Elektroautos.

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Anderus
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Anderus » Do 29. Sep 2016, 21:51

Whow, was für ein Thema. Da komme ich ja glatt ins Schwärmen. Ja, wir stehen am Durchbruch des Elektroautos. Es wird kommen. Allerdings, gibt es noch viel zu tun. Elektroautos machen nur dann Sinn, wenn der Strom aus Wind oder Solar hergestellt wird. Strom aus dem Kraftwerk, verlagert die Sauerei, nur auf das Kraftwerk. Es sieht aber so aus, als wenn wir in den nächsten Jahren, soviel Strom bekommen, das wir 90% des Verkehrs, über Strom ablaufen lassen können.

Das erste Problem sind die Batterien. Die heutigen Batterien, werden mit Lithium gefüllt. Davon gibt es nicht genug auf der Erde. Hinzu kommt, das Lithium, nicht nur für Autos verwendet wird. Von daher ist die Zahl der Autos, die mit Lithium fahren können, begrenzt.

Das nächste Problem, ist die Heizung. Im Winter, wenn Batterien eh schlecht in die Füße kommen, braucht man fast die Hälfte an Strom, um die Kiste zu heizen.

Dann, sind die Batterien, so schwer, das erhebliche Energie gebraucht wird, um die Batterien zu transportieren.

Auch der Radius, den das Auto fahren kann, lässt zu wünschen übrig.

Was könnte man tun? Ich favorisiere eine Hybridlösung. Und zwar, mit Druckluft. Bei Druckluft fällt Wärme an, so das das Heizproblem gelöst werden kann. Zur Unterstützung, sollte man eine Reibungsheizung einbauen, die auch als Bremse benutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil, wäre das Pendeln. Wenn man Batterien, regelmäßig aus und wieder einschaltet, halten sie viel länger den Stromfluss, als wenn man sie kontinuierlich entläd. Das Beispiel bei der Uhr, wo die Batterie, ständig für ca. 3 Minuten ausgeschaltet wird, dürfte jedem geläufig sein?

Da es nicht genug Lithium gibt, sollte man frühzeitig nach Lösungen suchen. Möglich, wäre ein Induktionsstrom, wo die Primärspule in der Fahrbahn versenkt wird, und die Sekundärspule im Auto ist. Dann könnte man die Laufzeit der Batterie, die durch den Induktionsstrom aufgeladen wird, wesentlich verlängern.

Die Druckluft, könnte man auch über Wind und Solar, herstellen. Man brauchte an den Strom, nur einen Kompressor anzuschließen, und schon könnte Druckluft hergestellt werden. Das hätte dann auch noch den Vorteil, das man so, die Energie, in Form von Pressluft, Speichern könnte.

Auch das Gewicht des Fahrzeuges könnte man optimieren, indem man Karosserieteile verwendet, wo die Speicher für Strom und Druckluft, schon eingebaut sind. Bei Karosserieteilen, hätte man außerdem den Vorteil, das man Batterien in kleineren Einheiten verwenden könnte, und so das Entflammriskio senken könnte.

Daneben wäre zu überlegen, das Huckepacksystem der Eisenbahn wieder zu beleben. So wäre es möglich, die Autos während der Fahrt, mit Strom zu versorgen, und beim Warten auf den Zug, mit Druckluft aufzuladen. Damit könnten Radien von fast unbegrenzter Länge erreicht werden. Die Fahrzeuge sollten aber, aus Gründen des Handlings, quer in die Wagen reinpassen, damit das Verladen zügig geregelt werden könnte. Das Huckepackverfahren, hat den weiteren Vorteil, das dort leichtere Batterien verwendet werden könnten und Lithium eingespart werden könnte.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 29. Sep 2016, 22:10

Diese Meldung macht auch Mut:

http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... gzeug.html

350 kg fliegen mit Tempo 200 fast geräuschlos über 1.500 km... tolle Leistung, chapeau!

Mit einem solchen Prototypen hatte ich nicht gerechnet nach dem Flug des Solarflugzeugs einmal um die Erde.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 29. Sep 2016, 22:17

H2O hat geschrieben:(29 Sep 2016, 21:43)

Allmählich gewinne ich den Eindruck, daß nur Sie auf diesem Gebiet über ausreichend Fachwissen verfügen. Ich sehe mir diese Sache ganz gelassen an, weil ich keinen schöpferischen Beitrag mehr dazu leisten kann. Auf jeden Fall rührt sich etwas in Sachen Wasserstoff.


