Elektroautos.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Fr 22. Dez 2017, 12:03

Teeernte hat geschrieben:(22 Dec 2017, 10:52)
Die Post - einer der Hauptaktionäre - der Bund.....die angewiesene Bastelei geht auf Steuerzahlerkasse.

Was zahlt man denn an MwSt für die günstigste Variante bzw. Basisausstattung?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 22. Dez 2017, 12:21

frems hat geschrieben:(22 Dec 2017, 12:03)

Was zahlt man denn an MwSt für die günstigste Variante bzw. Basisausstattung?


5100 €  rund. Die Ladedauer beträgt sieben bis zehn Stunden...Der Lithiumionen-Akku hat eine Kapazität von 20,6 Kilowattstunden.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Fr 22. Dez 2017, 12:22

Teeernte hat geschrieben:(22 Dec 2017, 12:21)

5100 €  rund. Die Ladedauer beträgt sieben bis zehn Stunden...Der Lithiumionen-Akku hat eine Kapazität von 20,6 Kilowattstunden.

Also macht der Staat mit jedem verkauften Streetscooter einen steuerlichen Gewinn. Na sieh mal einer an.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon pikant » Fr 22. Dez 2017, 12:23

Teeernte hat geschrieben:(22 Dec 2017, 12:21)

5100 €  rund. Die Ladedauer beträgt sieben bis zehn Stunden...Der Lithiumionen-Akku hat eine Kapazität von 20,6 Kilowattstunden.


und da macht der Staat dann mit diesen Autos einen steuerlichen Gewinn von mehreren Tausend Euro
ihr Behauptung hst sich in Luft aufgeloest, da von den 4000 Euro der Staat nur 2000 Euro traegt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon pikant » Fr 22. Dez 2017, 12:25

Teeernte hat geschrieben:(22 Dec 2017, 10:52)

..die angewiesene Bastelei geht auf Steuerzahlerkasse.




ja pro Postauto macht der Staat etwa 3000 Euro Gewinn mit den Steuereinnahmen MwST - 2000 Euro Zuschuss fuer das Elektroauto.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 22. Dez 2017, 13:20

pikant hat geschrieben:(22 Dec 2017, 12:25)

ja pro Postauto macht der Staat etwa 3000 Euro Gewinn mit den Steuereinnahmen MwST - 2000 Euro Zuschuss fuer das Elektroauto.


Mehrwertsteuer bei Autokauf durch FIRMA ?

....bekommt man GENAU wie beim Kauf eines DIESELS - vom FINANZAMT zurückerstattet !

Bei der Mehrwertsteuer (MwSt.) handelt es sich um eine typische Endverbrauchersteuer,...


Nur ENDVERBRAUCHER (DEPPEN) zahlen " Mehr Wert " .... :D :D :D

Deshalb >> Firmenfahrzeug !

PRIVAT ein Auto ? ....selbst SCHULD.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon pikant » Fr 22. Dez 2017, 13:26

Teeernte hat geschrieben:(22 Dec 2017, 13:20)

Mehrwertsteuer bei Autokauf durch FIRMA ?


wenn der Staat ein Auto kauft, bekommt der Staat die MWST wieder in der Staatssaeckel zurueck.

darueberhinaus ist die Foerderung von Elektroautos von Staatsseite im Verhaeltnis zu anderen Staaten mickrig.

und dass man als Mitarbeiter von Firmen keine Internas nach aussen geben darf ist Allgemeingut und das zu kritisieren vollkommen unlogisch und da musste ich schon ein wenig schmunzeln :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 22. Dez 2017, 14:51

pikant hat geschrieben:(22 Dec 2017, 13:26)

wenn der Staat ein Auto kauft, bekommt der Staat die MWST wieder in der Staatssaeckel zurueck.

darueberhinaus ist die Foerderung von Elektroautos von Staatsseite im Verhaeltnis zu anderen Staaten mickrig.

und dass man als Mitarbeiter von Firmen keine Internas nach aussen geben darf ist Allgemeingut und das zu kritisieren vollkommen unlogisch und da musste ich schon ein wenig schmunzeln :D


Ja DAS "Betriebsgeheimnis" ist "Geheime Verschlußsache" ->> Ein Staatsgeheimnis - das zeigt - dass der Staat auch den Betriebsrat und die Gewerkschaften selbst bei Gesundheitsgefährdung der Angestellten - voll im Griff hat. DDR2.1

...der Staat kauft ?Autos ? - da kommt der Rechnungshof aber voll durcheinander. Man macht "Leasing".

