Elektroautos.

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Teeernte
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jan 2018, 09:43

immernoch_ratlos hat geschrieben:(10 Jan 2018, 17:27)

I
Das die gesamte dt. PKW-Flotte (~ 45 Millionen) von ihren Eigentümern gerade mal im Gesamtdurchschnitt lediglich zu 2 ... max. 3 Prozent überhaupt genutzt wird, wird früher oder später in der Einsicht für einen Teil der möglichen Kunden bedeuten, entweder gleich gar kein eigenes Fahrzeug zu besitzen oder eben eines, welche tatsächlich leistet, was man auch tatsächlich von einen Vehikel erwartet - ein fahrbarer Einkaufskorb mit dem man - frau - kind auch mal irgendwo im näheren Bereich hinfährt.

Kaum vorstellbar (na ja Idioten finden sich immer), dass sich Normalverdiener eine 60 bis 80tausend €uronengerät nur zum 3prozentigen Gebrauch weiter auf die Straße stellen. :thumbup:



Die Hälfte sind DIENSTWAGEN - also die "Neuen" - wo der meiste "Lack" beim ersten Schlüsselumdrehen abgeht.

...und DIESE Autos rutschen dann Richtung Privathalter. (Jahresverdienst = NEU Autopreis) danach nur noch die Hälfte teuer.

Warum soll man seinen Dienstwagen nicht zur Hälfte des Preises kaufen ? ......weil es danach einen NEUEN Dienstwagen gibt....ohmannn....

Die Billigen - das sind Endverbraucherkistchen - der fahrende Einkaufskorb.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 11. Jan 2018, 10:56

Oiii jetzt hast Du es mir aber gegeben ! Gibt es da auch belastbare Zahlen :?: Nun ja ich liefere sie Dir - dort wo Du offensichtlich recht hast, möchte ich das nicht bestreiten. :p

Was allerdings die von mir näher beschriebenen sehr teuren Kisten angeht von denen die Erzeuger sich zukünftig mal "tausenden Autos pro Jahr" versprechen kann das eher nicht zutreffen.

Von der dt. PKW-Flotte weiß man dank KBA - jedenfalls für 2015 (Neuzulassungen) 34,2 % 1.098.068 der PKW hatten einen privaten Halter - 65,7 % 2.106.839 der in 2015 neu zugelassenen PKW hatten gewerbliche Halter. (Summe Neuzulassungen 3.206.042)
Wie sich die "Gewerblichen" verteilen zeigt diese Grafik von 2012
Quelle : KBA hat geschrieben:2012 Privat und gewerblich zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) - der kleine Unterschied
25. September 2013. Nur etwa jeder dritte neue Pkw ging im Jahr 2012 direkt in private Hand. 1,9 Millionen Pkw wurden 2012 von Firmen neu zugelassen. Der „Kraftfahrzeughandel“ hatte mit etwa 700.000 Einheiten den größten Anteil (36,8 %) an den gewerblichen Zulassungen. Darunter fallen auch die sogenannten Kurzzulassungen der Autohäuser.

Die Wirtschaftszweige „Verarbeitendes Gewerbe“ (20,0 %) sowie „Vermietung von Kraftfahrzeugen“ (16,0 %) bildeten die nächst größeren Haltergruppen (siehe Diagramm).

Privat und gewerblich zugelassene Pkw unterscheiden sich in einigen Merkmalen sehr deutlich. Vom Kleinwagen bis hin zur Oberklasse stieg der Anteil der Firmenwagen von 52,4 auf 85,8 Prozent an (siehe Tabelle 1). Besonders hohe Anteile gewerblicher Halter waren in der Oberklasse beim Audi A8/S8 (95,3 %), BMW 7er (90,6 %) und Mercedes S-Klasse (89,0 %) zu beobachten. In der Oberen Mittelklasse wurde der Audi A6/A7 als Firmenwagen bevorzugt (85,3 %).

Bei den Utilities stand der gewerbliche Bedarf erwartungsgemäß deutlich im Vordergrund (73,6 %). Wohnmobile waren dagegen bereits bei der Zulassung überwiegend in privater Hand. 38,5 Prozent wurden 2012 auf gewerbliche Halter zugelassen.

Die Motorisierung fiel bei den gewerblich zugelassenen Pkw mit durchschnittlich 1.817 Kubikzentimeter (cm³) Hubraum und 105 Kilowatt (kW) höher aus als bei privaten Neuwagen (1.655 cm³/95 kW) (siehe Tabelle 2). Bei 57,0 Prozent der gewerblich zugelassenen Fahrzeuge dient ein Dieselmotor als Antriebsaggregat (Privatwagen: 33,9 %). Von den neuen Elektrofahrzeugen gingen 2012 gerade mal 339 auf das Konto privater Halter, 2.617 Elektro-Pkw wurden von Firmen zugelassen.

