Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » So 10. Sep 2017, 22:14

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 22:50)

Es ist nah so vielen Jahren voller zähen Verhandlungen schon ein ziemlicher Fortschritt, dass man sich auf konkrete Ziele geeinigt hat. Da die Staaten unterschiedliche Rahmenbedingungen haben, ist es schon nicht verkehrt, wenn jedes Land, Region oder Union selbst schaut, wie man sie am effektivsten erreicht. Wenn eine Regierung oder Kommission hierzu eine Umstellung von Antrieben als beste Lösung ansieht, wäre es ja komisch, eine Maßnahme zu nutzen, die woanders am sinnvollsten wäre. Aber das betrifft ja in erster Linie den Klimaschutz. Dass die Luft an Straßen ebenfalls signifikant verbessert würde, ist dann ein schöner Nebeneffekt und man hat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Ich weiß auch nicht, ob die internationale Staatengemeinschaft schon so bereit dazu wäre, wenn z.B. zweieinhalb Milliarden Chinesen und Inder, die auch wirtschaftliche Interessen verfolgen, darüber entscheiden, wie die Verkehrspolitik in europäischen Regionen aussehen soll. Schon heute wittern einige besorgte Bürger, dass der Austritt der Franzosen und Briten ein Angriff auf die deutschen Automobilhersteller sei, was ich persönlich für sehr abwegig halte, da in den Ländern ebenfalls Fahrzeuge produziert werden, der Diesel-Anteil im Falle Frankreichs höher ist und es für VW kein finanzielles Desaster wäre, wenn die Wolfsburger einen Golf mit Elektroantrieb anstelle eines Golfs mit Verbrennungsmotor verkaufen.

Größere Umbrüche hat man da eher durch neue Mobilitätsdienstleistunger, wo die deutschen Unternehmen auch tätig sind. Ich hab mal mit dem DriveNow-Leiter von BMW geklönt, ob eine effizientere Pkw-Auslastung durch Carsharing im Vergleich zu den vielen Stehzeugen, die 23 Stunden am Tag parken und an Wert verlieren, denn sonderlich gut fürs Geschäft sei. Sinngemäß sagte er nur, dass das wohl der Fall sein wird, aber wenn sie es nicht anbieten, machen es halt andere. Und verstärkt kommen wird es so oder so. Da nimmt man mit, was man kriegen kann. Uber testet heute schon autonome Fahrzeuge. Den Trend wollen deutsche Hersteller hingegen nicht verschlafen, um am Ende nur noch jene zu sein, die die entwickelten Systeme von ausländischen Konzernen zusammenstecken und damit noch weniger als heute pro Fahrzeug verdienen.


Man sollte annehmen, daß sich am Ende doch die kosteneffektivste Fahrzeuglösung durchsetzt. Niemand kann verhindern, daß Großreiche wie China oder Indien sich mit einer "zweitbesten Lösung" abkapseln. Aber besonders klug wäre das nicht. Mein Standpunkt: Ergebnisoffen nach der kosteneffektivsten Lösung suchen, Infrastruktur inbegriffen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 22:31

H2O hat geschrieben:(10 Sep 2017, 23:14)

Man sollte annehmen, daß sich am Ende doch die kosteneffektivste Fahrzeuglösung durchsetzt. Niemand kann verhindern, daß Großreiche wie China oder Indien sich mit einer "zweitbesten Lösung" abkapseln. Aber besonders klug wäre das nicht. Mein Standpunkt: Ergebnisoffen nach der kosteneffektivsten Lösung suchen, Infrastruktur inbegriffen.

Naja, wie will man den Klimaschutz für den einzelnen Staat aber grob monetarisieren? Die Schäden sind möglicherweise vor allem bei Drittstaaten und nicht bei einem selbst. Zum anderen werden sämtliche Technologien von Staaten subventioniert, auch wenn der deutsche Pkw-Michel manchmal denkt, er sei die Melkkuh der Nation. Da kann man schlecht sagen, was am kosteneffektivsten ist, wenn die Mobilitätsansprüche völlig andere sind, man sich von Mobilität auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen verspricht und die Mobilität zugleich ein Grundbedürfnis im Rahmen der Daseinsvorsorge ist. Ich find's okay, wenn sich ein Staat dazu entscheidet, einige Technologien nicht mehr fördern und nutzen zu wollen, so wie einige Länder die Atomkraft nie einführten oder aus dieser Technologie auch wieder aussteigen möchten. Warum sollte man solche politischen Entscheidungen nicht auch beim Verkehrswesen treffen? In diesem Falle ginge dies sogar mit Natur-, Klima- und Gesundheitsschutz einher.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Mo 11. Sep 2017, 07:38

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 23:31)

Naja, wie will man den Klimaschutz für den einzelnen Staat aber grob monetarisieren? Die Schäden sind möglicherweise vor allem bei Drittstaaten und nicht bei einem selbst. Zum anderen werden sämtliche Technologien von Staaten subventioniert, auch wenn der deutsche Pkw-Michel manchmal denkt, er sei die Melkkuh der Nation. Da kann man schlecht sagen, was am kosteneffektivsten ist, wenn die Mobilitätsansprüche völlig andere sind, man sich von Mobilität auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen verspricht und die Mobilität zugleich ein Grundbedürfnis im Rahmen der Daseinsvorsorge ist. Ich find's okay, wenn sich ein Staat dazu entscheidet, einige Technologien nicht mehr fördern und nutzen zu wollen, so wie einige Länder die Atomkraft nie einführten oder aus dieser Technologie auch wieder aussteigen möchten. Warum sollte man solche politischen Entscheidungen nicht auch beim Verkehrswesen treffen? In diesem Falle ginge dies sogar mit Natur-, Klima- und Gesundheitsschutz einher.


Ist ja auch wieder richtig! Mir ging's nur um offene Märkte; da kann jemand seinen Markt sehr elegant dicht machen. Denn das Gebot einer einzigen Technologie "aus Umweltgründen" ist fast unangreifbar! Na, wir werden sehen, was den Menschen noch so alles einfällt!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 12. Sep 2017, 11:29

Heute in der Nordwest-Zeitung anlässlich der bevorstehenden IAA in Frankfurt:
„Allein in das vernetzte und automatisierte Fahren investiere die deutsche Industrie bis zum Jahr 2020 zwischen 16 und 18 Milliarden Euro, in alternative Antriebe im selben Zeitraum rund 40 Milliarden Euro. Die Zahl der Elektromodelle deutscher Hersteller werde sich von heute 30 auf 100 mehr als verdreifachen“.

So wie es aussieht will die deutsche Autoindustrie alternative Antriebe und hier insbesondere die Elekromobilität mit aller Kraft, man könnte auch sagen mit aller Gewalt, vorantreiben. Zu groß ist offenbar die Angst davor, international den Anschluss zu verpassen. In China laufen bereits riesige Stückzahlen mit Elektroautos von den Bändern, dessen Hersteller hier noch vollkommen unbekannt sind. Diese wollen nun nach der Erprobung ihrer Fahrzeuge auf dem asiatischen Markt auch den europäischen Markt erobern.

