Elektroautos.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Do 27. Sep 2018, 13:58

Ich habe mir gerade die Maledivenfotos unserer Kinder mit dem Beamer angeschaut und mich dann zwischen Beamer und Leinwand gestellt. Leider tat sich da nichts. :?:
Aber das soll jetzt auch der letzte OT-Beitrag meinerseits zum Beamer sein.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Do 27. Sep 2018, 14:10

H2O hat geschrieben:(27 Sep 2018, 14:48)

Das könnte schon sein; allerdings meine ich, daß die sinnlose Vielfahrerei an den Kosten scheitern wird. Daß es ganz tolle Konzepte gibt, das bestreite ich gar nicht. Nur die Kosten... :eek:

Über welche "sinnlose Vielfahrerei" sprechen wir und wieso sollte es scheitern, wenn es für den Nutzer nicht teurer ist als "sinnvolle Vielfahrerei" mit einer Dreckschleuder? :?: :?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 27. Sep 2018, 14:21

frems hat geschrieben:(27 Sep 2018, 15:10)

Über welche "sinnlose Vielfahrerei" sprechen wir und wieso sollte es scheitern, wenn es für den Nutzer nicht teurer ist als "sinnvolle Vielfahrerei" mit einer Dreckschleuder? :?: :?


Ich denke einmal an den Fahrzeugpreis für die Klasse ~500 km und dann auch an den "Kraftstoffpreis". Niemand soll doch glauben, daß der Staat auf Dauer auf die Einnahmen aus der Mineralölsteuer verzichten kann.

Die Preise für die Bahn sind gesalzen im Vergleich zum FLIXBUS! Meine Tochter wollte dringend von Bremen nach FFM. FLIXBUS gebucht für 18,00 €; Bahn sein gelassen für 100 €. Das als Vorspann... das wird doch in Zukunft nicht besser...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Do 27. Sep 2018, 14:42

H2O hat geschrieben:(27 Sep 2018, 15:21)

Ich denke einmal an den Fahrzeugpreis für die Klasse ~500 km und dann auch an den "Kraftstoffpreis". Niemand soll doch glauben, daß der Staat auf Dauer auf die Einnahmen aus der Mineralölsteuer verzichten kann.

Die Preise für die Bahn sind gesalzen im Vergleich zum FLIXBUS! Meine Tochter wollte dringend von Bremen nach FFM. FLIXBUS gebucht für 18,00 €; Bahn sein gelassen für 100 €. Das als Vorspann... das wird doch in Zukunft nicht besser...

Achso, wir müssen uns weiter verdrecken lassen, damit der Staat viel Geld hat. Blöderweise ist der Anteil an Steuern und Abgaben bereits sehr hoch beim Strom. Von 29,16 Cent landen wir 5,63 Cent bei Stromerzeugung und Vertrieb: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Str ... g_2017.jpg

Nicht grundlos hat Deutschland im europäischen Vergleich sehr hohe und nicht niedrige Strompreise. Warum die Gegner von Elektromobilität immer mit einer angeblichen Benachteiligung der Verbrenner ankommen (ist ja oft passiert), weiß ich nicht. Sollte man jedenfalls nicht unkritisch nachahmen. Hat schon seine Gründe, warum der Flixbus so viel günstiger ist als die Bahn, die als Großabnehmer übrigens nur einen Bruchteil an Abgaben auf Strom zahlt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Do 27. Sep 2018, 17:20

Eben so sollte man natürlich nicht den Nahverkehr vergessen:

Deutschlands Städte haben ihre Ziele bezüglich der Umstellung ihrer ÖPNV-Busflotten auf alternative Antriebstechnologien deutlich erhöht. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse des zweiten E-Bus-Radars der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Stichtag dieser deutschlandweiten Erhebung war der 31. Juli 2018, der des ersten E-Bus-Radars der 31. Dezember 2017.

https://industrie.de/top/immer-mehr-deu ... obusse-ab/

Elektrobusse gelten bisher nicht als massentauglich. Wiesbaden will trotzdem komplett umsteigen – innerhalb von vier Jahren. Andere Städte beobachten das gespannt.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-09/ ... ektrobusse
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 27. Sep 2018, 18:31

frems hat geschrieben:(27 Sep 2018, 15:42)

