Elektroautos.

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Sundance
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Sundance » Mo 18. Jun 2018, 11:08

Ist eigentlich anhand seriöser Zahlen nachweisbar, dass die Umweltbilanz von E-Autos besser ist als die von Ölverbrennern?

Das Ergebnis von Dieselskandal und Fahrverbotsdiskussionen jedenfalls scheint für die Umwelt eher kontraproduktiv zu sein: Der Spritverbrauch hat sich messbar erhöht und dadurch auch die Abgas-Emissionen.
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BingoBurner
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Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Mo 18. Jun 2018, 12:10

Teeernte hat geschrieben:(18 Jun 2018, 11:55)

Mannnnnnn mein Smartphone kann ich überall auf jeder meiner Reiserouten JEDERZEIT anstöpseln. Selbst mein Mäckes hat ein Ladefach mit 4 Steckern und Zahlencode.


Gutes Beispiel und ein Pro für Elektroautos......Danke, hätte ich jetzt gar nicht von dir erwartet :thumbup:

Ach ja kennste das.............

AUFLADEN IM VORBEIFAHREN

"Qualcomm hat ein dynamisches Ladesystem (DEVC-System) entwickelt, das auf der kabellosen Halo-Ladetechnologie für Elektroautos basiert. Das System kann ein Elektroauto dynamisch mit bis zu 20 kW bei Autobahngeschwindigkeit aufladen."

......

"Fabric ist ein Neun-Millionen-Euro-Projekt, das überwiegend von der EU finanziert wird. Es dient dazu, die Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit sowie die sozio-ökologische Nachhaltigkeit des kontaktlosen elektrischen Ladens zu prüfen. Das Projekt läuft seit Januar 2014 und dauert noch bis Dezember 2017 an."
Zuletzt geändert von BingoBurner am Mo 18. Jun 2018, 12:18, insgesamt 3-mal geändert.
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 13:15

BingoBurner hat geschrieben:(18 Jun 2018, 13:10)

Gutes Beispiel und ein Pro für Elektroauttus......Danke, hätte ich jetzt gar nicht von dir erwartet :thumbup:

Ach ja kennste das.............

"Qualcomm hat ein dynamisches Ladesystem (DEVC-System) entwickelt, das auf der kabellosen Halo-Ladetechnologie für Elektroautos basiert. Das System kann ein Elektroauto dynamisch mit bis zu 20 kW bei Autobahngeschwindigkeit aufladen."

......

"Fabric ist ein Neun-Millionen-Euro-Projekt, das überwiegend von der EU finanziert wird. Es dient dazu, die Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit sowie die sozio-ökologische Nachhaltigkeit des kontaktlosen elektrischen Ladens zu prüfen. Das Projekt läuft seit Januar 2014 und dauert noch bis Dezember 2017 an."


Du hängst hier ungefähr 4 Jahre hinter der Diskussion..... bei Kabellos...

und 10 Jahre bei NORMALER STECKDOSEN -LADUNG. (Waschmaschinen-Stecker....normal 240V - 16 A).

Da kann man irgendwo klopfen....und es wird einem geholfen. Ich hab IMMER 15m Verlängerungskabel dabei !! Nur wenn man an der Kreuzung steht - mit 20% Ladung und die Ampel wird grün .....und das Auto hat dann NULL - und steht wie ein hässlicher Klotz....reicht DAS eben auch NICHT.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 14:04

BingoBurner hat geschrieben:(18 Jun 2018, 13:13)

Jupp.......
Entscheidend ist erstmal........stelle dich neben einen Verbrenner oder besser knie dich an den Auspuff...........................und einmal tief einatmen.
Jetzt wiederholst du das bei einen E-Auto........

Eigentlich viel weniger kompliziert wie ein https://www.amazon.de/Diverse-Magischer ... B000KZCPP8


Nach ungefähr 10 Jahren Autohaltung mit über 80.000 km Laufleistung gibt es einen möglichen Vorteil bei einem Kleinwagen.

