 1000 km und Auto hin und zurück >> für 50 Eu Summe sponsorieren... :D :D :D

Das ist "Gemein" - Wesen.


Mit einer Neiddebatte, wird man hier wohl kaum weiter kommen. Wer nicht einsehen will, das die Stinker in ihrer Mehrzahl von der Straße müssen, hat die ganze Sache nicht verstanden und ist kaum qualifiziert, hier weiter mit zu diskutieren. Es geht hier nicht um ein Luxusproblem, was einige Spinner machen sollen, wenn sie es sich leisten können. Es geht um die Rettung unseres gesamten ökologischen Systems. Das sollte uns schon etwas wert sein. Wer hier Neiddebatten pflegen will, hat die Bedrohung die aus den Stinkern entsteht und entstanden ist, in keiner Weise verstanden. Wir haben überhaupt nicht mehr die Option, weiter zu machen wie bisher. Dann wird nämlich genau das eintreten, was niemand wollen kann.

Heute schon über Preise zu spekulieren, ist natürlich nicht möglich. Gerechtfertigt wäre es von der Problematik, durchaus, das man den Menschen noch was rausgibt, wenn sie den Stinker aus lassen. Ich habe im ersten Beitrag schon darauf hingewiesen, das nicht nur E-Autos mitgenommen werden sollen, sondern alles, was vernünftig ist, also auch die Stinker.

Warum sollte es nicht sinnvoll sein, mit einem Versuch, von Flensburg bis München (Wenn Italien und die Schweiz mitmachen, von mir aus auch bis Sizilien.) alle 100 Km eine Haltestelle, mal zu testen, wie sich die Sache, mit den heutigen Möglichkeiten entwickelt?

Natürlich kann man die Sache am Anfang nicht zum Nulltarif anbieten. Das würde einen Run auslösen, der nicht zu stemmen wäre. Man müsste hier nach dem Prinzip, learning bei doing, eine elastische Preisanbietung machen, damit die Sache genutzt wird, aber nicht überlastet wird. Die ganze Sache kann nur durch Empirik gelöst werden.

Es macht am Anfang nur Sinn, wenn Autos etc. kürzer als 3,5 Meter sind, damit sie quer zur Fahrtrichtung eingestellt werden können. Damit erübrigt sich auch der 100.000 Euro Tesla, der länger als 3,5 Meter ist. Autos über 3,5 Meter, benötigen ein spezielles Schnellverladesystem das erst noch entwickelt und getestet werden muss.

Es ist völlig unerheblich, ob dieses Modell, als Erstes in Deutschland getestet wird. Ich bin mir sicher, das hier im Forum soviele Menschen aus anderen Ländern mitlesen, das sich durchaus auch ein anderes Land findet, das bei dem Autoreisemodell mitmacht und Vorreiter ist. Deutschland könnte dann wieder stolz darauf sein, das zwar ein Deutscher zuerst den Vorschlag gemacht hat, aber ansonsten, die positve Entwicklung, wieder mal verschlafen hat.

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