Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Moderator: Moderatoren Forum 4

Positiv Denkender
Beiträge: 2264
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 9. Sep 2017, 16:49

frems hat geschrieben:(09 Sep 2017, 17:30)

Naja, Du tust so als wären Abmahnungen ihre Haupteinnahmequelle, dabei sind es (inkl. aller Verbraucherschutzklagen, wo Endkunden reingelegt wurden und Hilfe von der DUH bekamen) gerade mal 30%. Mir persönlich ist es auch recht egal, wer wen abmahnt oder verklagt. Verstößt ein Konzern gegen geltendes Recht und will Verbraucher abzocken, ist es schon richtig, wenn jemand die Interessen der betrogenen Bürger vertritt. Alleine trauen sich viele kein Vorgehen gegen Großunternehmen, die oftmals ein ganzes Heer an guten Juristen beschäftigen. Und werden Menschen in Städten vergiftet, was eindeutig gegen das Gesetz verstößt, klagt halt auch irgendwer früher oder später. Der Hauptskandal ist da nicht der Kläger, sondern die angeklagten Zustände.

Nochmals der Bürger der angeblich durch den Abmahnverein Umwelthilfe vertreten wird bekommt von diesen Club keinen Cent .
Jeder Bürger kann sich organisieren und vor Gericht klagen . Gerichte entscheiden dann ob die Kläger entschädigt werden oder nicht .
Abmahnvereine vertreten keine Geschädigten sondern versuchen lediglich durch willkürliche Abmahnungen anderen Geld aus der Tasche zu ziehen .
Das kann man auf eine Stufe mit Erpressungsversuche stellen.
Kommunen und Unternehmen wissen sich schon gegen diese Erpressungsversuche zu wehren . Es sind oft einfache Leute und kleine Unternehmen
die aus Angst , ihre unbegründeten Abmahnbescheide bezahlen . Wie schon erwähnt, Abmahnungen müssen nicht begründet werden sondern werden
von skrupellosen Geschäftemachern ausgestellt um damit Geld einzutreiben . Abmahnungen sind keine Klagen . Letzteres wäre der einzig richtige Weg.
Dazu benötigt man keine Erpresser in Form von Abmahnvereinen .
Benutzeravatar
immernoch_ratlos
Beiträge: 1039
Registriert: So 10. Apr 2016, 16:59

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 9. Sep 2017, 18:30

PD in Deiner Welt vielleicht :
PD hat geschrieben:Nochmals der Bürger der angeblich durch den Abmahnverein Umwelthilfe vertreten wird bekommt von diesen Club keinen Cent .
Jeder Bürger kann sich organisieren und vor Gericht klagen . Gerichte entscheiden dann ob die Kläger entschädigt werden oder nicht .
Abmahnvereine vertreten keine Geschädigten sondern versuchen lediglich durch willkürliche Abmahnungen anderen Geld aus der Tasche zu ziehen .
Das kann man auf eine Stufe mit Erpressungsversuche stellen.
Kommunen und Unternehmen wissen sich schon gegen diese Erpressungsversuche zu wehren . Es sind oft einfache Leute und kleine Unternehmen
die aus Angst , ihre unbegründeten Abmahnbescheide bezahlen . Wie schon erwähnt, Abmahnungen müssen nicht begründet werden sondern werden
von skrupellosen Geschäftemachern ausgestellt um damit Geld einzutreiben . Abmahnungen sind keine Klagen . Letzteres wäre der einzig richtige Weg.
Dazu benötigt man keine Erpresser in Form von Abmahnvereinen .
Lies einfach mal dies: HIER zum internen Beitrag statt Dir wie schon so oft eine Welt - Deine Welt zurechtzubiegen :p

Ganz offensichtlich sind Dir der Unterschied von "Zivilklagen" (nur dort kann es Geld für den erfolgreichen Kläger geben) und Anzeigen wegen
aarhus hat geschrieben:Das Strafgesetzbuch kennt in seinem achtundzwanzigsten Abschnitt einige Paragraphen, die Umweltstraftatbestände unter Strafe stellen. Neben diesen Paragraphen sind auch außerhalb dess Strafgesetzbuche so genannte Straftatbestände normiert (z.B. in der Gewerbeordnung, im Bundesjagdgesetz, Chemikaliengesetz, Bundesnaturschutzgesetz oder Tierschutzgesetz).
völlig unbekannt.

aarhus hat geschrieben:Wer kann die Strafverfolgungsbehörden einschalten?

Berechtigt zu einer Anzeige ist Jeder, also nicht nur der Nachbar oder Umweltschutzverbände. Die Anzeige muss der Wahrheit und Objektivität verpflichtet sein. Die Strafanzeige kann man mündlich oder schriftlich bei der Staatsanwaltschaft, den Verwaltungsbehörden, bei der Polizei und bei Amtsgerichten vorbringen. Auch anonyme Anzeigen sind möglich. Die verschärfte Form der Anzeige ist der Antrag auf Strafverfolgung/Erhebung der öffentlichen Klage. Dieser muss von der Staatsanwaltschaft mit einem Bescheid beantwortet werden. In jedem Fall ist diese Antwort ausführlicher als eine Antwort auf eine Anzeige. Auch dieser Antrag kann von Jedem gestellt werden. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, sich direkt an die zuständige Behörde zu wenden, hilft aber, um Zeit zu sparen.
Genau das hat diese juristische Person getan - Die verschärfte Form der Anzeige ist der Antrag auf Strafverfolgung/Erhebung der öffentlichen Klage.

