Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 6. Okt 2018, 18:21

Alana4 hat geschrieben:(06 Oct 2018, 19:13)

ICH bin an gar nichts schuld!
Aber hochgradig amüsiert :D

Sollte man auch sein, wenn man sich das Geschimpfe der Dieselkäufer und -händler anhört, die wahlweise über Konzerne und Regierungen meckern, aber meistens noch nicht einmal verstehen, worum es überhaupt geht.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 7. Okt 2018, 12:28

frems hat geschrieben:(06 Oct 2018, 19:21)

Sollte man auch sein, wenn man sich das Geschimpfe der Dieselkäufer und -händler anhört, die wahlweise über Konzerne und Regierungen meckern, aber meistens noch nicht einmal verstehen, worum es überhaupt geht.

Bisher schimpfen nur Typen wie du . Ich wüsste nicht das Dieselfahrer schimpfen würde man sie nicht schuldlos enteignen .
Deine Experten sind ja bekannt .Einseitig ideologisch verbohrt .Wahre Experten kommen zu dem Ergebnis ,dass Fahrverbote
auf bestimmten Strecken keinerlei Entlastung der Abgase bringen ,sondern im Gegenteil durch Umwege erhöhen .
Deine Experten werden lediglich von dir als Experten ausgegeben . Es handelt sich bei denen lediglich um Aktionismus ohne Sinn und
Verstand . Die Mehrheit der wirklichen Experten plädiert dafür Fahrverbote zu vermeiden . Niemanden nützt es
wenn weniger Abgase seinen Vordereingang belasten , dadurch der Hintereingang, durch den Umleitungsverkehr, stärker belastet wird.
Deine Experten sind nicht an einer Lösung interessiert sondern sie wollen Menschen dressieren .Das wird diesen Grünschnäbeln nicht gelingen . Die Menschen werden sich von Populisten nicht vorschreiben lassen was sie zu essen oder zu trinken haben, genauso
wenig wie sie sich fort zubewegen haben . Das Abgasproblem löst sich durch immer abgasärmere Autos von selbst .
Aktionismus der anti Auto Fraktion nützt niemanden ,außer extremistischen Parteien und Gruppierungen .
Wichtigster Punkt Umgehungsstraßen und Ringautobahnen müssen nach 30 jähriger Planung endlich fertiggestellt werden .
Damit würden Städte enorm vom Durchgangsverkehr entlastet .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 7. Okt 2018, 12:51

Und eine neue Folge aus der Serie "Wie ich nicht mitbekam, dass Fahrverbote in Deutschland schon umgesetzt wurden und weitere Städte dies bereits beschlossen haben". Dann sinniert man sich noch irgendwelche Expertenmehrheiten, was man aber nie belegen würde -- schließlich kennt man von diesen "wirklichen Experten" ja keinen einzigen; außer sich selbst, versteht sich.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 7. Okt 2018, 13:25

frems hat geschrieben:(07 Oct 2018, 13:51)

Und eine neue Folge aus der Serie "Wie ich nicht mitbekam, dass Fahrverbote in Deutschland schon umgesetzt wurden und weitere Städte dies bereits beschlossen haben". Dann sinniert man sich noch irgendwelche Expertenmehrheiten, was man aber nie belegen würde -- schließlich kennt man von diesen "wirklichen Experten" ja keinen einzigen; außer sich selbst, versteht sich.

Umgesetzt schon nur damit ist kein Gramm Stickoxide eingespart worden . Dort wo durch unsinnige Umleitungen mehr
Abgase produziert werden stehen halt keine Messstationen .Wo nicht gemessen wird fallen halt nach deiner Expertenmeinung keine Abgase an. Polemik hat nichts mit Fachwissen zu tun . Du meinst ernsthaft bei denen , die Fahrverbote aussprechen oder fordern ,handelt es sich um Experten ?
Experten aus Politik und Wirtschaft fordern, dass Fahrverbote unbedingt verhindert werden müssen .
Lustig wenn jemand anderen erzählen will bei Autohassern oder bei der Abmahntruppe DUH handelt es sich um Experten .
Diese Leute könnte man eher mit der Pegida vergleichen .Letztere behaupten auch sie vertreten "das Volk ."
Die DUH vertritt sich selbst um sich zu bereichern, ganz bestimmt nicht das Volk und schon gar nicht die Autofahrer .
45 Millionen Autofahrer gehören auch zum Volk . Fanatiker der DUH vertreten das Volk nicht . Diese Laien Lobbytruppe vertritt
nur eigene Interessen als Abmahnclub . Experten haben Ahnung .Populisten oder anti Auto Fraktion als Experten zu bezeichnen
klingt lustig. Wahre Experten fordern Fahrverbote auszusetzen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 7. Okt 2018, 13:50

