Privatisierung der Autobahnen geplant

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Cat with a whip
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Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon Cat with a whip » Sa 12. Nov 2016, 11:09

Aktuell wird auch der Plan der konservativen Parteien konkreter das deutsche Autobahnnetz zu privatisieren. Langfristiges Ziel dürfte es dann sein für jeden Deutschen die Benutzung der Autobahnen zusätzlich kostenpflichtig zu machen.

Besonderes Interesse haben daran Investoren wie Großbanken und Versicherungsunternehmen, die sich davon weitere Profite erhoffen. Damit sorgen dann einfach die Unionsparteien, dass wir Bürger unsere Geldtaschen für diese Konzerne öffnen. letztendlich nicht ohne Grund, denn diese Parteien erhalten auch von diesen Unternehmen die großen Spenden.

Die sog. "Ausländermaut" fungiert ja für dieses Langzeitziel Privatisierung lediglich als populistischer Türöffner. Der Effekt ist dann eine Umverteilung von vielen unteren Einkommen zu den wenigen höheren Einkommen (z.B. Großaktionäre) wenn man es aus Sicht der Gesamtverteilung betrachtet. Es funktioniert immer wieder den Leuten mit solchen Tricks das Fell über die Ohren zu ziehen, erstaundlich.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Sa 12. Nov 2016, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Kibuka
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Re: Sammelstrang PKW-Maut

Beitragvon Kibuka » Sa 12. Nov 2016, 11:11

Cat with a whip hat geschrieben:(12 Nov 2016, 11:09)


Die sog. "Ausländermaut" fungiert ja für dieses Langzeitzidl lediglich als populistischer Türöffner. Es funktioniert immer wieder den Leuten mit solchen Tricks das Fell über die Ohren zu ziehen, erstaundlich.


Eine Maut ist weder ein "Türöffner" für die Privatisierung, noch ein "Trick".
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Re: Sammelstrang PKW-Maut

Beitragvon Cat with a whip » Sa 12. Nov 2016, 11:25

Selbstverständlich ist die populistische sog. Ausländermaut innerhalb der Logik der langfristig geplanten Autobahnprivatisierung genau der Türöffner. Damit wurde schonmal über den Neid der Dummen die erste Barriere genommen.
Wenn die Maut erstmal installiert ist, kommt dann schrittweise die Rücknahme der Augenwischerei mit dem Kostensausgleichs über die KFZ-Steuer für in Deutschland angemeldete Fahrzeuge.

Das kommt alles schrittweise in genügend großen Zeitabständen damit es leichter zu schlucken ist. Jeder der sich ein bischen informiert, weiß das ja auch dass die Privatisierung deutscher Autobahnen ein beliebtes Projekt innerhalb der CSU ist.
Fragt sich nur ob die Leute es frühzeitig begreifen, dass ohne Not so ein Maut-Projekt überhaupt eingeführt wird.
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Re: Sammelstrang PKW-Maut

Beitragvon Kibuka » Sa 12. Nov 2016, 13:15

Trotzdem hat eine Maut nichts mit Privatisierung zu tun. Das sind zwei Paar Schuhe.

Man kann sie kombinieren, aber das bedeutet noch lange nicht, dass man gezwungen wäre sie zu kombinieren.
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Re: Sammelstrang PKW-Maut

Beitragvon Teeernte » Sa 12. Nov 2016, 13:22

Kibuka hat geschrieben:(12 Nov 2016, 13:15)

Trotzdem hat eine Maut nichts mit Privatisierung zu tun. Das sind zwei Paar Schuhe.

Man kann sie kombinieren, aber das bedeutet noch lange nicht, dass man gezwungen wäre sie zu kombinieren.


...die Maut funktioniert nicht - wenn der Eigentümer der Staat ist - und dabei nur Ausländermaut nimmt.

Da ist es für die CDU besser - da einen Eigentümer zwischenzuschalten.... der dann Preise nehmen kann - wie er will - nach undurchsichtigen Kostenmodellen - und nach "Eigentum" am Objekt. Haben das Versicherungen - kann man die Maut gleich als Eigentumsanteil ....beim Zahlen der Versicherung mit anrechnen.

Eine Variante ....
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Re: Sammelstrang PKW-Maut

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 12. Nov 2016, 16:10

Kibuka hat geschrieben:(12 Nov 2016, 13:15)

Trotzdem hat eine Maut nichts mit Privatisierung zu tun. Das sind zwei Paar Schuhe.

Man kann sie kombinieren, aber das bedeutet noch lange nicht, dass man gezwungen wäre sie zu kombinieren.


