Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

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Billie Holiday
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Billie Holiday » Sa 10. Jun 2017, 10:57

Boracay hat geschrieben:(10 Jun 2017, 11:51)

Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben das Fahrradfahrer sich überhaupt nicht an den Kosten für die Verkehrsinfrastruktur beeidigen.


Viele Radfahrer besitzen trotzdem ein Auto, nutzen es nur nicht täglich.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Boracay » Sa 10. Jun 2017, 10:57

Ebiker hat geschrieben:(10 Jun 2017, 11:56)

Doch, das tun sie. Oder zahlen Radfahrer prinzipiell keine Steuern ?


Na dann zahlen Autofahrer also doch doppelt?
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odiug
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon odiug » Sa 10. Jun 2017, 10:59

frems hat geschrieben:(09 Jun 2017, 20:34)

Nach jahrzehntelanger Propaganda, die vielen Autofahrern noch heute besser über die Zunge kommt als das Vaterunser, brökelten schon viele Dogmen weg, z.B. der Glaube, die ÖPNV-Förderung würde Autofahrer nachhaltig behindern statt den Autoverkehr zu entlasten. Nun knickt der ADAC erneut ein und wehrt sich nicht länger gegen wissenschaftliche Erkenntnisse:


https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... -ADAC.html

Vermutlich kennen die meisten User Schutz- und Radfahrstreifen, die auf der Fahrbahn der Straße gekennzeichnet sind. Problem ist natürlich weiterhin, dass sie trotz höherer Verkehrssicherheit noch manch Radfahrer (insb. Gelegenheitsfahrer, Kinder und Senioren) verunsichern und das subjektive Sicherheitsempfinden eine Verlagerung aufs Rad unterbindet. Wie steht die werte Userschaft zum Thema?

Biscycle segeration ... dem Auto-KKK ist dieses Konzept natürlich leichter zu vermitteln, als Umweltschutz und die Entlastung der Innenstädte :thumbup:
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Ebiker » Sa 10. Jun 2017, 10:59

Boracay hat geschrieben:(10 Jun 2017, 11:57)

Na dann zahlen Autofahrer also doch doppelt?


Mach dich mal mit dem deutschen Steuersystem vertraut dann diskutiere weiter.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Jun 2017, 11:57

Ebiker hat geschrieben:(10 Jun 2017, 11:08)

Da sind Autofahrer natürlich leuchtende Vorbilder. Pauschalisieren bringt gar nix, es gibt auf beiden Seiten schwarze Schafe, meistens sieht man nur die auf der anderen. Grundproblem der Autofahrer ist es Radfahrer nicht als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer zu sehen. Sind sie aber.


Wie häufig sind "Rot"Fahrer und Fussweg-fahrer bei Autos....

Gleichberechtigt ? Gesetzlich ja.... Nur eben - beim Sterben nicht. Was dem einen (LKW) Null Spuren hinterlässt - ist des Radfahrers Organspenderpass , der wichtig wird.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Ebiker » Sa 10. Jun 2017, 12:05

Teeernte hat geschrieben:(10 Jun 2017, 12:57)

Wie häufig sind "Rot"Fahrer und Fussweg-fahrer bei Autos....

Gleichberechtigt ? Gesetzlich ja.... Nur eben - beim Sterben nicht. Was dem einen (LKW) Null Spuren hinterlässt - ist des Radfahrers Organspenderpass , der wichtig wird.


Rotfahrer häufiger als man denkt, Nichtblinker, Radwegzuparker, Vorfahrtschneider usw. Alltag.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Jun 2017, 12:23

Ebiker hat geschrieben:(10 Jun 2017, 13:05)

Rotfahrer häufiger als man denkt, Nichtblinker, Radwegzuparker, Vorfahrtschneider usw. Alltag.


Mit welchem Unterschied ? ...die einen sind tot...und die anderen haben nen 20 Euro Strafzettel.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Ebiker » Sa 10. Jun 2017, 12:50

Teeernte hat geschrieben:(10 Jun 2017, 13:23)

Mit welchem Unterschied ? ...die einen sind tot...und die anderen haben nen 20 Euro Strafzettel.


Also als Radfahrer nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen ? Dann lieber regelmäßig critical mass .
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon frems » Sa 10. Jun 2017, 14:36

Boracay hat geschrieben:(10 Jun 2017, 11:17)

Sie sind keine gleichberechtigten Verkehrteilnehmner. Sie haben keinen Führerschein, sind oftmals nicht mal Erwachsen, zahlen keinerlei Steuern/Gebühren für die Fahrwege und halten sich sehr selten an Regeln (was am wohl auch am fehlenden Führerschein, Lebensalter oder einfach nur an Arroganz von typischen Linksgrünen liegt).

Ich fahre sehr gerne Rad am Wochenende mit den Kindern. Verstöße von anderen Radfahrern im Innenstadtbereich kann man alle 30sek beobachten.