frems hat geschrieben:(05 Oct 2018, 09:59)

https://www.tagesspiegel.de/berlin/rbb- ... 51290.html

Die positiv denkenden Hauptstädter dürfen weiterhin optimistisch sein. Ihre Hoffnungen gehen sehr wahrscheinlich in Erfüllung. :thumbup:

Positiv denkende Menschen wissen ,das sich das Abgasproblem in einigen Jahren durch den Austausch neu gegen alte Modelle
besser lösen lässt als ungerechte Fahrverbote auszusprechen ,die die Abgasproblematik momentan lediglich verlagern .
Wer für 21 Straßen Fahrverbote fordert ,fordert hunderttausende Autofahrer auf sich Ausweichstrecken zu suchen .
Damit wird kein Gramm Stickoxide eingespart ,das Gegenteil ist der Fall. Interessant ständig zu lesen in Berlin
herrscht Wohnungsnot . Erstaunlich, dass es immer mehr Menschen in angeblich Diesel verpestete Straßen zieht .
Selbsternannte Gutmenschen, die Fahrverbote einfordern handeln im eigenen Interesse ,bestimmt nicht
im Interesse des Volkes, schon gar nicht im Interesse derjenigen ,die durch notwendige Umwege jetzt vermehrt
von Abgasen betroffen sein werden .Das Ausweichstrecken oftmals nicht für den Durchgangsverkehr ausgerichtet
sind ,durch Schwellen und Barken zurück gebaut wurden , zeigt besonders den Unfug von Fahrverboten auf .
Erst konzentriert man den Autoverkehr auf bestimmte Durchganstrassen ,baut die angrenzenden Wohnstraßen zurück .
Nun verlagert man, bedingt durch Fahrverbote auf den Durchgangsstraßen, den Durchgangsverkehr wieder in die verengten
Wohnstraßen zurück .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 7. Okt 2018, 13:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 7. Okt 2018, 13:51

Ja, die ominösen wahren Experten mal wieder. :p Blöderweise ging es nicht um deren Forderungen, sondern dass Menschen schon vor vielen JAhren warnten, dass Fahrverbote unausweichlich sein werden, wenn sich die Verkehrspolitik nicht signifikant ändert, da man eben Fakten betrachtete und feststellte, dass mit einem "weiter so" die Fristen abgelaufen und die Grenzwerte nicht eingehalten sein werden. Und sie behielten recht. Dass dann die deutsche Justiz eben Verbote anordnet, ist nicht verwunderlich, da die Richter ja keine andere Optionen mehr sehen bzw. haben. Also spare Dir Deine Fake News, die Du Dir erträumt hast. Und natürlich Deine Lügen. Weder nannte ich die DUH-Leute Experten, noch schrieb ich, dass irgendwo keine Abgase anfallen. Erbärmlich, solche Wutanfälle, nur weil die Realität mal wieder gegen einen ist und es weiter geht mit den Fahrverboten. Freu Dich drauf. Ich zitiere: Dieser Diesel-Plan bringt in Wahrheit überall Fahrverbote (Link: https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... erden.html)

Wie ich schon einst sagte, gibt's derzeit gut Geld für Kommunen und Länder abzugreifen. Aber helfen wird's so kurzfristig nicht. Pech für die Käufer, die sich nicht informieren konnten und dachten, sie wüssten es besser als Leute vom Fach. Das haben sie nun davon, hehe.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 7. Okt 2018, 14:30

Und noch einer, der nicht begriff, dass es nicht um die Emission des einzelnen Fahrzeugs geht, sondern um die Immissionen in den Wohnstraßen. Und wer hier dauernd vor wegfallenden Arbeitsplätzen warnt, über den Wertverlust panisch jammert und auf einmal irgendwelche AfD-Regierungen prophezeit, sollte nicht anderen Panikmache vorwerfen. Für mich heißt's abwarten und genießen. Und wieso sollte ein Käufer einer Dreckschleuder unschuldig sein? Er ist ja Mitverursacher des Problems. Wer nicht hören will, muss eben fühlen. So einfach ist das.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Alana4 » So 7. Okt 2018, 14:52

frems hat geschrieben:(07 Oct 2018, 15:30)

Und wieso sollte ein Käufer einer Dreckschleuder unschuldig sein? Er ist ja Mitverursacher des Problems. Wer nicht hören will, muss eben fühlen. So einfach ist das.


