Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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H2O
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » So 17. Dez 2017, 11:50

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:24)

Autofrei sind Städte dort wo die Menschen einkaufen sich in der Gastronomie ,vor allem Außengastronomie aufhalten . Ansonsten beschränkt sich der Autoverkehr auf den Zufahrten zu Geschäftshäusern ,Parkhäusern .Gastronomie Ärzten ,Kultureinrichtungen , usw.
Durchgansverkehr und Schwerverkehr findet in Innenstädte nicht statt .Deswegen werden dort auch keine erhöhten Abgaswerte gemessen .
Überhöhte Abgaswerte werden auf ausgewiesene LKW Trassen und Durchgangsstraßen gemessen . Dort Fahrverbote auszusprechen würde
die Unternehmensstandorte kaputtmachen .
Seitens der Verkehrsplaner hat man den Autoverkehr auf solche Durchgangsstraßen konzentriert ,Nebenstrecken zurück gebaut um den Durchgangsverkehr
aus reinen Wohngebieten herauszuhalten . Fahrverbote würden dazu führen, dass viele Autofahrer wieder ihren Weg durch Wohngebiete suchen .
Ergebnis Abgaswerte mögen auf Durchgangsstraßen zurückgehen ,in anderen Straßenabschnitten zunehmen .Insgesamt wird keine Stadt durch
Fahrverbote den Schadstoff Ausstoß verringern .


Tja, wenn diese Gegenmaßnahmen zur Verringerung der Luftverpestung wirklich nicht greifen, dann werden viel drastischere Maßnahmen notwendig als teilweise Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Dafür werden Gesetze sorgen, denen Geltung verschafft wird... bis hin zur Verfassungsklage auf Schutz der Gesundheit der Stadtbewohner. Vermutlich wird es eine eng begrenzte Zeit geben, in der Abhilfe geschaffen werden muß. Lustig dürfte das nicht werden!
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Raskolnikof
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 17. Dez 2017, 13:33

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:24)
Insgesamt wird keine Stadt durch Fahrverbote den Schadstoff Ausstoß verringern .

Falsch! Wenn der Individualverkehr mit dem PKW in den Städten wirklich unattraktiv gemacht aber gleichzeitig für ein attraktives ÖPNV-Angebot gesorgt und das Radwegenetz nicht nur halbherzig ausgebaut wird werden die Alternativen auch gern angenommen, siehe Kopenhagen. Du lehnst derartige Beispiele natürlich rigoros ab, weil dir als Egoist das Allgemeinwohl und die Zukunft unserer Nachwelt am A.... vorbeigeht.

Ich bin Autofahrer und nutze auch das Auto. Wenn ich aber aus unserem Dorf in die Stadt will nutze ich grundsätzlich den ÖPNV. Vorteile: Ich fahre mit dem Bus direkt bis zur Fußgängerzone der City und bin dabei schneller als mit dem Auto. Parkplatzsuche? Keine. Zusätzliche Kosten? Auch keine. Es sei denn, du rechnest lediglich den Spritpreis. Das wäre dann allerdings Selbstbetrug. Zudem ist im nächsten Jahr mit einer neuerlichen Anhebung der Parkgebühren zu rechnen.
Als ich im vergangenen Jahr unseren Schwiegersohn in der Hamburger Klinik Fleetinsel besucht habe zahlte ich für zwei Stunden im Parkhaus 6 Euro. Wenn ich da jetzt einen Tag in der Stadt verbracht hätte...
Aber ich denke, das ist der richtige Weg. Vielleicht sollten die Parkgebühren auf 10 Euro/Stunde erhöht werden als eine von mehreren Maßnahmen zur Verringerung des Individualverkehrs in den Städten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 17. Dez 2017, 13:57

Raskolnikof hat geschrieben:(17 Dec 2017, 13:33)

Wenn ich aber aus unserem Dorf in die Stadt will nutze ich grundsätzlich den ÖPNV. Vorteile: Ich fahre mit dem Bus direkt bis zur Fußgängerzone der City und bin dabei schneller als mit dem Auto. Parkplatzsuche? Keine. Zusätzliche Kosten? Auch keine. Es sei denn, du rechnest lediglich den Spritpreis. Das wäre dann allerdings Selbstbetrug. Zudem ist im nächsten Jahr mit einer neuerlichen Anhebung der Parkgebühren zu rechnen.


Es fährt eben nicht JEDER wie Du nur zum Mädels besuchen in die Stadt.

Auto "berechnen" ? Steuern und Abschreibung hast Du - ob das Auto genutzt wird ....oder es nur rum steht .

Die variablen Kilometerkosten zusätzlich zum Sprit - liegen bei einem Cent je Kilometer.

Du stehst GERN in der Kälte ? Schleppst gern den Einkauf / Kinder / Kinderwagen ?

Mit Anhebung der Parkplatzgebüren ist auch eine Anhebung der ÖPNV verbunden.

Der Einkauf wird sich auf Amazon und Ebay ROUTEN. Die Gaststätte wird per "Lieferheld" ins Heim kommen.

Städte werden von jungen "FUN" Suchern frequentiert, die in Gemeinschaft ihre paar Gramm Pillen , Stoff ...konsumiert/kauft.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 17. Dez 2017, 17:39

Man kann das Problem natürlich auch ganz nüchtern betrachten: Der Internethandel nimmt weiterhin rasant zu und macht dem örtlichen Einzelhandel schwer zu schaffen. Die großen Filialisten wie der Blödmarkt und andere haben sich ohnehin auf die grüne Wiese in Nachbarschaft zum großen Shoppingcenter verzogen. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Bereits jetzt sieht man in den Fußgängerzonen der Großstädte immer mehr geschlossene Läden, wobei es die Eigentümer dieser Immobilien immer schwerer haben, neue Pächter zu finden. Die Folge: Die Innenstädte werden zunehmend Treffpunkte für Junkies und Krawallbrüder. Nach Ladenschluss trauen sich ältere Menschen bei Dunkelheit kaum noch in die City. Früher nannte man das mal Schaufensterbummel.
Diese Entwicklung sollte vielleicht noch viel rascher vorangehen, der Umwelt zuliebe.
Deshalb: Leute bleibt zuhause. Geht euren Hobbys nach, spielt mit dem Hund oder fahrt zur Wellnes-Oase. Aber einkaufen bitte nur noch im Internet. Der DHL- oder Hermesbote fährt ohnehin täglich vorbei. Der kommt dann nur mit einem etwas größeren Wagen (DHL sogar zukünftig nur noch elektrisch). Und Aldi, Edeka und Co. habt ihr doch nebenan. Dafür fährt ja auch ohnehin keiner in die City.
Ich weiß, jetzt kommt das Argument, dass man doch Klamotten anprobieren muss. Na und? Da wird die Hose ganz einfach in zwei Größen bestellt und die nicht passende kostenfrei zurück gesendet. Wo ist das Problem?

