Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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frems
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 23. Apr 2017, 20:20

Positiv Denkender hat geschrieben:(23 Apr 2017, 21:05)

Na dann wollen wir doch mal sehen wohin die Debatten führen . Bisher haben nur einige wenige Fahrverbote angedroht ..
Die Mehrheit ,die Bundesregierung das Verkehrsministerium eben nicht . Mediziner haben auch festgestellt das Pollen Allergien verursachen .
Die Abgase allein machen nicht einmal 15 % aus . Das haben auch Fachleute festgestellt . Genauso das Fahrverbote lediglich Probleme verlagern aber nicht lösen .
Nur das geht in deinem Gebölke unter . Deine Beleidigungen das andere die dein Gelaber nicht teilen wären überfordert kannst du dir an den Hut stecken .
Warum sollte ich ins Kissen weinen .Das überlasse ich dir . Ich habe nichts zu bemängeln . Du bist es doch der vor Wut platzt .Ich sehe jeden Tag Dieselautos
fahren ,morgen fahre ich wieder selbst eins . Modern ,hohe Technik ,Kraftstoffsparend leise . Ich weiß das ich morgen wieder in millionenfacher Gesellschaft bin .
Streben müssen wir alle .Woran steht in den Sternen .Überfordert von wem ? von dir ? Lach !

Du bist fachlich überfordert. Deshalb hast Du ja noch nicht verstanden, wo überhaupt Probleme auftreten und wie man sie lösen kann. Wohin die Debatten führen, kann man ja schon sehen, da es nicht nur in anderen Ländern, sondern auch bei uns erste Verbote für Dreckschleudern beschlossen wurden. Übrigens begrüßt dies eine Mehrheit der Bewohner, aber das ist Dir wohl beim verbalen Amoklauf nicht aufgefallen. Ich kann mit dieser Entwicklung gut leben und mich auf die Zukunft freuen.
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 23. Apr 2017, 20:31

frems hat geschrieben:(23 Apr 2017, 21:20)

Du bist fachlich überfordert. Deshalb hast Du ja noch nicht verstanden, wo überhaupt Probleme auftreten und wie man sie lösen kann. Wohin die Debatten führen, kann man ja schon sehen, da es nicht nur in anderen Ländern, sondern auch bei uns erste Verbote für Dreckschleudern beschlossen wurden. Übrigens begrüßt dies eine Mehrheit der Bewohner, aber das ist Dir wohl beim verbalen Amoklauf nicht aufgefallen. Ich kann mit dieser Entwicklung gut leben und mich auf die Zukunft freuen.

Ich freue mich auf jeden Tag .Dieselfahrzeuge werden mir die Freude nicht verderben . Es ist noch nirgendwo ein Fahrverbot ausgesprochen worden .
Reine Lüge von dir. Ich kann sogar sehr gut mit der Entwicklung der KFZ Technik leben .Bei einem Vergleich eines Diesel aus dem Letzten Jahrhundert mit einem
Modell kann man nur ins schwärmen kommen .Abgas arm Kraftstoffsparend , leise , Eco, Automatik Einparkhilfen Abstandsmesser , automatische Lichteinstellung usw usw . Traumhaft
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 23. Apr 2017, 20:39

Positiv Denkender hat geschrieben:(23 Apr 2017, 21:31)

Ich freue mich auf jeden Tag .Dieselfahrzeuge werden mir die Freude nicht verderben . Es ist noch nirgendwo ein Fahrverbot ausgesprochen worden .
Reine Lüge von dir.

Wieder ein Fall, wo Du nicht so besserwisserisch herumpoltern solltest, sondern Dich mal informieren könntest. So machst Du Dich vor lauter Unwissen nur wieder zur Lachnummer. Du lebst halt in der Vergangenheit.

Zur Verbesserung der stark mit Schadstoffen belasteten Luft in Stuttgart gibt es ab 2018 Fahrverbote für viele Dieselfahrzeuge. Bei Feinstaubalarm werden ab dem kommenden Jahr besonders belastete Straßen für viele Dieselautos gesperrt, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Dies hat am Dienstag die grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg beschlossen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/stut ... 35604.html

Aber Du hast Dir ja auch erträumt, eine Mehrheit der Bürger würde sowas ablehnen und deshalb hätte es keine Chancen. Auch da hast Du Dich mal wieder gewaltig geirrt. 57% der Baden-Württemberg sind für das Verbot, 38% dagegen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 78a9b.html

Ich kann sogar sehr gut mit der Entwicklung der KFZ Technik leben .Bei einem Vergleich eines Diesel aus dem Letzten Jahrhundert mit einem
Modell kann man nur ins schwärmen kommen .Abgas arm Kraftstoffsparend , leise , Eco, Automatik Einparkhilfen Abstandsmesser , automatische Lichteinstellung usw usw . Traumhaft

Ja, die schönen Werbebroschüren. :p
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 23. Apr 2017, 20:56

frems hat geschrieben:(23 Apr 2017, 21:39)

Wieder ein Fall, wo Du nicht so besserwisserisch herumpoltern solltest, sondern Dich mal informieren könntest. So machst Du Dich vor lauter Unwissen nur wieder zur Lachnummer. Du lebst halt in der Vergangenheit.


