Elektroautos.

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 9165
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Aug 2017, 10:07

immernoch_ratlos hat geschrieben:(22 Aug 2017, 12:09)

Das es schon auf mittlere Sicht so "fossil" nicht weitergehen kann,...



Das ist dauerhaft nicht so weitergeht ist doch klar. Nichts ist dauerhaft.

Aber ich lebe nicht in der mittelfristigen Zukunft sondern im August 2017-
Villeicht fahre ich 2025 ein Elektroauto? Kann sein, aber jetzt nicht.
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 9165
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Aug 2017, 10:16

immernoch_ratlos hat geschrieben:(21 Aug 2017, 23:22)

Ja genau das ist der Punkt - Millionen anderer haben aber eher ein gleichmäßig verlaufendes niedriges Nutzungsprofil.

Es gibt dazu Zahlen von besseren Quellen als ich das wohl sein kann. Du gehörst zu einer Gruppe, die sich gerade einmal "atypisch" im Monat verhält. Unbenommen Deiner eigenen Entscheidung - wenn Du rational und wirtschaftlich denkst, wäre sehr wohl AUCH eine andere Lösung möglich. Womöglich wären ZWEI Kleinfahrzeuge für den Normalfall ausreichend (Deine Frau die ich Dir jetzt andichte - pendelt ebenfalls - nur eben in die entgegengesetzte Richtung). Für Langstrecken leihst Du Dir einen entsprechenden Boliden aus und schon funktioniert Deine individuelle Variante. :thumbup:

.


Das ist durchaus eine Idee, da meine Frau auch ein Auto hat, könnte man sich durchaus einen Elektronischen Untersatz leisten und dann je nach Bedarf abwechselnd fahren.

Aber das kommt sicher noch.

Der Hauptgrund wieso die meisten sowas nicht kaufen wollen, ist das die langen Ladezeiten die Leute abschrecken. Es geht nicht mal so sehr um die Reichweite. Selbst 200km Reichweite wären akzeptabel wenn man danach genau so schnell aufladen könnte wie bei einem Benziner. Die wenigsten wollen irgendwo 1Stunde an einer Elektroladestelle stehen.
Ich bin mir aber sicher dass die Industrie da Lösungen findet.
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1209
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 23. Aug 2017, 11:18

Na garfield, beide Kommentare von Dir heben doch zumindest unterschiedliche Auffassungen, wenn nicht auf, aber nähern sich an. :thumbup:

Was die weitere Verbreitung el. Antriebstechniken angeht - besonders auch die als zu lang empfundenen Ladezeiten - gibt es für einen nicht wirklich kleinen Teil der "Gemeinde" schon heute annehmbare Lösungen. Verständlich, dass alle, die nicht sofort wechseln "müssen" (weil sowieso ein "Neukauf" ansteht), noch abwarten, bis a) zu angemessenen Preisen, b) wirklich unterschiedliche - dem tatsächlich vorhandenen Bedarf angemessenen Fahrzeugtypen mit E-Antrieb und c) Ladeleistungen / Ladeleistungen - angeboten werden.

Mein Diesel, für einen wirtschaftlich gerechtfertigten "Austausch" noch zu "jung" kaum genutzt in 6 Jahren mit ~7.500km/a würde mit viel Glück beim Verkauf ~7.000 € erbringen. Trotz staatlicher Subvention, eine zu große Lücke die ich selbst füllen müsste - nur um als "im Umland" lebender, auf E-Antrieb - "vorzeitig" umzusteigen :?:

Da nutze ich - wenn auch mit "ökologischem" Bedauern - diese Kiste für vermutlich weitere 2 Jahre. Mal sehen, ob ich nach intensiven Umbaumaßnahmen am Haus (dafür habe ich das Fahrzeug in der Hauptsache als schnelles Transportmittel genutzt), nicht dann doch noch im kommenden Jahr den mir noch unbekannten "Norden" (Dänemark, Schweden Norwegen) oder die schon öfter bereiste iberischen Halbinsel bereisen werde - mit Dachzelt (wie eigentlich schon für 2012 geplant...). Eine Methode, die ich sowohl im arabischen, aber auch im südlichen Afrika schätzen lernte. Eine Portugalrundfahrt dazwischen lief mit Frau und noch "nicht ganz fertigem Sohn", so auch schon recht erfreulich ab. Mein SX4 ist zwar nicht voll geländegängig, aber "nah dran. Von den Emissionen mal abgesehen, ein Verlust diese Kiste aufzugeben. Andererseits, weil eh nichts mehr wert, kann ich es innen für das Reisen ohne Skrupel herrichten - umbauen - ich benötige ja eigentlich nur meinen Fahrersitz.... Selbst zeitweises Stilllegen plus ein elektr. Kleingefährt wäre eine Lösungsvariante. Der nächste Bahnanschluss für die "Metropolregion" ist nur 5km entfernt. Städte wie Frankfurt, Wiesbaden Mainz, Darmstadt, Mannheim und alles was dazwischen liegt sind auch öffentlich und vergleichsweise rasch erreichbar, wenn "Gütertransport" keine Rolle mehr spielt.

