Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

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Aristide
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Aristide » So 20. Nov 2016, 20:52

Hab erstmal ein schönes neues dieselfahrzeug zugelegt und dabei ordentlich preisnachlass rausgeholt. :thumbup:
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immernoch_ratlos
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon immernoch_ratlos » So 20. Nov 2016, 21:30

f-mobile - ab wann keine mehr Kaufen ? So oder so ähnlich wurde gefragt. Nun ich habe beim Umweltbundesamt "nachgefragt" wie die das wohl sehen :
UBA 35-2016 hat geschrieben:Der Klimaschutzplan der Bundesregierung zeigt, dass beim Verkehr ein Umsteuern zwingend erforderlich ist: Zwischen 1990 und 2014 hat der Verkehr seine Treibhausgasemissionen nur um zwei Prozent reduziert :? , soll nun aber schon bis 2030 die Emissionen um 40 bis 42 Prozent gegenüber 1990 mindern. :?

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA): „Nimmt man den Klimaschutzplan ernst, brauchen wir bis 2050 einen Verkehr, der überhaupt keine Emissionen mehr verursacht. :thumbup:

Das bedeutet eine völlige Abkehr von fossilen Kraftstoffen.“ Eine aktuell veröffentlichte Studie des UBA zeigt, wie dies für Deutschland am kostengünstigsten erreicht werden kann. Krautzberger: „Von allen treibhausgasneutralen Lösungen ist dann die Elektromobilität volkswirtschaftlich die günstigste.“


Berücksichtigt wurden die Kosten für die Anschaffung der Fahrzeuge, den Aufbau der Tankstellen- und Ladeinfrastruktur sowie die Energiebereitstellung für den gesamten Zeitraum von 2010 bis 2050. Es wurden alle Verkehrsmittel untersucht und die Mehrkosten gegenüber der Nutzung von fossilem Benzin, Diesel, Kerosin oder Schweröl ermittelt.

Das Ergebnis der Studie ist eindeutig: Die Elektromobilität verursacht volkswirtschaftlich die geringsten Mehrkosten für eine Energiewende im Straßenverkehr. Krautzberger: „Wir müssen daher noch schneller als bisher die Elektromobilität am Markt etablieren – auch für Busse, Lkw und Transporter.

Eine Kaufprämie allein wird nicht ausreichen, wenn gleichzeitig Dieselautos durch geringere Energiesteuern subventioniert werden.“ Und ergänzt: „Wir brauchen gesetzlich verbindliche Quoten für Neuzulassungen, die pro Jahr vorschreiben, wie hoch der Anteil von Elektrofahrzeugen sein muss.“


wenn gleichzeitig Dieselautos durch geringere Energiesteuern subventioniert werden heißt auf deutsch - höhere Steuern auf Diesel wird die Kauflust sicherlich dämpfen... :eek:

Noch irgendwelche Fragen :eek:
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Elser
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Elser » Di 22. Nov 2016, 13:25

Wer jetzt ein neues Auto braucht, sollte sich einfach das kaufen, was für seinen Bedarf sinnvoll ist. Wenn man oft größere Strecken fahren muss, so wird sich ein E-Auto nicht lohnen. Wenn man sehr viele km in Jahr abspulen muss, dann macht ein Diesel immernoch Sinn. Zwei Dinge sollte man jetzt allerdings berücksichtigen:

1. Diesel erst ab ca. 25.000 km/Jahr, weil sich die Kosten positiv in Richtung Benziner verschoben haben.

2. So klein wie gerade noch sinnvoll und mit so wenig Ausstattung wie nötig (also mit dem Kopf und nicht mit dem S...... kaufen).

Die vielen heutigen Komfort-Einrichtungen neigen zu frühzeitigem und teuren Ausfall. Schnell kann es passieren dass man, schon nach wenigen Jahren, einen schwer verkaufbaren, oder überteuert zu reparierenden, Edelschrotthaufen besitzt. (siehe Netzerfahrungen mit LED-Scheinwerfern, heizbaren Frontscheiben, Wischautomatiken, DS-Getriebe u.ä.)