Das "Schauspiel" EE ist doch nur für die Wähler gemacht. (Wer muss zahlen ? - nie der Staat... immer >> Deppen )

NAtürlich kannst Du für mehr Förderung stimmen. Damit mein DIENSTAUTO billiger ist .... Zur Not gibts dann für Jeden 2 - damit man die Tour hinbekommt .

Aber - die meisten Firmen WISSEN - dass sich selbst ein GESCHENKTES Elektroauto - für die meisten Anwendungen nicht lohnt.
(Parkplätze "FREIHALTEN" ....Kunden "melden" das Auto ist kaputt - :D :D :D - DAS GLAUBT einem doch Keiner...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Fr 22. Dez 2017, 14:55

pikant hat geschrieben:(22 Dec 2017, 13:26)


und dass man als Mitarbeiter von Firmen keine Internas nach aussen geben darf ist Allgemeingut und das zu kritisieren vollkommen unlogisch und da musste ich schon ein wenig schmunzeln :D


Wenn eine Firma die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter aufs Spiel setzt gehört das sehr wohl in die Öffentlichkeit.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Fr 29. Dez 2017, 13:01

Ganz informatives Interview zum Thema erschien kürzlich in der ZEIT. Ein Ausschnitt:

Christian Hochfeld: Für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge werden nach derzeitigem Stand der Technik einige Rohstoffe benötigt, die heute im Automobilbau keine große Rolle spielen: unter anderem Lithium, Nickel, Kobalt und Grafit.

Wir haben untersucht, wie viele Reserven es davon gibt, also welche Mengen bereits heute wirtschaftlich zu gewinnen sind – und darüber hinaus, wie groß der Ressourcenvorrat ist, also jene Mengen, die heute noch nicht wirtschaftlich gewinnbar sind. Beide Größen haben wir – basierend auf Daten der Internationalen Energieagentur – mit dem bis 2030 und 2050 weltweit prognostizierten Bedarf verglichen. Und bei allen Materialien kommen wir zu dem Ergebnis, dass es keine physischen Knappheiten geben wird; nicht einmal, wenn 2030 weltweit 40-mal so viele E-Autos in den Markt kommen wie 2015 und 2050 mehr als 100-mal so viele. [...]

ZEIT ONLINE: Was macht Sie so sicher, dass die Knappheiten nur vorübergehend auftreten werden?

Hochfeld: Es gibt ein Beispiel aus der Vergangenheit, das zeigt, wie der Mechanismus funktioniert. Vor ein paar Jahren hat China das Angebot an Seltenen Erden, die unter anderem für die Produktion von Elektromotoren gebraucht werden, bewusst verknappt. Hintergrund war ein geopolitischer Streit mit Japan, der über Wochen hinweg schwelte. Für die Industrie war das ein Schock. Sie hat schnell nach Alternativen gesucht. Heute werden die Seltenen Erden viel effizienter genutzt...

ZEIT ONLINE: ... das heißt, man braucht weniger davon ...

Hochfeld: ... und vor allem: Heute ist die Industrie in der Lage, auf Elektromotoren umzuschwenken, die völlig ohne den Einsatz von Seltenen Erden funktionieren, falls es erneut zu einem Engpass kommen sollte.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-12/e ... ettansicht

Ein Leserkommentar (http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-12/e ... d-17139455) ist auch sehr schön:

Es ist auch besser mit bio-Diesel zu fahren. Macht aber auch keiner.
Es ist verblüffend. Es kommt ein neues Produkt und der deutsche entdeckt seine ökoseite. Er will wissen wo die Rohstoffe herkommen, er will wissen wie die produziert wurden. Er will wissen wie der Strom produziert wird und welchen co2-fussabdruck hat.
Das alles will er wissen während er im Suv Drecks-diesel aus dem nigerdelta tankt, mit russland-gas vom Despoten Putin heizt und Klamotten trägt, die von Kinder in Asien genäht wurden für ein Lohn, den sie hier im 5 Minuten verdienen. Gleichzeitig noch ein Hamburger mit Fleisch von alten Milchkühen aus der Massentierhaltung reindrückt, die ihr Leben lang die Milch raus presst, weil wir denen vorgaukeln, dass sie dauerschwanger ist.
Diese heuchlerei ist einfach nur zum kotzen.
Sagt einfach ihr habt kein Bock auf Veränderung, dass es euch zu kompliziert ist einen Stecker reinzustecken, wenn ihr irgendwo parkt, aber hört mit der Heuchlerei auf.
Oder ändert wenigstens euer Leben so, dass man euch die Sorgen auch abnimmt.
Labskaus!