Du siehst also Deine Vorstellungen sind mal wieder weit von der Realität und dokumentieren ein weiteres mal mindest geringe Kenntnisse der Zusammenhänge....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 9. Sep 2017, 19:15

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Sep 2017, 17:49)

Nochmals der Bürger der angeblich durch den Abmahnverein Umwelthilfe vertreten wird bekommt von diesen Club keinen Cent .
Jeder Bürger kann sich organisieren und vor Gericht klagen . Gerichte entscheiden dann ob die Kläger entschädigt werden oder nicht .
Abmahnvereine vertreten keine Geschädigten sondern versuchen lediglich durch willkürliche Abmahnungen anderen Geld aus der Tasche zu ziehen .
Das kann man auf eine Stufe mit Erpressungsversuche stellen.
Kommunen und Unternehmen wissen sich schon gegen diese Erpressungsversuche zu wehren . Es sind oft einfache Leute und kleine Unternehmen
die aus Angst , ihre unbegründeten Abmahnbescheide bezahlen . Wie schon erwähnt, Abmahnungen müssen nicht begründet werden sondern werden
von skrupellosen Geschäftemachern ausgestellt um damit Geld einzutreiben . Abmahnungen sind keine Klagen . Letzteres wäre der einzig richtige Weg.
Dazu benötigt man keine Erpresser in Form von Abmahnvereinen .

Es geht hier aber nicht um die DUH, die nebenbei auch Verbraucher vertritt, die durch falsche Angaben auf Produkten in die Irre geführt wurden und entschädigt werden wollen, sondern darum, dass vielerorts Fahrverbote eingeleitet wurden, um wieder die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Bei uns haben auch schon Privatpersonen erfolgreich gegen die Stadt geklagt, ganz ohne DUH. Nun sind erste Fahrverbote durch den verabschiedeten Luftreinhalteplan beschlossen worden und man muss schauen, ob sie einen ausreichenden Effekt für die betroffenen Straßen bringen oder ob man noch mehr Bereiche mit Restriktionen belegen muss.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Positiv Denkender
Beiträge: 2264
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Sep 2017, 10:15

frems hat geschrieben:(09 Sep 2017, 20:15)

Es geht hier aber nicht um die DUH, die nebenbei auch Verbraucher vertritt, die durch falsche Angaben auf Produkten in die Irre geführt wurden und entschädigt werden wollen, sondern darum, dass vielerorts Fahrverbote eingeleitet wurden, um wieder die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Bei uns haben auch schon Privatpersonen erfolgreich gegen die Stadt geklagt, ganz ohne DUH. Nun sind erste Fahrverbote durch den verabschiedeten Luftreinhalteplan beschlossen worden und man muss schauen, ob sie einen ausreichenden Effekt für die betroffenen Straßen bringen oder ob man noch mehr Bereiche mit Restriktionen belegen muss.

Du schweifst in deiner Aussichtslosigkeit in der du dich verrannt hast ab . Klagen ist das eine Abmahnen 8nur zur eigenen Bereicherung ) das Andere.
Noch ist kein Urteil zum Fahrverbot rechtskräftig . Verbraucher können ohne den heuchlerischen Umweltbund klagen . Wer ein Auto fährt sollte
zumindest eine Rechtschutzversicherung haben .Bisher ist noch nirgendwo ein Fahrverbot eingeleitet .
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 928
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Sep 2017, 13:33

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 11:15)
Wer ein Auto fährt sollte zumindest eine Rechtschutzversicherung haben .Bisher ist noch nirgendwo ein Fahrverbot eingeleitet .

Sollte es zu Fahrverboten kommen wird keine KFZ- Rechtsschutzversicherung die Kosten eines privaten Klägers für einen Rechtsstreit gegen ein Fahrverbot der Kommune zu tragen. Die tritt lediglich in folgenden Fällen ein:
Verkehrs-Schadenersatz-Rechtsschutz
Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
Verkehrs-Straf-Rechtsschutz
Verkehrs-Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht
Verkehrs-Steuer-Rechtsschutz
ggf. Vertragsrechtsschtz

Wenn du jetzt an eine Privatrechtsschutzversicherung denkst:
Die schließt derartige Rechtsfälle ohnehin aus. Und selbst wenn: Sofern die Inanspruchnahme der Rechtsschutzversicherung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits erkennbar oder ein Streitfall bereits eingetreten ist ist ist die Versicherung von jeder Leistung befreit.

Es wäre der Tod einer jeden Versicherung, wenn ein jeder einen Versicherungsvertrag erst im Falle eines eingetretenen Schadens abschließen würde, um sich an der Versicherung schadlos zu halten.