Vielleicht haben die "Käufer einer Dreckschleuder" beim Kauf ihres PKW auf "Experten" gehört, die da z.Bsp. den Euro5-Diesel als sauber beschrieben und gepriesen haben? :) Vor ca. 5 Jahren war das so.
Benziner sind viel mehr "Dreckschleudern"- ist aber grad nicht Thema, nicht wahr?
Mir waren "Experten" diesbezüglich schon immer egal. Für mich galt beim Kauf: was brauche ich? Was kostet es mich in Anschaffung und regelmäßigen Kosten, und was kostet der Sprit. Bei meinen Kilometern pro Jahr ist die einzige wirtschaftlich vernünftige Antwort: ein Diesel! Ach ja.....ganz wichtig: Hauptsache, kein deutscher Karren!
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 7. Okt 2018, 15:40

Alana4 hat geschrieben:(07 Oct 2018, 15:52)

Vielleicht haben die "Käufer einer Dreckschleuder" beim Kauf ihres PKW auf "Experten" gehört, die da z.Bsp. den Euro5-Diesel als sauber beschrieben und gepriesen haben? :) Vor ca. 5 Jahren war das so.
Benziner sind viel mehr "Dreckschleudern"- ist aber grad nicht Thema, nicht wahr?
Mir waren "Experten" diesbezüglich schon immer egal. Für mich galt beim Kauf: was brauche ich? Was kostet es mich in Anschaffung und regelmäßigen Kosten, und was kostet der Sprit. Bei meinen Kilometern pro Jahr ist die einzige wirtschaftlich vernünftige Antwort: ein Diesel! Ach ja.....ganz wichtig: Hauptsache, kein deutscher Karren!

Na, da lief halt die Propaganda der Autolobby auf Hochtouren. Wer auf hübsche Broschüren reinfällt, muss sich auch mal selbst hinterfragen. Bei den Kampagnen ging es nämlich nicht um NOx, sondern CO2. Und ob ein Auto deutsch ist oder nicht, macht ja bei den Verboten irrelevant.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Alana4 » So 7. Okt 2018, 16:12

frems hat geschrieben:(07 Oct 2018, 16:40)

Na, da lief halt die Propaganda der Autolobby auf Hochtouren. Wer auf hübsche Broschüren reinfällt, muss sich auch mal selbst hinterfragen. Bei den Kampagnen ging es nämlich nicht um NOx, sondern CO2. Und ob ein Auto deutsch ist oder nicht, macht ja bei den Verboten irrelevant.


Meine Güte...."Verbote"- keinem wird ernsthaft das Fahren verboten. Es gibt ein paar Straßen, ach was: StaßenABSCHNITTE- vollkommen unbedeutend. Und darüber hinaus nutzlos, als ob Luft und Wind vor der Straßensperrung 'ne Kurve pusten.

Aber- grundsätzlich kann man eigentlich gar nicht GEGEN Einschränkungen von Individualverkehr in dicht besiedelten und bebauten Innenstädten sein. Ich möchte da auch nicht leben oder meine Kinder aufwachsen lassen. Aber für die dort Lebenden wäre dann ein generelle Reduzierung des Verkehrs vonnöten. Keine Diesel, keine Benziner- allein das bringt was. Das Theatzer jetzt ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten! Experten......zu komisch :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Quatschki » So 7. Okt 2018, 16:56

Alana4 hat geschrieben:(07 Oct 2018, 17:12)

Meine Güte...."Verbote"- keinem wird ernsthaft das Fahren verboten. Es gibt ein paar Straßen, ach was: StaßenABSCHNITTE- vollkommen unbedeutend. Und darüber hinaus nutzlos, als ob Luft und Wind vor der Straßensperrung 'ne Kurve pusten.