http://www.spiegel.de/auto/aktuell/stut ... 35604.html

Aber Du hast Dir ja auch erträumt, eine Mehrheit der Bürger würde sowas ablehnen und deshalb hätte es keine Chancen. Auch da hast Du Dich mal wieder gewaltig geirrt. 57% der Baden-Württemberg sind für das Verbot, 38% dagegen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 78a9b.html


Ja, die schönen Werbebroschüren. :p


Siehe :

Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
§ 16 Grundregel der Zulassung

(1) Zum Verkehr auf öffentlichen Straßen sind alle Fahrzeuge zugelassen, die den Vorschriften dieser Verordnung und der Straßenverkehrs-Ordnung entsprechen, soweit nicht für die Zulassung einzelner Fahrzeugarten ein Erlaubnisverfahren vorgeschrieben ist.


Der Staat lässt die Fahrzeuge per GESETZ (StVZO) zu... - nicht der Bürger. :D :D

Zieht der Staat diese Zulassung zurück - muss er einen GRUND haben.

Ist dieser GRUND nicht durch den BETREIBER hervorgerufen - muss der VERURSACHER haften.

Komm jetzt nicht mit NOx und Feinstaub - die Daten sind dem Staat bekannt. :D :D

Hach ja - immer diese VORSCHRIFTEN... :D :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 23. Apr 2017, 21:03

Teeernte hat geschrieben:(23 Apr 2017, 21:56)

Siehe :



Der Staat lässt die Fahrzeuge per GESETZ (StVZO) zu... - nicht der Bürger. :D :D

Zieht der Staat diese Zulassung zurück - muss er einen GRUND haben.

Ist dieser GRUND nicht durch den BETREIBER hervorgerufen - muss der VERURSACHER haften.

Komm jetzt nicht mit NOx und Feinstaub - die Daten sind dem Staat bekannt. :D :D

Hach ja - immer diese VORSCHRIFTEN... :D :D :D

Sicherlich sind die Daten dem Staat bekannt. Auf die Messungen des KBA habe ich ja schon verwiesen. Und "abgasarm" ist da kein Modell zu bezeichnen. Bei kommunalen Fahrverboten soll ja auch keine Zulassung wieder entzogen werden. Die Leute können ja weiterhin ihr Fahrzeug nutzen; nur halt nicht mehr in allen Straßen. Funktioniert in vielen Städten schon ganz gut und wundert sich, warum die Deutschen Abgase für Fortschritt halten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 23. Apr 2017, 22:39

frems hat geschrieben:(23 Apr 2017, 22:03)

Funktioniert in vielen Städten schon ganz gut und wundert sich, warum die Deutschen Abgase für Fortschritt halten.


Wo in D ? :D :D :D Nebenbei...

Das Kombinat Fortschritt Landmaschinen war in der DDR ab den 1960er Jahren der größte Landtechnikhersteller. Ab 1978 waren in diesem Unternehmen der gesamte Landmaschinenbau der DDR und Teile des Nahrungsgütermaschinenbaus zusammengefasst.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 23. Apr 2017, 22:45

Teeernte hat geschrieben:(23 Apr 2017, 23:39)

Wo in D ? :D :D :D Nebenbei...

Wenn ich sage, dass man sich über "die Deutschen" wundert, die es bisher nicht probierten, ist ja wohl logisch, dass ich von Ländern mit progressiver Verkehrspolitik spreche. :p Aber von der Dieseldebatte abgesehen: Pkw sind schon in vielen Vierteln eingeschränkt worden und das ist auch gut so.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 23. Apr 2017, 22:48

frems hat geschrieben:(23 Apr 2017, 23:45)

Wenn ich sage, dass man sich über "die Deutschen" wundert, die es bisher nicht probierten, ist ja wohl logisch, dass ich von Ländern mit progressiver Verkehrspolitik spreche. :p Aber von der Dieseldebatte abgesehen: Pkw sind schon in vielen Vierteln eingeschränkt worden und das ist auch gut so.


Ja.....irgendwo macht man auch auf Religion.

Ich hab noch keinen PKW in 4 Teilen im Verkehr gesehen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 23. Apr 2017, 22:54

Teeernte hat geschrieben:(23 Apr 2017, 23:48)

Ja.....irgendwo macht man auch auf Religion.

Ich hab noch keinen PKW in 4 Teilen im Verkehr gesehen.

Mir ist schon klar, dass es vielen Leuten am Glauben mangelt und man ihnen mit Fakten nichts erklären kann. Das ist manchmal etwas frustrierend, aber solange der Trend in die richtige Richtung geht, ist das erträglich.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 23. Apr 2017, 23:03

frems hat geschrieben:(23 Apr 2017, 23:54)

Mir ist schon klar, dass es vielen Leuten am Glauben mangelt und man ihnen mit Fakten nichts erklären kann. Das ist manchmal etwas frustrierend, aber solange der Trend in die richtige Richtung geht, ist das erträglich.


Was für "Fakten" ? ....das Leben ist eins der tödlichsten Dinge.

Sachen wo man "Glauben" braucht IST Religion.