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 17. Dez 2017, 17:50

Raskolnikof hat geschrieben:(17 Dec 2017, 17:39)

Man kann das Problem natürlich auch ganz nüchtern betrachten: Der Internethandel nimmt weiterhin rasant zu und macht dem örtlichen Einzelhandel schwer zu schaffen. Die großen Filialisten wie der Blödmarkt und andere haben sich ohnehin auf die grüne Wiese in Nachbarschaft zum großen Shoppingcenter verzogen. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Bereits jetzt sieht man in den Fußgängerzonen der Großstädte immer mehr geschlossene Läden, wobei es die Eigentümer dieser Immobilien immer schwerer haben, neue Pächter zu finden. Die Folge: Die Innenstädte werden zunehmend Treffpunkte für Junkies und Krawallbrüder. Nach Ladenschluss trauen sich ältere Menschen bei Dunkelheit kaum noch in die City. Früher nannte man das mal Schaufensterbummel.
Diese Entwicklung sollte vielleicht noch viel rascher vorangehen, der Umwelt zuliebe.
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Ich weiß, jetzt kommt das Argument, dass man doch Klamotten anprobieren muss. Na und? Da wird die Hose ganz einfach in zwei Größen bestellt und die nicht passende kostenfrei zurück gesendet. Wo ist das Problem?

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 17. Dez 2017, 21:42

Raskolnikof hat geschrieben:(17 Dec 2017, 13:33)

Falsch! Wenn der Individualverkehr mit dem PKW in den Städten wirklich unattraktiv gemacht aber gleichzeitig für ein attraktives ÖPNV-Angebot gesorgt und das Radwegenetz nicht nur halbherzig ausgebaut wird werden die Alternativen auch gern angenommen, siehe Kopenhagen. Du lehnst derartige Beispiele natürlich rigoros ab, weil dir als Egoist das Allgemeinwohl und die Zukunft unserer Nachwelt am A.... vorbeigeht.

Ich bin Autofahrer und nutze auch das Auto. Wenn ich aber aus unserem Dorf in die Stadt will nutze ich grundsätzlich den ÖPNV. Vorteile: Ich fahre mit dem Bus direkt bis zur Fußgängerzone der City und bin dabei schneller als mit dem Auto. Parkplatzsuche? Keine. Zusätzliche Kosten? Auch keine. Es sei denn, du rechnest lediglich den Spritpreis. Das wäre dann allerdings Selbstbetrug. Zudem ist im nächsten Jahr mit einer neuerlichen Anhebung der Parkgebühren zu rechnen.
Als ich im vergangenen Jahr unseren Schwiegersohn in der Hamburger Klinik Fleetinsel besucht habe zahlte ich für zwei Stunden im Parkhaus 6 Euro. Wenn ich da jetzt einen Tag in der Stadt verbracht hätte...
Aber ich denke, das ist der richtige Weg. Vielleicht sollten die Parkgebühren auf 10 Euro/Stunde erhöht werden als eine von mehreren Maßnahmen zur Verringerung des Individualverkehrs in den Städten.

Immer wieder die selbe Laier . Wenn , ? Erst ausbauen nicht umgekehrt . Was nützt es Autofahrern heute wenn in 5 ,10 oder mehr Jahren der ÖPNV ausgebaut würde. ? Es geht um 2018 !!! Der ÖPNV hat auch seine Grenzen erreicht .. Mehr Platz ist halt nicht vorhanden .
Du musst es schon den Menschen überlassen wie sie wohin fahren und welche Kosten sie bereit sind zu zahlen . Eine Einzelfahrt mit der Straßenbahn
kostet bei uns 2,70 . Mit meiner Frau Hin und zurück sind das 10,80 .Eine Std .Parken kostet 3,-€ : Länger als 2 St. halten wir uns selten in der City auf .
Die Kosten wären mir ohnehin egal. Ich habe ein Auto und kenne die Folgekosten. . Bei einigermaßen gutem Wetter fahren wir eh mit dem Rad in die Stadt .
Wir haben aber Fachärzte in der Innenstadt und beim Arzt möchte ich nun mal nicht nach 8 km Fahrt mit dem Fahrrad erscheinen . Zum Theater oder ins
Konzert ziemt es sich auch nicht mit dem Fahrrad zu fahren .Das liegt nicht an mangelnden Radwegen ,die sind mehr als ausreichend .
Ich lehne nichts ab, nur die Reihenfolge muss stimmen .Erst Alternativen zum Auto dann kann man eventuell umsteigen .
Mehr Radwege benötigen wir eh nicht . Es würde ausreichen wenn die vorhandenen gepflegt würden . Hier muss niemand aufs Fahrrad verzichten
weil das Radwege Netz nicht ok ist . Nie gab es mehr Fahrradstraßen ,Einbahnstraßen die für Radfahrer in beiden Richtungen befahrbar sind ,
Radwege die in beiden Richtungen befahren werden dürfen ,wie heute .Staus auf Fahrradwegen ? Wo
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 18. Dez 2017, 11:45

Raskolnikof hat geschrieben:(17 Dec 2017, 17:39)

