Elektroautos.

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H2O
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 3. Feb 2017, 16:50

Ger9374 hat geschrieben:(02 Feb 2017, 23:09)

Daimler legt die nächsten Jahre 15 Milliarden€
Für Forschung an e Autos und autonomes Fahren auf den Tisch. Langsam nimmt man die Themen
Ernst.


Vielleicht mache ich mir die Sache zu einfach, weil ich sie nicht umsetzen muß... also ohne eigenes Risiko.

Im Grunde wird doch eine robuste und bezahlbare Energiequelle gesucht, die mit einem Fahrzeug noch gut bewegt werden kann. Stationäre Anlagen können dazu nur technisch-wissenschaftliche Erkenntnisse beitragen: Robust und transportfreundlich muß diese Energiequelle sein.

Damit müßten doch unsere staatlichen Anwendungsforscher ihre schlaflosen Nächte verbringen, meinetwegen untergehakt mit unseren deutschen Autoherstellern VW, Daimler, BMW. Gibt es das in geeigneter Form? Aus meiner Sicht wäre das eine Existenzfrage der deutschen Wirtschaft.

Mit dem Abstand eines Zeitungslesers drängt sich mir der Eindruck auf, als ob jedes Unternehmen sein eigenes Ding macht... was ja auch nicht ganz schlecht ist. Aber zu guter Letzt dürfte es doch auf eine Frage der Energiequelle hinaus laufen, mit allem, was dazu gehört. Also doch eine vergleichbar einheitliche Lösung, wie etwa der Verbrennungsmotor. Das müßte als geheime Kommandosache der Industrie und der Anwendungsforschung bewegt werden.
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immernoch_ratlos
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 3. Feb 2017, 18:43

Das da jeder "sein eigenes Ding" zu machen scheint, hat auch viel gutes. Wer nur eine Richtung verfolgt, muss womöglich feststellen, es war die falsche Richtung.

Ob nun E-car oder die Beschaffung ausreichender Energie, es dürfte angesichts der Verhältnisse des 21. Jahrhunderts "überlebenswichtig" sein endlich dauerhaft gangbare Wege zu finden. Die dauerhaft einzige "Gesamtlösung" muss so "naturnah" wie möglich sein. Damit meine ich keinesfalls irgendwelche Spinnereien die einseitig kaum besser sein werden, was bislang scheinbar die "einzige Lösung" darstellt. :eek:

Punkt eins - natürlich - ein System, welches im Wandeln besteht. Wandeln ohne Rückstände die zur Bedrohung werden. Völlig gleichgültig ob "nur giftig" oder auch noch zusätzlich "radioaktiv". Verwertung auch der "Rückstände" und der "Sache an sich". Echtes Recycling eben...

Punkt zwei zur Abwechslung mal die menschliche Anpassung an die zur Verfügung stehenden Ressourcen und nicht der ständige Versuch in die umgekehrte Richtung.

Auch, wenn immer behauptet wird, die Ressourcen seinen quasi ohne "Obergrenze", diese Denkweise wird spätestens unsere Enkel im x-ten Glied tatsächlich vor unlösbare Aufgaben stellen. Beispiel Transport von Personen und Gütern. Welcher Sinn mag darin liegen, Dinge und Menschen unnütz in der Gegend herum zu transportieren ? Müsste all das von Menschen allein erbracht werden, gäbe es längst perfekte Transportsysteme und "optimierte" Transportwege. Keines der neben uns existierenden Tiere und Pflanzen, verhält sich auch nur annähernd so idiotisch wie "wir".

Hier steht nicht kleinlich und egoistisch gedacht die Existenz der "deutschen Wirtschaft" auf dem Spiel - längst ist alles nahezu untrennbar miteinander verbunden. Allerdings, sollten sich hier in D gute Ideen durchsetzen, ist man andernorts nur zu bereit, das zu übernehmen. Daher kommt neben den direkten Folgen, auch noch die damit verbundenen Außenwirkung hinzu. Ein Beispiel von vielen, das Automobil ist von D aus "in die restliche Welt" vorgedrungen. Eine sehr sinnreiche Erfindung, die nur durch die ungeheuer blödsinnige Nutzung inzwischen auch selbst Teil der Bedrohung darstellt. 1950 - 2,7 Millionen KFZ, 1960 8.003.654 KFZ, 2016 54.602.441 KFZ bei ~82 Millionen Einwohnern womit auf ~67% der hier wohnenden je ein KFZ anrechenbar ist. Vermutlich verteilen sich z.B. höchst nützliche herumstehende "Kühlschränke" eher nicht in ähnlicher Weise :cool:

Das sog. "Wirtschaftswunder" kam mit deutlich weniger KFZ aus. Aus einer gerade noch ableitbaren "Notwendigkeit" wurde ein Irrsinn, den einige viele, noch immer für "notwendig" halten. Inzwischen ist die daraus entstandene Belastung auf den unterschiedlichsten Ebenen längst unübersehbar - falls man das überhaupt sehen möchte. 45.071.209 dieser in 2016 existierenden KFZ sind PKW die durchschnittlich über die Zeit ihrer Existenz nur zu 8% der Zeit überhaupt genutzt werden. Nur mal zum Vergleich - 3.605.697 PKW genügen (als Demo !) dem selben Zweck oder "andersherum" 41.465.512 = 92% werden allein um irgendwo herumzustehen produziert.

Keine Kleinigkeit die man einfach in irgendeinem Schrank herumliegen hat. Nein, richtig wertvolle und teure Gebilde, für die man kräftig arbeiten muss, um sie 3 bis 4mal im Leben jeweils neu erwerben zu können. Schlimmster Fall die Dinger fahren - warum auch immer - von A nach B - belasten sie den privaten Geldbeutel weiter UND ganz erheblich die "Umwelt" (die ist ja gleichgültig) aber auch uns selbst (was einige vehement bestreiten).

Das alles "vollbringt" der Homo sapiens und hält sich dabei noch für besonders schlau - wie blöd ist das denn nun wieder ?

Also ich zahle für jeden gefahrenen km - ALLE fixen Kosten inklusive des Kaufpreises, aber auch alle "Treibstoffkosten" summieren sich zu exakt 0,75966 €/km auf ~76 €-Cent / km was selbst bei meiner "ländlichen" Wohnstädte recht blöd von mir ist. Besonders, wenn ich bedenke in ungefähr 6 Jahren macht der Diesel lediglich 3.797,19 € oder 0,08797 € (~9 Cent / km) aus. ~0,67 € / km auch wenn die Kiste nur brav auf meinem Grundstück herumsteht :rolleyes: In einer der mich umgebenden Städte hätte ich längst die Konsequenz gezogen. Nun ja mein Ausweg könnte immer noch ein Twizy mit dem stärkeren 13-kW-Motor für 7.690 Euro sein (das bringt der Verkauf meines derzeitigen Geräts noch allemal).

Wenn ich meine ausgedehnten Haus Dämm- & Renovierungsarbeiten erledigt habe, bietet sich diese Lösung an. Liegen doch gerade mal 5km bis zum nächsten Bahnhof zwischen mir und den meisten Städten in dieser Metropolregion. Bis in einem Jahr ungefähr. weiß ich auch wie gut Carsharing füer mich sein könnte... :cool:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Welfenprinz » Fr 3. Feb 2017, 18:58

garfield336 hat geschrieben:(02 Feb 2017, 12:04)

Hat nie jemand versucht Verbrenner Motors mit reinem Sauerstoff zu betreiben. ?
Was ist dabei das Problem, das sowas nicht gemacht wird.


Sowas hab ich auch schon mal gefragt.
Wobei mir da gar nicht der Tank mit reinem Sauerstoff vorschwebt sondern ob es möglich ist im Ansaugprozess der Luft den N-Gehalt zu reduzieren (Membrane?)
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 3. Feb 2017, 20:20

Weil mehr Sauerstoff, auch mehr "Wärme" :eek: bedeutet ?
Hier auf dem "Landtreff" wird das doch ganz trefflich erklärt... Warum wohl habe ich "nebenbei" die Sauerstofflanze als Beispiel was Sauerstoff auch nach der Zündung "ganz alleine" noch bewirkt, eingestellt ?

Meint das "WIKI Sauerstoffflasche" u.a.
Reiner Sauerstoff wirkt stark brandfördernd, seine Konzentration ist dabei fast 5 mal so hoch wie in Luft. In einer reinen Sauerstoffatmosphäre können daher einige sonst unbrennbare Materialien brennen. Fette können sich in reiner Sauerstoffatmosphäre, insbesondere unter erhöhtem Druck, spontan selbst entzünden, daher ist darauf zu achten, dass die Gewinde des Druckminderers absolut fettfrei gehalten werden.
Fett - Öl kommt "gelegentlich" in Motoren vor... :?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Welfenprinz » Fr 3. Feb 2017, 21:13

Ja gut,war ja ein Laiengedankengang. :D
Da es ja um die NOx werte geht reicht es ja vielleicht den N -Gehalt der Ansaugluft nur abzusenken.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon X3Q » Fr 3. Feb 2017, 22:33

Welfenprinz hat geschrieben:(03 Feb 2017, 18:58)

Sowas hab ich auch schon mal gefragt.
Wobei mir da gar nicht der Tank mit reinem Sauerstoff vorschwebt sondern ob es möglich ist im Ansaugprozess der Luft den N-Gehalt zu reduzieren (Membrane?)