E-Autos lohnen sich nur als Kleinwagen für die Kurzstrecke (Fahrt zum Einkaufen, Arbeit, Naherholungsgebiete ect.) wenn die jetzigen Preise halbiert werden. Die jetzt aufgerufenen Preise sind ein Witz und sollen die E-Mobilität, meiner Meinung nach, nur verhindern.

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Flaschengeist
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Flaschengeist » So 25. Dez 2016, 23:38

Quatschki hat geschrieben:(18 Nov 2016, 19:01)

Im Moment werden Kfz noch mit Analog-UKW-Radio ausgeliefert.
Das sollte auch schon 10 Jahre Geschichte sein.



Und das ist auch gut so!

Ich würde mir nie ein Auto mit DAB+ Radio kaufen. Das ständige Umschalten zwischen DAB und FM nervt gewaltig. Es nervt so sehr das ich in solchen Autos nur noch Musik mit dem USB Stick höre.

Und ob das "Verbot" des Verbrennungsmotors wirklich kommt scheint abzuwarten.

Das Ganze erinnert immer mehr an das Ende der DDR. Die Genossen hatte damals auch immer tolle Pläne.

Das Ende kennen wir.
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Ger9374
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon Ger9374 » Mo 26. Dez 2016, 03:32

Für die nächsten 5 Jahre kann man wohl noch
Verbrenner kaufen . Dazu die 10-15 Jahre
Besitz, danach wird es wohl kritisch.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon el loco » Mo 26. Dez 2016, 08:14

Man sollte kaufen was hält, ein Steuerkettengetriebenen 5L V8 Saugmotor, jedoch mindestens einen 3L Reihensechszylinder. Davon 2 und das am Besten in einem richtigen 4WD. Die Zukunft wird die Erfordernis bringen, als Zweitwagen einen Mercedes-Saugdiesel alten Schlages, der auch mit Pöl läuft.
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H2O
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Mo 26. Dez 2016, 08:26

Elser hat geschrieben:(22 Nov 2016, 13:25)

Wer jetzt ein neues Auto braucht, sollte sich einfach das kaufen, was für seinen Bedarf sinnvoll ist. Wenn man oft größere Strecken fahren muss, so wird sich ein E-Auto nicht lohnen. Wenn man sehr viele km in Jahr abspulen muss, dann macht ein Diesel immernoch Sinn. Zwei Dinge sollte man jetzt allerdings berücksichtigen:

1. Diesel erst ab ca. 25.000 km/Jahr, weil sich die Kosten positiv in Richtung Benziner verschoben haben.

2. So klein wie gerade noch sinnvoll und mit so wenig Ausstattung wie nötig (also mit dem Kopf und nicht mit dem S...... kaufen).

Die vielen heutigen Komfort-Einrichtungen neigen zu frühzeitigem und teuren Ausfall. Schnell kann es passieren dass man, schon nach wenigen Jahren, einen schwer verkaufbaren, oder überteuert zu reparierenden, Edelschrotthaufen besitzt. (siehe Netzerfahrungen mit LED-Scheinwerfern, heizbaren Frontscheiben, Wischautomatiken, DS-Getriebe u.ä.)

E-Autos lohnen sich nur als Kleinwagen für die Kurzstrecke (Fahrt zum Einkaufen, Arbeit, Naherholungsgebiete ect.) wenn die jetzigen Preise halbiert werden. Die jetzt aufgerufenen Preise sind ein Witz und sollen die E-Mobilität, meiner Meinung nach, nur verhindern.