Es kniet ja JEDER Fussgänger neben dem Auto am Auspuff...... während der Fahrt.

Dein Kraftwerksschornstein verlagert nur .... und wenn Du meinst - die Teile der WKA sind frei von jeglicher Umweltbelastung....

Die sind mit ATOMSTROM gebaut.....und der Alu-Rotschlamm liegt den Hütten immer noch auf dem Wohnzimmerteppich.

Chemieunfall in Ungarn
"Der Schlamm hat ihn bis auf die Knochen verbrannt"
Plötzlich donnerte die Giftwelle über die Häuser hinweg: Beim größten Chemieunfall in Ungarns Geschichte sind ganze Dörfer mit ätzendem Rotschlamm überschwemmt worden. Vier Tote, Dutzende Verletzte - die Natur dürfte sich von dem Desaster lange nicht erholen. Gelangt das Gemisch auch in die Donau?


Eine Giftschlammlawine hat sich im Westen Ungarns über mehrere Orte gewälzt - in einer Aluminiumfabrik war ein Becken mit Rotschlamm geborsten. Mindestens eine Million Kubikmeter des Abfallprodukts, das voller Blei und anderer Schwermetalle steckt, ergoss sich über ein Gebiet von geschätzt 40 Quadratkilometern.
. http://www.spiegel.de/panorama/chemieun ... 21398.html

GEHEIMWISSEN : Auch Windanlagen und Solarzellen sind auf endliche Ressourcen wie Eisen, Aluminium und Kupfer angewiesen.

Die wichtigste Aussage des Papiers: Rohstoffe, die zum Bau von Photovoltaik-, Wind-, und Wasserkraftanlagen benötigt werden, sind genauso endlich wie Gas, Öl oder Kohle. Das ist auf den ersten Blick wenig überraschend. Weiß man doch, dass Elemente wie Neodym und Selen, die in Solar- und Windanlagen stecken, im wahrsten Sinne des Wortes seltene Erden sind.
https://www.wiwo.de/technologie/green/k ... 47618.html


Budapest – Vor fünf Jahren hat sich in Ungarn die verheerende Rotschlamm-Katastrophe ereignet. Es war der 4. Oktober, als um 12.25 Uhr ein Deponiebecken der Aluminiumhütte MAL AG im westungarischen Ajka brach. Eine meterhohe, ätzende Giftschlammflut wälzte sich mit tödlichen Folgen über das Land, erreichte das kleine Dorf Kolontar und die Stadt Devecser. Zehn Menschen starben, zahlreiche wurden verletzt. 200 verletzte Personen und 350 zerstörte Häuser lautete die Bilanz. Der Schlamm verseuchte Flüsse und den Boden auf einem Gebiet in der Größe von 40 Quadratkilometern. Rettungskräfte aus Ungarn und dem Ausland standen im Zuge der Aufräumarbeiten wochenlang im blutroten, giftigen Schlamm. - derstandard.at/2000023013536/Fuenf-Jahre-nach-der-Rotschlamm-Katastrophe-in-Ungarn
. https://derstandard.at/2000023013536/Fu ... -in-Ungarn

Der Anteil des Urans im Windstrom kannst Du selber googeln.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 14:15

BingoBurner hat geschrieben:(18 Jun 2018, 14:41)

Was nur 4Jahre ? Ich habe mich deutlich schlechter eingeschätzt.
Kommt noch was mit Substanz ?

Kabel.......ja nervt mich auch total. Wenn man das Smartphone braucht ist keine Steckdose in der Nähe.
Aber noch schlimmer ist der Empfang...............

Jetzt kapiere ich langsam warum im Hochtechnolgie Deutschland E-Autos keine Chance haben werden.
Wir kriegen ja nicht mal den Netztausbau hin und müssen bescheißen obwohl unsere Diesel ja eigentlich sauber sind.



Wenn Du "Substanz" einfach nicht zur Kenntnis nimmst.... ? Was soll ich da hin oder her schreiben ?

