Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Do 8. Mär 2018, 20:26

Teeernte hat geschrieben:(08 Mar 2018, 20:15)

NOCH...

:D :D


Merkwürdig, wie unbeteiligt die deutsche Justiz zu sein scheint. Vermutlich ist auch die Politik in diesen Betrug tief verwickelt. Anders ist doch diese Stille gar nicht zu verstehen, und das Zartgefühl für die Nöte der Betrüger.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Do 8. Mär 2018, 20:40

H2O hat geschrieben:(08 Mar 2018, 20:26)

Merkwürdig, wie unbeteiligt die deutsche Justiz zu sein scheint. Vermutlich ist auch die Politik in diesen Betrug tief verwickelt. Anders ist doch diese Stille gar nicht zu verstehen, und das Zartgefühl für die Nöte der Betrüger.


Ein "Bundesland" sitzt im Aufsichtsrat ... :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Do 8. Mär 2018, 20:51

Teeernte hat geschrieben:(08 Mar 2018, 20:40)

Ein "Bundesland" sitzt im Aufsichtsrat ... :D


Die Aufsicht hat nicht gewirkt. Wozu braucht man diese Aufsicht dann?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 8. Mär 2018, 23:31

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Mar 2018, 19:09)

In welchen Ländern ist denn ein Schulabschluss für den Führerscheinerwerb vorgeschrieben? Und warum sollte man Schulabbrecher diesbezüglich diskriminieren?

Wieso sollte man sich an Ländern orientieren bzw sich mit ihnen vergleichen, die ähnlich schlecht sind?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Fr 9. Mär 2018, 00:35

ich bin für den 2-stufigen pkw-führerschein genau wie beim moped.
der führerschein berechtigt aktuell nur zum erlernen des autofahrens. es dauert im mittel 10 jahre, bis ein autofahrer ein guter autofahrer wird. motorsportler können das oft schon im alter von 18 jahren, andere lernen es nie.
deswegen sollte man den b1 auf 115ps und 160 km/h limitieren und erst den führerschein b2 ohne einschränkungen ausgeben.
einen schulabschluss als kriterium halte ich für wenig geeignet, da gerade akademiker durch schlechte fahrweise auffallen, weil sie oft erst mit 30 einen eigenen pkw erwerben und regelmäßig fahrpraxis üben. mit 30 sind aber etliche dieser eierköpfe schon zu alt dafür, als dass sie noch gute autofahrer werden könnten. früher war das leben mit 30 vorbei, da hat man ned mehr sowas komplexes wie autofahren gelernt, bei dem man lernen muss in millisekunden komplexe entscheidungen zu treffen. das sind oft genau diese autofahrer, für die wir tempolimits brauchen, weil sie gefahren in der verkehrssituation nicht erkennen und auch den pkw meist nicht richtig beherrschen...-:p

p.s.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Der General » Fr 9. Mär 2018, 07:36

H2O hat geschrieben:(08 Mar 2018, 20:26)

Merkwürdig, wie unbeteiligt die deutsche Justiz zu sein scheint. Vermutlich ist auch die Politik in diesen Betrug tief verwickelt. Anders ist doch diese Stille gar nicht zu verstehen, und das Zartgefühl für die Nöte der Betrüger.


Schön das wir da mal einer Meinung sind !

Wenn man sich noch weitere Statements vom Winterkorn über die Jahre mal so anhört, glaube ich dieser Mann lebt auf einem anderen Planeten. Mit den Aussagen von 2013 das die damaligen "Modernen" Dieselmotoren die reinsten "Luftreinigungsmaschinen" seien entlarvt er sich schon fast selbst. Passend dazu sein schneller und plötzlicher Rücktritt....

Alles nur ein schlechter Scherz die ganze Materie über diesen Diesel-Betrug ! Viele Verantwortliche sehen ja noch nicht einmal einen Betrug und schieben es auf die Behörden ab usw... Die Konzerne lehnen Hohe Entschädigungen einfach ab und die Justiz allen voran die Politik schluckt diese Kröte einfach so und sucht nach Neuen Lösungen.