Von welche Art mein fahrbarer Untersatz danach sein wird, ein verlässliche Distanz von max. 150 ... 200 km zwischen "vollen Aufladungen" würde völlig ausreichen. Etwas, was sowieso er selten ist (volle Ladung). Um mir Zuhause höhere Ladeleistungen zu ermöglichen, hätte ich die Wahl zwischen verschiedenen Typen (16 - 32A) "3phassigen Steckdosen" die ich problemlos selbst wo immer benötigt installieren kann. Ladung über PV-Leistung - auch da weiß ich wie ich das sicherstellen kann.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 9165
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Aug 2017, 13:01

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Aug 2017, 12:18)

Na garfield, beide Kommentare von Dir heben doch zumindest unterschiedliche Auffassungen, wenn nicht auf, aber nähern sich an. :thumbup:

Was die weitere Verbreitung el. Antriebstechniken angeht - besonders auch die als zu lang empfundenen Ladezeiten - gibt es für einen nicht wirklich kleinen Teil der "Gemeinde" schon heute annehmbare Lösungen.


Für den Gewerblichenbetrieb sind die langen Ladezeiten kein grosses Problem, weil die Fahrzeuge eh nur während den Geschäftszeiten benutzt werden können und theoretisch genug Zeit zum aufladen zur Verfügung steht ausserhaln dieser Zeiten. Die deutsche Post hat das ja auch erkannt und will deswegen umsteigen. Das ist eine sehr gute Idee, Elektroautos passen prima für diese Art von Nutzung.

Für private Anwender sieht das aber anders aus, Der nutzt sein Auto anders. Der möchte losfahren könnenn wenn er Lust dazu hat, und das zu jeder Uhrzeit.
Die Ladezeiten sind da ein Hindernis. Und die Ladezeiten sind auch der Grund warum sie sich schlecht verkaufen.

Der Deutsche Autofahrer ist ja da noch spezieller, der will von Berlin ins Ruhrgebiet und schaltet den Tempomat auf 180km/h ein und lässt es rollen und schafft die 600km in 4Stunden.
Probier das mal mit einem Stromer.... das geht zurzeit noch nicht. Und niemand will halt auf komfort verzichten wollen.
Benutzeravatar
Ebiker
Beiträge: 1044
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 10:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Mi 23. Aug 2017, 16:02

BingoBurner hat geschrieben:(19 Aug 2017, 23:38)

Nö...............
So sieht die Realität aus............ : https://www.tagesschau.de/wirtschaft/e- ... t-101.html

:eek: ................bei uns kurven nur doch diese ...................Post PAKETAUTOS..............herum...........dabei lebe ich am Arsch der Welt.

http://www.sueddeutsche.de/auto/elektro ... -1.3371168

Oha.........http://www.zukunft-ennstal.at/tuwien.php


Die hier kurven nicht mehr

https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-mosbach-fahrzeugbrand-in-mosbach-reinigung-der-postautos-bereitet-probleme-_arid,296938.html
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 2309
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Mi 23. Aug 2017, 21:24



Soll ich das wirklich kommentieren.
Einen Mitstudenten sind in meinen.......... bei.....seine Finger abgesprengt worden.............im Hörsaal....ich hab die zusammen gesucht .........Chemie deshalb scheisseGibt einen Gag für Insider......warum haben Chemie Studenten löchrere Jeans........naaaaaaaaaaaaaaaaaaa ?
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 23448
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Elektroautos.

Beitragvon jack000 » Do 24. Aug 2017, 18:30

so ganz scheint das alles noch nicht hinzuhauen und wird wohl länger dauern als gedacht:

(Von Ende 2015 aber wird an Aktualität nichts verloren haben)
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1209
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 24. Aug 2017, 20:01

Ja das stimmt - es gibt einen Anfang - der liegt erstaunlicher Weise "irgendwo da vorn..." Hier und nicht nur hier hätten es viele gerne anders :p

Um das (auch ohne Bildchen) "anschaulich" zu machen dies hier :
Quelle : Historisches Lexikon Bayerns. hat geschrieben:Straßen und Straßenverkehr (19./20. Jahrhundert)
von Alexander Gall

Verkehrswege sind die Lebensadern eines Landes. In Bayern sorgten zu Beginn des 19. Jahrhunderts die sog. "Hauptstraßen" bzw. "Commercialstraßen" (später Staatsstraßen), die "Vicinalstraßen" (ab 1852 Distriktstraßen, ab 1920 Bezirksstraßen) und Gemeindewege für den Verkehrsfluss des Individualverkehrs. Die bis in die Gegenwart anhaltende stetige Zunahme des Verkehrs auf den Straßen erfuhr durch die Verdichtung des Eisenbahnnetzes in den 1850er Jahren eine kurzfristige Unterbrechung.