Der durchschnittliche Kohlenstoffdioxid (CO2)-Wert der Firmenwagen (141,9 g/km) lag nur geringfügig über dem Wert der Privatwagen (141,6 g/km). Ein höherer CO2-Ausstoß der größeren und leistungsstärkeren Firmenwagen wird unter anderem durch den größeren Anteil an Pkw mit Kraftstoff sparenderem Diesel-Antrieb kompensiert.
Diese Zusammenhänge passen auch ausgezeichnet zu der erbitterten "Verbotsdiskussion" - wo ein Diskutant gern auf die privaten "Enteigneten" hinweist. Treibende Kraft sind offensichtlich ganz andere....

Was in den Jahren 2007 bis 2016 tatsächlich neu zugelassen wurde, findet sich tabellarisch bei KBA HIER Ein schöner Überblick "nach ausgewählten Kraftstoffarten" Wenn auch noch auf sehr bescheidener Basis, zeigt sich ausschließlich bei "Elektro" und "Hybrid" ein signifikantes jährliche Wachstum.

Schau mer mal....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Sa 13. Jan 2018, 22:14

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Jan 2018, 10:56)

Oiii jetzt hast Du es mir aber gegeben ! Gibt es da auch belastbare Zahlen :?: Nun ja ich liefere sie Dir - dort wo Du offensichtlich recht hast, möchte ich das nicht bestreiten. :p

Von den neuen Elektrofahrzeugen gingen 2012 gerade mal 339 auf das Konto privater Halter, 2.617 Elektro-Pkw wurden von Firmen zugelassen.


...Leasing >> an Staat und Staatsfirmen verleast.... und das Drittauto von nem Windkraftbetreiber soll auch bei sein....

ANSONSTEN:

Mit was lassen sich PS ersetzen ?

Besonders hohe Anteile gewerblicher Halter waren in der Oberklasse beim Audi A8/S8 (95,3 %), BMW 7er (90,6 %) und Mercedes S-Klasse (89,0 %) zu beobachten. In der Oberen Mittelklasse wurde der Audi A6/A7 als Firmenwagen bevorzugt (85,3 %).



Mit noch meeeeehhhr PS !

Audi S8 Plus im Test: Durch die Nacht mit 605 PS - auto motor und sport

https://www.auto-motor-und-sport.de/ein ... 90222.html

Wir nehmen keinen mit, wählen lediglich den Betriebszustand "Dynamic" aus, da senkt das Luftfahrwerk die Karosserie um zehn Millimeter, ab 120 km/h ist es ein weiterer Zentimeter. Die Autobahn hat nun drei Spuren, folgt aber immer noch der Trassenführung von 1938, das heißt, der erste wahrnehmbare Knick kommt erst hinter der Ausfahrt Dachau.>> Weit vorher erreicht der Wagen 270 km/h, das Limit der Winterreifen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Do 18. Jan 2018, 17:29

Der Bedarf an Lithium scheint gesichert, die Förderländer wollen ihre Kapazitäten ausbauen: https://t3n.de/news/e-auto-bedarf-lithi ... rt-911841/

Direkt zur Studie: https://www.deutsche-rohstoffagentur.de ... nn=1797942
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » So 18. Feb 2018, 21:36

Wer jetzt einen Elektro-Smart bestellt, bekommt ihn frühestens Ende des Jahres.


INFOOoooo...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 19. Feb 2018, 22:18

Quelle Aus dem Original über "Google Tranlator for Firefox" in eine halbwegs korrektes Deutsch übersetzt. Wer Zweifel hat, kann ja der genannte Quelle bedienen und den engl. Originaltext nutzen. Ein "Download full-text PDF" bietet eine sehr instruktive Übersicht zum Thema Recycling von Li-Batterien.

Goole translate hat geschrieben:Abstrakt

Diese Keynote repräsentiert die internationalen Forschungsaktivitäten zum Thema Li-Batterie-Recycling. Diese können prinzipiell zu Modulen diversifiziert werden, die im Wesentlichen der mechanischen Vorbehandlung und Sortierung, einer thermischen Konditionierung, nasschemischen oder pyrometallurgischen Zielen folgen. Moderne und nachhaltige Prozesse adressieren neben der ökonomischen Perspektive insbesondere den Aspekt des ökologischen Fußabdrucks und der Ressourceneffizienz, was sich in einem minimierten Einsatz von Chemikalien, Energiebedarf und Prozessschritten widerspiegelt. Die Vorlesung stellt die wichtigsten untersuchten Modulkombinationen vor und gibt eine qualitative Bewertung der jeweiligen Alternativen. Die sieben Hauptaspekte, die den Zustand des Recyclings berücksichtigen, umfassen unterschiedliche charakteristische Prozessmerkmale, Rentabilitätsüberlegungen oder politische Dispositionen.

1. Sicherheit und Einnahmen zuerst: Recyclingwege folgen immer dem Leitgedanken einer sicheren Prozessgestaltung sowohl in Bezug auf die Umwelt als auch auf die Gesundheit der Menschen. Auf der anderen Seite muss ein Recyclingprozess den Anforderungen einer wirtschaftlich vorteilhaften Produktgeneration gerecht werden. Aus diesem Grund zielen die meisten Recyclingprozesse darauf ab, die Li-Batteriekomponenten mit einem hohen Wertanteil, z. Kobalt, anstatt die Komponenten mit hoher Massenfraktion zu berücksichtigen.

