Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Positiv Denkender
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 14. Okt 2018, 15:02

H2O hat geschrieben:(13 Oct 2018, 23:04)

Das hier angerissene Problem, daß am Ende immer ein Gesetz "Näheres" bestimmen muß, hat natürlich (im Wortsinn) weitreichende Folgen. Dann muß eine höhere Instanz stets weise und erträgliche Beschlüsse fassen, und der Einzelne bleibt frei in dem Rahmen, den ihm die Gesellschaft noch läßt. Ok, unsere Massengesellschaft macht's nötig, weil sie nicht aus Vernunftgründen vor der Selbstvernichtung zurück schreckt.

Wieso hattest du vor dich selbst zu vernichten ? Die Entwicklung auch in der Autoindustrie wird dafür sorgen das du noch einige Jahre leben darfst . Niemand will dir die Angst vor einer Vernichtung nehmen . Wer leiden will Angst vorm Leben hat dem muss man lassen .
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jack000
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jack000 » So 14. Okt 2018, 16:13

[MOD] - Wenn das hier jetzt nicht besser läuft werde ich Abstimmungen einleiten, bzw. den Strang erstmal schließen!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 14. Okt 2018, 16:17

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Oct 2018, 11:49)

Nicht in die richtige . Lediglich glaubst du das. Der CO2 Ausstoß wurde gesenkt und wird auch weiter gesenkt .

Laut Bundesumweltministerium stieg der Anstieg in diesen Jahren und das lag einzig und alleine an der Zunahme im Verkehrswesen. Die Ziele für 2020 werden nicht mehr erreicht. Ist für die NOx-Diskussion in Städten aber auch nebensächlich.

Übrigens ohne den Diesel steuerlich zu bevorzugen wäre die Reduzierung der CO2 Werte weit höher
verfehlt worden .

Glaskugel. Die Gelder hätte man auch ins Eisenbahnwesen stecken können.

Viele Länder ?

Ja, die Mehrheit. 20 von 28 Ländern wollten straffere Ziele von 40%. Deutschland drängte auf 30% und man hat sich nach Vorschlag Österreichs dann in der Mitte auf 35% geeinigt. Für das BMVI, das ich Dienstag und Mittwoch leider besuchen muss, war dies eine Niederlage. Die Umweltministerin hat nicht die Möglichkeit, auf europäischer Ebene alle deutschen Koalitionsvereinbarungen durchzusetzen. Und das ist auch gut so.

Europa verhandelt strengere Klimaziele für Neuwagen. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß nach Plänen der Bundesregierung um 30 Prozent reduziert werden - doch 20 von 28 Mitgliedstaaten in der EU geht das nicht weit genug.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2- ... 32356.html

Der Abmahnverein DUH ist auch keine politische Partei ,Trotzdem erlaubt dieser Club sich in politische Dinge einzumischen .

Wenn zahlreiche Städte gegen geltendes Recht verstoßen, ist es nicht verwunderlich, dass sich Kläger finden. Bei uns u.a. betroffene Anwohner. Woanders halt die DUH oder sonstwer. Entschieden haben am Ende deutsche Gerichte. Willkommen im Rechtsstaat.

Bestimmt nicht die Verantwortlichen im Verkehrsministerium. Die entscheiden nicht du .

Nope, tut es nicht. Die beschlossenen Fahrverbote in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt usw. sind keine Idee des Verkehrsministeriums, sondern lokaler Gerichte, nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geurteilt hat, dass Fahrverbote zur Senkung von Stickoxide rechtlich zulässig sind. Das BMVI bzw. der Bundestag könnten lediglich eine rechtliche Grundlage für Planungssicherheit schaffen, z.B. in Form einer blauen Plakette. Aber das ist ja nicht gewollt. Nun macht jeder sein eigenes Modell und der Verbraucher verliert den Überblick, wodurch der Diesel noch unbeliebter wird.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 15. Okt 2018, 11:37

frems hat geschrieben:(14 Oct 2018, 17:17)

Laut Bundesumweltministerium stieg der Anstieg in diesen Jahren und das lag einzig und alleine an der Zunahme im Verkehrswesen. Die Ziele für 2020 werden nicht mehr erreicht. Ist für die NOx-Diskussion in Städten aber auch nebensächlich.


Glaskugel. Die Gelder hätte man auch ins Eisenbahnwesen stecken können.


Ja, die Mehrheit. 20 von 28 Ländern wollten straffere Ziele von 40%. Deutschland drängte auf 30% und man hat sich nach Vorschlag Österreichs dann in der Mitte auf 35% geeinigt. Für das BMVI, das ich Dienstag und Mittwoch leider besuchen muss, war dies eine Niederlage. Die Umweltministerin hat nicht die Möglichkeit, auf europäischer Ebene alle deutschen Koalitionsvereinbarungen durchzusetzen. Und das ist auch gut so.


http://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2- ... 32356.html


Wenn zahlreiche Städte gegen geltendes Recht verstoßen, ist es nicht verwunderlich, dass sich Kläger finden. Bei uns u.a. betroffene Anwohner. Woanders halt die DUH oder sonstwer. Entschieden haben am Ende deutsche Gerichte. Willkommen im Rechtsstaat.


Nope, tut es nicht. Die beschlossenen Fahrverbote in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt usw. sind keine Idee des Verkehrsministeriums, sondern lokaler Gerichte, nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geurteilt hat, dass Fahrverbote zur Senkung von Stickoxide rechtlich zulässig sind. Das BMVI bzw. der Bundestag könnten lediglich eine rechtliche Grundlage für Planungssicherheit schaffen, z.B. in Form einer blauen Plakette. Aber das ist ja nicht gewollt. Nun macht jeder sein eigenes Modell und der Verbraucher verliert den Überblick, wodurch der Diesel noch unbeliebter wird.