Um hier mithalten und von Anfang an Fuß fassen zu können werden die deutschen Hersteller sich sehr anstrengen müssen. So sagte Daimler-Spartenchef Frank Lindenberg anlässlich der IAA, dass Elektroautos zumindest am Anfang eine deutlich geringere Gewinnmarge hätten.
Mit anderen Worten: Es ist mit einem noch nie dagewesenen Verdrängungswettbewerb auf dem Automobilmarkt zu rechnen. Hersteller mit geringem finanziellen Polster, zögernden Banken und zögernden bzw. zweifelnden Managern a la PD werden dann die Grätsche machen.

Diese Entwicklung beruhigt mich irgendwie. Einfach deshalb, weil ich noch lange nicht sehe, dass sich die Atemluft in unseren Städten und Ballungsgebieten in den nächsten Jahren verbessert. Wir werden messen und messen, den Autoherstellern Auflagen erteilen (die nicht eingehalten werden) und feststellen, dass infolge eines immer höheren Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen die Luft immer schlechter wird. Bis es aber soweit ist, dass alternative Kraftstoffe die Mehrheit unserer PKWs antreiben werden wir um Fahrverbote nicht herumkommen. Keine Sorge, das überleben wir!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 12. Sep 2017, 15:12

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 20:12)

So war's. Und kann doch durchaus sein, dass er Lehrer ist. Immerhin hält er sich an seriöse Fakten und Statistiken, weshalb ein akademischer Hintergrund schon einmal nicht ausgeschlossen ist. Aber was soll der Einwand hier zur Sache beitragen? Man diskutiert mit- und nicht übereinander. Wenn Du ihm mitteilen möchtest, wie Dein Bildungsstand ist, bitte. Thema ist bloß noch immer die Implementierung von Fahrrestriktionen für Dreckschleudern.


Man sollte Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen, sondern aus ihnen lernen, sie zukünftig vermeiden und schauen, wie man den entstanden Schaden wieder -- zumindest teilweise -- beheben kann. Und dass sie besagten Behörden von der Industrie vielfach gelinkt und betrogen worden, ist ja nun auch kein Staatsgeheimnis mehr.


Gutgläubigkeit bzw. Naivität ist kein guter Ratgeber beim Kauf. Der Wert von Diesel-Fahrzeugen, insb. Gebrauchtwagen, rauscht jetzt schon in den Keller und die Neuzulassungen kennen auch nur noch einen Trend. Und dieser geht steil nach unten. Das ist nicht fanatische Blindheit, sondern einfach nur ein Blick auf nüchterne Zahlen. Wer das mit aller Gewalt weiterhin ignoriert, scheint eher unter dieser Unterstellung zu leiden.


Und in dieser Großstadt fährt an Werktagen tagsüber nur jede Stunde ein Bus und ab 20 Uhr gar nichts mehr? Oder was sollte dieser bedenkträgerische Einwand? Du brauchst nicht drauf antworten. Natürlich ist es auch bei Bremen nicht der Fall. Mir ist das dortige Verkehrssystem nämlich gut vertraut aus Gründen.

Und selbst wenn's anders wäre: Tja, dann nimmt man halt das Fahrrad. Wird ja politisch erfolgreich gefördert und gefordert. Oder man setzt auf den Fußverkehr, aufs Carsharing oder sonstige Alternativen.

Alles was du hier herumbrüllst, wie du versuchst den Menschen aus ideologischem Fanatismus vorzuschreiben wie sie sich fort zu bewegen hätten ist eher
belustigend .Hätte der Kauf eines Dieselfahrzeugs mit Naivität zu tun, müssten alle Verantwortlichen in Kommunen Städten und Gemeinden naiv sein .
Die gesamten Fahrzeugflotten bestehen aus Dieselfahrzeugen . Genauso lächerlich dein Versuch Dinge zu verdrehen .Richtig ist aus vielen
umliegenden Gemeinden fahren keine Busse mehr nach 20 Uhr am So. und Feiertagen gar nicht . Die Menschen haben sich Autos gekauft, um damit zu fahren. Auch wenn es Fanatikern und Autohassern wie dich stört. Dein Car Sharing System kannst du dir an den Hut stecken .Das sorgt lediglich dafür, dass noch mehr Menschen Autos nutzen die sich sonst kein
Auto benutzt hätten .Sicher erkennst du nicht einmal deinen Widerspruch . Da du ja meinst innerhalb der Städte sollte man nur noch mit öffentlichen
Verkehrsmittel ,mit dem Rad fahren oder zu Fuss laufen , wozu denn noch Car sharing ? Für die Urlaubsreise nutzt dieses Geschäftsmodell wohl kaum jemand .
Noch ein Hinweis, jeder PKW verursacht nur Abgase wenn er fährt . Auch Car sharing Autos .Die entlasten den Verkehr nicht, auch wenn Autohasser wie du versuchen dies zu bestreiten . Wer konsequent gegen Autos votiert macht sich unglaubwürdig wenn er Car sharing bejubelt. Jeder Car sharing Nutzer
belastet die Umwelt genau so wie jeder private PKW Fahrer. Autos die stehen verursachen keine Abgase. Also ist es völlig egal ob ein car sharing oder ein
privater PKW Abgase verursachen . Sobald du den Begriff Dreckschleudern schreibst muss dies bei dir einiges auslösen . Jedem das seine .
Übrigens auf der IAA in Frankfurt werden noch reichlich Drecksschleudern vorgestellt. Was sagte die Bundeskanzlerin ? Fahrverbote müssten unbedingt
vermieden werden . Recht hat sie .
Du bist mit dem Verkehrssystem in HB vertraut aus welchen Gründen verrätst du ,sicher, absichtlich nicht .Ich sags dir du bist weder vertraut noch hast du Ahnung .Oder gehörst du gar zu den Volltrotteln die 100 Meter neben einer vorhandenen Brücke noch für zig Millionen eine Fahrradbrücke planen für die ohnehin kein Geld da ist . Wer mit dem Fahrrad fahren will fährt auch jetzt schon mit dem Fahrrad . Ausschlaggebend ob oder nicht ist lediglich das Wetter. Dein Pech du bist 150 Jahre zu spät geboren worden . Solange Grüne für Verkehr zuständig sind wird das nie etwas .Zum Glück kann man davon ausgehen dass diese eingereiste Grüne Truppe demnächst aus der Landesregierung gekegelt wird. Du wolltest doch noch beweisen das ein Car sharing Auto weniger Abgase produziert als ein privates oder ?
Bin gespannt wie du das begründest als angeblicher Kenner der Materie . Alles nur E Autos ? bestimmt nicht .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 12. Sep 2017, 15:47

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 19:47)

Wenn die Werte dort überschritten werden, muss man sich trotzdem Maßnahmen überlegen. So haben es die Gerichte geurteilt. Ob monomodale Verkehrsverlagerungen sinnvoll sind, muss man immer individuell an den jeweiligen Punkten beurteilen. Da gibt's kein Patentrezept, auch wenn es für Dich vermutlich einfacher wäre, wenn man komplexe Themen vereinfacht und von einer Straße auf Hunderte Rückschlüsse ziehen möchte, obwohl sie völlig unterschiedliche Rahmenbedingungen haben.