2. Technisch gesehen ist keine Begrenzung vorgesehen, alles ist energie- und kostenorientiert: Im Bereich des Li-Ionen-Batterie-Recyclings wird eine breite Palette möglicher Recyclingwege und Prozesskonstellationen untersucht, je nach Prozesszielen und Recovery-Ambitionen und daraus resultieren unterschiedliche Nebenprodukte und Zielelemente. Eine Verwertungsquote von 100% wird aus finanziellen Gründen nicht realisiert.

3. Der Metallwert wird niemals die Recyclingkosten und den Trend für eine billigere Materialverschlechterung auszahlen: Aufgrund des vorherrschenden Ungleichgewichts des tatsächlichen Werts, der in einem Recyclingprozess erzeugt wird, und der Kosten für den Prozess in Bezug auf Energie und Personal besteht eine Tendenz zu akzeptieren störende Elemente.

4. Wechselnde Chemie erfordert flexible und robuste Recyclingwerkzeuge: Da Li-Ion Batteriezusammensetzungen sich im Laufe der Zeit entwickeln, müssen die Recyclingprozesse an neue technische Lösungen angepasst werden, um ein kontinuierliches nachhaltiges Ressourcenmanagement zu gewährleisten.

5. Pyro- und hydrometallurgische Prozesse konkurrieren und ergänzen sich: Der Vergleich zweier grundverschiedener metallurgischer Strategien bezüglich des Recyclings von Li-Ion-Recycling führt zu mehreren vorteilhaften und schädlichen Eigenschaften. Daher kombinieren Wissenschaftler verfügbare Tools, um das bestmögliche Prozessdesign zu entwickeln.

6. Deutschland, EU und weltweit redundante Forschung, keine Initiative, um das Beste zu binden: Netzwerke können helfen, unterschiedliche Ansätze zu organisieren, um eine Verdoppelung von Forschungsthemen zu vermeiden

7. Politische Gesetzgebung hat eine geringe Recyclingwirksamkeit (EE) ohne Strategie der "Bestrafung": Die Grundlage für einen erfolgreichen und umweltbewussten Recyclingpfad, der auch für unedle Metalle gilt, ist die Schaffung politischer Anreize, die die Erholung unerlässlich machen. Darüber hinaus ist insbesondere Lithium in einen komplexen Kontext eingebettet, in dem die Notwendigkeit von Li-betriebenen Batterien zunimmt, während das Recycling des Elements Li vernachlässigt wird.

Im Gegensatz zu Pb in Bleiakkumulatoren ist Lithium weniger wertvoll, edel, stärker verdünnt und hat eine chemisch variable Chemie. Außerdem zwingen die umgebenden legislativen und logistischen Faktoren nicht zur Erholung von Lithium. Aus der technischen Realisierungsperspektive können Li-Ion-Zellen jedoch mit hohem RE-Wert teilweise recycelt werden.
Es zeigt sich, wie bei allen neuen Technologien stellt sich sehr bald mit einem wachsender Kreis von Nutzern, auch die dazu notwendige "Begleitindustrie" ein.

Da Li-Technologie schon wegen der großen Nachfrage im Preis (günstigstenfalls) stagniert, lohnt sich alles, was mit kleineren Einsatzmengen auskommt. Warum müssen alle E-Mobile - gleichgültig ihre späteren Nutzung - die Reichweiten fossiler Fahrzeuge quasi kopieren ?

Kleine, wendige Fahrzeuge mit Reichweiten von 100 km, sind preiswerter, weil sowohl die damit vergleichsweise höher Ladefähigkeit (Fahrzeugleergewicht + Zuladung) und die dazu notwendige Batteriekapazität in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Ladezeiten sind kürzer, die Netzbelastung geringer. Im Fall das der Batteriesatz gewechselt werden muss, sind auch hier positive Effekte gegeben.

Anders, als bei einem der üblichen Tanks für flüssige Treibstoffe (dort spielen die Zusatzkosten für "mehr Liter" Treibstoff eine völlig untergeordnete Rolle), bedeutet eine Konstruktion die im Bodensegment des Fahrzeugs ein vergleichsweise geringes Volumen an Li-Akkus berücksichtigen muss, im Fahrgast und oder Ladeabteil völlig neue konstruktive Vorteile. Beschränkt man die mögliche Geschwindigkeit auf die Stadt und in relativ geringem Radius um die stadtnahen Gebiete, reicht eine Höchstgeschwindigkeit solcher Fahrzeuge für die dort erlaubten vorgeschriebene Geschwindigkeiten mit ca. 110 km/h völlig aus. Dies hat wiederum Einfluss auf Kosten und Energienutzung.