Allenfalls besteht die Möglichkeit bei einer Klage gegen VW im Rahmen des Vertragsrechtsschutzes von der Versicherung Rechtsbeistand zu erhalten. Voraussetzung hierbei: Der Versicherungsschutz muss bereits zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bzw. des Erwerbs des PKWs mit manipulierter Software bestanden haben.
Aber: Nicht jede KFZ-Rechtsschutzversicherung beinhaltet den besagten Vertragsrechtsschutz!
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 13:50

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 11:15)

Du schweifst in deiner Aussichtslosigkeit in der du dich verrannt hast ab . Klagen ist das eine Abmahnen 8nur zur eigenen Bereicherung ) das Andere.
Noch ist kein Urteil zum Fahrverbot rechtskräftig . Verbraucher können ohne den heuchlerischen Umweltbund klagen . Wer ein Auto fährt sollte
zumindest eine Rechtschutzversicherung haben .Bisher ist noch nirgendwo ein Fahrverbot eingeleitet .

Du scheinst wieder mal schlecht informiert zu sein. Nur weil Du von der Materie nichts mitbekommst, heißt dies nicht, dass etwas nicht passiert. In mehreren Städten sind die Fahrverbote bereits beschlossen worden und werden aktuell implementiert. Mag ja sein, dass Dir dies aus persönlicher Betroffenheit nicht gefällt, aber an diesen Beschlüssen kannst Du nichts ändern. Eine schöne Entwicklung.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 14:07

Autoclub warnt vor Diesel-Anschaffung

„Die Entscheidung, in Zeiten des Abgas-Skandals ein Auto zu kaufen, sollte wohl überlegt sein“, mahnte VCD-Experte Gerd Lottsiepen. „Wer seinen Euro-4-Diesel jetzt für einen Euro-6-Diesel verschrottet, kann mit dem Neuwagen vielleicht bald nicht mehr in die Umweltzone fahren. Es ist ein Skandal, dass immer noch Euro-6-Diesel zugelassen werden, die den gesetzlichen Stickoxid-Grenzwert bei Straßenmessungen um das Mehrfache überschreiten.“

http://www.handelsblatt.com/auto/nachri ... 95116.html

Und am Ende ist das Geschrei laut von jenen, die wider besseren Wissen billig eine Dreckschleuder kaufen und sich dann empören, wenn sie nicht mehr überall Leute verpesten dürfen.

Ab 2020 soll jedes neue Modell von Jaguar oder Land Rover mit elektrischer Hilfe unterwegs sein. Schon im nächsten Jahr geht der I-Pace in Serie, das erste elektrisch angetriebene SUV. Aber die Briten wagen auch eine Blick zurück und weit nach vorn.

http://www.n-tv.de/auto/Jaguar-elektris ... 23872.html

Noch ein Hersteller, der die Zeichen der Zeit erkannt hat.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Positiv Denkender
Beiträge: 2264
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Sep 2017, 14:43

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 14:50)

Du scheinst wieder mal schlecht informiert zu sein. Nur weil Du von der Materie nichts mitbekommst, heißt dies nicht, dass etwas nicht passiert. In mehreren Städten sind die Fahrverbote bereits beschlossen worden und werden aktuell implementiert. Mag ja sein, dass Dir dies aus persönlicher Betroffenheit nicht gefällt, aber an diesen Beschlüssen kannst Du nichts ändern. Eine schöne Entwicklung.

Im Gegensatz zu dir bin ich informiert . Fahrverbote sind möglich wenn keine anderen Lösungen zur Reduzierung von Stickoxiden genutzt werden .
Es werden deshalb werden auch keine Fahrverbote kommen . Mich betrifft das nicht .Nur im Gegensatz zu Dir bin ich nicht so egoistisch .
Millionen Autofahrer könnten nicht mehr ihren Arbeitsplatz erreichen .Klar dass Egoisten wie dich das nicht stört .
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 14:46

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 15:43)

Im Gegensatz zu dir bin ich informiert . Fahrverbote sind möglich wenn keine anderen Lösungen zur Reduzierung von Stickoxiden genutzt werden .
Es werden deshalb werden auch keine Fahrverbote kommen . Mich betrifft das nicht .Nur im Gegensatz zu Dir bin ich nicht so egoistisch .
Millionen Autofahrer könnten nicht mehr ihren Arbeitsplatz erreichen .Klar dass Egoisten wie dich das nicht stört .

Wenn man bedenkt, wie Du vor Kurzem noch nicht einmal gewusst hast, dass zahlreiche Klagen liefen und zum Teil bereits richterlich bewertet wurden, sieht es mit der guten Informierung etwas grenzwertig aus. Aber immerhin erkennst Du jetzt an, dass es keine Debatte in grünen Parteizentralen ist, sondern längst zur Realität wurde. Egoistisch ist es eher, wenn man meint, man dürfe aus Bequemlichkeit etliche Menschen vergiften. Erreichen kann jeder weiterhin seinen Arbeitsplatz. Er müsste nur einen Umweg fahren oder ein, zwei Kilometer vor dem Ziel das Verkehrsmittel wechseln. So (denk-)faul dürften die wenigsten Arbeitnehmer sein.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Positiv Denkender
Beiträge: 2264
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Sep 2017, 15:12

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 15:46)

Wenn man bedenkt, wie Du vor Kurzem noch nicht einmal gewusst hast, dass zahlreiche Klagen liefen und zum Teil bereits richterlich bewertet wurden, sieht es mit der guten Informierung etwas grenzwertig aus. Aber immerhin erkennst Du jetzt an, dass es keine Debatte in grünen Parteizentralen ist, sondern längst zur Realität wurde. Egoistisch ist es eher, wenn man meint, man dürfe aus Bequemlichkeit etliche Menschen vergiften. Erreichen kann jeder weiterhin seinen Arbeitsplatz. Er müsste nur einen Umweg fahren oder ein, zwei Kilometer vor dem Ziel das Verkehrsmittel wechseln. So (denk-)faul dürften die wenigsten Arbeitnehmer sein.