....bleiben am Ende nur rund 30 bis 50 Prozent der ursprünglichen Strommenge übrig. Die Antwort der Verfechter des Wasserstoffs: Bevor der überflüssige grüne Strom verloren geht, kann man ihn auch mit Verlust in Wasserstoff umwandeln.


Wer wird das bezahlen ?

Knackpunkt aller Aussagen über die künftigen Kosten von Brennstoffzellen sind also die Produktionszahlen – logisch, denn das gilt für die meisten anderen Technologien auch. In seinem Computermodell springen die Verkäufe der Fahrzeuge aber nur auf eine Zahl von rund 140.000 produzierten Pkw, wenn der Preis für Wasserstoff pro Kilogramm bei sechs Dollar liegt – was extrem niedrig ist – und die Kosten für die Brennstoffzellen bei 50 Dollar pro Kilowatt Leistung. Also selbst in diesem, theoretischen, Fall steigen die Absätze nicht über 500.000 Fahrzeuge (das deckt sich übrigens mit den Annahmen mehrerer Studien zu dem Thema). Skalierungseffekte treten also kaum ein.



....das Ganze ist bekannt - mehrfach durchgerechnet - man enteignet den Bürger durch einen derartigen Schwenk.

2030 - 60 cent die kWh - für Bürger.

Industrie kaft frei auf dem Markt.


Das gibts auch...

"Unseren aktuellen Schätzungen liegen zwischen 1000 und 5000 Gigatonnen Kohlenstoff. Das ist etwa zehn Mal mehr, als man in den konventionellen Gaslagerstätten findet", sagt Klaus Wallmann vom Leibniz Institut für Meereswissenschaften (IFM-Geomar) in Kiel. "Und deutlich mehr als in allen Erdöl- und Erdgaslagerstätten, die man kennt."

Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 29. Sep 2016, 22:23

Anderus hat geschrieben:(29 Sep 2016, 22:51)

Whow, was für ein Thema. Da komme ich ja glatt ins Schwärmen. Das Huckepackverfahren, hat den weiteren Vorteil, das dort leichtere Batterien verwendet werden könnten und Lithium eingespart werden könnte.


https://de.wikipedia.org/wiki/Zebra-Batterie

nur nebenbei...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 30. Sep 2016, 07:12

nur mal nebenbei :

Albert Einstein hat geschrieben:Es ist verrückt, die Dinge immer gleich zu machen und dabei auf andere Ergebnisse zu hoffen.


Kritik - "faktenhaltige" Kritik bringt neue und meist auch nützliche Erkenntnisse - einfache Ablehnung von allem und jedem ist einfach nur ..... :rolleyes:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 30. Sep 2016, 08:39

Teeernte hat geschrieben:(29 Sep 2016, 23:17)

Wer wird das bezahlen ?


Na Sie, wenn Sie das Zeug verbrauchen möchten; die ganz große Auswahl werden Sie aller Voraussicht nicht haben: Energiesparen ist eben Trumpf!




....das Ganze ist bekannt - mehrfach durchgerechnet - man enteignet den Bürger durch einen derartigen Schwenk.

2030 - 60 cent die kWh - für Bürger.

Industrie kaft frei auf dem Markt.


Das sind politische Fragen, keine technischen. Man wird sehen, wie wir künftig unser Gemeinwesen gestalten werden. "Weiter so!" ist nicht :| Energiesparen ist eben Trumpf!


Das gibts auch...


Diese Lagerstätten werden ziemlich gewiß nie ausgebeutet werden, weil ihre Nutzung durch 8 Mrd Menschen in wenigen Jahrzehnten unsere Erde unbewohnbar machen würde. Das ist seit ~2006 bestens bekannt. Energiesparen ist eben Trumpf!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Flaschengeist » Fr 30. Sep 2016, 08:52

Teeernte hat geschrieben:(27 Jul 2016, 09:37)

Taxi unterliegt der Stadt.... (die auch die Ausstattung festlegt...manche die Farbe...)

Solche Planungen sind LANGFRISTIG an die Gewerbetreibenden zu geben. Jede Stadt wird vor Gericht unterliegen - wenn Sie nicht mindestens 10 Jahre vorher die Forderung "Elektromobilität" herausgeben hat ....so lange wird sie ja auch brauchen - um die Ladestationen (HerstellerUNI) an die Haltebuchten anzubauen, das Geld bereitzustellen...Kosten umzulegen.