Aber- grundsätzlich kann man eigentlich gar nicht GEGEN Einschränkungen von Individualverkehr in dicht besiedelten und bebauten Innenstädten sein. Ich möchte da auch nicht leben oder meine Kinder aufwachsen lassen. Aber für die dort Lebenden wäre dann ein generelle Reduzierung des Verkehrs vonnöten. Keine Diesel, keine Benziner- allein das bringt was. Das Theatzer jetzt ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten! Experten......zu komisch :D :D

Hättste mal früher erleben sollen, als die Autos noch richtig gestunken haben,
als sie noch keine Katalysatoren hatten
und Kohlenmonoxid und Ruß ausstießen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Jo33 » So 7. Okt 2018, 22:02

Quatschki hat geschrieben:Hättste mal früher erleben sollen, als die Autos noch richtig gestunken haben,
als sie noch keine Katalysatoren hatten und Kohlenmonoxid und Ruß ausstießen.

Allerdings gab es damals auch viel weniger Autos und es wurde auch viel weniger mit dem Auto gefahren. Schau dich doch nur mal um, wie voll mittlerweile die Wohnstraßen zu geparkt sind, selbst wenn es Garagen gibt, früher gabs 1 Familienauto, heute hat Vater, Mutter und die Kinder jeweils ein Auto. Daher klar machen die Autos heute weniger Dreck, aber sie haben an der Anzahl, wie auch an der Fahrleistung, Kilometerleistung wesentlich mehr zu genommen, und so am Ende wesentlich mehr Abgase produziert werden. Jedes Jahr pendeln die Menschen weiter zur Arbeitstelle und dies ebenfalls politisch gefördert, dass Wohn- und Arbeitstelle weiter auseinander liegen.
Autos sind heute wesentlich billiger im Kauf und im Unterhalt als noch vor 30 Jahren, auch wenn man es kaum glauben will, ist aber so. Da hat die Politik geschlafen, lenkend einzugreifen, Auto fahren auf den gleichen Kostenstand wie vor 30 Jahren zu halten und den ÖPNV ebenfalls auf dem gleichen Kostenstand zu halten, stattdessen die Entwicklung ÖPNV jedes Jahr teuerer, Auto jedes Jahr billiger.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 7. Okt 2018, 23:42

Nun ja - 46,5 Millionen Stehzeuge - erschreckend wenn die fahren - sozusagen von Stau zu Stau oder in der Mission Leute vergiften - unterwegs

Für ein so teures Gerät ist die eigentliche Nutzen bei klarem Verstand betrachtet eigentlich "unterirdisch". Hier Quelle : statista "Autofahrer in Deutschland nach selbst gefahrenen Kilometern pro Jahr von 2013 bis 2017 (Personen in Millionen)" OK die "14 Jahre verstehe ich nicht wirklich. Aber knapp 13.257 km/a (Bundesdurchschnitt am 27.06.2018 KBA) bedeutet 255 km/ Woche oder ~36 km kalendertäglich.

Weil es in (hauptsächlich) in den Städten nicht ums Fahren geht, fragt "ZUKUNFT MOBILITÄT" :
Wie viele Parkmöglichkeiten gibt es eigentlich?
Die genaue Zahl von Parkplätzen kann nur geschätzt werden. Eine genaue quantitative Aufstellung gibt es nicht. Laut Schätzung existieren in Westeuropa (EU-15) etwa 300 Millionen öffentliche Parkplätze. Davon sind über 80 Prozent im öffentlichen Raum. Eine Parkgebühr muss auf etwa 11 Millionen (3,6 Prozent) Abstellmöglichkeiten entrichtet werden.

“Die jährlich wiederkehrenden Betriebs- und Wartungskosten belaufen sich auf ca. 195 Milliarden Euro. Der mit öffentlichen Parkplätzen generierte Gesamtumsatz wird auf über 45 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Das bedeutet, dass nur 23% der Kosten durch die Benutzer ausgeglichen werden, während die verbleibenden 77% der Kosten von der öffentlichen Hand getragen werden”

....Bei 3,4 Wegen, die im Mittel 21 Minuten lang waren, ergibt sich somit ein zeitlicher Wegeaufwand von 71,4 Minuten (eine Stunde, elf Minuten und 24 Sekunden). Somit ergibt sich im Umkehrschluss eine Stehzeit des Fahrzeugs von 22,81 Stunden bzw. 22 Stunden und etwa 48 Minuten.
Damit hat sich das Gerät den Namen "Stehzeug" redlich verdient - zu 91,7% der Zeit und das im Bundesdurchschnitt - herumsteht, hat einfach nicht verdient ein Fahrzeug genannt zu werden.

