Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Di 12. Jun 2018, 19:14

frems hat geschrieben:(12 Jun 2018, 16:22)

Ein wahrlich historischer Moment, der sich in die Abschaffung der Sklaverei, die Verabschiedung der Menschenrechte und die Einführung des Frauenwahlrechts einreiht. :thumbup:


....als 3. Ehefrau eines Hartz4 Beziehers... :D :D :D

Die Münze ist auf "Kopf" gefallen und zeigt "Zahl"....man steuert um.....pro Diesel. Bis das nach aussen dringt - wird noch dauern.

Sicher kommt ein guter Auspuff.... :D :D :D ...zum Nachrüsten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 13. Jun 2018, 09:25

Raskolnikof hat geschrieben:(12 Jun 2018, 16:24)

PD, ich glaube, dass du in eurer Gemeinschaftsgarage gar kein Auto stehen hast sondern eine Bartwickelmaschine. :D

Selbst wenn nicht würde es daran nichts ändern . Hauptsache du hast dir schon so eine Ladestation angeschafft .
Oder wieder nur heiße Luft die du in die Luft bläst .?
Heute konnte man lesen : Stromversorger haben Ladehemmungen . Die Bundesrepublik wird ihre Ladeinfrastruktur
für E Autos weit verfehlen . 2020 sollten 100000 Ladestationen zur Verfügung stehen ,derzeit gibt es aber lediglich 7000.
Das Interesse die Infrastruktur auszubauen ist bei den Unternehmen die das könnten also bei den Energieversorgern
EVU nicht gerade groß. Die Stromtankstellen seien meist nur Imageprojekte heißt es . Vielen Unternehmen würden erste Erfahrungen genügen . Der Großteil der 184 befragten Versorgern betreibt derzeit weniger als fünf Ladesäulen und plant auch keine weiteren
größeren Investitionen . Sechs von 10 Unternehmen wollen künftig entweder überhaupt nicht mehr oder weniger als 100000 € investieren . Das alles deutet darauf hin dass sich dass Henne - Ei Problem bei E Autos in naher Zukunft nicht lösen wird.
Hybrid und E Autos krebsen bei einem Marktanteil unter 2 % . bei den Neuzulassungen . Immer wieder ist von den Stadtwerkemanagern zu hören ,dass das Betreiben von Ladesäulen weit von rentablen Dimensionen entfernt ist .
Das gilt umso mehr für Schnellladen das eine hohe Leistung erfordert -pro Ladesäule muss man mit Investitionen von 20000 € rechnen . Die Auslastung der Unternehmen liegt nach den Worten von dem Chef der Frankfurter Stadtwerke Mainova bei 2 %!!!!
Zwar gibt es staatliche Förderprogramme doch die decken die Kosten laut PWC Studie nicht annähernd .
Hinzu kommt dass heute niemand sagen kann wie sich zukünftig der Bedarf an Fahrstrom strukturieret .
Nun kannst du deinen Bartwickler mit der Behauptung der marktbrechenden Revolution für E Autos weiter bedienen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 13. Jun 2018, 10:54

Den Standardsatz "Heute konnte man lesen..." kannst du dir schenken PD. Wer in der Lage ist hier zu posten sollte es auch schaffen, Quellen konkret zu benennen oder auch einen entsprechenden Link einzustellen.
Nur so viel zu deinem Gefasel: Momentan sind genügend Lademöglichkeiten für Stromer vorhanden. Mehr muss da erst geschaffen werden wenn auch der Bedarf vorhanden ist. In unserem Dorf gibts bereits vier öffentliche Doppel-Ladestationen. Und das in einem Gebiet, wo Einfamilienhausbebauung das Bild beherrscht. Da werden trotz mehrerer Stromer im Ort die Stromsäulen kaum genutzt, einfach weil die Leute zuhause über Strom verfügen. So was aber auch...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 13. Jun 2018, 11:55

Raskolnikof hat geschrieben:(13 Jun 2018, 11:54)

Den Standardsatz "Heute konnte man lesen..." kannst du dir schenken PD. Wer in der Lage ist hier zu posten sollte es auch schaffen, Quellen konkret zu benennen oder auch einen entsprechenden Link einzustellen.
Nur so viel zu deinem Gefasel: Momentan sind genügend Lademöglichkeiten für Stromer vorhanden. Mehr muss da erst geschaffen werden wenn auch der Bedarf vorhanden ist. In unserem Dorf gibts bereits vier öffentliche Doppel-Ladestationen. Und das in einem Gebiet, wo Einfamilienhausbebauung das Bild beherrscht. Da werden trotz mehrerer Stromer im Ort die Stromsäulen kaum genutzt, einfach weil die Leute zuhause über Strom verfügen. So was aber auch...