Richtige Richtung ? Ah.... Bis 2018 will Volkswagen größter Autobauer der Welt werden. 10 Mio Fahrzeuge... :D :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 23. Apr 2017, 23:10

Teeernte hat geschrieben:(24 Apr 2017, 00:03)

Was für "Fakten" ? ....das Leben ist eins der tödlichsten Dinge.

Sachen wo man "Glauben" braucht IST Religion.

Richtige Richtung ? Ah.... Bis 2018 will Volkswagen größter Autobauer der Welt werden. 10 Mio Fahrzeuge... :D :D :D

Naja, Du wirst hier Leute finden, die glauben noch, Diesel-Abgase seien "sauber" und würden keinerlei Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben. Sowas ist recht verbreitet. Und es spricht nichts dagegen, dass VW seine Verkaufszahlen steigern möchte, solange sie zukünftig nicht mehr schummeln, sondern sich an Auflagen halten. Wenn dann noch mehr Fahrzeuge für alte Dreckschleudern dichtgemacht werden: umso besser. ;)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 23. Apr 2017, 23:25

frems hat geschrieben:(24 Apr 2017, 00:10)

Naja, Du wirst hier Leute finden, die glauben noch, Diesel-Abgase seien "sauber" und würden keinerlei Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben. Sowas ist recht verbreitet. Und es spricht nichts dagegen, dass VW seine Verkaufszahlen steigern möchte, solange sie zukünftig nicht mehr schummeln, sondern sich an Auflagen halten. Wenn dann noch mehr Fahrzeuge für alte Dreckschleudern dichtgemacht werden: umso besser. ;)


Es soll Leute geben , die an die "unbefleckte" Empfängnis glauben.

Es existiert keine "Saubere" ökologische Menschheit....!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 24. Apr 2017, 14:19

So einfach und praktisch wie Du werte Teeernte das gerne hättest ist, ist das mitnichten - auch nicht mitneffen :p :

gla_u_·ben
Verb [mit OBJ/ohne OBJ] (jmd. glaubt (an) etwas Akk.)
1. etwas für wahr, richtig oder möglich halten.
"Sie glaubte ihm kein Wort mehr."
Verb [mit OBJ] (jmd. glaubt etwas Akk.)
1. meinen, der Ansicht sein.
"Ich glaube, dass dieser Plan gut ist."
Verb [ohne OBJ] (jmd. glaubt an etwas Akk.)
1. vertrauen.
"Glaubst du noch an seine Ehrlichkeit?"
2. aufgrund seiner religiösen Einstellung von der Existenz einer Person, Sache überzeugt sein.
"Sie glaubt an die Auferstehung Christi."
Wenn Dir noch was fehlen sollte kannst Du ja was HIER Insgesamt ausreichend erklärt ist, nachlesen, warum man eben nicht nur im religiösen Kontext "glauben" verwendet :dead:

Etwas höher einzustufen ist "wissen", aber auch da bleibt ein Rest Zweifel. Woher soll ich wissen ob jemand verstanden hat was er glaubt verstanden zu haben ? Schreibt doch das WIKI (wem das nicht gefällt, darf gern andere Quellen anführen)
Als Wissen wird üblicherweise ein für Personen oder Gruppen verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln verstanden, die sich durch den größtmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird.

Paradoxerweise können daher als Wissen deklarierte Sachverhalts­beschreibungen wahr oder falsch, vollständig oder unvollständig sein. In der Erkenntnistheorie wird Wissen traditionell als wahre und gerechtfertigte Auffassung (englisch justified true belief) bestimmt.
Keiner hier und anderswo besitzt das notwendige "wahre, vollständige" Wissen zu den allermeisten Dingen welche diese Welt zu bieten hat. Die heutige Wissenschaft äußert sich niemals apodiktisch - das hier ist das " wahre, vollständige" Wissen. Das wiederum wird von Leutchen, die leider selbst zu wenig wissen, als "zweifelhaft" "unrichtig" gern auch "falsch" konnotiert. Leider müssen schon wegen der großen Menge an verfügbarem Wissen, die meisten von uns glauben was ihnen übermittelt wird. Jedenfalls bis sie dazu in der Lage sind, das Gegenteil nach den Kriterien von Wissen verlautbaren. Es genügt nicht einfach einer gegenteiligen Meinung Glauben zu schenken.

Nun ja, im Besitz einer vollwertigen Lizenz für meinen PKW, frage ich mich - warum in aller Welt darf ich (obwohl einigermaßen "geländegängig") ich nicht überall in D nach belieben herumfahren (privates Gelände mal ausgenommen) ? Warum darf der Gesetzgeber "Verkehrszeichen Nr. 260" oder per Gesetz (StVO) gleich Nr. 250 usw. usf. "erfinden" und das Nichtbeachten solcher "die Freiheit einschränkender" Gesetze überhaupt erlassen ? Nun kommen mit großer Wahrscheinlichkeit für die bereits existierenden Umweltzonen "Verkehrszeichen Nr. 270.1 / 270.2 nach §41 StVO" weitere Beschränkungen für bestimmte KFZ hinzu. Ergo werde ich nach bewährtem gesetzlich verbrieften Muster an meiner "Freiheit" die Bundesrepublik Deutschland nach Gutdünken überall zu befahren gehindert. Außerhalb aller nicht eingeschränkten Gebiete darf ich weiter mit einem zugelassenen Fahrzeug verkehren, wenn ich die dafür notwendige gültige Fahrerlaubnis besitze. Was ändert sich also am Prinzip der gesetzlichen Einschränkung ? NICHTS - es werden lediglich nach den aktuellen Erkenntnissen, weitere Einschränkungen verordnet werden. Wann und welche ? Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig wird seine Entscheidung "irgendwann" im Herbst 2017 fällen - so jedenfalls wurde dies angekündigt. Bis dahin ruhen alle vorinstanzlichen Prozesse. Der Richterspruch wird aller Voraussicht nach, alle Vorinstanzen binden. Die offensichtlicher Rechtsbrüche auf den verschiedensten Ebenen werden die daraus erwachsende Verpflichtung, die derzeitigen Gesetze und Verordnungen entsprechend anzupassen, nicht weiter ignorieren können. Niemand muss tot umfallen, um nicht bereits eine erkannte Gefährdung per Gesetz auszuschließen bzw. zur Durchsetzung strafbar zu machen :(