Achso, wir müssen uns weiter verdrecken lassen, damit der Staat viel Geld hat. Blöderweise ist der Anteil an Steuern und Abgaben bereits sehr hoch beim Strom. Von 29,16 Cent landen wir 5,63 Cent bei Stromerzeugung und Vertrieb: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Str ... g_2017.jpg

Nicht grundlos hat Deutschland im europäischen Vergleich sehr hohe und nicht niedrige Strompreise. Warum die Gegner von Elektromobilität immer mit einer angeblichen Benachteiligung der Verbrenner ankommen (ist ja oft passiert), weiß ich nicht. Sollte man jedenfalls nicht unkritisch nachahmen. Hat schon seine Gründe, warum der Flixbus so viel günstiger ist als die Bahn, die als Großabnehmer übrigens nur einen Bruchteil an Abgaben auf Strom zahlt.


Die Kostenstruktur der Deutschen Bahn durchschaut doch niemand... vermutlich noch nicht einmal der Vorstand. Die Bahn erzeugt sich ihren Strom selbst... meine ich. Wie weit sie den versteuert, das weiß der Teufel. Auf jeden Fall sind 18 € FLIXBUS/~100 € DB ein unglaublicher Unterschied für einmal Bremen --> FFM.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 27. Sep 2018, 19:54

frems hat geschrieben:(27 Sep 2018, 13:29)

Gib einfach 4/5 Sitze an. Dann bleiben von den 3000 Treffern noch genug Pkw.


Versuchs selbst, 3 Jahre, Elektro , 10.000 Eu , 4/5 Sitze .... Ergebnis NULL

nehme ich 3 Jahre raus....24 Ergebnisse für Ihre Suche
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 27. Sep 2018, 19:56

Raskolnikof hat geschrieben:(27 Sep 2018, 14:22)

Genau. Ich wäre für den Beamer. :D


...hoverboard - man will ja die Umgebung sehen...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 27. Sep 2018, 20:30

Wenn das hier auch eher eine "seitliche Betrachtung" darstellt, gerade weil e-Mobile bekanntlich auch Strom aus dem derzeitigen "Mix" entnehmen, ist es notwendig mal nachzuschauen "wie erschröklich" es tatsächlich ist, wenn aus Braunkohle Strom wird. Ganz nebenbei die derzeitigen Exportüberschüsse kommen nicht nur "rechnerisch" aus der Braunkohle - das lässt sich nachweisen.

So und wenn schon Mobilität daraus in D entsteht, ist alles Negative (soweit überhaupt real) damit verbunden und dient nicht nur der Geldvermehrung für Strom, der dann in unseren Nachbarländern sinnvolles verrichtet.

Schon Anfang 2016 meldete INGENIEUR.de "Schmutzige Kohlekraftwerke : So lässt sich der Ausstoß von Quecksilber ganz einfach reduzieren" Will nix aus dem Zusammenhang reißen - einfach mal komplett lesen....

Was ich damit auch sagen möchte, es gibt Mittelfristig keinen Weg an den EE vorbei. Doch statt flächendeckend die Republik mit Abgasen - welche einzel mühsam und kostenintensiv weggefiltert werden müssen, ist übergangsweise diese Form Versorgung durchaus vernünftig. Dann doch noch ein kleiner Auszug aus dem INGENIEUR :
Vosteen gründete ein eigenes Beratungsunternehmen, um die Technik weltweit zu vermarkten. In den USA hatte er Erfolg. Dort liegen die Grenzwerte für Kohlekraftwerke teilweise deutlich unter denen in Deutschland oder anderen Ländern, die Kohle verstromen, etwa Indien und China.

Die Rauchgasreinigung schafft auch Quecksilber

Das in der Kohle enthaltene Quecksilber wird im Verbrennungsraum zunächst in reiner Form frei. Je nachdem, wie viel Chlor im Brennstoff steckt, entsteht im Abgas mehr oder weniger Quecksilberchlorid, das bei der Rauchgasreinigung zurückgehalten wird. Es findet sich beispielsweise im Gips wieder, der bei der Entschwefelung entsteht, oder im Staub.