Und doch richtet dieses (glücklicherweise) meist stehende Gerät ganz erhebliche Schäden an Gebäuden - also wichtigen Sachen - und auch anderen weniger wichtigen "Sachen"also Menschen an. Leider sind die 46,5 Millionen nicht nur in Städten unterwegs, es gibt sie auch "freilaufend". Es können also durchaus noch ein paar Millionen mehr werden um die Städte ganz zu blockieren.

Der Ansatz das Fahren stärker finanziell zu belasten ist grundfalsch. Das Parken ist viel zu billig. Oder umgekehrt (wie in Tokio der Fall) Wer ein neues Auto kaufen möchte, braucht vorher einen Parkplatz. Dort hat man auch das Schöne an der Langsamkeit entdeckt - Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 Kilometer pro Stunde. Man erfährt (wenn einem so was interessiert) Parkplätze kosten rund 400 Euro im Monat; abgeschleppt wird radikal“. Auch schön "Es gibt mittlerweile 14 Fahrschulen in Tokio, die auf den Dächern von Hochhäusern betrieben werden." Quelle Brauchen wir Fahrverbote - NEIN - es fährt ja kaum einer ! Was wir brauchen sind möglichst hohe Quadratmeterpreise für Parkplätze - gestaffelt nach (theoretischer) Motorleistung, Kraftstoff, Tankgröße und Gewicht. An- und Abfahrt zum Parkplatz kostet extra - flexibel nach Verkehrsaufkommen. Parkplätze sind und bleiben Kommunaleigentum und finanzieren den preisgünstigen öffentlichen Verkehr.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 7. Okt 2018, 23:54

Jo33 hat geschrieben:(07 Oct 2018, 23:02)

Allerdings gab es damals auch viel weniger Autos und es wurde auch viel weniger mit dem Auto gefahren. Schau dich doch nur mal um, wie voll mittlerweile die Wohnstraßen zu geparkt sind, selbst wenn es Garagen gibt, früher gabs 1 Familienauto, heute hat Vater, Mutter und die Kinder jeweils ein Auto. Daher klar machen die Autos heute weniger Dreck, aber sie haben an der Anzahl, wie auch an der Fahrleistung, Kilometerleistung wesentlich mehr zu genommen, und so am Ende wesentlich mehr Abgase produziert werden. Jedes Jahr pendeln die Menschen weiter zur Arbeitstelle und dies ebenfalls politisch gefördert, dass Wohn- und Arbeitstelle weiter auseinander liegen.
Autos sind heute wesentlich billiger im Kauf und im Unterhalt als noch vor 30 Jahren, auch wenn man es kaum glauben will, ist aber so. Da hat die Politik geschlafen, lenkend einzugreifen, Auto fahren auf den gleichen Kostenstand wie vor 30 Jahren zu halten und den ÖPNV ebenfalls auf dem gleichen Kostenstand zu halten, stattdessen die Entwicklung ÖPNV jedes Jahr teuerer, Auto jedes Jahr billiger.

