Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Kritikaster » Di 27. Dez 2016, 09:29

Cat with a whip hat geschrieben:(18 Nov 2016, 21:43)

Focus ist allerdings auch keine seriöse Zeitung. Wann es ein besonderes Verlustgeschäft darstellt ist schwierig, da ja der Kauf eines Neuwagen ohnehin schon ein Geldgrab ist, in das nach 3 Jahren bereits 50% vom Kaufpreis verschwunden sind. :D

LOL!

Manche begreifen nicht, dass es sich mit dem Neuwagenkauf und dessen Wertverlust ebenso verhält, wie bei "Wertverlusten" von Aktien bei gefallenenem Kurs, über den Kleingeister lamentieren, die offenbar nur in kurzen Zeitrahmen denken können: Er tritt nur dann ein, wenn man zu dem Zeitpunkt verkauft! :cool:

Das nicht verstanden zu haben, sich aber andererseits anzumaßen, über die Seriosität von Publikationsorganen ein zutreffendes Urteil abgeben zu können, entbehrt nicht einer gewissen Komik. :D
Zuletzt geändert von Kritikaster am Di 27. Dez 2016, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Kritikaster » Di 27. Dez 2016, 09:31

Aristide hat geschrieben:(20 Nov 2016, 20:52)

Hab erstmal ein schönes neues dieselfahrzeug zugelegt und dabei ordentlich preisnachlass rausgeholt. :thumbup:

Jepp, so macht man das! :thumbup:
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon MoOderSo » Di 27. Dez 2016, 09:54

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(27 Dec 2016, 09:29)Manche begreifen nicht, dass es sich mit dem Neuwagenkauf und dessen Wertverlust ebenso verhält, wie bei "Wertverlusten" von Aktien bei gefallenenem Kurs, über den Kleingeister lamentieren, die offenbar nur in kurzen Zeitrahmen denken können: Er tritt nur dann ein, wenn man zu dem Zeitpunkt verkauft! :cool:

Der Wertverlust tritt auch zu jedem späteren Zeitpunkt ein.
Dir zahlt auch nach 10 Jahren niemand 10.000€ mehr für Kiste nur weil du damals einen Neuwagen statt eines Jahreswagens gekauft hast.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Elser » Di 27. Dez 2016, 10:03

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 08:26)

So weit nicht unvernünftig; allerdings würde ich vorsichtshalber auf ein Gebrauchtfahrzeug umsteigen, so daß ich in 5 bis 10 Jahren wieder die grundsätzliche Wahl hätte. Nachdem über die Hälfte aller Fahrzeuge (hatte ich nebenbei einmal so gelesen) zur "Flottenerneuerung" gekauft werden, sollte der Gebrauchtwagenkauf nicht gar so schwierig sein.

Eine technische Frage hätte ich noch: Warum sind denn LED-Beleuchtungen in Kfz problematisch? Ich hätte Glühfäden für weit weniger haltbar eingeschätzt. Gibt es dazu Aussagen? Ansonsten Zustimmung: Je mehr Schnickschnack, desto häufiger ist etwas außer Betrieb. Mich wurmt so etwas schon!


Ich meine natürlich den Einsatz von LED bei den Scheinwerfern. Grundsätzlich wäre es ein Vorteil dort LED einzusetzen, denn sie brauchen weniger Strom um die gleiche Leuchtkraft zu erzeugen. Leider bauen unserer Autobauer die Scheinwerfer bisher so, das der ganze Scheinwerfer getauscht werden muss,wenn mehr als eine LED-Einheit ausgefallen ist. Der TÜV nimmt Dir das sonst nicht mehr ab. Ein neuer Scheinwerfer kostet dann zwischen 400 und 1100 Euro. Zwar halten LED länger als Halogen-Glühlampen, bei der Menge der eingesetzten LED-Einheiten ist die Wahrscheinlichkeit eines Teilausfalles, und damit die Notwendigkeit eines Austausches, sehr hoch. Was unsere Autobranche hier treibt ist, meiner Meinung nach, mal wieder die reinste Beutelschneiderei.

