Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Teeernte
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 11. Mär 2018, 14:39

Der General hat geschrieben:(11 Mar 2018, 12:53)

Was genau hast Du nicht verstanden ?


Den Nachteil von Auftrieb (Fläche) gegen eine .....nein >> 4-6 Tragschrauben.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Maikel » So 11. Mär 2018, 17:07

BingoBurner hat geschrieben:(11 Mar 2018, 09:05)
Zum Fahrrad........es geht eben nicht nur um die Gesundheit wobei ich mir jetzt ein E-Bike holen werde. Es geht eben auch darum Klimaziele zu erreichen

Ehrlich gesagt: Mir ist meine persönliche Gesundheit wichtiger als das aufgrund unzuverlässiger Modelle vorhergesagte Weltklima in X Jahrzehnten.

Oder frage einen Lungefacharzt deines Vertrauens.....

Der wird mir auch erzählen, daß man von gesundheitsgefährdender Luft möglichst wenig einatmen sollte; sich also darin möglichst wenig körperlich betätigen sollte.
Also z.B. nicht Radfahren.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 11. Mär 2018, 19:36

Was zuhause durchaus üblich ist - "Staubsaugen" - warum nicht auch auf vielbefahrenen Straßen :?:

"Bitte einmal tief inhalieren : Das Auto als Feinstaubsauger" :eek:

Was den Bremsstaub angeht - das "Killerargument" bei E-Mobilen (obschon die wesentlich weniger die Bremsen nutzen - Rekuperation - im "Schiebebetrieb"), es gibt da längst eine Lösung für jedes Fahrzeug : "Ein Staubsauger für Bremsstaub?" oder hier SPON : "Feinstaubsauger Eine felgenreiche Erfindung" (28.07.2015)
Die Erfindung, deren Entwicklung mit rund einer Million Euro zu Buche schlägt, kommt dabei ganz ohne Elektromotor oder digitale Steuerung aus. Der Antrieb der Turbine erfolgt mechanisch über ein kleines Rad, das an der Bremsscheibe anliegt und dadurch gedreht wird. Weil die Scheibe im Alltagsgebrauch laut Vorschrift bis zu einem Millimeter an Dicke verliert, sorgt eine Feder für das Nachführen des Antriebs.
"Wir haben das Rad nicht neu erfunden", sagt Rocca-Serra, "wir nutzen bestehende Technik, das Know-how der Autoindustrie und ihrer Zulieferer."

Geleert wird der Staubbehälter etwa alle ein bis zwei Jahre oder nach 20.000 gefahrenen Kilometern. Mit dem international patentierten Verfahren - geschätzte Mehrkosten bei einem Neuwagen rund 50 Euro - rückt der Unternehmer einer hochgefährlichen Gesundheitsbelastung zu Leibe: Der beim Bremsen mit einem Standard-Bremsbelag entstehende Ruß ist ein hochtoxischer Cocktail.
Wie aus dem Artikel noch hervorgeht - alles was derartige Bremsen besitzt, produziert dieses Feinstaubgift. Also Busse und Bahnen - völlig unabhängig mit was sie motorisiert sind. Ganz offensichtlich ist der finanzielle Aufwand eher geringfügig.

Alles Mosaiksteinchen auf dem Weg zur möglichen Verhinderung von Fahrverboten....

Was wohl fehlt ist die notwendige Einsicht und der gute Wille....
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » So 11. Mär 2018, 20:24

BingoBurner hat geschrieben:(11 Mar 2018, 09:33)

Wenn du meinst

Wer als normalo soll das bezahlen können? Das wird Jahrzehnte dauern bis es Mal Standard werden kann.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon BingoBurner » So 11. Mär 2018, 22:56

Audi hat geschrieben:(11 Mar 2018, 20:24)

Wer als normalo soll das bezahlen können? Das wird Jahrzehnte dauern bis es Mal Standard werden kann.



