Elektroautos.

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Teeernte
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 09:06

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 May 2018, 08:53)

Lieber Teeernte - im Gensatz zu den "lt. BMW aus ca. 1200 mehr oder weniger von Verschleiß betroffende, einzubauenden Teilen, bei einem E-Auto sind es gerade mal 17." - von "Verschleiß betroffen" ist die wichtige Aussage.

Was ist an einer Batterie wohl "ein Verschleißteil" ? Wenn, dann wird das Ding komplett getauscht - ganz wie ein Tauschmotor - da ist es völlig schnuppe, aus wie vielen Teilen der kaputte Motor besteht. So ist das auch bei einem Batteriepack und der wird z.B. für den "BMW i3" weitgehend vollautomatisch produziert. Das was dort komplettiert wird, entsteht ungefähr so :rolleyes:

Es gibt außer Dir auch andere Leute die über längere Erfahrungen mit e-Mobilen verfügen, alle die ich bislang fragen konnte (darunter ein Händler der die ersten Renault PlugIn seit Jahren nicht nur weiterverkauft), bestätigen den sehr, sehr geringen Aufwand den der Nutzer mit diesen Fahrzeugen hat. Das Problem sind all die Arbeitsplätze die schlich auch in der "Peripherie" (Wartung & Reparatur) wegfallen werde. Nun, da sicher nicht alle PKW 1:1 in e-Mobile getauscht werden können und werden, noch wenigsten zehn Jahre Anpassungszeit für alle Beteiligten besteht, muss man sich noch nicht die ganz großen Sorgen machen.

Ein Blick in die aktuelle Weltpolitik "toppt" alles was in diesem Sektor beunruhigen kann... :(


Die Batterie IST DAS VERSCHLEISSTEIL !

Du redest wie der Blinde von der Farbe.

Ja - solange es den Hersteller gibt ...und die Garantie nicht abgelaufen IST...fährt JEDES auto guuut. Bei Problemen....Schlüssel durch die Luke....Euer Auto ist kaputt ...

DANACH - hält ....mein Audi S4 Diesel bereits 300.000 km. Einer der ersten. Ohne grosse Reparaturen.

Beim AKKU - ist in der Regel nach 8 -10 Jahren FINI.. Wirtschaftlicher TOTALSCHADEN. Akku TOT.

Lange ERFAHRUNG gibt es da bei ZAHLREICHEN Akkusystemen.

der schleichende Tod beginnt bereits in dem Moment, in dem die Lithium-Ionen-Akkus ihr Produktionswerk verlassen.


Wie lange hält DEIN LaptopAKKU ?? Die meisten E-Autos heute (MENGE) fahren mit Panasonic Zellen......die auch im Laptop eingebaut werden .
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Do 24. Mai 2018, 09:30

Teeernte hat geschrieben:(24 May 2018, 10:06)

der schleichende Tod beginnt bereits in dem Moment, in dem die Lithium-Ionen-Akkus ihr Produktionswerk verlassen.

Toll! Das ist natürlich bei einem PKW mit Verbrennungsmotor gaaanz anders! :rolleyes:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 09:34

Raskolnikof hat geschrieben:(24 May 2018, 09:19)

Ja, wenn einem die Argumente ausgehen und beginnt zu krampfen, wirds lächerlich. Teeernte macht es ja deutlich. Oder sollte das ein Scherz sein? Aber immernoch_ratlos hat auf diesen etwas geistlosen Kommentar ja bereits geantwortet. ich könnte jetzt kommen und aufzählen, aus wie vielen Einzelteilen ein Turbolader, Lichtmaschine, Anlasser und zig weitere Aggregate eines Verbrenners bestehen. Man kann natürlich auch alles in seine Moleküle zerlegen.
Aber egal. Mit unsachlichen Argumenten konnte noch niemand überzeugen. Nebenbei: Die Automobilhersteller sagen doch selbst, dass bei zunehmender Elektromobilität es zur Freisetzung einer noch nie dagewesenen Zahl von Arbeitsplätzen sowohl in der Autoindustrie (Produktion) als auch im Servicebereich kommen wird. Warum wohl?


Hättest Du was ordentliches studiert.....würde Dir Ausfallwahrscheinlichkeit , Badewannenkurve und verbaute Teile kein Neuland sein.

Verbaute Teile : Jedes Teil, dass Einfluss auf die Hauptnutzung hat - muss in die Rechnung einbezogen werden.

Diese Teile haben - je nach Konstruktion eine "Ausfallwahrscheinlichkeit".

Baut man nun 10 Teile in Reihe ......fällt da eins aus - ist DUNKELTUTEN. Je höher die Ausfallwahrscheinlichkeit - um so schneller ist das gesamte System hin. Da gibt es FORMELN.
http://www.iks.hs-merseburg.de/~tlange/ ... heorie.pdf

Man kann das BERECHNEN.

Aber - guuuuuut - DU darfst weiter der WERBUNG glauben ! :D :D :D

Berechnung Beispiel ....

10 Elemente sind in Reihe... mit einer "Lebensdauer" von 0,9 in 10 Jahren. .....9 Stück von 10 HALTEN 10 Jahre (einzeln).

macht bei 10 Stück in Reihe...