In den 1890er Jahren nahm der Straßenverkehr durch die steigende Verbreitung individualisierter Verkehrsmittel wie dem Fahrrad weiter zu. Die Erfindung des Automobils 1886 durch den Ingenieur Carl Friedrich Benz (1844-1929) führte anfänglich kaum zu merklichem Verkehrsanstieg auf den Straßen, was sich spätestens nach dem Ersten Weltkrieg deutlich änderte.

Die neuen Verkehrsmittel Automobil und Motorrad sowie Lastkraftwagen stellten zunehmend höhere Ansprüche an den Straßenbau. Während in den 1930er Jahren der Bau von Reichsstraßen und Reichsautobahnen keine wesentliche Bedeutung für den Straßenverkehr besaß, kam ihm durch den steigenden Wohlstand der Nachkriegsgesellschaft (sog. "Wirtschaftswunder") eine größere Bedeutung zu. Mit der zunehmenden Automobilisierung der Gesellschaft und der Verdichtung des Verkehrsnetzes stiegen auch die Gefahren im Straßenverkehr, die der Gesetzgeber seit jeher verschiedentlich einzudämmen versucht. Mit seiner Belastung für Mensch und Natur sorgen Straßenverkehr und Straßenbau bis heute (2013) in verschiedenster Weise für zum Teil erhebliche Proteste seitens der Bevölkerung (beispielsweise Bau der sog. Isental-Autobahn, Erschließungsbeiträge, Autobahn-Südring-München, Lärmschutz, Ortsumfahrungen)
In diesem Sinn :
WIKI hat geschrieben:Von der Kutsche zum Automobil

Am 8. März 1886 bestellte der Automobilpionier Gottlieb Daimler eine Kutsche der Bauart Americain bei Wilhelm Wimpff & Söhne in Stuttgart, die im August 1886 ausgeliefert wurde. Ursprünglich als Geschenk für seine Frau Emma gedacht, „endete“ sie, nachdem Daimler dort einen Motor eingebaut hatte, als das erste vierrädrige Automobil.
Da bin ich mir ganz sicher - hätte es da eine vergleichbares Bildchen gegeben, wäre sicher eine enorm große Kutsche und daneben groß wie ein Fliegenschiss das erste fossil befeuerte "Auto" gestanden.

Inzwischen gibt es in D allein schon 45 Millionen PKW :eek: - wie konnte das in so kurzer Zeit geschehen :?: - Kutschen hatten schon die Römer - mehr als 2.000 Jahre war dieses Gefährt in Variationen DAS Verkehrsmittel - in NUR 130 ! Jahren hat diese disruptive Technologie, das Automobil, die 2tausendjährige Entwicklung von Kutschen zu "Geschichte" gemacht. Davor ~1839 gab es bereits die ersten Elektroautos. Die Pause bis dato war den Batterien geschuldet und da gibt es nun entscheidende Veränderungen - schau mer mal... :p
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1209
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 25. Aug 2017, 09:04

Nach all dem kleinkarierten Marke es wird ja nix - "Beweis" es gibt ja "nur" eine Handvoll "e-döschen". Tenor "wir" (Deutschen) wissen was die Welt morgen braucht - gleichgültig was andere Nationen inzwischen selbst unternehmen, ein kleiner Lichtblick, Bosch, eine nun nicht wirklich kleine Klitsche, bislang beschäftigt diese Firma (lt. FAZ Artikel vom 23.08.2017) weltweit 50.000 und davon 15.000 Mitarbeiter als Lieferant von Dieselzubehör - Dieseltechnologie :?:

Im Gegensatz zu einigen Vertretern (auch hier) die sich keine Veränderungen vorstellen können oder wollen ? Beginnt Bosch nun in Sachen "E-Mobilität" vom reinen Lieferanten, der auch mal Betrugssoftware für seine Kunden zusammenstrickt (wenn man dem Verdacht dazu glauben schenken mag) nun "unerfreuliche" eigenständig zu werden. FAZ titelt dazu am Mittwoch : "Stuttgarter Konzern - Bosch mischt Autobranche mit neuem Elektroantrieb auf" Und um was handelt es sich bei diesem neuen "Killerprodukt" eigentlich ? Wo doch Bosch sowieso :
Insgesamt hat der Stuttgarter Zulieferer rund 500.000 Elektroautos und Hybride mit Komponenten ausgestattet und entsprechend viel Erfahrung gesammelt. Gleichzeitig hat Bosch Jahr für Jahr 400 Millionen Euro in Elektromobilität investiert: „Jetzt können wir allmählich die Früchte unserer Arbeit ernten“, konstatiert der 51 Jahre alte promovierte Physiker Pillin, der seit dem vorigen Jahr die Verantwortung für dieses Geschäft trägt.
Wenn mich da mein technisches Verständnis nicht total verlässt, ist das ein weiterer Schritt in Richtung Minimierung von Aufwand und Bauteilen aus denen sich ein - im Prinzip - jedes E-Fahrzeug zusammensetzen lässt.