Ein Teil des Quecksilbers entweicht jedoch in reiner Form und belastet die Atmosphäre. Weil das flüchtige Metall oft zwölf Monate in der Atmosphäre verbleibt verteilt es sich weiträumig. Emissionen in fernen Ländern können so auch zu Immissionen in Deutschland werden (Letzteres triff auch auf ein ganze Reihe natürliche und künstlich erzeugte Feinstäube zu...).

Der Strompreis würde kaum steigen

Vosteen erkannte, dass Brom weitaus effektiver mit Quecksilber reagiert. Es entsteht Quecksilberbromid, das ebenso wie Quecksilberchlorid in der Abgasreinigung eingefangen wird. Sein Vorschlag, den Brennstoff vor dem Einblasen in den Kessel mit einer Bromlösung zu besprühen, hat vor allem in den USA Wirkung gezeigt, zumal die Kosten gering sind.


Gleichgültig welchen Weg man beschreitet, an der Verminderung der pro Person gefahrenen km geht kein Weg vorbei. Da würde die totale Umstellung auf reinen e-Mobilbetrieb nichts ändern. Wie schon frems anschaulich schildert und wenn man selber recherchiert, ein Mix aus unterschiedlichen Antrieben - nach und nach aus EE "befeuert" und eben autonome Fahrzeuge, womit - so lässt sich nachlesen die derzeitigen "Leerfahrten (1,1Personen/km)" um zum bis 500fachen verdichten lässt. Das sich dafür e-mobile am besten eignen ist hoffentlich nicht nur mir klar.

Sicher H2O und ich werden das vermutlich nichtmehr erleben - doch da der Prozess bereits begonnen hat, ist selbst das nicht ganz gewiss... :p
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 27. Sep 2018, 21:30

immernoch_ratlos hat geschrieben:(27 Sep 2018, 21:30)
...

Gleichgültig welchen Weg man beschreitet, an der Verminderung der pro Person gefahrenen km geht kein Weg vorbei. Da würde die totale Umstellung auf reinen e-Mobilbetrieb nichts ändern. Wie schon frems anschaulich schildert und wenn man selber recherchiert, ein Mix aus unterschiedlichen Antrieben - nach und nach aus EE "befeuert" und eben autonome Fahrzeuge, womit - so lässt sich nachlesen die derzeitigen "Leerfahrten (1,1Personen/km)" um zum bis 500fachen verdichten lässt. Das sich dafür e-mobile am besten eignen ist hoffentlich nicht nur mir klar.

...


Grundsätzliche Zustimmung und leichte Zweifel an "Gemeinschaftslösungen" mit autonomen Fahrzeugen. Aber ich hoffe, daß ich damit auf dem Holzweg bin. Richtig ist wieder, daß die Zukunft noch gar nicht begonnen hat.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Fr 28. Sep 2018, 08:24

Teeernte hat geschrieben:(27 Sep 2018, 20:54)

Versuchs selbst, 3 Jahre, Elektro , 10.000 Eu , 4/5 Sitze .... Ergebnis NULL

nehme ich 3 Jahre raus....24 Ergebnisse für Ihre Suche

Habe ich doch gemacht. Elektroantrieb, 2 bis 6 Sitze, gebraucht. 1469 Treffer. Ist doch auch völlig irrelevant, wie viele auf einem Portal angeboten werden. Sich an Neuwagenpreisen von Premiumherstellern zu orientieren, obwohl dies auch bei Verbrennern nicht die Regel für den Normalbürger ist, ergibt wenig Sinn.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Fr 28. Sep 2018, 08:28

H2O hat geschrieben:(27 Sep 2018, 19:31)

Die Kostenstruktur der Deutschen Bahn durchschaut doch niemand... vermutlich noch nicht einmal der Vorstand. Die Bahn erzeugt sich ihren Strom selbst... meine ich. Wie weit sie den versteuert, das weiß der Teufel. Auf jeden Fall sind 18 € FLIXBUS/~100 € DB ein unglaublicher Unterschied für einmal Bremen --> FFM.

Das weiß nicht der Teufel, sondern ist im Neuland zu finden.