Nein, nein........ich denke nicht. Wielange hält ein Neuauto ? 9 Jahre im Durchschnitt ? Dann hält es es auch mind. 15 Jahre.
Bis dahin sind E-Autos oder was auch immer da und erschwinglich.
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon BingoBurner » So 11. Mär 2018, 23:06

Maikel hat geschrieben:(11 Mar 2018, 17:07)

Ehrlich gesagt: Mir ist meine persönliche Gesundheit wichtiger als das aufgrund unzuverlässiger Modelle vorhergesagte Weltklima in X Jahrzehnten.


Der wird mir auch erzählen, daß man von gesundheitsgefährdender Luft möglichst wenig einatmen sollte; sich also darin möglichst wenig körperlich betätigen sollte.
Also z.B. nicht Radfahren.



Dein Beitrag ist so zynisch.............. "unzuverlässiger Modelle"

Wenn ich einen Kinderwagen mit einen 18 Monaten alten Kind in einen Kinderwagen durch die Gegend schiebe und dann dein SCHEIß Verbrenner SUV .......in der 30 Zone vor der Ampel steht ..........dann.......

Danke für deinen Beitrag...........gibst du deinen Kindern auch einen Zehner in die Hand...........hol mal Zigaretten ?
Glückwunsch du argumentierst in der selben Liga......
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Maikel » Mo 12. Mär 2018, 08:15

BingoBurner hat geschrieben:(11 Mar 2018, 23:06)Dein Beitrag ist so zynisch..............

Danke, gleichfalls.

"unzuverlässiger Modelle"

Ja, es ist halt nur ein Modell, die Schlüsse daraus ein Blick in die "Kristallkugel"; auf der Basis unvollständiger Daten und mangelhafter Kenntnis der wirklichen Zusammenhänge.

Wenn ich einen Kinderwagen mit einen 18 Monaten alten Kind in einen Kinderwagen durch die Gegend schiebe und dann dein SCHEIß Verbrenner SUV .......in der 30 Zone vor der Ampel steht ..........dann.......

Isch 'abe kein SUV. Ich bin übrigens meistens mit dem Fahrrad unterwegs. (Soweit zu deinen Vorurteilen)

Gut, daß du in Anbetracht der aktuellen Diskussion jetzt die kritischen Stellen kennst, dann kannst du die mit deinem Kind meiden.
Und vergiß dabei nicht, z.B. Büros zu meiden. Dort liegen die erlaubten Grenzwerte viel höher.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 12. Mär 2018, 09:27

Maikel hat geschrieben:(12 Mar 2018, 08:15)
Und vergiß dabei nicht, z.B. Büros zu meiden. Dort liegen die erlaubten Grenzwerte viel höher.

Der Unsinn wird nicht wahrer, nur weil man ihn am Stammtisch wiederholt. Was man mit dieser Behauptung auch noch suggerieren möchte, bleibt hingegen das große Rätsel.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 12. Mär 2018, 09:31

Bald können Österreich und Süd-Tirol auch aufatmen:

Diesel-Lkw fahren deutlich sauberer als Diesel-Pkw
In den ganzen Diskussionen rund um Diesel-Fahrverbote für Pkw gibt es keine Debatten um dieselbetriebene Lkw oder Busse. Warum? Das erklärt Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ).

http://www.krone.at/1663454

Mit der Bekämpfung der schlechten Luftqualität in Südtiroler Städten und entlang der Autobahn will die Landesregierung jetzt ernst machen: „Wir konnten unser Ziel bisher nur ansatzweise erreichen“, räumte Umweltlandesrat Richard Theiner bei einem Treffen der technischen Expertengruppe zur Luftqualität ein. Zusammen mit den Gemeinden sowie den Wirtschafts- und Umweltverbänden wurden Maßnahmen diskutiert.
http://www.tageszeitung.it/2018/03/12/l ... l-verbote/
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 12. Mär 2018, 12:25

Audi hat geschrieben:(11 Mar 2018, 20:24)

Wer als normalo soll das bezahlen können? Das wird Jahrzehnte dauern bis es Mal Standard werden kann.