Welche betroffenen Anwohner ? Dadurch dass der Verkehr jetzt vermehrt am Hintereingang vorbeiläuft ändert sich durch
Fahrverbote nichts . Fahrverbote sind zulässig .Nicht vorgeschrieben .Die Zeit erledigt alles .
Blaue Plakette ist Blödsinn weil nicht überprüfbar . Grüne Plaketten gelten auch für Benziner . Nicht gewusst ?
Wofür man Gelder verwendet entscheidest du zum Glück nicht . Für unzureichende Bahnverbindung ist nicht der Autofahrer
verantwortlich . Die Fahrverbote in HH haben bisher nicht dazu geführt ,dass auch nur ein Gramm weniger Stickoxid in HH
produziert wurde. Auch Fahrverbote in anderen Städten werden das nicht bewirken . Der Bundestag hat sich nun mal
gegen sinnlose Vergabe von blauen Plaketten ausgesprochen .Aktionismus bringt wenig . In wenigen Jahren wird durch den Austausch
Neue gegen ältere Modelle das Abgasproblem auch ohne Fahrverbote gelöst auch wenn hysterische Typen wie du oder
Resch von der selbsternannten DUH meinen heute Klagen zu müssen . Natürlich steht für diesen Abmahnverein wirtschaftlicher
Profit an als Motiv sich als Gutmenschen aufzuspielen . Gerichte haben nicht entschieden dass Fahrverbote ausgesprochen werden
müssen sondern lediglich das Fahrverbote ausgesprochen werden können . Fahrverbote senken den Ausstoß von Stickoxiden nicht
sondern erhöhen die Werte durch notwendige Umwege. Umweltzonen wie seit 12 Jahren sind ausreichend .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 15. Okt 2018, 13:42

PD hat geschrieben:Der Bundestag hat sich nun mal
gegen sinnlose Vergabe von blauen Plaketten ausgesprochen
So, so - "der Bundestag 709 Mandate", unglaublich wie einig sich die doch sein müssen :eek:

Wer also und wann - ein Faktencheck - irgendwie wirst Du doch eine Quelle für Deine Behauptung nennen können - lass bitte Deine unappetitlichen Begleitmusik von Hysterikern mal ausnahmsweise weg - und beantworte diese einfache Frage...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 16. Okt 2018, 17:13

immernoch_ratlos hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:42)

So, so - "der Bundestag 709 Mandate", unglaublich wie einig sich die doch sein müssen :eek:

Wer also und wann - ein Faktencheck - irgendwie wirst Du doch eine Quelle für Deine Behauptung nennen können - lass bitte Deine unappetitlichen Begleitmusik von Hysterikern mal ausnahmsweise weg - und beantworte diese einfache Frage...

Welche ? das die Regierung (Verkehrsministerium) blaue Plakette ablehnt? Hast du eine Quelle das man die blaue
Plakette eingeführt hat . Wollte man hätte man das doch schon tun können .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 17. Okt 2018, 11:09

@ Positiv Denkender:
Wer etwas behauptet sollte auch deutlich machen, ob es sich dabei um eigenes Gedankengut handelt oder aber um Informationen aus Medien, welcher Art auch immer. Das entspricht gängiger Diskussionskultur, egal ob im täglichen Leben oder in einem Internetforum wie diesem. Behaupten kann jeder irgend etwas.
Hast du dein Wissen aus dem Internet wäre es ein Leichtes, einen entsprechenden Link in deinen Beitrag zu plazieren. Bei der Veröffentlichung erlesenen Wissens sehe das dann beispielsweise so aus:
"Gerade heute im Weserkurier unter Deutschland und die Welt gelesen"
oder
"Quelle: Süddeutsche vom 16.10.2018 unter Wirtschaft"

Ist das zu viel verlangt? Dir sollte längst aufgefallen sein, dass alle gewissenhafte Forenteilnehmer ihre Aussagen derart belegen.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 17. Okt 2018, 15:34

Wer das was in der Druckausgabe einer beliebigen Zeitung steht nicht auch - wenigstens zum Teil - im WWW finden kann, ist entweder unfähig oder einfach unwillig die Quelle seiner Erkenntnisse offenzulegen.

Letzteres hat Gründe, ohne ein nachprüfbares Zitat kann jeder gern alles behaupten. Dieser Verdacht, einfach die eigene Meinung hinter "habe ich gelesen (und nicht sagen wo) " ist Typisch für mehr als 90% aller Meinungsäußerungen von PD.

Das jemand eine Meinung zu was auch immer hat, ist vollkommen normal. Nur diese ohne sich hinter dubiosen "ich lese Zeitungsberichte ...." zu verstecken, sondern selbst zu begründen, warum der Schreiber selbst und niemand anderes so denkt, ist eigentlich das was wohl die Mehrheit hier "unter Meinungsäußerung" versteht.

Das auch andere so wie man selbst denken, muss man schlicht belegen. Jedenfalls dann, wenn irgendwer das ernst nehmen soll.

Wie soll jemand auf diese wirre Erwiderung :
PD hat geschrieben:Welche ? das die Regierung (Verkehrsministerium) blaue Plakette ablehnt? Hast du eine Quelle das man die blaue
Plakette eingeführt hat . Wollte man hätte man das doch schon tun können .
vernünftig antworten können ? Hier nochmal die Behauptung :
PD hat geschrieben:Der Bundestag hat sich nun mal
gegen sinnlose Vergabe von blauen Plaketten ausgesprochen
und meine vorherige Frage : Wer also und wann - ein Faktencheck - irgendwie wirst Du doch eine Quelle für Deine Behauptung nennen können...

Gleich mehrfach Unsinn, in der Frage "Hast du eine Quelle das man die blaue Plakette eingeführt hat" (ohne einen entsprechenden Beschluss des Bundes kann kein Bundesland und erst recht auch keine Kommune diese Kennzeichnungspflicht einführen), Unsinn in der Behauptung "Der Bundestag hat sich nun mal gegen sinnlose Vergabe von blauen Plaketten ausgesprochen". Der Bundestag der aus 709 einzelnen Mandaten besteht, die sich entsprechend der Wahlergebnisse auf mehrere Parteien höchst unterschiedlich verteilen, wird sich - schon weil in diese Institution alle ihre eigene politische Agenda haben, niemals auf so etwas wie eine blaue Plakette gemeinsam aussprechen.

Ganz im Gegenteil einige der im Bundestag vertretenen Parteien haben sich explizit FÜR die Einführung einer Kennzeichnung von Dieselfahrzeugen die nicht der Schadstoffklasse "Euro 6d TEMP" entsprechen, ausgesprochen. Womit diese im Kern unsinnige Behauptung problemlos widerlegbar ist.