Ich weiß doch dass du Artikeln aus Zeitungen für erfunden hältst . Im Gegensatz zu dir kann ich lesen .Deine ständigen Behauptungen
jeder Zeitungsartikel wäre verlinkt, kannst du dir schenken .Ich habe nun mal keinen kostenlosen Online Zugang zu meiner Tageszeitung . Hätte ich könnte ich mir das Abo ja sparen . Von eurem Dorf spricht in dem benannten Artikel niemand
sondern es geht darum das die Zahl der Ladestationen weit unter der geplanten Menge liegen und das es sich für
die Betreiber nicht zur Zeit nicht rechnet mehr in Ladestationen zu investieren .Die Gewinnaussichten sind minimal
das kommt daher weil eben nur 2 % der Neuanmeldungen E oder Hybrid Autos sind .
Merke die Menschenkaufen zu 98 % Autos mit Verbrennungsmotor . Betreiber von Ladestationen wollen damit
Geld verdienen .Das können sie nicht auch wenn in deinem Dorf für 3 oder 4 E Autos ausreichend Stationen zur Verfügung stehen .
Autokäufer steigen nun mal nicht auf E Autos um solange ihnen nicht ausreichend Ladestationen zur Verfügung stehen .
Auf der anderen Seite investieren Betreiber nicht in neue, teure Ladestationen bevor sich der Anteil an E Autos nicht drastisch erhöht .
Nichts gegen deine ständige Besserwisserei ,die ist bekannt .Selbst den Hinweis der SWB bestreitest du ,dass Stromkapazitäten
für eine höhere Anzahl von E Autos z. Zeit nicht vorhanden wären .Dein herumeiern bei den privaten Ladestationen in Sammelgaragen
setzt deine Unwissenheit die Krone auf . Außer dir besitzen wie viele Millionen Autofahrer so eine Ladestation ?
Übrigens du kannst den Bericht im WK vom 13.6 . im Wirtschaftsteil auf Seite 17 lesen . Ich habe keinen Zugang zur Onlineausgabe dieser Zeitung. Daneben der Bericht" Tesla streicht jede zehnte Stelle" .Sicher auch ein Zeichen von grandiosen Umsatzzahlen
dieser amerikanischen Fehlgeburt .. Schau dich mal außerhalb deines Dorfes um wie viele E Autos denn so herumfahren .
Merke nur 2 % der Neuzulassung sind E Autos auf die gesamte KFZ Flotte in Deutschland gerechnet 0, und ein paar Zerquetschte ,
dein E Auto eingerechnet .Deshalb darfst du deinen Werbefeldzug für E Autos, die weder produziert sind noch zu einem
halbwegs angemessenen Preis zu kaufen sind ,noch den Beweis der Belastbarkeit gebracht haben, weiter führen .
Wenn denn die ersten 10 Millionen davon fahren darfst du dich wieder melden . Herumeiern darfst du weiter .
Es geht um jetzt um die nächsten Jahre um Fahrverbote nicht was in 20 oder 30 Jahren sein könnte. Heutige Autofahrer
werden durch Fahrverbote behindert unabhängig davon ,dass du Autofahrern unterstellst sie wären Egoisten und die Umwelt wäre
ihnen egal. Diesel sind zur Reduzierung von CO2 vorläufig unverzichtbar .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 13. Jun 2018, 13:27

Wer einfach nicht zuordnen kann wohin ein Beitrag in dem es um "öffentliche Ladepunkte" geht und eben nicht um "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten", mit dessen "Urteilskraft" kann es auch sonst wohl kaum besser bestellt sein :rolleyes:

Hier weiter zum relevanten Thema und meinem Beitrag : zum internen Beitrag
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 13. Jun 2018, 15:51

Es macht einfach keinen Sinn. Mit mit PD über Elektromobilität zu diskutieren ist so, als wenn ich einen Impfgegner von den Sinnhaftigkeit von Schutzimpfungen überzeugen wollte. Das kann nicht klappen. Solchen Menschen sind nachvollziehbaren Argumenten einfach nicht zugänglich. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Für PD wäre die Welt anscheinend erst in Ordnung, wenn die EVUs jedem Bürger eine Schnellladestation vor die Haustür gesetzt hat, auch wenn der vielleicht nur ein E-Bike nutzt.
Aber nein, da würde PD mit Sicherheit mit einem neuen Einwand kommen. Zu gefährlich für spielende Kinder oder tippende Handy-Zombies, die sich an den Ladesäulen regelmäßig blaue Flecken oder Gehirnerschüterungen holen...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mi 13. Jun 2018, 18:54