Autos sind billiger? Zum Glück hat die Zahl der Autos zugenommen ,damit ist unser ,weltweit selten erreichter Wohlstand begründet .
Wer hat dir denn ins Ohr gepustet die Politik hätte den weiteren Weg zum Arbeitsplatz gefördert ? Politik kommt lediglich denen steuerlich entgegen , die einen weiteren Arbeitsweg haben . Die km Pausschale ist unabhängig davon welches Verkehrsmittel jemand zur Arbeitsstelle nutzt . Du musst nicht in der Stadt wohnen wenn es dir nicht passt, Du solltest es auch tunlichst vermeiden jemals eine Stadt aufzusuchen wenn dich Autos stören .
Autos werden steuerlich bevorzugt wenn das Auto geringe Abgase verursacht . Dagegen kann doch niemand etwas haben oder .?
Im Übrigen sind Autos nicht billiger als früher sondern der Grund dafür , dass sich so viele Menschen ein Auto leisten können sind die ständig
gestiegenen Einkommen . Fast alle Haushalte verfügen heute über mindestens 2 Einkommen ,das war zu Zeiten als deine Oma jung war nicht so. Übrigens damals hatten auch nur wenige Menschen einen Fernseher ,eine Spül oder Waschmaschine . Der ÖPNV beschäftigt Menschen ,muss einen Fuhrpark seine Streckennetze unterhalten . Warum sollten andere
dafür aufkommen wenn du mit dem Bus oder der Straßenbahn fährts ? Du erwartest doch sicher auch das das Personal im ÖPNV
anständig bezahlt wird oder ? Unsere Kommune bezuschusst den ÖPNV ohnehin mit einem hohen 3stelligen Millionen Betrag .
Wer die Fahrpreise für den ÖPNV nicht bezahlen will kann problemlos auf´s Fahrrad ,Tretroller oder auf Schusters Rappen umsteigen .
Merke niemand muss in der Stadt wohnen ! In Innenstädten wohnen eh nur wenige Menschen .
Der Trend scheint eher andersherum zu laufen .Immer mehr Menschen drängt es in die Metropolen ,trotz angeblicher Verseuchung .
Bleibt anzumerken Betriebe mit vielen Beschäftigen sind selten oder nie in Innenstädten zu finden .
Oder ist Daimler in Stuttgart BMW in München VW in Wolfsburg direkt neben dem Rathaus angesiedelt?Gleiches gilt für Technologie
Unternehmen ,Logistikunternehmen für Stahlproduzenten usw. Die überwiegende Zahl der Beschäftigten haben ihren Arbeitsplatz weit ab von den Innenstädten.
In unser Stadt hat Daimler glücklicher Weise ein Werk gebaut .Das liegt allerdings am östlichen Rand der Stadt . Soll heißen Mitarbeiter
die in der Provinz wohnen kommen schneller an ihrem Arbeitsplatz ,als viele Mitarbeiter die aus verschiedenen innerstädtischen Stadtteilen kommen.( Gilt für fast alle Massenarbeitsplätze . )
Sicher kannst du verraten was der Industriestandort Deutschland ohne Autoindustrie wäre?
Bodenschätze wie Skandinavier haben wir nicht . Es ist dir natürlich freigestellt Autos nicht zu mögen . Nur wenn, solltest du auch
die Konsequenzen daraus ziehen und nie in ein Auto einsteigen .Mich stören Autos nicht ,ausgenommen deren Fahrer verhalten sich nicht Verkehrskonform .Das gilt aber für alle anderen Verkehrsteilnehmer genau so .
Ich fand es weitaus unangenehmer als ich mir früher kein Auto leisten konnte und mit öffentlichen
Verkehrsmitteln mit Kind Sack und Pack die Verwandtschaft ,Schwiegereltern Geschwister usw. besuchte.
Heute steige ich ins Auto und innerhalb von 45 -60 Minuten bin ich dort. Früher benötigte ich dafür ca 3 Stunden . Die letzten 10 km waren wir auf
Gnaden unserer Gastgeber angewiesen . Übrigens heute stehen im Gegensatz zu früher statt einen Käfer (für die damalige Familie
mit 9 Personen ) für 7 Personen auch 6 Autos auf dem Hof. Der Grund dank guter Einkommen kann man sich das heute leisten .
Danke allen die Autos gebaut und entwickelt haben .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Quatschki » Mo 8. Okt 2018, 07:32

Jo33 hat geschrieben:(07 Oct 2018, 23:02)

Allerdings gab es damals auch viel weniger Autos und es wurde auch viel weniger mit dem Auto gefahren.

