Elektroautos.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 25. Sep 2018, 20:57

Meine Phantasie hat mich doch zu weit weg getragen von den irdischen Gegebenheiten. Ich hatte verstanden, daß CNG-Antriebe eine Sache der Zukunft sein werden, weil synthetisches Methan irgendwann zur Verfügung steht... und bis dahin nutzt man fröhlich natürliches Methangas, wenn auch hochkomprimiert. Also heute schon Zukunft gesichert bei Kauf eines CNG-Fahrzeugs. :)

Dann hat Raskolnikoff mich übel geweckt mit dem Hinweis, daß in skandinavischen Ländern mit CNG kein Staat zu machen ist, weil zu weiträumig verteilte Zapfstellen. In Deutschland geht das so einigermaßen. Dann hatte ich mein Reiseziel West-Polen in den Blick genommen... und mich der Schlag getroffen. Für eine Fahrt von Swinemünde nach Breslau nennt der Tankstellenplan nur CNG-Zapfstellen in Deutschland, Stand September 2018. Ok, in Breslau ist eine. :thumbup:

Was natürlich bedeutet, daß heute noch wenig mit CNG-Fahrzeugen an zu fangen ist, wenn man sich im benachbarten Ausland damit fortbewegen möchte. Tja, aus der Traum der vorweg genommenen Zukunft, mein alter LUPO 3L TDi muß es weiterhin richten.

Dann will ich einmal etwas vorsichtiger mit der Vorhersage einer glänzenden Zukunft für Hybridfahrzeuge mit CNG-Motor und Batterieladung sein. Da fehlen wohl doch noch 99 Pfennig an der Mark!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Di 25. Sep 2018, 21:02

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Sep 2018, 21:13)

Ach ja ich hätte da noch was : zugegeben "Nach Subventionen nur 4500 Euro: China-Elektroauto Baojun E100" – eine Vermarktung außerhalb Chinas ist nicht geplant. Nun schau mer mal - wenn die Produktion für die Chinesen entsprechend groß ist, wird womöglich statt staatlicher Subventionen der Export beim Finanzieren helfen.

Für 10.000 €uronen würde ich das Gerät meinen Diesel sofort "ablösen" lassen - etwas weniger als die Hälfte des "fiktiven" Kaufpreises geht noch im Handel... :|


Da gibts aber noch bessere Beispiele aus China:

https://www.stern.de/auto/news/chinas-- ... 5106851984

https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... suv-china/
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Audi » Di 25. Sep 2018, 21:04


Nur ist ein Chinaböller keine Option...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Di 25. Sep 2018, 21:07

Warum nicht? Die Chinesen werden mit ihren Stromern kommen, jede Wette. Und dann werden wir sehen, wer die kauft. :)
Ich denke, du unterschätzt die Chinesen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 25. Sep 2018, 21:12

Teeernte hat geschrieben:Wenn Du eine Leiter kaufst ........um in 3 m an eine Birne im Baum zu kommen.....und alle Jubeljahre in 4,50 m aufs Dach zu kommen....kaufst Du auch
NUR die kurze Leiter ?
Welch intelligenter Vergleich - Du überraschst immer wieder. DIESES Problem habe ich mit insgesamt 4 Leitern plus eines Gerüsts gelöst. Auch alles zusammen kosten nicht annähernd was ein Kleinwagen kostet.

Äpfel sind "irgendwie" wie Birnen, aber doch recht unterschiedlich.... :p
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 25. Sep 2018, 21:18

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Sep 2018, 10:49)

...

Warum sollen Nutzer in solchen Gebieten, welche durchschnittlich 40 km am Tag fahren, sich mit Fahrzeugen die unnötig groß und teuer sind, wenn das eigentliche Ziel in einem Radius von 20... 30 km "mobil zu sein" auch mit kleinen, ganz auf diesen Verkehr abgestimmten Fahrzeugen möglich ist ? Nur weil bislang ALLE Fahrzeuge überdimensioniert sind, muss das auch so bleiben ? Längst gibt es (noch) kleine Marktteilnehmer, welche sich dieser Nische annehmen. Noch ist die Zahl der potentiellen Käufer für diesen Teil des Marktes relativ klein, aber nur weil das momentan so ist, muss das auch so bleiben ?


An der Ecke haben wir uns doch schon mehrfach getroffen! Grundsätzlich haben Sie Recht; wer wirklich nie aus dem Bannkreis heraus kommt, der kann mit dem Nischenprodukt bestens leben.