Eine seit langem eingeführte Praxis der lokalen Einschränkung wird also lediglich auf nach neueren Erkenntnissen "ungeeignete" Fahrzeuge erweitert. Was bitte daran ist eine "Enteignung" ? Was die "Ausnahmen" für Umweltzonen angeht, die gibt es selbstverständlich seit es diese Zonen gibt. Sollte es notwendig werden weitere Ausnahmen zuzulassen, werden die davon Betroffenen sicher über die üblichen Wege ihren Standpunkt darstellen können und gegebenenfalls als Ausnahmen aufgenommen werden.
Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht nach § 2 Abs. 1
Folgende Kraftfahrzeuge sind von Verkehrsverboten nach§ 40 Abs. 1 des Bundes-Emissionschutzgesetz auch dann ausgenommen, wenn sie nicht gemäß § 2 Abs. 1 mit einer Feinstaubplakette gekennzeichnet sind:
1. mobile Maschinen und Geräte.
2. Arbeitsmaschinen,
3. land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen,
4. zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge und leichte Quads,
5. Krankenwagen, Arztwagen mit entsprechender Kennzeichnung im Einsatz zur medizinischen Betreuung der Bevölkerung,
6.Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind und dies durch die nach§ 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Schwerbehinderten au s Weisverordnung im Schwerbe-hindertenausweis eingetragenen Merkzeichen "aG", "H" oder "Bl" nachweisen,
7.Fahrzeuge, für die Sonderrechte nach § 35 der Straßenverkehrs-Ordnung in Anspruch genommen werden können,
8.Fahrzeuge nichtdeutscher Truppen von Nichtvertragsstaaten des Nordatlantikpaktes, die sich im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit in Deutschland aufhalten, soweit sie für Fahrten aus dringenden militärischen Gründen genutzt werden,
9.zivile Kraftfahrzeuge, die im Auftrag der Bundeswehr genutzt werden, soweit es sich um unaufschiebbare Fahrten zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben der Bundeswehr handelt.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Elser » Mo 24. Apr 2017, 17:13

frems hat geschrieben:(22 Apr 2017, 13:43)

Der hysterische Pöbeloppa legt wohl nie eine neue Platte auf, bekommt bis heute nichts von Rechtsverfahren mit und kapiert noch immer nicht, dass eine Verlagerung von Verkehren eine von mehreren Maßnahmen ist, um stark belasteten Quartiere zu entlasten. Stattdessen kommen nur Geschichten aus der Steinzeit, wonach die Politik mal der Diesel-Lobby nachgab und deshalb bis in alle Ewigkeit Dieseldreck besonders wertvoll sei, sodass man gar nicht genug davon produzieren könne. Schon irre, was die Hochglanzbroschüren der Industrie beim naiven, ungebildeten, desinformierten Käufer möglich machen. :?

Und eine weitere Stadt:

Schon Ende 2015 wurde Bonn von der Deutschen Umwelthilfe verklagt: Die Luft ist verpestet, jährlich werden EU-weite Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Auch im letzten Jahr.
Besonders schlimm ist die Luft an Hauptverkehrsstraßen in Ballungsräumen. [...] In Düsseldorf hat das Gericht der DUH recht gegeben: Fahrverbote für Dieselfahrzeuge müssen her. Das Urteil wird nun vor dem Bundesverwaltungsgericht geprüft.

http://www.express.de/26744758

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) pocht auf das von der grün-schwarzen Landesregierung angekündigte Diesel-Verbot in Stuttgart. Diesel, die die Grenzwerte im Straßenverkehr nicht einhalten, müssten umgerüstet werden. Die Kosten sollten die Autobauer übernehmen.
http://www.focus.de/auto/news/abgas-ska ... 45486.html

Mit "Klimaschutz" braucht da auch niemand mehr zu kommen:

Diesel-Pkw auf deutschen Straßen stoßen deutlich mehr Kohlendioxid (CO2) aus als in ihrer Zulassung vorgesehen. Das hätten eigene Messungen des Kraftfahrtbundesamts ergeben, berichtet die "Tageszeitung (taz)"
http://www.focus.de/auto/news/abgas-ska ... 94020.html