Raskolnikof hat geschrieben:(13 Jun 2018, 16:51)

Es macht einfach keinen Sinn. Mit mit PD über Elektromobilität zu diskutieren ist so, als wenn ich einen Impfgegner von den Sinnhaftigkeit von Schutzimpfungen überzeugen wollte. Das kann nicht klappen. Solchen Menschen sind nachvollziehbaren Argumenten einfach nicht zugänglich. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Für PD wäre die Welt anscheinend erst in Ordnung, wenn die EVUs jedem Bürger eine Schnellladestation vor die Haustür gesetzt hat, auch wenn der vielleicht nur ein E-Bike nutzt.
Aber nein, da würde PD mit Sicherheit mit einem neuen Einwand kommen. Zu gefährlich für spielende Kinder oder tippende Handy-Zombies, die sich an den Ladesäulen regelmäßig blaue Flecken oder Gehirnerschüterungen holen...


Es macht einfach keinen Sinn. ....vor allem im Strang Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten. :D :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 13. Jun 2018, 19:34

Das auch! :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 15. Jun 2018, 07:25

Passt zu "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten" : "Musterfeststellungsklage : Die Politik kommt VW-Kunden zu Hilfe" Wenn auch nicht auf den ersten Blick, aber weil es nun endlich eine rechtliche Möglichkeit geben wird, die mindestens durch gezielten Betrug mitverursachten Wirkungen der aktuellen und "drohenden" Fahrverbote durch entsprechende Klagen zu begegnen. Wobei nicht die Fahrverbote das Ziel sind, sondern die oft beklagten Folgen für die tatsächlich Betroffenen, die in gutem Glauben auf die Zulassungsbehörde Fahrzeuge erworben haben, welche durch nun offenkundige "Betrugssoftware" in krimineller Absicht über die tatsächlichen Emissionen getäuscht wurden. Zunächst diese Feststellung (der tatsächlichen Folgen für diese Antriebsart) die hier schon des öfteren bezweifelt wurde :
FAZ hat geschrieben:Eine Milliarde Euro Strafe für VW – und was haben davon die Verbraucher? Folgt man Klaus Müller, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), eigentlich nicht viel: „Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass offensichtlich endlich begonnen wird, Volkswagen für den Betrug zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte er am Donnerstag. Für die Besitzer manipulierter Diesel ändere sich damit jedoch erst einmal nichts: „Sie stehen bislang weiter allein mit ihrem Schaden da.“

Dass die Besitzer geschädigt wurden, daran kann man kaum zweifeln. Mit drohenden – oder wie in Hamburg bereits eingeführten – Fahrverboten am Horizont fallen die Wiederverkaufspreise von Diesel-Gebrauchtwagen. Nicht nur Privatpersonen, auch Gebrauchtwagenhändler werden Diesel immer schwerer los. Dem aktuellen Diesel-Barometer der DAT zufolge stehen gebrauchte Diesel-Autos derzeit rund 100 Tage bei den Händlern, vergleichbare Benziner verkaufen sich nach 81 Tagen.
Ganz offensichtlich hat dieser breit angelegte Betrug (es ist ja nicht "nur" VW betroffen) in Kombination mit der massiven Überschreitung der zulässigen Grenzwerte in über 60 Städten, dem Diesel als Antriebsenergieform erheblich geschadet. Derzeit sind gebrauchte Diesel-PKW praktisch unverkäuflich, es sei denn, man nimmt "unterirdische" Verkaufserlöse einfach hin. Doch nun kommt, was es schon lange geben sollte - die "Musterfeststellungsklage".
FAZ hat geschrieben:Doch dass die Verbraucher auf ihrem Schaden sitzen bleiben, ist nicht ausgemacht. Denn gerade am Donnerstag beschloss der Bundestag das Gesetz zur Musterfeststellungsklage. Das soll zwar ganz generell Verbraucher in Rechtsstreitigkeiten mit Unternehmen in eine bessere Position bringen. Doch es ist in weiten Teilen auch ein Gesetz speziell für von VW geschädigte Kunden.
Grundvoraussetzung "Mindestens 50 Menschen müssen betroffen sein". Damit werden zukünftig auch Zivilprozesse möglich, in denen bisher die Chancengleichheit der Parteien eher für den Kläger bei Null lagen. So führt der Betrug in weiten Teilen der Automobilindustrie, zu eine Gesetzesänderung, von der auch andere bislang chancenlose Zivilkläger profitieren werden.
FAZ hat geschrieben:Kerngedanke des neuen Gesetzes ist, dass geschädigte Verbraucher nicht selbst klagen müssen, sondern Verbände das für sie machen. Sie müssen dafür die Fälle von mindestens zehn Verbrauchern aufarbeiten und glaubhaft machen, dass ihnen zu Unrecht ein Schaden entstanden ist. Auf dieser Grundlage entscheidet das Gericht, ob die Klage zulässig ist.