Der "Baukasten" der eine kosten- und arbeitsintensive Fertigung vermeidet, hat eine wichtige Komponente im "Kasten" :
E-Achse mit einer Leistung von 150 Kilowatt
Die Leistung in der Konstruktion der E-Achse liegt nach Pillins Schilderung darin, Einzelkomponenten in einem System zusammenzuführen und das Zusammenspiel zu optimieren. „Mit unseren E-Maschinen wollen wir mit gleicher Energie mehr Leistung erzielen“, definiert er das Ziel: „Wir wollen die Effizientesten sein.“ Dazu trage die kompakte Bauweise bei, die zum Beispiel mit weniger Kabeln auskomme, durch die unnötig Widerstand erzeugt werde und Energie verlorengehe. „Wir haben einen Wirkungsgrad von 93 bis 94 Prozent“, sagt Pillin im Gespräch mit dieser Zeitung. Bisher üblich sind Wirkungsgrade im Achtzigerbereich.
Wie der Artikel beschreibt, bedeutet diese Veränderung des Gesamtwirkungsgrads, gleichzeitig eine Vergrößerung des Batterieaktionsgrades. Auch ohne die Batterie zu verändern - zu vergrößern, wird ein Fahrzeug mit dieser Technik ausgestattet um den Betrag der Wirkungsgradverbesserung, schlicht weiter fahren können, als die bislang aufwendigeren Konstruktionen, welche mit getrennten Komponenten auch schon in der Herstellung, sowohl teurer, als auch mehr Ressourcen beanspruchen und wichtigster Aspekt in diesen Komponenten nutzlose "Reibungsverluste" Wärme - also Anergie verursachen.

Das dieses Bauteil in den benötigten Größen einfach skaliert und zugleich auch (für Großserien) vollautomatisch herstellbar ist, wird zweifellos nochmal ein Größenordnung höhere Anzahl Arbeitsplätze obsolet machen. Ohnedies, ist ein E-Fahrzeug verglichen allein mit den in fossil befeuerten Fahrzeugen, etwas, was mit sehr geringem Aufwand herstellbar ist. Das Problem diese damit ganz sicher wegfallenden Arbeitsplätze umzuschichten und andere im Bereich EE zu "verlagern", scheitert an der rückständigen Haltung dt. Industriepolitik und nicht an der Ingenieurskunst oder den Unternehmern die dazu bereit sind. Leider fällt D in vielen Bereichen zurück - kein Wunder, bei all den in den Köpfen "angezogenen Fortschrittsbremsen" die man problemlos in sämtlichen Kommentarforen praktisch aller bekannten Zeitungen nach entsprechenden Artikeln "bewundern darf". Wie glücklich für Carl Benz und alle anderen, dass es zu ihrer Zeit derartige Meinungsmache nicht gab, bzw. deren "Wirkungskreis" auf Stammtische beschränkt war.

Ab und an findet sich jedoch auch "brauchbares" unter all dem Geplärre dort - hier einer der zu Nachdenken anregt und der auch meine Vorstellung, wie ein "e-döschen" noch realisierbar ist und das gleich mit unschlagbaren Vorteilen :
Lesermeinung zum verlinkten Artikel : Dipl.Ing.FH Peter Rimbrecht (Rimbi) - 24.08.2017 10:47 hat geschrieben:Diesen Antrieb halte für suboptimal und er wird nie die Branche aufmischen. Mit Leistungselektronik lässt sich ein Radmotor sehr leicht bauen ähnlich den Linearmotoren. Dadurch ist kein Getriebe nötig und ein sehr hohes Drehmoment ist erreichbar bis Drehzahl 0 U/min. Eisen und Kupfer sind zu schwer, also muss man leichtere Materialien benutzen wie Alufolie und Ferrit. Jeder der 4 Radmotoren eines Autos ist lenkbar, dadurch kann das Auto quer einparken, auf der Stelle wenden usw. Allein diese Eigenschaften führen zur sofortigen Verdrängung der heutigen Autos. Mit Brennstoffzelle für 3000 km Reichweite, mind. 9 Sitzplätzen auf der heutigen Grundfläche, einem cW Wert wie ein Ei und dadurch geringen Verbrauch bei hohen Geschwindigkeiten, lässt sich ein Auto bauen, um den Markt aufzumischen. Tesla wird das nie schaffen.
Meine roten Markierungen (bei dieser Gelegenheit ich möchte zwar gerne neutraleres Blau nutzen, aber das ist der Moderation vorbehalten - so kommt es wegen der Lesbarkeit zu höchst auffälligen Rot, was mir eigentlich meist unangebracht erscheint). Was ich also rot markiert habe deckt sich mit meiner Einschätzung in Sachen Radmotor - oder auch Radnaben- oder Felgenmotoren. Noch wenig bekannt, bieten sie besonders im Zusammenhang mit "autonomem Fahren" oder schlicht auch "autonomen Fahrsequenzen" von Menschen gesteuerter E-Fahrzeuge die oben genannten Vorteile " Jeder der 4 Radmotoren eines Autos ist lenkbar, dadurch kann das Auto quer einparken, auf der Stelle wenden usw." Das Getriebe fällt zu Gunsten einer sowieso vorhanden "Elektronik" weg, welche z.B. "Offroad" die Traktionskontrolle vollautomatisch übernimmt - Schnee - Eis zu befahren wird damit einfacher und hängt nicht von der oft zweifelhaften "Kunst" des menschl. Fahrers ab.