0,9*0,9*0,9*0,9*0,9*0,9*0,9*0,9*0,9*0,9 = 0,3 Es werden 3 von 10 das 10. Jahr "erleben".

Natürlich sind die Entwickler auch nicht doof - die haben eine Reihen Parallelschaltung in den Akkus beim Tesla. in 40 Gruppen je nach Modell.

Geben davon 12 ihren GEIST auf - ist der Akku bei 70%. und ist verschlissen.

Zahlen der Ausfallwahrscheinlichkeit gibts bei Panasonic......es sind Pro Modul 516 sowie insgesamt 8256 Zellen beim Tesla verbaut..

Gut anzuschauen.... https://ecomento.de/2017/01/31/so-sieht ... innen-aus/

Halleluja...
Zuletzt geändert von Teeernte am Do 24. Mai 2018, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 09:38

Raskolnikof hat geschrieben:(24 May 2018, 10:30)

Toll! Das ist natürlich bei einem PKW mit Verbrennungsmotor gaaanz anders! :rolleyes:


Stell einen Verbrenner 10 Jahre in die trockene Garage.... Ach ja der Akku ist hin.... - nur kostet der hier 100 eu... Sprit drauf ....brummmmmm


....Ich hab die Hauptkomponente vergessen ...Brain !

Das Accuauto ist nach 2 Jahren "Stand" - ohne Laden TOT (Chemie). .....oder nach 4 Jahren laden nur mit Supercharger (Hersteller Panasonic sagt 500 Zyklen). ...

...oder nach 9 Jahren mit Pflege....
Zuletzt geändert von Teeernte am Do 24. Mai 2018, 09:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Do 24. Mai 2018, 09:48

Teeernte hat geschrieben:(24 May 2018, 10:06)
Die Batterie IST DAS VERSCHLEISSTEIL !


So traurig es ist, aber diese Erfahrung musste ich mit meinem E-Roller (E-Rex 45km/h) auch machen.
Zugegeben - das Teil ist alt und nutzt mit Blei-Akkus eine tendentiell alte Technik. Dennoch:

Der Hersteller warb damals mit einer Reichweite von ca. 45km pro Akkuladung.
In der Praxis war die Reichweite von ca. 35km (mit neuen Akkus) ausreichend, aber prozentual ziemlich weit von der Werbung entfernt.

Die Hersteller geben bei den von mir verbauten Zellen ca. 500 Ladezyklen bis 75% Restkapazität an.
75% von 35km sind etwa 26km. Das entspricht einem km mehr, als meiner täglichen Arbeitsweg.
Umkehrschluss: mit neuen Batterien werden diese auf meinem Arbeitsweg nur zu ca. 75% entladen (was für Blei-Akkus als "optimaler Entladungsgrad" gilt).
Dennoch muss ich die Akkus nach ca. einem Jahr (ca. 200 Ladezyklen / 100 Arbeitstagen) austauschen, weil der Roller eben nicht mehr bis zu meiner Arbeitsstelle reicht.
Neue Akkus auf Garantie gibt es natürlich nicht, da es keine Möglichkeit gibt, die Anzahl der Ladezyklen gerichtsfest nach zu weisen.
--> Die Angaben der Batteriehersteller haben in etwa den gleichen Realitätsgehalt, wie die Verbrauchsangaben bei PKW.
Die Technik des Rollers ist tatsächlich (obwohl simpel und "china-billig" gebaut) relativ unverwüstlich und außer den Bremsbelägen und einem (dank Sturz) abgebrochenen Bremshebel musste ich noch nichts ersetzen.
Die Akkus sind jedoch jedes Jahr aufs neue ein "Quell der Freude", was Reparaturen an geht.
Unterm Strich fahre ich mit dem E-Roller damit nicht günstiger, als mit der alten Zweitakt-Schaukel, die ich vorher benutzt habe (~4-5l/100km) wenn man die Reparaturen bzw. Akkuwechsel einrechnet.
Alles in allem eine sehr ernüchternde Bilanz, die mich auch skeptisch macht bezüglich der vollmundigen Versprechen in Sachen Akkulebensdauer moderner E-PKW.
Wer viel kluges sagt ist klug,
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 10:03

Kamikaze hat geschrieben:(24 May 2018, 10:48)

So traurig es ist, aber diese Erfahrung musste ich mit meinem E-Roller (E-Rex 45km/h) auch machen.
Zugegeben - das Teil ist alt und nutzt mit Blei-Akkus eine tendentiell alte Technik. Dennoch:

Der Hersteller warb damals mit einer Reichweite von ca. 45km pro Akkuladung.
In der Praxis war die Reichweite von ca. 35km (mit neuen Akkus) ausreichend, aber prozentual ziemlich weit von der Werbung entfernt.