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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Do 4. Jan 2018, 14:54

Und noch eins:

„Die wollen keinen Neustart“

Die Verkehrswende ist überfällig. Der Mobilitätsforscher Andreas Knie erklärt, wie sie gelingen kann – und was das für die deutsche Automobilindustrie bedeutet, die zurzeit noch auf der Bremse steht. [...]

Müssen wir für die Elektromobilität unser gesamtes Stromnetz umbauen?

Für die eine Million Elektrofahrzeuge, die ja mal für 2020 geplant waren, kommt man mit den bestehenden Netzstrukturen weitgehend aus. Wenn man aber irgendwann einmal tatsächlich 20, 25, maximal 30 Millionen Elektroautos hat – mehr sollen es keinesfalls werden – und davon auch einige sehr schnell laden will, funktioniert das mit dem bestehenden Netz nicht mehr. Damit wir schrittweise in die Zukunft gehen können, brauchen wir zusätzliche dezentrale Energie-Inseln – viele kleine Netze im großen Gesamtnetz. Die sollen sich einerseits selbst mit Strom aus Wind und Sonne versorgen. Andererseits ähnlich wie Polder zum Hochwasserschutz, die gezielt geflutet werden, überschüssigen Strom speichern. Etwa an windigen Tagen, wenn mehr erneuerbarer Strom produziert wird, als wir verbrauchen können. Diese Inseln setzen wir dann schrittweise in die Verteilnetzstruktur, die den Strom dahin bringt, wo er benötigt wird.

Wie soll der Strom in diesen Energie-Inseln gespeichert werden?

In den Batterien der Autos. Dass das geht, zeigen wir am InnoZ mit einem eigenen Micro Grid. Das läuft schon mehr als fünf Jahre stabil. Durch das ständige Laden und Entladen gehen übrigens auch nicht die Batterien kaputt – eine der größten Befürchtungen der Autoindustrie. Aber in Zukunft wird das Auto eben nicht mehr Maß der Dinge sein und bestimmen, wann Strom aufgenommen und wann wieder abgegeben wird. Sondern das System. 

https://www.brandeins.de/archiv/2018/re ... -neustart/

Klingt nach fünf Jahren ja recht solide.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon pikant » Do 4. Jan 2018, 15:28

nach 5000 fuer den Elektro gibt es jetzt 2500 Euro fuer Hybdrid - Luxemburg baut jetzt auch die Ladestationen massiv aus

www.lessentiel.lu/de/luxemburg/story/in ... d-23886896
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Do 4. Jan 2018, 15:36

Es ist auch besser mit bio-Diesel zu fahren. Macht aber auch keiner.

Wer so argumentiert (zum Glück nur ein von frems zitierter Leserkommentar in der Zeit) kann im Kopf wirklich nur Stroh haben. :(
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 4. Jan 2018, 16:33

Raskolnikof hat geschrieben:(04 Jan 2018, 15:36)

Wer so argumentiert (zum Glück nur ein von frems zitierter Leserkommentar in der Zeit) kann im Kopf wirklich nur Stroh haben. :(


Wie wär's mit gebrauchtem Frittier-Fett? Spart Entsorgungskosten! :cool:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 4. Jan 2018, 18:19

Raskolnikof hat geschrieben:Wer so argumentiert (zum Glück nur ein von frems zitierter Leserkommentar in der Zeit) kann im Kopf wirklich nur Stroh haben. :(
Hieraus werde ich nicht schlau - worauf zielt Deine Kritik ? Ein Teil - der weitaus größte Teil - befasst sich mit der Kritik an bestimmten "Kritikern", welche erstaunlich viel Fragen stellen, wenn es um EE - Umweltschutz - etc. geht. Beim gesamten "Bilanzkreis" fossiler Techniken interessiert sie das überhaupt nicht - ein sehr scheinheilige Form der Argumentation, die nur scheinbar auf Umweltprobleme eingeht :
Es ist auch besser mit bio-Diesel zu fahren. Macht aber auch keiner.