Die paar Tonnen Diesel/Benzin im Jahr.....bekommst Du nicht mit Strom ERSETZT. ....die BRAUCHST DU JA ZUSÄTZLICH - zur Energiewende .

Den Kraftwerksstrom UND das Erdöl GLEICHZEITIG ersetzt.?? Die hohe Noppe.

Da hilft nicht - fangen wir damit schon mal an - mit dem WISSEN - dass es AUSSSICHTSLOS IST !

Ein paar E-Autos machen die Umwelt NICHT HEIL. Jaaaaaa - Pumpspeicherkraft....Wasser....und Wind - hat die BAHN schon in Beschlag. 100% Ökostrom.

Schau auf Dein Fahrschein. Das ist W E G - hat die BAHN gekauft ! Damit brauchst Du NICHT zu rechnen.


Wenn DAS (FAKT) nicht bis zu Dir durchgedrungen ist - und Du nicht zur Kenntnis nehmen willst - dass die paar kWh - die noch da sind ....NICHT für Autos vergurkt werden können - hier muss ZUSÄTZLICH Kapazität ....im Erzeugen, Transportieren und VERTEILEN des Stromes ran.

Wer das nicht erfassen kann.....tut mir nicht mal leid.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Sundance » Mo 18. Jun 2018, 14:57

BingoBurner hat geschrieben:(18 Jun 2018, 13:13)

Jupp.......
Entscheidend ist erstmal........stelle dich neben einen Verbrenner oder besser knie dich an den Auspuff...........................und einmal tief einatmen.
Jetzt wiederholst du das bei einen E-Auto........

Eigentlich viel weniger kompliziert wie ein https://www.amazon.de/Diverse-Magischer ... B000KZCPP8

Und was hat dieser vorgeschlagene Selbstversuch mit meiner Frage nach der Energiebilanz zu tun?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mo 18. Jun 2018, 16:30

Teeernte hat geschrieben:Auch Windanlagen und Solarzellen sind auf endliche Ressourcen wie Eisen, Aluminium und Kupfer angewiesen.

Na und? Ah, ich weiß: Weil es dir darum geht überhaupt keine Ressourcen zu verbrauchen sollen wir ab morgen wieder daheim vor dem Talglicht sitzen (Mutter stopft dabei Strümpfe), der Schuster kramt die Schusterkugel wieder hervor und...

Nein anders: Es gilt den besten Kompromiss zu finden. Und da dürfte der Verbrennungsmotor keine Zukunft haben.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 18. Jun 2018, 17:08

Sundance hat geschrieben:(18 Jun 2018, 12:08)

Ist eigentlich anhand seriöser Zahlen nachweisbar, dass die Umweltbilanz von E-Autos besser ist als die von Ölverbrennern?

Das Ergebnis von Dieselskandal und Fahrverbotsdiskussionen jedenfalls scheint für die Umwelt eher kontraproduktiv zu sein: Der Spritverbrauch hat sich messbar erhöht und dadurch auch die Abgas-Emissionen.


Mit dieser Frage wollen Sie die Freunde der Elektromobilität vorführen. Nein, so darf man die Frage nicht stellen. Wir haben ein anerkanntes Problem mit der Luftverschmutzung in Ballungsräumen. Wenn dort nur noch Elektrofahrzeuge kreuzten, dann wäre dieses punktuelle Problem sicher gelöst. Das CO2-Problem muß davon getrennt betrachtet werden.

Gelänge es, den Fahrstrom der Stromer aus erneuerbaren Energien bereit zu stellen, dann könnten Sie CO2-Belastungen bestenfalls noch den Herstellungsprozessen der Fahrzeuge zuordnen.

Beide Ziele, Luftverschmutzung in Ballungsräumen und CO2-Bilanz global, muß man getrennt bewerten.