Man kann das Problem natürlich auch ganz nüchtern betrachten: Der Internethandel nimmt weiterhin rasant zu und macht dem örtlichen Einzelhandel schwer zu schaffen. Die großen Filialisten wie der Blödmarkt und andere haben sich ohnehin auf die grüne Wiese in Nachbarschaft zum großen Shoppingcenter verzogen. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Bereits jetzt sieht man in den Fußgängerzonen der Großstädte immer mehr geschlossene Läden, wobei es die Eigentümer dieser Immobilien immer schwerer haben, neue Pächter zu finden. Die Folge: Die Innenstädte werden zunehmend Treffpunkte für Junkies und Krawallbrüder. Nach Ladenschluss trauen sich ältere Menschen bei Dunkelheit kaum noch in die City. Früher nannte man das mal Schaufensterbummel.
Diese Entwicklung sollte vielleicht noch viel rascher vorangehen, der Umwelt zuliebe.
Deshalb: Leute bleibt zuhause. Geht euren Hobbys nach, spielt mit dem Hund oder fahrt zur Wellnes-Oase. Aber einkaufen bitte nur noch im Internet. Der DHL- oder Hermesbote fährt ohnehin täglich vorbei. Der kommt dann nur mit einem etwas größeren Wagen (DHL sogar zukünftig nur noch elektrisch). Und Aldi, Edeka und Co. habt ihr doch nebenan. Dafür fährt ja auch ohnehin keiner in die City.
Ich weiß, jetzt kommt das Argument, dass man doch Klamotten anprobieren muss. Na und? Da wird die Hose ganz einfach in zwei Größen bestellt und die nicht passende kostenfrei zurück gesendet. Wo ist das Problem?

Schöne neue Einkaufswelt...

Das Problem des Internethandels besteht darin dass zigtausende Kurierfahrzeuge zusätzliche Abgase verursachen .Ein privat PKW fährt von A -nach B und irgendwann zurück . Kurierfahrzeuge fahren den ganzen Tag kreuz und quer durch die Städte lassen oft bei ihren Stops noch den Motor laufen .
Das EH Sterben in der CITY wird durch Fahrverbote eher zunehmen . Wenn niemand mehr in die Einkaufszonen kommen kann , weil man den Menschen die Zufahrt zu den Parkhäusern und vorhandenen Parkflächen verwehrt , wird es die Gewerbetreibende in Citylage noch härter treffen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 18. Dez 2017, 12:55

Positiv Denkender hat geschrieben:(18 Dec 2017, 11:45)
Das Problem des Internethandels besteht darin dass zigtausende Kurierfahrzeuge zusätzliche Abgase verursachen .Ein privat PKW fährt von A -nach B und irgendwann zurück . Kurierfahrzeuge fahren den ganzen Tag kreuz und quer durch die Städte lassen oft bei ihren Stops noch den Motor laufen .

Auch wieder mal nicht richtig! Egal, ob DHL, Hermes, GLS oder welcher Paketdienst auch immer... diese Kurierdienste sind jeden Tag unterwegs und fahren ihre Tour. Infolge des stetig zunehmenden Internethandels fahren diese schon lange nicht mehr sternförmig vom Verteilzentrum einzelne Kunden an. Die Fahrer haben ihren festen Bezirk, den sie abfahren wie der Briefträger bei der deutschen Post. Wenn ich mir allein den Laderaum des großen Transporters anschaue, mit dem unser Postzusteller täglich kommt. Obwohl der dann bereits seine halbe Tour hinter sich hat befinden sich dann immer noch bis zu ~80 Pakete und Päckchen im Laderaum. Wenn ich mir weiter vorstelle, dass wegen jeder Ware, die heute online erworben und dem Kunden zugestellt wird sich der Käufer in sein Auto setzt und in die Stadt fährt muss ich nicht viel rechnen um sagen zu können, wer da mehr die Luft mit Abgasen verpestet.

Klar gibt es da nun (Schein)Gegenargumente zugunsten der Ökobilanz beim Kauf im Laden. So wird von den Onlinegegnern immer gern behauptet, dass viele online bestellte Waren von den Kunden wieder zurückgesandt werden, der Paketdienstler die Sendung also wieder zurückbefördern muss. Dieses Argument hinkt jedoch, weil die LKWs der Paketdienste ohnehin zwischen den Logistikzentren und Paketshops pendeln, ob nun leer oder voll macht nur wenig aus. Oder die Behauptung, dass viele Waren erst im örtlichen Einzelhandel begutachtet werden um sie dann im Internetshop zu bestellen. Das stimmt sicherlich im Einzelfall, ist aber bei der Masse der Bestellungen eher die Ausnahme.

Ich will nun nicht behaupten, dass die Warenverteilung beim Internethandel gegenüber dem Ladenverkauf über die besssere Ökobilanz verfügt. Allerdings denke ich, dass durch die Paketdienste die Luft nicht zusätzlich verpestet wird.
Nur ein Beispiel für unsinnige Luftverschmutzung durch den Individualverkehr, der in dieser Form täglich hunderttausendfach stattfindet: Ich treffe vor unserem Haus mit unserer Nachbarin zusammen, die gerade in ihr Auto steigen will. "ich muss noch einmal in die Stadt fahren. Ich habe vergessen beim Infozentrum der Stadt einen Einkaufsgutschein als Geburtstagsgeschenk zu besorgen." Klasse, zweimal am Tag in die Stadt wegen irgendwelcher Kleinigkeiten (8 km pro Tour = 32 km plus Parkplatzsuche plus Parkgebühr.