Elser


So weit nicht unvernünftig; allerdings würde ich vorsichtshalber auf ein Gebrauchtfahrzeug umsteigen, so daß ich in 5 bis 10 Jahren wieder die grundsätzliche Wahl hätte. Nachdem über die Hälfte aller Fahrzeuge (hatte ich nebenbei einmal so gelesen) zur "Flottenerneuerung" gekauft werden, sollte der Gebrauchtwagenkauf nicht gar so schwierig sein.

Eine technische Frage hätte ich noch: Warum sind denn LED-Beleuchtungen in Kfz problematisch? Ich hätte Glühfäden für weit weniger haltbar eingeschätzt. Gibt es dazu Aussagen? Ansonsten Zustimmung: Je mehr Schnickschnack, desto häufiger ist etwas außer Betrieb. Mich wurmt so etwas schon!
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Mo 26. Dez 2016, 08:39

Flaschengeist hat geschrieben:(25 Dec 2016, 23:38)

Und das ist auch gut so!

Ich würde mir nie ein Auto mit DAB+ Radio kaufen. Das ständige Umschalten zwischen DAB und FM nervt gewaltig. Es nervt so sehr das ich in solchen Autos nur noch Musik mit dem USB Stick höre.

Und ob das "Verbot" des Verbrennungsmotors wirklich kommt scheint abzuwarten.

Das Ganze erinnert immer mehr an das Ende der DDR. Die Genossen hatte damals auch immer tolle Pläne.

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Vor 10 Jahren hatte ich ein Navigationsradio nachgerüstet als Allwellenempfänger; sündhaft teuer, aber immer noch sehr elegant. Dennoch ein dummer Griff ins Klosett. Veraltetes Navi, vom Laien nicht erneuerbar, LW, MW, KW tot, DAB+ nur zufällig einmal und nur UKW mit automatischem Kanalwechsel zwischen Emden und Stettin. Das hätte ich billiger haben können, allerdings ohne automatischen Kanalwechsel. Ganz verzichtbar ist das Autoradio ja leider nicht.

Ich empfehle auf längeren Strecken in Alleinfahrt Tonkonserven; am besten einen Sprachkurs. Dann hat man etwas von der totgeschlagenen Zeit! Ein bißchen bleibt davon ja immer haften.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Mo 26. Dez 2016, 08:45

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 08:26)

So weit nicht unvernünftig; allerdings würde ich vorsichtshalber auf ein Gebrauchtfahrzeug umsteigen, so daß ich in 5 bis 10 Jahren wieder die grundsätzliche Wahl hätte. Nachdem über die Hälfte aller Fahrzeuge (hatte ich nebenbei einmal so gelesen) zur "Flottenerneuerung" gekauft werden, sollte der Gebrauchtwagenkauf nicht gar so schwierig sein.

Eine technische Frage hätte ich noch: Warum sind denn LED-Beleuchtungen in Kfz problematisch? Ich hätte Glühfäden für weit weniger haltbar eingeschätzt. Gibt es dazu Aussagen? Ansonsten Zustimmung: Je mehr Schnickschnack, desto häufiger ist etwas außer Betrieb. Mich wurmt so etwas schon!


Warum LED problematisch......für einen Benz E-klasse gibt es Preise von 300-1000 € pro Frontscheinwerfer.
Geht also einer mal kaputt wird es gleich richtig hefftig.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Mo 26. Dez 2016, 09:01

ebi80 hat geschrieben:(26 Dec 2016, 08:45)

Warum LED problematisch......für einen Benz E-klasse gibt es Preise von 300-1000 € pro Frontscheinwerfer.
Geht also einer mal kaputt wird es gleich richtig hefftig.


Au ha, das sind Beträge für Männer, die solchen Summen ins Auge blicken können... hätte Walter Giller gesagt! Donnerwetter, welche Unverschämtheit! Danke für diesen Hinweis!