Ich habe nie bestritten das Klagen laufen lediglich gesagt dass die noch nicht rechtskräftig sind . Das sind sie nicht .
Deine Spinnereien Menschen werden vergiftet darfst du gerne ausleben . Krank bist du eh .Die Menschen haben sich für viel
Geld vom Staat zugelassene Autos gekauft .Diese Leute zahlen KFZ Steuern und haben deshalb auch das Recht damit zu fahren .
Durch Umwege werden noch mehr Stickoxide produziert und auf andere Straßen verlagert .Das geht in dein hasserfülltes Hirn nicht rein , ist aber Tatsache .
Hinzu kommt dass es keine alternativen Strecken gibt, die den zusätzlichen Autoverkehr bewältigen könnten . Die Städte haben bewusst Hauptverkehrstrassen
installiert um den Durchgangsverkehr aus Wohngebieten herauszuhalten .Nun sollen zig tausende Autos wieder durch Wohngebiete fahren ?
Es geht auch nicht darum Autos 2.-3 km von der Arbeitsstelle abzustellen .Auch das ginge nur wenn die Autofahrer dort hin kommen .
Nur wenn man die Durchgangsstraßen nicht mehr befahren kann ,kommt man auch nicht mehr an Park and Ride Plätze, die übrigens nie in der Lage wären
zig tausende Autos zusätzlich aufzunehmen. Ebenso könnte der ÖPNV nicht tausende Menschen zusätzlich befördern ,weil
die Kapazitäten dafür nicht ausreichen .Man stelle sich vor ein AN will zu seinem Arbeitsplatz, muss dafür quer durch die Stadt fahren und soll dann sein
Auto 5 oder 10 km hinter der Arbeitsstelle abstellen um dann mit Bus oder Bahn zurückfahren . So doof kann eigentlich niemand sein
um das zu fordern . Bisher hat noch keine Kommune Fahrverbote ausgesprochen . Es werden andere Lösungen gesucht und gefunden .
Du darfst derzeit dein Trauma von vergifteten Menschen weiter pflegen .Nochmals PKW verursachen den geringsten Teil der Stickoxide .
Umweltzonen reichen vollkommen aus . In Großstädten gibt es ohnehin kaum noch Autos die nicht Voraussetzungen für die grüne Plakette erfüllen .
Positiv Denkender
Beiträge: 2264
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Sep 2017, 15:26

frems hat geschrieben:(09 Sep 2017, 20:15)

Es geht hier aber nicht um die DUH, die nebenbei auch Verbraucher vertritt, die durch falsche Angaben auf Produkten in die Irre geführt wurden und entschädigt werden wollen, sondern darum, dass vielerorts Fahrverbote eingeleitet wurden, um wieder die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Bei uns haben auch schon Privatpersonen erfolgreich gegen die Stadt geklagt, ganz ohne DUH. Nun sind erste Fahrverbote durch den verabschiedeten Luftreinhalteplan beschlossen worden und man muss schauen, ob sie einen ausreichenden Effekt für die betroffenen Straßen bringen oder ob man noch mehr Bereiche mit Restriktionen belegen muss.

Ich kann es nicht ändern dass du als angeblicher Berufsschullehrer nicht zwischen Abmahnungen (sind willkürlich) und Klagen (werden von Gerichten entschieden )kannst . Forderungen durch Abmahnungen wandern in private Taschen wenn die Erpressten sich darauf einlassen .Gegen eine Abmahnung kann man klagen .
Die Kosten übernimmt die Rechtschutz weil jede Abmahnung willkürlich ohne rechtliche Legimitation ausgesprochen ist .
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 15:29

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 16:12)

Ich habe nie bestritten das Klagen laufen lediglich gesagt dass die noch nicht rechtskräftig sind . Das sind sie nicht .
Deine Spinnereien Menschen werden vergiftet darfst du gerne ausleben . Krank bist du eh .Die Menschen haben sich für viel
Geld vom Staat zugelassene Autos gekauft .Diese Leute zahlen KFZ Steuern und haben deshalb auch das Recht damit zu fahren .

Sie dürfen auch mit ihrem Auto fahren. Aber nicht überall. Und sicherlich hast Du über Monate bestritten, dass Gerichte Klagen prüfen und Urteile sprechen.

Durch Umwege werden noch mehr Stickoxide produziert und auf andere Straßen verlagert .Das geht in dein hasserfülltes Hirn nicht reine ist aber Tatsache .