Auch, wenn das jemanden warum auch immer "sinnlos" erscheint, muss das leider nicht tatsächlich sinnlos sein ;) Es ist üblich, besondere Kennzeichnungen vorzuschreiben um es den Behörden auch ohne zeitaufwendige Untersuchungen zu ermöglichen, z.B. eine Fahrzeugklassifizierung schon von außen zu erkennen. Da wäre das "H" (hinter der Nummer ) = Das Kennzeichen für historische Fahrzeuge, oder Rote Nummernschilder ( Kurzzeitzulassung von Fahrzeugen) oder die bereits existierenden farbigen Plaketten. Oder aber das integrierte Länderkennzeichen in den KFZ-Nummernschildern - EU-Kennzeichen enthalten einen blauen Balken links mit den europäischen Sternen und dem Länderkürzel (seit 1994 in D).

All das ist keineswegs sinnlos, wie das dann selbstverständlich auch auf einer weiteren Plakette in Blau zuträfe, welche dann entweder den Ausschluss bestimmter Dieselschadstoffklassen die bestimmte Bereiche - im Moment meist einzelne Straßenzüge - bestimmen oder positiv Lösung, alles was ab der Schadstoffklasse "Euro 6d TEMP" und darüber dies explizit (analog zur grünen Plakette) erlaubt.

Das die positive grüne Plakette, welche ausschließlich den Fahrzeugen welche die Umweltzonen (Feinstaub) das Befahren erlaubt, nichts mit NOx Emissionen zu tun hat, scheint der User PD nicht verstanden zu haben. Sie behält selbstverständlich weiter ihre Gültigkeit.

Nun hat sich die Bundesregierung - einzig die kann sich für oder gegen eine weitere Plakette "aussprechen" oder diese per notwendigem "Rechtsakt" erst bindend einführen kann, weder in die eine noch in die andere Richtung festgelegt. Bislang wurden nur Absichtserklärungen geäußert, welche keinerlei Bindungskraft haben.

Was immer jemand zu diesem Thema noch sagen wird, ich schließe mich der Meinung von Gregor Honsel (Redakteur der "Technology Review) vom 11.10.2018 an die er unter dem Titel :"Lieber ein Datenschutz-Desaster als eine Blaue Plakette"
veröffentlicht hat :

Bei den Diesel-Fahrverboten hat die Bundesregierung ihren Gestaltungsspielraum längst verzockt. Nun könnte sie den Kommunen wenigstens bei der Umsetzung helfen. Doch nicht einmal das kriegt sie hin.

Stellen Sie sich vor, Sie haben für ein bestimmtes Problem die Wahl zwischen einer einfachen, bewährten Lösung und einer komplizierten, von der niemand so genau weiß, wie sie eigentlich funktionieren soll. Sie entscheiden sich für die erste Variante? Dann arbeiten Sie offenbar nicht für die Bundesregierung.

„Wir wollen keine Fahrverbote“, schallt es mantrahaft aus dem Bundesautoverkehrsministerium, wann immer es um die Blaue Plakette geht – so, als würden Wünsche wahr, wenn man sie nur oft genug wiederholt. Dabei ist das Argument doppelt unpassend: Erstens bedeutet eine Blaue Plakette keineswegs automatisch flächendeckende Fahrverbote. Sie erleichtert es lediglich den Kommunen, nach eigenem Ermessen welche durchzusetzen. Das ist ein Unterschied.

Zweitens ist es mittlerweile vollkommen wurscht, was die Bundesregierung will und was sie nicht will. Sie hat mit einer bemerkenswerten Konstanz gezeigt, dass sie das Problem nicht lösen kann oder will. Ihren Gestaltungsspielraum hat sie dadurch längst verzockt. Die Entscheidungen treffen jetzt die Gerichte. Das wichtigste, was der Bund nun tun kann: Den Kommunen die Umsetzung der gerichtlich verhängten Fahrverbote nicht unnötig schwer zu machen. Und nicht einmal das kriegt er hin.

Statt einer blauen Plakette will er „sicherstellen, dass die Verkehrsüberwachungsbehörden auf die Daten des Zentralen Fahrzeugregisters zugreifen können, um fahrzeugindividuell die Einhaltung der Verkehrsbeschränkungen überprüfen zu können“, heißt es im Beschlusspapier der Koalitionsspitzen.

Wie genau hat man sich das vorzustellen? Sitzt dann jemand am Straßenrand und fragt im Akkord Kennzeichen ab? Oder gibt es automatische Scanner, die sämtliche Fahrzeuge erfassen, was ein Datenschutz-Desaster wäre? Und das alles nur, weil irgendein Politiker blaue Aufkleber irgendwann mal für böse erklärt hat?

Und überhaupt: Wo ist denn der prinzipielle Unterschied zwischen einer Plakette und einer Kennzeichenabfrage? Für den Dieselfahrer kommt es aufs selbe raus. Für so blöd, das nicht zu bemerken, kann doch nicht einmal die CSU ihr Wahlvolk halten.

„Deshalb bleibt ein Fahrverbot für die Städte faktisch nicht umsetzbar. Soll das womöglich so sein?“, fragt sich die Süddeutsche Zeitung. Berechtigte Frage. Vielleicht spekuliert die Koalition ja tatsächlich darauf, dass Fahrverbote auf diese Art kaum kontrolliert werden können und dementsprechend niemandem wehtun.

Nur: Die Luft wird dadurch nicht besser. Genau solche Pseudo-Lösungen sind es doch, die der Politik jetzt reihenweise von den Gerichten um die Ohren gehauen werden. Schaffen es Bund und Kommunen jetzt nicht, wenigstens differenzierte Fahrverbote wirksam durchzusetzen, werden sie wahrscheinlich irgendwann zu undifferenzierten verdonnert. Dann ist das Geschrei erst recht groß. Bin mal gespannt, wie sie das ihren Wählern erklären wollen.