Wer meint, ein E-Mobil müsse mit den fossilen "Boliden" konkurrieren, hat womöglich noch nicht verstanden um was es bei "Modal Split" auch innerhalb der verfügbaren KFZ geht.

Als Beispiel MA dort teilten sich die verschiedenen Möglichkeiten (Zitat aus WIKI "Modal Split") des Berufsverkehrs in 2010 wie folgt auf :

34% zu Fuß
15% per Fahrrad
16% ÖPNV
35% KFZ

Ändert man nichts wesentliches an den ersten drei Methoden, bleibt immer noch eine Aufgliederung der "35% KFZ" in an die unterschiedlichen Bedürfnisse angepassten neuen Verkehrsmittel. Je nach maximaler täglicher Fahrleistung, können relativ kleine E-Mobile einen Teil des Pendelverkehrs problemlos leisten. Warum soll ein Fahrzeug, welches für max. 2 Personen im Stadtverkehr - oder im stadtnahen Verkehr zum Einsatz kommt, permanent die Transportkapazität für 5 Personen besitzen ?

Ich bin überzeugt, sobald auch kleiner E-Mobile zu "angemessenen" Preisen verfügbar werden, wir sich zur Abwechslung auch mal Vernunft durchsetzen. Die meisten der geradezu dystopischen Szenarien die hier von einigen für die E-Mobilität "vorausgesehen" wurden, werden nach und nach einer realistischen Wirklichkeit weichen. Neben den vergleichsweise geringen Strecken die wohl die allermeisten Stadtbewohner - jetzt schon 75% der dt. Bevölkerung - täglich bewältigen müssen - ~65% der Betroffenen in MA benötigten dazu bereits 2010 kein eigenes KFZ mehr,die restlichen 35% zu die sich teilweise durchaus auch dem ÖPNV noch "zuwenden" können und werden oder eben bei einem sowieso anstehenden Neukauf eine mindest im Unterhalt preisgünstigeres E-Vehikel wählen werden.

Die Verbrauchskosten - man kann weiter senken - so der Arbeitgeber kostenloses Laden anbietet - bereits jetzt ist dieser "geldwerte Vorteil" komplett steuerfrei. Den kostenlos angebotene Strom dort wärend der Arbeitszeit zu tanken - erledigt nebenbei auch die Notwendigkeit Zuhause - z.B. in einem Miethaus - eine "Stromtankstelle" haben zu müssen.

In 1 ... 2 Jahren nach Fahrverbot für meinen Euro 5 Diesel, werde ich das Thema neu überdenken.... Da ich zu den 2 Städten in meiner direkten Umgebung lediglich 15 bzw. 35 km (einfache Fahrt) rechen muss, wäre eine Kapazität von 100 bis max. 150 km für mich komplett ausreichend. Supermärkte die ich mtl. 2 ... max. 3mal anfahre liegen zwischen 5 und 10 km entfernt. Der nächste Bahnhof befindet sich in knapp 5km Entfernung - mit direkten Anschlüssen nach F und MA und etwas weniger direkt zu WO und DA.

Habe im vergangenen Jahr gerade nur 9mal tanken müssen (331,7l Ultimate Diesel) und habe dabei ~4.860 km zurückgelegt. Pro Woche durchschnittlich ~95 km. Der "Fahrspaß" hat ohne die sonstigen Kosten - also "nur der Sprit" etwas über 430 € gekostet. Die allermeisten Fahrten galten der Baustoffbeschaffung bei meinem "Lieblingsbaumarkt" in ca. 15 km Entfernung. Tendenz "deutlich nachlassend".... :p
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Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Mo 19. Feb 2018, 23:20

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Jan 2018, 17:29)

Der Bedarf an Lithium scheint gesichert, die Förderländer wollen ihre Kapazitäten ausbauen: https://t3n.de/news/e-auto-bedarf-lithi ... rt-911841/

Direkt zur Studie: https://www.deutsche-rohstoffagentur.de ... nn=1797942


Zu Lithium gibt es längst Alternativen...........

http://www.chip.de/news/Akku-Forscher-s ... 28722.html

Lithium ist ein Pseudo-Argument von Leuten die keine Ahnung von Chemie haben.............
Im Gegensatzt zum Atommüll.....den versucht man seit 70 Jahren zu recyceln........was an und für sich eine coole Idee ist. Nur die klappt nicht.....



"Melde Herren Kaleun gehorsamst............E-Maschine klar, Hauptlenzpumpe klar..... Wasser kann in Regelzellen gepumpt werden............von Regelzellen Außenbords möglich....."

Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mi 28. Feb 2018, 22:59

Der führende europäische Zulieferer Bosch will keine Batteriezellen für Elektroautos bauen.
Auch die deutschen Autohersteller halten sich zurück.
Jetzt sieht es so aus, als würde künftig auf dem Milliardenmarkt Batterie-Zelle ohne deutsche oder europäische Beteiligung gerungen.


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... -1.3886227

Politik baut keine Autos...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » So 4. Mär 2018, 19:33

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Feb 2018, 22:18)
...

...