Du bist es, der hier einiges durcheinander bringt. Seit der Einführung des Katalysators, Mitte der 80-er, spricht unser Gesetzgeber nicht mehr von Stickoxyden, sondern hauptsächlich von der Gefährlichkeit von CO². Und ja - ein Dieselauto erzeugt schon deshalb weniger CO², als ein vergleichbarer Benziner, weil er einen besseren termischen Wirkungsgrad hat. Anders ausgedrückt - er verbrennt vergleichsweise weniger Kohlenstoff für die selbe Leistung. Aus dieser Sicht ist der Kauf eines Diesel so dumm nicht. Das die Verbräuche, denn diese sind die einzig relevanten Größen für den CO²-Ausstoss, von den Herrstellern seit Jahren nur noch Faces sind, gilt für alle Fahrzeuge und nicht nur für Diesel. Das haben unsere Regierungen denen halt durchgehen lassen und ist nicht die Schuld der Verbraucher.

Nun entdecken die Politiker plötzlich wieder die Stickoxyde als Hauptfeind. Warum? Weil ihnen Ihre eigene Untätigkeit in dieser Sache jetzt auf die Füße fällt. Also - was soll's - soll doch der blöde Verbraucher die Zeche zahlen. Der Autoindustrie kann's nur recht sein. Kann sie uns doch jetzt vorzeitig neue Stinker verkaufen und die Politik hält dann wieder ihre Partei-Taschen auf, um sich für dieses Geschenk ihren Anteil abzuholen. Dem Verbraucher wird nun vorgeworfen, das er sich nicht besser über die Abgaszusammenhänge informiert hätte. Und was ist mir Informationspflicht der Regierenden?

Ich halte es für absoluten Blödsinn zu verlangen, dass der Bürger ein Fachmann/frau für Alles und Jedes sein soll. Natürlich ist der Kauf von bsw. SUVs, für die meisten Bürger die soetwas tun, der blanke Blödsinn. Hier wird größenteils eine übergroße Frontpartie mit locker 200-500 kg zu viel Gewicht durch den Wind geschoben, um einen Opa zum Supermarkt zu schaukeln. Der blanke Wahnsinn. Aber warum lässt der Gesetzgeber diesen Blödsinn zu, ja fördert es teilweise auch noch? Weil er WILL dass wir einen möglichst großen Anteil unseres Einkommens für's Auto ausgeben. Bestellt und bezahlt von der Autoindustrie.

Und wenn wir alle dann eine SUV mit Benzinmotor haben, fällt der Regierung plötzlich auf, dass eigentlich doch ganz andere Schadstoffe viiiiiiiel schlimmer sind. Und dann - dürfen wir plötzlich auch damit nicht mehr in die Stadt fahren, und/oder müssen eine erhöhte Steuer dafür zahlen.

Ich rate allen: Kauft Euch die Autos so klein und einfach wie es für Euren Bedarf eben noch geht, dann ist der Verarscher-Verlust nicht so hoch. Löst Euch jetzt vom Auto als Statussymbol, sonst kann es geschehen, dass die Mods-Kiste bald nur noch ein großer, glänzender Beweis für Eure Dummheit ist.

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 24. Apr 2017, 18:28

Elser hat geschrieben:(24 Apr 2017, 18:13)

Du bist es, der hier einiges durcheinander bringt. Seit der Einführung des Katalysators, Mitte der 80-er, spricht unser Gesetzgeber nicht mehr von Stickoxyden, sondern hauptsächlich von der Gefährlichkeit von CO². Und ja - ein Dieselauto erzeugt schon deshalb weniger CO², als ein vergleichbarer Benziner, weil er einen besseren termischen Wirkungsgrad hat. Anders ausgedrückt - er verbrennt vergleichsweise weniger Kohlenstoff für die selbe Leistung. Aus dieser Sicht ist der Kauf eines Diesel so dumm nicht. Das die Verbräuche, denn diese sind die einzig relevanten Größen für den CO²-Ausstoss, von den Herrstellern seit Jahren nur noch Faces sind, gilt für alle Fahrzeuge und nicht nur für Diesel. Das haben unsere Regierungen denen halt durchgehen lassen und ist nicht die Schuld der Verbraucher.

Mag ja sein, dass der Gesetzgeber da lange ein Auge zugedrückt hat, um die Lobbyisten zu befriedigen. Heute sind Stickoxide aber in den meisten Städten ein Problem und in einigen Fällen auch Feinstaub. Seit den 80ern stand die Welt nicht still, so leid es mir tut.

Nun entdecken die Politiker plötzlich wieder die Stickoxyde als Hauptfeind. Warum? Weil ihnen Ihre eigene Untätigkeit in dieser Sache jetzt auf die Füße fällt. Also - was soll's - soll doch der blöde Verbraucher die Zeche zahlen. Der Autoindustrie kann's nur recht sein. Kann sie uns doch jetzt vorzeitig neue Stinker verkaufen und die Politik hält dann wieder ihre Partei-Taschen auf, um sich für dieses Geschenk ihren Anteil abzuholen. Dem Verbraucher wird nun vorgeworfen, das er sich nicht besser über die Abgaszusammenhänge informiert hätte. Und was ist mir Informationspflicht der Regierenden?