(Gregor Honsel)
Ganz nebenbei, wenn man willens ist, seine Meinung mit entsprechenden Links zu "untermauern". Zeigen will, man ist bei weitem nicht der Einzige mit seiner eher nebensächlichen persönlichen Meinung, geht das auch mit dieser Quelle : "WESER KURIER" Suche : "Blaue Plakette" :? soviel Zeit und Fleiß muss sein, wenn man mehr absondern möchte, als immer die selben aggressiven, nichtssagenden und gern auch mal falschen Meinungsfetzen.... :|
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 17. Okt 2018, 16:12

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Oct 2018, 16:34)

Wer das was in der Druckausgabe einer beliebigen Zeitung steht nicht auch - wenigstens zum Teil - im WWW finden kann, ist entweder unfähig oder einfach unwillig die Quelle seiner Erkenntnisse offenzulegen.

Letzteres hat Gründe, ohne ein nachprüfbares Zitat kann jeder gern alles behaupten. Dieser Verdacht, einfach die eigene Meinung hinter "habe ich gelesen (und nicht sagen wo) " ist Typisch für mehr als 90% aller Meinungsäußerungen von PD.

Das jemand eine Meinung zu was auch immer hat, ist vollkommen normal. Nur diese ohne sich hinter dubiosen "ich lese Zeitungsberichte ...." zu verstecken, sondern selbst zu begründen, warum der Schreiber selbst und niemand anderes so denkt, ist eigentlich das was wohl die Mehrheit hier "unter Meinungsäußerung" versteht.

Das auch andere so wie man selbst denken, muss man schlicht belegen. Jedenfalls dann, wenn irgendwer das ernst nehmen soll.

Wie soll jemand auf diese wirre Erwiderung : vernünftig antworten können ? Hier nochmal die Behauptung :und meine vorherige Frage : Wer also und wann - ein Faktencheck - irgendwie wirst Du doch eine Quelle für Deine Behauptung nennen können...

Gleich mehrfach Unsinn, in der Frage "Hast du eine Quelle das man die blaue Plakette eingeführt hat" (ohne einen entsprechenden Beschluss des Bundes kann kein Bundesland und erst recht auch keine Kommune diese Kennzeichnungspflicht einführen), Unsinn in der Behauptung "Der Bundestag hat sich nun mal gegen sinnlose Vergabe von blauen Plaketten ausgesprochen". Der Bundestag der aus 709 einzelnen Mandaten besteht, die sich entsprechend der Wahlergebnisse auf mehrere Parteien höchst unterschiedlich verteilen, wird sich - schon weil in diese Institution alle ihre eigene politische Agenda haben, niemals auf so etwas wie eine blaue Plakette gemeinsam aussprechen.

Ganz im Gegenteil einige der im Bundestag vertretenen Parteien haben sich explizit FÜR die Einführung einer Kennzeichnung von Dieselfahrzeugen die nicht der Schadstoffklasse "Euro 6d TEMP" entsprechen, ausgesprochen. Womit diese im Kern unsinnige Behauptung problemlos widerlegbar ist.

Auch, wenn das jemanden warum auch immer "sinnlos" erscheint, muss das leider nicht tatsächlich sinnlos sein ;) Es ist üblich, besondere Kennzeichnungen vorzuschreiben um es den Behörden auch ohne zeitaufwendige Untersuchungen zu ermöglichen, z.B. eine Fahrzeugklassifizierung schon von außen zu erkennen. Da wäre das "H" (hinter der Nummer ) = Das Kennzeichen für historische Fahrzeuge, oder Rote Nummernschilder ( Kurzzeitzulassung von Fahrzeugen) oder die bereits existierenden farbigen Plaketten. Oder aber das integrierte Länderkennzeichen in den KFZ-Nummernschildern - EU-Kennzeichen enthalten einen blauen Balken links mit den europäischen Sternen und dem Länderkürzel (seit 1994 in D).

All das ist keineswegs sinnlos, wie das dann selbstverständlich auch auf einer weiteren Plakette in Blau zuträfe, welche dann entweder den Ausschluss bestimmter Dieselschadstoffklassen die bestimmte Bereiche - im Moment meist einzelne Straßenzüge - bestimmen oder positiv Lösung, alles was ab der Schadstoffklasse "Euro 6d TEMP" und darüber dies explizit (analog zur grünen Plakette) erlaubt.

Das die positive grüne Plakette, welche ausschließlich den Fahrzeugen welche die Umweltzonen (Feinstaub) das Befahren erlaubt, nichts mit NOx Emissionen zu tun hat, scheint der User PD nicht verstanden zu haben. Sie behält selbstverständlich weiter ihre Gültigkeit.

Nun hat sich die Bundesregierung - einzig die kann sich für oder gegen eine weitere Plakette "aussprechen" oder diese per notwendigem "Rechtsakt" erst bindend einführen kann, weder in die eine noch in die andere Richtung festgelegt. Bislang wurden nur Absichtserklärungen geäußert, welche keinerlei Bindungskraft haben.

Was immer jemand zu diesem Thema noch sagen wird, ich schließe mich der Meinung von Gregor Honsel (Redakteur der "Technology Review) vom 11.10.2018 an die er unter dem Titel :"Lieber ein Datenschutz-Desaster als eine Blaue Plakette" Ganz nebenbei, wenn man willens ist, seine Meinung mit entsprechenden Links zu "untermauern". Zeigen will, man ist bei weitem nicht der Einzige mit seiner eher nebensächlichen persönlichen Meinung, geht das auch mit dieser Quelle : "WESER KURIER" Suche : "Blaue Plakette" :? soviel Zeit und Fleiß muss sein, wenn man mehr absondern möchte, als immer die selben aggressiven, nichtssagenden und gern auch mal falschen Meinungsfetzen.... :|