Ja, ist möglich - nicht nur theoretisch. Allerdings würden sich die eingesetzten Membranen sofort zusetzen und ihre Funktion einstellen.

--X
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 3. Feb 2017, 23:12

Welfenprinz hat geschrieben:(03 Feb 2017, 21:13)

Ja gut,war ja ein Laiengedankengang. :D
Da es ja um die NOx werte geht reicht es ja vielleicht den N -Gehalt der Ansaugluft nur abzusenken.


Eine Luftzerlegungsanlage.. ?

Danach kommt ein anderer Bestandteil des Abgases... als Sau durchs Dorf.

Transport/Beförderung wird in Zukunft (+50Jahre) richtig teuer. Von den "Betrieb der Anlage" gehen Gefahren und Gift+Gefahrstoffe aus, der Gesetzgeber wird beides minimieren.

Für den "weit" Güterverkehr gibt es nur Schiff und Bahn - beides wird jedoch anders als jetzt betrieben.
Bei der Bahn zB. wird die Zusammenstellung und Trennung der Züge auf der Strecke bei voller fahrt passieren müssen. Heute ist ein Güterbahnhof und "Halt" des Zuges dazu nötig.

Elektro-LKW für die "last-mile" (mehr nicht). Führerlose Transportrahmen für Container......ob nun "S"-Bahn oder Oberleitungsstrom - hier spielt die Grösse der Batterie eine untergeordnete Rolle - da "NUR" der Kunde planbar erreicht - vom letzten Gleis bis zum Abnehmer.

Güterverkehr - Das wird fast nur Nachts passieren - da die Verkehrsfläche für "ALLE" fehlt. Leerfahrten werden einen "extra" Fahrplan/Zeitfenster haben.
Innenstadt - 30kmh...und weniger. Auch wegen weniger "Reifen" - ...mehr Beton, - Gummi - Felge - ohne Luft dazwischen - (Viel höhere Genauigkeit/Wartung der Strassen notwendig)

In JEDER Strasse ist ein Leitungsgebundenes Kommunikationsnetz eingelegt, dass für Steuerung/Regelung der Transportrahmen und der Kommunikation per "Nahfunk" sorgt.

Der Personentransport - Wird ....ähnlich gestaltet - "Transportboxen" auf Transportrahmen die sich während der Fahrt zusammenschliessen.
Transportrahmen sind einheitlich - ....Transportbox ist "Sitz" , Kommunikation, Bedienung, Komfort, Ver- und Entsorgung .....je nach Geldbeutel,
Es wird nach Gewicht, Geschwindigkeit und Exklusivität ....Faktoren "Innenstadtnähe", Gleichzeitigkeit, Vorrangigkeit.... abgerechnet.

Nah- und schnellere Fernspuren kann es geben.

Durch die Komplexität des Verkehrs - Koppelung mit dem Rahmen des "Vordermanns"/ SeitenFrau und geringer Abstände zum Gegenverkehr ist nur noch Computerfahren möglich. NUR bei Ausfall des Systems ist eine Steuerung - des "Pulks" per Hand mit 20 kmh notfalls gegeben.

Die Ausrüstung der Transportrahmen (Antriebssystem) bestimmt der Gesetzgeber in seinem Gebiet. Elektro und Elektro"benzin" stehen zur Auswahl.

--------------------------------------------------------------------------

Zwischendurch wird es eine ("fast") Zero Emmission - von Wasserdampf und NormCo2 (Max Hersteller - nach Wohn/Fern) für Verbrenner geben.

Filter sind nur noch nass Chemisch/Physikalisch möglich .....zusätzliche Wassereinspritzung ist bei Verbrennern Standard.

Der Markt für Additive und Motorenöl wird "geregelt" - und viel stärker überwacht. "Verschleißteile" bekommen eine Steuer.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 4. Feb 2017, 11:40

Welfenprinz hat geschrieben:(03 Feb 2017, 18:58)

Sowas hab ich auch schon mal gefragt.
Wobei mir da gar nicht der Tank mit reinem Sauerstoff vorschwebt sondern ob es möglich ist im Ansaugprozess der Luft den N-Gehalt zu reduzieren (Membrane?)