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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Elser » Di 27. Dez 2016, 10:09

immernoch_ratlos hat geschrieben:(20 Nov 2016, 18:54)

Unterdessen entwickelte sich die Technologie weiter...

e-cars werden noch zuverlässiger, sie benötigten weniger Energie, ihre Algorithmen werden verbessert. Sie werden billiger, weiter verbreitet, mehr Unternehmen entwickelten parallel solche Technologien, und die Nachfrage nach diesen Autos steigt. Parallel dazu werden sie immer häufiger "autoNOMe Automobile"

Bald werden e-cars der einzige wachsende Markt in der Automobilindustrie und Unternehmen sein. Soweit so gut...

Auf der anderen Seite gibt es eine kleine Gruppe von engagierten Einzelpersonen :thumbup: , die über das Fahrvergnügen mit den "guten alten f-cars" sinnieren, deren Wert, um Ihren Geist beschäftigen - schlicht über die "guten alten Tage" - wo man Autos noch hören und riechen konnte. Außerdem sagten sie, es sei wichtig, die Kontrolle über all das zu haben und dass die Richtung, die Menschen nehmen, hässlich und gefährlich sei. :eek:

Sie haben einige Befürworter und sie bleiben dieser Ansicht treu, ungeachtet des ständig wachsenden Fortschritts auf diesem Gebiet - und wenn sie nicht gestorben sind ..... :dead:



Du könntest Recht haben. :rolleyes: Allerdings ist das mit dem "....benötigen weniger Energie..." so eine Sache. Der Wirkungsgrad von E-Motoren ist zwar höher als der von Verbrennungsmotoren, allerdings kommt es immer darauf an. WIE und WO der benötigte Strom erzeugt wird.

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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Elser » Di 27. Dez 2016, 10:20

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:21)

Gut, daß LED-Ersatz teurer ist als Glühlampenersatz, das muß man wohl ertragen; die Herstellung ist ja wirklich aufwendiger als die Herstellung einer Glühlampe. Dafür sollte aber die Lebensdauer einer LED-Anordnung deutlich höher sein als die einer Glühlampe. An der Stelle wurde mein Argwohn geweckt! Erwartungshaltung: Lebensdauer der LED-Beleuchtung eines Autos gleich Lebensdauer eines Autos (zwischen 15 und 20 Jahren). Wenn das nicht zutrifft, dann ist das aber eine teure Suppe!

Mit dem Gedanken an das Selbstaustauschen einer Scheinwerferlampe müssen Sie sich als ungeübter Laie einmal einem VW LUPO nähern. Dann gehen Ihnen die Augen über. Ich mußte ziemlich lange fummeln beim Ausbau und Wiedereinbau. Ein Ostfriesenwitz!



Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Einzelne LED kosten etwas 2 Cent. Es wäre durchaus möglich, auswechselbare LED-Träger zu bauen, die man dann, wie Glühlampen, austauschen könnte. Es wird nur einfach nicht gemacht!!! Dem Autokäufer fällt die Sauerei erst dann auf wenn, meist nach den ersten 2 Garantiejahren, der Ausfall kommt.

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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Elser » Di 27. Dez 2016, 10:25

ebi80 hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:29)

Also ich liebe LED. Ja beim Golf 1 muss das ja auch eine Qual gewesen sein :D. Schlimm wird's halt wenn man nur Nachts rumfährt, oder auf Sicherheit geht und ihn immer an hat. Wobei Sicherheit auch was kosten darf. Auch die Sicht ist ganz anders, als das alte schlummerlicht aus den 90ern.



Ich hatte 98 einen neuen Mondeo gekauft. Der hatte ein prima Licht. Es fehlte an nichts. Ganz ohne LED oder andere Mätzchen. Es geht also! Grundsätzlich habe ich aber auch nichts gegen LED. Aber nicht zu diesen Wechselpreisen! Da verweigere ich mich.

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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Kritikaster » Di 27. Dez 2016, 10:30

MoOderSo hat geschrieben:(27 Dec 2016, 09:54)

Der Wertverlust tritt auch zu jedem späteren Zeitpunkt ein.

Natürlich.

Überraschenderweise ist das bei Autos nicht anders als bei jedem anderen Gebrauchsartikel. Irgendwann muss nun mal Ersatz her. Bloß zwingt mich niemand, den Austausch nach 1, 2 oder 3 Jahren vorzunehmen. ;)
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Di 27. Dez 2016, 10:31

Elser hat geschrieben:(27 Dec 2016, 10:25)

Ich hatte 98 einen neuen Mondeo gekauft. Der hatte ein prima Licht. Es fehlte an nichts. Ganz ohne LED oder andere Mätzchen. Es geht also! Grundsätzlich habe ich aber auch nichts gegen LED. Aber nicht zu diesen Wechselpreisen! Da verweigere ich mich.