Nein, ganz sicher nicht. Die Technik ist heute schon da. Auf Kongressen präsentiert man sie schon nicht mehr, weil's nicht mehr so innovativ und modern ist wie vor wenigen Jahren. Level 3 ist heute schon verbreitet und Level 5 dürfte in zehn Jahren die Regel sein; gut, vielleicht nicht bei den Schlafmützen der deutschen Automobilindustrie, aber das hält ja andere nicht auf. Bis manuelles Fahren dann auf dem Scheiterhaufen der Geschichte landet, ist es dann nur noch eine Frage der Zeit. Es spricht halt nichts dafür, dass die ganzen schlechten Fahrer weiterhin Menschen über den Haufen fahren.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Mo 12. Mär 2018, 13:08

frems hat geschrieben:(12 Mar 2018, 09:31)

...

[i]Diesel-Lkw fahren deutlich sauberer als Diesel-Pkw
.
..


Das mag so schon sein, paßt aber nicht gut zu der Aussage, mit der Hybrid-Busse in Städten die Dieselabgase von Bussen und Kommunalfahrzeugen zurück drängen sollen. Angeblich sind Diesel-Busse in Ortschaften für ~25% der Luftverschmutzung verantwortlich zu machen, und weitere ~10% werden von Kommunalfahrzeugen abgegeben. Wenn es denn ganz dringend sein muß, dann suche ich auch die dazugehörige Quelle heraus.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 12. Mär 2018, 13:17

H2O hat geschrieben:(12 Mar 2018, 13:08)

Das mag so schon sein, paßt aber nicht gut zu der Aussage, mit der Hybrid-Busse in Städten die Dieselabgase von Bussen und Kommunalfahrzeugen zurück drängen sollen. Angeblich sind Diesel-Busse in Ortschaften für ~25% der Luftverschmutzung verantwortlich zu machen, und weitere ~10% werden von Kommunalfahrzeugen abgegeben. Wenn es denn ganz dringend sein muß, dann suche ich auch die dazugehörige Quelle heraus.

Nicht nötig. Das Umweltbundesamt hat freundlicherweise mal diese Grafik veröffentlicht: https://twitter.com/umweltbundesamt/sta ... 6923051013

Zudem ist die Aussage ja relativ und nicht qualitativ. Nur weil man besser abschneidet als eine Dreckschleuder, heißt das nicht, dass man nicht noch immer schmutzig ist. Wenn ein Amokläufer zehn Menschen ermordet, bleibt er ja auch ein Amokläufer, selbst wenn jemand vor oder nach ihm 20 Menschen erschießt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Mo 12. Mär 2018, 13:26

frems hat geschrieben:(12 Mar 2018, 13:17)

Nicht nötig. Das Umweltbundesamt hat freundlicherweise mal diese Grafik veröffentlicht: https://twitter.com/umweltbundesamt/sta ... 6923051013

Zudem ist die Aussage ja relativ und nicht qualitativ. Nur weil man besser abschneidet als eine Dreckschleuder, heißt das nicht, dass man nicht noch immer schmutzig ist. Wenn ein Amokläufer zehn Menschen ermordet, bleibt er ja auch ein Amokläufer, selbst wenn jemand vor oder nach ihm 20 Menschen erschießt.


Scheuchen wir also diese Amokfahrzeuge mit Hybridbussen aus der Stadt... auch in Österreich!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 12. Mär 2018, 14:42

Völlig unabhängig wer wie viel schädliche Emissionen ausstößt - alle müssen gleichermaßen verändert werden.

"Gleichermaßen" bedeutet - jedenfalls für mich - nicht, das man einfach überall an den Schräubchen dreht und dann verwundert feststellt, es wurde wenig bis nichts erreicht.

Es ist dagegen in jeder Hinsicht vernünftig sich der zahlenmäßig größeren Emittenten anzunehmen, wenn der Erfolg dort messbar und raschen Erfolg verspricht.

Nun, wenn "größeren Emittenten" sich auf eine zahlenmäßig kleine Anzahl, aber mit hoher "Einzelleistung" beziehen sollte, wird hier der größere Vermeidungserfolg erzielbar sein. Wenn die Grafik die Wirklichkeit exakt abbildet, kann es da überhaupt noch Fragen geben, wer zuerst das Ziel notwendiger Veränderungen sein muss ?