Nur muß man sich dann viele Lebensgewohnheiten abgewöhnen, die uns bisher lieb und teuer waren. Der Abstecher am verlängerten Wochenende zur See, kurzentschlossen ein Überraschungsbesuch bei nahen Verwandten... und und. Dann müßte man schon ein Leihfahrzeug spontan anmieten können oder ein Zweitfahrzeug dieser Leistungsklasse besitzen... oder auf diese Freunden verzichten.

Alles machbar und immer noch besser als vor 150 Jahren, keine Frage.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 25. Sep 2018, 21:47

"Helfen" war für alle nichtchinesischen Automobilhersteller in China Pflicht - da ist ordentlich "no hou" hängengeblieben :? Nun emanzipieren sich die Chinesen und tun was jeder Automobilhersteller tut - tun muss - sie exportieren in die ganze Welt. Das macht die eigene Produktion günstiger und nimmt den "Anderen" Volumen weg.

Es ist schon sehr naiv anzunehmen, chinesische e-Mobile würden nicht in Europa angeboten. Wer allerdings sich selbst "Audi" nennt, wird sicher nix chinesisches kaufen wollen - gleichgültig ob nun Verbrenner oder Hybrid oder Voll-e-Mobil.

Nun ich habe derzeit einen Japaner der in Ungarn gefertigt und darin werkelt einen Motor von Fiat - damit ist meine Weltoffenheit ausreichend nachgewiesen. Wenn die Chinesen einen elektrischen Kleinwagen dieser Kategorie zu einem vernünftigen Preis anbieten warum also nicht ?

Zuvor hatte ich einen Twingo aus F - ich kenne keinerlei Zurückhaltung - nur einen Audi hatte ich noch nie - vielleicht mal in einem anderen Leben :thumbup:

@H2O

noch habe ich ja meinen SX4 aus 2011 - und könnte all das tun was man mit so einem Verbrenner tun kann - nur im vergangenen Jahr bin ich gerade mal ca. 7.500 km gefahren - meistens zum nächsten Baumarkt - mein Hobby - die Hütte weiter aus- und umbauen - solo macht das Fahren zu fernen Orten nicht so wahnsinnig viel Spaß - das habe ich ausgiebig in früheren Jahren getan - quasi "weltweit" (nur wenig übertrieben). Um in eine der Städte in meiner Umgebung zu gelangen, würde "etwas Kleines elektrisches" durchaus ausreichen - ca. 5 km bis zur Bahn - laufen - radfahren oder eben im Kleinwagen ist ohnedies möglich. Sogar der gelegentliche Bus ist eine Option....

wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall :p
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Bingo » Di 25. Sep 2018, 21:49

"Nur muß man sich dann viele Lebensgewohnheiten abgewöhnen, die uns bisher lieb und teuer waren. Der Abstecher am verlängerten Wochenende zur See, kurzentschlossen ein Überraschungsbesuch bei nahen Verwandten... und und. Dann müßte man schon ein "

Genau, diese Gedanken sind ........falsch.

Der Verkehr wird zu nehmen/nicht abnehmen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 25. Sep 2018, 21:57

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Sep 2018, 22:47)

...

@H2O

noch habe ich ja meinen SX4 aus 2011 - und könnte all das tun was man mit so einem Verbrenner tun kann - nur im vergangenen Jahr bin ich gerade mal ca. 7.500 km gefahren - meistens zum nächsten Baumarkt - mein Hobby - die Hütte weiter aus- und umbauen - solo macht das Fahren zu fernen Orten nicht so wahnsinnig viel Spaß - das habe ich ausgiebig in früheren Jahren getan - quasi "weltweit" (nur wenig übertrieben). Um in eine der Städte in meiner Umgebung zu gelangen, würde "etwas Kleines elektrisches" durchaus ausreichen - ca. 5 km bis zur Bahn - laufen - radfahren oder eben im Kleinwagen ist ohnedies möglich. Sogar der gelegentliche Bus ist eine Option....

wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall :p


Das ist so auch völlig vernünftig; warum einen Lastwagen fahren, wenn es ein Fahrrad auch tut! Nur darf man nicht unbedingt "Fahrräder für alle" verordnen... es sei denn, aus übergeordneten Gründen ist Verzicht angesagt. Dann werden wir alle froh sein, daß es wenigstens noch Fahrräder gibt. :)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Audi » Di 25. Sep 2018, 22:02

Warum muss man sich was abgewöhnen wenn es eine Möglichkeit gibt es nicht zu tun? Will ich leben wie bisher, kauf ich mir diesel/Benzin. Sieht man doch an den Zulassungszahlen
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mi 26. Sep 2018, 07:40

