Elektroautos.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Fr 18. Aug 2017, 18:37

jack000 hat geschrieben:(18 Aug 2017, 19:27)

Also hat die Automobilindustrie Elon Musk bestochen und der leitet sein Unternehmen deswegen so, dass nur unbrauchbare/überteuerte Elektroautos produziert werden damit diese in Misskredit gebracht werden?
Bist du sicher, dass das nicht eine VT sein könnte?


Ich fange jetzt nicht damit an Dir alles noch einmal zu erklären. Das was Du hier macht ist der alte Schleifentrick. Wenn keine Argument mehr, fängt man alles wieder von vorn an. Nicht mit mir! Ich denke Du willst nicht verstehen, weil Du auch gerne den geilen Auto-Hype hochhalten willst. Deine Beiträge in anderen Rubriken lassen soetwas vemuhten. Ist aber nicht mein Problem.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Fr 18. Aug 2017, 18:39

Ebiker hat geschrieben:(18 Aug 2017, 19:35)

Da ich das Autochen leider noch nicht mit teslas freier Energie aufladen kann ist immer noch eine Steckdose erforderlich. Und Strom, den werden wir nach der Abschaltung des letzten Kohlekraftwerkes auch nicht haben.


Kurzstrecke-E-Autos werden zu Hause aufgeladen. Basta!

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Fr 18. Aug 2017, 18:40

Elser hat geschrieben:(18 Aug 2017, 19:39)

Kurzstrecke-E-Autos werden zu Hause aufgeladen. Basta!

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Geht nicht, was nun ? Und geht nicht nur bei mir nicht sondern in jedem Wohngebiet mit Mietshäusern hier. In anderen Städten dürfte es kaum anders aussehn.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon jack000 » Fr 18. Aug 2017, 18:48

Elser hat geschrieben:(18 Aug 2017, 19:39)

Kurzstrecke-E-Autos werden zu Hause aufgeladen. Basta!

An welchen Steckdosen?
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 19. Aug 2017, 00:52

Elser hat geschrieben:(18 Aug 2017, 18:33)
Es wird nicht gebaut, weil es den großen Autobauern und der geschmierten Politik nicht in den Kram passt !

Jetzt gedulde dich doch noch 3-4 Jahre. Ich hab das starke Gefühl, dann kannst du dich vor Elektroautoangeboten nicht mehr retten...
Oder meinst du es ist Zufall, dass sich gerade jetzt ein Konsortium zur Batterieherstellung in Deutschland gründet?
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/n ... 39618.html
Das neue Werk soll 2018 in Betrieb gehen. Die Zahl der Mitarbeiter soll bis 2020 bei mehr als tausend liegen.


Dann noch 1und1 zusammenzählen und du weißt wie der Hase läuft.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 19. Aug 2017, 11:49

Da ist es wieder - das selbstverschuldete Unvermögen - sich aktueller Informationstechnologie zu bedienen - aber Sprüche loslassen - Einzeiler, die nur völlig unbedarfte als "die Realität" annehmen.

Sicher, wer derzeit keine Lademöglichkeit Zuhause hat, der ist momentan auf die wenigen Ladestellen angewiesen. Im Gegenzug sind ja aktuell lediglich ~35tausend "e-döschen" in Betrieb - wie watisdatdenn? anmerkte wird sich das in naher Zukunft ändern - 3 bis 4 Jahre wird es eher nicht mehr dauern (so meine Einschätzung) bis auch die üblichen Laternenparker "ihre" Lademöglichkeit haben werden.

Aber gerade da tut sich etwas : "Wenn jede Straßenlaterne dein Elektroauto lädt" und so funktioniert es :
Die Lösung? Eine Technologie, mit der gewöhnliche Straßenlaternen zu Elektroauto-Ladestationen umgerüstet werden können. Weil diese Strommodule in alle vorhandenen Laternentypen passen (außer Gaslaternen), sind sie dem Hersteller zufolge in jeder Stadt verwendbar, ohne dass neue Stromleitungen benötigt werden. So können die Fahrer ihre Elektroautos bequem über Nacht aufladen. Dabei schaltet eine Ladekarte die Station frei und das übliche Verkabeln beginnt. Über ein Touchpad wird dann der Ladevorgang gestartet.