Gegen eine parallele "Abarbeitung" sämtlicher andere Emittenten gibt es keinerlei vernünftige Gründe. Dieses Verweisen auf "andere sind ja auch..." ist wenig sinnvoll - wenn es dazu dient, auch diese nicht "aus den Augen zu verlieren", ist es dagegen sinnvoll und höchst notwendig.

"Unterm Strich" zählt das Gesamtergebnis und eben nicht kleinliche Vergleiche, wer den nun der "schlimmere Emittent" WAR - wichtig ist dann nur noch die Zahl der verbliebene Emittenten und wie man diese eliminieren kann.

Fahrzeuge, wie Busse und großkalibrige "Nutzfahrzeuge" (interessanter Gattungsname - sind die anderen eigentlich "nutzlos" - könnte man ja gleich komplett darauf verzichten) bieten deutlich mehr Raum für Zusatzeinbauten um die Emissionen sehr stark zu verringern. Hier sollten sehr kurze Fristen nebst kurzzeitiger Begrenzung der Hilfsgelder, für den notwendigen Druck sorgen. Wer nicht innerhalb kurzer, aber machbarer Frist die notwendigen Veränderungen durchführt, wird recht kurzfristig das Durchfahrtsrecht für bestimmte Bereiche verlieren. Nur in diesem Zeitabschnitt können Hilfsgelder abgegriffen werden.

Es wäre sicher unrealistisch bis hin zum Selbstbetrug, wenn man nun annähme, das die Karre, welche über Jahre hinweg "buchstäblich in den Dreck gefahren wurde", nun über Nacht auf wunderbare Weise daraus befreit werden könne. Doch diesen notwendigen Prozess jetzt noch zu verlangsamen, bedeutet schlicht weiter "kollaterale Schäden" über das Maß hinaus, wo Tod und Krankheit sowieso emissionsbedingt weiter stattfindet, noch zu erhöhen.

Manchen hilft es ja einfach das Ganze auf eine Glaubensfrage zu reduzieren - mir jedenfalls nicht. Ich werde meine Fahrten auf ein Minimum reduzieren und wie zuvor schon das Innere von Städten - ganz besonders dort, wo schon Umweltzonen existieren - vermeiden. Auch wenn nicht ausreichend belegt (was die Wirkung in Sachen NO2 anbelangt) verwende ich seit Monaten - das ganze Jahr 2017 sogenannten "Ultimate - Diesel", der - das ist belegt - zumindest das automatische "Freibrennen" des Partikelfilters stark reduziert und das ist nicht nachgewiesen - NOx um ca. 20% reduziert. Die Kosten dafür liegen bei 20 ... 30 €Cent/l Kraftstoff.

Mehr kann und will ich gegenwärtig nicht tun - meine jährlich gefahrenen km konnte ich von anfänglich 13.133 km/a, auf 10.178 km/a, weiter auf 7.772 km/a, dann 7.586 km/a, weiter auf 6.946 und zuletzt in 2017 auf 4.811 km/a schrittweise reduzieren. Wohl zu 90% der Fahrstrecke entfällt auf Landstraßen - u.a. Strecken "außerorts". Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, auch in Städten lassen sich die eher vielbefahrenen Strecken entweder räumlich oder zeitlich versetzt umgehen.

Was die CO2 Vermeidung angeht, leistet meine PV bislang (im selben Zeitraum) bis gestern 45.576 kg Vermeidung - der niederste anrechenbare Wert, der fossiler Stromerzeugung anrechenbar ist bei 65.109 kWh Stromerzeugung. Kommt Zeit, kommt preiswertes E-Mobil - ich rechne damit nicht vor ~2 Jahren von Heute an gerechnet. Ob ich bis dahin überhaupt weiter "motorisiert" sein muss oder will, hängt auch davon ab, inwieweit mir dann die Angebote des ÖPNV genügen werden. Im Prinzip reicht mir aus was es derzeit schon gibt in den Städten "um mich herum" gibt. Allerdings gibt es einige Freude und Verwandte, die per ÖPNV zu erreichen einer "Expedition" ins Unbekannte gleichkommt - wenn man die gegebenen Verkehrsverbindungen einbezieht :dead: Ein spontan erreichbares Carsharing ist leider "meilenweit entfernt" - schau mer mal .... :rolleyes:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Mo 12. Mär 2018, 15:26

frems hat geschrieben:(12 Mar 2018, 12:25)