Der deutsche Fahrzeugbestand ist in den letzten 25 Jahren kaum noch angestiegen.
Weil praktisch jeder Erwachsene ein Auto hat. Und wenn er sich noch einen zusätzlichen Cabrio oder Wohnmobil zulegt, so nimmt er trotzdem nur mit einem dieser Fahrzeuge am Verkehr teil.
Durch die Alterung der Gesellschaft nimmt der Individualverkehr außerhalb der Ballungszentren seit Jahren spurbar ab
Die Verkehrszunahme auf Autobahnen und Bundesstraßen beruht fast ausschließlich auf dem Transitverkehr und auf den Logistikkonzepten der Großunternehmen, für die Verkehrsvermeidung keine Rolle spielt, wenn sie für ein paar Cent Lohnkostenvorteil zum Beispiel Versandpakete in Polen einpacken lassen oder statt mehreren regionalen Standorten alles zentral bündeln.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon yogi61 » Mo 8. Okt 2018, 16:39

Berlin prüft auch Fahrverbote für neuere Diesel

Die Berliner Landesregierung prüft, ob Fahrverbote ab 2020 auch für modernere Diesel notwendig werden könnten. „Auch die Euro-6-Diesel sind ja bekanntermaßen nicht alle sauber“, sagte ein Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung zu einem entsprechenden Bericht des RBB. In Szenarien würden daher auch Einschränkungen für Diesel mit den Abgasnormen Euro 6a, 6b und 6c geprüft. Bisher ging es in der Debatte vor allem um ältere Diesel-Fahrzeuge bis zur Abgasnorm Euro 5. Das Verwaltungsgericht Berlin will am Dienstag darüber verhandeln.


https://www.weser-kurier.de/schlagzeile ... 74379.html

Also aufgepasst beim Umtausch. :D
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Zunder » Mo 8. Okt 2018, 23:30

Christian Lindner hat die Lösung:

FDP-Chef Christian Lindner bezweifelt, dass die schädlichen Stickoxidabgase in deutschen Städten seriös gemessen wurden und fordert eine bundesweite Überprüfung der Messstationen. Lindner sagte der "Bild am Sonntag": "Deutschland streitet über den Diesel. Dabei wäre es sinnvoll, wenn erst einmal die Messstellen und Messmethoden in den Städten untersucht werden."

Es gebe Zweifel, ob die dem europäischen Standard entsprächen. "Dann kann man sich viel Ärger und Geld sparen. Ohne diese Prüfung leuchtet mir nicht ein, dass Neapel so viel sauberer sein soll als Hamburg."

https://www.wallstreet-online.de/nachri ... ntersuchen
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 9. Okt 2018, 09:04

Ja, ja die FDP auf Stimmenfang.... :thumbup: Lindner als Rächer der "Enteigneten" ;)

Ein interessanter Ansatz - die tatsächlichen Emissionen werden durch möglichst unrealistische Methoden am Fahrzeug "gemessen" - bis vor kurzem wurde wohl eher verhindert, das da auch nur annähernd überhaupt verwertbares gemessen wurde. Das war Konzens für eine ganze Reihe von Regierungen und ganz besonders haben sich dabei die "üblichen" Verkehrsminister einer "christlichen" Partei die Bayern bis vor nicht allzu langer Zeit quasi "königlich - absolutistisch" regiert hatte, sehr unrühmlich hervorgetan.

So wurde über Jahre verhindert, das irgendwer wissen konnte was da tatsächlich "hinten raus kommt" was nach Kohl eigentlich das Wichtigste ist.

Nun - o Wunder - inzwischen weiß man ja welche erstaunliche Emissionsmengen da pro km völlig unbehindert "hinten rauskommen". Alarmierende Werte, die das Geschäft ganz empfindlich stören - cui bono - würde der Lateiner fragen.

Nun die neuste Entwicklung - dieselben Verantwortlichen die "vor Ort" nach der "RICHTLINIE 2008-50-EG" Messstationen aufstellen mussten und das auch taten, haben entdeckt - eigentlich wenig verwunderlich, wenn man die Emissionen beim Austritt praktisch nicht misst - die Werte sind viel zu hoch. Da muss nun etwas geschehen und das schnell bevor der gemeine Bürger merkt wer ihn da tatsächlich "hinter die Fichte" geführt hat und das über Jahre.