Seit August 2016 sind die ersten Lade-Laternen im Einsatz, zunächst in der Mozartstraße im Leipziger Musikviertel. Vier LED-Laternen, die hier die Straße beleuchten, sind mit je einer Stromstation ausgestattet.
Wer über ein eigenes Grundstück verfügt, hat derlei Probleme nur, wenn er / sie sich auf dumme Sprüche beschränkt und den üblichen Tatarenmeldungen glauben schenkt :( Dabei liegt die Wahrheit doch ganz nah ! Gleichgültig ob man sich des WIKIPEDIA bedient oder andere Quellen bevorzugt, technisch eher anspruchslos sich eine geeignete Lademöglichkeit Zuhause zu schaffen :rolleyes:

Für "Geduldige" reicht bereits eine stinknormale Steckdose die sich möglich nahe am Stellplatz für das "e-döschen" befindet. Die nette Dame im Bild hält die notwendige Verbindung in Händen

Nun ja, wesentlich empfehlenswerter ist ein ordentlicher Extrastromkreis (230 V / 16A max. 3,6 kw) mit für außen unverzichtbaren Schutzeinrichtungen - der falls das "e-döschen" schon satt ist, auch anderen Geräten dienlich sein kann.

Persönlich würde ich eine dreiphasigen Anschluss vorziehen - es gibt da Kombinationen, welche gleich auch noch eine "normale einphasige Steckdose integrieren. Mit 400 V und entweder 3 x 16A (11 kW - das geht praktisch immer) oder, wenn das Ladegerät im Fahrzeug damit etwas anfangen kann 3 x 32A (22 kW) oder auch 3 x 64A (44 kW) Kein Problem für einen modernen Hausanschluss, meine Absicherung ist auf 400V 3 x 80A ausgelegt. Wer jetzt wieder herum keift - geht nicht, weil alles andere nicht mehr funzt - es gibt da den Begriff der Vorrangschaltung (bekannt vom el. Durchlauferhitzer wo schon eine einfaches Relais dieses techn. Wunder schafft). Auch eine Meldepflicht beim zuständigen EVU ist eine mögliche Option.

In meinem Fall wäre eine "Verbindung" PV zum Ladegerät (Das Ladegerät ist bei der Ladung nach IEC 62196 Mode1-3 im Fahrzeug integriert) zumindest wünschenswert um eventuell den Ladestrom auf die variierende Leistung der PV anzupassen - oder über den lokalen Speicher einen festen Ladestrom zu garantieren. Da gibt es noch genügend Möglichkeiten für cleverere Lösungen.

Der Quatsch der gern und dauerhaft verbreitet wird "es sei schwierig oder gleich unmöglich" für all das eine Lösung zu finden - würde der Idee vom Hochtechnologieland D - Exportgigant von Technologie aller Art - quasi ins Knie schießen.

Also erst einmal recherchieren - das Gefundenen verstehen - um dann eventuell noch vorhandene Lücken "anzuprangern".

Auch hier gibt es den schon beschriebenen "Gleichzeitigkeitsfaktor". Wer nach und nach - ein Prozess von Monaten teils von Jahren - eine wachsende Zahl von "e-döschen" laden muss, wird selbstverständlich alle dazu notwendigen Komponenten notfalls erfinden oder eben ein gut ausgebautes Ortsnetz entsprechend anpassen. Digitalisierung - das "e-döschen" spricht mit seiner Ladestation (wo immer das erforderlich sein sollte) und die Komponenten passen sich "intelligent" aufeinander an. Eine wunderbare Geschäftsidee - lokal ! - bindet also auch lokale Arbeitskraft und wenn "wir" das gutmachen, lässt sich das auch exportieren. Womit durchaus auch dezentrale Beschäftigung entsteht. In wieweit das wenigstens einen Teil der ~800.000 Beschäftigten in der Auto- und Zulieferindustrie auffängt, da sehe ich derzeit nur vage Möglichkeiten in meiner Kristallkugel.