Ein Fahrzeug VOR dem Parkhaus verlassen, das sich "selbst" einen Parkplatz von minimaler Größe sucht - einparkt und kommt, wenn es der Fahrer ruft, sollte auch für die eilfertigen Kritiker einen Vorteil darstellen. Oder ein Außenparklatz wir exakt mit diesem Antriebstyp in eine Parklücke transferiert - schnell und sicher und dazu noch platzsparend. Zuhause wieder angekommen parkt sich so ein Fahrzeug praktisch geräuschlos auf kleinster Fläche ein und aus - ein Segen für alle Unbeteiligten :thumbup:

Ein ganzes Bündel von nützlichen Innovationen sind mit diesen Fahrzeugtypen verbunden. Zeit, die in die Jahre gekommenen fossile Technologie, welche ja ebenfalls seit Jahren nichtmehr ohne einen großen elektronischen Steuerungsaufwand auskommt, in "Pension" zuschicken....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 23448
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Elektroautos.

Beitragvon jack000 » Mo 28. Aug 2017, 21:40

[MOD] - Unterlasst die Spammerei hier!
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 2309
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Mo 28. Aug 2017, 22:17




Ja, stimmt hab ich auch mitbekommen......aber der Link funzt bei mir nicht.
Würde mich mal interessieren warum ?
Hast du nochmal einen Link ?
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1209
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 29. Aug 2017, 06:44

Günstige Gelegenheit bei einer "unerwünschten Technologie" Zweifel zu schüren.
Quelle : RNZ "Feuer im Zustellstützpunkt der Post" hat geschrieben:Als Brandursache vermutet die Polizei einen technischen Defekt. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Brandlegung von außen gebe es bisher nicht.

...Den Zustellern der Deutschen Post stehen in der Großen Kreisstadt 18 elektrisch fahrende Nutzfahrzeuge im typischen Postgelb zur Verfügung. Der Logistikkonzern hatte auf dem Markt keinen Lieferwagen mit Elektroantrieb gefunden, so baute man den Streetscooter selbst. Streetscooter ist eine 100-prozentige Post-Tochter. "Bundesweit haben wir schon rund 3000 Elektrofahrzeuge im Einsatz", erläuterte Gimber. Von Problemen kann er nichts berichten. "Unsere Fahrzeuge erfüllen alle Sicherheitsanforderungen", sagte er. Wie es letztlich zu dem Brand in Mosbach kommen konnte, darüber wollte der Post-Sprecher nicht spekulieren. Mitarbeiter der Herstellerfirma seien gestern schon in Mosbach gewesen und hätten die Untersuchungen aufgenommen. Ähnliche Brandfälle waren dem Sprecher nicht bekannt.

Für die Feuerwehr war der Umgang mit den Akkus der Elektrofahrzeuge die größte Herausforderung. Zehn Stunden nach einem Brand könnten solche batteriebetriebenen Transporter noch Feuer fangen, wie Ackermann erläuterte. Ein Experte von der Feuerwehr Neckarsulm für die Brandbekämpfung bei Elektrofahrzeugen kam ebenfalls in der Nacht noch an den Einsatzort und beriet seine Kollegen in dieser Frage. So entschied man sich, in der Nacht noch die ausgebrannten Nutzfahrzeuge aus der Halle von einem Abschleppdienst abtransportieren zu lassen. An einen sicheren Ort am Neckar gelegen brachten Mitarbeiter des Unternehmens zwischen drei und vier Uhr die Fahrzeuge.
Oder aber eine Gelegenheit (wenn es den überhaupt ein Fehler im Batteriesystem war) einmal erkannte Probleme zu beseitigen. Ein Vorgang, der bislang jede neue Technologieanwendung begleitet hat....

Übrigens eine der hervorragenden Eigenschaften dt. Ingenieurskunst - Dinge / Methoden zu entwickeln und zu perfektionieren
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13139
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 29. Aug 2017, 08:03

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Aug 2017, 07:44)

Günstige Gelegenheit bei einer "unerwünschten Technologie" Zweifel zu schüren. Oder aber eine Gelegenheit (wenn es den überhaupt ein Fehler im Batteriesystem war) einmal erkannte Probleme zu beseitigen. Ein Vorgang, der bislang jede neue Technologieanwendung begleitet hat....

Übrigens eine der hervorragenden Eigenschaften dt. Ingenieurskunst - Dinge / Methoden zu entwickeln und zu perfektionieren


Sie sind in diesem Punkt überempfindlich; natürlich muß über ein Unglück dieser Art berichtet werden. Das geschieht ja auch, wenn in Hintertupfingen beim Aldi ein Dach einbricht. Das wird die Zahl meiner Einkäufe beim Aldi kaum mindern.