Nee, die Politiker ignorierten das Thema ja lange. Nun kann man nach so vielen unabhängigen Tests und Studien nicht mehr leugnen, dass wir ein massives Problem in Deutschland haben. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Gesetzgebung in den letzten zehn Jahren änderte und es viele richterliche Urteile schon gab, die nicht mehr zu ignorieren sind.

Ich halte es für absoluten Blödsinn zu verlangen, dass der Bürger ein Fachmann/frau für Alles und Jedes sein soll. Natürlich ist der Kauf von bsw. SUVs, für die meisten Bürger die soetwas tun, der blanke Blödsinn. Hier wird größenteils eine übergroße Frontpartie mit locker 200-500 kg zu viel Gewicht durch den Wind geschoben, um einen Opa zum Supermarkt zu schaukeln. Der blanke Wahnsinn. Aber warum lässt der Gesetzgeber diesen Blödsinn zu, ja fördert es teilweise auch noch? Weil er WILL dass wir einen möglichst großen Anteil unseres Einkommens für's Auto ausgeben. Bestellt und bezahlt von der Autoindustrie.

Erwartet auch niemand, dass jeder für alles ein Fachmann sein soll. Ich bin ja auch kein Mediziner. Wenn aber zig Institute, Universitäten und sonstige Forschungseinrichtungen zu dem Ergebnis kommen, dass Stickoxide in hoher Konzentration gesundheitsgefährdend und krebserregend sind, dann werde ich hier nicht herumpoltern und sagen, dass die Wissenschaftler alle nur eine Selbstbeschäftigung suchten und man sie gefälligst ignorieren solle. Das poltert nicht einmal die Autoindustrie. Einzelne User hingegen schon.

Trotzdem kann man von erwachsenen Menschen schon erwarten, dass sie hin und wieder Zeitung lesen und sich informieren. Sie müssen sich ja auch selbstständig über Gesetzesänderungen informieren, bspw. in der Tagespresse oder durch Eigeninitiative.

Und wenn wir alle dann eine SUV mit Benzinmotor haben, fällt der Regierung plötzlich auf, dass eigentlich doch ganz andere Schadstoffe viiiiiiiel schlimmer sind. Und dann - dürfen wir plötzlich auch damit nicht mehr in die Stadt fahren, und/oder müssen eine erhöhte Steuer dafür zahlen.

Das ist eine andere Debatte. Dass Verbrenner nicht bis in alle Ewigkeit neu zugelassen werden, ist ja nun auch kein Geheimnis. Kann man aber natürlich auch wieder ignorieren und am Ende aufstampfen, warum die eigene Karre an Restwert verliert.

Ich rate allen: Kauft Euch die Autos so klein und einfach wie es für Euren Bedarf eben noch geht, dann ist der Verarscher-Verlust nicht so hoch. Löst Euch jetzt vom Auto als Statussymbol, sonst kann es geschehen, dass die Mods-Kiste bald nur noch ein großer, glänzender Beweis für Eure Dummheit ist.

Was ist denn eine Mods-Kiste? :?:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 24. Apr 2017, 18:43

Elser hat geschrieben:Ich halte es für absoluten Blödsinn zu verlangen, dass der Bürger ein Fachmann/frau für Alles und Jedes sein soll. Natürlich ist der Kauf von bsw. SUVs, für die meisten Bürger die soetwas tun, der blanke Blödsinn. Hier wird größenteils eine übergroße Frontpartie mit locker 200-500 kg zu viel Gewicht durch den Wind geschoben, um einen Opa zum Supermarkt zu schaukeln. Der blanke Wahnsinn. Aber warum lässt der Gesetzgeber diesen Blödsinn zu, ja fördert es teilweise auch noch? Weil er WILL dass wir einen möglichst großen Anteil unseres Einkommens für's Auto ausgeben. Bestellt und bezahlt von der Autoindustrie.


Womit Du in allen Punkten recht hast. Nur ist "die Regierung" ein von mehr als nur einer Seite beeinflussbare Institution. Was das Automobil angeht, betrachte die Anzahl zugelassener KFZ - besonders die PKW darunter und versuche diesen Artikel und alles was damit zusammenhängt auf die Zahlen die 1960 weltweit existierten zu reduzieren. Was bitte wäre die Aufgabe der vorhandenen Arbeitskräfte gewesen (wenn über den Ersatz der vorhandene PKW hinaus) nichts weiter produziert worden wäre ? In den 60ern war der Wiederaufbau in D weitgehend abgeschlossen, mehr Straßen / Autobahnen, Brücken Raffinerien, Tankstellen usw. hätte dann auch keiner benötigt :?:

In den 60ern wurde in Sachen "Bevölkerungszuwachs" auch in D kräftig "nachgerüstet" - die "Babyboomer", welche schon kurz danach niemand so recht mehr benötigte und die in Kürze "zur Last fallen werden". Zu unser aller Glück, war diese ein einmaliger Vorgang. Heute braucht niemand in D eine größere Bevölkerung. Die Technologien die sich nicht ohne Zusammenhang mit der Produktion von PKW weiterentwickelten, haben gerade dort jede Menge menschliche Arbeitskraft ersetzt. Heute mangelt es nicht an der Menge Arbeitskraft, sondern an deren Qualität (nicht des Einzelnen - eher einer größer werdenden Masse, die mindestens "Nachholbedarf" hat).