Wenn das Gericht die Klage für zulässig hält, wird die sie öffentlich bekannt gemacht und ein Klageregister beim Bundesamt für Justiz eröffnet, in das sich alle betroffenen Verbraucher eintragen können. Wenn sich innerhalb von zwei Monaten mindestens 40 weitere Betroffene in das Register eingetragen haben, kommt es zum Prozess.

Unternehmen müssen bei Feststellungsurteil freiwillig zahlen

Nach Beweisaufnahme und Verhandlung können an dessen Ende klagender Verband und Unternehmen, wie in Zivilprozessen üblich, einen Vergleich schließen. Dadurch könnte zum Beispiel jeder im Klageregister eingetragene Verbraucher eine gewisse Summe als Entschädigung ausgezahlt bekommen. Wenn sich die Seiten nicht auf einen Vergleich einigen können, ist vorgesehen, dass das Gericht auch ein Feststellungsurteil erlassen kann.
Nun muss man erst einmal abwarten, wie sich dieses Gesetz in der harschen Realität bewährt. Einige Schwachpunkte werden im verlinkten Artikel ja schon genannt....

In diesem Artikel vom 09.05.2018 Quelle : FAZ "Musterfeststellungsklage : Wie Verbraucher künftig für ihr Recht sorgen können" finden sich weitere Informationen.

Besonders hübsch dieses Bild aus dem genannten Artikel mit dem eindeutigen Verlangen des betroffenen Eigentümers : "VW. Das Betrugs Auto. KAUFPREIS ZÜRÜCK ! SOFORT !" ;)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 16. Jun 2018, 16:41

Raskolnikof hat geschrieben:(13 Jun 2018, 16:51)

Es macht einfach keinen Sinn. Mit mit PD über Elektromobilität zu diskutieren ist so, als wenn ich einen Impfgegner von den Sinnhaftigkeit von Schutzimpfungen überzeugen wollte. Das kann nicht klappen. Solchen Menschen sind nachvollziehbaren Argumenten einfach nicht zugänglich. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Für PD wäre die Welt anscheinend erst in Ordnung, wenn die EVUs jedem Bürger eine Schnellladestation vor die Haustür gesetzt hat, auch wenn der vielleicht nur ein E-Bike nutzt.
Aber nein, da würde PD mit Sicherheit mit einem neuen Einwand kommen. Zu gefährlich für spielende Kinder oder tippende Handy-Zombies, die sich an den Ladesäulen regelmäßig blaue Flecken oder Gehirnerschüterungen holen...

Ich komme mit keinem Einwand . Du kannst nicht unterscheiden was heute möglich ist und was die Menschen bevorzugen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Jun 2018, 16:51

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Jun 2018, 17:41)

was heute möglich ist und was die Menschen bevorzugen .


tja - auf dem Mars steht auch keine ordentliche Ladesäule.... aber als erstes ein unzugelassenes e-Auto hochkarren. :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 22. Jun 2018, 07:24

Tja nun scheint doch zu funktionieren was angeblich nicht möglich sei : "Donnerstag, 21. Juni 2018 - Ab sofort wird's teuer Polizei kontrolliert Diesel-Fahrverbote" Ob das nun die Lage dort verbessert ?
Die gut anderthalb Kilometer der Stresemannstraße sind für Lkw, die nicht die Euro-Norm 6 erfüllen, gesperrt. Auf der nahegelegenen Max-Brauer-Allee dürfen zusätzlich auch keine älteren Diesel-Pkw mehr fahren. Auch dort soll es künftig Kontrollen geben - wann, ist allerdings noch nicht bekannt.

Verstöße werden mit Verwarn- oder Bußgeldern in Höhe von 25 Euro für Pkw und 75 Euro für Lkw geahndet. Die Stadt will mit den Fahrverboten die Stickoxidbelastung der Luft senken. An beiden Straßenabschnitten befinden sich Luftmessstationen. Der Stickoxid-Grenzwert, ab dem vor allem älteren und vorbelasteten Menschen gesundheitliche Schäden drohen, war dort in den vergangenen Jahren stets überschritten worden.
Nun das hat mit der Behauptung, man könne das nicht kontrollieren nichts zu tun - wie man sieht - man kann.