Was bin ich froh, dass ich seit 1995 kein Deutsches Auto mehr erworben habe und diese Mafia Ähnlichen Strukturen unterstützt habe. Das die Deutschen die besten Autos der Welt bauen, stimmt schon lange nicht mehr, dass war früher mal so. Heute ist die Qualität, Technik und vor allem die Zuverlässlichkeit bei anderen Herstellern ähnlich, fast sogar schon besser.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Maikel » Fr 9. Mär 2018, 09:37

Soeben entdeckt:
https://www.merkur.de/wirtschaft/schadstoffwerte-in-muenchen-sind-messtationen-falsch-platziert-9671855.html
sowie
https://www.welt.de/wirtschaft/article170729036/Schadstoff-Messverfahren-geraten-ins-Zwielicht.html

Während sich halb D über die Trickserei der Autofirmen bei den Abgaswerten aufregt, tricksen die Umweltämter also ganz ungeniert; zusammen mit den Bundesbehörden, die die Meßvorschriften gegenüber denVorgaben der EU verschärft haben.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 9. Mär 2018, 10:45

EU-Kommissarin sagt Aus für Diesel-Autos und Benziner voraus
„Ich glaube nicht, dass in 15 Jahren noch jemand mit Diesel oder Benzin fährt“, sagt Elzbieta Bienkowska. Die Autobauer protestieren, doch die Verkaufszahlen scheinen der Politikerin recht zu geben.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ommen.html

Naja, ein paar nostalgische Freaks wird's sicherlich noch geben, solange man die Karren nicht stilllegen lässt. :?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Der General » Fr 9. Mär 2018, 11:40

frems hat geschrieben:(09 Mar 2018, 10:45)

EU-Kommissarin sagt Aus für Diesel-Autos und Benziner voraus
„Ich glaube nicht, dass in 15 Jahren noch jemand mit Diesel oder Benzin fährt“, sagt Elzbieta Bienkowska. Die Autobauer protestieren, doch die Verkaufszahlen scheinen der Politikerin recht zu geben.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ommen.html

Naja, ein paar nostalgische Freaks wird's sicherlich noch geben, solange man die Karren nicht stilllegen lässt. :?


Es ist einfach nur als bekloppt zu nennen, wenn man meint, in nur 15 Jahren gäbe es keine Verbrennungsmotoren mehr.

Aktuell sind die Deutschen Hersteller doch noch nicht einmal in der Lage diese "Verbrennungsmotoren" Ordentlich zu bauen. In der kürze der Zeit und mit dem Druck der Konkurrenz sehe ich ein Desaster was die Technologie in Sachen Wasserstoff und Batterie angeht.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 9. Mär 2018, 12:01

Der General hat geschrieben:(09 Mar 2018, 11:40)

Es ist einfach nur als bekloppt zu nennen, wenn man meint, in nur 15 Jahren gäbe es keine Verbrennungsmotoren mehr.

Aktuell sind die Deutschen Hersteller doch noch nicht einmal in der Lage diese "Verbrennungsmotoren" Ordentlich zu bauen. In der kürze der Zeit und mit dem Druck der Konkurrenz sehe ich ein Desaster was die Technologie in Sachen Wasserstoff und Batterie angeht.