Ich weiß, PD, dir kann das nicht passieren. :rolleyes: Aber hunderttausende Bürger verfahren genau so. Täglich! Und dieses will ich nicht unterstützen. Deshalb befürworte ich alle Maßnahmen, die den Besuch unserer Städte mit dem eigenen Fahrzeug so unattraktiv wie nur möglich machen. Anderterseits begrüße ich alle Maßnahmen, die die Nutzung des ÖPNV und des Fahrrads attraktiver machen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 18. Dez 2017, 17:24

Raskolnikof hat geschrieben:(18 Dec 2017, 12:55)

Auch wieder mal nicht richtig! Egal, ob DHL, Hermes, GLS oder welcher Paketdienst auch immer... diese Kurierdienste sind jeden Tag unterwegs und fahren ihre Tour. Infolge des stetig zunehmenden Internethandels fahren diese schon lange nicht mehr sternförmig vom Verteilzentrum einzelne Kunden an. Die Fahrer haben ihren festen Bezirk, den sie abfahren wie der Briefträger bei der deutschen Post. Wenn ich mir allein den Laderaum des großen Transporters anschaue, mit dem unser Postzusteller täglich kommt. Obwohl der dann bereits seine halbe Tour hinter sich hat befinden sich dann immer noch bis zu ~80 Pakete und Päckchen im Laderaum. Wenn ich mir weiter vorstelle, dass wegen jeder Ware, die heute online erworben und dem Kunden zugestellt wird sich der Käufer in sein Auto setzt und in die Stadt fährt muss ich nicht viel rechnen um sagen zu können, wer da mehr die Luft mit Abgasen verpestet.

Klar gibt es da nun (Schein)Gegenargumente zugunsten der Ökobilanz beim Kauf im Laden. So wird von den Onlinegegnern immer gern behauptet, dass viele online bestellte Waren von den Kunden wieder zurückgesandt werden, der Paketdienstler die Sendung also wieder zurückbefördern muss. Dieses Argument hinkt jedoch, weil die LKWs der Paketdienste ohnehin zwischen den Logistikzentren und Paketshops pendeln, ob nun leer oder voll macht nur wenig aus. Oder die Behauptung, dass viele Waren erst im örtlichen Einzelhandel begutachtet werden um sie dann im Internetshop zu bestellen. Das stimmt sicherlich im Einzelfall, ist aber bei der Masse der Bestellungen eher die Ausnahme.

Ich will nun nicht behaupten, dass die Warenverteilung beim Internethandel gegenüber dem Ladenverkauf über die besssere Ökobilanz verfügt. Allerdings denke ich, dass durch die Paketdienste die Luft nicht zusätzlich verpestet wird.
Nur ein Beispiel für unsinnige Luftverschmutzung durch den Individualverkehr, der in dieser Form täglich hunderttausendfach stattfindet: Ich treffe vor unserem Haus mit unserer Nachbarin zusammen, die gerade in ihr Auto steigen will. "ich muss noch einmal in die Stadt fahren. Ich habe vergessen beim Infozentrum der Stadt einen Einkaufsgutschein als Geburtstagsgeschenk zu besorgen." Klasse, zweimal am Tag in die Stadt wegen irgendwelcher Kleinigkeiten (8 km pro Tour = 32 km plus Parkplatzsuche plus Parkgebühr.

Ich weiß, PD, dir kann das nicht passieren. :rolleyes: Aber hunderttausende Bürger verfahren genau so. Täglich! Und dieses will ich nicht unterstützen. Deshalb befürworte ich alle Maßnahmen, die den Besuch unserer Städte mit dem eigenen Fahrzeug so unattraktiv wie nur möglich machen. Anderterseits begrüße ich alle Maßnahmen, die die Nutzung des ÖPNV und des Fahrrads attraktiver machen.

Du kannst es drehen wie du willst .Die Zusteller machen einen riesen Anteil des täglichen Verkehrs aus . Fakt ist auch ,dass diese weitaus mehr km innerstädtisch
zurücklegen als jeder Privat PKW . Fakt ist auch, dass diese Transporter nicht die abgasärmsten Autos sind . (Briefpost wird zu Fuss oder mit dem Fahrrad ausgeliefert .) Es liegt mir fern den Online Handel zu kritisieren .Nur er ist ein Beweis dafür ,dass man überhöhte Abgaswerte nicht allein Privat PKWs anlasten kann .
Von wo aus Kurierdienste fahren ist doch piep egal. Die Zahl der Fahrzeuge hat drastisch zugenommen . Und jeder einzelne Kurierfahrer fährt eben
länger in der Stadt umher als ein PKW Fahrer ,der lediglich von A nach B und zurückfährt .
Die Menschen sind groß genug um selbst entscheiden zu können wann sie welches Verkehrsmittel zu welchem Zweck nutzen .
Gerade gestern konnte man einen Bericht über eine Geschäftsstraße in der Innenstadt lesen ,wie wichtig für den dort anliegenden EH die vor den Geschäften
befindlichen Parkstreifen sind .Ohne ,befürchten diese Geschäfte massive Umsatzeinbrüche .
Dein dauerndes Geschwafel von attraktiveren Nahverkehr und mehr Radwegen ist reiner Kokolores .Das Radwege Netz ist attraktiv ,niemand
wird am Radfahren gehindert , weil es zu wenig Radwege gibt. Ich fahre selbst oft genug mit dem Fahrrad in die Stadt .Der Radweg ist optimal .Kein Radweg der Welt würde mehr
Menschen zusätzlich dazu bringen aufs Fahrrad umzusteigen . Wer mit dem Rad fahren will tut das auch . Ein Premiumradweg würde höchstens für den Radtourismus attraktiver .
Immer wieder hört man, wir brauchen nicht mehr Radwege ,sondern es reicht aus, die vorhandenen instand zu halten.
Ebenso besteht die weit verbreitete Meinung niemand benötigt Premiumradwege ,sondern man solle das Geld (was ja nicht vorhanden ist )lieber
in die Instandsetzung von bestehenden Straßen ,einschl. Radwegen stecken .
Zu guter Letzt ist es nicht Sache der Verkehrsteilnehmer den Nahverkehr auszubauen .1. Das Straßenbahn und Buss Netz reicht schon heute aus .
2. es ist nicht mehr Platz vorhanden um noch mehr Straßenbahnen auf die Straßen zu bringen . . Last not least ,es fehlen die finanziellen Mittel .
Letztendlich nützt es keinem heutigen Autofahrer wenn der Nahverkehr in 10 oder 20 Jahren attraktiver gestaltet wird . Wenn es denn so ist wird
man sehen ob Autofahrer massenhaft umsteigen . Wer umsteigen will kann das jetzt schon ,wenn man will. Nur das soll man den Menschen überlassen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 19. Dez 2017, 10:57

Nun ja ist das nun schon so etwas wie ein "Verbot" :?: Quelle : heise AUTOS (15.12.2017) "Behörden legen nicht umgerüstete VW-Diesel still" Noch sind Wenige betroffen, aber :
Kfz-Zulassungsbehörden haben damit begonnen, nicht umgerüstete VW-Dieselfahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. In zehn Fällen seien bereits Stilllegungsverfügungen für manipulierte Dieselautos erlassen worden, berichteten Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR heute (15. Dez. 2017).