Falsch weil du es dafür hältst ? Entscheidend ist nicht was du der Bundesregierung ( Verkehrsministerium ) unterstellst sondern
was die gewählte Regierung beschließt .Wo ist der Unterschied zwischen zitieren aus der Zeitung oder einen Link der das Gleiche besagt?
Was du für aggressiv befindest muss du alles Wisser mit deinen endlosen Beiträgen selbst entscheiden .Ich brauche deine Schulmeisterei
nicht. Ich halte mich darn was bisher vom Gesetzgeber vorgegeben ist .. bedeutet keine blaue Plakette. Falls du schon eine
am Auto gesehen hast will ich deine Beobachtung nicht anfechten . Wahr ist die Regierung (Verkehrsministerium ) hat zu entscheiden
ob die blaue Plakette (hilft niemanden ) eingeführt wird. Helfen tut alleine keine weiteren Fahrverbote auszusprechen weil sich
das Abgasproblem auf länger Sicht von selbst löst. Da magst du anderer Meinung sein nur deine Meinung ist mir Wurscht .Ich bin gegen
Fahrverbote ob Hysteriker das fordern oder nicht .Übrigens dir bleibt es freigestellt wessen Meinung du dich anschließt .
Ich schließe mich denen an die Fahrverbote ablehnen ,weil Fahrverbote den Ausstoß von Stickoxide nicht einschränken sondern nur verlagern . Du kannst davon ausgehen das ich nicht der Einzige in diesem Land bin der Fahrverbote nicht nur für unnötig hält.
Für meine Meinung kann ich dir keinen Link anbieten . Nochmals ich beziehe mich auf meine Meinung nicht auf irgendwelche Verfasser
von Links. Bleibt anzumerken dass in dem von dir angegeben Link genau das steht was ich geäußert habe . Fahrverbote bewirken lediglich
eine Verlagerung der Abgase . Danke für die Bestätigung . Übrigens habe ich dich jemals aufgefordert meine Meinung zu teilen ?
Du musst sie nicht teilen ,ich teile deine auch nicht . Nur äußern darf ich sie .Darn werden selbsternannte Schulmeister wie du mich nicht dran hindern .Dein Hass gegen Autos , deine Hysterie von angeblichen (unbewiesenen) Massensterben durch Dieselautos darfst du natürlich weiter ausleben .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Okt 2018, 16:30

Statt einer blauen Plakette will er (Gesetzgeber) „sicherstellen, dass die Verkehrsüberwachungsbehörden auf die Daten des Zentralen Fahrzeugregisters zugreifen können, um fahrzeugindividuell die Einhaltung der Verkehrsbeschränkungen überprüfen zu können“, heißt es im Beschlusspapier der Koalitionsspitzen.


https://www.heise.de/tr/blog/artikel/Li ... 86587.html :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 16:55

jack000 hat geschrieben:(14 Oct 2018, 17:13)

[MOD] - Wenn das hier jetzt nicht besser läuft werde ich Abstimmungen einleiten, bzw. den Strang erstmal schließen!

[MOD] - Wenn es nicht anders geht, geht es nicht anders!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jack000 » Do 25. Okt 2018, 17:39

jack000 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 17:55)

[MOD] - Wenn es nicht anders geht, geht es nicht anders!

[MOD] - Strang wurde wieder entsperrt. Es sind nur Beiträge gestattet, die den Nutzungsbedingungen entsprechen!
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Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 25. Okt 2018, 17:53

Gute Sache das. Voraussicht wird Mainz auch bald von entsprechenden Regelungen profitieren:

Nach einem Gerichtsurteil wird wohl auch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt die Durchfahrt für ältere Dieselautos beschränken müssen. Eine Hintertür haben die Richter allerdings gelassen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d ... 54193.html

Die übereifrige Bundesregierung macht hingegen keine gute Figur bei der Sache:

Angela Merkel will Frankfurt vor Fahrverboten retten - und Parteifreund Volker Bouffier vor einem Wahldebakel. Doch der weiß gar nichts von seinem Glück und torpediert die Pläne der Kanzlerin - unfreiwillig.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dies ... 34498.html
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Do 25. Okt 2018, 19:49

frems hat geschrieben:(25 Oct 2018, 18:53)

Gute Sache das. Voraussicht wird Mainz auch bald von entsprechenden Regelungen profitieren:

Nach einem Gerichtsurteil wird wohl auch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt die Durchfahrt für ältere Dieselautos beschränken müssen. Eine Hintertür haben die Richter allerdings gelassen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d ... 54193.html

Die übereifrige Bundesregierung macht hingegen keine gute Figur bei der Sache:

Angela Merkel will Frankfurt vor Fahrverboten retten - und Parteifreund Volker Bouffier vor einem Wahldebakel. Doch der weiß gar nichts von seinem Glück und torpediert die Pläne der Kanzlerin - unfreiwillig.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dies ... 34498.html


Das Wort "übereifrige Bundesregierung" macht glauben, daß sie auf Einhaltung gültiger Gesetze besteht. Das Gegenteil ist aber richtig. Die Kanzlerin will ein gültiges Gesetz aufweichen, das sie selbst ratifiziert hat, als sie noch nicht ahnte, daß es damit einmal ernst werden könnte. Gegen die unabhängige Justiz wird sie sich in der Sache nur durch ein neues Gesetz durchsetzen können, das zugleich dem europäische Gesetz nicht widerspricht.

Also nur Reden zum offenen Fenster hinaus, um den Zorn der Dieselanten über den Wertverlust ihrer Fahrzeuge zu dämpfen, anstatt den wesentlichen Verursacher und Betrüger hart an zu fassen, jetzt seine Fahrzeuge regel- und zulassungsgerecht her zu richten. Dann werden wir doch sehen, ob danach die Luftverschmutzung wieder in den zugelassenen Rahmen zurück findet.

Da steht nun wirklich einiges auf dem Kopf! Nicht zu fassen!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Fliege » Do 25. Okt 2018, 22:43

H2O hat geschrieben:(25 Oct 2018, 20:49)
Die Kanzlerin will ein gültiges Gesetz aufweichen, das sie selbst ratifiziert hat, als sie noch nicht ahnte, daß es damit einmal ernst werden könnte. [...]
Da steht nun wirklich einiges auf dem Kopf! Nicht zu fassen!

In der Tat, es ist kaum zu fassen.
Beim Dieselskandal (dass es zu Fahrverboten und Enteignungen kommt) wird die Leistungsfähigkeit der Merkel-Regierung und ihrer angeschlossenen Parteien sichtbar.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Fr 26. Okt 2018, 08:33

Fliege hat geschrieben:(25 Oct 2018, 23:43)

In der Tat, es ist kaum zu fassen.
Beim Dieselskandal (dass es zu Fahrverboten und Enteignungen kommt) wird die Leistungsfähigkeit der Merkel-Regierung und ihrer angeschlossenen Parteien sichtbar.