Die Forderungen an die Unternehmen >> Taxigrösse, Beleuchtung , Komfort sind sicher BEKANNT .... (KLIMA ? , Heizung ? )
Ich wüsste grad kein Auto als Elektro)Taxi.

https://meinungsbarometer.info/beitrag/ ... _1410.html



Seit September 2014 sind in Stuttgart vier Elektro-Taxis unterwegs: drei Mercedes B-Klassen und ein Mercedes Vito. Nach gut einem halben Jahr die lautet die erste Zwischenbilanz: verbesserungswürdig.
http://www.firmenauto.de/elektrotaxis-im-test-durchwachsene-zwischenbilanz-6634387.html

Es gibt zumindest Versuche E Autos im Taxibetrieb einzusetzen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 30. Sep 2016, 09:34

Anderus hat geschrieben:(29 Sep 2016, 22:51)

Whow, was für ein Thema. Da komme ich ja glatt ins Schwärmen. Ja, wir stehen am Durchbruch des Elektroautos. Es wird kommen. Allerdings, gibt es noch viel zu tun. Elektroautos machen nur dann Sinn, wenn der Strom aus Wind oder Solar hergestellt wird. Strom aus dem Kraftwerk, verlagert die Sauerei, nur auf das Kraftwerk. Es sieht aber so aus, als wenn wir in den nächsten Jahren, soviel Strom bekommen, das wir 90% des Verkehrs, über Strom ablaufen lassen können.

Jein; durch die zentrale Energieerzeugung in Kraftwerken sind aufwendige Filter möglich, die das Ausmaß der Umweltbelastung mit Sicherheit mindern. Aber schön ist das alles wirklich nicht.
Das erste Problem sind die Batterien. Die heutigen Batterien, werden mit Lithium gefüllt. Davon gibt es nicht genug auf der Erde. Hinzu kommt, das Lithium, nicht nur für Autos verwendet wird. Von daher ist die Zahl der Autos, die mit Lithium fahren können, begrenzt.

Vermutlich haben das Lagerstättenforscher schon so halbwegs abgeschätzt. An Lithium scheint zumindest in den kommenden Jahrzehnten kein Mangel zu herrschen.

Das nächste Problem, ist die Heizung. Im Winter, wenn Batterien eh schlecht in die Füße kommen, braucht man fast die Hälfte an Strom, um die Kiste zu heizen.

Dann, sind die Batterien, so schwer, das erhebliche Energie gebraucht wird, um die Batterien zu transportieren.

Auch der Radius, den das Auto fahren kann, lässt zu wünschen übrig.

Tja, das ist bekannt; aber was tun, wenn keine andere Wahl besteht: Energiesparen ist Trumpf!

Was könnte man tun? Ich favorisiere eine Hybridlösung. Und zwar, mit Druckluft. Bei Druckluft fällt Wärme an, so das das Heizproblem gelöst werden kann. Zur Unterstützung, sollte man eine Reibungsheizung einbauen, die auch als Bremse benutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil, wäre das Pendeln. Wenn man Batterien, regelmäßig aus und wieder einschaltet, halten sie viel länger den Stromfluss, als wenn man sie kontinuierlich entläd. Das Beispiel bei der Uhr, wo die Batterie, ständig für ca. 3 Minuten ausgeschaltet wird, dürfte jedem geläufig sein?

Na ja, über Energierückgewinnung aus Bremsenergie haben die Verfechter der elektrischen Antriebe schon gründlich nachgedacht. Man kann diese Energie aber nur einmal abgreifen. Entweder zum Heizen oder zum Antreiben. Drucklufterzeugung braucht Energie. Warum die gewünschte Wärme nicht gleich elektrisch erzeugen?
Der Weg zum Heil führt über das Energiesparen!
Da es nicht genug Lithium gibt, sollte man frühzeitig nach Lösungen suchen. Möglich, wäre ein Induktionsstrom, wo die Primärspule in der Fahrbahn versenkt wird, und die Sekundärspule im Auto ist. Dann könnte man die Laufzeit der Batterie, die durch den Induktionsstrom aufgeladen wird, wesentlich verlängern.