Das wäre natürlich der Knüller; allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß dies mit einfachen Mitteln möglich ist. Mit viel Aufwand natürlich doch... aber dann wohl unwirtschaftlich. Es ist eben immer "preiswerter", wenn man die Natur oder unsere Umwelt schädigt. Bis wir selbst am Boden liegen!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Welfenprinz » Sa 4. Feb 2017, 14:24

H2O hat geschrieben:(04 Feb 2017, 11:40)

Das wäre natürlich der Knüller


Wieso Knüller,ich finde das extrem naheliegend. Und X3Qs Antwort zeigt ja,dass sich da schlaue Leute schon mit beschäftigt haben. Wenn auch leider mit negativem Ergebnis. :(
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 4. Feb 2017, 14:29

Welfenprinz hat geschrieben:(04 Feb 2017, 14:24)

Wieso Knüller,ich finde das extrem naheliegend. Und X3Qs Antwort zeigt ja,dass sich da schlaue Leute schon mit beschäftigt haben. Wenn auch leider mit negativem Ergebnis. :(


Das meinte ich ja durchaus anerkennend; nur der einfache Weg zum Ziel, der liegt im Dunkeln. :)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Sa 4. Feb 2017, 14:37

Welfenprinz hat geschrieben:(04 Feb 2017, 14:24)

Wieso Knüller,ich finde das extrem naheliegend. Und X3Qs Antwort zeigt ja,dass sich da schlaue Leute schon mit beschäftigt haben. Wenn auch leider mit negativem Ergebnis. :(


Aaach machbar ists... Sauerstoff in Flaschen - ist viiiiiiiieeeel einfacher als Wasserstoff in Flaschen mitzunehmen.

Der Verbrenner benötigt leider "Kühlung" das macht man mit "Sprit" UND Luft - also auch dem Anteil Stickstoff in der Ansaug-Luft.

Wer noch am Mopped selbst gebastelt - kennt die Auswirkung von zu "HEISSEM" Gemisch.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 4. Feb 2017, 14:49

Im Dunkeln ? Womöglich hilft ja etwas Logik zur besseren Beleuchtung ? :p

2016 54.602.441 KFZ - davon 45.071.209 PKW (um die geht es letztendlich) belasten (die Reihenfolge darf jeder selbst festlegen) den privaten Geldbeutel (gleich in mehrfacher Hinsicht), die Staatskassen (für das "Vorhalten" eines gigantischen Verkehrsnetzes) und "Last but not least" die Umwelt auf vielfältige Weise.

Ein einst taugliches Instrument für mehr Innovation und wirtschaftlichen Erfolg, ist an seine Grenzen gekommen. Anders als mehrere TV im selben Haushalt - gern in jedem Raum - haben Zweit- und Drittwagen nur einen geringen Anteil an der gesamten Flotte. Ergo ist Stagnation das unvermeidliche "Ziel". Selbst die Ersatzbeschaffung, kann da nur "Hilfsdienste" leisten. Einziger Ausweg (wie bei vielen Produkten) ist der Export. Nur wird wirklich alles noch dort erzeugt, wo es "herkommt" ? Nun ja, unzählige ausländische Produktionsstätten lassen mindestens anderes vermuten.

Auf dem eher regionalen dt. Markt tummeln sich nahezu alle PKW-Hersteller dieser Welt.

Um aber die fossilen Fahrzeuge an die geänderten Bedingungen anzupassen, sind erhebliche technologische und finanzielle "Anstrengungen" notwendig. All das für einen sichtlich stagnierenden Markt. Wobei "stagnieren" DIE Untertreibung sein dürfte. Den weitgehend ausgeschöpften Markt, treffen verschiedene Veränderungen, die absolut kontraproduktiv, selbst für ein sehr geringes Wachstum sind. Immer mehr Menschen treten die "Landflucht" an und nahezu alle Städte haben andere Sorgen, als die bestehenden Verkehrswege für einen sinnlosen städtischen Individualverkehr weiter auszubauen. Viele große Städte kommen schon mit der Instandhaltung kaum noch zurecht.

Da ist es weitaus sinnvoller, in alle Formen des "öffentlichen Verkehrs" zu investieren. Warum also nicht "Zug um Zug" den mit immensen Kosten verbundenen Individualverkehr für die inzwischen unerwünschten PKW weiter und immer "unerfreulicher" zu gestalten ? Einerseits, sind die unübersehbare innerstädtische Luftverschmutzung schon wegen der laufenden Prozesse ein Problem, allerdings ein Problem, das jede Menge Maßnahmen erst möglich macht. Unterm Strich dürfte der Ausbau von "öffentlichen" Massenverkehrsstrukturen deutlich bezahlbarer sein, als die derzeitigen innerstädtischen Verkehrswege nicht nur zu unterhalten, sondern womöglich noch zu erweitern.