Ähnlich wie bei anderen stichprobenartigen Kontrollen (Geschwindigkeit z.B.), versucht Staat in "Erinnerung zu bringen", welche Gesetze und Verordnungen es da so gibt. Nicht das dies die "Täter" wirklich abhalten könnte - auch Mord ist ja nicht wirklich erlaubt - einigen Vernünftigen genügt die Aussicht nun auch erwischt zu werden, dann doch.

Leider wird so die Sache am falschen Ende aufgerollt. Verantwortlich sind und waren Politik und Industrie, welche in schöner Gemeinschaftsleistung, Betrug an allen Fronten zu einer Petitesse gemacht haben. Nur schwerfällig beginnt nun die Justiz sich des Problems "anzunehmen". Auch die Exekutive scheint erkannt zu haben, wenn man nicht "kontrolliert und exekutiert", wird sich jeder seine Vorstellung was denn "Recht und Ordnung sein könne" weiter selbst zurechtschnitzen.... :rolleyes:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Jun 2018, 14:49

immernoch_ratlos hat geschrieben:(22 Jun 2018, 08:24)

Tja nun scheint doch zu funktionieren was angeblich nicht möglich sei : "Donnerstag, 21. Juni 2018 - Ab sofort wird's teuer Polizei kontrolliert Diesel-Fahrverbote" Ob das nun die Lage dort verbessert ?Nun das hat mit der Behauptung, man könne das nicht kontrollieren nichts zu tun - wie man sieht - man kann.

Ähnlich wie bei anderen stichprobenartigen Kontrollen (Geschwindigkeit z.B.), versucht Staat in "Erinnerung zu bringen", welche Gesetze und Verordnungen es da so gibt. Nicht das dies die "Täter" wirklich abhalten könnte - auch Mord ist ja nicht wirklich erlaubt - einigen Vernünftigen genügt die Aussicht nun auch erwischt zu werden, dann doch.

Leider wird so die Sache am falschen Ende aufgerollt. Verantwortlich sind und waren Politik und Industrie, welche in schöner Gemeinschaftsleistung, Betrug an allen Fronten zu einer Petitesse gemacht haben. Nur schwerfällig beginnt nun die Justiz sich des Problems "anzunehmen". Auch die Exekutive scheint erkannt zu haben, wenn man nicht "kontrolliert und exekutiert", wird sich jeder seine Vorstellung was denn "Recht und Ordnung sein könne" weiter selbst zurechtschnitzen.... :rolleyes:

Sicher kann man kontrollieren .Nur dazu gehört ein Massenaufgebot von Polzisten, da ja bei solchen Kontrollen jedes Auto
angehalten und überprüft werden muss . Bei der grünen Plakette ist das anders ,da diese Plakette eben bei allen Autos
die die E Norm 4 erfüllen, an der Windschutzscheibe klebt und so eben auch für jeden erkennbar ist .
Die Polizei ist personell nicht einmal in der Lage offensichtliche Verkehrsübertretungen zu sanktionieren .
Nun sollen aus prestige Gründen Beamte eingesetzt werden um jedes Auto, dass durch eine Dieselfahrverbotszone fährt
anzuhalten und die Papiere kontrollieren ? Welch ein sinnloser Aufwand .
Übrigens wer hat behauptet Kontrollen wären nicht möglich ? Sie sind überflüssig und sehr aufwendig weil die Polizei wichtigere Aufgaben wahrnehmen sollte. Unabhängig von hysterischen Typen wie dich die durch hochmoderne abgasarme Diesel Autos
das Abendland in Gefahr sehen. Ein Grund warum die Menschen immer älter werden ist sicher der hohe Stickoxidausstoß .
Dort wo der Verkehr bewusst konzentriert wurde ,wohnen kaum Menschen .Die Straßen in HH liegen auch nicht in der Innenstadt .
Wäre mir neu dass in diesen Straßen Menschen flanieren oder das es dort Gartenlokale gäbe.. HH wird spätesten bei Vollsperrung
des Elbtunnels im Chaos versinken wenn zigtausende Autos sich dann durch Wohngebiete quälen müssen . Da bringt saubere Luft oder?
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Mo 25. Jun 2018, 13:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 24. Jun 2018, 15:10

Es ist ein Versuch, die Luft sauberer werden zu lassen. Ob es hilft werden die künftigen Messungen zeigen. Wenn es nichts bringt sehe ich noch wesentlich drastischere Maßnahmen auf die Autofahrer zukommen, wobei ich mich nicht ausschließe.
In Brüssel werden sich die Politiker nicht mit dem Hinweis abspeisen lassen „Wir haben alles versucht aber es hat nichts gebracht.“
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 24. Jun 2018, 19:09

Aus "Prestigegründen" Polizeikontrollen ? Dürfen die das denn ? Oder ist es nicht schlich deren Pflicht Recht und Ordnung auch über Kontrollen durchzusetzen ?