Gewiss ist (nicht nur für mich) eine Veränderung ist bereits im Gang. Es wäre klug sich schon mal innerlich darauf einzustellen. Bekanntlich bekommen die Letzten nur was übrigbleibt.... Dank einer völlig verkorksten und rückwärtsgewandten Industrie, die Politik in Kollaboration haben "wir" leider gegenwärtig "gute" Aussichten für die "hinteren Plätze". Da sollte wenigstens das "Volk" erkennen, wie wichtig es für ein nahezu komplett rohstofffreies Land ist, immer möglichst Technologieführer im globalen Zusammenhang zu sein.

Im Schnitt veraltet technologisches know-how teilweise in Monaten - spätestens in Jahren. Das stellt an jeden, dem etwas an seinem Arbeitsplatz liegt, erheblich Forderungen - permanente Weiterbildung - wie kann das jemand leisten, der überall nur derart technologogiepessimistisch unterwegs ist ? Kritisch ja, aber derart ablehnend, mir völlig unverständlich - das macht auch Angst - woher soll meine Rente kommen, wenn wir uns selbst derart freudig ins Knie schießen....

Nichts gegen Pessimismus, wenn der eine Form des "kritischen Optimismus" darstellt - aber in welche Abgründe muss man hier teilweise blicken ? Ich bin durchaus beunruhigt - ja teilweise entsetzt... :dead:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Sa 19. Aug 2017, 16:54

watisdatdenn? hat geschrieben:(19 Aug 2017, 01:52)

Jetzt gedulde dich doch noch 3-4 Jahre. Ich hab das starke Gefühl, dann kannst du dich vor Elektroautoangeboten nicht mehr retten...
Oder meinst du es ist Zufall, dass sich gerade jetzt ein Konsortium zur Batterieherstellung in Deutschland gründet?
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/n ... 39618.html


Dann noch 1und1 zusammenzählen und du weißt wie der Hase läuft.


Ja - vielleicht hast Du Recht und solche Autos, wie ich sie fordere kommen bald. Dann vielleicht aus China. Unsere Foto- und Unterhaltungsgeräte-Industrie haben wir schon, durch die großspurige Dickfelligkiet deutscher Manger größtenteils verloren. Passiert und das jetzt auch mit der Autoindustrie?

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Boracay » Sa 19. Aug 2017, 17:10

Elser hat geschrieben:(19 Aug 2017, 17:54)

Ja - vielleicht hast Du Recht und solche Autos, wie ich sie fordere kommen bald. Dann vielleicht aus China. Unsere Foto- und Unterhaltungsgeräte-Industrie haben wir schon, durch die großspurige Dickfelligkiet deutscher Manger größtenteils verloren. Passiert und das jetzt auch mit der Autoindustrie?

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Du meinst also allen ernstes die Foto- und Unterhaltungsgeräteindustrie mir ihren extrem schlecht bezahlten einfachen Arbeitsplätzen gäbe es noch wenn die deutschen Manager weniger Dickfällig gewesen wären?

Das sind Billigprodukte die heute alle ausnahmslos aus Südchina kommen. Es wäre überhaupt gar nicht mehr möglich diese heute in D zu fertigen, nicht nur aus Kostengründen.

Die Autoindustrie in D wird durch das einfache Billigprodukt "Elektromotor" das gleiche Schicksal erleiden. In ein paar Jahrzehnten sind die weg. Ganz egal welcher Manager hier am Drücker ist. Mann kann es nur hinaus zögern und es dem Elektroauto so schwer wie möglich machen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Sa 19. Aug 2017, 17:10

Ebiker hat geschrieben:(18 Aug 2017, 19:40)

Geht nicht, was nun ? Und geht nicht nur bei mir nicht sondern in jedem Wohngebiet mit Mietshäusern hier. In anderen Städten dürfte es kaum anders aussehn.