Die Wende zur grünen Energie zahlen Stromkunden in Deutschland durch die Öko-Umlage mit. Viele deutsche Firmen erhalten allerdings Rabatte in Milliardenhöhe, wenn sie "stromintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit hohem Stromverbrauch oder Schienenbahnen" sind. 2014 waren es 2098 Unternehmen, 20 Prozent mehr als im Vorjahr (Übersicht hier). Ihnen wird bis zu 99 Prozent der Umlage erlassen (Details) - im Gegensatz zu Privathaushalten.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -1.1904676
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... -1.1886240
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/beso ... pdf#page=8

Und natürlich ist die Differenz zwischen 18 und 100 Euro immens. Es zeigt aber doch, wo der Staat ordentlich zulangt und wo nicht. Um Erlöse aus der Mineralölsteuer muss er sich keine Sorgen machen, wenn weniger Bürger ihre Mitmenschen mit Benzin- und Dieselabgasen vergiften.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 28. Sep 2018, 15:29

frems hat geschrieben:(28 Sep 2018, 09:28)

Das weiß nicht der Teufel, sondern ist im Neuland zu finden.


https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -1.1904676
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... -1.1886240
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/beso ... pdf#page=8

Und natürlich ist die Differenz zwischen 18 und 100 Euro immens. Es zeigt aber doch, wo der Staat ordentlich zulangt und wo nicht. Um Erlöse aus der Mineralölsteuer muss er sich keine Sorgen machen, wenn weniger Bürger ihre Mitmenschen mit Benzin- und Dieselabgasen vergiften.


Wie bekommst Du Deinen Hintern im Winter gewärmt ? Gas Öl ...? dann
muss er sich keine Sorgen machen, wenn .... Bürger ihre Mitmenschen mit ....abgasen vergiften.


....oder gar mit "Feinstaub-Holz" ?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Zunder » Fr 28. Sep 2018, 22:35

immernoch_ratlos hat geschrieben:(27 Sep 2018, 21:30)

Wenn das hier auch eher eine "seitliche Betrachtung" darstellt, gerade weil e-Mobile bekanntlich auch Strom aus dem derzeitigen "Mix" entnehmen, ist es notwendig mal nachzuschauen "wie erschröklich" es tatsächlich ist, wenn aus Braunkohle Strom wird. Ganz nebenbei die derzeitigen Exportüberschüsse kommen nicht nur "rechnerisch" aus der Braunkohle - das lässt sich nachweisen.

Na, wie "erschröcklich" ist denn die Braunkohle?
https://youtu.be/qCrN49SjhL8?t=6m56s
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 28. Sep 2018, 23:39


Warum erst später ,wenn doch Fahrzeuge mit E Motoren von dir als so toll hingestellt werden ? Warum zögern denn Kommunen
bei der Umstellung auf E Busse? Weil diese bisher nirgendwo den Beweis ihrer Tauglichkeit erbracht haben .
Im Übrigen dürfen die Menschen selbst bestimmen wann sie für welche Strecken ihr Auto nutzen ,mit dem Fahrrad fahren ,laufen
oder den ÖPNV nutzen . Das geht Leuten wie dir nichts aber auch gar nichts an .Verbraucher möchten so nah wie möglich
an die Einkaufsmeilen heranfahren . Wer das einschränkt oder behindert wird eben ein noch schnelleres Aussterben der
innerstädtischen Einkaufsmeilen erleben . Da fährt man lieber gleich in die Einkaufscenter ,die wie ein Ring um die Metropolen liegen .
Die Innenstädte selbst sind ohnehin seit zig Jahren autofrei . Nur bis in die Parkhäuser will die Kundschaft schon kommen .
Geht das nicht mehr, bleibt sie weg und sucht vermehrt die vielen EKZ an den Stadträndern auf . Verbraucher werden sich nicht
von Grünen Ideologen und Klugscheißern erziehen lassen .Wäre auch noch schöner. Die Städte könnten durch Umgehungsstraßen
und Fertigstellung von BAB, die seit 30 Jahren in der Planung sind, vom Durchgangsverkehr entlastet werden .
Das wären Maßnahmen um die Luft in den Städten zu verbessern .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 29. Sep 2018, 07:53

@Zunder
Meine Vorstellung zu EE sollte bekannt sein - Strom aus Braunkohle "sorgt" für erhebliche Überschüsse, weil diese Kraftwerke eben nicht der Produktion EE auch nur annähernd angepasst wurden und werden.