Mit dem Pritschenwagen VW Amarok hatte Volkswagen im Januar 2016 mit der Umrüstung begonnen. Insgesamt seien rund 90 Autobesitzer aufgefordert worden, ihre Fahrzeuge innerhalb von vier Wochen umrüsten zu lassen, sonst drohe ebenfalls die Stilllegung. Dem Bericht zufolge verfahren die Behörden hier aber unterschiedlich. Einige sind demnach kulanter, andere greifen schneller durch.
Haben die nicht auch "in gutem Glauben" (nichts religiöses, ein Rechtsbegriff - "bona fides") diese wunderbaren Erzeugnisse dt. Ingenieurkunst gekauft :?: Denen fehlt es eben an dem Gegenteil, der notwendigen "Bösgläubigkeit" allem gegenüber. Wird dieser Mangel nun "strafbar" :dead:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 19. Dez 2017, 16:17

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Dec 2017, 10:57)

Nun ja ist das nun schon so etwas wie ein "Verbot" :?: Quelle : heise AUTOS (15.12.2017) "Behörden legen nicht umgerüstete VW-Diesel still" Noch sind Wenige betroffen, aber : Haben die nicht auch "in gutem Glauben" (nichts religiöses, ein Rechtsbegriff - "bona fides") diese wunderbaren Erzeugnisse dt. Ingenieurkunst gekauft :?: Denen fehlt es eben an dem Gegenteil, der notwendigen "Bösgläubigkeit" allem gegenüber. Wird dieser Mangel nun "strafbar" :dead:

Amüsant wenn du jetzt diese Beispiele anführst . Übrigens auch nach der Umrüstung bleiben es Dieselfahrzeuge . Bei einem generellen Fahrverbot
für Diesel PKW `s, den du ja forderst, wären diese Autos auch von Fahrverboten betroffen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 19. Dez 2017, 20:31

Schon ein bisschen irre PD was Du mir zum wiederholten male da unterstellst, wenn Dir keine tauglicheren Argumente mehr einfallen :?:

Wo "fordere ich den Fahrverbote :?: Das entspringt einzig Deiner irren Phantasie - wenn das anders sein sollte beweise wenigsten eine solche Forderung.

Noch lächerlicher ist die an sich richtige Behauptung eine mit totalem Fahrverbot belegtes Dieselfahrzeug - weil dessen Verkehrszulassung widerrufen wurde, weil eine "mögliche" Verbesserung seiner Abgaswerte nicht stattgefunden hat :
PD hat geschrieben:Übrigens auch nach der Umrüstung bleiben es Dieselfahrzeuge
bleibe weiter ein Dieselfahrzeug. Welch Tautologie... Nun ja, das mag ja "amüsant" sein, die Eigner dieser Fahrzeuge empfinden das ganz sicher nicht so. Ein stillgelegtes Fahrzeug - egal ob mit Diesel oder Benzin "normalerweise" betrieben bleibt eben nur solange eine Diesel oder Benziner, bis es von der Schrottpresse geschluckt wird :?

Ganz zu schweigen davon, dabei handelt es sich um Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6x oder Euro 5 - was muss da erst ein Diesel der Schadstoffklasse Euro 4 befürchten, wenn derart harte Maßnahmen einen der modernsten Diesel dieser Welt trifft :?: Das kann niemanden "amüsieren" - allenfalls Dich der "Positiv Denkende" vom Dienst :dead:

Nach der "Umrüstung" - Erkenntnisstand - nach der "Hardwareumrüstung" werden die Emissionen um die es dabei geht >90% vermindert, ein vergleichsweise sauberer Diesel oh Wunder - was die hier verweigerte "Softwareumrüstung" bewirkt, soll ja bei max. 20% liegen und damit ist dieser Diesel schlicht immer noch ein Diesel dem ein "mögliches Fahrverbot droht" - überall dort wo es die Umweltzonen bereits gibt oder wo sie neu hinzukommen - im Norden der Republik - dort waren die eigentlich sich gegen primären Feinstaub richtenden Fahrverbote, bislang wegen der günstigen Windverhältnisse nicht notwendig. Inzwischen geht es um die Emissionen des sekundären NOx. Das sagt Dir sichtlich rein garnix, sonst würdest Du wohl kaum so zwanghaft amüsierte Beiträge abliefern...

Also mich amüsiert die mangelnde kognitive Fähigkeit mancher Mitmenschen kein bisschen, bin da eher traurig und deprimiert, wenn die dann auch noch stolz und harsch ihre mangelhafte Erkenntnisfähigkeit demonstrieren müssen... Schade - sehr schade... :rolleyes:

Ich hoffe, Du findest genügend Stoff den Du wieder mal ins Gegenteil umdeuten kannst. Immer gern bereit Dein immernoch_ratlos :thumbup:
Hier noch zum Stoff zum Nachdenken :
DUDEN hat geschrieben:möglich
Synonyme für "möglich" :
ausführbar, brauchbar, durchführbar, erreichbar, gangbar, machbar, praktikabel, realisierbar, umsetzbar, zu machen, zu verwirklichen; (bildungssprachlich) managebar, virtuell

[er]denkbar, erdenklich, erwägenswert, etwaig, eventual, eventuell, in Betracht/infrage kommend, überlegenswert, vielleicht, vorstellbar; (bildungssprachlich) diskutabel, potenziell, virtuell; (besonders österreichisch, schweizerisch) allfällig
dagegen steht :
DUDEN hat geschrieben:gewiss
Synonyme für "gewiss"

[aber] ja, bestimmt, in jedem Fall, mit größter Wahrscheinlichkeit, mit Sicherheit, natürlich, ohne Frage, ohne Zweifel, sicher, sicherlich; (umgangssprachlich) allemal, klar; (emotional) zweifellos, zweifelsohne; (umgangssprachlich emotional verstärkend) todsicher; (besonders süddeutsch) freilich; (veraltend) gewisslich; (gehoben veraltend) fürwahr
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 20. Dez 2017, 23:17

Ganz schlimm - Skandal dem Verwaltungsgericht in Stuttgart liegt offensichtlich mehr an der Gesundheit von Bürgern, als an deren "Heilgs Blechle" und wo das hinfahren darf . Die "Autohasser" haben erneut zugeschlagen :?