Nein, ganz sicher nicht. Die Technik ist heute schon da. Auf Kongressen präsentiert man sie schon nicht mehr, weil's nicht mehr so innovativ und modern ist wie vor wenigen Jahren. Level 3 ist heute schon verbreitet und Level 5 dürfte in zehn Jahren die Regel sein; gut, vielleicht nicht bei den Schlafmützen der deutschen Automobilindustrie, aber das hält ja andere nicht auf. Bis manuelles Fahren dann auf dem Scheiterhaufen der Geschichte landet, ist es dann nur noch eine Frage der Zeit. Es spricht halt nichts dafür, dass die ganzen schlechten Fahrer weiterhin Menschen über den Haufen fahren.

Es ging um Autos wo der Fahrer nicht fahren braucht. Ich sehe da keinen Standard die nächsten Jahre
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 12. Mär 2018, 15:46

Audi hat geschrieben:(12 Mar 2018, 15:26)

Es ging um Autos wo der Fahrer nicht fahren braucht. Ich sehe da keinen Standard die nächsten Jahre

Deshalb sprach ich von Level 5. Das sagt Dir als Laien vermutlich nichts, weshalb es wohl sinnvoll gewesen wäre, wenn ich es verlinke. Das hole ich dann mal nach: Level 5: Vollautomatisierung. Kein Fahrer erforderlich. Außer dem Festlegen des Ziels und dem Starten des Systems ist kein menschliches Eingreifen erforderlich. (https://de.wikipedia.org/wiki/Autonomes_Fahren)

BMW hat als Ziel 2021. Ich gehe davon aus, dass unsereins dann noch auf dieser Erde weilt: https://www.golem.de/news/level-5-bmw-w ... 26780.html

Schummelsoftwareverkäufer wie Audi kleben noch an Level 3: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/audi ... 69062.html

Bei Tesla ist die Hardware für Level 5 da. Was fehlt ist die Zulassung und ein paar Kniffe an der Software: http://teslamag.de/news/alle-tesla-fahr ... ahren-9986
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 12. Mär 2018, 15:55

Audi hat geschrieben:Es ging um Autos wo der Fahrer nicht fahren braucht. Ich sehe da keinen Standard die nächsten Jahre
Also lieber Audi, ich kenne kein Auto wo der Fahrer fahren braucht. Einsteigen, irgendwie Einschalten, Lenken, bremsen und "Gas geben" kenn ich von meinem Auto - fahren tut das Ding von alleine.

Das sagt ja schon sein Name - zugegeben die Kurzform "Auto" sagt dazu nicht alles - das ganze Wort "Automobil" ist ein "Kofferwort" das aus zwei Worten zusammengesetzt wurde : aus dem griechischen "autós" (selbst) und dem lateinischen mobillis (beweglich).

Das Ding ist also ein "Selbstbeweger" wo der Fahrer im Gegensatz zum Fahrrad nicht fahren braucht. Mithin ist das der aktuelle Standard und keiner muss darauf warten.

Einige die vergessen hatten, das ihr "Auto" ein "Selbstbeweger" ist, mussten feststellen, das Ding fährt einfach alleine weiter - es sei denn man hindert es z.B. durch bremsen daran.