Aber der Weg ist doch klar zu erkennen. Diese Strategie nennt man Salamitaktik. Am Ende kriegen die Versicherungskonzerne ein feines Monopol und fette Gewinne. So als Ausgleich für das sterbende Lebensversicherungsgeschäft. Warum schanzt mir niemand so eine Lizenz zum Gelddrucken zu. Ich darf nur die Zeche zahlen. Da bin ich mir ganz sicher. Die Konzerne haben die Macht in diesem Staat. Die dürfen alles bis zum offenen Rechtsbruch. Und Politiker wie Dobrindt lächeln alles weg.
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Re: Sammelstrang PKW-Maut

Beitragvon Cat with a whip » Sa 12. Nov 2016, 17:45

Schäuble hat im Haushalstausschuss für die Privatisierung geworben. Demnach solle der Bund der Eigner werden und Anteile bis 49,9% an private Investoren verkaufen. Vorerst. Das muß natürlich dann Redite abwerfen. Wenn die Ausländermaut kommt, kommt bald auch die Inländermaut und das in dem Maße, dass eben der Autofahrer den Profit zusätzlich bezahlt. Das ist ist doch nicht schwer zu verstehen, dass das in Mehrkosten für Autofahrer resultiert. Die Privaten wollen mehr Geld sehen als sie reinstecken,alles andere gibt ja keinen Sinn. Da wird in Zukunft sicher ordentlich die Hand aufgehalten wenn die Maut kommt. :D

hingelangt.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ieren.html
http://www.taz.de/!5320053/
http://www.zeit.de/2016/28/autobahnen-p ... -koalition
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon el loco » Sa 12. Nov 2016, 19:22

Grundsätzlich hätte ich nichts gegen die Privatisierung von Autobahnen. Es ist eine Frage der Gestaltung wie das ganze aussieht.
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon Cat with a whip » Sa 12. Nov 2016, 19:49

Das wäre eine Monopol. Es kann da ja keinen Wettbewerb geben. Grundsätzlich abzulehnen.
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon frems » Sa 12. Nov 2016, 19:52

el loco hat geschrieben:(12 Nov 2016, 19:22)

Grundsätzlich hätte ich nichts gegen die Privatisierung von Autobahnen. Es ist eine Frage der Gestaltung wie das ganze aussieht.

Es soll einfach teurer für den Steuerzahler werden, weil man Banken und Versicherungen mit Einnahmen beglücken möchte. Man munkelt, dass so 4-5% pro Jahr dabei rausspringen sollen. Staatlich garantiert.
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon el loco » Sa 12. Nov 2016, 20:04

In dieser Form natürlich abzulehnen. Eine Privatisierung, die dazu führt das die Infrastruktur besser wird, wäre zu wünschen.
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon jack000 » Sa 12. Nov 2016, 21:05

el loco hat geschrieben:(12 Nov 2016, 19:22)

Grundsätzlich hätte ich nichts gegen die Privatisierung von Autobahnen. Es ist eine Frage der Gestaltung wie das ganze aussieht.

Es spricht dagegen, dass Autobahnen ein Monopol sind und es ein "Einnahme/Ausgabe"-System gibt und da theoretisch niemand die Hand auf hält. Die Tatsache, dass von den 50 Mrd.€ Einnahmen durch die Mineralöl- und Kfz.-Steuer nur 7 Mrd. beim Straßenbau und Straßensanierung ankommt ist ein anderes Paar Schuhe.

Bei einer Privatisierung würden nur die Autobahnen (Bereits x-fach bezahlt von den Autofahrern) an die Privatwirtschaft verschachert und als Ergebnis hält noch jemand die Hand auf um Gewinne zu machen. Durch Privatwirtschaft sind keine Kosteneinsparungen zu erwarten und zu dem Abrippen der Zahlungen durch die Autofahrer kämen diese Profitinteressen noch dazu!
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon jack000 » Sa 12. Nov 2016, 21:09

Cat with a whip hat geschrieben:(12 Nov 2016, 19:49)

Das wäre eine Monopol. Es kann da ja keinen Wettbewerb geben. Grundsätzlich abzulehnen.

So ist es! Es besteht nicht die Möglichkeit das ein Vorteil dabei herauskommt (Außer bei denjenigen, die zusätzlich noch die Hand aufhalten wollen).
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon Cat with a whip » Sa 12. Nov 2016, 21:11

el loco hat geschrieben:(12 Nov 2016, 20:04)

In dieser Form natürlich abzulehnen. Eine Privatisierung, die dazu führt das die Infrastruktur besser wird, wäre zu wünschen.


Aktuell ist es ja der Schwerlastverkehr der die Substanz angreift und die Sanierungsintervalle verkürzt und damit die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur eingrenzt. Da müsste man die Brummies auf die Schiene bekommen. Wer ist nochmal Verkehrsminister und von welcher Partei ist der?
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon jack000 » Sa 12. Nov 2016, 21:32

Cat with a whip hat geschrieben:(12 Nov 2016, 21:11)

Aktuell ist es ja der Schwerlastverkehr der die Substanz angreift und die Sanierungsintervalle verkürzt und damit die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur eingrenzt. Da müsste man die Brummies auf die Schiene bekommen.

Im Prinzip müsste das so geregelt sein, dass ein "Brummi" der innerhalb Europa ein europäisches Land durchquert überhaupt nicht mehr auf den Strassen fährt, sondern komplett auf die Schiene verlagert wird und erst im Bestimmungsland wieder auf die Strasse darf (Bzw. die Ladung).

Wer ist nochmal Verkehrsminister und von welcher Partei ist der?

Ich würde das nicht an Parteien festmachen, sondern es hat keine Regierung seit 1949 das Thema auch nur ansatzweise ernsthaft vorangetrieben!
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon frems » Sa 12. Nov 2016, 21:53

jack000 hat geschrieben:(12 Nov 2016, 21:05)

Es spricht dagegen, dass Autobahnen ein Monopol sind und es ein "Einnahme/Ausgabe"-System gibt und da theoretisch niemand die Hand auf hält. Die Tatsache, dass von den 50 Mrd.€ Einnahmen durch die Mineralöl- und Kfz.-Steuer nur 7 Mrd. beim Straßenbau und Straßensanierung ankommt ist ein anderes Paar Schuhe.

Hör doch bitte mit diesem ADAC-Melkkuh-Propagandamärchen auf.
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon jack000 » Sa 12. Nov 2016, 22:03

frems hat geschrieben:(12 Nov 2016, 21:53)

Hör doch bitte mit diesem ADAC-Melkkuh-Propagandamärchen auf.

Es ist so wie ich geschrieben habe und wenn eine deutschlandweite Maut kommt, muss eben überlegt/konzeptioniert werden wie die vorherigen Einnahmen, die zuvor für andere Zwecke abgerippt werden anderweitig erzielt werden!
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon frems » Sa 12. Nov 2016, 22:41

jack000 hat geschrieben:(12 Nov 2016, 22:03)

Es ist so wie ich geschrieben habe und wenn eine deutschlandweite Maut kommt, muss eben überlegt/konzeptioniert werden wie die vorherigen Einnahmen, die zuvor für andere Zwecke abgerippt werden anderweitig erzielt werden!

"Andere Zwecke" wie Landes- und Kommunalstraßen, Verkehrspolizeien, Ausgleichsmaßnahmen, Straßenertüchtigungen usw. Der motorisierte Individualverkehr verursacht in Deutschland größere Kosten als durch alle verkehrsrelevanten Steuern und Versicherungen ausgegeben wird.
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon Quatschki » Sa 12. Nov 2016, 23:13

frems hat geschrieben:(12 Nov 2016, 22:41)

"Andere Zwecke" wie Landes- und Kommunalstraßen, Verkehrspolizeien, Ausgleichsmaßnahmen, Straßenertüchtigungen usw. Der motorisierte Individualverkehr verursacht in Deutschland größere Kosten als durch alle verkehrsrelevanten Steuern und Versicherungen ausgegeben wird.

Den Flächenverbrauch nicht zu vergessen.
Er wird dadurch anderen Nutzungen entzogen.
Und der ruhende Verkehr. Überall neue LKW-Autobahnparkplätze, die jeder für sich so groß sind wie ein halber Flugplatz!
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Privatisierung der Autobahnen geplant

Beitragvon frems » Sa 12. Nov 2016, 23:19

Quatschki hat geschrieben:(12 Nov 2016, 23:13)

Den Flächenverbrauch nicht zu vergessen.
Er wird dadurch anderen Nutzungen entzogen.
Und der ruhende Verkehr. Überall neue LKW-Autobahnparkplätze, die jeder für sich so groß sind wie ein halber Flugplatz!

Klar. Und natürlich der volkswirtschaftliche Schaden. Allein durch Unfälle entstehen jährlich Kosten von rund 33 Milliarden Euro. Nicht mit drin sind Schäden an Menschen und Natur durch Emissionen wie Lärm und Feinstaub. Der ADAC macht halt seine Scherzrechnung, zumal es auch nicht 7, sondern 19 Milliarden sein sollen (http://www.autozeitung.de/auto-news/kfz ... -gn-402000). Die ADAC Motorwelt hat halt eine Reichweite von rund 16 Mio. Lesern. Nur mal als Vergleich: 2013 wählten 14,9 Mio. Deutsche die CDU (ohne CSU). Da kriegt man schon eine ordentliche Masse eingelullt.
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