Nach der Pauschalisierung hast Du keinen Führerschein und zahlst keine Steuern, wenn Du wochenends mit dem Rad unterwegs bist. Davon aber abgesehen: die Straßen lassen sich auch nicht nur durch Kfz- und Mineralölsteuer finanzieren. Da legt die Gesellschaft bzw. der allgemeine Steuerzahler ordentlich was drauf, um die Mobilität zu gewährleisten. Aber dieses "Melkkuh der Nation"-Märchen ist ja auch ein beliebtes Propagandamittel des ADAC lange Zeit gewesen. Funktioniert also prächtig, damit sich Leute arrogant über andere erheben wollen. Danach kann man noch immer überlegen, ob es sinnvoller wäre, wenn vermeintlich rücksichtslose Personen, die sich nicht an Regeln halten, eine Tonne Blech durch die Gegend kutschieren statt mit dem Rad zu fahren.
Labskaus!

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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon frems » Sa 10. Jun 2017, 14:45

Teeernte hat geschrieben:(10 Jun 2017, 10:40)

Radfahrer sind ein caotisches System - das sich an keinerlei Bestimmungen oder gar die StVo hält. Da wo es gut zu fahren ist - und weniger geschützte Verkehrsteilnehmer befinden

Weniger Schutz als Radfahrer hat niemand. Und wenn sie einen Radfahrstreifen haben, sind sie eindeutig der schwächere Verkehrsteilnehmer. Daher ist eine Gleichsetzung von Rad- und Autoverkehr auch irrsinnig und widerspräche auch der StVO. Aber das sind dann die selben Leute, die noch nicht mitbekommen haben, dass die Radwegenutzungspflicht seit über 20 Jahren nicht mehr existiert und sie trotzdem einen roten Kopf kriegen, wenn ein Radfahrer "trotz" vorhandenen Radwegs auf der Straße fährt. :?

Stattdessen VERHEIZEN Verkehrsplaner - für die Autofreie Innenstadt - lieber Fussgänger und Radfahrer.....

Autofreie Innenstädte sind auch das allgemeine Ziel. Das betrifft nicht nur die Ingenieure. Ich war erst die letzten beiden Tage wieder auf einer Fachkonferenz zur Mobilität in Großstädten, wo Vertreter (hohe Beamte, Politiker, Wissenschaftler, Geschäftsführer von Verkehrsbetrieben etc.) der meisten Großstädte Europas anwesend waren. Da hat niemand bestritten, dass man den Pkw-Verkehr in Städten zurückdrängen muss und Lkw dort sowieso nichts zu suchen hätten. Die Frage war viel mehr, mit welchen (teils radikalen) Mitteln dies am besten gelingt und welche Erfahrungen andere gesammelt haben. Und da sind viele Städte (bspw. Zürich, Kopenhagen, Amsterdam, Wien, ...) schon deutlich weiter als die Metropolen Deutschlands. Hetze gegen vermeintlich rücksichtslose Radfahrer kann man als letzten Schrei der alten Garde bezeichnen.
Labskaus!

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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Ebiker » Sa 10. Jun 2017, 14:53

Ich habe zuletzt Ingolstadt als sehr radfahrerfreundlich kennengelernt, dort ist das Prinzip der autofreien Innenstadt schon sehr gut umgesetzt. Auch außerhalb dieser Zone war die Verkehrsführung für Radler gut gelöst.

Grad im Tiwi

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/fahrradkonzepte-100.html
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon jack000 » Sa 10. Jun 2017, 19:30

Billie Holiday hat geschrieben:(10 Jun 2017, 11:57)

Viele Radfahrer besitzen trotzdem ein Auto, nutzen es nur nicht täglich.

So ist es! Und das sind die Fahrradfahrer die sich verantwortlich und nach den Verkehrsregeln von A-B bewegen, da die es gewöhnt sich sich an Regeln zu halten und auch im Hinterkopf haben das man für Verstöße dagegen auch entsprechend sanktioniert wird.
=> 100%-Fahrradfahrer haben sowas nicht ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon frems » Sa 10. Jun 2017, 19:34

jack000 hat geschrieben:(10 Jun 2017, 20:30)

So ist es! Und das sind die Fahrradfahrer die sich verantwortlich und nach den Verkehrsregeln von A-B bewegen, da die es gewöhnt sich sich an Regeln zu halten und auch im Hinterkopf haben das man für Verstöße dagegen auch entsprechend sanktioniert wird.
=> 100%-Fahrradfahrer haben sowas nicht ...

Und das erklären uns nun Leute, die gegen Blitzer Stimmung machen und ganz aufmüpfig-rebellisch mitteilen, was sie von den festgelegten Tempolimits halten. Die ADAC-Propaganda hat ja gut funktioniert, wenn man nur Fahrrad sagen muss und sofort Panzerfahrer ihre Vorurteile hinausposaunen müssen. :?
Labskaus!