Ich bin überzeugt, sobald auch kleiner E-Mobile zu "angemessenen" Preisen verfügbar werden, wir sich zur Abwechslung auch mal Vernunft durchsetzen. Die meisten der geradezu dystopischen Szenarien die hier von einigen für die E-Mobilität "vorausgesehen" wurden, werden nach und nach einer realistischen Wirklichkeit weichen. Neben den vergleichsweise geringen Strecken die wohl die allermeisten Stadtbewohner - jetzt schon 75% der dt. Bevölkerung - täglich bewältigen müssen - ~65% der Betroffenen in MA benötigten dazu bereits 2010 kein eigenes KFZ mehr,die restlichen 35% zu die sich teilweise durchaus auch dem ÖPNV noch "zuwenden" können und werden oder eben bei einem sowieso anstehenden Neukauf eine mindest im Unterhalt preisgünstigeres E-Vehikel wählen werden.

Die Verbrauchskosten - man kann weiter senken - so der Arbeitgeber kostenloses Laden anbietet - bereits jetzt ist dieser "geldwerte Vorteil" komplett steuerfrei. Den kostenlos angebotene Strom dort wärend der Arbeitszeit zu tanken - erledigt nebenbei auch die Notwendigkeit Zuhause - z.B. in einem Miethaus - eine "Stromtankstelle" haben zu müssen.

...


Vor einiger Zeit wurde für ein Elektrofahrzeug geworben, das offenbar in Ihr Anforderungsprofil paßt. In Aachen ist aus dem Lehr- und Forschungsbetrieb eine Reihe von Elektrofahrzeugen entstanden. Zuerst das Zulieferfahrzeug der Deutschen Post "street scooter", das nun Zug um Zug die vorhandenen Lieferfahrzeuge mit Verbrennungsmotor ablöst.

Und nun in einem weiteren Unternehmen dieser Art ein vollwertiges Personenfahrzeug e.Go, das in drei Leistungsklassen ab Jahresmitte 2018 verkauft werden soll. Der Nachdruck liegt dort bei "möglichst einfach und kostengünstig". Reichweite 100 bis 150 km garantiert, je nach Leistungsklasse. Das preisgünstigste Fahrzeug bei 16.000 €. Mit 4.000 € staatlicher Prämie muß der Käufer nur 12.000 € aufbringen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... arktstart/

Das wäre so ungefähr die Größenordnung, bei der ich das Risiko eines Fehlkaufs eingehen würde. Das Fahrzeug will nur Stadtfahrzeug sein, für Pflegedienste, Pizzaboten, Pendler im Speckgürtel. Da käme Ihr Gedanke mit "Tankstelle" beim Arbeitgeber natürlich wie gerufen: Irgendwie zentral, Wandalensicher. Leider wird die Einrichtung auch Geld kosten. Das könnte man aber auch auf die Benutzer umlegen... irgendwer muß schließlich in den sauren Apfel beißen.

Wir haben also Zeit, uns den Start dieser Fahrzeugserie in Ruhe an zu sehen und Lob und Flüche der Nutzer zu bewerten. Bis uns dann ein denkbares Fahrverbot von der Straße fegt! :cool:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 5. Mär 2018, 09:00

Zum Glück sind nicht alle geradezu "berufsmäßige Ignoranten". Eine "gesunde" Mischung hat den wirtschaftlich größten Erfolg. Das müssen nicht nur einige "Gewohnheitstäter", sondern gerade eine der dt. Schlüsselindustrien lernen :(

Kommt noch hinzu, wer seine "Flotte" aus verkauften PKW mit E-Mobilen "ergänzt", tut das keineswegs, weil er so schön "Öko" oder gar "grün" wäre. Es gibt ganz klare finanzielle Interessen (neben dem eigentlichen Verkauf von E-Mobilen). Etwas was den "Kurzdenkern" (die es hier ja zu Hauf gibt) vollkommen entgeht.
Quelle hat geschrieben:
Automobilbranche Elektromobilität für den Flottenverbrauch

Die deutschen Automobilhersteller brauchen Elektroautos für ihre Umweltbilanz. Die EU-Kommission hat den Unternehmen bis 2020 einen Flottenverbrauch von 95 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer vorgeschrieben. Dabei wird getrickst.
Erst im Jahr 2009 hatte die EU erstmals CO2-Grenzwerte für Pkw erstmals festgelegt.

Im Jahr 2012 lag der durchschnittliche Flottenverbrauch aller deutschen Neuwagen noch bei 141,8 Gramm CO2 pro Kilometer. Der Flottenverbrauch ist der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der verkauften Autos eines Herstellers.

Fast alle Hersteller sind noch meilenweit von dem von der EU bis 2020 [ in 2,5 Jahren ]vorgegebenen Ziel von 95 Gramm CO2 pro Kilometer entfernt (siehe Grafik). Erreichen sie es nicht, drohen Strafen.