Dir geht's mal wieder nur um Dein Nest. Neue Verkehrsinfrastrukturen bedeuten bloß vor allem auch neue Verkehrsprozesse, sodass der von Dir erhoffte Effekt verpufft.


Natürlich können Streckennetze ausgebaut und zusätzliche Fahrzeuge beschaffen werden, wenn die Fahrgastzahlen signifikant ansteigen. Das hätte man schon vor vielen Jahren machen müssen, um ein Dieselverbot unwahrscheinlicher zu machen. Nun ist das Geklage natürlich wieder groß und die Städte verlangen vom Bund Milliarden, um ihr ÖPNV-System auszubauen. Das ist auch durchaus sinnvoll, aber kurzfristig nur bedingt möglich.

Und richtig, dafür muss man kein Fachmann sein, sondern einfach mal mitdenken und zur Abwechslung mal eine Fachzeitung zur Hand nehmen statt empörte Leserbriefe in der Klatschpresse zu überfliegen. Schon mal "Verkehr+Technik", "Der Nahverkehr", "Internationales Verkehrswesen", "RaumPlanung" etc. vor der Nase gehabt oder gar selbst ein Paper dort veröffentlicht?


Ich als "selbsternannter Fachmann" (wo?) habe Dir schon gestern mitgeteilt (siehe: viewtopic.php?f=14&t=61275&start=2200#p3996679), dass es nicht um Orte in der Walachei geht, sondern um innerstädtische Gebiete von Großstädten. Und die sind nun einmal durch den ÖPNV angebunden. Die Waldstraße im Nirgendwo wird ja wohl kaum überschrittene Messwerte vorweisen, weshalb es um sie gar nicht geht, sondern um Städte wie Stuttgart, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Leipzig etc. Mag ja sein, dass es für einzelne Relationen bequemer wäre, nicht vom MIV auf den ÖPNV oder aufs Rad zu setzen für die "letzte Meile", aber Bequemlichkeit ist eben nicht der Maßstab. Alternativ schaut man beim nächsten Autokauf, dass man sich keine Dreckschleuder aufschwatzen lässt. Dann betreffen einen Fahrverbote nicht und man kann weiterhin mit dem Auto durch die belasteten Straßen fahren.

Es werden keine Dreckschleudern mehr verkauft ,weil nur noch saubere Dieselfahrzeuge produziert werden . Es geht auch nicht um das Jahr 2030
sondern um 2017 / 18 . Fahrverbote treffen nur unschuldige Autobesitzer . Alternativ zum Auto gibt es nichts ,es sei denn irgendwann
fliegen alle mit Drohnen durch die Gegend .Nochmals du Besserwisser keine Kommune wäre in der Lage seine Fahrzeugflotte in wenigen Monaten auszubauen
um täglich zigtausende Menschen ,die bisher ihr Auto nutzen ,zu Verkehrsspitzenzeiten auf zunehmen .
Das du nicht begreifst, dass Menschen je nach Bedarf selbst entscheiden wollen, wann sie Rad ,ÖPNV nutzen oder zu Fuß gehen liegt sicher an deinem
deinem Hass gegen Auto. Die Mehrheit aller Autofahrer sind auch Radfahrer oder umgekehrt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 12. Sep 2017, 15:51

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Sep 2017, 19:47)

Ich hatte es bereits wiederholt gepostet und einen entsprechenden Kapitel verlinkt: China setzt jetzt kontinuierlich die zulässigen Abgaswerte herunter. Ab 2023 wird mit vertretbaren Aufwendungen dort kein PKW mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden können. China setzt voll auf E-Mobilität. Es wäre für die westlichen Industrienationen geradezu beschämend, wenn China uns sagt, wo es lang geht.
Ich weiß nicht, ob es schon jemand gepostet hat: Volvo wird ab 2019 nur noch PKWs mit Elektroantrieb bauen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/volvo-103.html

Wenn es denn so kommt werden Fahrverbote doch ohnehin überflüssig .
Auf der IAA sieht man noch genügend neue Dieselmodelle .Es geht bei Fahrverboten nicht um 2023 oder 30 sondern um jetzt .
Und jetzt laufen reichlich Dieselfahrzeuge von Volvo auf den Straßen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 12. Sep 2017, 16:07

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:12)Hätte der Kauf eines Dieselfahrzeugs mit Naivität zu tun müssten alle Verantwortlichen in Kommunen Städten und Gemeinden naiv sein . Die gesamten Fahrzeugflotten bestehen aus Dieselfahrzeugen.

Das ist gelogen! Nur ein Beispiel von vielen und vielleicht auch überall: Die Stadt Oldenburg setzt bei allen neu anzuschaffenden Dienstfahrzeugen auf den Antrieb alternativer Energien. Von dem stadteigenen Fuhrpark werden 21 ältere Fahrzeuge mit Erdgas angetrieben und vier mit Strom. Für die Zukunft setzt die Stadt voll auf Strom. Wer sich wundert, dass eine Stadt mit 166.000 Einwohner nicht über mehr Dienst-PKWs verfügt: Die meisten Außendienstmitarbeiter nutzen dienstlich ihren privaten PKW, haben diesen als Dienstwagen anerkannt und erhalten Kilometergeld.
Genauso lächerlich dein Versuch Dinge zu verdrehen .Richtig ist aus vielen umliegenden Gemeinden fahren keine Busse mehr nach 20 Uhr .

Man merkt, dass du keine Zeitung mehr liest oder dich über neue Entwicklungen z.B. im ÖPNV informierst. Alle größeren Städte sind sehr daran interessiert ihre Innenstädte vom Individualverkehr und zunehmender Luftverschmutzung zu entlasten. Deshalb werden Vieler- wenn nicht Allerorts große Anstrengungen unternommen, den ÖPNV auszubauen. Dazu zählen z.B. zusätzliche Buslinien, engere Taktzeiten und eine bessere Anbindung der umliegenden Gemeinden. Nochmals das Beispiel Oldenburg: Noch vor vier Jahren fuhren die Weser-Ems-Busse teils recht unregelmäßig aus den umliegenden Gemeinden in die Stadt. Tagsüber gab es auf etlichen Linien Lücken von bis zu zwei Stunden. Das ist längst vorbei. Nun ist auch noch die spätabendliche Lücke geschlossen worden, so dass auch der Theater- oder Kinogänger am Abend nicht sehen muss, wo er bleibt.
Dein Car Sharing kannst du dir an den Hut stecken das sorgt lediglich dafür dass noch mehr Menschen Autos nutzen die sich sonst kein Auto benutzt hätten .

Und woher beziehst du deine (Un)weisheit?
Noch ein Hinweis jeder PKW verursacht nur Abgase wenn er fährt . Auch Car sharing Autos .Die entlasten den Verkehr nicht auch wenn Autohasser wie du versuchen dies zu bestreiten . Wer konsequent gegen Autos votiert macht sich unglaubwürdig wenn er Car sharing bejubelt. Jeder Car sharing Nutzer belastet die Umwelt genau so we jeder PKW Fahrer.