Vorsichtshalber gefragt: Wird dann der gesamte Lampenkörper getauscht, oder allein die LED-Anordnung? Immerhin ist das heute ein Massenprodukt!
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Mo 26. Dez 2016, 09:07

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:01)

Au ha, das sind Beträge für Männer, die solchen Summen ins Auge blicken können... hätte Walter Giller gesagt! Donnerwetter, welche Unverschämtheit! Danke für diesen Hinweis!

Vorsichtshalber gefragt: Wird dann der gesamte Lampenkörper getauscht, oder allein die LED-Anordnung? Immerhin ist das heute ein Massenprodukt!


Das waren Preise für den kompletten Scheinwerfer.
Die einzelnen LED-EINHEITEN kann man in der KFZ-Werkstatt reparieren lassen. Da kenne ich die Preise aber nicht. Aber dennoch mit Arbeitstunden etc. deutlich mehr als eine herkömmliche Birne zum selbst austauschen.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Mo 26. Dez 2016, 09:13

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:01)

Au ha, das sind Beträge für Männer, die solchen Summen ins Auge blicken können... hätte Walter Giller gesagt! Donnerwetter, welche Unverschämtheit! Danke für diesen Hinweis!

Vorsichtshalber gefragt: Wird dann der gesamte Lampenkörper getauscht, oder allein die LED-Anordnung? Immerhin ist das heute ein Massenprodukt!


Wobei man noch anfügen sollte. Es kommt natürlich auch drauf an wie oft man ihn braucht. Fährt man meist nur tagsüber bei gutem Wetter, kommt man auch über ein Autoleben hinaus ohne eine LED wechseln zu müssen.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Mo 26. Dez 2016, 09:21

ebi80 hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:07)

Das waren Preise für den kompletten Scheinwerfer.
Die einzelnen LED-EINHEITEN kann man in der KFZ-Werkstatt reparieren lassen. Da kenne ich die Preise aber nicht. Aber dennoch mit Arbeitstunden etc. deutlich mehr als eine herkömmliche Birne zum selbst austauschen.


Gut, daß LED-Ersatz teurer ist als Glühlampenersatz, das muß man wohl ertragen; die Herstellung ist ja wirklich aufwendiger als die Herstellung einer Glühlampe. Dafür sollte aber die Lebensdauer einer LED-Anordnung deutlich höher sein als die einer Glühlampe. An der Stelle wurde mein Argwohn geweckt! Erwartungshaltung: Lebensdauer der LED-Beleuchtung eines Autos gleich Lebensdauer eines Autos (zwischen 15 und 20 Jahren). Wenn das nicht zutrifft, dann ist das aber eine teure Suppe!

Mit dem Gedanken an das Selbstaustauschen einer Scheinwerferlampe müssen Sie sich als ungeübter Laie einmal einem VW LUPO nähern. Dann gehen Ihnen die Augen über. Ich mußte ziemlich lange fummeln beim Ausbau und Wiedereinbau. Ein Ostfriesenwitz!
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Mo 26. Dez 2016, 09:29

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:21)

Gut, daß LED-Ersatz teurer ist als Glühlampenersatz, das muß man wohl ertragen; die Herstellung ist ja wirklich aufwendiger als die Herstellung einer Glühlampe. Dafür sollte aber die Lebensdauer einer LED-Anordnung deutlich höher sein als die einer Glühlampe. An der Stelle wurde mein Argwohn geweckt! Erwartungshaltung: Lebensdauer der LED-Beleuchtung eines Autos gleich Lebensdauer eines Autos (zwischen 15 und 20 Jahren). Wenn das nicht zutrifft, dann ist das aber eine teure Suppe!

Mit dem Gedanken an das Selbstaustauschen einer Scheinwerferlampe müssen Sie sich als ungeübter Laie einmal einem VW LUPO nähern. Dann gehen Ihnen die Augen über. Ich mußte ziemlich lange fummeln beim Ausbau und Wiedereinbau. Ein Ostfriesenwitz!