Dann musst Du etwas anderes fahren. :) Ich, zum Beispiel, kann mir keinen Porsche leisten. Anderen reicht ein Zweisitzer nicht für die fünfköpfige Familie. Wieder andere vertragen Zugluft nicht und können daher nichts mit einem Cabrio anfangen. :) WAS SOLL DER QUATSCH ? :mad2:

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Zuletzt geändert von Elser am Sa 19. Aug 2017, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 19. Aug 2017, 17:18

Elser hat geschrieben:(19 Aug 2017, 17:54)
Ja - vielleicht hast Du Recht und solche Autos, wie ich sie fordere kommen bald. Dann vielleicht aus China. Unsere Foto- und Unterhaltungsgeräte-Industrie haben wir schon, durch die großspurige Dickfelligkiet deutscher Manger größtenteils verloren. Passiert und das jetzt auch mit der Autoindustrie?

Elser

Das Risiko ist auf jeden Fall gegeben. Erst der Erfolg eines Teslas hat die Manager hier wirklich aufgeweckt, wie man an einer eigenen Batteriefabrik in Deutschland erkennen kann.
Auch hier findet man was drüber im Netz z.B. was VW angeht:
https://www.automobil-produktion.de/her ... m-105.html

Wichtiger als Elektro finde ich aber autonomes fahren. Das müssen wir hinkriegen und da steckt auch ein enormer Mehrwert für die Gesellschaft drin.
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am Sa 19. Aug 2017, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Sa 19. Aug 2017, 17:20

Boracay hat geschrieben:(19 Aug 2017, 18:10)

Du meinst also allen ernstes die Foto- und Unterhaltungsgeräteindustrie mir ihren extrem schlecht bezahlten einfachen Arbeitsplätzen gäbe es noch wenn die deutschen Manager weniger Dickfällig gewesen wären?

Das sind Billigprodukte die heute alle ausnahmslos aus Südchina kommen. Es wäre überhaupt gar nicht mehr möglich diese heute in D zu fertigen, nicht nur aus Kostengründen.

Die Autoindustrie in D wird durch das einfache Billigprodukt "Elektromotor" das gleiche Schicksal erleiden. In ein paar Jahrzehnten sind die weg. Ganz egal welcher Manager hier am Drücker ist. Mann kann es nur hinaus zögern und es dem Elektroauto so schwer wie möglich machen.


Ja - das mit den Arbeitsplätzen ist nur die halbe Wahrheit. Als die Japaner mit hochwertigen und teuren (!) Spiegelreflexkameras auf unseren Markt kamen, hielten deutsche Firmen es nicht für nötig, entsprechende Geräte für den Hobbymarkt anzubieten. Als japanische Firmen stabile und hochpreisige (!) Hifi-Geräte mit Alugehäusen, Chinch-Buchsen und massiven Sachalter bauten, baute man in Deutschland klapprige Kunststoffkisten mit kontakunsicheren Dioden-Buchsen und kraschpelnden Schiebereglern. Schon damals nahm man den deutschen Konsumenten nicht ernst und ist damit auf die Schnauze gefallen.

Jetzt ist es eher anders herum. Man will den deutschen Autofahrer dazu zwingen, überteuerte Image-Kisten zu kaufen, indem man ihm zeitgemäße Lösungen versagt. Damit das klar ist - ein einfaches 2-sitziges E-Auto für € 8000 ist nicht billig, sondern nur preisgerecht. Lass Dir da nichts vormachen. Jetzt könnte man noch reagieren. Es sieht aber so aus, als wenn man uns zu unseren Luxus-Autoglück zwingen will. Auch diese Arroganz konnte sich rächen.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 19. Aug 2017, 17:26