Dann kauft man in Deutschland eben Fahrzeuge ausländischer Hersteller. Viele Länder, z.B. Frankreich und Großbritannien, haben ja schon mitgeteilt, dass sie in einem ähnlichen Zeitraum keine Verbrenner mehr zulassen werden, während sie aus den Ballungszentren schon vorher verbannt werden. Wieso sollte ein Hersteller bei dieser Entwicklung noch in die Technik von gestern investieren statt sich auf Fahrzeuge für morgen zu konzentrieren? Und das muss ja nicht zwingend ein Elektrofahrzeug mit Wasserstoff oder Akku sein. Vielleicht wird auch synthetisches Gas das Rennen machen oder eine völlig andere Technik.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Fr 9. Mär 2018, 14:08

frems hat geschrieben:(09 Mar 2018, 12:01)

Dann kauft man in Deutschland eben Fahrzeuge ausländischer Hersteller. Viele Länder, z.B. Frankreich und Großbritannien, haben ja schon mitgeteilt, dass sie in einem ähnlichen Zeitraum keine Verbrenner mehr zulassen werden, während sie aus den Ballungszentren schon vorher verbannt werden. Wieso sollte ein Hersteller bei dieser Entwicklung noch in die Technik von gestern investieren statt sich auf Fahrzeuge für morgen zu konzentrieren? Und das muss ja nicht zwingend ein Elektrofahrzeug mit Wasserstoff oder Akku sein. Vielleicht wird auch synthetisches Gas das Rennen machen oder eine völlig andere Technik.


Im Ergebnis für den Verbraucher genau das, was mir vor fast 2 Jahren schon schwante: Ein sehr teures "Vergnügen" für alle jene, die auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen sind und zukunftssicher ein Neufahrzeug kaufen möchten. Weder die Infrastruktur zum alltäglichen Betrieb, also "Tankstellen", noch die Ersatzinfrastruktur durch den ÖPNV geben einen Anstoß für eine einschätzbare Ersatzbeschaffung oder ermutigen den Verzicht darauf. Das ist nicht die Schuld der Politik, auch nicht die Schuld der Hersteller... das ist die Tücke des Objekts bei immer weiter fortschreitender Verdichtung unserer Wirtschaftsräume. Daran führt offenbar kein Weg vorbei. Also heißt es zahlen für die Ungewißheit. Eine Gewißheit gibt es wohl doch: Wer sich jetzt einen Diesel kauft, neu oder gebraucht, der hat verdammt gute Nerven! :cool:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 9. Mär 2018, 14:23

frems hat geschrieben:(08 Mar 2018, 23:31)

Wieso sollte man sich an Ländern orientieren bzw sich mit ihnen vergleichen, die ähnlich schlecht sind?

Das ist keine Antwort auf meine Fragen. Gibt es denn Länder, in denen es besser ist?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 9. Mär 2018, 15:32

Zunehmend ein wenig seltsam wird diese Diskussion über "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten" schon. Was meinte die Tante EU-Kommissarin Elzbieta Bienkowska tatsächlich ?
„Ich glaube nicht, dass in 15 Jahren noch jemand mit Diesel oder Benzin fährt“, sagt Elzbieta Bienkowska. Die Autobauer protestieren, doch die Verkaufszahlen scheinen der Politikerin recht zu geben.
Lesen scheint für so manchen schon schwierig - das Verstehen welches daraus entsteht, kommt dann wohl nichtmehr zustande.

Auch wenn sie als Blonde womöglich nicht ganz ernst genommen wird, soweit ich den Text verstehe, bezieht sich deren Hauptaussage auf PKW. Die Aussage "in nur 15 Jahren gäbe es keine Verbrennungsmotoren mehr" kann nur in diesem Kontext verstanden werden. Ob sie oder wer auch immer, damit recht behalten werden, kann erst einmal "in Ruhe" abgewartet werden.

Als generelle Aussage (für "Verbrenner" im allgemeinen) ist so eine Annahme der purer Blödsinn. Warum sollte man das auch tun - Verbrennungskraftmaschinen sind Wärmekraftmaschinen, die durch innere Verbrennung von Treibstoff mechanische Arbeit verrichten. Wie das - und mit welchen Treibstoffen - geschieht, ist die bislang einzige Methode flüssige oder gasförmige Treibstoffen in einem "inneren Verbrennungsvorgang" in mechanische Energie umzuwandeln. Das wird niemand so schnell aufgeben. Zumal es keine mir bekannte "Maschine" gibt, welche diese Funktion in "disruptiver Weise" ersetzen kann.