Die Dieselentgiftung wurde der Industrie auferlegt (oder hat sie selbst zum Teil ihrer Produktwerbung gemacht!), weil in Ballungsgebieten kein CO2-Problem die Menschen belastet, sondern Feinstaub und Stickoxyde. Daß die CO2-Bilanz der Dieselantriebe günstiger ist als für Benziner, das hat etwas mit dem Wirkungsgrad der Verbrennungsprozesse zu tun. Aber das wissen Motorenbauer besser.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 18:04

H2O hat geschrieben:(18 Jun 2018, 18:08)

Mit dieser Frage wollen Sie die Freunde der Elektromobilität vorführen. Nein, so darf man die Frage nicht stellen. Wir haben ein anerkanntes Problem mit der Luftverschmutzung in Ballungsräumen. Wenn dort nur noch Elektrofahrzeuge kreuzten, dann wäre dieses punktuelle Problem sicher gelöst. Das CO2-Problem muß davon getrennt betrachtet werden.

Gelänge es, den Fahrstrom der Stromer aus erneuerbaren Energien bereit zu stellen, dann könnten Sie CO2-Belastungen bestenfalls noch den Herstellungsprozessen der Fahrzeuge zuordnen.

Beide Ziele, Luftverschmutzung in Ballungsräumen und CO2-Bilanz global, muß man getrennt bewerten.

Die Dieselentgiftung wurde der Industrie auferlegt (oder hat sie selbst zum Teil ihrer Produktwerbung gemacht!), weil in Ballungsgebieten kein CO2-Problem die Menschen belastet, sondern Feinstaub und Stickoxyde. Daß die CO2-Bilanz der Dieselantriebe günstiger ist als für Benziner, das hat etwas mit dem Wirkungsgrad der Verbrennungsprozesse zu tun. Aber das wissen Motorenbauer besser.


Für NOx und Feinstaub gibts bezahlbare Anlagen zur Nachrüstung. NUR das verkauft keine NEUEN Autos. Eher hält es die alten - denn wer nachrüstet behält das Auto länger und verkauft es nicht gleich wieder.

Autohersteller wollen VERKAUFEN. - ALLES ab 10.000 Eu. und den ists egal ob das eine EDose ist oder ein Jumbotriebwerk hat.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 18:07

Raskolnikof hat geschrieben:(18 Jun 2018, 17:30)

Na und? Ah, ich weiß: Weil es dir darum geht überhaupt keine Ressourcen zu verbrauchen sollen wir ab morgen wieder daheim vor dem Talglicht sitzen (Mutter stopft dabei Strümpfe), der Schuster kramt die Schusterkugel wieder hervor und...

Nein anders: Es gilt den besten Kompromiss zu finden. Und da dürfte der Verbrennungsmotor keine Zukunft haben.


Warum nur setzt sich preislich (das sind die Ressourcen) kein anderes Modell durch ?

Der Kompromiss ist - Verbrenner mit Bio Diesel....Frittenfett...oder Rapsöl....ggf. auch 5 %. SonnenstrahlÖl.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 18. Jun 2018, 18:17

Teeernte hat geschrieben:(18 Jun 2018, 19:04)

Für NOx und Feinstaub gibts bezahlbare Anlagen zur Nachrüstung.
...


Ganz wunderbar, wo kann ich diese Anlagen erwerben? Passen die in meinen LUPO 3L ohne wesentliche Beeinträchtigung optisch und im Fahrkomfort? Was heißt "bezahlbar"? Günstiger als ein Neuwagen dieser Klasse sollte diese Anlage schon sein... und zulassungssicher. Die Herstellergarantie für meinen Straßenfloh ist längst erloschen...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mo 18. Jun 2018, 18:28

Teeernte hat geschrieben:(18 Jun 2018, 19:07)

Warum nur setzt sich preislich (das sind die Ressourcen) kein anderes Modell durch ?

Der Kompromiss ist - Verbrenner mit Bio Diesel....Frittenfett...oder Rapsöl....ggf. auch 5 %. SonnenstrahlÖl.