Audi hat geschrieben:(25 Sep 2018, 23:02)

Warum muss man sich was abgewöhnen wenn es eine Möglichkeit gibt es nicht zu tun? Will ich leben wie bisher, kauf ich mir diesel/Benzin. Sieht man doch an den Zulassungszahlen

Ja, Millionen Fliegen können nicht irren. Dinosaurier sind auch nach einer sehr erfolgreichen Eroberung der Erde zu Wasser, zu Lande und in der Luft ausgestorben. Ungeeignet für rasch sich ändernde Verhältnisse. Ich versenke mein bißchen Geld sicher nicht in Fahrzeugen, die sehr bald und sehr wahrscheinlich ein Fahrverbot ereilen wird. Die Menge macht's! In dem Verdacht steht mein Fahrrad wirklich nicht.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Audi » Mi 26. Sep 2018, 07:43

Die neuen Diesel haben doch keine Probleme mit Fahrverbot?
Sollte die E Technologie marktfähig sein, werden diese Autos auch gekauft
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mi 26. Sep 2018, 09:03

H2O hat geschrieben:(26 Sep 2018, 08:40)

Ja, Millionen Fliegen können nicht irren. Dinosaurier sind auch nach einer sehr erfolgreichen Eroberung der Erde zu Wasser, zu Lande und in der Luft ausgestorben. Ungeeignet für rasch sich ändernde Verhältnisse. Ich versenke mein bißchen Geld sicher nicht in Fahrzeugen, die sehr bald und sehr wahrscheinlich ein Fahrverbot ereilen wird. Die Menge macht's! In dem Verdacht steht mein Fahrrad wirklich nicht.


Dinosaurier....passt zum E-Mobil. ...ist ja älter das E-Döschen...

Fahrverbot..... sicher. Auf dem Wasser....im Wald ohne Wege... Es wird mehr Strasse/Weg mit meinem Motorrad befahrbar sein - als eine E-Dose je fahren könnte.

Nebenbei - soll das Mehl und das Getreide zum Bäcker "gebeamt" werden ??? ....oder mit dem Elektro-Trecker geerntet ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mi 26. Sep 2018, 10:08

Teeernte hat geschrieben:(26 Sep 2018, 10:03)

Dinosaurier....passt zum E-Mobil. ...ist ja älter das E-Döschen...

Fahrverbot..... sicher. Auf dem Wasser....im Wald ohne Wege... Es wird mehr Strasse/Weg mit meinem Motorrad befahrbar sein - als eine E-Dose je fahren könnte.

Nebenbei - soll das Mehl und das Getreide zum Bäcker "gebeamt" werden ??? ....oder mit dem Elektro-Trecker geerntet ?


Ihre Phantasie schäumt über; leider nicht "lösungsorientiert". Schade!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 26. Sep 2018, 10:22

Wundert mich nun überhaupt nicht - einige "MÜSSEN" einfach weiter daran glauben, nur eine Lösung kann die Richtige sein :rolleyes: . Wie dumm das ist, kann man überall in der Geschichte der Menschheit nachlesen.

Nahezu überall in jedem Aspekt menschlichen Daseins gibt es "parallel" existierende Lösungen. Jede hat dabei ihre eigene Berechtigung, hat Vorteile, aber auch Nachteile. Überwiegen die Nachteile, fällt dieser Weg als Lösung aus. Soviel Logik muss sein.

Der Unsinn, geradezu pathologisch "nur die eine Lösung" die man kennt, gewohnt ist, auch dann beizubehalten, wenn sie sich als obsolet erwiesen hat und in diesem Fall eine ganze Reihe bessere Lösungen zur Verfügung stehen, ist typisch für menschliche Rückständigkeit die gern auch in kleine und große Katastrophen führt.

Das man eine Insel neben dem üblichen Boot (schwimmen geht auch :p ) auch per Hubschrauber oder Flz. erreichen kann und deswegen nicht notwendigerweise Boote abschaffen muss, will offensichtlich nicht in jeden Kopf hinein. Das man das Boot auch weiter rudern "darf", wenn andere irgendwelche Motore stattdessen nutzen, geht in die selbe Richtung. Das man, wenn erst einmal der Schaden den Nutzen übersteigt, Veränderungen herbeiführen muss, ist auch etwas - Gott sei es getrommelt und gepfiffen - was einfach nicht rein will in so manchen Denkapparat. Das ist schade - nur soll man deswegen einfach mal so weitermachen :?:

Ich bin für NEIN :cool:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Zunder » Mi 26. Sep 2018, 13:12

Die schöne Welt der E-Mobilität wird aktuell am Hambacher Forst vorgeführt. Braunkohle ist so ziemlich der größte Dreck, den man verschüren kann, um Strom zu erzeugen.
Einfach mal ein bißchen weiter schauen als vom Akku bis zur Steckdose.
roadrunner

Re: Elektroautos.