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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 00:08

frems hat geschrieben:(10 Jun 2017, 15:45)

Weniger Schutz als Radfahrer hat niemand. Und wenn sie einen Radfahrstreifen haben, sind sie eindeutig der schwächere Verkehrsteilnehmer. Daher ist eine Gleichsetzung von Rad- und Autoverkehr auch irrsinnig und widerspräche auch der StVO. Aber das sind dann die selben Leute, die noch nicht mitbekommen haben, dass die Radwegenutzungspflicht seit über 20 Jahren nicht mehr existiert und sie trotzdem einen roten Kopf kriegen, wenn ein Radfahrer "trotz" vorhandenen Radwegs auf der Straße fährt. :?


Autofreie Innenstädte sind auch das allgemeine Ziel. Das betrifft nicht nur die Ingenieure. Ich war erst die letzten beiden Tage wieder auf einer Fachkonferenz zur Mobilität in Großstädten, wo Vertreter (hohe Beamte, Politiker, Wissenschaftler, Geschäftsführer von Verkehrsbetrieben etc.) der meisten Großstädte Europas anwesend waren. Da hat niemand bestritten, dass man den Pkw-Verkehr in Städten zurückdrängen muss und Lkw dort sowieso nichts zu suchen hätten. Die Frage war viel mehr, mit welchen (teils radikalen) Mitteln dies am besten gelingt und welche Erfahrungen andere gesammelt haben. Und da sind viele Städte (bspw. Zürich, Kopenhagen, Amsterdam, Wien, ...) schon deutlich weiter als die Metropolen Deutschlands. Hetze gegen vermeintlich rücksichtslose Radfahrer kann man als letzten Schrei der alten Garde bezeichnen.


Der Fussgänger hat weniger Schutz als der Radfahrer. Der Radfahrer betreibt zusätzlich einen gefährlichen Gegenstand ,den der Radfahrer wiederholt gegen Fußgänger einsetzt... falls bei Frems noch keiner vorbeigekommen IST....auf dem Fussweg mit viel Fußgängerverkehr.

Zürch will keine Autos zurückdrängen.... Schweizer generell NICHT. Man wünscht nur nicht fremde Kosten zu tragen... :D :D :D

....wer verbreitet hier Hetze ??? Ich seh da nur einen..Frems :D :D :D
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Pro&Contra » So 11. Jun 2017, 09:27

Boracay hat geschrieben:(10 Jun 2017, 11:51)

Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben das Fahrradfahrer sich überhaupt nicht an den Kosten für die Verkehrsinfrastruktur beeidigen.



Dafür verschmutzen sich aber auch nicht permanent die Umwelt. Dadurch, dass diese Menschen mit dem Fahrrad fahren und nicht mit dem Auto werden Kosten eingespart, die man für den Umweltschutz ausgeben müsste.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 09:58

Pro&Contra hat geschrieben:(11 Jun 2017, 10:27)

Dafür verschmutzen sich aber auch nicht permanent die Umwelt. Dadurch, dass diese Menschen mit dem Fahrrad fahren und nicht mit dem Auto werden Kosten eingespart, die man für den Umweltschutz ausgeben müsste.


Frommer WUNSCH.

Meinst Du - die geben das "gesparte" Geld in den EE Aufbau ? ....die fliegen nach HONOLULU.... irgendwohin muss das Geld ja gesteckt werden.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Pro&Contra » So 11. Jun 2017, 10:04

Es geht darum, dass Umweltschutz Geld kostet. Die Fahrradfahrer vermeiden Kosten, die für den Umweltschutz anfallen, weil sie die Umwelt nicht belasten, in dem sie keine Abgase in die Umwelt pusten.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 10:12

Pro&Contra hat geschrieben:(11 Jun 2017, 11:04)

Es geht darum, dass Umweltschutz Geld kostet. Die Fahrradfahrer vermeiden Kosten, die für den Umweltschutz anfallen, weil sie die Umwelt nicht belasten, in dem sie keine Abgase in die Umwelt pusten.


Was macht der Radfahrer mit dem gesparten Geld ? für andere Dinge ausgeben... -

Leider siehst Du - die INSGSAMT UMWELT Belastung auch der Radfahrer nicht....oder willst es nicht sehen.

Was also macht der Radfahrer mit dem "Gesparten" Geld ? ....der fliegt also NICHT ? WIRKLICH ? :D :D
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Pro&Contra » So 11. Jun 2017, 10:18

Ich versuche es mal anders zu erklären.
Eine Autofahrer fährt Auto und fliegt in den Urlaub.
Ein Fahrradfahrer fährt Fahrrad und fliegt in den Urlaub.
Wer belastet die Umwelt mehr?
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Radfahrstreifen im Straßenraum: ADAC gibt weiteres Dogma auf

Beitragvon Ebiker » So 11. Jun 2017, 10:44

Teeernte hat geschrieben:(11 Jun 2017, 10:58)

Frommer WUNSCH.

Meinst Du - die geben das "gesparte" Geld in den EE Aufbau ? ....die fliegen nach HONOLULU.... irgendwohin muss das Geld ja gesteckt werden.


Nö, ich radel dafür lieber durch die Gegend, zuletzt wieder 2000km.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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