Die Hersteller geben bei den von mir verbauten Zellen ca. 500 Ladezyklen bis 75% Restkapazität an.
75% von 35km sind etwa 26km. Das entspricht einem km mehr, als meiner täglichen Arbeitsweg.
Umkehrschluss: mit neuen Batterien werden diese auf meinem Arbeitsweg nur zu ca. 75% entladen (was für Blei-Akkus als "optimaler Entladungsgrad" gilt).
Dennoch muss ich die Akkus nach ca. einem Jahr (ca. 200 Ladezyklen / 100 Arbeitstagen) austauschen, weil der Roller eben nicht mehr bis zu meiner Arbeitsstelle reicht.
Neue Akkus auf Garantie gibt es natürlich nicht, da es keine Möglichkeit gibt, die Anzahl der Ladezyklen gerichtsfest nach zu weisen.
--> Die Angaben der Batteriehersteller haben in etwa den gleichen Realitätsgehalt, wie die Verbrauchsangaben bei PKW.
Die Technik des Rollers ist tatsächlich (obwohl simpel und "china-billig" gebaut) relativ unverwüstlich und außer den Bremsbelägen und einem (dank Sturz) abgebrochenen Bremshebel musste ich noch nichts ersetzen.
Die Akkus sind jedoch jedes Jahr aufs neue ein "Quell der Freude", was Reparaturen an geht.
Unterm Strich fahre ich mit dem E-Roller damit nicht günstiger, als mit der alten Zweitakt-Schaukel, die ich vorher benutzt habe (~4-5l/100km) wenn man die Reparaturen bzw. Akkuwechsel einrechnet.
Alles in allem eine sehr ernüchternde Bilanz, die mich auch skeptisch macht bezüglich der vollmundigen Versprechen in Sachen Akkulebensdauer moderner E-PKW.


Ich hatte auf Erkenntnis beim Laptop gehofft......(meist) 9 Zellen liefern zu 3 Gruppen verschalten die Power.

Wie lange hält Euer Akku ? ( Ist fast der selbe - die "Zellen" - wie im Tesla). und die Laptopakkus sind im Klimatisierten Bereich ....auch eine Frage der Lebensdauer.

-20 Grad und entladen......mögen die auch NICHT. oder über 40 Grad +. Da gibts im Auto Kühlung und HEIZUNG - die im Stand den Akku leersaugt.....
ist der Akku leer - fällt die Klimatisierung aus ....und der Akku ist TOT.

Entladen und FROST - bei BLEI .....da hat man schon FREUDE.

Nachtrag : Fachtext...

https://www.researchgate.net/publicatio ... echanismen

man muss da nicht Mitglied werden...download startet nach 3..4 Sec.
Zuletzt geändert von Teeernte am Do 24. Mai 2018, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Do 24. Mai 2018, 10:14

Ihr könnt es drehen und wenden wie ihr wollt. Die Autoindustrie hat sich nun einmal auf E-Mobilität eingeschossen und wird diese äußerst ehrgeizig vorantreiben, schon allein um nicht den Chinesen diesen Markt zu überlassen. Ganz klar, die Käufer der ersten Stromer-Generation sind die Versuchskaninchen und müssen evtl.Lehrgeld zahlen. das dürften aber auch alle Kunden wissen. Nur handelt es sich bei diesen Pionieren häufig um Individualisten, die aus Überzeugung handeln. Das ist wie beim Bau eines Null-Energie Hauses. Da anzufangen zu rechnen ob sich das lohnt ist vergebliche Liebesmüh. Trotzdem sind immer mehr Bauherren bereit, sich diesen "Spaß" zu leisten.
Zudem: Wenn keiner anfängt sich als Betatester zur Verfügung zu stellen gäbe es keinerlei technischen Fortschritt.
Ich will ja auch kein Betatester sein. Mein nächstes Auto ist erst in zwei Jahren dran. Notfalls lege ich noch ein Jahr drauf. Dann aber haben wir mit Sicherheit bessere Akkus. Mit dem derzeitigen Entwicklungsstand bin ich aber schon so gut wie zufrieden. :)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 10:28

Raskolnikof hat geschrieben:(24 May 2018, 11:14)

Ihr könnt es drehen und wenden wie ihr wollt. Die Autoindustrie hat sich nun einmal auf E-Mobilität eingeschossen und wird diese äußerst ehrgeizig vorantreiben...


Du GLAUBST auch jeder Werbung.

KEINER der Hersteller (Personen....die Chefs..) "GLAUBEN" an den SCH...

Die machen das ......für GELD. Steuergeld.. Auch FÖRDERGELD genannt. :D :D :D Es sind Milliarden, und je LAUTER der Mob nach E-Car schreit...je mehr wird es.... ohne vorzeigbare Ergebnisse.




Was kümmern mich da die Chinesen. Kein Sprit UND kein Geld.

In 8 Jahren wickeln die die 8000 Akkus je Auto wieder auf... MANUELL.

Die REPARATUR der Akku-Systeme ist TEUER - da HANDWERK.

In China MACHBAR..


Nebenbei...Gilbert Newton Lewis gilt als der Vater der Lithium-Ionen-Batterien. Lewis unterrichtete Chemie an der Universität von Kalifornien, Berkeley. Im Jahr 1912 entwickelte er die Speichertechnologie, die wir heute als Lithium-Ionen-Akkus kennen.

Natürlich eine viel zu kurze Zeit für Entwicklung..... :D :D :D - NUR 100 Jahre.