Es ist verblüffend. Es kommt ein neues Produkt und der deutsche entdeckt seine ökoseite. Er will wissen wo die Rohstoffe herkommen, er will wissen wie die produziert wurden. Er will wissen wie der Strom produziert wird und welchen co2-fussabdruck hat.

Das alles will er wissen während er im Suv Drecks-diesel aus dem nigerdelta tankt, mit russland-gas vom Despoten Putin heizt und Klamotten trägt, die von Kinder in Asien genäht wurden für ein Lohn, den sie hier im 5 Minuten verdienen. Gleichzeitig noch ein Hamburger mit Fleisch von alten Milchkühen aus der Massentierhaltung reindrückt, die ihr Leben lang die Milch raus presst, weil wir denen vorgaukeln, dass sie dauerschwanger ist.

Diese heuchlerei ist einfach nur zum kotzen.

Sagt einfach ihr habt kein Bock auf Veränderung, dass es euch zu kompliziert ist einen Stecker reinzustecken, wenn ihr irgendwo parkt, aber hört mit der Heuchlerei auf.
Oder ändert wenigstens euer Leben so, dass man euch die Sorgen auch abnimmt.
Das FAME (Fettsäuremethylester) ein direkter Nahrungskonkurrent in der gegenwärtigen Beschaffungsmethode darstellt und erst durch weit höhere Produktion an den derzeitigen Dieselverbrauch herankommen würde Der lag 2017 bei rund 38,7 Mio. Tonnen fossilem Diesel zu :
WIKI hat geschrieben:Der Anbau von Raps als Rohstoff für die Biodieselherstellung führte zu einer Ausdehnung der Anbauflächen, die in Deutschland zum großen Teil in den ostdeutschen Flächenländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen liegen. Gleichzeitig stieg auch die Herstellungskapazität für Biodiesel, allein zwischen 2004 und 2007 vervierfachte sich die Kapazität von 1,2 auf 4,8 Millionen Tonnen.Im Jahr 2011 standen bereits 22,12 Millionen Tonnen Kapazität zur Verfügung.
Langfristig sollte die Lösung (welche zugleich eine Speicherlösung ist) bei "OME (Oxymethylenether)" liegen - benötigt als "Rohstoffe" ausschließlich regenerative Energie bzw. Strom, CO2 und Wasser. Damit wären also auch der wichtige Teil von Dieselfahrzeugen (Landwirtschaft, Schwerverkehr, Schifffahrt) aber auch große Dieselmotore die als Notstromaggregate in Gebrauch sind, versorgbar. Der mögliche Energiegehalt - besonders bei nicht ortsgebundenen Motoren - z.B. Minenfahrzeuge mit bis zu 450 Tonnen Ladekapazität ist anders schlicht unmöglich. Um das alles zu verstehen, darf man nicht bei den Diesel PKW "hängenbleiben".....

Das macht zwar keine Elektromotoren aus Verbrennern, nutzt aber dennoch regenerative Elektrizität - womit wir wieder bei "Elektroautos" dem Thementitel wären...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 4. Jan 2018, 18:38

H2O hat geschrieben:Wie wär's mit gebrauchtem Frittier-Fett? Spart Entsorgungskosten! :cool:
:thumbup: Wird schon getan - alles Nischenproduktionen. WIKI "Biodiesel" oder diese Infos "Die Vorteile von Bio Diesel" Es kann eben nicht nur "EINE" Lösung für ein vielschichtiges Problem geben....

Die "Natur" macht uns das doch überall vor. Versagt eine Methode - Entwicklung - greift eine parallele Methode - oder hilft wenigstens die notwendige Zeit für die bessere Lösung zu gewinnen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 4. Jan 2018, 18:46

immernoch_ratlos hat geschrieben:(04 Jan 2018, 18:38)

:thumbup: Wird schon getan - alles Nischenproduktionen. WIKI "Biodiesel" oder diese Infos "Die Vorteile von Bio Diesel" Es kann eben nicht nur "EINE" Lösung für ein vielschichtiges Problem geben....

Die "Natur" macht uns das doch überall vor. Versagt eine Methode - Entwicklung - greift eine parallele Methode - oder hilft wenigstens die notwendige Zeit für die bessere Lösung zu gewinnen.


Ich glaube, ich bin hinter einem Fahrzeug mit diesem Kraftstoff her gefahren. Einmal Pommes rot-weiß, bitte. :)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Mi 10. Jan 2018, 15:49

Batteriebetriebe bzw. Plug-In E-Autos sind praktisch jetzt schon Auslaufmodelle.