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Die Preise werden mit der Zeit fallen. Allerdings wird man dann bei Neuwagen, auch im Kleinwagensegment wohl nur noch LED finden. Ausser man findet wieder was neues das noch teurer und moderner ist. :D
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Elser » Di 27. Dez 2016, 10:31

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:37)

Na bitte! Und schon sehe ich wieder ganz erwartungsfroh einem Auto mit LED-Beleuchtung entgegen. Ich war schon so weit, LED-Beleuchtung auf die Auschlußliste zu setzen! Ich könnte mir vorstellen, daß die wechselnde Batteriespannung den LED-Lampen zu schaffen macht. Mal 11,5 V, mal 13,9 V, das sollte die Vorwiderstände arg fordern.



Nein garnicht. Es werden sowieso immer mehrere LED gebraucht. Es ist eine Frage der Schaltung, wie groß so ein Vorwiderstand sein muss. Jeden einzelnen LED mit einen eigenen Vorwiederstand abzusichern würde den Vorteil zur Glühlampe wieder zunichte machen. Allerdings.. :rolleyes: ...traue ich unseren Autoherstellern so'n Blödsinn, ohne Weiteres, zu. :(

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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Elser » Di 27. Dez 2016, 10:35

ebi80 hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:49)

Die Widerstände sind weniger das Problem. Adaptives Kurvenlicht, Sensoren, Abblendautomatik und natürlich elektronisch gesteuerte Beleuchtung zum Einkaufstüten ins Haus tragen. Am Ende ist weniger die LED das Problem, mehr der Schnickschnack der davor verbaut ist. :D



Diese Probleme kommen höchstens noch dazu. Das LED-Austauschproblem bleibt.

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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Teeernte » Di 27. Dez 2016, 13:17

Elser hat geschrieben:(27 Dec 2016, 10:35)

Diese Probleme kommen höchstens noch dazu. Das LED-Austauschproblem bleibt.

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DER Vorteil der LED ist doch - dass sie 100.000 Betriebsstunden "hält" ... :D :D :D :D hat die Industrie versprochen...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Di 27. Dez 2016, 15:55

Elser hat geschrieben:(27 Dec 2016, 10:20)

Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Einzelne LED kosten etwas 2 Cent. Es wäre durchaus möglich, auswechselbare LED-Träger zu bauen, die man dann, wie Glühlampen, austauschen könnte. Es wird nur einfach nicht gemacht!!! Dem Autokäufer fällt die Sauerei erst dann auf wenn, meist nach den ersten 2 Garantiejahren, der Ausfall kommt.

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Die Sache mit den 2 ct/LED macht mir doch zu schaffen. In wiki findet man schnell heraus., daß Autoscheinwerfer mit LED-Bestückung ziemlich aufwendige Gebilde sein müssen: Bis zu 72 Leuchtdioden für eine Lampe! In meinem Aquarium sind Leuchtdioden kleine Flächenstrahler mit 8 Anschlußdrähtchen; davon 32 Stück spritzwasserdicht und dampfdicht in einem Glasrohr auf einer schmalen Leiterkarte. Wer weiß, was die Autobeleuchter sich damit einfallen lassen mussten. Na ja, wenn die mittlere Lebensdauer der Lampen das Autoleben deutlich übertrifft, dann ist das doch noch eine gute Sache. Mich würden 1000 € für eine Lampenreparatur auf jeden Fall hart treffen! Als Rentner ... aber ich will nicht jammern. Dann fahre ich mit meinem Fahrrad!
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Di 27. Dez 2016, 17:20

H2O hat geschrieben:(27 Dec 2016, 15:55)

Die Sache mit den 2 ct/LED macht mir doch zu schaffen. In wiki findet man schnell heraus., daß Autoscheinwerfer mit LED-Bestückung ziemlich aufwendige Gebilde sein müssen: Bis zu 72 Leuchtdioden für eine Lampe! In meinem Aquarium sind Leuchtdioden kleine Flächenstrahler mit 8 Anschlußdrähtchen; davon 32 Stück spritzwasserdicht und dampfdicht in einem Glasrohr auf einer schmalen Leiterkarte. Wer weiß, was die Autobeleuchter sich damit einfallen lassen mussten. Na ja, wenn die mittlere Lebensdauer der Lampen das Autoleben deutlich übertrifft, dann ist das doch noch eine gute Sache. Mich würden 1000 € für eine Lampenreparatur auf jeden Fall hart treffen! Als Rentner ... aber ich will nicht jammern. Dann fahre ich mit meinem Fahrrad!