Hetten wir nicht einen neuen Typ eines Handys, dessen fest eingebaute Batterie sogar explodieren konnte? Da hat Firma SAMSUNG sich auf den Hosenboden gesetzt und das Ding verbessert... und ist Weltmarktführer geblieben. Mein Sohn hat seinem alten Vater ein solches Gerät geschenkt... das sind ja heiße Geschosse der Spitzenkklasse.

Der Bundeswehr und der Polizei sind ganze Kfz-Flotten in Flammen aufgegangen; vermutlich durch Brandstiftung. Tja, hätten die Leute doch besser elektrische Autos zur Jagd auf Parksünder eingesetzt!

Richtig ist natürlich, daß usere Ingenieure die erkannten Mängel beseitigen werden. Dazu sind sie da, die Ingenieure und die Mängel natürlich auch.
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 2195
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 29. Aug 2017, 08:09

garfield336 hat geschrieben:(23 Aug 2017, 14:01)

Für den Gewerblichenbetrieb sind die langen Ladezeiten kein grosses Problem, weil die Fahrzeuge eh nur während den Geschäftszeiten benutzt werden können und theoretisch genug Zeit zum aufladen zur Verfügung steht ausserhaln dieser Zeiten. Die deutsche Post hat das ja auch erkannt und will deswegen umsteigen. Das ist eine sehr gute Idee, Elektroautos passen prima für diese Art von Nutzung.

Für private Anwender sieht das aber anders aus, Der nutzt sein Auto anders. Der möchte losfahren könnenn wenn er Lust dazu hat, und das zu jeder Uhrzeit.
Die Ladezeiten sind da ein Hindernis. Und die Ladezeiten sind auch der Grund warum sie sich schlecht verkaufen.

Der Deutsche Autofahrer ist ja da noch spezieller, der will von Berlin ins Ruhrgebiet und schaltet den Tempomat auf 180km/h ein und lässt es rollen und schafft die 600km in 4Stunden.
Probier das mal mit einem Stromer.... das geht zurzeit noch nicht. Und niemand will halt auf komfort verzichten wollen.


Dazu kommt noch das die spärlichen Ladestationen auch noch verschiedenen Standards folgen. Kann also passieren das du zwar eine Ladestation findest und dein Auto dann mit dieser nichts anfangen kann. Zu allem Überfluss sind auch noch die Bezahlsysteme inkompatibel. Ein Irrenhaus. Ich finde man sollte überhaupt erstmal ein einheitliches Ladesystem durchsetzen bevor man auch nur einen Moment darüber nachdenkt E-Autos einzuführen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1209
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 29. Aug 2017, 13:15

Wenn solche Meldungen Sinn machen - hier im Forum (nicht allgemein in der Presse), wäre es gerade hier "erfreulich" zu wissen ob es sich bei dem mindest unterschwellig auf das E-Fahrzeug hindeuten auch dann überregional von deutschlandweitem Interesse wäre, wenn drei Diesel-LKW irgendwo in der Provinz in Flammen aufgegangen wären :?:

Hat da jemand seine glimmende Kippe liegen lassen :?: Oder deutet die hiesige "Produktplatzierung" nicht eher etwas ganz anderes an :?: Ich bin keineswegs überempfindlich, aber meine "Antennen" für absichtsvolles aggieren funktionieren noch immer ausgezeichnet.

Was in diesem Zusammenhang von großem Interesse wäre, ist der Typ der im "StreetScooter" verbauten Li-Ion Akkus. Da gibt es ja durchaus inzwischen Typen die eben nicht "brandgefährlich" sind. Die Mythenbildung rund um E-Fahrzeuge läuft auf Hochtouren :dead:
-----

Was einheitliche Standards angeht, das ist eben keine Diktatur - das ist einer der Nachteile (wenn man das so sehen möchte) einer freien Marktwirtschaft, wo sich erst ein gemeinsamer Standard mühsam herausbildet.

In EU - weltweit sind ganz normale Steckdosen immer noch sehr unterschiedlich konstruiert - auch nicht schön, wenn jemand ein dt. Gerät irgendwo in der Welt nutzen möchte. Es soll auch KFZ geben, wo das Lenkrad und sämtliche Pedale sich auf der "falschen Seite" befinden. Schienen in Europa haben unterschiedliche Spurbreiten - selbst die el. Oberleitungen liefern keinen einheitlichen Strom. Die Liste von im Prinzip geradezu idiotischen Unterschieden ist lang.... :mad:

Die notwendige Auslese wird auf Dauer "E-Fahrzeuge" nicht aufhalten können so "unschön" diese "Vielfalt" im Moment noch ist.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 2195
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 29. Aug 2017, 15:05

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Aug 2017, 14:15)

Wenn solche Meldungen Sinn machen - hier im Forum (nicht allgemein in der Presse), wäre es gerade hier "erfreulich" zu wissen ob es sich bei dem mindest unterschwellig auf das E-Fahrzeug hindeuten auch dann überregional von deutschlandweitem Interesse wäre, wenn drei Diesel-LKW irgendwo in der Provinz in Flammen aufgegangen wären :?:

Hat da jemand seine glimmende Kippe liegen lassen :?: Oder deutet die hiesige "Produktplatzierung" nicht eher etwas ganz anderes an :?: Ich bin keineswegs überempfindlich, aber meine "Antennen" für absichtsvolles aggieren funktionieren noch immer ausgezeichnet.