Na ja, ich meine, daß diese Politikerkaste sich ganz furchtbar in ihren eigenen Abhängigkeitsgeflechten verheddert hat. Gewählt wollen sie werden, ihren Sponsoren nicht weh tun. Dann bleiben nur noch die Lebensgrundlagen, deren Zerstörung etwas später erst zum Aufruhr führt. Unglaublich dieses dumme Spiel, aber wir können unseren Kindern und Enkeln sagen, daß wir das so doch miterlebt haben! :mad2:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 26. Okt 2018, 09:39

Nun ja - "wer viel misst, misst Mist". Ein bekannter Bonmot von unbekanntem Verfasser.

Was "die Grenzwerte" angeht ist es leider etwas anders, dort wird nicht wirklich so gemessen, um eben keinen "Mist" zu messen, sondern um unter allen Umständen in zuvor genau festgelegter zulässiger Manipulation, die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.

Wenn also jemand getreu den geltenden Vorschriften, den Gürtel dreimal durch die Lasche zieht und sich dabei in vier Himmelsrichtungen verbeugt usw. usf. - hat exakt das erfüllt, was hier vorgeschrieben ist.

Niemand (jedenfalls in einem Rechtsstaat) kann danach kommen und sagen eigentlich hättest Du "den Gürtel fünfmal durch die Lasche ziehen müssen und dabei nach rechts hüpfend usw. usf. müssen.

Das ist die reale Situation in (hoffentlich) für alle in verständlichen Worten und Zusammenhängen. Bewusst bin ich nicht auf die tatsächlichen Vorschriften eingegangen, die ich a) nicht im Detail kenne und b) nicht in ihrer ganzen Tragweite kenne. Was wichtig ist, das Prinzip nachdem "Recht" funktioniert ist dabei das Wichtige und nicht die tatsächlichen Einzelheiten.

Was wirklich - jedenfalls nach dem was das UBA tatsächlich unter "Grenzwerte für Schadstoffemmissionen von PKW" versteht, kann jeder in diesem verlinkten PDF nachlesen. Inklusive aller relevanten Schadstoffmengen, die maximal "hinten rauskommen dürfen". Was da nicht steht (das füllt gleich mehrere Ordner) ist "wie nun der Gürtel....".

In Klartext, wenn unter Laborbedingungen diese Werte von Euro 5 und 6 (nach der Richtlinie / Verordnung (VO) eingehalten werden ist das alles was ein Hersteller erfüllen musste. Das dies in der Realität, also auf der Straße, je nach Jahres- und oder Tageszeit, im "Stopp and Go Betrieb, und, und... zahlreichen "Schwankungen" unterworfen ist, muss den Hersteller nicht interessieren - wenn, ja wenn er bei der Typenprüfung brav "den Gürtel dreimal durch die Lasche zieht und sich dabei in vier Himmelsrichtungen verbeugt usw. usf." erfüllt hat und das ordentlich nachgewiesen hat. Das ist die Rechtslage - zugegeben "etwas schief" aber völlig legal.

Nun darf der Laie sich über die unterschiedlichen Werte gern wundern und aufregen, mehr ist aber nicht drin. Die "Fachleute" haben mit aller technischen Finesse dafür gesorgt, alles ist gut. Wer nun nicht versteht, warum "die Regierung" in unserem schönen Rechtsstaat NICHT einfach nachträglich kommen kann, "ihr habt zwar gesetzeskonform geprüft, aber nun gefällt uns das Ergebnis nicht, ihr müsst das ändern", wird das wohl nie wirklich verstehen.

Jeder Politiker oder wer sonst noch der nun behauptet, man könne (eigentlich sagen alle man "müsse" was sehr viel schwächer ist) die legitime Regierung - welche auch immer das gerade ist, könne nun eben diese "Industrie zwingen" z.B. "Nachzurüsten", ist entweder sehr, sehr doof und begreift selber rein garnix oder betreibt höchst unerfreuliche Demagogie.

Tatsächlich ist die aktuelle Regierung auf ein ganz brutales "bitte, bitte tut was" angewiesen. Das dies nicht jeder durchschaut, wundert mich nun überhaupt nicht.

Zum Schluss noch ein hübsches Bildchen, was wunderbar darstellt, wie schön doch die Schadstoffe die "hinten raus kommen" immer weniger wurden. Das Bildchen wäre voll OK, wenn man beim Prüfen eben NICHT wie befohlen " den Gürtel dreimal durch die Lasche zieht und sich dabei in vier Himmelsrichtungen verbeugt usw. usf." erfüllt und das ordentlich nachgewiesen hätte" sonder wenigsten so verfahren wäre, wie das Euro 6d TEMP inzwischen vorschreibt. Leider musste genau dies niemand tun !

Nun darf tapfer mit den Zähnen geknirscht werden - kleiner Lichtblick - die "böse Industrie" will nun "helfen" allerdings wie das gehen soll ist noch höchst unverständlich formuliert wie man gestern bei Maybrit Illners Quasselrunde vernehmen konnte. Der neue VW-Chef wand sich (volkstümlich formuliert) wie ein Aal auf dem trockenen - so jedenfalls mein höchst subjektiver Eindruck.

Unter Stich wollen alle "Fahrverbote vermeiden" - das jedenfalls sollen wohl die eher naiven Zuschauer brav glauben. Wenn alle die schönen neuen "Euro 6d TEMP Diesel" SOFORT gegen ihre alten Stinker austauschen (man gönnt sich ja sonst nix), wird das auch klappen - sonst dauert das eben noch 2 ... 3 Jahre und alles ist gut - scheiß auf die paar mehr Toten die inzwischen dank Inhalation von allerlei Abgasen voreilig das Zeitliche segnen.

Ach den Bonmont (auf die naive Aussage es gäbe ja niemand der wegen Abgasen tot umfallen würde, ergo stirbt niemand an den Folgen von NOx) "auf den Totenscheinen steh doch nie Todesursache NOx - klar doch, da steht auch nie Todesursache ist Rauchen / Alkohol usw." fand ich ausgezeichnet.

Ach ja da ist noch eine andere "Lösung" statt der vorgeschriebenen 0,18 g/km NOx (Euro 5) kann man das Problem ganz "einfach" aber wenig gesetzeskonform mit dann etwas mehr NOx - sagen wir (sagt ähm die dittbeste Kanzlerin die wir je hatten) 0,27 g/km geht das auch - weil das eben "verhältnismäßig" sei.