Ob man nun Kleinfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren für die Mobilität zu Millionen tatsächlich benötigt, ist doch die eigentliche Frage. Gelingt es die notwendige Mobilität auf das erforderliche Maß "gesund zu schrumpfen" und die einzelnen "Mobilitätsträger" vernünftig auf deren tatsächlichen Grund ihres Daseins - hauptsächlich "mobil zu sein" zu reduzieren, wird die Anzahl der noch notwendigen privaten Fahrzeuge erheblich reduziert.

Es gibt derzeit 46 Millionen PKW allein in D. Die durchschnittliche Nutzung liegt - das lässt sich problemlos mit Tante Googel herausfinden :

Statista : "Autofahrer in Deutschland nach selbst gefahrenen Kilometern pro Jahr von 2013 bis 2016 (Personen in Millionen)"

FIS : "Pkw-Besetzungsgrad bei der privaten Autonutzung"

KBA : "Verkehr in Kilometern der deutschen Kraftfahrzeuge im Jahr 2016"

Z|M : "Die größte Ineffizienz des privaten Pkw-Besitzes: Das Parken"
Z|M hat geschrieben:[…] der „Kernstädter“ legt an einem durchschnittlichen Tag 36 Kilometer zurück und benötigt dafür 84 Minuten. Das Umgekehrte gilt für ländliche Kreise. Im Durchschnitt benötigen Personen im ländlichen Raum pro Tag neun Minuten weniger für das Zurücklegen ihrer täglichen Wege, dies entspricht einer durchschnittlichen „Zeitersparnis“ von etwa zehn Prozent. Die pro Tag zurückgelegte Entfernung fällt dagegen um gut sechs Kilometer höher aus. Dies entspricht einer rund 15 Prozent längeren Tagesstrecke. Verdichtete Räume nehmen bei den betrachteten Mobilitätskenngrößen jeweils die mittlere Position ein, das bedeutet, die dort wohnenden Personen legen im Mittel pro Tag etwa 40 Kilometer zurück und sind dafür knapp 80 Minuten unterwegs.

Da die genannten Zeitwerte jedoch für alle Verkehrsmittel gelten, kann durch eine Multiplikation der Wegezahl mit der Wegedauer ein mittlerer Zeitaufwand für den MIV (leider nicht in Abhängigkeit der Siedlungsdichte) bestimmt werden. Bei 3,4 Wegen, die im Mittel 21 Minuten lang waren, ergibt sich somit ein zeitlicher Wegeaufwand von 71,4 Minuten (eine Stunde, elf Minuten und 24 Sekunden). Somit ergibt sich im Umkehrschluss eine Stehzeit des Fahrzeugs von 22,81 Stunden [22h 48,6Minuten] bzw. 22,80 Stunden und etwa 48 Minuten.

FORSCHUNGSCAMPUS^3 : "Energie und Antrieb" Die durchschnittliche Nutzungsdauer pro Automobil liegt pro Tag bei unter 60 Minuten - bei durchschnittlich zwei Fahrten pro Tag...

Gleichgültig welche der Zahlen man nun nimmt, diese Methode der "jeder muss ein eigenes Auto besitzen" PLUS nochmal alle "obendrauf" der gesamte existierende ÖPNV, ist das eigentliche Problem. Vorausgesetzt man löst das Mobilitätsproblem weniger "kleinteilig", stellt sich die Frage nach der Quelle der Antriebsenergie völlig anders und entspannt.