Auf den ersten Blick werden so mehr Zapfstellen benötigt als es Fahrzeuge gibt. Mir kommt der Vorschlag mit verteilten Induktionsspulen sehr verschwenderisch vor. An speziellen Tankstellen kann ich mir solche Lösungen vorstellen.

Die Druckluft, könnte man auch über Wind und Solar, herstellen. Man brauchte an den Strom, nur einen Kompressor anzuschließen, und schon könnte Druckluft hergestellt werden. Das hätte dann auch noch den Vorteil, das man so, die Energie, in Form von Pressluft, Speichern könnte.

Haben Sie überlegt, welche Energiemenge ein Druckluftbehälter laden müßte, um ein Kfz einige zig Kilometer zu bewegen. Wobei dann die ausströmende Luft Wärme aufnimmt und nicht etwa abgibt. Druckluft könnte in Kavernen gespeichert werden; aber wehe, da gibt es ein kleines Erdbeben!

Auch das Gewicht des Fahrzeuges könnte man optimieren, indem man Karosserieteile verwendet, wo die Speicher für Strom und Druckluft, schon eingebaut sind. Bei Karosserieteilen, hätte man außerdem den Vorteil, das man Batterien in kleineren Einheiten verwenden könnte, und so das Entflammriskio senken könnte.

Ich kann mir nicht richtig vorstellen, wie im gesamten Fahrzeug verteilte Batterien Gewicht einsparen sollen. Eine festgelegte Energiedichte je m³ wird jede Energiequelle benötigen.
Daneben wäre zu überlegen, das Huckepacksystem der Eisenbahn wieder zu beleben. So wäre es möglich, die Autos während der Fahrt, mit Strom zu versorgen, und beim Warten auf den Zug, mit Druckluft aufzuladen. Damit könnten Radien von fast unbegrenzter Länge erreicht werden. Die Fahrzeuge sollten aber, aus Gründen des Handlings, quer in die Wagen reinpassen, damit das Verladen zügig geregelt werden könnte. Das Huckepackverfahren, hat den weiteren Vorteil, das dort leichtere Batterien verwendet werden könnten und Lithium eingespart werden könnte.

Das Huckepackverfahren, hat den weiteren Vorteil, daß man sehr entspannt sein Ziel erreicht. _
































































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Re: Elektroautos.

Beitragvon Anderus » Fr 30. Sep 2016, 12:13

Original von Anderus
Die Druckluft, könnte man auch über Wind und Solar, herstellen. Man brauchte an den Strom, nur einen Kompressor anzuschließen, und schon könnte Druckluft hergestellt werden. Das hätte dann auch noch den Vorteil, das man so, die Energie, in Form von Pressluft, Speichern könnte.

Original von H2O
Haben Sie überlegt, welche Energiemenge ein Druckluftbehälter laden müßte, um ein Kfz einige zig Kilometer zu bewegen. Wobei dann die ausströmende Luft Wärme aufnimmt und nicht etwa abgibt. Druckluft könnte in Kavernen gespeichert werden; aber wehe, da gibt es ein kleines Erdbeben!


Klick vielleicht mal hier?

https://de.wikipedia.org/wiki/Druckluftauto
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 30. Sep 2016, 12:59

Anderus hat geschrieben:(30 Sep 2016, 13:13)

Klick vielleicht mal hier?

https://de.wikipedia.org/wiki/Druckluftauto


Ja, habe ich jetzt getan, und meine intuitiven Vorbehalte wurden technisch begründet sogar noch weit übertroffen: Ganz einfach einmal die Punkte "Eigenschaften" und "Kritik" in Ruhe durchlesen.

Schade, daß diese Meldung keinen weiten Widerhall gefunden hat:

http://www.feelgreen.de/premiere-fuer-h ... 4084/index
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Re: Elektroautos.

Beitragvon maxbreak2 » Fr 30. Sep 2016, 13:25

Wieso will man kraftstoffbetriebene Autos eigentlich überhaupt durch irgendwelche andere Antriebe ersetzen?
Egal welche Antriebsform man nimmt: Wenn man den Werdegang der Energie bis zum Ursprung zurückverfolgt, landet man doch eigentlich immer beim flüssigen Kraftstoff, also im Prinzip dem Erdöl?
Es wird schon seine Gründe gehabt haben, weshalb sich in den letzten 150 Jahren die Antriebsform des Verbrennungsmotors durchgesetzt hat und mittlerweile weltweit eine Flotte von Fahrzeugen und Gerätschaften entstanden ist, die nicht mehr durch eine andere Antriebsform ersetzt werden kann.