Kein Grund wieder aggro zu werden. Erstens erzeugt es nicht mehr Stickoxide, wenn jemand am Stadtrand zum ÖPNV wechselt. Zum anderen ist auch ein Umweg mit dem MIV eine mögliche Problemlösung. Das ist relativ einfach zu verstehen, wenn man bedenkt, dass das Problem nicht die Gesamtheit der Stickoxide ist, sondern die Konzentration an einzelnen Orten. Wird dies verteilt, kann die Überschreitung der Grenzwerte verhindert werden.

Hinzu kommt dass es keine alternativen Strecken gibt die den zusätzlichen Autoverkehr bewältigen könnten . Die Städte haben bewusst Hauptverkehrstrassen
installiert um den Durchgangsverkehr aus Wohngebieten herauszuhalten .Nun sollen zig tausende Autos wieder durch Wohngebiete fahren ?
Es geht auch nicht um Autos 2.-3 km von der Arbeitsstelle abzustellen .Auch das geht nur wenn die Autofahrer dort hin kommen .

Die Dreckschleudern müssen ja nur aus den Bereichen fernbleiben, wo die Werte überschritten werden. Da diese Quartiere in der Regel innerstädtisch in Ballungszentren sind, hat man keine Probleme, mit anderen Verkehrsmitteln an sein Ziel zu kommen. Es geht ja nicht um eine Landstraße in der Peripherie, wo nur ein Bus jede Stunde fährt.

Nur wenn man die Durchgangsstraßen nicht mehr befahren kann kommt man auch nicht mehr an Park and Ride Plätze die übrigens nie in der Lage wären
zig tausende Autos aufnehmen zu können genau wie der ÖPNV der nicht tausende Menschen zusätzlich befördern könnte weil
die Kapazitäten dafür nicht ausreichen .

Dann baut man eben die Kapazitäten aus, z.B. durch dichtere Taktungen mit zusätzlichen Fahrzeugen. Schon heute verzeichnet der ÖPNV seit etlichen Jahren vielerorts einen Zuwachs von Kunden. Entsprechend stellen sich die Verkehrsbetriebe und -verbünde darauf ein. Nur weil man selbst fachfremd ist und sich mit der Thematik nie fernab von Leserbriefen beschäftigt hat, heißt es ja nicht, dass es keine Veränderungen gibt.


Man stelle sich vor ein AN will zu seinem Arbeitsplatz muss dafür quer durch die Stadt fahren und soll dann sein
Auto 5 oder 10 km hinter der Arbeitsstelle abstellen um dann mit Bus oder Bahn zurückfahren . So doof kann eigentlich niemand sein
um das zu fordern . Bisher hat noch keine Kommune Fahrverbote ausgesprochen . Es werden andere Lösungen gesucht und gefunden .

Schon mehrere Kommunen haben Fahrverbote ausgesprochen. Du bist halt schlecht informiert. Und das, obwohl die Beispiele hier schon zigfach verlinkt wurden. Man kann aber natürlich ignorant sein und sich weiterhin einreden, dass es die Beschlüsse nicht gibt. Das ändert aber nichts an der Realität.

Du darfst derzeit dein Traum von vergifteten Menschen weiter pflegen .Nochmals PKW verursachen den geringsten Teil der Stickoxide .

Das ist kein Traum, sondern wissenschaftliche Erkenntnis. Du hast bisher noch keine Quelle dafür geliefert, dass alle Emittenten größeren Einfluss hätten als Pkw, während etliche Studien, Berichte und Regierungsaussagen zum klaren Ergebnis kommen, dass das Hauptproblem der Straßenverkehr ist und dort mit Abstand am meisten Stickoxide von Diesel-Pkw kommen. Nur weil ein Choleriker herumschreit, dass das alles nicht stimme und er als einziger Mensch in Deutschland strenggeheimes Wissen hätte, wonach alles doch komplett anders sei, ändert an den Tatsachen nichts.

Umweltzonen reichen vollkommen aus . In Großstädten gibt es ohnehin kaum noch Autos die nicht Voraussetzungen für die grüne Plakette erfüllen .

In über 80 Kommunen werden die Werte aber überschritten, egal ob es dort Umweltzonen gibt oder nicht. Das ist ein anderes Thema. Man diskutiert da auch eher über die Einführung einer blauen Plakette statt über die grüne. Bei letzterer geht's auch nicht primär um Stickoxide, sondern Feinstaub. Aber dass Du nicht differenzieren kannst, wissen wir ja alle.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 15:32

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 16:26)

Ich kann es nicht ändern dass du als angeblicher Berufsschullehrer nicht zwischen Abmahnungen (sind willkürlich) und Klagen (werden von Gerichten entschieden )kannst . Forderungen durch Abmahnungen wandern in private Taschen wenn die Erpressten sich darauf einlassen .Gegen eine Abmahnung kann man klagen .
Die Kosten übernimmt die Rechtschutz weil jede Abmahnung willkürlich ohne rechtliche Legimitation ausgesprochen ist .