Wer innerstädtisch von A nach B in Fahrzeugen gelangt, welche eben nicht nur minimal eine Person befördern und wenigstens zumutbar ausgestattet sind, wird, falls noch vorhanden, den Wusch nach einem eigenen "ständig verfügbaren" aber selten genutzten Fahrzeug wohl kaum noch verspüren. Wenn auch die verfügbaren öffentlich Parkplätze dem privaten Fahrzeughalter steigende Kosten bescheren und zusätzlich verknappt werden, werden nur wenige auf einem eigenen (innerstädtischen) PKW bestehen. Die Anzahl solcher "Folterinstrumente" ist recht groß, wenn man mal genauer hinsieht.

Obwohl hier mindestens von einem User geradezu grotesk auf "freie innerstädtische Parkplätze" besteht, in Wirklichkeit kostet Parken in Städten oftmals mehr, als die vernünftige Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn, dann, auch ohne permanenten Besitz eines eigen KFZ, sich Alternativen ergeben - vom Taxi über Leihwagen zum Carsharing - flippen mache gleich völlig aus. Doch wer hat daran (neben den Nutzern) größtes Interesse ? Die selben PKW-Produzenten, die längst erkannt haben, was mit ihrem bisherigen "Topseller" gerade passiert. Zunächst nutzt man was schon vorhanden ist, weiß aber bereits, auf Dauer wir zumindest der innerstädtischen KFZ-Verkehr nicht nur weiter abnehmen, sondern auch zunehmend weniger Emissionen verursachen dürfen.

Selbst, wenn zumindest anfänglich meist "fossiler Strom" dies Fahrzeuge antreibt, bedingt eine allmähliche Umstellung auf aus EE stammender Strom, keine Veränderungen bei den vorhandenen Fahrzeugen mehr. Der bislang von Investoren eher gemiedene "öffentliche Verkehr" wird selbstverständlich nun auch für private Investoren zunehmend attraktiv. Inwieweit sich dabei Städte in neue, vermeidbare Abhängigkeiten begeben, bleibt abzuwarten.

Ganz anders, die notwendigen "Ertüchtigungen" bei weiter mit Benzin und Diesel betriebenen Fahrzeugen. Ein teilweise erheblicher Aufwand, für nur kleine Veränderungen auf einem schrumpfenden Markt ? DER große technologische Durchbruch scheitert an bekannten physikalischen "Hindernissen". Die "andere Seite" Veränderungen - diesmal disruptive nicht durch technologische Veränderungen, sondern "Ende Gelände" einer Entwicklung, wird die notwendigen Veränderungen schlicht erzwingen. Gleichgültig wie laut das Geschrei der ewig Gestrigen auch sein wird... :?

Dabei sind E-Fahrzeuge der zukünftige Mittelpunkt, aber gemessen an ihrer schieren Zahl - im Vergleich zu Heute ~45 Millionen PKW - eher eine "Randerscheinung". Für große Fahrstrecken / Fahrleistungen werden bereits existierende fossile PKW bis zu deren üblichen "Lebensende" weiter existieren und wohl auch Neuanschaffungen wird es geben. Einige davon sicher auch "elektrisch" (entsprechend der beabsichtigten Nutzung). Ansonsten - immer vorausgesetzt, das öffentliche Verkehrsnetz "auf dem Land" wird dichter - wird sich auch dort die Struktur deutlich verändern.

Das alles hat mich zum Nachrechnen meiner eigenen Situation "angeregt" :

Der ehemalige Kaufpreis ist erledigt = 0, weil ich die Kiste nicht verkaufen werde und so alles gutgeht damit weitere 5 Jahre fahren werde.
Fixe Kosten plus aus dem vorausgegangene Verbrauch und km-Leistung errechnet ergibt bei ~7.200 km/a (= 20 km/d) durchschnittliche Kosten pro km von ~0,22 € oder 1.568 €/a - in etwa gleichgroße jährliche Kosten auf 5 weitere Jahre "hochgerechnet" sind das ~7.840 € (was in etwa dem aktuellen Preis eines schon erwähnten Renault "Twizy" entspricht. Mit dann 77 (wenn bis dahin "alles gut geht"), werde ich die Situation in 2022 "neu überdenken". Genügend "Puffer" ist bei den Kosten vorhanden, habe ich doch so getan, als würde ich auch weiter Vollkasko versichert bleiben. Der Verschleiß dürfte sich bei jährlichen ~7.500 km in Grenzen halten. Was die umliegenden Städte angeht, ich fahre schon sehr lange nur Strecken die mich "um die Innenstädte" herumführen. Bis auf wenige Notwendigkeiten, meide ich Innenstädte, wann immer vermeidbar.