Flüssiger Treibstoff, der auf Öl basiert, hat doch einfach die besten und unbestreitbarsten Vorteile:
Man kann es nahezu unbegrenzt lagern.
Es ist überallhin leicht zu transportieren.
Man kann durch simples Verbrennen die unterschiedlichsten Größen von Motoren damit betreiben.
Wenn man entsprechend vorgesorgt/gelagert hat, steht immer genau dann die benötigte Menge zur Verfügung, die man für den aktuellen Zweck benötigt.
Es ist relativ sicher.
Es ist nicht flüchtig.
usw.

Solche umfangreichen und flexiblen Vorteile bietet keine andere Energieart und schon gar nicht die durch mehrfache Transformation erzeugte elektrische Energie.

Den wenigen Strom, den man aus Sonne und Wind erzeugen kann und der immer dann in großen Maße zur Verfügung steht, wenn man ihn nicht braucht (im Sommer) könnte man doch erstmal dafür verwenden um erstmal den anderen Bedarf zu decken (Haushaltsstrom, stromintensive produzierende Industrien, Internet, usw.)
Erst wenn dann wirklich noch was übrig bleiben sollte, könnte man vielleicht daran denken, damit Autos anzutreiben.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 30. Sep 2016, 13:59

maxbreak2 hat geschrieben:(30 Sep 2016, 14:25)

Wieso will man kraftstoffbetriebene Autos eigentlich überhaupt durch irgendwelche andere Antriebe ersetzen?


Eigentlich nur deshalb, weil wir ansonsten gar nicht wüßten, worüber wir in diesem Forum reden sollten.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon maxbreak2 » Fr 30. Sep 2016, 14:05

H2O hat geschrieben:(30 Sep 2016, 14:59)

Eigentlich nur deshalb, weil wir ansonsten gar nicht wüßten, worüber wir in diesem Forum reden sollten.


Das stimmt allerdings, die Menschheit braucht immer wieder mal eine Sau, die sie durchs Dorf treiben kann.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 30. Sep 2016, 15:45

H2O feine Ironie in einem Forum ??? Wird nur selten verstanden. :D

Das Thema Energie - speziell diese "einzusparen" ist höchst unerwünscht. Wer gedankenlos am fossilen Tropf hängt, ist sichtlich erstaunt das diese natürlichen Quellen endlich sein sollen. Dinge die einem nicht gefallen werden am besten verdrängt oder zweitbestes Ergebnis als irrelevant dargestellt.

Wer sich ab und an ein wenig umsieht und herausfinden möchte ob schon vor uns jemand partout nicht glauben wollte, das in einem endlichen System alles "irgendwie" endlich sein muss, der kann ja mal bei den Rapa Nui auf der "Osterinsel" nachfragen. Bis die letzte Palme dort für den Transport / Aufbau der "Moai" abholzt war, wollte da auch keiner glauben, das dies unerfreuliche Folgen haben könnte. Das hat dann zu einer ökologischen Katastrophe geführt, die Hungersnöte sowie erbitterte Stammesfehden nach sich zogen. Am Ende haben sich die Leutchen buchstäblich gegenseitig aufgefressen. Den "Rest" erledigten Europäer meist mittels eingeschleppter Krankheiten usw. usf.

Nun ist eine Insel wesentlich übersichtlicher als unsere ganze Erde. So fällt es leichter zu glauben, alles bleibt gut. Jeder der etwas anderes behauptet ist mindestens ein Spinner. :?

Trotzdem, wenn man nachhakt, es kommen auch immer mehr Informationen "zu Tage" und nicht jeder wirft "die Flinte voreilig ins Korn" so meint :
Elektroautor.com hat geschrieben:32 Vorteile von Elektroautos und täglich werden es mehr
    Vorteile für die Umwelt und für uns selbst:

  1. lokal 100 % emissionsfrei (kein giftiger Feinstaub, kein CO2, kein Kohlenmonoxid, kein Stickstoff)
  2. kein Gestank mehr an stark befahrenen Straßen (Rennradfahrer werden sich auch freuen)
  3. bei Verwendung von Ökostrom (Stromanbieter genau prüfen!) auch in der Energie-Herstellung wird das E-Mobil zum atomstromfreien Null-Emissionsauto!
  4. extrem leise (vor allem Städte, Anrainer und Lokale an stark befahrenen Straßen profitieren enorm), sowohl außen – als auch innen
  5. entspanntes und stressfreiheres Fahren (man muss nicht so laut reden)
  6. Kuhweiden, Äcker mit Gemüse und Getreide neben Autobahnen werden schadstofffrei
  7. einfaches Aufladen an jeder herkömmlichen Steckdose, Tankstellenbesuche werden nicht mehr notwendig
  8. kein Benzingestank und keine öligen Hände mehr wie häufig beim Benzintanken
  9. mit einem besseren Gewissen Auto fahren können, denn – wie viele Kriege sind schon wegen Erdöl geführt worden?
  10. großer Beitrag zum Umweltschutz, der Klimawandel und der Treibhauseffekt werden es uns danken, die nachfolgenden Generation auch!
  11. erneuerbaren Energien (Wind, Sonne) fehlt es oft an Speichermöglichkeiten, Elektroautos integriert in Smart-Grids könnten ein wichtiger Bestandteil eines intelligenten Stromnetzes werden

    Vorteile für unser Geldbörserl und die Gesellschaft:
  1. extrem niedrige Verbrauchskosten: 5l/100km Normal-Benzin? kosten ca. € 7,- 10kW/100km Strom kommen auf ca. € 2,- €
  2. jährliche KFZ-Steuer entfällt (in Österreich zur Gänze, in Deutschland für die ersten 10 Jahre
  3. keine NOVA (in Österreich beträgt die NOVA max. 16 %)
  4. Versicherungsgesellschaften gewähren 10 bis 20% Nachlass für Elektrofahrzeuge
  5. Förderungen (abhängig von Land, Bundesland, Gemeinde, jedoch in Österreich bis zu € 5.000,-, Infos zu österreichischen Förderungen: http://www.e-connected.at)
  6. viel geringere Service- und Werkstattkosten (Elektromotoren sind techn. viel einfacher und fast wartungsfrei)
  7. unabhängig von steigenden Benzinpreisen, Krisen im nahen Osten (Strompreise können auch steigen, sind aber weitaus stabiler)
  8. mit Photovoltaik am Dach oder Carport ist sogar eine völlige Autarkie möglich und man „tankt“ den eigenen Strom

    Technische Vorteile gegenüber Autos mit Verbrennungsmotor:
  1. Elektromotoren haben einen extrem hohen Wirkungsgrad von bis zu 97 %, Benzinmotoren gerade einmal bis 25 %, Dieselmotoren bis 30 %
  2. der Elektromotor hat einen beeindruckenden Drehmoment und das vom Stand weg (drehzahlunabhängig – das macht auch ziemlich Spaß!
  3. Elektroautos haben viel weniger bewegte Teile, es gibt kein Getriebe (außer eine einfache Untersetzung), keine Lichtmaschine, keinen Keilriemen, keinen Vergaser, kein Motoröl, keinen Auspuff, keinen Katalysator, keinen Zahnriemen, keinen Luftfilter, etc…, d.h. sie sind dadurch auch viel weniger anfällig für Reparaturen
  4. Abgasuntersuchungen entfallen, da abgasfrei
  5. bei Bergabfahrten wird sogar Strom erzeugt, durch Rekuperation wird der Motor zum Strom-Generator
  6. Elektromotoren haben eine effizientere Motorbremswirkung als Benzinmotoren, dadurch werden die Bremsbeläge geschont
  7. dadurch dass Elektromotoren weniger Platz als Benzinmotoren benötigen und Akkus im Fahrzeugboden integrierbar sind, ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten im Autodesign (ebener Fahrzeugboden ohne Mitteltunnel, 2. Kofferraum vorne, Radnabenmotoren)
  8. Elektromotoren haben eine längere Lebensdauer als Benzinmotoren und nahezu unverwüstlich
  9. durch deren kompakte Bauweise sind Allradantriebe mit 4 unabhängigen Motoren möglich
  10. mittels Torque-Vectoring können höhere Kurvengeschwindigkeiten erreicht werden, was bei gleicher Geschwindigkeit höhere Sicherheit bedeutet.
  11. Autofahren war noch nie so einfach: kein Gang schalten, kein Ruckeln u. Hochdrehen wie bei schlechten Automatikgetrieben, kein Absterben des Motors
  12. keine Startprobleme im Winter oder bei feuchten Temperaturen!
  13. Standheizung und Standkühlung ist meistens standardmäßig während des Ladevorgangs möglich

    Fairer Weise möchte ich auch nicht ganz verheimlichen, dass Elektroautos auch (noch) Nachteile haben: :?