Wie immer stehen "wir" hier vor einer Mixtur von zurückliegenden Entscheidungen, die selbstverständlich auch in die Zukunft weiterwirken. :rolleyes:

Dein Ratschlag, so klein usw. ist auf den ersten Blick exakt das Richtige. Nur ist eben leider nicht ohne "Nebenwirkungen". Das ist immer nur für eine kleine schlaue Gruppe ein Erfolg. Sobald es alle tun, werden zwangsläufig entweder die Preise auch für dies Fahrzeuge höher oder die Auswirkung schlägt über die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze zu. Solange sich Menschen ausschließlich über ihre Arbeit definieren (jedenfalls die Masse), werden sie auch "irgendeiner bezahlten Beschäftigung" nachgehen müssen. Dann muss es nach den nur schlecht formulierten "Gesetzen des Marktes" auch bezahlte Tätigkeiten geben - "irgendetwas" muss "produziert" werden - und seien es SUV - (wahlweise "Sport Utility Vehicle" oder auch gelegentlich "Suburban Utility Vehicle" benannt).

Nun hat man zukünftig mindestens zwei Probleme (die jeweils wie die Köpfe einer Hydra immer neu hinzukommen) was produziere ich statt fossiler, stinkender und gesundheitsschädlicher Automobile und mit was beschäftige ich die arbeitsfähige Bevölkerung, welche ja damit auch ihren Lebensunterhalt verdienen muss :?: Uns gegenseitig mit Dienstleistungen zu beglücken, hat ganz gewiss eine "Obergrenze" :?

Das man nun versucht auf E-Mobile auszuweichen scheint nun sichtlich die allerwenigsten zu erfreuen. Andererseits ist der Ausstoß, von in verschiedenen Richtungen schädlichen Stoffen, nur für Blinde nicht unübersehbar. Es gibt gleich mehrere Lösungen, nur ein Blick in dieses Forum zeigt, wie wenig Einigkeit da zu erzielen sein dürfte. Was das Statussymbol angeht, in der Masse und vom tatsächlichen Gebrauch her ist "ironisch gesehen" ein Automobil für die Mehrheit da nur noch ein kleiner Schritt zum "Stehzeug". Zum Glück glaubt die selbe Mehrheit dennoch ans "Automobil" und das ist gut so, sonst würden mehr als eine Branche nebst Arbeitsplätzen "über die Wupper gehen".

Regierungen sind immer der Spiegel aller Beteiligten. Wer wählen kann, sollte auch dazu in der Lage sein. Selbst im Strafrecht gilt Unwissenheit eher nicht als Entschuldung - mit etwas Glück ist es dort strafmildernd. Ansonsten sollte jeder spätestens als Erwachsener wenigsten wissen wo er sich Rat holen kann oder eben im möglichen Rahmen selbst Wissen anhäufen. Es gibt nix schlimmeres als dumm zu sterben - die ganze Zeit nix dazugelernt.... :mad:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 25. Apr 2017, 09:26

Bei einem Vergleich eines Diesel aus dem Letzten Jahrhundert mit einem
Modell kann man nur ins schwärmen kommen .Abgas arm Kraftstoffsparend , leise , Eco, Automatik Einparkhilfen Abstandsmesser , automatische Lichteinstellung usw usw . Traumhaft

Das Umweltbundesamt hat Diesel-Pkw der neuesten Generation im Alltag getestet - mit erschreckendem Ergebnis: Die Fahrzeuge überschreiten die EU-Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stickoxide um mehr als das Sechsfache.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/mode ... 44666.html

Es bleibt wohl wirklich ein Traum.
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 25. Apr 2017, 16:47

frems hat geschrieben:(23 Apr 2017, 21:39)

Wieder ein Fall, wo Du nicht so besserwisserisch herumpoltern solltest, sondern Dich mal informieren könntest. So machst Du Dich vor lauter Unwissen nur wieder zur Lachnummer. Du lebst halt in der Vergangenheit.


http://www.spiegel.de/auto/aktuell/stut ... 35604.html

Aber Du hast Dir ja auch erträumt, eine Mehrheit der Bürger würde sowas ablehnen und deshalb hätte es keine Chancen. Auch da hast Du Dich mal wieder gewaltig geirrt. 57% der Baden-Württemberg sind für das Verbot, 38% dagegen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 78a9b.html


Ja, die schönen Werbebroschüren. :p

Die schönen Autos :Wer damit fahren darf hat ein herrliches Fahrgefühl.
Stuttgart darf doch seine Innenstadt aussterben lassen .. Warum erst 2018 wenn doch angeblich am Dieselausstoß 10000 Menschen sterben ?
Immer deine Einzelfälle . Stuttgarter sind nicht die Polizisten der Welt.
Ich träume nicht m Gegensatz zu dir, der von einer autofreien Welt träumt . Die Wiederholungen deiner Falschaussagen Stickoxide stammen
hauptsächlich aus den Abgasen der Dieselfahrzeuge wird durch ewige Wiederholungen nicht richtiger .
In einem Artikel kann man lesen ,dass nur der geringste Teil der Abgase durch Verbrennungsmotoren verursacht wird. Der Rest stammt
von anderen Quellen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 25. Apr 2017, 17:24

frems hat geschrieben:(23 Apr 2017, 22:03)

Sicherlich sind die Daten dem Staat bekannt. Auf die Messungen des KBA habe ich ja schon verwiesen. Und "abgasarm" ist da kein Modell zu bezeichnen. Bei kommunalen Fahrverboten soll ja auch keine Zulassung wieder entzogen werden. Die Leute können ja weiterhin ihr Fahrzeug nutzen; nur halt nicht mehr in allen Straßen. Funktioniert in vielen Städten schon ganz gut und wundert sich, warum die Deutschen Abgase für Fortschritt halten.