Warum also nicht gleich auf das unzuverlässigste Teil verzichten, den Fahrer, der ja eigentlich sowieso nicht fährt :?: Wenn diese "Auto" erst einmal weiß, wie man besser als "Man" fährt, wird das schneller zum Standard, als das heutige Superfahrer annehmen wollen. Bis dahin müssen sich alle weiter darauf verlassen, das höchst fehlbare Menschen am Steuer ihrer "Selbstbeweger" nicht für das verfrühte beidseitige Ableben sorgen. Anwesende sind selbstverständlich ausgeschlossen. Wie könnte ich mich anmaßen jemanden für einen noch schlechteren Fahrer als mich selbst zu halten :?:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Mo 12. Mär 2018, 15:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(12 Mar 2018, 15:55)

Also lieber Audi, ich kenne kein Auto wo der Fahrer fahren braucht. Einsteigen, irgendwie Einschalten, Lenken, bremsen und "Gas geben" kenn ich von meinem Auto - fahren tut das Ding von alleine.

Das sagt ja schon sein Name - zugegeben die Kurzform "Auto" sagt dazu nicht alles - das ganze Wort "Automobil" ist ein "Kofferwort" das aus zwei Worten zusammengesetzt wurde : aus dem griechischen "autós" (selbst) und dem lateinischen mobillis (beweglich).

Das Ding ist also ein "Selbstbeweger" wo der Fahrer im Gegensatz zum Fahrrad nicht fahren braucht. Mithin ist das der aktuelle Standard und keiner muss darauf warten.

Einige die vergessen hatten, das ihr "Auto" ein "Selbstbeweger" ist, mussten feststellen, das Ding fährt einfach alleine weiter - es sei denn man hindert es z.B. durch bremsen daran.

Warum also nicht gleich auf das unzuverlässigste Teil verzichten, den Fahrer, der ja eigentlich sowieso nicht fährt :?: Wenn diese "Auto" erst einmal weiß, wie man besser als "Man" fährt, wird das schneller zum Standard, als das heutige Superfahrer annehmen wollen. Bis dahin müssen sich alle weiter darauf verlassen, das höchst fehlbare Menschen am Steuer ihrer "Selbstbeweger" nicht für das verfrühte beidseitige Ableben sorgen. Anwesende sind selbstverständlich ausgeschlossen. Wie könnte ich mich anmaßen jemanden für einen noch schlechteren Fahrer als mich selbst zu halten :?:

Du brauchst mich nicht zu spammen :rolleyes:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 12. Mär 2018, 16:02

In Deutschland tut sich was in Sachen autonom fahrende eAutos: http://www.aachener-nachrichten.de/loka ... -1.1845288

Wird höchste Zeit. Die Summe ist aber lächerlich, hoffentlich wird das noch ordentlich aufgestockt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Audi » Mo 12. Mär 2018, 16:11

frems hat geschrieben:(12 Mar 2018, 15:46)

Deshalb sprach ich von Level 5. Das sagt Dir als Laien vermutlich nichts, weshalb es wohl sinnvoll gewesen wäre, wenn ich es verlinke. Das hole ich dann mal nach: Level 5: Vollautomatisierung. Kein Fahrer erforderlich. Außer dem Festlegen des Ziels und dem Starten des Systems ist kein menschliches Eingreifen erforderlich. (https://de.wikipedia.org/wiki/Autonomes_Fahren)

BMW hat als Ziel 2021. Ich gehe davon aus, dass unsereins dann noch auf dieser Erde weilt: https://www.golem.de/news/level-5-bmw-w ... 26780.html

Schummelsoftwareverkäufer wie Audi kleben noch an Level 3: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/audi ... 69062.html

Bei Tesla ist die Hardware für Level 5 da. Was fehlt ist die Zulassung und ein paar Kniffe an der Software: http://teslamag.de/news/alle-tesla-fahr ... ahren-9986

Laut Audi wird der aktuelle A4 B9 mit dem Facelift komplett Autonom fahren. Innerorts bis 60 km/h und außerorts bis 130 Km/h. Das soll so ca. 2019 marktreif sein. Audi klebt hier an gar nichts. Nur was kostet das? 70,000 80,000 oder 90,000 €. Wer soll sich das leisten? BMW kocht ab 2021 auch nur mit Wasser und wird unbezahlbar sein für den durchschnitt

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