Einmal ganz davon abgesehen, das die gegenwärtige "handvoll" vollelektrisch betriebenen Fahrzeuge keineswegs auch nur annähernd diesen Überschuss ankratzen, sind selbst eine Million solcher Fahrzeuge ein eher bedeutungsloser "Stromabnehmer". Kommt noch hinzu, für jede kWh die elektrisch in einem Fahrzeug genutzt wird, fällt eine deutlich größerer Strombedarf für die Herstellung und Betrieb von Verbrennern weg.

Es ist in einem Forum, wo durch dessen Aufbau bedingt, auch schon nach wenigen Tagen ältere Beiträge im Orkus verschwinden, möglich, die immer wieder gleichen Falschbehauptungen hervorzuholen. Längst durch Fakten bewiesener Unfug kommt mit schöner Regelmäßigkeit wieder hoch :mad:

Das Braunkohle ohne die vorhanden Möglichkeiten, wenigstens die gravierendsten "Nebenwirkungen" zu verhindern, weiter "verstromt" wird mit recht erbärmlichen Wirkungsgraden - nicht zuletzt durch deren erheblichen Eigenbedarf - ist doch der eigentliche Skandal. Das man nun (rein rechnerisch !) aus dem sowieso vorhanden Überschuss einige e-Mobile (zu all dem was auch heute schon elektrisch fährt) für eine Übergangszeit betreibt, zeigt wie wenig erschröklich doch diese Art der Verwendung tatsächlich ist. Im Grund wird also keine neue zusätzliche el. Energie benötigt, sondern lediglich genutzt was andererseits über die Grenzen in die Nachbarländer fließt bzw. fließen würde. Hierzu Quelle : statista "Stromaustauschsaldo Deutschlands in den Jahren 1990 bis 2017 (in Terawattstunden)" In 2017 waren das 55 TWh Überschuss.

Die Angaben kWh/100km liegen zwischen 15 bis 20 kWh - 1 TWh entspricht 1.000.000.000 kWh - 55 TWh ergeben also 55.000.000.000 kWh nun großzügig statt durch 20 kWh/ 100km durch 30 geteilt ergibt 1.833.333.333 x 100 km = 183.333.333.333km

Laut KBA :
Die Gesamtfahrleistung aller Pkw liegt mit 630,5 Milliarden Kilometern (km) in 2017
In km = 630.500.000.000 km ergo entspräche diese Energiemenge bereits einem Drittel aller in D 2017 gefahrenen PKW-km oder mal anders ausgedrückt dem von ca. 15 Millionen PKW. Dabei ist überhaupt nicht berücksichtigt wie viel Energie nicht für Förderung und Herstellung von Benzin und Diesel benötigt wird und recht hoch gegriffene 30kWh/100km sind ebenfalls darin enthalten.

Mit anderen Worten, dass die langsam wachsende Zahl von e-Mobilen ja nun bis 2020 erst eine Million Fahrzeuge betragen soll (ein fünfzehntel der schon heute versorgbaren Fahrzeuge bei ungedrosseltem Braunkohlestrom !) zeigt wie unbegründet solche Überlegungen sind. Hier wird also ein Scheinargument genutzt um den Stromverbrauch aus Braunkohle entsprechend zu skandalisieren. Eine andere Form des "Fake news" oder "alternativer Fakten"

Was dabei völlig unberücksichtigt bleibt, ein erheblicher Teil der "frühen" e-Mobilbesitzer werden selbstverständlich ihren Strombedarf über ihre PV decken. Meine Anlage hat bis Gestern mit 10.157 kWh (es fehlen noch drei Monate mit erfahrungsgemäß weiteren 950 kWh) erbracht. Bei meiner geringen Fahrleistung von 7.500 km/a hätten 2.250 kWh (30 kWh/100km) davon, mehr als reichlich ausgereicht.

Die tatsächlichen durchschnittliche Fahrleistungen der Flotte liegen sicher darüber, aber mit Zunahme der EE im Strommix wird sich dieses Problem deutlich nach unten verkürzen.