Beitragvon roadrunner » Mi 26. Sep 2018, 13:39

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 Sep 2018, 11:22)

Wundert mich nun überhaupt nicht - einige "MÜSSEN" einfach weiter daran glauben, nur eine Lösung kann die Richtige sein :rolleyes: . Wie dumm das ist, kann man überall in der Geschichte der Menschheit nachlesen.

Nahezu überall in jedem Aspekt menschlichen Daseins gibt es "parallel" existierende Lösungen. Jede hat dabei ihre eigene Berechtigung, hat Vorteile, aber auch Nachteile. Überwiegen die Nachteile, fällt dieser Weg als Lösung aus. Soviel Logik muss sein.

Der Unsinn, geradezu pathologisch "nur die eine Lösung" die man kennt, gewohnt ist, auch dann beizubehalten, wenn sie sich als obsolet erwiesen hat und in diesem Fall eine ganze Reihe bessere Lösungen zur Verfügung stehen, ist typisch für menschliche Rückständigkeit die gern auch in kleine und große Katastrophen führt.

Das man eine Insel neben dem üblichen Boot (schwimmen geht auch :p ) auch per Hubschrauber oder Flz. erreichen kann und deswegen nicht notwendigerweise Boote abschaffen muss, will offensichtlich nicht in jeden Kopf hinein. Das man das Boot auch weiter rudern "darf", wenn andere irgendwelche Motore stattdessen nutzen, geht in die selbe Richtung. Das man, wenn erst einmal der Schaden den Nutzen übersteigt, Veränderungen herbeiführen muss, ist auch etwas - Gott sei es getrommelt und gepfiffen - was einfach nicht rein will in so manchen Denkapparat. Das ist schade - nur soll man deswegen einfach mal so weitermachen :?:

Ich bin für NEIN :cool:

Da die Stickstoffreduzierung mittlerweile durch entsprechende Hardware beim Diese kein Problem mehr sein dürfte, lassen wir einfach die Fachleute vom ADAC zu Wort kommen.
ADAC:
"Diesel nahezu ungeschlagen in der oberen Mittelklasse
In der oberen Mittelklasse zeigt der Diesel die beste CO2-Bilanz. Elektrofahrzeug (Strommix), PlugIn-Hybrid und Benziner folgen mit Abstand. Ursache hierfür sind die sehr große Batteriekapazität, deren Produktion die Gesamt-CO2-Emissionen deutlich erhöhen, sowie der hohe Stromverbrauch des Elektrofahrzeuges. Erst mit Nutzung von 100 Prozent regenerativen Strom weist das Elektrofahrzeug eine bessere CO2-Bilanz als der Diesel auf.

Im Kleinwagen-Segment zeigt das Elektroauto einen geringen Wettbewerbsvorteil, ähnlich wie in der unteren Mittelklasse
In der Kleinwagenklasse zeigt das Elektrofahrzeug auch bei Nutzung des deutschen Strommix die beste CO2-Bilanz knapp vor dem Diesel. Benzin und Hybrid folgen mit Abstand. Wird regenerativer Strom verwendet, erhöhen sich die Vorteile noch weiter.

Als Zweitwagen und auf Kurzstrecke bleibt der ökologische „Rucksack“ des Elektroautos groß
Werden die gleichen Kleinwagen-Modelle dagegen als Zweit- bzw. Stadtfahrzeug genutzt, zeigt sich ein anderes Bild. Die hierfür zu Grunde gelegte Gesamtlaufleistung von 50.000 km repräsentiert dabei eine überwiegende Nutzung werktags mit einer Fahrstrecke von 25-30 km pro Tag über einen Zeitraum von 8 Jahren.
Als Kleinwagen und auf täglicher Kurzstrecke zeigt der Diesel die beste CO2-Bilanz vor dem Benziner. Das Elektrofahrzeug schneidet hier am schlechtesten ab. Ursache hierfür ist, dass die hohen CO2-Emissionen aus Fahrzeugherstellung/-recycling und Strombereitstellung über die geringe Gesamtlaufleistung von 50.000 km nicht ausgeglichen werden. Erst mit Nutzung von regenerativem Strom weist das Elektrofahrzeug die beste CO2-Bilanz auf.