Da muss "nix abgeschafft" werden. "Nur" grundlegend verändert und angepasst muss hier etwas werden. Das Kernproblem ist die Erwartung, mit "irgendeinem" anderen Gefährt, welches dann wieder jeder (2. !) selbst besitzt, könne man das Problem lösen. Wer solchen Unsinn verbreitet, man müsse Verbrennungsmotoren generell abschaffen, darf gerne mal erklären wie er / sie sich z.B. zukünftig das hier vorstellt Nicht das es nicht auch hier Probleme gäbe, aber die gehen eher nicht weg, wenn man das Verbrennen von Treibstoffen in Motoren aufgibt...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Mär 2018, 13:02

frems hat geschrieben:(09 Mar 2018, 10:45)

EU-Kommissarin sagt Aus für Diesel-Autos und Benziner voraus
„Ich glaube nicht, dass in 15 Jahren noch jemand mit Diesel oder Benzin fährt“, sagt Elzbieta Bienkowska. Die Autobauer protestieren, doch die Verkaufszahlen scheinen der Politikerin recht zu geben.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ommen.html

Naja, ein paar nostalgische Freaks wird's sicherlich noch geben, solange man die Karren nicht stilllegen lässt. :?


...ist wie beim Öl.... das ja "Alle" wird.... kauft ja auch keiner mehr :D :D :D ....weil ? ......zu viel gefördert wird.

Mangel an Öl ?


Flensburg, 2. März 2018. 261.749 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Februar neu zugelassen. Das waren [b]+7,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dabei lag der Anteil der gewerblichen Zulassungen bei 63,1 Prozent (+0,8 %). Die privaten Zulassungen stiegen um +21,3 Prozent.[/b]
....KBA.



3,44 Millionen PKW....davon 25.000 = 0,7 % E-Döschen....im Jahr...


Meinst Du - Die steigen ALLE auf Nitrobenzol um ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon BingoBurner » Sa 10. Mär 2018, 13:35

Maikel hat geschrieben:(08 Mar 2018, 13:50)

Wenn die Luft in unseren Städten tatsächlich so schlecht und gesundheitsschädigend ist wie die aktuelle Hysterie nahelegt, sollte man diese schlechte Luft nicht auch noch intenisver einatmen, indem man mit dem Fahrrad fährt.


Das ist.......ja so..........arghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh..............am Thema vorbei.......
Wassser ist auch leichter als Luft weil besteht ja nur aus Gasen............Sauerstoff und Wasserstoff :D

Nimm es sportlich........
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon BingoBurner » Sa 10. Mär 2018, 13:39

Teeernte hat geschrieben:(08 Mar 2018, 20:05)

Mit Quellenangabe....immer. :D

:thumbup:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon BingoBurner » Sa 10. Mär 2018, 13:45

immernoch_ratlos hat geschrieben:(09 Mar 2018, 15:32)

Das Kernproblem ist die Erwartung, mit "irgendeinem" anderen Gefährt, welches dann wieder jeder (2. !) selbst besitzt, könne man das Problem lösen.


Jupp nur das Problem hat sich schon gelöst da gerade bei jungen Menschen das "Statussymbol" Auto nicht mehr von Revelanz ist.

https://www.auto-motor-und-sport.de/rei ... n/?block=1

Hab jetzt mal einen Link von Auto-Motor-und Sport genommen..........
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Mär 2018, 13:46

BingoBurner hat geschrieben:(10 Mar 2018, 13:35)

Das ist.......ja so..........arghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh..............am Thema vorbei.......
Wassser ist auch leichter als Luft weil besteht ja nur aus Gasen............Sauerstoff und Wasserstoff :D

Nimm es sportlich........



Nicht nur politisch herrscht gerade dicke Luft in Polen. Auch wortwörtlich war die Luft schon lange nicht so schlecht wie im Januar 2017. Wer sich auf die Straße wagte, tat das meistens mit Maske. Der Smog verbreitete sich fast über das ganze Land. So schlimm soll es nicht mal in Peking oder Delhi sein. Bilder, die es auf polnischen Straßen schon lange nicht mehr gab.