Du ignorierst dabei die Tatsache, dass Menschen, die Car sharing nutzen dies meist aus ideologischen Gründen tun und das Leihauto nur nutzen, wenn es erforderlich ist ganz im Gegensatz zu sehr vielen Autofahrern, die zum Zigaretten Brötchen holen oder zum Lottotipp abgeben ins Auto steigen.
Zuletzt geändert von Raskolnikof am Di 12. Sep 2017, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 12. Sep 2017, 16:15

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:12)

Alles was du hier herumbrüllst, wie du versuchst den Menschen aus ideologischem Fanatismus vorzuschreiben wie sie sich fort zu bewegen hätten ist eher
belustigend .

Deine Leseschwäche ist so tragisch wie Deine Erinnerungslücken. Nirgends verlange ich von irgendwem, dass er ein bestimmtes Verkehrsmittel wählt. Ich sagte nur, dass es genug Alternativen gibt, um innerstädtisch seinen Arbeitsplatz zu erreichen, wenn man eine alte Dreckschleuder fährt und nicht mehr überall herumstinken darf.

Hätte der Kauf eines Dieselfahrzeugs mit Naivität zu tun, müssten alle Verantwortlichen in Kommunen Städten und Gemeinden naiv sein .
Die gesamten Fahrzeugflotten bestehen aus Dieselfahrzeugen . Genauso lächerlich dein Versuch Dinge zu verdrehen .Richtig ist aus vielen
umliegenden Gemeinden fahren keine Busse mehr nach 20 Uhr am So. und Feiertagen gar nicht .

Die Aussage zu den öffentlichen Fuhrparks ist natürlich auch wieder falsch. Zudem verdrehe ich nichts. Ich schrieb Dir, dass es nicht um die Pampa geht. Du erwähnst nun, dass es Orte j.w.d. gibt, die keinen guten ÖPNV-Anschluss haben. Ich sagte Dir nochmal, dass es nur um die Gebiete geht, die überhöhte Werte haben. Das ist keine Verdrehung, sondern Wiederholung, weil Du es nicht schnallst.

Die Menschen haben sich Autos gekauft, um damit zu fahren. Auch wenn es Fanatikern und Autohassern wie dich stört. Dein Car Sharing System kannst du dir an den Hut stecken .Das sorgt lediglich dafür, dass noch mehr Menschen Autos nutzen die sich sonst kein
Auto benutzt hätten .Sicher erkennst du nicht einmal deinen Widerspruch .

Hm, wer Carsharing nutzt, ist sicherlich ein fanatischer Autohasser. Ein Widerspruch ist da natürlich nicht zu erkennen.

Da du ja meinst innerhalb der Städte sollte man nur noch mit öffentlichen
Verkehrsmittel ,mit dem Rad fahren oder zu Fuss laufen

Du liest wieder schlecht. Von "sollen" war nicht die Rede, zumal man sich ja auch ein nicht ganz so dreckiges Fahrzeug kaufen könnte. Ich zeigte nur eine Reihe von Alternativen auf. Nicht mehr und nicht weniger.

Noch ein Hinweis

Bitte nicht.

Übrigens auf der IAA in Frankfurt werden noch reichlich Drecksschleudern vorgestellt. Was sagte die Bundeskanzlerin ? Fahrverbote müssten unbedingt
vermieden werden . Recht hat sie .

Es ist ja auch Wahlkampf.

Du bist mit dem Verkehrssystem in HB vertraut aus welchen Gründen verrätst du ,sicher, absichtlich nicht

Es hat auch niemand gefragt. Zudem würde es Dich extrem verunsichern, wenn ich es Dir unangekündigt mitteile.

Oder gehörst du gar zu den Volltrotteln die 100 Meter neben einer vorhandenen Brücke noch für zig Millionen eine Fahrradbrücke planen für die ohnehin kein Geld da ist .

Als Couch-Potato muss man keinen Groll gegen körperlich fitte Menschen hegen. Leben und leben lassen. Und vielleicht merkst Du ja, dass eine Steigerung des Radverkehrs im Modal Split letztendlich auch den rotköpfigen Autofahrern behilflich sein kann, z.B. weil durch sie die Stickoxidbelastung in der Stadt nicht ganz so groß ist wie in Städten, die zulange am Leitbild der autogerechten Stadt festhielten und nun im Dreck versinken.

Dein Pech du bist 150 Jahre zu spät geboren worden .

Alles gut. Ich freu mich auf die Zukunft und leiste gerne tagtäglich dafür meinen Beitrag.

Du wolltest doch noch beweisen das ein Car sharing Auto weniger Abgase produziert als ein privates oder ?

Wo wollte ich es beweisen und tat es nicht? Oder wieder nur eine Lüge mitsamt Ablenkungsmanöver? :p

Davon abgesehen hat Carsharing in der Ökobilanz tatsächlich systemische Vorteile, aber die wurden Dir schon oft genug erklärt und Du hast es noch nicht verstanden bzw. schon wieder vergessen. Muss man nicht nochmal aufrollen.

Positiv Denkender hat geschrieben: Es werden keine Dreckschleudern mehr verkauft ,weil nur noch saubere Dieselfahrzeuge produziert werden .

Du bist also naiv auf die Werbebroschüren hereingefallen. Es gibt keine sauberen Dieselfahrzeuge. Gar kein Fahrzeug ist sauber, auch nicht Elektro- oder Gas-Pkw. Die Frage ist nur, wie dreckig sie jeweils sind.

Es geht auch nicht um das Jahr 2030
sondern um 2017 / 18 .

Genau wegen solch Kurzsichtigkeit haben die "unschuldigen Autobesitzer" heute den Salat. Die Problematik ist seit vielen Jahren bekannt, in denen die Kommunen entsprechende Maßnahmen hätten einleiten können, aber es nicht wollten. Selber Schuld.

Nochmals du Besserwisser keine Kommune wäre in der Lage seine Fahrzeugflotte in wenigen Monaten auszubauen
um täglich zigtausende Menschen ,die bisher ihr Auto nutzen ,zu Verkehrsspitzenzeiten auf zunehmen .

"wenige Monate" ist auch keine Prämisse. Da geht's eher um ein, zwei Jahre. Und da lassen sich Busse und Straßenbahnen für geringere Taktungen problemlos ordern. Zudem fehlt Dir die Vorstellungskraft, dass es eine Fluktuation beim Bestand im Privatbesitz gibt, dass auch Autobesitzer lernfähig sind und dass es nicht darum geht, mit einem Verkehrsmittel alle Relationen und Belange zu bedienen, sondern stets zu schauen, welche Alternativen es gibt und welche am sinnvollsten sind.

Vegie Day lässt Grüßen .