Hier die "Kurzfassungen/Presse" VG Stuttgart, 19.12.2017 - 13 K 14557/17 :
Quelle : juris hat geschrieben:Gericht/Institution: VG Stuttgart
Erscheinungsdatum: 20.12.2017
Entscheidungsdatum: 19.12.2017
Aktenzeichen: 13 K 14557/17

Vollstreckungsverfahren wegen Nichterfüllung des Vergleiches zur Verkehrsreduzierung am Neckartor erfolgreich

Das VG Stuttgart hat in einem Vollstreckungsverfahren entschieden, dass das Land Baden-Württemberg aus einem Vergleich verpflichtet ist, für bestimmte Wetterlagen ein Verkehrsverbot für das Neckartor in Stuttgart umzusetzen.

In dem mit zwei Stuttgarter Bürgern am 26.04.2017 geschlossenen Vergleich (Az.: 13 K 875/15) hatte sich das Land verpflichtet, den Luftreinhalteplan bezüglich der Landeshauptstadt Stuttgart bis 31.08.2017 wie folgt fortzuschreiben:

Sofern die Immissionsgrenzwerte des Luftschadstoffes PM10 sowie für Stickstoffdioxid im Kalenderjahr 2017 noch überschritten werden, wird das beklagte Land ab 01.01.2018 bei Wetterlagen, welche die Ausrufung des Feinstaubalarmes rechtfertigen, mindestens eine rechtmäßige verkehrsbeschränkende Maßnahme für das Neckartor auf der Grundlage seines Konzeptes ergreifen, die geeignet ist, eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens am Neckartor um ca. 20% gegenüber vergleichbaren Tagen für den Zeitraum der Verkehrsbeschränkung zu bewirken. Dieser Verpflichtung ist das Land Baden-Württemberg bisher nicht nachgekommen, weil es das im Vergleich zugesagte Verkehrsverbot nicht mehr für rechtlich zulässig hält.

Das VG Stuttgart hat dem Land Baden-Württemberg eine Frist bis zum 30.04.2018 gesetzt, um seine Verpflichtung aus dem Vergleich zu erfüllen, und für den Fall, dass das Land dieser Verpflichtung nicht fristgerecht nachkommt, ein Zwangsgeld i.H.v. 10.000 Euro angedroht.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts ist das Land seiner Verpflichtung zu Unrecht nicht nachgekommen. Ein Land könne sich nicht darauf berufen, dass es durch ein Verkehrsverbot am Neckartor zu Ausweichverkehren auf der Heilbronner Straße und der Pragstraße mit entsprechender Erhöhung der dortigen Werte für Stickstoffdioxid komme. Zwar sei eine solche Verschlechterung der Immissionswerte durch Ausweichverkehre in andere Straßen nach dem im Luftreinhalterecht geltenden Verschlechterungsverbot zu vermeiden. Dies führe aber nicht dazu, dass das Land am Neckartor untätig bleiben dürfe. Denn auf diesen Straßen sei der gesetzlich einzuhaltende Grenzwert für Stickstoffdioxid bereits überschritten. Deshalb sei das Land gesetzlich verpflichtet, auch dort entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung zu ergreifen, auch soweit diese Belastung auf eventuellen Ausweichverkehren beruhe. Das im Vergleich zugesagte Verkehrsverbot sei in der Umweltzone Stuttgart auch rechtlich zulässig und mit der vom Land im ursprünglichen Fortschreibungsplanentwurf vom Mai 2017 vorgesehenen Beschilderung in rechtlich zulässiger Weise umsetzbar. Das Verkehrsverbot sei auch nicht wegen fehlender Kontrollierbarkeit rechtswidrig, da zumindest dessen stichprobenartige Kontrolle – wie auch bei anderen Regelungen durch Verkehrszeichen allgemein üblich und ausreichend – möglich sei.

Gegen diesen Beschluss ist die Beschwerde an den VGH Mannheim gegeben, die innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der vollständigen Entscheidung, die noch nicht vorliegt, einzulegen ist.

Quelle: Pressemitteilung des VG Stuttgart v. 20.12.2017
Obwohl es eigentlich ausreichend sein müsste, wenn ein dt. Gericht entschieden hat, noch zwei Links :

Quelle : FOCUS (20.12.2017) "Deutschlands schmutzigste Kreuzung | Urteil: Stuttgart muss Fahrverbote am Neckartor erlassen"

Quelle : FAZ (201.12.2017) "Neues Urteil : Kommt es jetzt doch zu Fahrverboten in Stuttgart?"
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 21. Dez 2017, 11:21

Die Dieselgipfel waren bekanntlich Nullnummern. Außer etwas Symbolik (paar Euro in Töpfe geworfen) kam da nichts. Mr. Glyphosat ist auch lustig, wenn er nun Ende Dezember mitteilt, dass man für die Erstellung von Plänen (!) Geld zur Verfügung stellen wird, weil im Februar das nun verschobene Urteil Leipzigs erwartet wird.

Die Städte und Gemeinden in Deutschland bekommen erste finanzielle Hilfen des Bundes, um Pläne zur Luftreinhaltung aufzustellen. Der geschäftsführende Verkehrsminister Christian Schmidt (CSU) übergab 60 Kommunen Förderbescheide, damit diese Masterpläne für nachhaltige Mobilität entwickeln können.