Die CO2-Bilanz von Elektro-Modellen
Ein fahrzeugklassenübergreifender Vergleich verschiedener Elektro-Modelle zeigt, dass die CO2-Bilanz eines Elektrofahrzeuges insbesondere durch die hohen CO2-Emissionen der Batterieherstellung sowie durch die CO2-Emissionen der Strombereitstellung bestimmt wird. Vor allem Elektro-Modelle mit hohen Batteriekapazitäten und hohem Stromverbrauch weisen eine ungünstige CO2-Bilanz auf. Erst mit Nutzung von regenerativem Strom zeigt sich eine deutliche Verbesserung.
Hohe Batteriekapazitäten, die zum Zwecke hoher Reichweiten erforderlich sind, erhöhen die CO2-Bilanz von Elektrofahrzeugen erheblich. Dies zeigt sich insbesondere bei den Tesla Modellen. Den besten Kompromiss aus Batteriekapazität und Reichweite bietet hier der Opel Ampera-E

Die Gesamt-Ökobilanz inkl. Betrachtung der Luftschadstoffe und der Ressourcen
Um eine Gesamt-Ökobilanz der verschiedenen Antriebstechniken zu erstellen, ist neben der klimarelevanten Emissionen auch eine Betrachtung der Luftschadstoffe, insbesondere von Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (HC), Partikel (PM), Stickoxide (NOx) und Schwefeldioxid (SO2) sowie des Ressourcenbedarfs (z.B. Rohstoffe, Wasser, Fläche) erforderlich.

Vor allem der Batterieherstellung für Elektrofahrzeuge wird ein hoher Bedarf an Wasser und Rohstoffen, die zum Teil teuer und nur in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen (z.B. Lithium, seltene Erden), zugeschrieben. Umso wichtiger werden hier zukünftig die Erhöhung der Energiedichte der Batterien sowie der Aufbau von Recyclingsystemen für die eingesetzten Materialen sein.Ergänzend zu diesen Studienergebnissen plant die FIA eine weitere Untersuchung mit generischen Modelldaten in 2018. Diese soll auch eine Betrachtung der Luftschadstoffe und der Ressourcen umfassen."
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mi 26. Sep 2018, 14:21

H2O hat geschrieben:(26 Sep 2018, 11:08)

Ihre Phantasie schäumt über; leider nicht "lösungsorientiert". Schade!


Lösungsorientiert...???

Hatte ich geschrieben - Verbrenner mit "Chemie" Sprit... immernoch die billigste Sache. Ob nun hydriert, nachgewachsen oder gecrackt... schnurzwurst.

Abgase... eine Frage der Konstruktion.

Natürlich werden auf anderen Planeten ausschliesslich E-Dosen gefahren.....aus Sauerstoffmangel der Atmhosphäre.

Nun - Palmöl ...40 Cent der Liter. ...bis 1,50 ist noch ausreichend Platz. Irgendwer wird dann keine Palmölmagarine essen können.....weil die teuerer als Butter wird...

Auch bei Sonnenblumenöl ist noch RAUM ...der liegt beim Aldi kurz unter einem Euro.

Wer tankt den LETZTEN Tropfen Sprit???

.....der, der ihn bezahlen kann... :D :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mi 26. Sep 2018, 14:53

Was sollen hier nur solche Ergüsse?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mi 26. Sep 2018, 14:58

Zunder hat geschrieben:(26 Sep 2018, 14:12)

Die schöne Welt der E-Mobilität wird aktuell am Hambacher Forst vorgeführt. Braunkohle ist so ziemlich der größte Dreck, den man verschüren kann, um Strom zu erzeugen.
Einfach mal ein bißchen weiter schauen als vom Akku bis zur Steckdose.


Dieser Frevel hat aber im Bereich "Elektromobilität" nichts verloren. Hier wird schon voraus gesetzt, daß der Fahrstrom aus erneuerbaren Energien bereit gestellt wird. Oder lesen Sie hier Gegenteiliges?

    Nachtrag:

    Ja, tatsächlich... eine ADAC-Studie, die unter heutigen Bedingungen Sinn und Unsinn der Elektromobilität bewertet. Wahnsinn!

    Unter dem Strich kommt natürlich das bekannte Ergebnis heraus
Zuletzt geändert von H2O am Mi 26. Sep 2018, 15:25, insgesamt 1-mal geändert.

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