Ich weiß ja nicht, welcher Grüner Dir das Pausenbrot in der Grundschule geklaut hat, aber gegen die Verfolgungsängste würde ich mal etwas unternehmen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 12. Sep 2017, 16:34

frems hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:15)

Deine Leseschwäche ist so tragisch wie Deine Erinnerungslücken. Nirgends verlange ich von irgendwem, dass er ein bestimmtes Verkehrsmittel wählt. Ich sagte nur, dass es genug Alternativen gibt, um innerstädtisch seinen Arbeitsplatz zu erreichen, wenn man eine alte Dreckschleuder fährt und nicht mehr überall herumstinken darf.


Die Aussage zu den öffentlichen Fuhrparks ist natürlich auch wieder falsch. Zudem verdrehe ich nichts. Ich schrieb Dir, dass es nicht um die Pampa geht. Du erwähnst nun, dass es Orte j.w.d. gibt, die keinen guten ÖPNV-Anschluss haben. Ich sagte Dir nochmal, dass es nur um die Gebiete geht, die überhöhte Werte haben. Das ist keine Verdrehung, sondern Wiederholung, weil Du es nicht schnallst.


Hm, wer Carsharing nutzt, ist sicherlich ein fanatischer Autohasser. Ein Widerspruch ist da natürlich nicht zu erkennen.


Du liest wieder schlecht. Von "sollen" war nicht die Rede, zumal man sich ja auch ein nicht ganz so dreckiges Fahrzeug kaufen könnte. Ich zeigte nur eine Reihe von Alternativen auf. Nicht mehr und nicht weniger.


Bitte nicht.


Es ist ja auch Wahlkampf.


Es hat auch niemand gefragt. Zudem würde es Dich extrem verunsichern, wenn ich es Dir unangekündigt mitteile.


Als Couch-Potato muss man keinen Groll gegen körperlich fitte Menschen hegen. Leben und leben lassen. Und vielleicht merkst Du ja, dass eine Steigerung des Radverkehrs im Modal Split letztendlich auch den rotköpfigen Autofahrern behilflich sein kann, z.B. weil durch sie die Stickoxidbelastung in der Stadt nicht ganz so groß ist wie in Städten, die zulange am Leitbild der autogerechten Stadt festhielten und nun im Dreck versinken.


Alles gut. Ich freu mich auf die Zukunft und leiste gerne tagtäglich dafür meinen Beitrag.


Wo wollte ich es beweisen und tat es nicht? Oder wieder nur eine Lüge mitsamt Ablenkungsmanöver? :p

Davon abgesehen hat Carsharing in der Ökobilanz tatsächlich systemische Vorteile, aber die wurden Dir schon oft genug erklärt und Du hast es noch nicht verstanden bzw. schon wieder vergessen. Muss man nicht nochmal aufrollen.


Du bist also naiv auf die Werbebroschüren hereingefallen. Es gibt keine sauberen Dieselfahrzeuge. Gar kein Fahrzeug ist sauber, auch nicht Elektro- oder Gas-Pkw. Die Frage ist nur, wie dreckig sie jeweils sind.


Genau wegen solch Kurzsichtigkeit haben die "unschuldigen Autobesitzer" heute den Salat. Die Problematik ist seit vielen Jahren bekannt, in denen die Kommunen entsprechende Maßnahmen hätten einleiten können, aber es nicht wollten. Selber Schuld.


"wenige Monate" ist auch keine Prämisse. Da geht's eher um ein, zwei Jahre. Und da lassen sich Busse und Straßenbahnen für geringere Taktungen problemlos ordern. Zudem fehlt Dir die Vorstellungskraft, dass es eine Fluktuation beim Bestand im Privatbesitz gibt, dass auch Autobesitzer lernfähig sind und dass es nicht darum geht, mit einem Verkehrsmittel alle Relationen und Belange zu bedienen, sondern stets zu schauen, welche Alternativen es gibt und welche am sinnvollsten sind.


Ich weiß ja nicht, welcher Grüner Dir das Pausenbrot in der Grundschule geklaut hat, aber gegen die Verfolgungsängste würde ich mal etwas unternehmen.


Es geht nur um wenige Monate . Nicht um 2030 . Da ich einen sehr abgasarmen Benziner fahre musste ich keine Werbebroschüren lesen . Ich schaue mir
mein Auto an und entscheide danach welches Auto ich für Bedarfsgerecht halte .Innerhalb in 2 Jahren kann keine Kommune ihre Fahrzeugflotte umbauen .
Eine hirnlose Forderung .Nicht nur das die Industrie dieses nicht leisten könnte ,die Kommunen könnten es gar nicht bezahlen .
Alternativen gibt es genügend .Das nutzen die Menschen ganz ohne dein Gefasel .Ich kenne keinen Autobesitzer der nicht flexibel entscheidet
ob er Auto ,Rad ÖPNV nutzt oder zu Fuß geht . Das Menschen selbst entscheiden wann sie was nutzen geht dir beim Auto genauso ab wie beim Bargeld.
Dein Pech du vertrittst eine fanatische ideologisch geprägte Minderheit .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 12. Sep 2017, 16:47

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:51)

Wenn es denn so kommt werden Fahrverbote doch ohnehin überflüssig .
Auf der IAA sieht man noch genügend neue Dieselmodelle .Es geht bei Fahrverboten nicht um 2023 oder 30 sondern um jetzt .
Und jetzt laufen reichlich Dieselfahrzeuge von Volvo auf den Straßen .

Ist doch logisch. Die Automobilindustrie muss erst aufrüsten. Für die Produktion der Elektromodelle müssen neue Produktionsstätten errichtet werden. Da sind die Autohersteller der Entwicklung der Elektromobilität nicht rechtzeitig nachgekommen. Mit Sicherheit würden alle Automobilhersteller nur zu gern Elektroautos vom Kleinwagen bis zum Familien-Van anbieten. Sie können es nur nicht. Opel hat ja die allergrößten Probleme mit seinem in den USA gefertigten Ampera-E. Die Nachfrage des in den USA unter dem Namen Chevrolet Bolt gehandelten Modell ist so groß, dass die Nachfrage aus dem Ausland nicht ansatzweise befriedigt werden kann. Wer heute einen Ampera bestellt wird diesen erst 2018 erhalten. Auf dem europäischen Markt soll zunächst ohnehin der norwegische Markt beliefert werden. Dort ist die Nachfrage am größten. Norwegen ist übrigens gerade dabei ein Gesetz erlassen, wonach ab 2025 dort kein PKW für den Individualverkehr mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden darf.
Ähnlich sieht es auch mit dem Tesla 3 aus. Es fehlen einfach die Kapazitäten. Aber:
NWZ von heute: „Allein in das vernetzte und automatisierte Fahren investiere die deutsche Industrie bis zum Jahr 2020 zwischen 16 und 18 Milliarden Euro, in alternative Antriebe im selben Zeitraum rund 40 Milliarden Euro. Die Zahl der Elektromodelle deutscher Hersteller werde sich von heute 30 auf 100 mehr als verdreifachen“ (Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie).
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Di 12. Sep 2017, 19:15

Raskolnikof hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:47)