Sicher werden übermorgen dann GAAAANZ neue Systeme kommen - die 1000 Jahre halten und das 10Fache Energie aufnehmen... - in der WERBUNG.

Physik/Chemie haben GRENZEN.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 10:41

Der Motorwagen nummer 1 hat 10 L auf 100 km genommen.....und 4 Personen befördert.

Heute - nach rund 150 Jahren , Patent von1886, .... WELTWEITER Entwicklung sind wir durchschnittlich bei 5 L Sprit. ....und der Brennraum wird IMMER NOCH mit BENZIN gekühlt..

Bei der RASANTEN Entwicklung geht es ja beim Akku viel schneller....zwischen 1832 und 1839 entwickelte der schottische Erfinder Robert Anderson in Aberdeen das erste Elektrofahrzeug..... :D :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kamikaze » Do 24. Mai 2018, 11:10

Teeernte hat geschrieben:(24 May 2018, 11:41)
und der Brennraum wird IMMER NOCH mit BENZIN gekühlt..


Wo hast du denn diesen Nonsens her? Oder beziehst du dich hier darauf, dass bei Direkteinspritzern die Wärme des Brennraumes zum Verdampfen der ultrafeinen Benzintröpfchen beiträgt und so theoretisch ein (in der Realität nicht nachweisbarer) Kühleffekt (Änderung des Aggregatszustandes von eingespritztem Treibstoff, der übrigens alleine durch den Düsendruck fast vollständig beim Düsenaustritt durch die schlagartige Dekompression verdampft) eintritt?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 13:10

Kamikaze hat geschrieben:(24 May 2018, 12:10)

Wo hast du denn diesen Nonsens her? Oder beziehst du dich hier darauf, dass bei Direkteinspritzern die Wärme des Brennraumes zum Verdampfen der ultrafeinen Benzintröpfchen beiträgt und so theoretisch ein (in der Realität nicht nachweisbarer) Kühleffekt (Änderung des Aggregatszustandes von eingespritztem Treibstoff, der übrigens alleine durch den Düsendruck fast vollständig beim Düsenaustritt durch die schlagartige Dekompression verdampft) eintritt?


Als 14 Jähriger hab ich noch selbst am Mopped geschraubt... in Physik in der Schule nicht gepennt... und später dann die Vorlesung im Studium gehabt....

Lies bitte "zu heisse Verbrennung//zu mageres Gemisch"....Zündkerzenbild und dann reden wir weiter.

Das kann man über die Motor-Programmierung bei den neuen - im Kennfeld auch einstellen. - Falls Du so weit schon beim Autobauen bist.

https://www.motorradfrage.net/frage/war ... em-gemisch

über WIKI https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrennu ... verhältnis

und du könntest beim Lesen folgenden Text finden...

Im Volllastbetrieb werden moderne Pkw-Ottomotoren angefettet, da so der Kraftstoff nicht mehr vollständig verbrennt und teilweise verdampft, was den Motor kühlt. Die dabei entstehenden Kohlenstoffmonoxid- und Kohlenwasserstoffemissionen können nicht mehr durch den Dreiwegekatalysator aus dem Abgas entfernt werden und gelangen so in die Umwelt.[1]


Auch das wird beim Werbefernsehen NICHT mit übertragen.

Beim Nächsten mal - lass es ...mit "Nonsens" :D :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 24. Mai 2018, 13:32

Um den SCHUB zu erhöhen (und den Motor zusätzlich zu kühlen) kann man da auch In die Flammfront WASSER einspritzen....

Im WK2 Bei einigen Junkers Fernaufklärern (DIESEL) - Flugzeugen gemacht.... einige hatten Wassereinspritzung , Jumo-Gegenkolbenmotoren
und eine Öl freie Luftverdichtungspumpe =
https://de.wikipedia.org/wiki/Roots-Gebläse Heute ist das in der Fertigung nicht mehr machbar..... die Toleranzen ....(zu teuer..)

Bei Autos schätzt man den Looser ähmmmm ....User für zu blöd Sprit UND noch was einzufüllen... siehe auch die HArnstoffzusätze....den soll die Werkstatt eingiessen.

Hier seeeeeehr guuuuut zu sehen....

https://www.focus.de/auto/videos/chemie ... 83063.html
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Do 24. Mai 2018, 19:25

Freunde der Nacht! Was haben Sat-Schüsseln mit eAutos zu tun? Richtig: nüscht. Deswegen befinden sich die Beiträge dazu in der Ablage.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 24. Mai 2018, 22:02

Tom B. hat geschrieben:Freunde der Nacht! Was haben Sat-Schüsseln mit eAutos zu tun? Richtig: nüscht. Deswegen befinden sich die Beiträge dazu in der Ablage.
Genau ! Inzwischen haben wir wohl alle akzeptiert e-Mobile - wie man deren Akkus auflädt - und wo eventuell die Energie dazu herkommt - herkommen soll, einfach alle was zum Thema gehört - ist hier Teil der Diskussion.