Moderne Fahrrad leuchten sind heutzutage aber auch LED :D. Man darf halt keine Unfälle bauen, dann passt das schon. Ganz am Anfang ging es auch per Kerzenschein.
Oder waren das noch Kutschen? :rolleyes:
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Di 27. Dez 2016, 17:25

ebi80 hat geschrieben:(27 Dec 2016, 17:20)

Moderne Fahrrad leuchten sind heutzutage aber auch LED :D. Man darf halt keine Unfälle bauen, dann passt das schon. Ganz am Anfang ging es auch per Kerzenschein.
Oder waren das noch Kutschen? :rolleyes:


Sind Pferde nachtblind? Die kommen doch auch ohne Kerzen zum Stall!
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Di 27. Dez 2016, 17:31

H2O hat geschrieben:(27 Dec 2016, 17:25)

Sind Pferde nachtblind? Die kommen doch auch ohne Kerzen zum Stall!


Kutschen, zumindest manche, hatten Kerzenlampen.
Der Kutscher ist das Problem. Die waren auch oft Rentner.....duck
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Di 27. Dez 2016, 17:41

ebi80 hat geschrieben:(27 Dec 2016, 17:31)

Kutschen, zumindest manche, hatten Kerzenlampen.
Der Kutscher ist das Problem. Die waren auch oft Rentner.....duck


Ja, heute suchen die eben Pfandflaschen mit Taschenlampen. :eek:
LED kann, aber muß nicht!
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Boracay » Di 27. Dez 2016, 21:15

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(27 Dec 2016, 09:29)

LOL!

Manche begreifen nicht, dass es sich mit dem Neuwagenkauf und dessen Wertverlust ebenso verhält, wie bei "Wertverlusten" von Aktien bei gefallenenem Kurs, über den Kleingeister lamentieren, die offenbar nur in kurzen Zeitrahmen denken können: Er tritt nur dann ein, wenn man zu dem Zeitpunkt verkauft! :cool:


Falsch - bei einem Fahrzeug gibt es nur einen Weg - nach unten. Wenn schon viel zu teuer gekauft wird (so blöd als Privatperson einen Neuwagen zu kaufen muss man erst mal sein) dann ist der Verlust schlichtweg größer.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon William » Di 27. Dez 2016, 22:36

Boracay hat geschrieben:(27 Dec 2016, 21:15)

Falsch - bei einem Fahrzeug gibt es nur einen Weg - nach unten. Wenn schon viel zu teuer gekauft wird (so blöd als Privatperson einen Neuwagen zu kaufen muss man erst mal sein) dann ist der Verlust schlichtweg größer.


Beim Auto ist es in gewisser Weise doch schon wie mit Aktien. Man soll nicht den Fehler begehen zu kaufen wenn alle anderen auch kaufen, denn dann ist es a) zu teuer und b) ist relativ gewiss, dass es auf absehbare Zeit mit dem Preis wieder nach unten geht.

Wirtschaft brummt - alles toll - Absätze auf Rekordniveau.
Wenn diese Meldung erstmals ertönt, dann kaufe ich.... erst mal gar nichts, denn dann bezahle ich mit Sicherheit mehr als nötig wäre.
Kaufen alle Mercedes, BMW, Audi, etc., gehe ich zum freundlichen Asiahändler und ziehe mir ein Gefährt mit 30%+ Rabatt.
Werden den Leuten die Nobelmarken zu teuer, hole ich mir einen Jahres- oder Werkswagen davon, denn dann ist der Preisabschlag auch dort akzeptabel.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 27. Dez 2016, 22:37

Hallo Elser,

Dein Beitrag (zum internen Beitrag) geht auf einen Teilaspekt ein. Bei mehreren Gelegenheiten habe ich meine Meinung was das WIE & WO der Strom für e-cars herkommen sollte, recht genau beschrieben.