Mir fehlt auch nix - meine ordentliche Portion "Fahrleistung" auf Autobahnen und innerhalb von größeren Städten (Frankfurt - Mannheim) habe ich abgeleistet - täglich zweimal >70 km fürs "Pendeln" und reichlich Dienstfahrten habe ich schon länger hinter mir gelassen. Da fehlt mir rein garnix. Sollte mich der Wunsch nach Geschwindigkeit überkommen, nun ja, noch schaffe ich und meine Kiste wunschgemäß ~170 ... 180 km/h. Muss nicht sein, etwas mehr Dampf fürs gelegentliche Überholen ist schön. Das ist mein inzwischen 14. privates KFZ und meine addierten jährliche "km-Leistungen" im In- und außereuropäischen Ausland kratzt mindesten an der Million. Alles Vergangenheit..... :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Sa 4. Feb 2017, 15:28

immernoch_ratlos hat geschrieben:(04 Feb 2017, 14:49)

.....

Ein einst taugliches Instrument für mehr Innovation und wirtschaftlichen Erfolg, ist an seine Grenzen gekommen.

Auf dem eher regionalen dt. Markt tummeln sich nahezu alle PKW-Hersteller dieser Welt.

Um aber die fossilen Fahrzeuge an die geänderten Bedingungen anzupassen, sind erhebliche technologische und finanzielle "Anstrengungen" notwendig. All das für einen sichtlich stagnierenden Markt. Wobei "stagnieren" DIE Untertreibung sein dürfte. Den weitgehend ausgeschöpften Markt, treffen verschiedene Veränderungen, die absolut kontraproduktiv, selbst für ein sehr geringes Wachstum sind. Immer mehr Menschen treten die "Landflucht" an und nahezu alle Städte haben andere Sorgen, als die bestehenden Verkehrswege für einen sinnlosen städtischen Individualverkehr weiter auszubauen. Viele große Städte kommen schon mit der Instandhaltung kaum noch zurecht.

Da ist es weitaus sinnvoller, in alle Formen des "öffentlichen Verkehrs" zu investieren. Warum also nicht "Zug um Zug" den mit immensen Kosten verbundenen Individualverkehr für die inzwischen unerwünschten PKW weiter und immer "unerfreulicher" zu gestalten ? Einerseits, sind die unübersehbare innerstädtische Luftverschmutzung schon wegen der laufenden Prozesse ein Problem, allerdings ein Problem, das jede Menge Maßnahmen erst möglich macht. Unterm Strich dürfte der Ausbau von "öffentlichen" Massenverkehrsstrukturen deutlich bezahlbarer sein, als die derzeitigen innerstädtischen Verkehrswege nicht nur zu unterhalten, sondern womöglich noch zu erweitern.

Wer innerstädtisch von A nach B in Fahrzeugen gelangt, welche eben nicht nur minimal eine Person befördern und wenigstens zumutbar ausgestattet sind, wird, falls noch vorhanden, den Wusch nach einem eigenen "ständig verfügbaren" aber selten genutzten Fahrzeug wohl kaum noch verspüren. Wenn auch die verfügbaren öffentlich Parkplätze dem privaten Fahrzeughalter steigende Kosten bescheren und zusätzlich verknappt werden, werden nur wenige auf einem eigenen (innerstädtischen) PKW bestehen. Die Anzahl solcher "Folterinstrumente" ist recht groß, wenn man mal genauer hinsieht.

Obwohl hier mindestens von einem User geradezu grotesk auf "freie innerstädtische Parkplätze" besteht, in Wirklichkeit kostet Parken in Städten oftmals mehr, als die vernünftige Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn, dann, auch ohne permanenten Besitz eines eigen KFZ, sich Alternativen ergeben - vom Taxi über Leihwagen zum Carsharing - flippen mache gleich völlig aus. Doch wer hat daran (neben den Nutzern) größtes Interesse ? Die selben PKW-Produzenten, die längst erkannt haben, was mit ihrem bisherigen "Topseller" gerade passiert. Zunächst nutzt man was schon vorhanden ist, weiß aber bereits, auf Dauer wir zumindest der innerstädtischen KFZ-Verkehr nicht nur weiter abnehmen, sondern auch zunehmend weniger Emissionen verursachen dürfen.

Selbst, wenn zumindest anfänglich meist "fossiler Strom" dies Fahrzeuge antreibt, bedingt eine allmähliche Umstellung auf aus EE stammender Strom, keine Veränderungen bei den vorhandenen Fahrzeugen mehr. Der bislang von Investoren eher gemiedene "öffentliche Verkehr" wird selbstverständlich nun auch für private Investoren zunehmend attraktiv. Inwieweit sich dabei Städte in neue, vermeidbare Abhängigkeiten begeben, bleibt abzuwarten.