Was in diesem Zusammenhang von großem Interesse wäre, ist der Typ der im "StreetScooter" verbauten Li-Ion Akkus. Da gibt es ja durchaus inzwischen Typen die eben nicht "brandgefährlich" sind. Die Mythenbildung rund um E-Fahrzeuge läuft auf Hochtouren :dead:
-----

Was einheitliche Standards angeht, das ist eben keine Diktatur - das ist einer der Nachteile (wenn man das so sehen möchte) einer freien Marktwirtschaft, wo sich erst ein gemeinsamer Standard mühsam herausbildet.

In EU - weltweit sind ganz normale Steckdosen immer noch sehr unterschiedlich konstruiert - auch nicht schön, wenn jemand ein dt. Gerät irgendwo in der Welt nutzen möchte. Es soll auch KFZ geben, wo das Lenkrad und sämtliche Pedale sich auf der "falschen Seite" befinden. Schienen in Europa haben unterschiedliche Spurbreiten - selbst die el. Oberleitungen liefern keinen einheitlichen Strom. Die Liste von im Prinzip geradezu idiotischen Unterschieden ist lang.... :mad:

Die notwendige Auslese wird auf Dauer "E-Fahrzeuge" nicht aufhalten können so "unschön" diese "Vielfalt" im Moment noch ist.

Lithium-Ionen Akkus sind prinzipiell immer ein Spiel mit dem Feuer. Das wird auch deutlich werden wenn die Stückzahlen wachsen. Ich denke das E-Auto ist ein Irrweg. Gerade wegen der Akkus mit dem wirklich gefährlichen aber auch seltenen Lithium. Das dürfte ziemlich schnell knapp werden und das E-Auto ganz schnell wieder verschwinden lassen. Oder aber hat eine Idee für eine wirklich tauglichen Batterietechnik. Nur davon ist nirgends was zu sehen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
Ebiker
Beiträge: 1044
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 10:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Di 29. Aug 2017, 15:49

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Aug 2017, 14:15)



Was in diesem Zusammenhang von großem Interesse wäre, ist der Typ der im "StreetScooter" verbauten Li-Ion Akkus. Da gibt es ja durchaus inzwischen Typen die eben nicht "brandgefährlich" sind. Die Mythenbildung rund um E-Fahrzeuge läuft auf Hochtouren :dead:
-----



ES sind die üblichen LiIo- Akkus. Der weniger gefährliche Typ sind LiFePo- Akkus. Die Sind aber zu schwer und zu groß und deshalb kaum mehr gebräuchlich. Ursache kann eigentlich nur ein Fehler im BMS der Akkus sein, da langt es das eine Zellenbank nicht richtig geladen wird, in Unterspannung gerät und dann brennts halt beim Laden.

Das fiese E- Autos sind schwerer zu löschen, der Akku produziert Unmengen giftigen Rauches. Ein Pedelecakku macht ein Einfamilienhaus unbewohnbar, nur durch die giftigen Rauchgase. Da hilft dabnn nur eine teure Ozonbehandlung des Hauses.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13139
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 29. Aug 2017, 16:15

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Aug 2017, 14:15)

Wenn solche Meldungen Sinn machen - hier im Forum (nicht allgemein in der Presse), wäre es gerade hier "erfreulich" zu wissen ob es sich bei dem mindest unterschwellig auf das E-Fahrzeug hindeuten auch dann überregional von deutschlandweitem Interesse wäre, wenn drei Diesel-LKW irgendwo in der Provinz in Flammen aufgegangen wären :?:

Hat da jemand seine glimmende Kippe liegen lassen :?: Oder deutet die hiesige "Produktplatzierung" nicht eher etwas ganz anderes an :?: Ich bin keineswegs überempfindlich, aber meine "Antennen" für absichtsvolles aggieren funktionieren noch immer ausgezeichnet.

Was in diesem Zusammenhang von großem Interesse wäre, ist der Typ der im "StreetScooter" verbauten Li-Ion Akkus. Da gibt es ja durchaus inzwischen Typen die eben nicht "brandgefährlich" sind. Die Mythenbildung rund um E-Fahrzeuge läuft auf Hochtouren :dead:
-----

Was einheitliche Standards angeht, das ist eben keine Diktatur - das ist einer der Nachteile (wenn man das so sehen möchte) einer freien Marktwirtschaft, wo sich erst ein gemeinsamer Standard mühsam herausbildet.

In EU - weltweit sind ganz normale Steckdosen immer noch sehr unterschiedlich konstruiert - auch nicht schön, wenn jemand ein dt. Gerät irgendwo in der Welt nutzen möchte. Es soll auch KFZ geben, wo das Lenkrad und sämtliche Pedale sich auf der "falschen Seite" befinden. Schienen in Europa haben unterschiedliche Spurbreiten - selbst die el. Oberleitungen liefern keinen einheitlichen Strom. Die Liste von im Prinzip geradezu idiotischen Unterschieden ist lang.... :mad:

Die notwendige Auslese wird auf Dauer "E-Fahrzeuge" nicht aufhalten können so "unschön" diese "Vielfalt" im Moment noch ist.