Gerade hat Hyundai einen neuen Brennstoffzellen SUV (Nexo) mit 800km Reichweite in Vegas vorgestellt, der bereits ab Sommer auch in D verkauft werden soll, und bei Toyota rollen bereits rund zehn strom-/brennstoffzellenbetriebene Mirai pro Tag aus der Produktionshalle. Desweiteren will Toyota bis zur Olympiade 2020 genug brennstoffzellenbetriebene Busse produziert haben um erst die Besucher herum zu kutschieren, und später im ÖNPV eingesetzt zu werden.
Deren Reicheite liegt bei 500km u. mit der nächsten Brennstoffzellengeneration sogar bei proklamierten 1000km ...
DAS nennt man Fortschritt...!

https://www.n-tv.de/auto/Hyundai-bringt ... 21795.html
https://www.n-tv.de/auto/Wir-glauben-an ... 19712.html
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 10. Jan 2018, 17:27

firlefanz hat geschrieben:Batteriebetriebe bzw. Plug-In E-Autos sind praktisch jetzt schon Auslaufmodelle.
Ist das so ? Oder ist das einfach nur eine Wette die sich gegen andere Formen des Elektroantriebs richtet ?

Es ist im Moment noch nichts entschieden. "Gemüse" besteht ja auch nicht nur aus Kohl.... Wer in dieser Phase "eingleisig" fährt, wird womöglich tatsächlich abgehängt.

Was die Nutzung von Brennstoffzellen angeht - auch ihre stationäre - passiert einiges inzwischen. Googelt man z.B. : "Kosten für Brennstoffzelle" kann man feststellen Googel präferiert erst einmal die Brennstoffzelle als Heizung.

Handelsblatt meint / fragt : "Brennstoffzellen-Autos | Wie „Zero Emission“ im Alltag funktionieren kann" Dort erfährt man auch, warum diese Kisten um einiges teuer sind als batteriebetriebene Fahrzeuge :
Einer der Gründe, warum es so lange mit dem ersten Brennstoffzellen-Mercedes in Serienproduktion gedauert hat, waren die Kosten. Im Vergleich zu den bisherigen Wasserstoff-Modulen von Mercedes wird der Anteil des teuren Edelmetalls Platin um 90 Prozent auf noch 20 Gramm sinken. Wie viel der GLC am Ende kosten wird, will Daimler noch nicht verraten. Unter 60.000 Euro wird es aber wohl kaum gehen.

Damit wäre der Mercedes aber immer noch günstiger als die Asiaten – wohl auch, weil diese noch mehr Platin verbaut haben. Der Hyundai kostet 65.400 Euro, Toyota verlangt für den Mirai mindestens 80.000 Euro.

Für Hyundai-Manager Meijer liegt die große Herausforderung bei der nächsten Generation des Brennstoffzellenautos, das 2018 kommen soll, nicht nur bei den Themen Reichweite, Höchstgeschwindigkeit und Preis. „Wir reden da nicht von hunderten, sondern tausenden Autos pro Jahr“, sagt der Niederländer. „Bis dahin müssen auch die Händler und Mechaniker für die Technologie vorbereitet sein, um die Autos verkaufen und warten zu können.“
Die reden also von "tausenden" Brennstoffzellen PKW - während die Hersteller von batteriebetriebene Fahrzeugen reden von Millionen solcher Fahrzeuge. Eine Brennstoffzelle die in der Gegend herumfahren soll wird sicher nicht signifikant billiger, wenn das Fahrzeug "nur" täglich 100 km Laufleistung hat. Solche "Nahverkehrsgeräte" bekommen einfach kleinere Akkus und sind damit leichter und in Großserie auch bald billiger. Die "letzte Messe" ist da längst noch nicht gelesen.

Das die gesamte dt. PKW-Flotte (~ 45 Millionen) von ihren Eigentümern gerade mal im Gesamtdurchschnitt lediglich zu 2 ... max. 3 Prozent überhaupt genutzt wird, wird früher oder später in der Einsicht für einen Teil der möglichen Kunden bedeuten, entweder gleich gar kein eigenes Fahrzeug zu besitzen oder eben eines, welche tatsächlich leistet, was man auch tatsächlich von einen Vehikel erwartet - ein fahrbarer Einkaufskorb mit dem man - frau - kind auch mal irgendwo im näheren Bereich hinfährt.