Du scheinst wieder etwas verwirrt zu sein. Ich habe nirgends gesagt, dass ich Berufsschullehrer sei. Das muss man auch nicht sein, um festzustellen, dass das Hauptproblem die Luftwerte sind und nicht, ob irgendein klagender Verband auch noch in anderen Bereichen aktiv ist. Einen Schulabschluss sollte man dafür aber schon haben und daran mangelt es offensichtlich.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 16:18

Anscheinend sind viele Verbraucher nicht davon überzeugt, dass die beschlossenen Fahrverbote niemals kommen und auch sonst keine Eingriffe seitens des Rechtsstaates mehr folgen. Der Markt reagiert entsprechend positiv auf den Diskurs:

Demnach sank der Anteil von Dieselfahrzeugen unter den Neuzulassungen von Privatkunden bereits bis Juli dieses Jahres auf nur noch 22,2 Prozent. Noch Anfang 2016 hatte dieser Wert bei 32,2 Prozent gelegen. [...]

Aufgrund der Erfahrungswerte aus der Vergangenheit gehen die Experten davon aus, dass der Marktanteil der Selbstzünder in diesem Jahr auf 19,9 Prozent fallen wird. Damit läge der Wert für 2017 fast neun Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 28,8 Prozent – ein Rückgang um fast ein Drittel. Die CAR-Studie geht davon aus, dass der Marktanteil in der zweiten Hälfte dieses Jahres noch einmal deutlich auf nur noch 16,6 Prozent absinkt. [...]

Zum anderen werde es für die Hersteller aber auch immer teurer, jedes einzelne Dieselfahrzeug zu produzieren, da die Kostenvorteile durch die bislang große Zahl von nachgefragten Selbstzündern immer weiter zusammenschrumpfen würden. „Die Ökonomie – und nicht die Technik – setzt jetzt dem Diesel zu“, sagt Dudenhöffer. [...]

Die Autohäuser müssen in der Regel Leasingfahrzeuge zu bereits vor Jahren vereinbarten Preisen zurücknehmen, können diese dann beim Wiederverkauf aber nicht mehr erzielen. Dazu Dudenhöffer: „Die Krise des Diesels im deutschen Automarkt ist noch lange nicht zu Ende.“

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... -mehr.html

:thumbup:
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 928
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Sep 2017, 16:54

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 16:26)

Gegen eine Abmahnung kann man klagen .
Die Kosten übernimmt die Rechtschutz weil jede Abmahnung willkürlich ohne rechtliche Legimitation ausgesprochen ist .

Du hast dies offenbar nicht gelesen:

viewtopic.php?p=3997627#p3997545
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
Positiv Denkender
Beiträge: 2264
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Sep 2017, 18:12

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 16:32)

Du scheinst wieder etwas verwirrt zu sein. Ich habe nirgends gesagt, dass ich Berufsschullehrer sei. Das muss man auch nicht sein, um festzustellen, dass das Hauptproblem die Luftwerte sind und nicht, ob irgendein klagender Verband auch noch in anderen Bereichen aktiv ist. Einen Schulabschluss sollte man dafür aber schon haben und daran mangelt es offensichtlich.

Hatte ich dir diesen Beruf unterstellt ?
Positiv Denkender
Beiträge: 2264
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 16:51

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Sep 2017, 18:28

frems hat geschrieben:(10 Sep 2017, 16:29)

Sie dürfen auch mit ihrem Auto fahren. Aber nicht überall. Und sicherlich hast Du über Monate bestritten, dass Gerichte Klagen prüfen und Urteile sprechen.


Kein Grund wieder aggro zu werden. Erstens erzeugt es nicht mehr Stickoxide, wenn jemand am Stadtrand zum ÖPNV wechselt. Zum anderen ist auch ein Umweg mit dem MIV eine mögliche Problemlösung. Das ist relativ einfach zu verstehen, wenn man bedenkt, dass das Problem nicht die Gesamtheit der Stickoxide ist, sondern die Konzentration an einzelnen Orten. Wird dies verteilt, kann die Überschreitung der Grenzwerte verhindert werden.


Die Dreckschleudern müssen ja nur aus den Bereichen fernbleiben, wo die Werte überschritten werden. Da diese Quartiere in der Regel innerstädtisch in Ballungszentren sind, hat man keine Probleme, mit anderen Verkehrsmitteln an sein Ziel zu kommen. Es geht ja nicht um eine Landstraße in der Peripherie, wo nur ein Bus jede Stunde fährt.


Dann baut man eben die Kapazitäten aus, z.B. durch dichtere Taktungen mit zusätzlichen Fahrzeugen. Schon heute verzeichnet der ÖPNV seit etlichen Jahren vielerorts einen Zuwachs von Kunden. Entsprechend stellen sich die Verkehrsbetriebe und -verbünde darauf ein. Nur weil man selbst fachfremd ist und sich mit der Thematik nie fernab von Leserbriefen beschäftigt hat, heißt es ja nicht, dass es keine Veränderungen gibt.


Schon mehrere Kommunen haben Fahrverbote ausgesprochen. Du bist halt schlecht informiert. Und das, obwohl die Beispiele hier schon zigfach verlinkt wurden. Man kann aber natürlich ignorant sein und sich weiterhin einreden, dass es die Beschlüsse nicht gibt. Das ändert aber nichts an der Realität.