Das Ziel entspricht einem Kraftstoffverbrauch von rund vier Litern pro 100 Kilometern. Bis 2025 [in 7,5 Jahren] sollen die Automobilhersteller dann sogar den Wert von 75 Gramm CO2 pro Kilometer erreichen. Die Hersteller werden dadurch gezwungen umweltfreundlichere Fahrzeuge zu entwickeln.
So wäre es mehr als dumm, so wie einige Foristen glauben "richtig" reagieren zu müssen. Gerade die dt. Hersteller haben ein großes Interesse daran das E-Mobil in ständig wachsender Zahl ihren Flotten hinzuzufügen. Das dabei selbstverständlich auch Verbrenner auf der Strecke bleiben müssen, ist relativ einfach zu verstehen. Warum wohl sind bereits Heute deutlich mehr E-Mobile in den Car-Sharing Flotten - Gemeinschaftsunternehmen dt. Hersteller ? Zum einen verkauft, was der Flotte zurechenbar ist - und eine gute Gelegenheit diese Fahrzeuge einem breiteren Publikum ganz nebenbei auch "zum Test" zu überlassen...
Marketing für Elektroautos lohnt sich an anderer Stelle

Mit mehr verkauften Elektroautos können sich die Hersteller den Flottenverbrauch reduzieren – zumal Elektroautos derzeit mit dem Faktor 1,3 in die Berechnung einfließen. Der Verband der Automobilindustrie fordert jedoch eine Erhöhung auf den Faktor 2,5.

Die Hersteller können so durch Elektroautos ihre CO2-Bilanz stärker ausgleichen können. Der Verband forderte auch die Deckelung für Elektroautos aufzuheben. Hersteller sollen sich mehr als die von der EU geforderten 200.000 Elektroautos in ihrer Umweltbilanz anrechnen lassen können. Denn das Geschäft mit SUVs und Luxusklassemodellen boomt.

Der CO2-Ausstoß dieser Modelle liegt aber weit höher als das EU-Ziel. Durch mehr verkaufte Elektroautos können sie die Nachfrage nach SUVs bedienen und kommen dazu zu höheren Margen.
Solche "Feinheiten" haben in den Köpfen der "Totalverweigerer" keinen Platz :( Man muss nur mal deren "Argumentationsketten" durchleuchten um zu verstehen, wie wenig sie doch tatsächlich davon verstehen, für was sie ihr Halbwissen so energisch der Welt zu vermitteln suchen.

Rechnen - gar mit exponentiellem Zuwachs - ist etwas, was einfach ignoriert wird. Die Zuwachszahlen der verhassten E-Mobile steigern geradezu sprunghaft an. Auf kleiner Basis, was dem unbedarften Beobachter eben als "klein" - gar vernachlässigbar klein erscheint. Wo ließ sich sonst eine Verdoppelung in mittlerweile nur einem Jahr erzielen :?:

Wenn inzwischen die Verkaufszahlen von Benzinern deutlich ansteigen, man die Einbrüche der Dieselfraktion ignoriert und die der E-Mobile als "lächerlich klein" einsortiert, ist die Welt noch in Ordnung. Weiter so ! Für uns Deutsche ist aber wesentlich interessanter, welche E-Modelle von welchen Herstellern setzen sich da durch :?: Sind es Fahrzeuge der "üblichen" dt. Automobilproduzenten oder die lokalen neuen Marktbeteiligten oder doch ausländischen Hersteller, die in Europa ebenfalls ihren Flottenverbrauch senken müssen um der horrenden Strafzahlungen zu entgehen :?:

Da zählt jedes einzelne E-Mobil bis zu vierfach (je nachdem was die "Zielgruppe" er Verbrenner so "verbrennt"), kann aber nur einmal verkauft werden. Ja, die Welt bleibt für manche weiter Enigma - aber mitreden - eher mitbrüllen ist dennoch weiter angesagt... :dead:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Mo 5. Mär 2018, 17:43

Meiner Ansicht nach ein sehr guter Artikel über E-Autos in Norwegen. http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-05/e ... et/seite-2

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Mo 5. Mär 2018, 17:54

Besonders lustig wird die Sache mit dem "durchschnittlichen Flottenverbrauch" wenn am 1. Sept. die neue Norm der Kraftstoffverbrauchmessung, und damit auch die neue Feststellung des CO² Ausstosses, kommt. Dann werden wir, und damit auch die Kfz-Hersteller, festellen, dass diese Werte plötzlich um ca. 25 % steigen werden. Also ein Auto das jetzt noch mit 120 g/km wegkommen, ist dann plötzlich eine 150 g/km-Dreckschleuder. Das wird lustig - auch bei der Kfz-Steuer.
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/ne ... 65336.html

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Zuletzt geändert von Elser am Mo 5. Mär 2018, 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Mo 5. Mär 2018, 18:09

immernoch_ratlos hat geschrieben:(05 Mar 2018, 09:00)

Zum Glück sind nicht alle geradezu "berufsmäßige Ignoranten". Eine "gesunde" Mischung hat den wirtschaftlich größten Erfolg. Das müssen nicht nur einige "Gewohnheitstäter", sondern gerade eine der dt. Schlüsselindustrien lernen :(