Ist doch logisch. Die Automobilindustrie muss erst aufrüsten. Für die Produktion der Elektromodelle müssen neue Produktionsstätten errichtet werden. Da sind die Autohersteller der Entwicklung der Elektromobilität nicht rechtzeitig nachgekommen. Mit Sicherheit würden alle Automobilhersteller nur zu gern Elektroautos vom Kleinwagen bis zum Familien-Van anbieten. Sie können es nur nicht. Opel hat ja die allergrößten Probleme mit seinem in den USA gefertigten Ampera-E. Die Nachfrage des in den USA unter dem Namen Chevrolet Bolt gehandelten Modell ist so groß, dass die Nachfrage aus dem Ausland nicht ansatzweise befriedigt werden kann. Wer heute einen Ampera bestellt wird diesen erst 2018 erhalten. Auf dem europäischen Markt soll zunächst ohnehin der norwegische Markt beliefert werden. Dort ist die Nachfrage am größten. Norwegen ist übrigens gerade dabei ein Gesetz erlassen, wonach ab 2025 dort kein PKW für den Individualverkehr mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden darf.
Ähnlich sieht es auch mit dem Tesla 3 aus. Es fehlen einfach die Kapazitäten. Aber:
NWZ von heute: „Allein in das vernetzte und automatisierte Fahren investiere die deutsche Industrie bis zum Jahr 2020 zwischen 16 und 18 Milliarden Euro, in alternative Antriebe im selben Zeitraum rund 40 Milliarden Euro. Die Zahl der Elektromodelle deutscher Hersteller werde sich von heute 30 auf 100 mehr als verdreifachen“ (Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie).


Man muß sehen, daß das Umschalten von einem Antriebssystem auf ein anderes schon dadurch zum fast unlösbaren Problem wird, weil aus meiner Sicht
    erstens
    eine riesige Zulieferkette neu aufgebaut werden muß, um diese Mengen bewältigen zu können.

    zweitens
    Heerscharen von Fachleuten mit anderer Vorbildung benötigt werden

    drittens
    die Logistik von Nachladung/Nachtanken weltweit erst noch aufgebaut werden muß, natürlich aus erneuerbarer Energie gespeist

    viertens
    die am Ende erfolgreiche Version (aus der Batterie getrieben, aus Brennstoffzellen getrieben, mit synthetischem Gas getrieben, ...) derzeit noch keineswegs entschieden ist.
Man mache sich klar, was jede Entscheidung für sich mit Blick auf erstens, zweitens und drittens bedeutet, und das geht bis hin zu geopolitischen Entscheidungen, welche Rohstoffe man sich dringend sichern muß. Nur mit viel Glück wird man eher zufällig die richtige Entscheidung fällen. Kein Wunder, daß "die Politik" da sehr elegant "die Industrie" in der Verantwortung für erstens, zweitens und drittens läßt.

Ist ja auch nicht unvernünftig; die Leute werden hoch bezahlt, und dafür müssen sie eben auch Leistung zeigen. Sich wegducken kann jeder. Mit Steuergeldern kann auch jeder sein persönliches Risiko vermindern.

Vielleicht sollte die Politik nur vorgeben, welche Umweltbelastung sie je Fahrzeug zuläßt, in einer Übergangszeit von 30 Jahren asymptotisch auf "Null", aber ehrlich gemessen, und sich ansonsten wohlwollend zurück ziehen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 12. Sep 2017, 19:19

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:34)

Es geht nur um wenige Monate .

Weil Du es sagst? :p

Innerhalb in 2 Jahren kann keine Kommune ihre Fahrzeugflotte umbauen .
Eine hirnlose Forderung .

Hat niemand gefordert. Zudem halten die Kommunen Fahrzeuge selten länger als vier Jahre und die Debatte ist ja nicht neu, zumal es nicht nur Diesel-Pkw bei der öffentlichen Hand gibt und man zur Not halt Ausnahmeregelungen einrichtet.

Das Menschen selbst entscheiden wann sie was nutzen geht dir beim Auto genauso ab wie beim Bargeld.
Dein Pech du vertrittst eine fanatische ideologisch geprägte Minderheit .

Da muss ich Dich enttäuschen. Die autogerechte Stadt ist seit Jahrzehnten tot und wird es auch bleiben. Das ist mehrheitlicher Konsens bei den Entscheidungsträgern. Du lebst halt noch irgendwo geistig in den 50ern und 60ern. Ist nicht schlimm. Sowas wäscht sich aus.
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 12. Sep 2017, 22:13

frems hat geschrieben:(12 Sep 2017, 20:19)

Weil Du es sagst? :p


Hat niemand gefordert. Zudem halten die Kommunen Fahrzeuge selten länger als vier Jahre und die Debatte ist ja nicht neu, zumal es nicht nur Diesel-Pkw bei der öffentlichen Hand gibt und man zur Not halt Ausnahmeregelungen einrichtet.


Da muss ich Dich enttäuschen. Die autogerechte Stadt ist seit Jahrzehnten tot und wird es auch bleiben. Das ist mehrheitlicher Konsens bei den Entscheidungsträgern. Du lebst halt noch irgendwo geistig in den 50ern und 60ern. Ist nicht schlimm. Sowas wäscht sich aus.

Richtig die autofreie Stadt existiert schon seit 40 Jahren und länger .Trotzdem fahren heute mehr Autos als je zuvor .Würden in Stadtgebieten keine
Autos mehr fahren ,wie du schwadronierst ,würden man über angeblich zu hoher Abgaswerte nicht mehr lamentieren müssen .
Dann erkläre mir mal von Feuerwehr über Rettungsdienst von Polizeifahrzeugen bis Müllwagen oder Staatskarossen welche Autos davon nicht mit Dieselmotoren fahren. Die Durchschnitts Fahrleistungen der kommunalen Fahrzeuge in unserem Dorf betragen 6 Jahre, mangels Kasse
Wie schon erwähnt 6 Fahrzeuge mit E Motor wurden abgeschafft weil zu teuer und zu anfällig . Wenn du meinst die autogerechte Stadt wäre passe´
erzählst du nichts Neues .Die Innenstädte sind lange in Fußgängerzonen umgewandelt worden . Deshalb werden aber weiterhin Autos von a - nach b fahren um den Stadtkern herum ,weil es anders nicht geht .Du wirst die Menschen mit deinem Fanatismus nicht am Auto fahren hindern .Auch wenn Typen deiner Sorte
glauben den Menschen vorschreiben zu können ,wie sie sich fort zu bewegen haben . Die Zahl der Autos nimmt allein schon durch die Car sharing Flotten zu.
Jedes Car sharing Auto ist ein zusätzliches Auto, das Abgase absondert . Mehr als jedes Auto das in der Garage steht .Die Autofahrer wissen schon wann es für
sinnvoll ist wan sie das Auto nutzen oder auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen . Dafür benötigt man keine selbsternannten Schlaumeier wie dich .
Frage warum hat man denn rings um die autofreien City Zonen Parkhäuser gebaut wenn da nach deiner Auffassung niemand mehr hinfährt .
Warum Fahrverbote wenn es die autogerechte Stadt eh nicht mehr gibt wie du erzählst. Der Autoverkehr ist auf bestimmte Verkehrstrassen konzentriert worden ,das stimmt .Die Folge genau auf diesen Durchgangsstraßen werden erhöhte Werte gemessen :Das war so gewollt von den Verkehrsplanern .
Wohngebiete wollte man vom Verkehr entlastet deshalb hat den Durchgangsverkehr auf wenige Strecken konzentriert .Geanu dort werden höhere
Werte gemessen .In den Straßen rund um die Innenstadt gibt es keine Abgasprobleme .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Di 12. Sep 2017, 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 12. Sep 2017, 22:20