Warum einige so sehr emotional reagieren - ist doch nur Technik und was man damit anfängt - wird mir wohl für immer ein Rätsel bleiben. Hier in den "Weiten des Forums" gibt es doch genügend Plauderthemen - meist faktenfrei - wo sich jeder mal richtig auskotzen kann... :dead:

Zurück zu den Akkus - klar die höchsten Anforderungen stellt ihr Einsatz in Fahrzeugen dar. Aber das ist nicht ihr ganzes Leben :
Quelle hat geschrieben:Der effiziente Umgang mit energetischen und stofflichen Ressourcen gilt auch für alle Komponenten in der Elektromobilität. Auf die zentrale Frage der Zweitverwertung gebrauchter elektromobiler Batteriesysteme hat das Joint-Venture der Partner Daimler AG, The Mobility House AG und GETEC mit dem 2nd-Use-Batteriespeicher eine zukunftsweisende Antwort.

Denn der Lebenszyklus einer Plug-in oder E-Fahrzeug-Batterie endet nicht nach dem Automobilbetrieb. Auch nach der vom Hersteller garantierten Betriebszeit sind die Systeme im stationären Betrieb noch voll einsatzfähig – geringe Kapazitätsverluste spielen hier nur eine untergeordnete Rolle. Ein wirtschaftlicher Betrieb im stationären Bereich ist für schätzungsweise mindestens zehn weitere Jahre möglich. Die Weiterverwendung der Module aus Elektroautos in einem Batteriespeicher verdoppelt deren wirtschaftlichen Nutzen und steigert außerdem nachweislich deren Umweltbilanz.

Die vier Partnerunternehmen decken mit dem Projekt in Lünen die gesamte Batterie-Wertschöpfungs- und Verwertungskette ab: Von der Herstellung und Aufbereitung der Batteriesysteme bei der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE, dem entsprechenden Elektro- und Plug-in Hybrid-Fahrzeug-Angebot der Daimler AG, über die Installation und Vermarktung des stationären Batteriespeichers an den Energiemärkten durch The Mobility House und GETEC bis hin zum Recycling der Batteriesysteme am Ende ihres Lebenszyklus und der Rückführung der wertvollen Rohstoffe in den Produktionskreislauf, der sich REMONDIS künftig widmen wird.
Auch kann man neue Li-Akkus nicht einfach irgendwo in einem Lager herumliegen lassen. Die müssen mit einer Ladung von 40% aufbewahrt werden. Auch neue Li-Akkus können schon als "Großbatterie" netzdienlich Geld verdienen.
Quelle hat geschrieben:„Lebendes Ersatzteillager“ als netzdienlicher Stromspeicher

Hannover/Stuttgart – Die Kooperationspartner Daimler AG mit ihrer hundertprozentigen Tochter ACCUMOTIVE und enercity (Stadtwerke Hannover AG) werden noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Batteriespeichers beginnen. Die Besonderheit: Es handelt sich um ein Ersatzteillager für elektromobile Batteriesysteme. Rund 3000 der für die aktuelle smart electric drive Fahrzeugflotte vorgehaltenen Batteriemodule werden am enercity-Standort Herrenhausen zu einem Stationärspeicher gebündelt. Mit einer Speicherkapazität von insgesamt 15 MWh ist die Anlage eine der größten Europas. Der Energiespeicher wird nach Fertigstellung am deutschen Primärregelenergiemarkt vermarktet. Der Speicher stellt bereits das dritte Großprojekt für die Daimler AG in diesem Geschäftsfeld dar.
und weiter...
Quelle hat geschrieben:Hannover/Kamenz, 23. Oktober 2017 - enercity und Daimler nehmen Batterie-Ersatzteillager für Elektrofahrzeuge ans Netz

Mit der Daimler Tochter Mercedes-Benz Energy nimmt enercity den Großspeicher aus elektroautomobilen Batteriesystemen in Betrieb. Rund 1.800 von mehr als 3.000 Ersatzteil-Batterien sind bereits „auf Lager". Die Fertigstellung des 17,4 MWh-Speichers ist für Anfang 2018 geplant. Die effiziente Doppelnutzung der Batteriesysteme verbessert Umweltbilanz sowie Lebenszykluskosten der E-Mobilität. Die Präqualifikation ist durch den regionalen Übertragungsnetzbetreiber TenneT bestätigt.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 25. Mai 2018, 20:32

Man kann und sollte ausgedient Fahrstrombatterien so lange nutzen, wie sie noch eine sinnvolle Speicherkapazität vorhalten. Das ist so lange sinnvoll, wie die Inhaltsstoffe dieser Batterien nicht durch Wiederaufbereitung für neue Batterien benötigt werden. So weit verstanden und erfreut zur Kenntnis genommen.