Kommt noch hinzu, wer seine "Flotte" aus verkauften PKW mit E-Mobilen "ergänzt", tut das keineswegs, weil er so schön "Öko" oder gar "grün" wäre. Es gibt ganz klare finanzielle Interessen (neben dem eigentlichen Verkauf von E-Mobilen). Etwas was den "Kurzdenkern" (die es hier ja zu Hauf gibt) vollkommen entgeht.So wäre es mehr als dumm, so wie einige Foristen glauben "richtig" reagieren zu müssen. Gerade die dt. Hersteller haben ein großes Interesse daran das E-Mobil in ständig wachsender Zahl ihren Flotten hinzuzufügen. Das dabei selbstverständlich auch Verbrenner auf der Strecke bleiben müssen, ist relativ einfach zu verstehen. Warum wohl sind bereits Heute deutlich mehr E-Mobile in den Car-Sharing Flotten - Gemeinschaftsunternehmen dt. Hersteller ? Zum einen verkauft, was der Flotte zurechenbar ist - und eine gute Gelegenheit diese Fahrzeuge einem breiteren Publikum ganz nebenbei auch "zum Test" zu überlassen...
Solche "Feinheiten" haben in den Köpfen der "Totalverweigerer" keinen Platz :( Man muss nur mal deren "Argumentationsketten" durchleuchten um zu verstehen, wie wenig sie doch tatsächlich davon verstehen, für was sie ihr Halbwissen so energisch der Welt zu vermitteln suchen.

Rechnen - gar mit exponentiellem Zuwachs - ist etwas, was einfach ignoriert wird. Die Zuwachszahlen der verhassten E-Mobile steigern geradezu sprunghaft an. Auf kleiner Basis, was dem unbedarften Beobachter eben als "klein" - gar vernachlässigbar klein erscheint. Wo ließ sich sonst eine Verdoppelung in mittlerweile nur einem Jahr erzielen :?:

Wenn inzwischen die Verkaufszahlen von Benzinern deutlich ansteigen, man die Einbrüche der Dieselfraktion ignoriert und die der E-Mobile als "lächerlich klein" einsortiert, ist die Welt noch in Ordnung. Weiter so ! Für uns Deutsche ist aber wesentlich interessanter, welche E-Modelle von welchen Herstellern setzen sich da durch :?: Sind es Fahrzeuge der "üblichen" dt. Automobilproduzenten oder die lokalen neuen Marktbeteiligten oder doch ausländischen Hersteller, die in Europa ebenfalls ihren Flottenverbrauch senken müssen um der horrenden Strafzahlungen zu entgehen :?:

Da zählt jedes einzelne E-Mobil bis zu vierfach (je nachdem was die "Zielgruppe" er Verbrenner so "verbrennt"), kann aber nur einmal verkauft werden. Ja, die Welt bleibt für manche weiter Enigma - aber mitreden - eher mitbrüllen ist dennoch weiter angesagt... :dead:



Es gibt 2 Probleme die einem vernünftigen Umgang mit alternativen Fahrzeugen (wie z.B. E-Autos) im Wege stehen.

1. Viele deutsche Autofahrer sehen im Auto immer noch ein Sport- und/oder Selbstdarstellungs-Objekt.

2. Die mächtige Autoindustrie und die von ihnen gepämperten Politiker wollen, dass wir weiterhin einen möglich großen Teil unseres Einkommens für die Blechkisten ausgeben.


Mit kleinen. leisen, aber absolut für den Kurz- und Mittelstrecken-Verkehr ausreichenden, Fahrzeugen geht das natürlich nicht. Also wird unsachlich gegen alles gegeifert, was eine Entwicklung in diese Richtung fördern will. Ob das E-Auto allerdings die absolute Lösung ist, wage auch ich zu bezweifeln. Manchmal scheint mir ein kleiner, sehr sparsamer Verbrenner, besser geeignet die Verkehrs- und Abgas-Probleme zu lösen.

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Tom Bombadil
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 5. Mär 2018, 18:24

H2O hat geschrieben:(04 Mar 2018, 19:33)

In Aachen ist aus dem Lehr- und Forschungsbetrieb eine Reihe von Elektrofahrzeugen entstanden.

Prof. Schuh ist der deutsche Elon Musk :thumbup: Und durch die Erfahrungen mit dem Postauto wird man auch liefern können. Eigentlich sollte das Ding ein Erfolg werden, es ist wie gemacht für die Stadt oder als Zweitauto.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 5. Mär 2018, 19:17

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Mar 2018, 18:24)

Prof. Schuh ist der deutsche Elon Musk :thumbup: Und durch die Erfahrungen mit dem Postauto wird man auch liefern können. Eigentlich sollte das Ding ein Erfolg werden, es ist wie gemacht für die Stadt oder als Zweitauto.