Raskolnikof hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:47)

Ist doch logisch. Die Automobilindustrie muss erst aufrüsten. Für die Produktion der Elektromodelle müssen neue Produktionsstätten errichtet werden. Da sind die Autohersteller der Entwicklung der Elektromobilität nicht rechtzeitig nachgekommen. Mit Sicherheit würden alle Automobilhersteller nur zu gern Elektroautos vom Kleinwagen bis zum Familien-Van anbieten. Sie können es nur nicht. Opel hat ja die allergrößten Probleme mit seinem in den USA gefertigten Ampera-E. Die Nachfrage des in den USA unter dem Namen Chevrolet Bolt gehandelten Modell ist so groß, dass die Nachfrage aus dem Ausland nicht ansatzweise befriedigt werden kann. Wer heute einen Ampera bestellt wird diesen erst 2018 erhalten. Auf dem europäischen Markt soll zunächst ohnehin der norwegische Markt beliefert werden. Dort ist die Nachfrage am größten. Norwegen ist übrigens gerade dabei ein Gesetz erlassen, wonach ab 2025 dort kein PKW für den Individualverkehr mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden darf.
Ähnlich sieht es auch mit dem Tesla 3 aus. Es fehlen einfach die Kapazitäten. Aber:
NWZ von heute: „Allein in das vernetzte und automatisierte Fahren investiere die deutsche Industrie bis zum Jahr 2020 zwischen 16 und 18 Milliarden Euro, in alternative Antriebe im selben Zeitraum rund 40 Milliarden Euro. Die Zahl der Elektromodelle deutscher Hersteller werde sich von heute 30 auf 100 mehr als verdreifachen“ (Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie).


Bevor sie es nicht können werden die Menschen auch keine E angetriebenen Autos kaufen . Deshalb sind Fahrverbote unlogisch und sozial ungerecht ,zumal
die Werte für Stickoxide und CO2 willkürlich festgelegt worden sind . Die Produktion und Entsorgung der Batterien steht noch in den Sternen .
Nochmals es geht nicht darum wann eventuell E Fahrzeuge serienreif sind und keine höheren Kosten verursachen als Benziner oder Diesel .
Es geht um jetzt ,jetzt werden von einigen Fanatikern Fahrverbote gefordert .Man setzt die Werte für 2 Jahre höher an und schon wäre das Problem aus der Welt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mi 13. Sep 2017, 16:42

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Sep 2017, 23:13)

Richtig die autofreie Stadt existiert schon seit 40 Jahren und länger .Trotzdem fahren heute mehr Autos als je zuvor .Würden in Stadtgebieten keine
Autos mehr fahren ,wie du schwadronierst ,würden man über angeblich zu hoher Abgaswerte nicht mehr lamentieren müssen .

Die Zahl zugelassener Autos und die Zahl zurückgelegter Fahrzeugkilometer ni Städten sind zwei verschiedene Kennwerte. Die Abkehr der autogerechten Stadt heißt auch nicht, dass es keine Autos merh gibt. In der Planung baut man keine Stadt in einem Jahrzehnt vom Reißbrett neu. Ärgere dich lieber weiter über neue Radwege. Dann weißt Du, was der Puls der Zeit ist.

Dann erkläre mir mal von Feuerwehr über Rettungsdienst von Polizeifahrzeugen bis Müllwagen oder Staatskarossen welche Autos davon nicht mit Dieselmotoren fahren.

Das musst Du bei Deiner Kommune selbst wissen. Bei uns fahren zahlreiche Busse mit Wasserstoff und Batterie, ebenso viele Fahrzeuge der Behörden. Für die Feuerwehr macht man einfach eine Ausnahmeregelung, weil es ein übergeordnetes Interesse daran gibt. Die Fahrzeuge dürfe ja auch jetzt schon durch Fußgängerzonen, wenn es brennt.

Die Autofahrer wissen schon wann es für
sinnvoll ist wan sie das Auto nutzen oder auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen .

Dann müssen sie ja nicht herumheulen, wenn sie keine blaue Plakette kriegen.

Warum Fahrverbote wenn es die autogerechte Stadt eh nicht mehr gibt wie du erzählst.

Siehe oben. Die autogerechte Stadt war ein Leitbild, i nder der Pkw eine höhere Priorität hatte als der Mensch. Heute ist es umgekehrt. Und so wie damals nicht von heute auf morgen eine neue Stadt errichtet wurde, so passiert es heute auch nicht. Der Sinn eines Leitbilds ist es, Prioritäten in einem größeren Maßstab zu setzen, i ndessen Rahmen sich jede kleinteilige Planung einzufügen hat. Das musst Du aber nicht wissen oder verstehen.

In den Straßen rund um die Innenstadt gibt es keine Abgasprobleme .

Das reiht sich ein in die Aussage, es gäbe einen ominösen größten Emittenten und Diesel-Abgase wären sauber. Reine Wunschträume ohne Grundlage und Relevanz.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mi 13. Sep 2017, 16:43

Positiv Denkender hat geschrieben:(12 Sep 2017, 23:20)
Deshalb sind Fahrverbote unlogisch und sozial ungerecht ,zumal
die Werte für Stickoxide und CO2 willkürlich festgelegt worden sind .

Keine Willkür, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse. Aber klar, das wird Schlaumeier und Besserwisser nicht interessieren.

Die Produktion und Entsorgung der Batterien steht noch in den Sternen .

So sehr, dass Batterien längst produziert und problemlos entsorgt werden.

Man setzt die Werte für 2 Jahre höher an und schon wäre das Problem aus der Welt.

Dafür fehlt bis heute jeder Beleg. Also auch wieder nur eine Parole ohne Fundament. Kannst es aber gerne all den panischen Lobbyisten als schönes Argument mitteilen. Bisher hat sich noch keiner die Blöße gegeben, dies zu behaupten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 13. Sep 2017, 16:53

frems hat geschrieben:(13 Sep 2017, 17:43)

Keine Willkür, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse. Aber klar, das wird Schlaumeier und Besserwisser nicht interessieren.


So sehr, dass Batterien längst produziert und problemlos entsorgt werden.


Dafür fehlt bis heute jeder Beleg. Also auch wieder nur eine Parole ohne Fundament. Kannst es aber gerne all den panischen Lobbyisten als schönes Argument mitteilen. Bisher hat sich noch keiner die Blöße gegeben, dies zu behaupten.