Zumindest auf den ersten Blick verstehe ich aber nicht, warum in Hannover ein Batteriespeicher als Lager für künftige Fahrstrombatterien betrieben wird. Am Nutzen dieser Anwendung habe ich gar keine Zweifel, wenn die Batterien einmal vorhanden sind. Dann werden sie durch einen sorgsamen Betrieb zugleich gepflegt und auf Funktion geprüft. Aber das muß doch eine riesige Kapitalbindung sein, die sich der Eigentümer allenfalls von den zwischenzeitlichen Nutzern dann ordentlich bezahlen lassen wird. Oder der Zwischennutzer zahlt gar nichts, weil er praktisch die Inbetriebnahme der Batterien für den Fahrzeughersteller durchführt. Na gut, Kaufmann bin ich nicht; wird sich unter dem Strich wohl bezahlt machen. Verwunderlich, daß der Stromerzeuger sich nicht auf eigene Rechnung solche Batterien beschafft. Vielleicht lohnt sich das Verfahren durch unterschiedliche Besteuerung von Energiewirtschaft und produzierendem Gewerbe. Auf jeden Fall erfreulich, daß es allmählich auch Energiespeicher gibt, die in nennenswertem Umfang den unstetigen Strom aus Windkraft und Sonnenlicht puffern können, um die öffentliche Grundlast bei Windstille und Dunkelheit zu unterstützen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 25. Mai 2018, 22:00

Hallo H2O,

der Grund ist womöglich verblüffend - aber einfach - man kann fertige Batteriepacks nicht einfach nur lagern und das bis zu 8 ! Jahre lang.
Quelle hat geschrieben: Marcus Brunner, Leiter Vertrieb & Marketing bei Mercedes-Benz Energy, findet, dass diese Batterien für stationäre Anwendungen bestens geeignet sind. Er erwartet, dass die„Second-Use“-Batterien noch für mindestens weitere zehn Jahre verwendet werden können, bevor sie schließlich recycelt werden. „Der Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien zur Erbringung von Primärregelleistung entspricht der Betriebsart, welche die geringste Alterung der Batterien verursacht“, führt er aus. „Bei dieser Anwendung hat die Batterie typischerweise einen Ladezustand von um die 50 Prozent, und es werden nur überschaubare Mengen an Energie entzogen beziehungsweise zugeführt. Dies ist auch der Grund, warum wir diesen Anwendungsfall auch für unser zweites kommerzielles System nutzen, wo wir fabrikneue Batterien zum Einsatz bringen.“

Ersatzbatterien in Großspeichern gelagert

Dieses zweite Projekt hat eine Größe von 1,2 Megawatt. Die Motivation für Mercedes-Benz Energy, ein Speichersystem mit fabrikneuen Batterien aufzubauen, hat folgenden Hintergrund: Als Automobilhersteller ist die Daimler AG verpflichtet, Original-Ersatzteile für das gesamte Fahrzeug für mindestens acht Jahre ab dem Herstelldatum des Fahrzeugs vorzuhalten. Als Konsequenz des rasanten technologischen Fortschritts im Batteriesegment sind jedoch die Batterien, die Daimler in seine aktuellen Elektrofahrzeuge einbaut, nicht mehr kompatibel mit den Batterien der Elektrofahrzeuge, die in der Vergangenheit ausgeliefert wurden. Wirtschaftlich wäre es nicht sinnvoll, Fertigungskapazitäten für die Altsysteme vorzuhalten, nur um bei Bedarf die erforderlichen Ersatzteile für die bestehende Flotte fertigen zu können, wenn sie in der Zukunft benötigt werden. Stattdessen wird die gesamte Menge der erwarteten Ersatzbatterien hergestellt, bevor der Produktionsprozess auf die nächste Generation an Batterien umgerüstet wird.

„Lithium-Ionen-Batterien können nicht für Jahre gelagert werden, ohne dass sie regelmäßig genutzt werden. Eine passive Lagerung der Batterien würde zu einer viel schnelleren Alterung der Batterien führen“, verweist Brunner. „Indem wir diese Ersatzbatterien zur Erbringung von Primärregelleistung einsetzen, können wir am besten gewährleisten, dass die Funktionalität und die Langlebigkeit der Batterien erhalten bleibt“, betont er. Die Tatsache, dass für Mercedes-Benz Energy die Erbringung von Netzdienstleistungen aus übergeordneter Konzernsicht eigentlich nur einen sekundären Nutzen ihrer Batterien darstellt, könnte sie in ihrer Preisgestaltung flexibler machen. Das Unternehmen muss nicht die vollen Kosten der Batterie allein durch die Einkünfte aus der Erbringung von Primärregelleistung amortisieren.
Eine recht clevere Lösung mit der geforderten Versorgung dieser wichtigen Ersatzteile umzugehen. Auch andere Hersteller werden folgen (müssen).

Das solche Batterien ein Sonderfall darstellen - Millionenwerte die man offensichtlich nutzen kann - gleich zweimal, zeigt auch etwas anderes. Um die Lebensdauer von Li-Batterien kann es nicht sooo schlecht bestellt sein wie manche hier versuchen glauben zu machen.

Neue Entwicklungen haben auch andere, zunächst nicht vermutete "Begleiterscheinungen" im Gefolge. Das ein Hersteller einen besseren Batterietyp entwickelt und zum Einsatz bringt, wird zunächst davon behindert, die gemachten Investitionen müssen sich rentieren - das erfordert (bisher jedenfalls) sehr lange Produktion von Batterietypen, die durch Weiterentwicklungen dringend abgelöst werden müssten. So schafft man einen überschaubaren und NUTZBAREN Lagerbestand, erfüllt die Erwartungen an die Ersatzteilversorgung und kann davon unabhängig eine ganz neue Produktion beginnen. Sog. "Feststoff-Typen" können die nächste Generation von Traktionsbatterien sein. So kann man das eine tun, ohne das andere zu vernachlässigen....