„Die Zeit drängt“, sagte Schmidt mit Blick auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig Ende Februar zu Fahrverboten für Pkw mit Dieselmotoren in Innenstädten.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... auern.html

Die Zeit drängt schon seit etlichen Jahren, aber da wollte man ja von nichts wissen... :|
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Dez 2017, 12:58

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Dec 2017, 20:31)

Schon ein bisschen irre PD was Du mir zum wiederholten male da unterstellst, wenn Dir keine tauglicheren Argumente mehr einfallen :?:

Wo "fordere ich den Fahrverbote :?: Das entspringt einzig Deiner irren Phantasie - wenn das anders sein sollte beweise wenigsten eine solche Forderung.

Noch lächerlicher ist die an sich richtige Behauptung eine mit totalem Fahrverbot belegtes Dieselfahrzeug - weil dessen Verkehrszulassung widerrufen wurde, weil eine "mögliche" Verbesserung seiner Abgaswerte nicht stattgefunden hat : bleibe weiter ein Dieselfahrzeug. Welch Tautologie... Nun ja, das mag ja "amüsant" sein, die Eigner dieser Fahrzeuge empfinden das ganz sicher nicht so. Ein stillgelegtes Fahrzeug - egal ob mit Diesel oder Benzin "normalerweise" betrieben bleibt eben nur solange eine Diesel oder Benziner, bis es von der Schrottpresse geschluckt wird :?

Ganz zu schweigen davon, dabei handelt es sich um Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6x oder Euro 5 - was muss da erst ein Diesel der Schadstoffklasse Euro 4 befürchten, wenn derart harte Maßnahmen einen der modernsten Diesel dieser Welt trifft :?: Das kann niemanden "amüsieren" - allenfalls Dich der "Positiv Denkende" vom Dienst :dead:

Nach der "Umrüstung" - Erkenntnisstand - nach der "Hardwareumrüstung" werden die Emissionen um die es dabei geht >90% vermindert, ein vergleichsweise sauberer Diesel oh Wunder - was die hier verweigerte "Softwareumrüstung" bewirkt, soll ja bei max. 20% liegen und damit ist dieser Diesel schlicht immer noch ein Diesel dem ein "mögliches Fahrverbot droht" - überall dort wo es die Umweltzonen bereits gibt oder wo sie neu hinzukommen - im Norden der Republik - dort waren die eigentlich sich gegen primären Feinstaub richtenden Fahrverbote, bislang wegen der günstigen Windverhältnisse nicht notwendig. Inzwischen geht es um die Emissionen des sekundären NOx. Das sagt Dir sichtlich rein garnix, sonst würdest Du wohl kaum so zwanghaft amüsierte Beiträge abliefern...

Also mich amüsiert die mangelnde kognitive Fähigkeit mancher Mitmenschen kein bisschen, bin da eher traurig und deprimiert, wenn die dann auch noch stolz und harsch ihre mangelhafte Erkenntnisfähigkeit demonstrieren müssen... Schade - sehr schade... :rolleyes:

Ich hoffe, Du findest genügend Stoff den Du wieder mal ins Gegenteil umdeuten kannst. Immer gern bereit Dein immernoch_ratlos :thumbup:
Hier noch zum Stoff zum Nachdenken :dagegen steht :

Ich unterstelle dir gar nichts . Seit Monaten forderst du Fahrverbote von hochwertigen Dieselautos . Seit Monaten beschuldigst du Autofahrer
die sich ein vom Staat zugelassenes Auto gekauft haben . Seit Monaten suggerierst du allein Privat PKW `s wären für erhöhte Abgaswerte verantwortlich.
Du tust so als wenn du hier die Mehrheit der Bundesbürger und Autofahrer vertrittst .Das Gegenteil ist der Fall über 80 % sprechen sich gegen
Dieselfahrverbote aus. Alles Menschen die auch in diesem Land wohnen und leben .Panikmacher deiner Fakultät , aus welchen eigenen Gründen auch immer ,
haben nichts mit seriöser Kritik zu tun ,sondern mit ideologischer Verbohrtheit .Durch den Austausch von Alt gegen Neu löst sich das Abgasproblem
in einigen Jahren von selbst .Soviel Zeit muss halt sein . PKW verursachen nicht einmal 25 % aller Stickoxide . Entscheidend sind nicht einige
wenige Straßenabschnitte sondern der gesamt Ausstoß . Bleibt anzumerken die Verkehrsführung hat auch nicht die Autofahrer zu verantworten sondern
diejenigen ,die einige hier als Experten verkaufen wollen .Wer den Autoverkehr auf wenige Straßen konzentriert , Nebenstraßen zurück baut, wird auch
einbezogen haben ,dass dort wo man Verkehrsströme konzentriert ,auch mehr Abgase produziert werden .Autofahrer hatten darauf keinen Einfluss .
Es sind aber die Einzigen die enteignet und bestraft werden sollen . Keine Fahrverbote basta .Damit schließe ich mich der überwiegenden
Mehrheit der Bürger an . Die DUH hat von den Bürgern keinen Auftrag erhalten gegen Dieselautos zu klagen .Diese Lobbytruppe vertritt
lediglich eigene Interessen um Gewinne zu machen . Diesen Abstauber und Abmahnverein hat man zumindest in Kiel eine Abfuhr erteilt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 24. Dez 2017, 14:25

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Dec 2017, 12:58)
Das Gegenteil ist der Fall über 80 % sprechen sich gegen
Dieselfahrverbote aus.

Das ist Unsinn, aber dafür muss man natürlich ein Mindestmaß an Statistik verstehen. Davon abgesehen ist es auch irrelevant, weil es die Gerichte beschäftigt und eine Tageslaune nicht der Maßstab ist, sondern das geltenden Recht. Und das heißt im Zweifel Schutz des Individuums vor dem Volkszorn der Massen. Aber dir noch ein frohes Fest
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 24. Dez 2017, 15:18

Klar doch PD, wenn Du mit den abstrusesten Erkenntnissen hier ankommts und zum wiederholten male Lügen verbreitest wie diese hier :
PD hat geschrieben:Seit Monaten forderst du Fahrverbote von hochwertigen Dieselauto
oder solchen Blödsinn :
PD hat geschrieben:Seit Monaten beschuldigst du Autofahrer
die sich ein vom Staat zugelassenes Auto gekauft haben
noch mehr Unsinniges wie :
PD hat geschrieben:Seit Monaten suggerierst du allein Privat PKW `s wären für erhöhte Abgaswerte verantwortlich.
Nichts davon entspricht meinen Texten. Womöglich ist all dies Deiner "Lesekunst" geschuldet. :p

Es ist schlicht irre, wenn schon die Wiedergabe - also Zitate von Gerichtsurteilen und allgemeine Zitate der dt. Presse zu solchen Ausfällen führt. Statt sich mit dieser Realität auseinanderzusetzen, machst Du genau das, was ich eben nicht tue - Du behauptest etwas und das soll dann die "Wirklichkeit darstellen". Vornehmlich das was nur in Deinem Kopf als vermeintliche Wirklichkeit existiert.