Der Einfluss der Kohlenindustrie ist in Polen immer noch groß. 60 Prozent der Heizenergie und sogar 85 Prozent des Stroms werden aus der Verfeuerung von Kohle gewonnen. Kohlenabfall wird – anders als in vielen anderen europäischen Ländern – verkauft. Am schlimmsten ist die Lage in Schlesien. In Rybnik waren sogar die Schulen geschlossen worden, denn Smog ist für Kinder besonders gefährlich. Aber auch in Großstädten wie Warschau oder Krakau war die Lage ernst. Schwangeren und älteren Personen war geraten worden, die Häuser nicht zu verlassen. https://www.mdr.de/heute-im-osten/smog-polen-100.html

Noch immer heizt ein großer Teil der Krakauer mit Kohle, Koks, Holz und billigem Kohlegranulat. Viele stecken alles in den Ofen, was irgendwie brennt: Haushaltsabfälle, Lumpen, alte Möbel, leere Plastikflaschen. Doch während die einen die "dicke Luft", das Keuchen und Husten, die Asthmaanfälle bei immer mehr Kindern als unabänderlich hinnehmen, kämpfen andere in Bürgerinitiativen wie "Krakauer Smog-Alarm", "Stopp dem Krakauer Smog" oder "Luft für Krakau" für mehr Lebensqualität. - derstandard.at/2000026519244/Die-Luft-in-Polenwird-immer-dicker


Wer in Krakau lebt, raucht theoretisch rund 2.000 Zigaretten pro Jahr. Grund ist die schmutzige Luft in der polnischen Stadt....

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 10. Mär 2018, 13:51

BingoBurner hat geschrieben:(10 Mar 2018, 13:45)

Jupp nur das Problem hat sich schon gelöst da gerade bei jungen Menschen das "Statussymbol" Auto nicht mehr von Revelanz ist.

https://www.auto-motor-und-sport.de/rei ... n/?block=1

Hab jetzt mal einen Link von Auto-Motor-und Sport genommen..........


Das NETTOVERMÖGEN in der Jugend nimmt ab....

Keine Arme....keine Kekse.

...ohne MOOS nix looos.

....und die Hartz4er haben auch vom Statussymbol Auto abstand genommen.... von denen hat auch (fast) keiner mehr eins...


https://f100-res.cloudinary.com/image/u ... kxsasw.jpg

Wie ich bereits schrieb ......MIT DEM ERSTEN KIND wird ein Auto gekauft !

...ohne Kind - ja - da gibts nur Smartphone..... (Autofahren auf dem Bildschirm)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon BingoBurner » Sa 10. Mär 2018, 13:56

Der General hat geschrieben:(09 Mar 2018, 11:40)

Es ist einfach nur als bekloppt zu nennen, wenn man meint, in nur 15 Jahren gäbe es keine Verbrennungsmotoren mehr.

Aktuell sind die Deutschen Hersteller doch noch nicht einmal in der Lage diese "Verbrennungsmotoren" Ordentlich zu bauen. In der kürze der Zeit und mit dem Druck der Konkurrenz sehe ich ein Desaster was die Technologie in Sachen Wasserstoff und Batterie angeht.


Wasserstoff und Batterie ?.......nein und in 15 Jahren ? Wer behauptet das ? Die Grünen ? Die Kretschman Geschichte ?

Da ging es um den individual Verkehr und der lässt sich auch meiner unbedeutenden mn. in 15 Jahren locker komplett elektrisch ersetzen in Deutschland.
LKWS, Schwerrlast..........da wird dier Diesel noch Jahrzehnte laufen.......und auch sauberer.

Sag mal liest hier eigentlich niemand Parteitagsbeschlüsse ?

Nur den ganzen Mist hätte man schon locker vor 10 Jahren angehen können bzw...nun hängt man den Großen 2-3 Jahren hinterher.
Na immerhin in Sachen Gelbatterie sind wir führend.

Schau mir jetzt dem HSV beim........gewinnen an :D :D :D
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A

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