  1. meistens haben sie ein höheres Gewicht, da die Akkus sehr schwer sind (relativiert leider den leichteren Motor u. Antriebsstrang)
  2. (noch) geringe Reichweiten (hier gibt es sicher noch sehr viel Potential, allerdings gibt es auch bereits jetzt schon Fahrzeuge mit fast 500 km Reichweite z.B. Tesla Model S)
  3. lange Ladevorgänge (bei 230 V, Schnell-Ladestationen werden aber kontinuierlich ausgebaut und ermöglichen schnelle Ladungen in ca. 20 – 30 min.)
  4. hoher Kaufpreis (zum Vergleich – wie teuer waren die ersten LCD-Displays? Akku-Leasings wie bei Renault ermöglichen aber faire Einstiegspreise)
  5. einheitliche Ladestandards u. Lademöglichkeiten (mit Handy, EC-Karte…) sind vonnöten
  6. Reichweiten-Einbußen sind bei Verwendung von Klimaanlage oder Heizung größer als bei Benzinautos
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 30. Sep 2016, 17:32

immernoch_ratlos hat geschrieben:(30 Sep 2016, 16:45)
Jeder der etwas anderes behauptet ist mindestens ein Spinner. :?

Trotzdem, wenn man nachhakt, es kommen auch immer mehr Informationen "zu Tage" und nicht jeder wirft "die Flinte voreilig ins Korn" so meint :


Wann hast Du Dein erstes Batterieauto gekauft / diese Erfahrung gesammelt .....

Oder erzählst Du Wiedergekauten Babybrei ....oder machst Du grad Propaganda....

Ich besitz seit 2004 eins.... https://de.wikipedia.org/wiki/Sam_(Elektroauto)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Fr 30. Sep 2016, 18:04

maxbreak2 hat geschrieben:(30 Sep 2016, 14:25)
Wieso will man kraftstoffbetriebene Autos eigentlich überhaupt durch irgendwelche andere Antriebe ersetzen?

Weil der Pkw ein Virus ist, der den Menschen keine Vorteile bringt: http://www.zeit.de/2007/38/Interv_-Knof ... ettansicht

Viele Menschen wollen aber weiterhin individuell eine Tonne plus ihr Körpergewicht und viel Luft herumkutschieren. Da bringt der technische Fortschritt Vorteile, weil er für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität sorgt. Das Elektroauto (mit Steuer!) ist also das geringere Übel, das aber auch nur eine Übergangserscheinung sein wird.
Labskaus!

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 30. Sep 2016, 18:09

frems hat geschrieben:(30 Sep 2016, 19:04)

Weil der Pkw ein Virus ist, der den Menschen keine Vorteile bringt: http://www.zeit.de/2007/38/Interv_-Knof ... ettansicht

Viele Menschen wollen aber weiterhin individuell eine Tonne plus ihr Körpergewicht und viel Luft herumkutschieren. Da bringt der technische Fortschritt Vorteile, weil er für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität sorgt. Das Elektroauto (mit Steuer!) ist also das geringere Übel, das aber auch nur eine Übergangserscheinung sein wird.


Jede Vereinfachung des Lebens scheint einen Virus zu tragen... :D :D :D mittels Werbung geht der DIREKT durch die Synapsen.


.....die Hersteller verkaufen nichts anderes für DAS Geld.

Das meiste Benzin wird verwendet um den Motor zu kühlen .... das ist Realität.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Fr 30. Sep 2016, 18:14

Teeernte hat geschrieben:(30 Sep 2016, 19:09)

Nö.....die Hersteller verkaufen nichts anderes für DAS Geld.

Das meiste Benzin wird verwendet um den Motor zu kühlen .... das ist Realität.