Das man nun die Verstromung von Braunkohle zumindest schrittweise zurückfährt, ist doch bekannt. Da werden zunächst die schlimmsten Luftverschmutzer "aus dem Verkehr gezogen". Mir werter Zunder kannst Du also wohl kaum anlasten was Braunkohleverstromung tatsächlich darstellt. Nur und das ist eigentlich ein Skandal, es ginge auch in D aus Braunkohle deutlich saubereren Strom zu produzieren, aber da opfert man eben lieber die Gesundheit der Bevölkerung - eine der unbezahlten "Nebenwirkungen" die fossile Energie immer im Gepäck hat :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » So 30. Sep 2018, 01:14

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Sep 2018, 08:53)

@Zunder
Meine Vorstellung zu EE sollte bekannt sein - Strom aus Braunkohle "sorgt" für erhebliche Überschüsse, weil diese Kraftwerke eben nicht der Produktion EE auch nur annähernd angepasst wurden und werden.

Einmal ganz davon abgesehen, das die gegenwärtige "handvoll" vollelektrisch betriebenen Fahrzeuge keineswegs auch nur annähernd diesen Überschuss ankratzen, sind selbst eine Million solcher Fahrzeuge ein eher bedeutungsloser "Stromabnehmer". Kommt noch hinzu, für jede kWh die elektrisch in einem Fahrzeug genutzt wird, fällt eine deutlich größerer Strombedarf für die Herstellung und Betrieb von Verbrennern weg.

Es ist in einem Forum, wo durch dessen Aufbau bedingt, auch schon nach wenigen Tagen ältere Beiträge im Orkus verschwinden, möglich, die immer wieder gleichen Falschbehauptungen hervorzuholen. Längst durch Fakten bewiesener Unfug kommt mit schöner Regelmäßigkeit wieder hoch :mad:

Das Braunkohle ohne die vorhanden Möglichkeiten, wenigstens die gravierendsten "Nebenwirkungen" zu verhindern, weiter "verstromt" wird mit recht erbärmlichen Wirkungsgraden - nicht zuletzt durch deren erheblichen Eigenbedarf - ist doch der eigentliche Skandal. Das man nun (rein rechnerisch !) aus dem sowieso vorhanden Überschuss einige e-Mobile (zu all dem was auch heute schon elektrisch fährt) für eine Übergangszeit betreibt, zeigt wie wenig erschröklich doch diese Art der Verwendung tatsächlich ist. Im Grund wird also keine neue zusätzliche el. Energie benötigt, sondern lediglich genutzt was andererseits über die Grenzen in die Nachbarländer fließt bzw. fließen würde. Hierzu Quelle : statista "Stromaustauschsaldo Deutschlands in den Jahren 1990 bis 2017 (in Terawattstunden)" In 2017 waren das 55 TWh Überschuss.

Die Angaben kWh/100km liegen zwischen 15 bis 20 kWh - 1 TWh entspricht 1.000.000.000 kWh - 55 TWh ergeben also 55.000.000.000 kWh nun großzügig statt durch 20 kWh/ 100km durch 30 geteilt ergibt 1.833.333.333 x 100 km = 183.333.333.333km

Laut KBA : In km = 630.500.000.000 km ergo entspräche diese Energiemenge bereits einem Drittel aller in D 2017 gefahrenen PKW-km oder mal anders ausgedrückt dem von ca. 15 Millionen PKW. Dabei ist überhaupt nicht berücksichtigt wie viel Energie nicht für Förderung und Herstellung von Benzin und Diesel benötigt wird und recht hoch gegriffene 30kWh/100km sind ebenfalls darin enthalten.

Mit anderen Worten, dass die langsam wachsende Zahl von e-Mobilen ja nun bis 2020 erst eine Million Fahrzeuge betragen soll (ein fünfzehntel der schon heute versorgbaren Fahrzeuge bei ungedrosseltem Braunkohlestrom !) zeigt wie unbegründet solche Überlegungen sind. Hier wird also ein Scheinargument genutzt um den Stromverbrauch aus Braunkohle entsprechend zu skandalisieren. Eine andere Form des "Fake news" oder "alternativer Fakten"

Was dabei völlig unberücksichtigt bleibt, ein erheblicher Teil der "frühen" e-Mobilbesitzer werden selbstverständlich ihren Strombedarf über ihre PV decken. Meine Anlage hat bis Gestern mit 10.157 kWh (es fehlen noch drei Monate mit erfahrungsgemäß weiteren 950 kWh) erbracht. Bei meiner geringen Fahrleistung von 7.500 km/a hätten 2.250 kWh (30 kWh/100km) davon, mehr als reichlich ausgereicht.