Nicht mehr in allen Straßen .Genau da beginnt der Blödsinn .Dort wo man Autos verbannt mögen ja die Abgaswerte geringer ausfallen .Nur dann werden die
Werte dort ansteigen wohin die Autofahrer ausweichen . Bedeutet Messstellen versetzen ,wieder neue Straßenzüge blockieren .Die Autofahrer suchen sich
halt andere Wege . Dort wo bisher geringe Abgaswerte gemessen wurde werden die Werte steigen .Insgesamt ändert das in einer Stadt nichts .
Es verlagert nur.
Bis die Städte und Gemeinden ihren ÖPNV ausbauen dauert das Jahrzehnte .Kein Geld .
Die Zahl der E Busse ist gering -.Lt .Bericht 12 von 250 Bussen in Stuttgart .
Von 784435 zugelassenen Bussen werden lediglich 458 ganz oder teilweise mit Strom betrieben . Doppelt so teuer wie Dieselbusse ,weitaus höhere
Kosten bei den Instandhaltungskosten ,E Busse sind nicht zuverlässig . Von 5 E Bussen kann einer die Fahrt nicht antreten bei Dieselbussen
können 9,5 von 10 fahren . Worauf du verwiesen hast interessiert niemanden . Die Wissenschaft spricht davon das Stickoxide für einige wenige
Menschen gesundheitsgefährdet sein können .Nur die kommen eben zum geringsten Teil von Diesel PKW ´s. Letztendlich verweilen Menschen lediglich
einige wenige Minuten an Verkehrsknotenpunkte .Jeder Mensch hat seine Befindlichkeiten ,der eine leidet unter Pollen ( die fliegen im Gegensatz
zu Stickoxiden überall herum ) Überhöhte Stickoxiden ist niemand länger als wenige Minuten am Tag ausgesetzt . Wenn denn Dieselfahrer selbst .
11 km LKW stopp and go auf der BAB mag für die Brummifahrer schädlich sein .Der Straßenverkehr in Deutschland nur für einige Überempfindliche
Gehört zum Lebensrisiko .Nur das muss jeder selbst so gering wie möglich halten . Noch nie ist ein Mensch an Dieselabgase gestorben .Das behauptest du
sonst niemand .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Di 25. Apr 2017, 18:33

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Apr 2017, 15:19)

So einfach und praktisch wie Du werte Teeernte das gerne hättest ist, ist das mitnichten - auch nicht mitneffen :p :



Chantalle heul leise.....

Immer diese linksgrünen Konjunktive. (Glauben) Könnte ... ist vermutlich mehr.. "Diesel" sinds.... gemessen ? (Einzelne) Eine Aussagekräftige Studie ? >> Nö ...

Man will mal messen ... in Zukunft . (Wissen)

Also Linksgrün hat ne VERMUTUNG - übersteigt um ein VIELFACHES. Ahhhhja.

UND - die Umwelttussi rudert >> die Hersteller in die Pflicht nehmen.....

Was ich vermitteln will : Es sind alle Schadstoffe die schädlich für die Bürger sind - zu messen.

Wenn Fahrzeuge die Grenzen (beim gesetzlich vorgegebenen Messverfahren) übersteigen - hat der Hersteller BETROGEN - die Fahrzeuge sind auf seine Kosten umzurüsten.
(Eingebauter verdeckter Fehler)

Ist das Messverfahren KÄSE - hat der Staat versagt. Ein neues Messverfahren ist per GESETZ einzuführen und die neuen PKW sind zu prüfen.
Gern rüstet der Fahrzeugbesitzer hier gegen Steuergutschrift sein Auto um. (Staatshaftung)

Ansonsten ist JEDES Gerät das NOx ausstösst - (über dem Grenzwert) - zu verbieten......NUR es gibt bei vielen Geräten keinen GRENZWERT !

Silvesterknaller zb. 31.12>>1.1. ein Tag um die Messwerte zu "bringen". :D :D andere Orte haben Feuerwerkverbot.

Ordentliche Messbeweise >>> Aller Schadstoffe - die ÜBERSCHREITENDEN Sünder aus dem Verkehr gezogen - ist ok.

...nur dieses Kampagne hafte Sau durchs Dorf treiben - heute DEN morgen DENanderen - VERGISS ES - da halten die Autofahrer zusammen !!

>> Gegen Linksgrünes GEHABE//Propaganda.

Frühstück ist UNGESUND.... :D :D :D hach Zucker auch ... und Autos.... DAS LEBEN überhaupt - sehr tödlich.. KEINER hats bisher Überlebt...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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