Der Hauptnutzen von solchen "kleinen" Großbatterien besteht nicht in der Erbringung von Grundlast - dazu sind die Kapazitäten zu klein, aber "netzdienlich" bedeutet hier (auch bei den anderen größeren Einheiten die es ja schon gibt) schnelles Bereitstellen von Regelenergie. Hier geht es um extrem kurze Startzeiten im ms-Bereich. "Lange" bevor ein Gasturbinenkraftwerk (Minuten) überhaupt dazu in der Lage ist. Für den (auch zeitweisen) Dauerbetrieb ist ein solches Kraftwerk besser und überhaupt geeignet. Oder Pumpspeicher - aber auch die benötigen ihre Zeit, Zeit die u.U. nicht zur Verfügungsteht.

Man muss wohl beides, die Leistung xx GW und die Kapazität XXX kWh kennen, um zu beurteilen welchem "vordergründigen" Zweck eine solche Anlage dient.
Quelle hat geschrieben:Daimler / enercity (Hannover): Neben dem Second-Life-Projekt in Lünen ist die Daimler AG noch an einem weiteren Batteriegroßspeicherprojekt beteiligt.

Zusammen mit der Daimler-Tochter Accumotive und enercity (Stadtwerke Hannover AG) entsteht aktuell ein 15 MW-/15 MWh-Batteriespeicher am Kraftwerksstandort Hannover-Herrenhausen. Die Inbetriebnahme des Speichers und der Beginn der Vermarktung am Primärregelleistungsmarkt sind für Anfang 2017 geplant. Die Besonderheit des Speichers besteht darin, dass sich dieser aus rund 3 000 Ersatzbatteriemodulen für die smart-electric-drive-Fahrzeugflotte der dritten Generation zusammensetzt. Die Produktion der Fahrzeuge und der Batteriemodule ist bereits ausgelaufen. Die Batteriemodule werden somit vor ihrem eigentlichen Einsatz im mobilen Bereich als Austauschbatterie für Elektrofahrzeuge als stationäre Speicher eingesetzt.

Die Projektpartner gehen davon aus, dass sich durch die stationäre Nutzung der Batteriemodule zur Bereitstellung von Primärregelleistung keine negativen Effekte aufgrund einer beschleunigten Batteriealterung ergeben.

Auch bei einer reinen Ersatzbatterielagerung altern die Batterien kalendarisch. Weiterhin wäre ein regelmäßiges Be- und Entladen (Zyklisieren) der Batterien erforderlich, um diese vor Tiefentladung zu schützen. Durch das weltweit einzigartige Konzept eines „lebenden Ersatzteillagers“ für Batteriemodule wird die notwendige Zyklisierung der Batterie durch die Vermarktung der Speicherkapazität am Primärregelleistungsmarkt gewährleistet
Schau mer mal...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 25. Mai 2018, 23:07

Ja, das habe ich schon verstanden; dennoch verwundert mich, daß ein Fertigungsbetrieb deutlich mehr Batterien herstellt als zunächst nachgefragt sind. Diese Batterien sind doch sehr teure Teile. Daß man dann vorhandene Batterien zugleich nutzt und pflegt und prüft, das ist ja nur vernünftig. Im Fall Daimler hat die Batterien auch schon jemand gekauft und vielleicht sogar bezahlt.

Am Ende müssen wir Verbraucher noch zittern, daß Daimler plötzlich einen großen Auftrag für Stromer ab zu arbeiten hat... und unsere Pufferbatterien abgebaut werden. Wir merken das am Lampenflackern. :D

Noch eine Anmerkung zur Langlebigkeit der Fahrstrombatterien. Die Definition für Ende der Einsetzbarkeit in einem zugehörigen Fahrzeugtyp war der Rückgang auf 80% Speicherkapazität. Die Grenze ist ja auch nicht verwunderlich, weil das Thema Reichweite bei Stromern mit einiger Leidenschaft diskutiert wird. Die Batterien sind dann immer noch funktionsfähig und als Pufferspeicher sinnvoll nutzbar.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 26. Mai 2018, 06:24

H2O hat geschrieben:Am Ende müssen wir Verbraucher noch zittern, daß Daimler plötzlich einen großen Auftrag für Stromer ab zu arbeiten hat... und unsere Pufferbatterien abgebaut werden. Wir merken das am Lampenflackern. :D
Ich nehme das mal erst - mir war auch zunächst entgangen, diese Batterien sind Ersatzteile für den "smart fortwo electric" der so nichtmehr produziert wird. Wenn also ein solches Bestandsfahrzeug eine "neue" noch 100prozentige Batterie bekommt, wechseln diese beiden lediglich ihren Einsatzort. Die nun ausgebaute Batterie wird für weitere zehn Jahre mit den verbliebene 80% ihrer eigentlich nur im Fahrbetrieb benötigten kurzfristig abgerufenen Leistung, in ihrer neuen Umgebung werkeln können.