Sollte ich wider erwarten mal die gesetzlichen Bestimmungen was den Blutalkohol bei Führen eines KFZ anbelangt - mal gerade überschritten haben, denke ich weil der (Wert) ist sowieso "nicht verhältnismäßig" - sind 2 Promille vollkommen OK - das braucht man auch um die Politik rund um Schadstoffe "besser verstehen zu können"...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 26. Okt 2018, 10:28

Warum man den Dieselantrieb so erfreulich findet, wenn es um "Vermeidung von CO2" geht - habe ich nicht irgend wen, sondern den VDA (Verband der Automobilindustrie) "gefragt".

Ganz nebenbei wird da auch noch erklärt warum "man" in einem Dieselmotor nicht gleichzeitig sowohl "Primäre Feinstäube" UND "Sekundäre Feinstäube (NOx)" senken kann, eine Tatsache, welche das Fraunhofer Institut in Dresden in einer Studie von 2010 exakt nachweisen konnte, aber weder die Regierung noch die "Spezialisten" in Brüssel interessiert hat, was nun prompt und klar voraussehbar in das sattsam bekannte "Dieseldesaster" geführt hat. Die wussten also auch (wer sonst außer die Hersteller solche Motoren "müssen" das wissen), konnten aber auf die "wunderbaren späteren Typenprüfungen" vertrauen und nun ham mer den Salat. Hier der Nachweis über die Zusammenhänge :
Quelle hat geschrieben:Heute dominieren Benzin- und Dieselmotoren die Fahrzeugflotten. Seit jeher punktet der Dieselmotor im Vergleich zum Benziner mit seinem geringeren Kraftstoffverbrauch und seinen niedrigeren CO2-Emissionen. Allerdings entstehen bei der effizienten Dieselverbrennung mehr Stickoxide (NOx), die zusätzliche aufwendige Maßnahmen zur Abgasnachbehandlung erfordern. Diese unterschiedlichen Vorteile der Motorenkonzepte sind eng mit der jeweiligen Verbrennungstechnik verbunden. Ein Dieselmotor arbeitet mit deutlich höheren Drücken und Temperaturen als ein Benziner. Die Verbrennung wird dadurch deutlich effizienter.

Höherer Wirkungsgrad
So erreicht ein vergleichbarer Diesel einen bis zu 15 Prozent höheren Wirkungsgrad als ein Benziner. Zudem enthält ein Liter Diesel etwa 10 Prozent mehr Energie als Benzin. Gemessen in Litern verbraucht ein Diesel bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff als ein Benziner. Andererseits setzt ein Liter Diesel bei der Verbrennung auch gut 13 Prozent mehr Kohlendioxid frei als ein Liter Benzin. In Summe emittiert ein Dieselfahrzeug daher bis zu 15 Prozent weniger CO2 pro Kilometer. Das macht sich insbesondere bei größeren Fahrzeugen mit hohen Fahrleistungen bemerkbar. Aus diesem Grund ist der Diesel die effizienteste Antriebsart für Vielfahrer und Gewerbetreibende.

Eine Herausforderung beim Dieselmotor sind die vergleichsweise hohen Stickoxidemissionen (NOx). Sie resultieren ebenso wie der geringe Kraftstoffverbrauch aus dem hohen Druck und damit hohen Verbrennungstemperaturen, die sich bei der Verbrennung im Zylinder des Dieselmotors aufbauen. Hier liegen Licht und Schatten eng beieinander, denn generell gilt der Zusammenhang: Je besser die Verbrennung, desto höher die Temperatur und desto mehr NOx entsteht. Daraus folgt eine Wechselwirkung zwischen der CO2-Reduzierung und der Entstehung von Stickoxiden: Maßnahmen zur CO2-Senkung führen oft zu höherer Stickoxidbildung, eine auf weniger Stickoxide optimierte Verbrennung bedeutet mehr CO2-Ausstoß – ein Zielkonflikt.

Bei modernen Dieselfahrzeugen wird dieser Konflikt durch die aktive Abgasnachbehandlung (NOx-Speicherkatalysator und/oder SCR-Technologie) gelöst. Beim NOx-Speicherkatalysator werden die Stickoxide kontinuierlich eingelagert. Ist der Speicher voll, wird er regeneriert. Dabei werden die eingelagerten Stickoxide in Stickstoff (N2) und Kohlendioxid (CO2) konvertiert.

Weitgehend eliminiert
Ein SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) wandelt die Stickoxide im Abgas zu Stickstoff (N2) und Wasser (H2O) um. Die Umwandlung erfolgt dabei unter Verwendung einer als AdBlue bekannten wässrigen Harnstofflösung, die in einem Zusatztank mitgeführt wird. Damit die Abgasnachbehandlung mit AdBlue funktionieren kann, muss die Flüssigkeit gelegentlich nachgefüllt werden. Ist der AdBlue-Tank nicht ausreichend befüllt, kann das Auto nicht mehr gestartet werden.

Neben den Stickoxiden wird vor allem der Feinstaubausstoß von Dieselfahrzeugen thematisiert. Dieser wurde durch Partikelfiltersysteme weitgehend eliminiert.

„In Summe emittiert ein Dieselfahrzeug bis zu 15 Prozent weniger CO2 pro Kilometer als ein Benziner."
Was da nicht so explizit (wie bei Fraunhofer Dresden) steht, das Hinnehmen eines höheren Primären Feinstaubausstoß (was unerheblich für die insgesamt massiv aus anderen Quellen stammenden Primären Feinstaubmenge gewesen wäre), hätte die heutigen extrem hohen Sekundären Feinstäube (NOx) schlicht verhindert. Die eigentlich angestrebten niedrigeren aber wenig relevanten Primären Feinstäube (nur die aus dem Motor !) haben zu dem nunmehr völlig aus dem Ruder gelaufenen NOx - Werten geführt, die um ein vielfaches toxischer sind als das, was man so verhindern konnte.