Kaum vorstellbar (na ja Idioten finden sich immer), dass sich Normalverdiener eine 60 bis 80tausend €uronengerät nur zum 3prozentigen Gebrauch weiter auf die Straße stellen. :thumbup:

Dann nochmal vom Handelsblatt :
Die größte Herausforderung, um die Brennstoffzellenantriebe umweltfreundlich zu gestalten, liegt aber nicht in der Hand der Autobauer. Genau wie die batterieelektrischen Autos nur dann emissionsfrei fahren, wenn der Strom aus CO2-neutralen Quellen stammt, kommt es bei den Brennstoffzellen auf die Produktion des Wasserstoffs an.

Wasserstoff ist zwar das am häufigsten vorkommende Element überhaupt, auf der Erde kommt es aber fast ausschließlich in gebundener Form vor – etwa als Wasser oder Erdöl. Aus diesen chemischen Verbindungen muss der Wasserstoff erst herausgelöst werden. Im Falle von Wasser geschieht das mittels der Elektrolyse. Kommt der Strom hierzu nicht aus regenerativen Energien, ist die Umweltbilanz des Wasserstoffautos genauso hin wie die eines Elektroautos, das mit Kohlestrom geladen wird.
Womit - meiner bescheidenen Meinung nach - auch große Chancen für vormalige "Fossilbrenner" bestehen, aus EE generierter Strom der zu "e-fuels" weiterverarbeitet wird, "in den Markt" zu bringen - preiswert, weil es das Tankstellennetz dafür schon gibt und bei "Umlenkung" der bisherigen Kraftstoffsubventionen auch durchaus bezahlbar. Audi hat schon mal ausgerechnet, wie hoch ihre jährlichen Strafzahlungen für ihre "Flottenemissionen" den sein werden (mehrere Millionen/a) und was es kosten würde, die eigenen Verbrenner über geeignete "e-fuels" selbst zu subventionieren (ca. 1/2 Million/a). Die ganze (OME) Forschung hat D mittlerweile mit ~800 Millionen € unterstützt, so das auch der Steuerzahler seine Freude gleich mehrfach haben dürfte, wenn das Zeug endlich im industriellen Maßstab "auf den Markt" käme.

Kleines "Schmankerl" mit einer (max.) 15prozentigen Beimischung zum Diesel, wären die ohne weitere Maßnahmen weit unter den KÜNFTIG geltenden Emissionswerte, erzählen gleich mehrere TU die sich damit beschäftigt haben...

Schau mer mal was der "heilige Markt" daraus macht...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jan 2018, 09:37

firlefanz11 hat geschrieben:(10 Jan 2018, 15:49)

Batteriebetriebe bzw. Plug-In E-Autos sind praktisch jetzt schon Auslaufmodelle.

Gerade hat Hyundai einen neuen Brennstoffzellen SUV (Nexo) mit 800km Reichweite in Vegas vorgestellt, der bereits ab Sommer auch in D verkauft werden soll, und bei Toyota rollen bereits rund zehn strom-/brennstoffzellenbetriebene Mirai pro Tag aus der Produktionshalle. Desweiteren will Toyota bis zur Olympiade 2020 genug brennstoffzellenbetriebene Busse produziert haben um erst die Besucher herum zu kutschieren, und später im ÖNPV eingesetzt zu werden.
Deren Reicheite liegt bei 500km u. mit der nächsten Brennstoffzellengeneration sogar bei proklamierten 1000km ...
DAS nennt man Fortschritt...!

https://www.n-tv.de/auto/Hyundai-bringt ... 21795.html
https://www.n-tv.de/auto/Wir-glauben-an ... 19712.html


Große Probleme sehen die Autoren auch für das Stromnetz. "Die öffentliche Debatte unterschlägt die Tatsache, dass zu einer funktionierenden Ladeinfrastruktur mehr gehört als die Zahl der Ladesäulen", heißt es in der Studie.

Am pessimistischsten in Sachen Elektroautos seien ausgerechnet Manager von Energiekonzernen. Sie fürchteten Blackouts durch viele gleichzeitig ladende Batteriefahrzeuge.Viel erwarten die befragten Manager hingegen von einer anderen, gleichwohl verwandten Technologie: der Brennstoffzelle. Etwa drei Viertel der Industrie-Vertreter rechnen damit, dass Wasserstoffautos die Zukunft gehört.
http://www.manager-magazin.de/finanzen/ ... share=news

nun - dann warten wir mal ab...
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