Die tatsächlichen durchschnittliche Fahrleistungen der Flotte liegen sicher darüber, aber mit Zunahme der EE im Strommix wird sich dieses Problem deutlich nach unten verkürzen.

Das man nun die Verstromung von Braunkohle zumindest schrittweise zurückfährt, ist doch bekannt. Da werden zunächst die schlimmsten Luftverschmutzer "aus dem Verkehr gezogen". Mir werter Zunder kannst Du also wohl kaum anlasten was Braunkohleverstromung tatsächlich darstellt. Nur und das ist eigentlich ein Skandal, es ginge auch in D aus Braunkohle deutlich saubereren Strom zu produzieren, aber da opfert man eben lieber die Gesundheit der Bevölkerung - eine der unbezahlten "Nebenwirkungen" die fossile Energie immer im Gepäck hat :rolleyes:

Woher der Strom kommt ist doch völlig schnuppe. Entscheidend ist das Autos mit E Motoren kaum nachgefragt werden .
Gründe sind bekannt zu teuer ,bisher besteht kein Nachweis dass E Autos eine ähnlich lange Lebensdauer haben wie Benziner oder Diesel .Ungenügende Zahl der Ladestationen und eine zulange Dauer für einen Ladevorgang sind weitere Hemmnisse
sich einen rollenden Toaster zu kaufen . Private Ladestationen sind für Bewohner von Mietwohnungen genau so unmöglch
wie für Bewohner von Eigentumswohnungen . Selbst wenn man am Laternenpfahl aufladen könnte wäre das ein Tropfen auf dem
heißen Stein . Es stehen nun mal mehr Autos draußen als es Laternenpfähle gibt.
Bei LKW´s kommt noch als Mangel das Gewicht der Batterien . Wer diese produzieren soll ,wie Batterien entsorgt werden sollen
steht eh in den Sternen . Bevor dass alles nicht zum Nutzen der Verbraucher geklärt ist werden Stromer Exoten bleiben .
Benziner und Diesel sind nicht zu ersetzen . Mit welchen Antrieb die Mehrheit der Autos in 20 oder 30 Jahren vom Band laufen
steht in den Sternen .Bestimmt nicht mit E Motoren .
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » So 30. Sep 2018, 09:11

... sagt ein älterer verbitterter Mann vor seiner Glaskugel sitzend. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » So 30. Sep 2018, 10:45

:( Eigentlich wollte ich ja ein wenig mit Zunder unterhalten - doch : Na endlich :
PD hat geschrieben:Woher der Strom kommt ist doch völlig schnuppe.
Da steht der Elektroautomobilität nichts mehr im Weg ! Wenn schon PD zu solchen Erkenntnissen gereift daherkommt, steht der weitere Verbreitung von "rollenden Toastern" wie er sie liebevoll nennt, nun wirklich nichts mehr entgegen.... :thumbup:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Positiv Denkender » So 30. Sep 2018, 22:55

Raskolnikof hat geschrieben:(30 Sep 2018, 10:11)

... sagt ein älterer verbitterter Mann vor seiner Glaskugel sitzend. :D

Warum sollte ich verbittert sein ? Ich denke Verbitterung liegt eher bei dir. Warum sollte ich über untaugliche Autos
mit E Motoren verbittert sein . Wer sich so einen rollenden Toaster kaufen will, soll es tun .
Es tun aber nur Wenige .Glaubst du heutige Autokäufer oder Autobesitzer sind alle verbittert weil sie keine rollenden Toaster fahren ?
Ich denke die sind eher froh darüber ,ein richtiges Auto zufahren das man in wenigen Minuten fast überall im Lande auftanken kann.
Nochmals um keine Irritationen aufkommen zu lassen .Für den Blick in die Glaskugel bist du zuständig .
Ca 45 Millionen zugelassene Autos mit Verbrennungsmotoren beweisen das du der Glaskugelgucker bist .

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