Biodiesel? Das ist doch jetzt ein Witz, oder? Gott sei Dank hat sich der Biodiesel nicht durchgesetzt, u.a. weil dieser nicht mehr wie ehemals steuerlich gefördert wird. Der Gestank, der den Auspuff verließ war ja kaum auszuhalten. Wenn ich mir das mal vorstelle... Alle Diesel in der Stadt laufen zu 100 Prozent mit Biodiesel... brech, kotz, übel, spei...
Und dann wäre da noch die Ausbeutung der ärmsten Länder dieser Welt, wo die Menschen nichts zu essen haben aber deren Urwälder für den Palmölanbau brandgerodet werden, damit wir mit einem reinen Bio-Gewissen unser Auto fahren können.

https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/biosprit
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 18:46

Raskolnikof hat geschrieben:(18 Jun 2018, 19:28)

Biodiesel? Das ist doch jetzt ein Witz, oder? Gott sei Dank hat sich der Biodiesel nicht durchgesetzt, u.a. weil dieser nicht mehr wie ehemals steuerlich gefördert wird. Der Gestank, der den Auspuff verließ war ja kaum auszuhalten. Wenn ich mir das mal vorstelle... Alle Diesel in der Stadt laufen zu 100 Prozent mit Biodiesel... brech, kotz, übel, spei...
Und dann wäre da noch die Ausbeutung der ärmsten Länder dieser Welt, wo die Menschen nichts zu essen haben aber deren Urwälder für den Palmölanbau brandgerodet werden, damit wir mit einem reinen Bio-Gewissen unser Auto fahren können.

https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/biosprit


Per ordere de Mutti fährt jeder BIO Diesel. (Zusatz) - der kein EDEL/SUPER Diesel kauft.

Aber klar wer GAS tankt ...liest die Zapfsäule Flüssig nicht durch...


Beimischungspflicht von Biokraftstoffen
Unternehmen, die Kraftstoffe in den Verkehr bringen, werden seit 2007 durch das Biokraftstoffquotengesetz von der Bundesregierung verpflichtet, fossilen Kraftstoffen einen steigenden Mindestanteil an Biokraftstoffen beizumischen. Bis Ende 2014 galt eine energetische Beimischungsverpflichtung, nach der fossilen Kraftstoffen 6,25% Energieanteil Biokraftstoffe beizumischen waren. Seit 2015 müssen die Inverkehrbringer von Kraftstoffen eine Treibhausgasminderungsquote in Höhe von 3,5% erfüllen. Da Biokraftstoffe nur etwa halb so hohe Treibhausgasemissionen verursachen wie fossile Kraftstoffe, müssen hierfür heute sechs bis sieben Prozent Biokraftstoffe beigemischt werden. Bis 2020 steigt die Treibhausgasminderungsquote weiter auf 6%.

Diesel-Kraftstoffnorm (B7)
Dieselkraftstoff darf in Deutschland nur in den Verkehr gebracht werden, wenn er die Dieselnorm DIN EN 590 erfüllt. Nach DIN EN 590 dürfen dem Dieselkraftstoff bis zu sieben Volumenprozent (7%) Biodiesel in Form von FAME beigemischt werden; dies wird auch entsprechend an der Zapfsäule mit dem ergänzenden Schriftzug „Enthält bis zu 7% Biodiesel“ gekennzeichnet. Der beigemischte Biodiesel muss wiederum die Anforderungen der deutschen Biodiesel-Norm DIN EN 14214 erfüllen.

Dieselkraftstoff B7 ist heute Standardkraftstoff für Kraftfahrzeuge mit Dieselmotorischen Antrieb in Deutschland. Und auch in der EU sind über 99% des vermarkteten Dieselkraftstoffes B7.

Wo kommt der Bioanteil in B7 her?
In Deutschland wird Biodiesel vorwiegend aus Rapsöl (Rapsmethylester) erzeugt; er kann jedoch auch aus anderen Pflanzenölen hergestellt werden. Informationen zur Herkunft und Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen werden regelmäßig von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht; siehe www.ble.de.