Zum WIE gehört für mich auch die Schlussfolgerung, ein "Umtausch" 1 : 1 - "f-car zu e-car" wird es nicht geben. Auch wenn sich die Zahl auf einer sehr niedrigen Basis bereits exponentiell erhöht (die noch geringe Basis verleitet zu falschen Annahmen), wird auch ein völlig verändertes Transportsystem am Ende dieser Entwicklung stehen. Die Belastungen durch einen ungezügelten Individualverkehr - speziell in den Städten - ist selbst auf mittlere Sicht unhaltbar. Wege, dies ohne zu große Einbrüche im Bereich der Automobilindustrie (welche derzeit ~1/3 der industriellen Produktion ausmacht) werden gefunden werden müssen. Das dies eine vernünftige Übergangsphase bedingt, erscheint mir logisch.

Vorherige Produzenten von Individualverkehrsgerät, werden auf andere Systeme umsteigen oder schlicht untergehen. Die ersten Weichenstellungen sind da bereits zu beobachten. Eher leise, noch ist man von "normalen" Geschäft viel zu abhängig. Die sinnvolle Weiterentwicklung fossiler Lösungen ist längst an ihren Grenzen angelangt. Unterm Strich werden bestenfalls 20% der primären Gesamtenergie auf die Straße gebracht. Auf eine Infrastruktur, die im Prinzip ebenfalls am Ende ist. Wer dieses Gebiet technologisch beherrscht, wird auch die veränderte Infrastruktur direkt beeinflussen. Warum z.B. soll ein LKW auf längere Strecken (nach dem Einmünden / bis zum Verlasssen) von dem was heute noch "Autobahn" ohne vernünftige Lenkung ist, nicht in geringem Abstand die (beiden) äußeren Spuren vollkommen autonom befahren ? Jedenfalls, solange bis ein intelligenteres Transportsystem gefunden wird ? Wenn die Transportkosten den realen Kosten entsprechen würden, wäre das längst geschehen. Bis dahin finanzieren wir das Reiten eines toten Pferdes weiter - wie intelligent ist das denn ?

Darüber weiter zu phantasieren geht mir zu weit. Dennoch, selbst Strom aus fossilen Quellen (überall muss es Übergänge geben) "zentralisiert" den Ort mit der größten Abgaskonzentration an besser zu kontrollierende (bereits existierende) Orte. Wer selbst Strom produzieren könnte, wird dies auch tun, wenn sich daraus ein Vorteil ergibt. Eine Mehrfachnutzung der heimischen PV, verringert deren finanzielle Amortisationszeit.

Wird die "Latte" für den Betrieb eines fossilen Fahrzeugs auf ganz natürliche Weise immer höher gelegt, müssen keine allgemeinen Verbote ergehen (was den Widerstand völlig unsinnig erhöht). Lange Übergangsfristen erleichtern das Umdenken. Wer sowieso wegen des Fahrzeugalters einen Neukauf plant und das ohne zusätzlichen Druck entscheiden kann, wird sich eher von neuen Methoden überzeugen lassen.

Fahrzeuge, die noch uneingeschränkt lauffähig sind, sollten solange wie möglich erhalten bleiben. Der Energieanteil, der als "graue Energie" in jedem Fahrzeug steckt, sollte auf keinen Fall vorzeitig vernichtet werden. Warum soll jemand mit so einer Kiste nicht weiter bis zu "Übergängen" zum lokalen Stadtverkehr fahren, auch, wenn das Befahren in den Innenstädten nach und nach für diesen Fahrzeugtyp ausgeschlossen wird ? Kommt dann das "normale Ende" eines solchen Fahrzeugs, wird sich dessen Eigentümer längst zu einer zeitgemäßen Transportmethode entschlossen haben. Ein Gebrauchtwagenhandel ist so durchaus weiter möglich.

Hat man nicht nur im Kopf, was gerade "üblich" ist, kann man sich also auch sinnvolle Veränderung vorstellen, dürfte das die Zahl von "Eingriffen" ganz natürlich begrenzen. Seit meiner Geburt hat sich sowohl in D, als auch auf der Welt soviel verändert, dass ich ein Narr sein müsste, nur weil das einigen hier und da schlicht nicht wahrhaben wollen, bleibt einfach alles beim gegenwärtigen Status quo. Gar von einem "Status quo ante" zu träumen - egal bei was und wo, dass ist wirklich irre, aber leider menschlich....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)

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