Doch warum nicht die längst fällige Kennzeichnung die sich ja bei der roten, gelben und grünen Plakette als sehr erfolgreich bewiesen hat. Kontrolle und Sanktionen die in die Zehntausende in den einzelnen Städten gingen, zeigen wie erfolgreich eine äußere und gut sichtbare Kennzeichnung doch funktioniert.

https://www.bussgeldkatalog.org/blaue-plakette/ schreibt dazu :
bussgeldkatalog hat geschrieben:Blaue Plakette: Was hat es damit auf sich?
Neben den gängigen Plaketten in rot, gelb und grün könnte möglicherweise in absehbarer Zukunft noch eine Umweltplakette in blau hinzukommen. Städte wie Berlin, Leipzig oder Freiburg verfügen bereits seit längerer Zeit über eine Umweltzone und dürfen ausschließlich mit Fahrzeugen befahren werden, die eine grüne Plakette aufweisen.

Augenscheinlich konnte die Belastung der Umwelt dadurch jedoch nicht genügend reduziert werden, weshalb das Umweltbundesamt darüber nachdenkt, neue Umweltzonen einzuführen. Deutschland kann es sich nicht mehr leisten, dass die NOx-Grenzwerte immer wieder überschritten werden, weshalb es nun den Dieselfahrzeugen an den Kragen geht.

Wer bekommt die blaue Umweltplakette?

Die neue Umweltzone dürfte ohne blaue Plakette nicht mehr befahren werden. Doch welches Auto würde eine blaue Plakette erhalten und welches nicht? Sollte der Plan des Umweltbundesamtes Wirklichkeit werden, hätten folgende Fahrzeuge Glück:

Dieselfahrzeuge (Abgasnorm Euro 6)
Benzinfahrzeuge (Abgasnorm Euro 3)
Elektroautos

Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5 hätten demnach schlechte Karten. Selbst wenn Sie über eine grüne Umweltplakette verfügen und zurzeit noch überall gefahren werden können, dürften sie in einigen deutschen Städten nicht mehr genutzt werden, wenn die blaue Plakette für Dieselfahrzeuge kommen sollte.
Nun zu dem Zeitpunkt wo offensichtlich dieses Statement veröffentlicht wurde, wusste noch niemand, welche Folgen das spätere Urteil des Bundesverwaltungsgericht haben würde. Nun zeigt sich - " Die Polizei ist personell nicht einmal in der Lage offensichtliche Verkehrsübertretungen zu sanktionieren ." wie User PD feststellt, die Schwierigkeit die einzelnen Durchfahrtsberechtigten fair und schnell per Augenschein zu identifizieren. Nun hat das sichtlich bei den schon genannten Plakettenfarben funktioniert - warum also nicht die Änderung die ja im Urteil bereits vollzogen wurde auch verwirklichen :
bussgeldkatalog hat geschrieben:Ob – und wenn ja – wann die blaue Plakette eingeführt wird, steht noch in den Sternen. Folgende Städte wären jedoch von einem Verbot für Dieselfahrzeuge betroffen:

Aachen, Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Freiburg, Hagen, Hamburg, Kassel, Köln, Mainz, München, Stuttgart, Oberhausen.....?
Wenn selbst PD diesen Umstand Berechtigte und Nichtberechtigte (Diesel die der Schadstoffklasse E 4 bzw. EU 5 angehören) seien nicht ohne großen Aufwand zu kontrollieren, vermeldet, muss wohl die Bürokratie reagieren.

Doch warum nicht gleich ZWEI blaue Plaketten ? So jedenfalls :
Quelle (06.03.2018) hat geschrieben: Diesel-Fahrverbot Umweltbundesamt fordert zwei blaue Plaketten :?

Hellblau oder dunkelblau: In der Debatte um die blaue Plakette hat das Umweltbundesamt eine gestaffelte Lösung für Fahrverbote in Städten vorgeschlagen. Der Bund müsse zwei verschiedene Plaketten einführen, sagte Behördenchefin Maria Krautzberger der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Damit hätten die Städte eine Möglichkeit, auf ihre jeweilige lokale Belastung zu reagieren.“

Nachgerüstete Euro-5-Diesel und bereits zugelassene Autos der Euro-6-Norm könnten demnach eine hellblaue Plakette bekommen. Diesel mit den neuen Abgasstufen Euro 6d-TEMP oder Euro 6d, die deutlich weniger Stickoxid emittieren, könnten hingegen eine dunkelblaue Plakette erhalten. Die jeweiligen Plaketten würden dann, je nach Vorgabe, zur Einfahrt in die Umweltzone berechtigen.
Maria Krautzberger hat sich damit ganz sicher das "Bundesverdienstkreuz" verdient - Schöne neue bunte Welt....