Ahja. Dann haste ja 'n Grund mehr. Danke. Renault will in seinen kleinen Cityflitzer Zoe übrigens (Meldung von heute) 41 statt 19 kWh einbauen. Ist zwar ein paar Kilos schwerer und Euro teurer, aber hat die vorige Größe. So schnell kann das gehen. Selbst bei extremen Wetterverhältnissen müsste der Durchschnittsfahrer nur ein, zwei mal im Monat an die Steckdose. Da geht das Argument Reichweite langsam flöten. Bitter.

Jede Vereinfachung des Lebens scheint einen Virus zu tragen... :D :D :D mittels Werbung geht der DIREKT durch die Synapsen.

Atombomben machen die Kriegsführung ja auch einfach. Aber ich gehe eh davon aus, dass Du den Link mal wieder nicht gelesen hast. Pfuibäh, ein renommierter Wissenschaftler. Wir sind das Volk!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 30. Sep 2016, 18:22

frems hat geschrieben:(30 Sep 2016, 19:14)



Schau bitte auf den Akku.... ist ne Zebra. Wird dauernd auf über 300Grad gehalten.... totalentladung ?? soviel Zyklen des kalten (erstarrten Elektrolyten) Metalls hält das Maschienchen nicht...

Das geht gut wenn man viel fährt.... >> Pizzadienst... und zwischendurch laden kann...

Kauf Dir so ein Ding - und laber dann. Ach ja - DU brauchst so ein Ding nicht - Dein Fahrrad und die ÖPNV reicht....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 30. Sep 2016, 18:26

Teeernte hat geschrieben:(30 Sep 2016, 18:32)

Wann hast Du Dein erstes Batterieauto gekauft / diese Erfahrung gesammelt .....

Oder erzählst Du Wiedergekauten Babybrei ....oder machst Du grad Propaganda....

Ich besitz seit 2004 eins.... https://de.wikipedia.org/wiki/Sam_(Elektroauto)


Sie können es nicht lassen! Ihre Erfahrungen können Sie in der Pfeife rauchen, denn diese Technologie befindet sich vermutlich in etwa dort, wo sich unsere Töff-Töffs in 1895 bis 1905 befanden. Benzin in der Apotheke... wenn überhaupt, Fahrkomfort und Zuverlässigkeit, na ja.

Aber um die physikalischen Grunddaten kann man sich nicht herum mogeln, das ist wahr. Wie war das mit den Töff-Töffs?

Es beginnt eben mit Nischenanwendungen; dabei kann es durchaus bleiben, oder aber die Entwickler versuchen, diese Nischen auf zu weiten, weil der eine oder andere gute Einfall Früchte trägt.

In einem sehr persönlichen Anwendungsfall sehe ich die Notwendigkeit, einmal in der Woche einen "großen Einkauf" machen zu müssen, vielleicht noch einmal zusätzlich durch Vergesslichkeit. Kann jedem passieren.
Entfernung etwa 20 km; dann vielleicht noch ein Arztbesuch in 80 km Entfernung... Spezialist... kann man vielleicht koordinieren für ein älteres Ehepaar. Taxi ist nicht, Bus ist zu weit entfernt: 3 km bis zur Haltestelle. Da könnte ich mir ein Elektrofahrzeug der einfachen Art vorstellen, das meist am Ladeanschluß in der Garage in Bereitschaft gehalten wird, aber manchmal auch 180 km an einem Tage laufen muß, im Sommer und im Winter.

Wenn es Elektrofahrzeuge zu erträglichen Preisen für diese Anwendung gibt... warum nicht? Das wäre dann die "Senioren-Nische". Gut vorstellbar auch die "Grüne Witwen-Nische" mit Kindern und Einkäufen... usw, usf.

Es wird sicher viele Bereiche geben, wo eine solche Lösung versagen wird, insbesondere auch durch den Mangel an Infrastruktur (Dichte der Ladestationen...) Da hat vielleicht irgendwann die Brennstoffzelle ein Anwendungsfeld. Das mag ja noch ein Jahrzehnt brauchen, dürfte sich aber beschleunigen, weil jetzt die Notwendigkeit dazu wächst. Da scheint sich inzwischen Druck auf dem Kessel auf zu bauen.

Das muß man nun ganz gelassen beobachten, aber bitte mit Wohlwollen. Enttäuschungen wird es immer wieder geben, bis das Thema völlig abgehandelt ist. Der letzte Betrug mit den Abgaswerten der klassischen Hersteller von Kfz ist doch auch etwas von dieser Art. Ist eben so!

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