Dem Speicher bleibt so unterm Strich seine 13 MWh Kapazität erhalten. In wieweit sich die Leistung von xx MW dabei verändert, hängt wohl davon ab, wie groß bzw. klein der Anteil der noch zu 100% leistungsfähigen Batterien ist.

Es gibt auch Überlegungen und wohl auch Versuche, zwei unterschiedliche Batterietypen so zu kombinieren, dass zum einen die kurzfristigen Frequenzstabilisierung mit Li-Batterien gewährleistet wird und eine wesentlich größere und Zyklenzahl unabhängige Redox Flow Batterie quasi "nachgeschaltet" ist, die dann über längere Zeit einen bestimmten geringeren Dauernennstrom liefern kann. Redox Flow Batterien haben zwar eine sehr geringe Energiedichte (je nach Elektrolyt) damit zwar in der Menge große Kapazität, aber eine logisch geringe Lade/Entladeleistung. Das macht sie für den Fahrbetrieb in e-Mobilen praktisch untauglich. Als Langzeitspeicher dürften die Dinger ideal sein. Als echte Konkurrenten zu Pumpspeicherwerken, ist doch deren normierten Energiedichte von 0,272 Wh/(l 100m) deutlich niedriger. Ein Vanadium-Redox-Akkumulator hat 15 bis 25 Wh/l - also ist die Energiedichte gegenüber Wasser, das in 100m ansteht zwischen 55 bis 92fach höher. Damit eine echte Alternative zu den wenig down-skalierbaren Pumpspeichervorräten. Kann überall dezentral über- aber auch unterirdisch installiert werden. Darüber hinaus kann das geladene Elektrolyt per Tankwagen oder Pipeline ? auch praktisch beliebig von A nach B verbracht werden

Denkbar - und hier schließt sich der Kreis - ist auch das Laden von e-Mobilen über solche lokalen Speicher, die ihre Energie tagsüber aus PV-Anlagen beziehen....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 26. Mai 2018, 06:52

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 May 2018, 07:24)

...

Denkbar - und hier schließt sich der Kreis - ist auch das Laden von e-Mobilen über solche lokalen Speicher, die ihre Energie tagsüber aus PV-Anlagen beziehen....


Ja, hört sich gut an. Auf der Grundlage könnten an Autobahnen DC-Schnellladestationen aufgebaut werden, ohne Hochleistungsanschluß an ein Netz. Man muß natürlich prüfen, was der eine oder andere Spaß dann kosten wird. Aber wenn das eines Tages eingefahrene Technik sein wird... warum nicht!

Aber ich vermute, daß der wesentliche Einsatz dieser Kolosse im Bereich Netzstabilisierung in der Nähe von Großverbrauchern liegen wird, weil auf die Netze niemand verzichten kann.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Sa 26. Mai 2018, 08:53

Nur weiter so, ....wenn man Naturwissenschaft abgewählt hat.....

Produziert wird der Akku mit 130% Kapazität .....das Lademanagement gibt davon immer nur 100% frei....so dass man die Alterung erstmal garnicht merkt.

20% der Strommenge (bei JEDER LADUNG) wird bei der Akku Ladung eh in Wärme umgewandelt - und kommt auf der Achse nie an.
(Zur Wärmeabführung sind EXTRA Lüfter im Ladegerät und in den AKKUS meist Flüssigkeistskühler oder ebenfalls Lüfter eingebaut.

Bei gealterten Akkus ist der Verlust weitaus höher. Deren Innenwiderstand erhöht sich ....durch chemische Veränderungen.

Natürlich macht der Hersteller aus der NOT eine TUGEND - .....doppelt nutzbares Klopapier - der Vorteil liegt klar auf der Hand !

Ist der Akku "vorgealtert" sind die 130% auf 100% gesunken ..... immer noch in der NORM - :D :D :D

.....und welchen Elt - TARIF Max Müller mit nem AKKU hat um ein GESCHÄFT zu machen ......noch dazu mit einem Solarakku - um ein AKKU-Auto damit zu laden....
Verlust - auf Verlust.... Man werfe mit der Wurst nach dem SCHINKEN !

Haushalt benötigt 3-4 kWh am Tag......da stellt "MANN" sich natürlich 100 kWh hin - um die VERLUSTE der 100kWh jeden Tag VOLL auszukosten. ....mit einem bis 10 kWPEEK.


NebenHERAUSFORDERUNG - ist das "schief" Laden der Akkupacks. In der Wirtschaft wird dazu die AKKU Anlage mindestens jährlich voll entladen - Moderne Anlagen laden die einzelnen Packs bereits mit unterschiedlichen Ladeteilen.

Wenn Ihr gern Strom auf Vorrat auf Halde Packen wollt..... ähmmmmm da nimmt man BILLIGE BleiAKKUS - die "NICHTS" Kosten (Ausser ihrem SCHROTTWERT) und ebenfalls min 80% haben.

Ebay hilft ......mit GROSSEN BLÖCKEN - die noch dazu EINZELN zu reparieren sind.

Wer sich dazu eine Anlage hinstellt - die ZUZÜGLICH EntsorgungsKOSTEN generiert ......mUSS Seine Batterie wirklich Lieben.... (Emotion integrieren...)


Rein TECHNISCH - :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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