Nur ein bescheidener Wunsch, man möge den Überbringer der Botschaft nicht für die Botschaft verantwortlich machen. Das läuft völlig ins Leere - ich mache weder Gesetze noch Verordnungen, bin aber dabei mich bei den Plakettenherstellern um eine Beteiligung zu bemühen - immerhin müssen Millionen blassblaue und farblich ansprechende blaue Plaketten produziert werden - ein sicheres und gutes Geschäft.

Wenn die betroffenen Städte einfach kontrollieren können, wer rein darf und wer nicht, werden die sicher ihre Ordnungspolizeikräfte aufstocken und mit dem dann einfachen Kassieren beginnen. Die ganz normale Polizei kann sich um ihre (anderen) originären Aufgaben kümmern. Eine wunderbare "win - win Situation" für alle, außer natürlich die betroffenen KFZ-Eigner bzw. "Falschbefahrer". Die könne allerdings so den betroffenen Städten die immer klammen Kassen füllen helfen. Wenn das nicht irgendwie ehrenvoll ist.... :thumbup:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Jun 2018, 12:45

Raskolnikof hat geschrieben:(24 Jun 2018, 16:10)

Es ist ein Versuch, die Luft sauberer werden zu lassen. Ob es hilft werden die künftigen Messungen zeigen. Wenn es nichts bringt sehe ich noch wesentlich drastischere Maßnahmen auf die Autofahrer zukommen, wobei ich mich nicht ausschließe.
In Brüssel werden sich die Politiker nicht mit dem Hinweis abspeisen lassen „Wir haben alles versucht aber es hat nichts gebracht.“

Brüssel ,Brüssel was hat Brüssel mit einigen Straßenabschnitten in deutschen Städten zu tun .
Die sollen sich lieber um wichtigere Dinge kümmern . Wir haben 3 Kohlekraftwerke in unserem Stadtstaat . Die pusten mehr
als 33 % der Abgase in die Luft . Nicht nur im Umkreis sondern über das gesamte Stadtgebiet, Typen wie du begrenzen
die Abgaswerte allein auf Autos. Autos werden im Gegensatz zu Kraftwerken immer sauberer .
Hysterie scheint bei dir ausgebrochen zu sein .Die Frage warum immer mehr Menschen versuchen sich in Städten niederzulassen
obwohl sie dort ja nach deinen Behauptungen massenweise vergiftet werden hast du immer noch nicht beantwortet.
Wenn überhaupt Menschen durch Stickoxide gefährdet werden dann sind es Autofahrer selbst . In Innenstädte fahren
seit Jahrzehnten keine Autos mehr .Lediglich bis an die Ränder der City .Da werden die Autos in Parkhäuser abgestellt.
Die einzige Überlebenschance für Gewerbetreibende und EH in Citylage .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Jun 2018, 12:57

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Jun 2018, 20:09)

Aus "Prestigegründen" Polizeikontrollen ? Dürfen die das denn ? Oder ist es nicht schlich deren Pflicht Recht und Ordnung auch über Kontrollen durchzusetzen ?

Doch warum nicht die längst fällige Kennzeichnung die sich ja bei der roten, gelben und grünen Plakette als sehr erfolgreich bewiesen hat. Kontrolle und Sanktionen die in die Zehntausende in den einzelnen Städten gingen, zeigen wie erfolgreich eine äußere und gut sichtbare Kennzeichnung doch funktioniert.

https://www.bussgeldkatalog.org/blaue-plakette/ schreibt dazu : Nun zu dem Zeitpunkt wo offensichtlich dieses Statement veröffentlicht wurde, wusste noch niemand, welche Folgen das spätere Urteil des Bundesverwaltungsgericht haben würde. Nun zeigt sich - " Die Polizei ist personell nicht einmal in der Lage offensichtliche Verkehrsübertretungen zu sanktionieren ." wie User PD feststellt, die Schwierigkeit die einzelnen Durchfahrtsberechtigten fair und schnell per Augenschein zu identifizieren. Nun hat das sichtlich bei den schon genannten Plakettenfarben funktioniert - warum also nicht die Änderung die ja im Urteil bereits vollzogen wurde auch verwirklichen : Wenn selbst PD diesen Umstand Berechtigte und Nichtberechtigte (Diesel die der Schadstoffklasse E 4 bzw. EU 5 angehören) seien nicht ohne großen Aufwand zu kontrollieren, vermeldet, muss wohl die Bürokratie reagieren.