Was den Rechtsstaat, seine Organe und alle demokratisch legitimierten Teilnehmer angeht, hast Du eine Vorstellung, wie ich sie ansonsten allenfalls bei demokratiefeindlichen - gleichgültig ob nun links oder rechts vermuten würde. Niemand wird hier "enteignet" das existiert schlich als "fake news". Keine der vorausgegangen Einschränkungen - also hier Fahrverbote für die Schadstoffklassen 1 bis 3, war rechtlich eine "Enteignung". Genauso wird - so es so (für selektive Fahrverbote) entschieden wird - es auch diesmal keine "Enteignung" sein. Das ist sicher bitter für alle Betroffenen - zu denen ich selbst gehören werde (für wie blöd hältst Du mich eigentlich - ich forder Fahrverbote - get´s noch :?: )

Niemand in D "muss erst einen Auftrag erhalten" (von wem denn "eigentlich" :?: ) um vor einem dt. Gericht klagen zu können. Es liegt in der Entscheidung des ordentlichen Gerichts, ob es eine Klage annehmen muss. Zu unser alle Glück, sind "politische Gerichte" wie Du sie Dir womöglich (zurück) wünscht, eine der typischen Erscheinungen eines Unrechtsstaates à la Nazidiktatur oder jüngeren Datums der politischen Gerichtsbarkeit der sog. "DDR". Dort wurde alles unterdrückt, was den Machthabern nicht gefiel. Dafür gibt es genügend Beispiele.

Wenn in D, also entweder Menschen oder aber juristische Personen es für notwendig erachten "den Klageweg zu beschreiten", kannst Du nichts dagegen tun, als Deine höchst intelligenten Sprüche ablassen - und das ist gut so. Es steht Dir ganz genauso frei, wegen der Betrügereien und dem staatlichen Versagen der dafür zuständigen Kontrollorgane zu klagen. Nur dazu fehlt Dir der Mut. Hier Sprüche abzulassen, andere Beiträge in lügenhafter Weise zu verdrehen, dass, ja das fällt allen Stammtischstrategen deutlich leichter...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Dez 2017, 16:07

frems hat geschrieben:(24 Dec 2017, 14:25)

Das ist Unsinn, aber dafür muss man natürlich ein Mindestmaß an Statistik verstehen. Davon abgesehen ist es auch irrelevant, weil es die Gerichte beschäftigt und eine Tageslaune nicht der Maßstab ist, sondern das geltenden Recht. Und das heißt im Zweifel Schutz des Individuums vor dem Volkszorn der Massen. Aber dir noch ein frohes Fest

Über 80 % der Bürger äußern ihre Meinung . Die als Tageslaune abzutun ist an Egoismus und Polemik nicht zu toppen .
Die gehören auch zum "Individuum." Geltendes Recht sind zugelassene Autos mit Dieselantrieb . Fahrverbote verstoßen gegen geltendes Recht .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 25. Dez 2017, 14:54

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Dec 2017, 16:07)

Über 80 % der Bürger äußern ihre Meinung . Die als Tageslaune abzutun ist an Egoismus und Polemik nicht zu toppen .
Die gehören auch zum "Individuum." Geltendes Recht sind zugelassene Autos mit Dieselantrieb . Fahrverbote verstoßen gegen geltendes Recht .

Sie äußerten nicht das, was Du behauptest, sondern wurden gefragt, welche Maßnahme sie bevorzugen, um die schlechte Stadtluft zu verbessern. Und da nannten die meisten Bürger u.a. neue Radwege und einen besseren ÖPNV, was einleuchtet, da viele Personen dies bereits nutzen. Es war keine "Sind Sie für Fahrverbote, Ja oder Nein?"-Umfrage, sondern die Frage nach etlichen Maßnahmen für die Reduzierung der Stickoxide. Du hast vermutlich niemals einen Statistikkurs an einer Hochschule belegt, oder? Anders kann man sich die wirre Deutung einer Umfrage nicht erklären. Bisher hat übrigens noch niemand gegen Fahrverbote geklagt und laut Bundesverkehrsministerium sind sie nach der jetzigen Rechtslage bereits möglich. Aber der Rechtsstaat samt seiner vielen Urteile interessiert Dich ja bekanntlich so wenig wie Fakten. Gibt halt nicht nur Ärzte und Ingenieure in diesem Land.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 25. Dez 2017, 15:13

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Dec 2017, 12:58)
Das Gegenteil ist der Fall über 80 % sprechen sich gegen Dieselfahrverbote aus.

Statistiken werden meist so zurechtgebastelt, wie es gerade passt. PD kann das besonders gut. Im Gegensatz zu PDs 80 Prozent Verbotsgegner hier ganz andere Zahlen:
https://www.merkur.de/politik/umfrage-m ... 70247.html
Demnach befürworten 62,3 Prozent ein Fahrverbot wenn geplante Maßnahmen wie der Einbau von Filtern nichts bringen (womit zu rechnen ist) und sobald die aktuell festgelegten Grenzwerte überschritten sind (sind sie bereits).

Natürlich gibt es auch völlig andere Zahlen. Was ich damit sagen will: Derartige Umfragen von irgendwelchen Tageszeitungen sind einfach nur Banane. Und Richter, die im neuen Jahr über evtl. Fahrverbote zu entscheiden haben interessieren sich nicht die Bohne für die Meinungen der Straße.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.

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