Ganz anders, die notwendigen "Ertüchtigungen" bei weiter mit Benzin und Diesel betriebenen Fahrzeugen. Ein teilweise erheblicher Aufwand, für nur kleine Veränderungen auf einem schrumpfenden Markt ? DER große technologische Durchbruch scheitert an bekannten physikalischen "Hindernissen". Die "andere Seite" Veränderungen - diesmal disruptive nicht durch technologische Veränderungen, sondern "Ende Gelände" einer Entwicklung, wird die notwendigen Veränderungen schlicht erzwingen. Gleichgültig wie laut das Geschrei der ewig Gestrigen auch sein wird... :?

Dabei sind E-Fahrzeuge der zukünftige Mittelpunkt, aber gemessen an ihrer schieren Zahl - im Vergleich zu Heute ~45 Millionen PKW - eher eine "Randerscheinung". Für große Fahrstrecken / Fahrleistungen werden bereits existierende fossile PKW bis zu deren üblichen "Lebensende" weiter existieren und wohl auch Neuanschaffungen wird es geben. Einige davon sicher auch "elektrisch" (entsprechend der beabsichtigten Nutzung). Ansonsten - immer vorausgesetzt, das öffentliche Verkehrsnetz "auf dem Land" wird dichter - wird sich auch dort die Struktur deutlich verändern.

Das alles hat mich zum Nachrechnen meiner eigenen Situation "angeregt" :

Der ehemalige Kaufpreis ist erledigt :rolleyes:


Wer nimmt den letzten Tropfen BENZIN ?


....der ihn bezahlt ! :D :D :D

Der (fast) Schadstoff-freie Verbrenner ist keine Illusion ..... http://www.materialfluss.de/flurforderz ... standhaft/

Der "Markt" ist "gesättigt ??? Stagniert ?

Neben der Knappheit oder gar Endlichkeit vieler Rohstoffe wird die Preisbildung bei den Commodities auch von den vorherrschenden Produktions- und Marktstrukturen mitbeeinflusst. So können viele Rohstoffe../Fahrzeugbau nur nach Tätigung erheblicher Investitionen gefertigt, gewonnen und abgebaut werden, was dazu führt, dass insbesondere die Ausbeutung von mineralischen und fossilen Rohstoffen und der Fahrzeugbau oft nur von wenigen kapitalstarken und international tätigen Großunternehmen vorgenommen werden kann. :D :D

Diesem Trend zu einer ständigen Zunahme der Nachfrage nach Rohstoffen/Fahrzeugen aller Art steht ein mehr oder weniger stagnierendes oder gar abnehmendes Angebot gegenüber.

Insgesamt sind die chinesischen Rohstoffimporte seit dem Jahr 1990 um mehr als das Zwanzigfache gestiegen. Weltweit betrachtet ist in den vergangenen fünfzig Jahren die Nachfrage nach Erdöl, Erdgas und Kohle permanent angestiegen: Der Verbrauch an Kohle hat sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt, Öl erlebte einen Nachfragezuwachs um rund das Dreifache und der Erdgasverbrauch hat sich gar vervierfacht


(fast) Alles wird WENIGER.... ist begrenzt.

Ohne Transport//Beförderung jedoch keine Wirtschaft...keine Steuern.

In Zukunft wird (eben) nicht jeder fahren können - wann und wie er will ....der Transport/Beförderung in Zukunft GENAU so bezuschusst - wie die Griechische Tabakernte !

Unfreundliche Gestaltung ?


Ja es wird sehhhhhhr TEUER ! Keine Spassfahrt mehr ! DAS geht über den Geldbeutel.

Die HÄLFTE des Nahverkehrs ist vom Staat gesponsert. JEDES Ticket müsste (mindestens) das Doppelte kosten. (HEUTE)

....Morgen (30-40 Jahre ++) wird Energie das 5 Fache "KOSTEN" - da sind die MEISTEN froh einen warmen Hintern im Winter zu haben - und wenigstens einmal die woche mit 20L Warmwasser zu duschen.

Umherkarren wird LUXUS. ...den sich nur wenige LEISTEN können.

Transport/Beförderung wird RANDERSCHEINUNG - nicht NUR das Beförderungsmittel....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 4. Feb 2017, 17:34

360° Geo Reportage: "Chile - Segen und Fluch einer Kupfermine" Video zum Beitrag Knapp eine Stunde "wie wir" zu Rohstoffen gelangen. Wie viel Energie mag wohl Ende in jedem kg Rohkupfer stecken :?:

Das darf jeder gern selbst herausfinden Quelle

Metalle sind oftmals als Verbindungen in Erz zu finden. Ein Erz ist ein Gestein oder Mineral, das genug Metall enthält, dass es sich lohnt, dieses zu extrahieren. Im Fall von Kupfer lohnt sich die Extraktion, wenn es ungefähr 2 kg Kupfer pro 1000 kg Erz gibt.
also gerade mal 0,2% ist Kupfer - wehe, wenn die "Energiekette" einmal reißt...