Erfolg eines Teslas? Davon kann man wohl erst sprechen, wenn Modell 3 in vernünftigen Stückzahlen ausgeliefert wird, wenn alle Bestellungen abgearbeitet sind und das Auto dann auch hält, was es verspricht. Bisher macht Tesla nur Verlust.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 19. Aug 2017, 17:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(19 Aug 2017, 18:26)
Erfolg eines Teslas? Davon kann man wohl erst sprechen, wenn Modell 3 in vernünftigen Stückzahlen ausgeliefert wird, wenn alle Bestellungen abgearbeitet sind und das Auto dann auch hält, was es verspricht. Bisher macht Tesla nur Verlust.

Ich meine technischer Erfolg. z.B.:
http://www.computerbild.de/artikel/cb-N ... 78207.html

erst braucht man gute produkte.. dann kommt wenn man es gut macht geldgewinn.
es ist äußerst selten anders herum.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Sa 19. Aug 2017, 17:42

watisdatdenn? hat geschrieben:(19 Aug 2017, 18:18)

Das Risiko ist auf jeden Fall gegeben. Erst der Erfolg eines Teslas hat die Manager hier wirklich aufgeweckt, wie man an einer eigenen Batteriefabrik in Deutschland erkennen kann.
Auch hier findet man was drüber im Netz z.B. was VW angeht:
https://www.automobil-produktion.de/her ... m-105.html

Wichtiger als Elektro finde ich aber autonomes fahren. Das müssen wir hinkriegen und da steckt auch ein enormer Mehrwert für die Gesellschaft drin.



Ist Teslar wirklich ein Erfolg? Ich habe erst zwei (2), auf unseren Strassen, gesehen. Bei den Reichweiten werden so 500 km angegeben. Das klappt aber wohl nur, wenn man nach E-Norm fährt. Also ganz, ganz behutsam und langsam. Macht einer das, der sich ne Karre holt die 250 und in 5 Sek auf 100 schafft? Ich vermuhte schwer dass, fahrzeugentsprechend zügig gefahren, nach 200 km Schluss ist. Dann ist man vielleicht schnell gefahren, hat aber trotzden einen schlechten Durchschnitt. Damit ist so ein Auto eigentlich nicht zum reisen geeignet. Aber was will ich dann mit so'n schnellen 5-Meter-Auto ? :?:

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » Sa 19. Aug 2017, 21:04

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Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Sa 19. Aug 2017, 22:38



Nö...............
So sieht die Realität aus............ : https://www.tagesschau.de/wirtschaft/e- ... t-101.html

:eek: ................bei uns kurven nur doch diese ...................Post PAKETAUTOS..............herum...........dabei lebe ich am Arsch der Welt.

http://www.sueddeutsche.de/auto/elektro ... -1.3371168

Oha.........http://www.zukunft-ennstal.at/tuwien.php
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Elektroautos.

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 21. Aug 2017, 07:21

Elser hat geschrieben:(19 Aug 2017, 17:54)
Ja - vielleicht hast Du Recht und solche Autos, wie ich sie fordere kommen bald.

Schatzi mal in den Artikel rein:
http://m.augsburger-allgemeine.de/geld- ... 45136.html
Allein vw will bis 2025 30 verschiedene e-Autos anbieten.
Die Würfel sind da schon gefallen.. Jetzt heißt es warten bis die günstigen Elektroautos auf die Straße kommen.
Bis dahin wäre es gut wenn Arbeitgeber Pendlern Steckdosen an die parkplätze machen würden.
Da konnte der Staat sinnvoll subventionierten.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 21. Aug 2017, 09:36

"Denn im I.D. Buzz arbeiten zwei Elektromotoren, und die Batterie soll mit einer Füllung für Strecken bis zu 600 Kilometer reichen...."