Dabei war das nach Aussage von Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden, durchaus den relevanten dt. Stellen bekannt - hier noch mal das Interview mit :
Prof. Matthias Klingner (Dresdner Neuste Nachrichten vom 21.03.2018)

So ist das dann eben, wenn man den Ursachen für "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten" mal auf den Grund geht.... :dead:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Nightrain » Sa 27. Okt 2018, 10:42

Fehlt da nicht die Betrachtung, ob Dieselfahrzeuge ihre Vorteile in der Praxis dadurch verlieren, dass die Real herumfahrenden Autos höher motorisiert sind als vergleichbare Benziner-Alternativen? Ich würde der Autoindustrie zutrauen den geringeren Verbrauch dazu zu nutzen mit höheren PS Zahlen zu protzen...

Hier zumindest gibt es die Statistik zum Kraftstoffverbrauch für PKW 1995-2016:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... k=Fqlt641h

Das könnte man jetzt vielleicht dem Fahrzeugbestand gegenüberstellen und prüfen, ob der reduzierte Verbrauch von Benziner 100% -> 64% und der explodierte Verbrauch an Diesel 100% -> 280% im Verhältnis zur Anzahl der Fahrzeuge stehen oder eine zunehmende Übermotorisierung mit reinspielen könnte.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 27. Okt 2018, 13:21

Hi Nightrain

genau das lieferst Du doch nach :thumbup:

Wenn es den jeder so sähe, jeder einen informativen Beitrag, selbstverständlich zusammen mit seiner persönlichen Einschätzung - neg. Kritik - pos. Kritik - hier einbringt, ist das Lesen nicht nur nutzlose Zeitverschwendung.

Im Prinzip liegt es doch einzig an uns Usern hier, das jeder, den das tatsächlich interessiert, hier, ohne all diese Informationen zeitaufwendig selbst suchen zu müssen, diese recht kompakt finden kann.

Meine persönliche Meinung, selbstverständlich ließe sich der energetische Aufwand durch kompakte, am puren Nutzen orientierte Fahrzeuge sicher auf ein "erträgliches Maß" reduzieren. Doch hier existiert ein "Zielkonflikt". Was soll eine "produktionstüchtiger" Hersteller, noch produzieren und verkaufen, wenn "er" praktisch alle infragekommenden Kunden mindestens mit einem PKW "versorgt" hat, der (PKW) gar um die 18 Jahre nicht wirklich ersetzt werden muss :?:

Eine Wirtschaft die auch solche "Großgeräte" konsumiert - weil das nur so funktioniert - muss (über den bloßen notwendigen Ersatz defekter oder sonst "unbrauchbare" Gerätschaften hinaus) "werbewirksame" Features bieten, um Konsum über den puren Bedarf hinaus "anzuregen". Dabei werden alle Register der Wissenschaften gezogen, welche menschliches Verhalten untersucht und weiter erforscht. Naive Menschen glauben fest daran, es sei "ihre frei Entscheidung" gewesen, wenn sie sich einen Boliden anschaffen, der eigentlich die Fähigkeiten von Oberklassenrennfahrern verlangt. Durch immer massiveren Einsatz von allerlei Assistenzsystemen, bleibt so ein Gerät auch für im Prinzip unterdurchschnittliche Fahrkünstler "händelbar". Jährlich deutlich über 3.000 Verkehrstote und in die Hunderttausende gehende "Verwundete", zeigen wir groß der Irrtum wohl ist.

Nun schreiben sich die allermeisten dieses "Können" selbstverständlich selbst zu. Was glaubst Du, was man einem Homo sapiens also uns - noch alles "einreden kann :?: Was wirklich schwierig ist, ist der Wandel zu Veränderung. Nur wer hat tatsächlich Interesse diese doch insgesamt durchaus positiv konnotierte "Welt" überhaupt zu verändern :?: Die betroffenen Industrie ? Die hat doch (inklusive der dort Beschäftigten - darunter auch einige meiner Verwanden) eher kaum ein Interesse an irgendwelchen "Umbrüchen". Dort riskiert man offensichtlich eher ein allgemeines Desaster, als das man einmal erkannte Probleme wenigsten "sanft aber konsequent umsteuert". Das notwendige Wissen (s. meine vorausgegangenen Beiträge) ist selbstverständlich vorhanden. "Man" wusste ganz offensichtlich, die gesetzlich / wissenschaftlichen Vorgaben sind eine echt Zäsur und mit den bis dahin üblichen Methoden und erst recht nicht zu den gewohnten Kosten, ist das schlicht nicht machbar (die Investoren - alle die entsprechende Aktien erworben haben) erwarten schlich, was jeder Investor in einem wachstumsorientierten Wirtschaftssystem erwartet - wachsende - mindesten aber gleichbleibende Gewinnmargen.

Nun was nicht geht, wird gangbar gemacht. Große und kleine "Rädchen" drehen - "politisch gefärbte Typenprüfungen" UND wenn die Not groß ist, weil die Hürden (in den USA deutlich höher sind), eigentlich recht raffinierte Fälschung von Messergebnisse über "geeignete Algorithmen". Das legale Thermofenster "weiterentwickelt" - Bravo :thumbup:

Nun glaubst Du Nightrain (nicht nur Du natürlich ! ) das "in dieser Welt" - Vernunft, realistisches Verhalten usw. - jemals obsiegen können :?: Ein Blick in die Geschichte - auch oder gerade der Technologie - beweist problemlos das Gegenteil.

Wie sonst konnte die promovierte Physikerin Frau Dr. Merkel (magna cum laude) auf die "naheliegende" Idee kommen, als "kleine Wahlhilfe" mal eben für Euro 5 Fahrzeuge die zulässigen 0,18g/km NOx auf 0,27g/km (+0,09g/km) also von den gesetzlich zulässigen 100% auf 150% NOx anzuheben :?: Was sofort die nächste Frage aufwirft, wie soll das nun auf geradezu wunderbare Weise messbar werden für knapp 6 Millionen (5.983.541 Bestand Euro 5 = 39,6% ) Euro 5 Diesel :?: Oder darf es doch noch ein "wenig" mehr sein :?: Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen dem "Softwareupdates" vorausgehen - oder doch "Hardwaremessungen" ? Was ist mit meinem SX4 - Baujahr 2011 ? Nächste Woche TÜV - Softwareupdate nicht notwendig lt. Hersteller - die gesetzlichen Werte werden eingehalten - ob ich das glauben darf...
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