SCHNELL setzt auf nachhaltig zertifizierte Biokomponenten; seit dem 1.1.2011 dürfen nur noch zertifizierte Biokraftstoffe verwendet werden.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 18:48

H2O hat geschrieben:(18 Jun 2018, 19:17)

Ganz wunderbar, wo kann ich diese Anlagen erwerben? Passen die in meinen LUPO 3L ohne wesentliche Beeinträchtigung optisch und im Fahrkomfort? Was heißt "bezahlbar"? Günstiger als ein Neuwagen dieser Klasse sollte diese Anlage schon sein... und zulassungssicher. Die Herstellergarantie für meinen Straßenfloh ist längst erloschen...


Die liegen bei der Zulassung (KBA) und werden von den Autoherstellern (LOBBY) ausgebremst. Aber die Öffentlichkeit tritt schon .....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mo 18. Jun 2018, 19:00

Teeernte hat geschrieben:(18 Jun 2018, 19:46)

Per ordere de Mutti fährt jeder BIO Diesel. (Zusatz) - der kein EDEL/SUPER Diesel kauft.

Ja, aber nur max. 7 Prozent, nicht 100!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 19:05

Raskolnikof hat geschrieben:(18 Jun 2018, 20:00)

Ja, aber nur max. 7 Prozent, nicht 100!
. Es ist LEIDER nicht GENUG für ALLE da... :D :D :D

...und damit keiner Zankt.... bekommt JEDER was ab.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 18. Jun 2018, 19:09

Teeernte hat geschrieben:(18 Jun 2018, 19:48)

Die liegen bei der Zulassung (KBA) und werden von den Autoherstellern (LOBBY) ausgebremst. Aber die Öffentlichkeit tritt schon .....


Das kann ich ja verstehen, wenn man auf Neukauf spekuliert, während der mögliche Käufer nur unbehelligt fahren möchte. Aber Technik ist Technik. Das KBA muß ja keine Garantien abgeben, aber die Abgaswerte bestätigen. Ansonsten reichen neutrale Fahrberichte, um verunsicherte Käufer zu beruhigen. Das Systemrisiko liegt immer beim Erwerber.

Vor vielen Jahren hatte ich mir auch einmal eine Hochspannungs-Kondensator-Zündung in meinen Citroen CX 20 eingebaut, weil der ein Problem hatte, den Schließwinkel des Unterbrecherkontakts zu halten. Danach lief die Kiste sehr sparsam und ohne Mucken! Ich hatte Citroen dazu auch nicht befragt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 19:15

H2O hat geschrieben:(18 Jun 2018, 20:09)

Das kann ich ja verstehen, wenn man auf Neukauf spekuliert, während der mögliche Käufer nur unbehelligt fahren möchte. Aber Technik ist Technik. Das KBA muß ja keine Garantien abgeben, aber die Abgaswerte bestätigen. Ansonsten reichen neutrale Fahrberichte, um verunsicherte Käufer zu beruhigen. Das Systemrisiko liegt immer beim Erwerber.

Vor vielen Jahren hatte ich mir auch einmal eine Hochspannungs-Kondensator-Zündung in meinen Citroen CX 20 eingebaut, weil der ein Problem hatte, den Schließwinkel des Unterbrecherkontakts zu halten. Danach lief die Kiste sehr sparsam und ohne Mucken! Ich hatte Citroen dazu auch nicht befragt.



Systemrisiko liegt beim KBA und beim Käufer.... kaufst Du ohne KBA - gibts kein TÜV....

Hast Du aber TelefonTÜV - Brauchst Du kein Auspuff..
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 18. Jun 2018, 19:28

Teeernte hat geschrieben:(18 Jun 2018, 20:15)

Systemrisiko liegt beim KBA und beim Käufer.... kaufst Du ohne KBA - gibts kein TÜV....

Hast Du aber TelefonTÜV - Brauchst Du kein Auspuff..


Na, dann warte ich diese Sache einmal geduldig ab.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 19:58

H2O hat geschrieben:(18 Jun 2018, 20:28)

Na, dann warte ich diese Sache einmal geduldig ab.


Um den drohenden Diesel-Fahrverboten in deutschen Großstädten zu entgehen, können Diesel-Pkw problemlos auf Euro-6-Norm umgerüstet werden. Neben der von der Autoindustrie bevorzugten Software-Lösung gibt es vermehrt technische Möglichkeiten zur Umrüstung: So bietet das dänische Unternehmen Amminex (Faurecia) mit BlueFit zum Beispiel eine eigene Nachrüstlösung für die Reinigung von Dieselabgasen an. Wichtig für den Kunden: Eingriffe in den Motorraum oder die Software sind nicht nötig. Es werden lediglich zwei kompakte Patronen mit festem, in Salz gebundenem Ammoniak in der Reserveradmulde platziert. In den Kartuschen lässt sich mehr als doppelt so viel Ammoniak als bei AdBlue bei gleichem Raumbedarf einlagern. Durch Aufheizen entsteht gasförmiges Ammoniak, das ins Abgas geleitet wird und dort das NOx zersetzt. Allerdings wird bei dieser Form der Euro-6-Nachrüstung alle 15.000 Kilometer ein Wechsel der leicht erreichbaren Patronen fällig. Dies soll in der Werktstatt lediglich zwei Minuten dauern.

Katalysator-Hersteller Baumot (ehem. Twintec) hat ebenfalls ein Euro-6-Nachrüstsystem (BNOx-SCR-System) für Neu- und Gebrauchtwagen entwickelt, das den Ausstoß von Stickoxiden (NOx) deutlich senkt. Insgesamt kann das BNOx-SCR-System von Baumot die Stickoxide um 99 Prozent auf dem Prüfstand und um 94 Prozent unter realen Bedingungen auf der Straße reduzieren. So wäre auch nachträglich eine Euro-6-Einstufung möglich – die Grenzwerte für Euro 6 werden durch Twintec teils deutlich unterschritten. Warum "wäre"? Ganz einfach: Noch wird das System nicht angeboten. Es müssen entsprechende gesetzliche Rahmen geschafft werden, etwa durch eine blaue Plakette. Für diesen Fall plant Baumot, das BNOx-SCR-System für alle relevanten Fahrzeugtypen anzubieten. Das wäre besonders für Fahrer von Autos mit Euro-5-Einstufung interessant, die von einer möglichen Einführung der blauen Plakette und den damit verbundenen Fahrverboten betroffen wären.

Entgegen vieler Befürchtungen soll die Nachrüstung laut Baumot (ehem. Twintec) nicht nur mit überschaubarem Aufwand, sondern auch mit vertretbaren Kosten zu bewältigen sein. 1500 bis 2000 Euro stehen für solch eine Umrüstung im Raum, die laut Hersteller etwa einen halben Tag in einer AU-berechtigten Fachwerkstatt benötigt. Allerdings müsste der Umbau durch den Gesetzgeber auch anerkannt werden. Zur Zeit ist eine Zulassung der Euro-6-Nachrüstung - wenn überhaupt - nur in einem teuren und komplizierten Einzelverfahren möglich, so Baumot-Geschäftsführer Henning Middelmann. Ob die Kfz-Steuer, die sich unter anderem auch an dem Schadstoffausstoß der Autos bemisst, durch die Umrüstung sinkt, lässt sich zum aktuellen Stand ebenfalls nicht sagen. Derweil präferieren die Autohersteller die Lösung eines Software-Updates: So haben sich die teilnehmenden Autobauer beim Diesel-Gipfel am 2. August 2017 dazu bereit erklärt, insgesamt 5,3 Millionen Diesel-Fahrzeuge umzurüsten. Komplexere Nachrüstlösungen werden abgelehnt, sodass die Kosten einer aufwändigeren Abgasnachbehandlung – etwa die von Baumot – wohl beim Verbraucher hängen bleiben.
. https://www.autozeitung.de/euro-6-nachr ... 83792.html

Geht doch...
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