Also ich liebe LED. Ja beim Golf 1 muss das ja auch eine Qual gewesen sein :D. Schlimm wird's halt wenn man nur Nachts rumfährt, oder auf Sicherheit geht und ihn immer an hat. Wobei Sicherheit auch was kosten darf. Auch die Sicht ist ganz anders, als das alte schlummerlicht aus den 90ern.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Mo 26. Dez 2016, 09:37

ebi80 hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:29)

Also ich liebe LED. Ja beim Golf 1 muss das ja auch eine Qual gewesen sein :D. Schlimm wird's halt wenn man nur Nachts rumfährt, oder auf Sicherheit geht und ihn immer an hat. Wobei Sicherheit auch was kosten darf. Auch die Sicht ist ganz anders, als das alte schlummerlicht aus den 90ern.


Na bitte! Und schon sehe ich wieder ganz erwartungsfroh einem Auto mit LED-Beleuchtung entgegen. Ich war schon so weit, LED-Beleuchtung auf die Auschlußliste zu setzen! Ich könnte mir vorstellen, daß die wechselnde Batteriespannung den LED-Lampen zu schaffen macht. Mal 11,5 V, mal 13,9 V, das sollte die Vorwiderstände arg fordern.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Mo 26. Dez 2016, 09:49

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:37)

Na bitte! Und schon sehe ich wieder ganz erwartungsfroh einem Auto mit LED-Beleuchtung entgegen. Ich war schon so weit, LED-Beleuchtung auf die Auschlußliste zu setzen! Ich könnte mir vorstellen, daß die wechselnde Batteriespannung den LED-Lampen zu schaffen macht. Mal 11,5 V, mal 13,9 V, das sollte die Vorwiderstände arg fordern.


Die Widerstände sind weniger das Problem. Adaptives Kurvenlicht, Sensoren, Abblendautomatik und natürlich elektronisch gesteuerte Beleuchtung zum Einkaufstüten ins Haus tragen. Am Ende ist weniger die LED das Problem, mehr der Schnickschnack der davor verbaut ist. :D
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Mo 26. Dez 2016, 10:06

ebi80 hat geschrieben:(26 Dec 2016, 09:49)

Die Widerstände sind weniger das Problem. Adaptives Kurvenlicht, Sensoren, Abblendautomatik und natürlich elektronisch gesteuerte Beleuchtung zum Einkaufstüten ins Haus tragen. Am Ende ist weniger die LED das Problem, mehr der Schnickschnack der davor verbaut ist. :D


Jetzt stehen mir wieder die Haare zu Berge! Das können Sie doch nicht mit einem alten Mann so machen! Gibt es nicht LED-Beleuchtung karo-einfach?
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon ebi80 » Mo 26. Dez 2016, 11:24

H2O hat geschrieben:(26 Dec 2016, 10:06)

Jetzt stehen mir wieder die Haare zu Berge! Das können Sie doch nicht mit einem alten Mann so machen! Gibt es nicht LED-Beleuchtung karo-einfach?


Ne, so schlimm wird's nicht werden, ABER es kann :D
Irgendwann darf man eh wechseln. Wie vom Verbrennen zum E-Car. Das ist auch gut so. Weniger Gestank, weniger Lärm und weniger chronische Atembeschwerden, sowie Krebs.
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon H2O » Mo 26. Dez 2016, 11:43

ebi80 hat geschrieben:(26 Dec 2016, 11:24)

Ne, so schlimm wird's nicht werden, ABER es kann :D
Irgendwann darf man eh wechseln. Wie vom Verbrennen zum E-Car. Das ist auch gut so. Weniger Gestank, weniger Lärm und weniger chronische Atembeschwerden, sowie Krebs.


Das beruhigt mich dann wieder; lange werde ich diese schöne neue Welt leider nicht mehr genießen können. ;)
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Re: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor - Ab wann keines mehr kaufen?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Di 27. Dez 2016, 02:53

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