Doch warum nicht gleich ZWEI blaue Plaketten ? So jedenfalls :Maria Krautzberger hat sich damit ganz sicher das "Bundesverdienstkreuz" verdient - Schöne neue bunte Welt....

Nur ein bescheidener Wunsch, man möge den Überbringer der Botschaft nicht für die Botschaft verantwortlich machen. Das läuft völlig ins Leere - ich mache weder Gesetze noch Verordnungen, bin aber dabei mich bei den Plakettenherstellern um eine Beteiligung zu bemühen - immerhin müssen Millionen blassblaue und farblich ansprechende blaue Plaketten produziert werden - ein sicheres und gutes Geschäft.

Wenn die betroffenen Städte einfach kontrollieren können, wer rein darf und wer nicht, werden die sicher ihre Ordnungspolizeikräfte aufstocken und mit dem dann einfachen Kassieren beginnen. Die ganz normale Polizei kann sich um ihre (anderen) originären Aufgaben kümmern. Eine wunderbare "win - win Situation" für alle, außer natürlich die betroffenen KFZ-Eigner bzw. "Falschbefahrer". Die könne allerdings so den betroffenen Städten die immer klammen Kassen füllen helfen. Wenn das nicht irgendwie ehrenvoll ist.... :thumbup:

Das hätten die Städte schon lange können . Haben sie aber nicht weil das Geld fehlt.
Polizei kümmert sich schon heute nicht um Falschparker .Falschfahrer (vor allem Radfahrer )oder andere Verkehrsübertretungen .
Personal fehlt . Fahrverbote bräuchten nur 3-5 Jahre hinausgeschoben werden dann ist das Problem durch den Austausch
neuer gegen alter Autos von allein gelöst .Soviel Zeit muss sein .
Übrigens die Belastung durch Stickoxide an vielen Arbeitsplätzen übertrifft die Werte die auf wenigen Straßen gemessen werden bei weitem . Du wolltest nun irgendjemand erzählen ein Arzt könnte falls Atemwegserkrankungen auftreten unterscheiden
wo der Betroffene erkrankt ist ? Pollenallergien treten weitaus häufiger aus ohne dass jemand auf die Idee käme
Gräser und Blüten zu verbieten .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Kamikaze » Mo 25. Jun 2018, 13:46

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Jun 2018, 13:57)

Übrigens die Belastung durch Stickoxide an vielen Arbeitsplätzen übertrifft die Werte die auf wenigen Straßen gemessen werden bei weitem


Blödsinn.
Quelle hat geschrieben:Die Grenzwerte für den Arbeitsplatz gelten erstens für Erwachsene und zweitens für einen begrenzten Zeitraum. Sie gehen davon aus, dass ein Mensch an fünf Tagen die Woche jeweils acht Stunden am Arbeitsplatz verbringt, also insgesamt 40 Stunden pro Woche. Den Rest der Zeit kann sich der Körper wieder von der Schadstoffbelastung erholen. Unter diesen Umständen halten Arbeitsmediziner eine Belastung bis zu 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft für unschädlich.

Quelle

Pollenallergien treten weitaus häufiger auf ohne dass jemand auf die Idee käme Gräser und Blüten zu verbieten .

In den USA sterben mit schöner Regelmäßigkeit Kinder bei Amokläufen, deshalb werden bei uns Blüten und Gräser nicht verboten. :rolleyes:
Wer viel kluges sagt ist klug,
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 25. Jun 2018, 14:32

Positiv Denkender hat geschrieben:Polizei kümmert sich schon heute nicht um Falschparker .Falschfahrer (vor allem Radfahrer )oder andere Verkehrsübertretungen .

Radfahrer scheinen ja dein Feinbild Nummer 1 im Straßenverkehr zu sein. In insgesamt 71 deiner Beiträge taucht der Radfahrer als Verkehrshindernis und ständiger Verkehrsübertreter auf.
Was Falschparker oder besser "Vandalenparker" in deiner Heimatstadt betrifft: Da sind neben Polizei und Ordnungsamt sogar private Parkplatzüberwachungsfirmen aktiv. Natürlich nur auf Privatparkplätzen:
https://www.weser-kurier.de/bremen/brem ... 26789.html
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 25. Jun 2018, 14:45

Kamikaze hat geschrieben:(25 Jun 2018, 14:46)
Blödsinn.

Wurde ihm auch schon mehrfach mitgeteilt. Das kommt halt davon, wenn Leute Maximal- (MAK) und Mittelwert (MIK) nicht trennen können. Aus Gründen. Aber macht ja nichts, solange die Entscheider damit nicht überfordert sind.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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