Die Messung muss weg - wer nix weiß, geht doch um vieles positiver durch die Welt :cool:

Nun dient sich die FDP als Sachwalter der arg betroffenen Industrie an und vermittels gleichzeitig den "weißen Ritter für die Enteigneten - das muss man erst einmal hinbekommen - chapó. Glorreiche Idee - wenn das Ergebnis zu hoch - zu niedrig - was auch immer unerfreulich konnotiere wird, kann der Zweifel am Messergebnis wahre Wunder wirken :thumbup:

Ein listiger und sehr erfolgversprechender Ansatz. Da kommen die örtlichen Verhältnisse ganz ausgezeichnet ins Spiel. Wieder mal wurde nach Labormaßstäben Abstände vorgegeben. Wie schon bei der Typenprüfung "helfen" diese teilweise unrealistischen Vorgaben. "Zehn Meter vom Straßenrand", also eigentlich bereits im Gebäude das die Straße säumt ? Es werden sich sehr viele "Argumente" finden lassen, wenn erst einmal planvoll danach gesucht wird.

Nun muss man sich allerdings fragen, warum sind all die beteiligten Behörden, Landes- und Bundesregierung, nicht längst auf diese glorreiche Idee gekommen diese höchst unangenehmen Messergebnisse, welche es ja nicht erst seit die FDP wieder mal im Bundestag sein darf gibt, anzuzweifeln und entsprechend zu optimieren (optimieren meint ein belastbares Ergebnis zu erzielen - und nicht etwa "optimale Bedingungen" herbeimessen). Nach Jahren von völlig ungemessener Emission "am Endrohr" (wie wir nun wissen, teilweise das zigfache dessen was eigentlich da rauskommen dürfte, hätten die Typenprüfungen auch nur annähernd dies "irgendwie" tatsächlich berücksichtigt), steigenden Verkehrszahlen in den Städten - eigentlich logisches Anwachsen der gemessenen Emissionswerte, kann in der Welt der Fake News und "alternativen Wahrheiten" nur einen "logischen Grund" haben - die Messung ist falsch - die Messung ist falsch (Refrain nach der Melodie "die Wanne ist voll - die Wanne ist voll juhuhu).

Was kommt wohl als nächstes - "Wissenschaft" hat positive Wirkung von Stickoxiden entdeckt - mehrmals täglich tief inhalieren - die Renten sind sicher ... (vor den Rentnern, die endlich sozialverträglich den Abgang machen).
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Zunder » Di 9. Okt 2018, 11:20

Wenn man die Luft nicht sauber bekommt, "säubert" man die Meßergebnisse. Ist doch ganz einfach.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 9. Okt 2018, 13:37

Alana4 hat geschrieben:(07 Oct 2018, 17:12)

Meine Güte...."Verbote"- keinem wird ernsthaft das Fahren verboten. Es gibt ein paar Straßen, ach was: StaßenABSCHNITTE- vollkommen unbedeutend. Und darüber hinaus nutzlos, als ob Luft und Wind vor der Straßensperrung 'ne Kurve pusten.

Aber- grundsätzlich kann man eigentlich gar nicht GEGEN Einschränkungen von Individualverkehr in dicht besiedelten und bebauten Innenstädten sein. Ich möchte da auch nicht leben oder meine Kinder aufwachsen lassen. Aber für die dort Lebenden wäre dann ein generelle Reduzierung des Verkehrs vonnöten. Keine Diesel, keine Benziner- allein das bringt was. Das Theatzer jetzt ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten! Experten......zu komisch :D :D

Sicherlich sind sie unbedeutend. In Berlin denkt man über dutzende Abschnitte. Und wenn die bereits umgesetzten Restriktionen in Hamburg nicht ausreichen, wovon ich persönlich überzeugt sind, dann weitet an sie eben aus.

Und nunja, wir haben halt hohe Parteispenden durch Autokonzerne. Da sind uns andere Städte und Länder weit voraus. Aber wenn ich mir hier umschaue, dass im postfaktischen Zeitalter nun Messergebnisse für gefälscht geäußert werden, dann verbringen einige Leute wohl lieber ihre Zeit mit lustigen Verschwörungstheorien aus den Kommentarspalten WELT, Tichy und PI-News. Aber ist ja auch nicht entscheidend, sondern die Urteile der Gerichte. Witzig auch, wie manche in die Zeit vor der Aufklärung zurückfallen und sich lieber darüber aufregen, wer klagt, und nicht weshalb. Aber so ist das wohl an den Stammtischen in der Provinz noch üblich, weshalb man die Urbanisierung sehr positiv betrachten sollte.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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