Das ist kein Traum, sondern wissenschaftliche Erkenntnis. Du hast bisher noch keine Quelle dafür geliefert, dass alle Emittenten größeren Einfluss hätten als Pkw, während etliche Studien, Berichte und Regierungsaussagen zum klaren Ergebnis kommen, dass das Hauptproblem der Straßenverkehr ist und dort mit Abstand am meisten Stickoxide von Diesel-Pkw kommen. Nur weil ein Choleriker herumschreit, dass das alles nicht stimme und er als einziger Mensch in Deutschland strenggeheimes Wissen hätte, wonach alles doch komplett anders sei, ändert an den Tatsachen nichts.


In über 80 Kommunen werden die Werte aber überschritten, egal ob es dort Umweltzonen gibt oder nicht. Das ist ein anderes Thema. Man diskutiert da auch eher über die Einführung einer blauen Plakette statt über die grüne. Bei letzterer geht's auch nicht primär um Stickoxide, sondern Feinstaub. Aber dass Du nicht differenzieren kannst, wissen wir ja alle.

Die blaue Plakette wurde von den BL abgelehnt .Ganz einfach sie ist nicht zu kontrollieren .Kein Überwacher kann erkennen ob es bei einem
Fahrzeug um ein Diesel oder um einen Benziner handelt .Die grüne Plakette gilt für alle Fahrzeuge und ist das einzig Richtige .
Solange du Nachweise nicht akzeptierst ist es doch völlig egal was du palaverst . PKW Diesel haben den geringsten Anteil am Stickoxide Ausstoß .
Das allein ist die Wahrheit . Als Choleriker kannst du nur dich gemeint haben .Wenn einer hasserfüllt gegen Autos herumbrüllt bist du das .Hysterie
wäre richtiger .Alle ,Regierung , Ökonomen , Wirtschaftsvertreter , ADAC Industrie , Handelskammern , usw. usw. sind der Meinung
Fahrverbote müssten verhindert werden .Du Anti Autofanatiker meinst du bedienst die Mehrheit der Menschen . ?
Das Abgasproblem wird auch ohne Fahrverbote gelöst . Warum bestehen denn alle Fuhrparks der Städte und Gemeinden aus Dieselfahrzeugen ?
Weil die Verantwortlichen alle dümmer sind als du .Sind sie garantiert nicht . .
Gegen die E Motoren spricht vieles nur auch das ignorierst du weil du natürlich nur auf deine einseitig ideologischen Links zurückgreifst .
Lese den Focus vom 26.08 .da kannst du lesen das E Motoren hoch problematisch sind und von der Batterieherstellung bis zur Entsorgung bisher
nichts geklärt ist .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 10. Sep 2017, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 18:32

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 19:12)

Hatte ich dir diesen Beruf unterstellt ?

Ja, hast Du. Schon wieder vergessen? ("Ich kann es nicht ändern dass du als angeblicher Berufsschullehrer [...]"). Das ist ja wirklich beängstigend. Sobald mal wieder alle Falschbehauptungen von Dir durch Fakten widerlegt werden, wechselt Du auf die persönliche Ebene und hast nach wenigen Stunden schon wieder vergessen, was Du geschrieben hast. Aber gerne zum Notieren: ich bin kein Berufsschullehrer. Ich gehe aber davon aus, dass die studierten Pädagogen in der Lage sind, mit einfachsten Zahlen umgehen zu können und nicht jede Studie, deren Ergebnisse sie überraschen, sofort als falsch darstellen, sondern aufgrund ihres Studiums wissen, dass man Aussagen mit verifizierbaren Fakten be-/widerlegt und nicht mit cholerischen Anfällen und Beleidigungen. So besteht man nämlich kein einziges Semester auf dem Weg zum Abschluss. Aber lass mich raten: Du bist wieder besser informiert und weißt es besser. Großartig.

Interessanter sind aber die tagtäglichen Berichte über die Fortschritte bei der Umsetzung von Fahrrestriktionen für dreckige Fahrzeuge, um die Lebensqualität der Bürger in Europa zu verbessern.

Und nicht nur dort: In China kommt nächstes Jahr die Elektroquote, obwohl die Bundesregierung fleißig Lobbyismus betrieb, um sie zu verhindern, damit die mit der Politik verwobenen Konzerne weiterhin mit Smog und Tod Geld machen. Nun kommt der nächste Paukenschlag:

China sucht nach einem geeigneten Zeitpunkt für ein Verbot von Produktion und Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren.
https://www.stol.it/Artikel/Wirtschaft/ ... ieselautos

Über Elektromobilität wird nicht nur in Deutschland entschieden. Wenn Peking Benziner und Diesel verbietet, brennt es bei VW & Co.
http://www.sueddeutsche.de/politik/mobi ... -1.3660101

Will man Industriearbeitsplätze bewahren, sollte man nicht so naiv sein und nur von 12 bis zum Mittag denken, sondern vorausschauen, wie die Entwicklung abläuft. Ansonsten heißt es nur noch Arrivederci und das Gejaule ist wieder groß, obwohl sie rechtzeitig gewarnt wurden.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
frems
Moderator
Beiträge: 41877
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 10. Sep 2017, 18:47

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Sep 2017, 19:28)Wenn die Autos dort fern bleiben wo Werte überschritten werden müssen sie Ausweichstrecken nehmen .Nur was bringt es wenn dann die Ausweichstrecken
höher belastet werden ,die es ohnehin nicht gibt. Der Durchgangsverkehr in den Städten ist bewusst auf gut ausgebaute Straßen konzentriert worden um
Straßen in Wohngebieten zu entlasten . Diese Strategie wird auch weiter verfolgt .Es werden immer mehr Nebenstrecken zurück gebaut um den Durchgangsverkehr
auf die extra dafür ausgelegte Trassen zu konzentrieren .Da kann man nicht jammern das dort jetzt die Abgaswerte zunehmen .