Wo kommen eigentlich plötzlich diese Wunderbatterien her? Oder drückt das "SOLL" lediglich den Wunsch VWs nach Reichweite aus und am Ende bleibt nur 1/3 übrig?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 21. Aug 2017, 09:47

Diese "Realität" sieht jeder wie sie seiner ganz persönlichen Einstellung entspricht. Wer nur Nachteile sehen will tut das auch und ist ständig bemüht seine Sicht allen anderen so zu vermitteln.

Das selbe gilt sicher auch für den anderen Typus, der alles durch die "rosarote Brille" sieht und das als "Realität" verkaufen möchte.

Besonders der "alles ist sch...se Typ" ist nicht zu überzeugen :dead: Kaum gibt es eine positive Nachricht - vollkommen realistisch und keineswegs auf "positiv getrimmt", kommen teilweise uralte Vorurteile, tatsächliche Rückschläge - eben alles was negativ bewertet werden muss "auf den Tisch". Dabei ist gleichgültig ob etwas längst verbessert wurde oder ein Fakt ist, der sich allgemein, also auch für das von ihm bevorzugte Objekt anwenden lässt. Vermutlich ist es hoffnungslos solche Typen von etwas überzeugen zu wollen. Wenn Fakten diese nicht vermögen, wie soll das jemandem gelingen, der die Sache objektiv sieht und sich nicht in seine Totalablehnung zurückzieht :?:

Geht es um "genügend Anschlussmöglichkeiten" wird stets das aller abschreckendste Beispiel aufgezeigt. Stünden wir noch in der Anfangszeit des "Benzinwagens", käme prompt das "Argument" - das zum Fahren notwendige Benzin könne man nur teuer in der Apotheke kaufen :? Tatsächlich hatten und haben selbstverständlich ALLE großen Veränderungen oft sehr klein begonnen, waren anfangs "fragwürdig" und hatten stets den selben Typus zum erklärten Feind. Mir ist immer rätselhaft geblieben, warum jemand derart negativ zu allen Veränderungen eingestellt sein kann. Besonders, wenn bereits sehr viele positive Fakten für diese Veränderungen sprechen.

Jemand kauft also ein "e-döschen" und fährt täglich zu seinem Arbeitsplatz. Tatsächlich traut er der Kapazität seiner Fahrzeugbatterie nicht und trifft (glücklicherweise) auf einen Chef, der der Sache positiv gegenübersteht und seinem Angestellten erlaubt firmeneigene Installationen zu nutzen und den Ladestrom kostenlos zur Verfügung stellt. Was kann man dazu feststellen ? Ich war selbst verwundert, wie weit da der Gesetzgeber allen Beteiligten schon entgegenkommt : Elektroauto - Der Strom vom Chef ist steuerfrei. Auch die anderen Vorzüge die jemandem steuerlich eingeräumt werden, der sich zu einem solchen Gefährt entschließt, sind beachtlich.

Sicher noch sind diese Fahrzeuge unangemessen teuer - da wäre "noch viel Luft nach unten", aber ganz offensichtlich möchten die etablierten Hersteller von Benzin- und Dieselfahrzeuge ihren fossilen Produkten im eigenen Haus nicht allzugroße Konkurrenz machen. Sehr kurzsichtig, sehr bald werden realistische Angebote eben von der Konkurrenz kommen, welche derzeit große Fabrikationsstätten hochzieht. Warum ein "Fahrzeug" das hauptsächlich Personen und Material von A nach B transportieren können soll, die allermeiste Zeit ungenutzt herumsteht (auch so ein realistischer Fakt der gern verleugnet wird) derart irre und damit teuer ausgestattet sein muss, ist bei realistischer Betrachtung völlig unverständlich. Etwas, was täglich nur einen Bruchteil der Zeit genutzt werden kann - es sei denn, man fährt stundenlang wegen des Herumfahrens, in der Gegend herum, benötigt den größten Teil des teuren Schnickschnacks der "zwangsläufig" mitgeliefert wird, doch gar nicht.

Wem das nicht "in einfach" gefällt, sollte dafür bezahlen - eben NUR der. Doch die meisten "Basiskonstellationen" sind bereits völlig übermäßig damit befrachtet und eine ordentliche Gehirnwäsche (aka "Werbung") vermittelt diesen Unsinn. Alle Sicherheitskomponenten - dazu zählt für mich auch die Sicherheit für "Außen" sollten Standard sein - eine angemessene Innenausstattung erst einmal käuflich zu erwerben sein. Keine Ahnung wie viel eine "nur" tatsächlich notwendige Ausstattung kosten "dürfte". Das lässt sich nicht herausfinden - wie man die Kiste mühelos bis zum Doppelten dennoch verteuern kann, geben die umfangreichen Zusatzlisten durchaus her !

Ein "e-döschen" für den täglichen Kurzgebrauch sollte auf keinen Fall das mehr als Doppelte des fossilen Modells kosten - wer es nicht glaubt soll sich mal das VW "e - up!" ansehen, der "Preisvorschlag" liegt bei 26.900 € - "e-load up! kostet 27.495 €. Das selbe billigste Modell gibt es "ab" 9.975in fossil. Karosserie ist bis auf Veränderungen die Bauart bedingt sind, praktisch identisch. (Nur EIN Beispiel) Es wird sicher nicht lange dauern, bis ausländische Konkurrenz diesen Mark aufrollt - wenn es so weitergeht - noch bevor die dt. Hersteller überhaupt einen Markt etablieren können mit diesen völlig überteuerten Angeboten.

Nun zu dem Wahn, man könne ständig wegen der zu geringen Reichweite liegen bleiben. Ich habe mir mal den "Spaß" gegönnt eine Tabelle aufzustellen die in 2.500 km Schritten die Jahresfahrleistung abbildet ( von 2.500 bis 40.000 km/a) zwei Varianten - täglich - und 5täglich mit jeweils drei Geschwindigkeiten - 30km/h - 50km/h - 100km/h -

Dazu die Zeit in Minuten, welche durchschnittlich diese Fahrten täglich beanspruchen (Fahrzeiten nicht Stauzeiten :cool: ). Meine aus 6 Jahren errechnete Jahresfahrleitung liegt bei 7.500 km dazu müsste ich (und jeder andere) täglich(7Tage) 21km/d Fahrzeit je nach Geschwindigkeit zwischen ~42,1 - 24,7 - 12,3 Minuten und andere Variante : täglich(5Tage) 29km/d Fahrzeit je nach Geschwindigkeit zwischen 57,7 - 34,6 - 17,3 Minuten tatsächlich fahren. Klar, das dies in der Realität einem unbekannten "Mischverhältnis" entspricht, aber dennoch abschätzbar macht was wie hier 7.500km/a in verfahrener Zeit ausmacht.

Den "Rest der Zeit" steht das Fahrzeug entweder Zuhause oder am jeweiligen Zielort völlig ungenutzt herum. Nun werden alle die das nicht berechnen wollen, laut aufschreien, aber ich fahre xxTausend km im Jahr - OK - eine Tabelle kann, wenn man die Berechnungsmodalitäten einmal festgelegt hat, problemlos durch kopieren erweitert werden - ich habe bei 40.000 km aufgehört, könnte jedoch problemlos erweitern. Mir scheinen 40.000 km/a NUR fürs Pendeln durchaus als eine realistische Variante :

täglich(7Tage) 110km/d Fahrzeit je nach Geschwindigkeit zwischen ~219,2 - 131,5 - 65,8 Minuten und andere Variante : täglich(5Tage) 154km/d Fahrzeit je nach Geschwindigkeit zwischen 307,7 - 184,6 - 92,3 Minuten

Nur ein kleiner Prozentsatz fährt Arbeitstäglich (5Tage) 154km (=hin & zurück) oder mehr. Wer beruflich fährt - also nicht pendelt, ist sowieso eine völlig andere Kategorie. Worauf es mir ankommt, selbst bei täglich zweimal ~75 km beträgt, liegt die tatsächliche Nutzung unter 2 Stunden. Ein 8Stundentag mit einer 16A Lademöglichkeit am Arbeitsplatz würde schon ausreichen praktisch kostenlos (wenn es der Arbeitgeber will) zu pendeln. Ein Fahrzeug, welches sicher 200km mit einer Ladung schafft, müsste Zuhause überhaupt nicht geladen werden. Selbst, wenn außer der Pendelei noch die üblichen Fahrten stattfinden.

Nochmal die Frage - warum soll jemand sein Budget - welches sowieso schon durch Miete usw. meist mehr als "ausgelastet" ist, mit einem teuren Vehikel, welches die meiste Zeit tatsächlich ungenutzt (und unnutzbar für z.B. die Frau Zuhause - gern auch umgekehrt) herumsteht :?:

Sickert diese Erkenntnis langsam durch, wird eine "Umtauschen" von Fossil nach Elektro keinesfalls je mehr die 45 Millionen E-PKW erreichen. Ich habe nicht umsonst in meiner hübschen Tabelle auch Fahrten mit 30km/h berechnet. Wer schon im Stadtraum lebt und fährt, wird über diese Durchschnittsgeschwindigkeit kaum hinauskommen. Selten wird so jemand der nicht über 12.500km/a hinauskommt und so tatsächlich selbst meist mit 30km/h im "Urbanen" fährt, fährt ungefähr solange wie jener , der weil A nach B "außerhalb" liegen, das auch (hoffentlich) schneller tun kann. "Nutzt" seine Kiste nur deswegen zeitlich länger, weil all seine PS - gern auch kW - ihn / ihr in diesem Umfeld absolut keinen Vorteil verschaffen.

Gleichzeitig werden die Städte die ihre kommunalen Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln verändern wollen, speziell fossile Fahrzeuge (und damit deren Eigner) weiter stärker belasten. Statt Fahrverbote (eine temporäre Lösung um den aktuellen Problemen zu begegnen), wird das individuelle Halten eines fossilen KFZ so "unerfreulich" werden, dass sich deren Nutzung als teurer Luxus für am Ende einige paar Irre darstellen wird.

Das kann jeder selbst "modellhaft" nachrechen, wenn er sich die Mühe macht so eine Tabelle aufzustellen. Wer gerade dabei ist eine Neuanschaffung zu planen kann ja mal erweitern um herauszufinden was ihn oder sie der tatsächlich gefahrene km so kostet und mit viel Realitätssinn herausfinden ob er / sie tatsächlich einen eigenen PKW für alle 365 Tage des Jahres benötigt. Für 1/4 der bundesdeutschen Bevölkerung wird das fraglos der Fall sein - die anderen 3/4 werden sich entscheiden müssen wo sie ihre Prioritäten setzen wollen....

Ich hoffe damit wenigstens bei all denen, welche den Kopf auch zu Nachdenken benutzen und nicht nur Stammtischgewäsch wichtig finden, wenigstens eine kleine Anregung gegeben zu haben. Selbstverständlich darf sich jeder darüber auch lustig machen, auch dann hat es sich gelohnt...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Mo 21. Aug 2017, 10:12

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Aug 2017, 10:36)

"Denn im I.D. Buzz arbeiten zwei Elektromotoren, und die Batterie soll mit einer Füllung für Strecken bis zu 600 Kilometer reichen...."

Wo kommen eigentlich plötzlich diese Wunderbatterien her? Oder drückt das "SOLL" lediglich den Wunsch VWs nach Reichweite aus und am Ende bleibt nur 1/3 übrig?


Auf dem Prüfstand durchaus möglich.

Selbst ein Tesla mit 100Kwh schafft auf einer Autobahn mit Richtgeschwindigkeit knapp 200km/h Da werden auch mehr als 500km als Reichweite angegeben. Aber nur wenn man langsam fährt und im Windschatten eines LKWs herumschleicht.

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