Das ging mir auch vor einigen Monaten schon so durch den Kopf. Mein Normalbedarf ist wirklich auf einen Radius von 150 km um meinen Wohnort beschränkt; schon aus Altersgründen. Längere Fahrten zu den Kindern mache ich mit der Bahn oder mit dem Linienbus, schon um die nervige Parkplatzsuche in Großstädten zu vermeiden..

Einzig meine Pendelei zwischen Westpommern und Nordwestdeutschland bedingt Langstrecke... schon weil ich in Pommern in einer Alleinlage auf ein Auto angewiesen bin. Irgendwann in den nächsten 5 Jahren wird das aber nicht mehr machbar sein. Dann könnte ich in Pommern und in Nordwest solche Kleinstwagen mit Elektroantrieb vorhalten und die lange Strecke mit einem der sehr vielen Kleinbusse als Taxi für polnische Arbeitnehmer zurück legen. Die bringen ihre Fahrgäste von Tür zu Tür.

Ich gebe zu, daß ich ein Luxusproblem lösen will. Aber ehe ich mir ein neues Fahrzeug mit erwarteten Kosten von 35.000 Euro beschaffe...und seine tollen Eigenschaften dann noch nicht einmal nutzen kann... da sehe ich jetzt eine brauchbare Lösung am Horizont. In den kommenden 5 Jahren... Optimist, der ich bin. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mo 5. Mär 2018, 19:21

letztens war ein artikel auf spon von einem i3-besitzer der 1.-generation. maximale reichweite kälte bedingt 120 km und er friert trotzdem in der kiste. das is doch ein schlechter witz...- :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 5. Mär 2018, 19:41

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(05 Mar 2018, 19:21)

letztens war ein artikel auf spon von einem i3-besitzer der 1.-generation. maximale reichweite kälte bedingt 120 km und er friert trotzdem in der kiste. das is doch ein schlechter witz...- :rolleyes:


Stimmt schon; aber elektrische Energiespeicher sind eben nicht so dick ausgelegt, daß man mit der entnommenen Heizenergie "stundenlang" fahren kann. Da muß man Kompromisse schließen (und frieren... warm anziehen) oder auf eine andere Technik warten: Erdgasantrieb, Wasserstoff mit Brennstoffzelle... wer weiß, was in den kommenden Jahren angeboten wird.

Deshalb ist das preisgünstige Konzept des e.Go als Nischenlösung heute wohl ein ganz guter Kompromiß. Ich vermute, daß ein BMW i3 auch vom Kaufpreis her kaum zu stemmen ist. Hier gibt es außer viel Bla-Bla überhaupt keine Kaufpreisangabe :D
https://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw- ... 20bmw%20i3
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Re: Elektroautos.

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mo 5. Mär 2018, 20:17

H2O hat geschrieben:(05 Mar 2018, 19:41)
Deshalb ist das preisgünstige Konzept des e.Go als Nischenlösung heute wohl ein ganz guter Kompromiß. Ich vermute, daß ein BMW i3 auch vom Kaufpreis her kaum zu stemmen ist. Hier gibt es außer viel Bla-Bla überhaupt keine Kaufpreisangabe :D
https://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw- ... 20bmw%20i3
ein i3 der 2.-generation mit besserer austattung und größerem akku (94ah und range-extender) gibts schon für 50.000€. 170 ps is allerdings ein bisschen viel für unsere jüngeren kollegen und durch den akkuverschleiß is der wertverlust überdurchschnittlich hoch.
fürs gleiche geld gibts auch einen gebrauchten sl63 amg mit 525 ps, automatischem zwischengas, klappenanlage und programmierten misfires im sport+ modus. 400km reichweite und 5 minuten ladezeit an der tanke und nur halb soviel wertverlust in den nächsten 7 jahren...- :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mo 5. Mär 2018, 20:28

H2O hat geschrieben:(05 Mar 2018, 19:41)
Hier gibt es außer viel Bla-Bla überhaupt keine Kaufpreisangabe :D
https://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw- ... 20bmw%20i3
du musst oben links auf konfigurator gehen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 5. Mär 2018, 20:36

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(05 Mar 2018, 20:17)

ein i3 der 2.-generation mit besserer austattung und größerem akku (94ah und range-extender) gibts schon für 50.000€. 170 ps is allerdings ein bisschen viel für unsere jüngeren kollegen und durch den akkuverschleiß is der wertverlust überdurchschnittlich hoch.
fürs gleiche geld gibts auch einen gebrauchten sl63 amg mit 525 ps, automatischem zwischengas, klappenanlage und programmierten misfires im sport+ modus. 400km reichweite und 5 minuten ladezeit an der tanke und nur halb soviel wertverlust in den nächsten 7 jahren...- :D


Jau, den Preis hatte ich auch im Hinterkopf. Range Extender ist im Grunde ein Lademotor. Im verrücktesten Fall lädt der, wenn das Auto steht. Ein Hybrid ist dann wohl doch pfiffiger. Der benutzt die Batterie in Hochlastphasen, und ansonsten sorgt der Verbrennungsmotor für den Antrieb. Vor allem ist der bezahlbar.

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