Das ist nur ein Teil dessen was "wir" ständig der Erde entreißen - ohne die auf sehr zahlreiche Wege dabei verbratene Energie geht da garnix. Das so eine der hier gezeigte Kisten niemals mit etwas anderem, als mit fossilen "Brennstoffen funktioniert, dürfte doch wohl klar sein :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » So 5. Feb 2017, 19:43

Nochmal drei aktuelle Meldungen zum Thema Akkus in Elektrofahrzeugen:

300 km/h mit einem Elektroauto? Ein Geschoss mit entsprechender Leistung will der Liechtensteiner Pionier Nanoflowcell auf dem Genfer Autosalon vorstellen. Dabei ziehen die Ingenieure alle technischen Register. Doch ist der Sportwagen mehr als eine Vision?

http://www.ingenieur.de/Themen/Elektrom ... mobilitaet

Ist das viel heiße Luft oder hat Swatch wirklich einen Akku für Elektroautos gebaut, der 30 % leistungsfähiger ist? Aktuell behauptet Smart-Chef Nick Hayek, das Tochterunternehmen Belenos hätte solch eine Batterie entwickelt, mit der ein Tesla 780 km statt 530 km weit fahren kann. Das wäre eine Sensation.

http://www.ingenieur.de/Themen/Energies ... entwickelt

Samsung SDI, Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus, will einen Stromspeicher für Elektroautos auf den Markt bringen, der eine Reichweite von 600 km haben soll. Das hat das Unternehmen nun auf der North American International Auto Show (NAIAS) angekündigt. Die Serienfertigung soll voraussichtlich in vier Jahren beginnen.

Im Vergleich zu bisherigen Akkus soll das neue Modell 10 Prozent weniger Komponenten enthalten und auch 10 Prozent weniger wiegen. Der neue Akku soll innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden können, das reiche für eine Fahrt von 500 km.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 92519.html
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ger9374 » So 5. Feb 2017, 20:34




Als wenn die Entwickler / Forscher. jetzt erst richtig loslegen. Bin Gespannt ob Tesla weiter Dampf macht. Seit die mit Big Money von Musk
den E- Markt aufmischen geht der ab wie Schmitz Katze. Echt geil was da abgeht!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » So 5. Feb 2017, 21:22




http://www.spruch-des-tages.org/motivat ... rde-machen

Wörter wie "könnte", "wäre", "dürfte". "sollte" oder "hätte" haben eine besondere Form. Man nennt diese Form "Konjunktiv 2".

Die Macht des Konjunktivs regiert diese zwei Sätze wie Kafkas gesamte Geschichte von jenem unterirdischen Bau, in dessen Tiefen sein ruheloser Bewohner unablässig weiterbauend Sicherheit sucht, aber nur Unsicherheit findet. Zwar behauptet er, dass er um die Endlichkeit alles Daseins wisse und mithin bereit sei, dereinst, des Lebens müde, friedlich und gelassen einer letzten „Einladung“ zu folgen. Aber dann regt sich in ihm eben doch zugleich die verstörende Macht des Möglichkeitsmodus: „Ich könnte es und kann es doch nicht.“


Aber gleich zeitig lassen sie auch ahnen, dass die geheimen Tunnel zwischen dem Prinzip Hoffnung und dem Prinzip Angst weiter bestehen.


:D :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » So 5. Feb 2017, 21:24

Teeernte hat geschrieben:(05 Feb 2017, 21:22)
Wörter wie "könnte", "wäre", "dürfte". "sollte" oder "hätte" haben eine besondere Form. [b]Man nennt diese Form "Konjunktiv 2".

Sind halt seriöse Wissenschaftler. Wer vor dem ersten Testversuch schon den Schwanz einzieht, erreicht niemals Fortschritt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » So 5. Feb 2017, 21:51

frems hat geschrieben:(05 Feb 2017, 21:24)

Sind halt seriöse Wissenschaftler. Wer vor dem ersten Testversuch schon den Schwanz einzieht, erreicht niemals Fortschritt.


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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » So 5. Feb 2017, 22:08

Teeernte hat geschrieben:(05 Feb 2017, 21:51)

Neeeeee...... Standard - Journalisten ......zu blöd für Fachtext. (Propagandisten)

Bevor das Produkt nicht marktreif ist, sollte man sich eben dafür hüten, konkrete Aussagen zu tätigen. Das ist völlig normal und Bestandteil jeder Diskussion im Bereich F+E.
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