Jetzt sollten wir aber alle gemeinsam nach der EU rufen: Die Sache mit dem Handyanschluß haben die doch auch geschafft, Verheugen sei Dank! Dann sollte das mit dem Ladeanschluß für Autos doch auch klappen. Wäre das nichts für unseren Kanzlerkandidaten Schulz, falls er wider Erwarten zweiter Sieger werden sollte? Wer erinnert sich noch an Kanzler Kiesinger... ok, die Backpfeife... aber an Herrn Verheugen und sein Mini-USB erinnern sich noch die Mobilfunker in 100 Jahren!

Tröstlich: In ganz Europa haben wir eine einheitliche Spurweite der großen Eisenbahngesellschaften. Nur in Spanien nicht (habe ich neulich voller Überraschung gelernt) und in Rußland nicht. Die Ukraine stellt sich auf Europa ein, heißt es. Vielleicht macht Spanien das auch?

Die Sache mit der Oberleitung hat sich doch rein technisch lösen lassen. Die neuesten Züge brauchen keinen Wechsel der Zugmaschine bei grenzüberschreitenden Fahrten. Nur gar keine Oberleitung ist derzeit noch schwierig.
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 2195
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 29. Aug 2017, 16:32

H2O hat geschrieben:(29 Aug 2017, 17:15)

Jetzt sollten wir aber alle gemeinsam nach der EU rufen: Die Sache mit dem Handyanschluß haben die doch auch geschafft, Verheugen sei Dank! Dann sollte das mit dem Ladeanschluß für Autos doch auch klappen. Wäre das nichts für unseren Kanzlerkandidaten Schulz, falls er wider Erwarten zweiter Sieger werden sollte? Wer erinnert sich noch an Kanzler Kiesinger... ok, die Backpfeife... aber an Herrn Verheugen und sein Mini-USB erinnern sich noch die Mobilfunker in 100 Jahren!

Tröstlich: In ganz Europa haben wir eine einheitliche Spurweite der großen Eisenbahngesellschaften. Nur in Spanien nicht (habe ich neulich voller Überraschung gelernt) und in Rußland nicht. Die Ukraine stellt sich auf Europa ein, heißt es. Vielleicht macht Spanien das auch?

Die Sache mit der Oberleitung hat sich doch rein technisch lösen lassen. Die neuesten Züge brauchen keinen Wechsel der Zugmaschine bei grenzüberschreitenden Fahrten. Nur gar keine Oberleitung ist derzeit noch schwierig.


So wie die Hersteller rumwursteln helfen wohl wirklich nur EU-Lösungen
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13139
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 29. Aug 2017, 16:53

Alter Stubentiger hat geschrieben:(29 Aug 2017, 17:32)

So wie die Hersteller rumwursteln helfen wohl wirklich nur EU-Lösungen


Nun ja, Hersteller sind Wettbewerber. Und die bekannten Verdächtigen kämpfen ja nicht gerade für die rasche Einführung eines Nischenprodukts. Da baut jeder seine höchstpersönliche Nische, aus der er die anderen gnadenlos weg beißt. Eine Lösung ist notwendig, aber technisch ist die Zeit noch nicht reif für den ganz großen Wurf. Wer kann heute mit Sicherheit und Einsatz seines privaten Vemögens behaupten, die künftige Hauptrichtung der Lösung zu kennen. Mein Tipp: Brennstoffzelle. Aber dafür schwöre ich keinen Meineid!

Leider ist es ja nicht so, daß heimlich still und leise eine andere Technik eingeführt werden soll, sondern die bekannten Pläne gehen großkotzig von "Millionen" im Ersatzverfahren 1:1 aus. Es ist auch nicht der Ehrgeiz vieler Wettbewerber, der darauf dringt, sondern da spielen sich Politiker als Fachleute für diesen Wechsel auf, geben Ziele vor, für die sie aber nichts tun möchten. Das soll "die Industrie" lösen. Nur bei der Gesetzgebung und der technischen Kontrolle solcher Gesetze, da scheitern sie auf ganzer Linie... auch europaweit.

Immer noch sitzt keiner der massenhaften Betrüger aus der Automobilindustrie in Haft für seinen Beschiß und seine Mitverantwortung daran, die schon wirtschaftlich im Milliardenbereich liegt. Politisch erschwerend kommt hinzu, daß die Politik die Gesundheit der Mitbürger sehr klar dem wirtschaftlichen Interesse der Automobilhersteller untergeordnet hat und weiterhin unterordnet. Oder erkennt einer unserer Teilnehmer hier deutliche Unterschiede in den Wahlaussagen unserer großen Volksparteien? Der Tanz um dieses Goldene Kalb geht munter weiter!

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast