Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Mo 14. Nov 2016, 15:01

Alter Stubentiger hat geschrieben:(14 Nov 2016, 14:49)

Viele Abiturienten studieren ja nur um festzustellen daß sie scheitern. Sie hätten besser was ordentliches gelernt. Aber stattdessen wird mit Ach und Krach und viel Nachhilfe das Abitur gemacht.
Weißt du was das Problem ist? Es fehlt den handfesten Berufen sehr oft einfach an sozialer Anerkennung von abgehobenen Leuten wie dir. Es fehlt an Wertschätzung für ehrliche Arbeit. Für dich ist nur gut was gerade hip ist. Und wenn ehrliche Geschäftsleute auf Grund einer verfehlten Kommunalpolitik ruiniert werden trittst du noch nach mit einem locker-flockigen "ach die ewig Gestrigen". So Typen wie dich habe ich echt gefressen. :mad2:

Ach, Studienabbrüche haben viele Gründe und die Quote ist heute nicht höher als vor 20, 30 Jahren. Die soziale Anerkennung erfolgt nicht nur, aber auch über das Gehalt. Und dafür bin ich nicht verantwortlich und die spricht halt gegen eine Lehre. So zu tun als wären nur diese Jobs "ehrlich" und "handfest", ist schon sehr weit hergeholt. Ob im Handwerk, Banken oder Gastro: da wird ordentlich getrickst. Bisher gibt's auch keinen Beleg, dass die Firmen aufgrund einer Aufwertung des öffentlichen Raumes kaputtgegangen sein sollen. Genau so könnte man sagen, dass ihr Sterben dadurch hinausgezögert wurde und die Politik in die Marktgesetze aus Gewohnheitsgründen eingegriffen hat. In kleinen Orten sterben kleine Läden vielerorts weg, ganz ohne menschengerechten Umgestaltungsmaßnahmen am öffentlichen Raum. Und was heißt "hip"? Die von Dir genannten Läden, die da neu entstanden sind und Arbeitsplätze schaffen, sind nicht die Geschäfte, die ich für gewöhnlich aufsuche. Das wär dann, neben der angeblich fehlenden Anerkennung, die vierte Unterstellung gegenüber meiner Person. Dann kriegen wir eine fünfte auch noch nich.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 14. Nov 2016, 15:08

frems hat geschrieben:(14 Nov 2016, 15:01)

Ach, Studienabbrüche haben viele Gründe und die Quote ist heute nicht höher als vor 20, 30 Jahren. Die soziale Anerkennung erfolgt nicht nur, aber auch über das Gehalt. Und dafür bin ich nicht verantwortlich und die spricht halt gegen eine Lehre. So zu tun als wären nur diese Jobs "ehrlich" und "handfest", ist schon sehr weit hergeholt. Ob im Handwerk, Banken oder Gastro: da wird ordentlich getrickst. Bisher gibt's auch keinen Beleg, dass die Firmen aufgrund einer Aufwertung des öffentlichen Raumes kaputtgegangen sein sollen. Genau so könnte man sagen, dass ihr Sterben dadurch hinausgezögert wurde und die Politik in die Marktgesetze aus Gewohnheitsgründen eingegriffen hat. In kleinen Orten sterben kleine Läden vielerorts weg, ganz ohne menschengerechten Umgestaltungsmaßnahmen am öffentlichen Raum. Und was heißt "hip"? Die von Dir genannten Läden, die da neu entstanden sind und Arbeitsplätze schaffen, sind nicht die Geschäfte, die ich für gewöhnlich aufsuche. Das wär dann, neben der angeblich fehlenden Anerkennung, die vierte Unterstellung gegenüber meiner Person. Dann kriegen wir eine fünfte auch noch nich.

Ich weiß. Du bist für nichts verantwortlich hast aber immer ein coolen Spruch auf den Lippen. Und deine Person......ich mache keinen Hehl aus der Tatsache das ich Leute wie dich nicht leiden kann. Wundert dich dass? So anmaßend wie du hier auftrittst?
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Mo 14. Nov 2016, 15:13

Alter Stubentiger hat geschrieben:(14 Nov 2016, 15:08)

Ich weiß. Du bist für nichts verantwortlich hast aber immer ein coolen Spruch auf den Lippen. Und deine Person......ich mache keinen Hehl aus der Tatsache das ich Leute wie dich nicht leiden kann. Wundert dich dass? So anmaßend wie du hier auftrittst?

Wieso sollte ich auch für gescheiterte Unternehmen im Ruhrpott verantwortlich sein? Ich beobachte nur. Deshalb fällt mir auch auf, dass Du nicht sachlich sein kannst/willst, sondern einfach eine Unterstellung und Behauptung nach der anderen gegen meine Person äußerst, aber niemals einen einzigen Anhaltspunkt dafür hattest. So macht man sich natürlich nirgends Freunde.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Mo 14. Nov 2016, 15:25

Aber dann nochmal etwas zum Thema:

Wer künftig eine Reise plant, braucht dann nur noch eine einzige Smartphone-App, in die er lediglich noch das Fahrziel eingibt. Heraus kommt der vollständige Reiseplan und ein einziges digitales Ticket, das für alle eingesetzten Verkehrsmittel Gültigkeit hat: Von den Bahnen und Bussen über Carsharing-Wagen und Mietfahrrädern.

Mehr als zwanzig Verkehrsverbünde, der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Deutsche Bahn haben sich der „Vernetzungsinitiative“ bereits angeschlossen. „Im Zeitalter der Smartphones erwarten Kunden einen durchgängigen Service, auch über die Grenzen eines Verkehrsverbundes hinweg“, lautet das Credo der Unternehmensgruppe. [...]

Mobility Inside ist ein weiterer – freilich großer – Mosaikstein, der zu einem völlig neuen Bild von Mobilität in Deutschland führen soll. Die überregionale Initiative findet ihre Entsprechung und Fortsetzung im Umbau der kommunalen Verkehrsinfrastruktur, der bereits in vielen großen Städten mit Macht vorangetrieben wird. Zwar folgen Städte wie Köln, Hamburg oder Berlin ihren jeweils eigenen Vorstellungen innerstädtischer Mobilität. Eines haben die Pläne jedoch gemeinsam: Autofahren soll innerstädtisch unnötig, Autobesitz wenn möglich sogar ganz obsolet gemacht werden.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... annen.html

Tjoa.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 14. Nov 2016, 16:01

frems hat geschrieben:(14 Nov 2016, 15:13)

Wieso sollte ich auch für gescheiterte Unternehmen im Ruhrpott verantwortlich sein? Ich beobachte nur. Deshalb fällt mir auch auf, dass Du nicht sachlich sein kannst/willst, sondern einfach eine Unterstellung und Behauptung nach der anderen gegen meine Person äußerst, aber niemals einen einzigen Anhaltspunkt dafür hattest. So macht man sich natürlich nirgends Freunde.


Du redest von Sachlichkeit.....
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Itu » Mo 14. Nov 2016, 18:47

Mit einen Auto kommt man in der Stadt von der Nordstadt in die Südstadt
Muss man aber dazu kein Auto haben

Aber ist aber bei weiten nicht der einzige Grund warum man sich ein Auto zulegt
Was diese Planer von der Stadt ohne Auto gänzlich ignorieren ist der Mensch
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Misterfritz » Mo 14. Nov 2016, 21:00

frems hat geschrieben:(14 Nov 2016, 15:25)

Aber dann nochmal etwas zum Thema:


https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... annen.html

Tjoa.
das ist alles ganz schön und gut,
aber reise mal mit zwei kindern in den urlaub, wohlmöglich noch mit hund. und dann mit bahn und bus? viel spass :p
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 05:05

Itu hat geschrieben:(14 Nov 2016, 18:47)

Mit einen Auto kommt man in der Stadt von der Nordstadt in die Südstadt
Muss man aber dazu kein Auto haben

Aber ist aber bei weiten nicht der einzige Grund warum man sich ein Auto zulegt
Was diese Planer von der Stadt ohne Auto gänzlich ignorieren ist der Mensch

Naja, sie ignorieren nicht die Menschen, die zwischen Nord- und Südstadt leben und arbeiten. Das ist ja ihr Job.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Texas41 » Di 15. Nov 2016, 09:17

teddys home hat geschrieben:(14 Nov 2016, 21:00)

das ist alles ganz schön und gut,
aber reise mal mit zwei kindern in den urlaub, wohlmöglich noch mit hund. und dann mit bahn und bus? viel spass :p


frems wird dir schon bald vorrechnen, daß diese 4-köpfige Familie mit der Bahn deutlich günstiger in den Urlaub fahren würde! Daß dann der Hund zu Hause bleiben müßte und wie viel Zeit und Nerven eine Anreise mit dem ÖPNV mehr kosten würde, wird er geflissentlich unter den Teppich kehren denn das spielt ja in einer Gesellschaft, in der Zeit=Geld ist natürlich auch keine Rolle :rolleyes:

Ansonsten werden aus einer Argumentation lediglich die Argumente heraus gepickt, die man meint widerlegen zu können während andere völlig außen vor bleiben auch wenn sie mehrfach genannt wurden.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 13:45

Naja, das war nur ein Einwand ohne nähere Beschreibung. Um eine Diskussion geht's bei sowas nicht. ;)

Fußgänger statt Autos? So lief das in Berlin

Ein autofreier Boulevard Unter den Linden? Ein Blick zurück zeigt, was geplant war und wie viele Umbauten dafür nötig waren - von der City West über Spandau bis zum Alex.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/von-c ... 37170.html
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Misterfritz » Di 15. Nov 2016, 14:39

frems hat geschrieben:(15 Nov 2016, 13:45)

Naja, das war nur ein Einwand ohne nähere Beschreibung. Um eine Diskussion geht's bei sowas nicht. ;)
ich sehe dadurch nur, dass du keine ahnung und somit auch keine vorstellung davon hast, was das bedeutet.
aber gut, machen wir das beispiel deutlicher: familie mit zwei kindern (so um die 5 und 7 jahre alt) fahren von buchholz nach lökken, dänemark, ins ferienhaus. der familienhund muss natürlich mit.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 14:47

teddys home hat geschrieben:(15 Nov 2016, 14:39)

ich sehe dadurch nur, dass du keine ahnung und somit auch keine vorstellung davon hast, was das bedeutet.
aber gut, machen wir das beispiel deutlicher: familie mit zwei kindern (so um die 5 und 7 jahre alt) fahren von buchholz nach lökken, dänemark, ins ferienhaus. der familienhund muss natürlich mit.

Genau genommen zeigst Du jetzt nur, dass Du emotional aufgewühlt bist und nicht mehr das Thema fassen kannst. Du kannst auch alleine reisen oder eine Fußballmannschaft mit 20 Hunden mitnehmen: auf der Strecke ist nur eine Metropole und deren Innenstadt ist zu großen Teilen schon autofrei.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Misterfritz » Di 15. Nov 2016, 14:49

frems hat geschrieben:(15 Nov 2016, 14:47)

Genau genommen zeigst Du jetzt nur, dass Du emotional aufgewühlt bist und nicht mehr das Thema fassen kannst. Du kannst auch alleine reisen oder eine Fußballmannschaft mit 20 Hunden mitnehmen: auf der Strecke ist nur eine Metropole und deren Innenstadt ist zu großen Teilen schon autofrei.
warum sollte ich emotional aufgewühlt sein?
und was bitteschön hat die familie davon, dass eine stadt, die auf dem reiseweg liegt, autofrei ist?
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 14:57

teddys home hat geschrieben:(15 Nov 2016, 14:49)

warum sollte ich emotional aufgewühlt sein?
und was bitteschön hat die familie davon, dass eine stadt, die auf dem reiseweg liegt, autofrei ist?

Nichts. Sie würde so oder so an der Innenstadt vorbeifahren, wenn sie nur von ihrem Startpunkt zum Ziel möchte. Es geht noch immer um Innenstädte. Ich weiß ja wie Ihr auf dem Land so tickt. Irgendwo geht's um MIV-Einschränkungen und schon seid Ihr aufgeschreckt, pöbelt herum, beleidigt und so weiter. Aber um solche Relationen ging es nie. Kein Grund zur Hysterie.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Texas41 » Di 15. Nov 2016, 15:02

frems hat geschrieben:(15 Nov 2016, 14:47)

Genau genommen zeigst Du jetzt nur, dass Du emotional aufgewühlt bist und nicht mehr das Thema fassen kannst. Du kannst auch alleine reisen oder eine Fußballmannschaft mit 20 Hunden mitnehmen: auf der Strecke ist nur eine Metropole und deren Innenstadt ist zu großen Teilen schon autofrei.


Es ging doch hier generell um Innenstädte und nicht nur um die Metropolen, oder sehe ich das falsch?

Dann nehmen wir halt die Innenstadt von Kassel als Startpunkt und fahren von dort mit Familie und Hund nach Nordjütland in den Urlaub....
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Misterfritz » Di 15. Nov 2016, 15:03

frems hat geschrieben:(15 Nov 2016, 14:57)

Nichts. Sie würde so oder so an der Innenstadt vorbeifahren, wenn sie nur von ihrem Startpunkt zum Ziel möchte. Es geht noch immer um Innenstädte. Ich weiß ja wie Ihr auf dem Land so tickt. Irgendwo geht's um MIV-Einschränkungen und schon seid Ihr aufgeschreckt, pöbelt herum, beleidigt und so weiter. Aber um solche Relationen ging es nie. Kein Grund zur Hysterie.
es wäre auch egal, wenn diese o.g. familie von hamburg aus nach dänemark in den urlaub fahren wollte. aber sicherlich, sie werden sich dafür dann ein auto mieten - wenn sie schon so doof sind und nicht irgendwo allinclusive in den urlaub fliegen...
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 15:07

Texas41 hat geschrieben:(15 Nov 2016, 15:02)

Es ging doch hier generell um Innenstädte und nicht nur um die Metropolen, oder sehe ich das falsch?

Dann nehmen wir halt die Innenstadt von Kassel als Startpunkt und fahren von dort mit Familie und Hund nach Nordjütland in den Urlaub....

Schau mal auf die erste Seite. Also um welche Städte es dort ging sowie in den letzten Links zu Berlin und München. Um die Innenstadt von Wanne-Eickel ging es an sich nie, sondern höchstens zur Klärung nebenbei. Wer über 800 Kilometer mit dem Auto fahren will, soll das gerne tun. Mich wundert nur die Hysterie. Dabei hab ich selbst mehrfach darauf hingewiesen, dass ich früher auf dem Land lebte und selbstverständlich den Pkw nutzte -- und es auch wieder tun würde, selbst wenn es -- wie in Deinem Falle -- rund dreimal so viel kostet, aber eben ein deutliches Zeitersparnis bedeutet. Seid doch nicht so fundamentalistisch. Es sind nur Verkehrsmittel.
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Mo 3. Apr 2017, 08:45

Genosse Knie wurde mal wieder von der Leine gelassen. Der virtuelle Shitstorm der Kleingeister folgte entsprechend. :D

Autos in den Städten sind so was von gestern
Die autogerechte Stadt hat längst ausgedient, doch die Verkehrspolitik ist immer noch wie vor 50 Jahren. Es wird dringend Zeit, die Städte von privaten Pkw zu befreien.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/v ... ettansicht
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Apr 2017, 10:38

frems hat geschrieben:(03 Apr 2017, 09:45)

Genosse Knie wurde mal wieder von der Leine gelassen. Der virtuelle Shitstorm der Kleingeister folgte entsprechend. :D

Autos in den Städten sind so was von gestern
Die autogerechte Stadt hat längst ausgedient, doch die Verkehrspolitik ist immer noch wie vor 50 Jahren. Es wird dringend Zeit, die Städte von privaten Pkw zu befreien.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/v ... ettansicht



Die Bundesregierung schützt lieber die Autoindustrie und fördert auch weiterhin den Verkauf von Diesel- und Benzinautos, um Arbeitsplätze zu sichern.
http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/v ... ettansicht

...und Wählerstimmen zu erhalten.. :D :D :D
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Re: Autofreie Innenstädte: Fluch oder Segen?

Beitragvon frems » Mo 3. Apr 2017, 11:56

Teeernte hat geschrieben:(03 Apr 2017, 11:38)

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/v ... ettansicht

...und Wählerstimmen zu erhalten.. :D :D :D

Das funktioniert auf Dauer bloß nicht, wenn der Plebs wütend über lange Arbeitswege ist und Anwohner unter dem Gestank leiden müssen. Die Probleme werden ja nicht kleiner durch diese Politik, sondern größer. Ausbaden muss es am Ende aber der kleine Mann.
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