Es gibt genügend Fachleute die Messwerte als zu hoch betrachten . Deine Anti Auto Lobby ist ohne hin nicht Ausschlag gebend .
Fanatiker sind eh nicht ernst zu nehmen . Mit Besserwisser kannst du nur dich gemeint haben .
Wissenschaftliche Erkenntnisse ? Von deiner Fraktion ? Es gibt genügend andere Meinungen .
In Punkto Batterien solltest du dich mal schlau machen . Weder der Abbau von Lithium ist geregelt das dieser Rohstoff nur begrenzt zur Verfügung steht
ist erwiesen . Unter welchen unmenschlichen Bedingungen dieser Rohstoff abgebaut wird interessiert Menschen wie dich ohnehin nicht .
Eine Lüge ist deine Behauptung die Entsorgung der Batterien wäre geregelt .Mag sein bei der momentan benötigten Menge. Nicht aber wenn mehrheitlich
auf E Autos umgestellt würde. Warum entscheiden sich denn trotz hoher finanzieller Anreize sowenig Autofahrer für E Autos ? Die taugen nichts ,niemand
kann bisher garantieren ob die Lebensdauer von E Motoren die der Kraftsoff angetriebenen Autos erreichen wird. Übrigens
gegen Unfälle sind auch E Autos nicht gefeilt . (Im Focus vom 26 .09 kannst du einiges erfahren was du und deine Anti Auto Lobby bestreitest .
Gerade im Radio dass viele Bahnlinien und Straßenbahnlinien ausfallen . Soweit zu den Vorteilen des ÖPNV .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jorikke » Mi 13. Sep 2017, 19:10

Ob Kettcar Fetischist oder Diesel Guru....
Der eine ist seiner Zeit voraus, der andere verkündet die Neuigkeiten von Gestern.
Als ich 1964 meinen ersten Neuwagen kaufte war es ein VW. Der Ford Händler hatte auf die Frage, wie lange der Motor hält, geantwortet, 100.000km, wie ein VW. Da habe ich einen VW gekauft.
Vor ein paar Tagen habe ich ein neues Auto gekauft.
Mein A3 hat 210.000 km drauf und ist im biblische Alter von 14 Jahren. Nix dran, läuft wie verrückt. Allerdings, wertmäßig, wollte ich ihn verkaufen, so um die 300€.
Da hat dann die Prämie und der zusätzliche Rabatt eine Rolle gespielt.
Na ja, Frems wollte ich auch eine Freude machen.
...aber, unterm Strich, fast 9.000€ unter Listenpreis. Da strahlen des Rentners Augen.
Alles nur Gequatsche, die wahre Botschaft soll sein:
Die Technik hat sich in den letzten 50 Jahren vorwärts bewegt. Allerdings viel langsamer als das hier einige Freaks propagieren.
Die Technik hat nur eine Teilschuld, es hätte schneller gehen können.
Gebaut wird aber nur, was auch gekauft wird.
Ich würde unheimlich gern noch ein Elektro Auto fahren. Allein mein Lebensalter spricht dagegen.
Mit 110 bin selbst ich für sowas zu tatterich.
...obwohl, wer weiß?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mi 13. Sep 2017, 19:51

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Sep 2017, 17:53)

Es gibt genügend Fachleute die Messwerte als zu hoch betrachten . Deine Anti Auto Lobby ist ohne hin nicht Ausschlag gebend .
Fanatiker sind eh nicht ernst zu nehmen . Mit Besserwisser kannst du nur dich gemeint haben .
Wissenschaftliche Erkenntnisse ? Von deiner Fraktion ? Es gibt genügend andere Meinungen .

U.a. die Welthandelsorganisation und die Europäische Union. Aber Deine Leserbriefschreiber sind sicherlich anderer Meinung, so wie Leute der "Meinung" sind, die Erde sei eine Scheibe. Wer das für gleichwertig gegenüber Forschungserkenntnissen sehen möchte, kann dies gerne tun.

In Punkto Batterien solltest du dich mal schlau machen . Weder der Abbau von Lithium ist geregelt das dieser Rohstoff nur begrenzt zur Verfügung steht
ist erwiesen . Unter welchen unmenschlichen Bedingungen dieser Rohstoff abgebaut wird interessiert Menschen wie dich ohnehin nicht .

Du ballerst Unmengen CO2 in die Atmosphäre und der Klimawandel, der vor allem arme Länder betrifft, juckt Dich nicht. Du verfeuerst Öl aus Saudi-Arabien und Nigeria, Kohle und Gas aus Russland, Kolumbien und Saudi-Arabien, und ich will gar nicht wissen, wo Deine Textilien, Dein Plastik und Deine Metalle herkommen. Und beim Lithium willst ausgerechnet Du den Moralapostel spielen? :p Davon abgesehen kann man Batterien auch ohne Lithium herstellen, aber das interessiert natürlich nicht. Sowas nennt man Scheinheiligkeit und Heuchelei.

Eine Lüge ist deine Behauptung die Entsorgung der Batterien wäre geregelt .Mag sein bei der momentan benötigten Menge. Nicht aber wenn mehrheitlich
auf E Autos umgestellt würde.

"Mag sein", ahja, okay. Aber erstmal "Lüge" keifen. :?

Warum entscheiden sich denn trotz hoher finanzieller Anreize sowenig Autofahrer für E Autos ? Die taugen nichts ,niemand
kann bisher garantieren ob die Lebensdauer von E Motoren die der Kraftsoff angetriebenen Autos erreichen wird.

Ist schon längst garantiert. Das sind aber auch nicht die Gründe, weshalb Leute lieber Dreckschleudern kaufen und damit in Kauf nehmen, durch Fahrverbote eingeschränkt zu werden. Das muss jeder Konsument selbst abwägen.

Übrigens
gegen Unfälle sind auch E Autos nicht gefeilt .

Das ist ja wirklich eine unfassbare Geschichte. Bisher gingen alle im Strang davon aus, dass man sogar mit einem Panzer über E-Fahrzeuge fahren könnte und sie nicht einmal einen Kratzer kriegen. Und nun erleuchtest Du uns mit der Aussage, dass ein Auto mit einem anderen Antrieb auch in Unfälle geraten kann. Wow! Du bist sicherlich Fahrzeugtechniker oder Maschinenbauer.

(Im Focus vom 26 .09 kannst du einiges erfahren was du und deine Anti Auto Lobby bestreitest .

Nicht wieder Leserbriefe, danke.

Gerade im Radio dass viele Bahnlinien und Straßenbahnlinien ausfallen . Soweit zu den Vorteilen des ÖPNV .

Du scheinst etwas bregenklötrig zu sein, wenn Du nur noch ein Wort und nicht mehr einen Kontext wahrnehmen kannst. Die Aussage war, dass Arbeitnehmer in Ballungszentren zahlreiche Möglichkeiten haben, um mit einem Fahrverbot im Alltag umzugehen. Das muss jeder selbst wissen, auch wenn manch einer offensichtlich gar nichts weiß.
Labskaus!

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