Wenn die Werte dort überschritten werden, muss man sich trotzdem Maßnahmen überlegen. So haben es die Gerichte geurteilt. Ob monomodale Verkehrsverlagerungen sinnvoll sind, muss man immer individuell an den jeweiligen Punkten beurteilen. Da gibt's kein Patentrezept, auch wenn es für Dich vermutlich einfacher wäre, wenn man komplexe Themen vereinfacht und von einer Straße auf Hunderte Rückschlüsse ziehen möchte, obwohl sie völlig unterschiedliche Rahmenbedingungen haben.

Letztendlich ignorierst du einmal
mehr dass man seitens Rot Grünen Regierung die A 281 nicht lange fertiggestellt hat .Hätte man würden ca 100000 Fahrzeuge am Tag weniger durchs
Stadtgebiet fahren müssen und niemand müsste sich dort über zu hohe Abgaswerte aufregen .

Dir geht's mal wieder nur um Dein Nest. Neue Verkehrsinfrastrukturen bedeuten bloß vor allem auch neue Verkehrsprozesse, sodass der von Dir erhoffte Effekt verpufft.

Der ÖPNV kann momentan keine wesentlich höheren
Fahrgastzahlen bewältigen weil ,a das Streckennetz nicht ausgebaut werden kann und b überhaupt kein Geld für zusätzliche Fahrzeuge vorhanden ist .
Um das zu beurteilen muss man kein Fachmann sein sondern man muss sich nur anschauen was in den Zeitungen steht was berichtet wird und hören was
diejenigen dazu sagen die täglich den ÖPNV nutzen müssen .

Natürlich können Streckennetze ausgebaut und zusätzliche Fahrzeuge beschaffen werden, wenn die Fahrgastzahlen signifikant ansteigen. Das hätte man schon vor vielen Jahren machen müssen, um ein Dieselverbot unwahrscheinlicher zu machen. Nun ist das Geklage natürlich wieder groß und die Städte verlangen vom Bund Milliarden, um ihr ÖPNV-System auszubauen. Das ist auch durchaus sinnvoll, aber kurzfristig nur bedingt möglich.

Und richtig, dafür muss man kein Fachmann sein, sondern einfach mal mitdenken und zur Abwechslung mal eine Fachzeitung zur Hand nehmen statt empörte Leserbriefe in der Klatschpresse zu überfliegen. Schon mal "Verkehr+Technik", "Der Nahverkehr", "Internationales Verkehrswesen", "RaumPlanung" etc. vor der Nase gehabt oder gar selbst ein Paper dort veröffentlicht?

Ganz davon abgesehen das viele Orte überhaupt nicht am ÖPNV angebunden sind bzw.
wenn dann höchstens stündlich nach 20 Uhr ist Ende .Du als selbsternannter Fachmann weißt das natürlich alles besser . Du hast 0 Ahnung das beweist du
bei jedem Beitrag erneut.

Ich als "selbsternannter Fachmann" (wo?) habe Dir schon gestern mitgeteilt (siehe: viewtopic.php?f=14&t=61275&start=2200#p3996679), dass es nicht um Orte in der Walachei geht, sondern um innerstädtische Gebiete von Großstädten. Und die sind nun einmal durch den ÖPNV angebunden. Die Waldstraße im Nirgendwo wird ja wohl kaum überschrittene Messwerte vorweisen, weshalb es um sie gar nicht geht, sondern um Städte wie Stuttgart, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Leipzig etc. Mag ja sein, dass es für einzelne Relationen bequemer wäre, nicht vom MIV auf den ÖPNV oder aufs Rad zu setzen für die "letzte Meile", aber Bequemlichkeit ist eben nicht der Maßstab. Alternativ schaut man beim nächsten Autokauf, dass man sich keine Dreckschleuder aufschwatzen lässt. Dann betreffen einen Fahrverbote nicht und man kann weiterhin mit dem Auto durch die belasteten Straßen fahren.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Raskolnikof
Beiträge: 928
Registriert: Mi 14. Sep 2016, 13:07
Benutzertitel: Bargeldabstinenzler
Wohnort: Lummerland

Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Sep 2017, 18:47

Ich hatte es bereits wiederholt gepostet und einen entsprechenden Kapitel verlinkt: China setzt jetzt kontinuierlich die zulässigen Abgaswerte herunter. Ab 2023 wird mit vertretbaren Aufwendungen dort kein PKW mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden können. China setzt voll auf E-Mobilität. Es wäre für die westlichen Industrienationen geradezu beschämend, wenn China uns sagt, wo es lang geht.
Ich weiß nicht, ob es schon jemand gepostet hat: Volvo wird ab 2019 nur noch PKWs mit Elektroantrieb bauen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/volvo-103.html
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste