Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Fuerst_48
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 4. Sep 2017, 15:21

H2O hat geschrieben:(04 Sep 2017, 14:21)

Ohne die ehrenwerten Herren Betrüger in der Automobilindustrie könnten diese Abzocker doch gar keine anrüchigen Geschäfte machen... oder irre ich mich da? Deshalb sollte die Justiz endlich dort für geordnete Verhältnisse sorgen. Das wär's doch! Immerhin reden wir hier über millionenfachen vorsätzlichen Betrug.

Stimmt! Aber wenn man die Verantwortlichen zur Verantwortung zieht, wandern die Standorte womöglich ab !?!? EU-Ausland ist nicht soo weit weg...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 4. Sep 2017, 16:36

H2O hat geschrieben:(04 Sep 2017, 14:21)

Ohne die ehrenwerten Herren Betrüger in der Automobilindustrie könnten diese Abzocker doch gar keine anrüchigen Geschäfte machen... oder irre ich mich da? Deshalb sollte die Justiz endlich dort für geordnete Verhältnisse sorgen. Das wär's doch! Immerhin reden wir hier über millionenfachen vorsätzlichen Betrug.

Die haben auch schon vorher als reiner Abmahnverein andere abgezockt -Davon lebt dieser Verein. Für Sanktionen gegenüber den Autobauern
ist die deutsche Justiz zuständig . Übrigens dieser Verein mahnt nicht die Autobauer ab sondern kleine unschuldige Autohändler .
Zusätzlich klagt dieser Abmahnverein gegen Kommunen . Einziges Ziel Profit machen .
Solche Abmahntruppen müssten verboten werden .Die zu Unrecht eingeforderten Mahngebühren landen nicht beim Finanzminister sondern
in den Taschen dieser Abzocker .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Mo 4. Sep 2017, 21:38

Fuerst_48 hat geschrieben:(04 Sep 2017, 16:21)

Stimmt! Aber wenn man die Verantwortlichen zur Verantwortung zieht, wandern die Standorte womöglich ab !?!? EU-Ausland ist nicht soo weit weg...


Meinen Sie, VW bereitet eine Massenflucht aus den USA vor... etwa nach Mexiko? Davon höre ich hier das erste Mal.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 4. Sep 2017, 21:53

H2O hat geschrieben:(04 Sep 2017, 22:38)

Meinen Sie, VW bereitet eine Massenflucht aus den USA vor... etwa nach Mexiko? Davon höre ich hier das erste Mal.

Ich hatte eher daran gedacht, dass Konzerne dort ihre Standorte absiedeln, wo die Steuervorteile sich in Strafen umwandeln. Also daheim. Wolfsburg, München, Stuttgart, Rüsselsheim...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » Mo 4. Sep 2017, 22:05

Fuerst_48 hat geschrieben:(04 Sep 2017, 22:53)

Ich hatte eher daran gedacht, dass Konzerne dort ihre Standorte absiedeln, wo die Steuervorteile sich in Strafen umwandeln. Also daheim. Wolfsburg, München, Stuttgart, Rüsselsheim...


Das hatte ich schon richtig verstanden. Nur fiel mir gleich ein sehr auffälliges Gegenbeispiel ein. In den USA sitzt sogar schon ein am Betrug Beteiligter im Knast. Etwas in dieser Art erwarte ich auch hier zu Lande.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 8. Sep 2017, 11:14

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Sep 2017, 17:36)

Die haben auch schon vorher als reiner Abmahnverein andere abgezockt -Davon lebt dieser Verein. Für Sanktionen gegenüber den Autobauern
ist die deutsche Justiz zuständig . Übrigens dieser Verein mahnt nicht die Autobauer ab sondern kleine unschuldige Autohändler .
Zusätzlich klagt dieser Abmahnverein gegen Kommunen . Einziges Ziel Profit machen .
Solche Abmahntruppen müssten verboten werden .Die zu Unrecht eingeforderten Mahngebühren landen nicht beim Finanzminister sondern
in den Taschen dieser Abzocker .

Sie verklagen in erster Linie den Staat, der seiner rechtlichen Verpflichtung nicht nachkommt. Wäre die Luft in allen Kommunen gut genug, würden die Richter die Klagen gleich abschmettern. Stattdessen verdonnern sie eben die Städte, weil es schwarz auf weiß nachzuweisen ist, dass die gesetzlichen Grenzwerte eben nicht eingehalten werden. Das ist eben der Skandal und nicht, dass nicht alle Menschen, Vereine und Verbände Unrecht ignorieren.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 8. Sep 2017, 16:59

frems hat geschrieben:(08 Sep 2017, 12:14)

Sie verklagen in erster Linie den Staat, der seiner rechtlichen Verpflichtung nicht nachkommt. Wäre die Luft in allen Kommunen gut genug, würden die Richter die Klagen gleich abschmettern. Stattdessen verdonnern sie eben die Städte, weil es schwarz auf weiß nachzuweisen ist, dass die gesetzlichen Grenzwerte eben nicht eingehalten werden. Das ist eben der Skandal und nicht, dass nicht alle Menschen, Vereine und Verbände Unrecht ignorieren.


Dieser Abmahnverein verklagt nicht nur den Staat der bereichert sich an den Abmahnungen .Mt welchem Recht bereichert sich ein Privatclub wie die deutsche Umwelthilfe
an den willkürlich rausgeschickten Abmahnungen ? Das ist Sache der Justiz .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 8. Sep 2017, 17:27

Nun, Abmahnung dieser Form sind nun einmal in Deutschland möglich. Ob sie immer juristisch wasserdicht sind ist eine andere Frage. Du kannst aber sicher sein, dass die abgemahnten Kommunen die von ihren Rechtsabteilungen auf Rechtmäßigkeit genauestens prüfen lassen und ggf. dagegen gerichtlich vorgehen werden. Tun sie es nicht kann man sich seinen teil nur denken...
Es gibt übrigens viele Institutionen und Rechtsanwaltskanzleien, die mit Abmahnungen gutes Geld verdienen, z.B. im Bereich von Urheberrechtsverletzungen im Internet. Dabei bedienen sich diese Kanzleien häufig von freien Mitarbeitern, häufig Studenten, die in ihrer Freizeit auf die Suche nach ahnungslosen Opfern machen, die sich häufig gar keiner strafbaren Handlung bewusst sind. Die Anwaltskanzlei setzt sich daraufhin mit dem "Geschädigten" in Verbindung und bietet kostenlose Hilfe an. So kommt der dann zu seinem Mandat. daraufhin erfolgt dann die (kostenpflichtige) Abmahnung. Das ist schnell und einfach vertdientes Geld. Aber wie gesagt, alles völlig legal.
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 8. Sep 2017, 22:36

Raskolnikof hat geschrieben:(08 Sep 2017, 18:27)

Nun, Abmahnung dieser Form sind nun einmal in Deutschland möglich. Ob sie immer juristisch wasserdicht sind ist eine andere Frage. Du kannst aber sicher sein, dass die abgemahnten Kommunen die von ihren Rechtsabteilungen auf Rechtmäßigkeit genauestens prüfen lassen und ggf. dagegen gerichtlich vorgehen werden. Tun sie es nicht kann man sich seinen teil nur denken...
Es gibt übrigens viele Institutionen und Rechtsanwaltskanzleien, die mit Abmahnungen gutes Geld verdienen, z.B. im Bereich von Urheberrechtsverletzungen im Internet. Dabei bedienen sich diese Kanzleien häufig von freien Mitarbeitern, häufig Studenten, die in ihrer Freizeit auf die Suche nach ahnungslosen Opfern machen, die sich häufig gar keiner strafbaren Handlung bewusst sind. Die Anwaltskanzlei setzt sich daraufhin mit dem "Geschädigten" in Verbindung und bietet kostenlose Hilfe an. So kommt der dann zu seinem Mandat. daraufhin erfolgt dann die (kostenpflichtige) Abmahnung. Das ist schnell und einfach vertdientes Geld. Aber wie gesagt, alles völlig legal.

Leider . Zum Glück muss niemand solchen Erpressungsversuche nachgeben . Abmahnvereine leben von legaler Erpressung . Kommunen werden sich schon gegen
diese Abmahnmaffia zur Wehr setzen .Jeder Private sollte das auch tun diese Abmahnmaffia muss ausgetrocknet werden .
Das ist allerdings ein anderes Thema gehört nicht in diesen Strang .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 9. Sep 2017, 10:49

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Sep 2017, 23:36)

Abmahnvereine leben von legaler Erpressung .

So wie es kein legales Verbrechen gibt gibt es keine "legale Erpressung". Sehe derartige Vereine oder Anwaltskanzleien doch einfach als so etwas wie eine Entlastung unserer Justiz. Da werden in Deutschland jährlich zu tausenden Rechtsverstöße außergerichtlich geahndet, mit denen sich ansonsten die ohnehin völlig überlasteten Gerichte beschäftigen müssten.
Kommunen werden sich schon gegen diese Abmahnmaffia zur Wehr setzen .Jeder Private sollte das auch tun

Das ist ihr gutes Recht. Allerdings sollte sich ein jeder Betroffener dies sehr genau überlegen. Meistens sind derartige Abmahnungen aber rechtlich ok was bedeuten würde, dass ein vom Zaun gerissener Rechtsstreit dem Beklagten letztlich viel teurer kommt als eine Abmahnung eines Anwalts. Hier hilft einfach nur ein guter Anwalt weiter (der aber auch wieder Geld kostet).
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 9. Sep 2017, 13:45

Raskolnikof hat geschrieben:(09 Sep 2017, 11:49)

So wie es kein legales Verbrechen gibt gibt es keine "legale Erpressung". Sehe derartige Vereine oder Anwaltskanzleien doch einfach als so etwas wie eine Entlastung unserer Justiz. Da werden in Deutschland jährlich zu tausenden Rechtsverstöße außergerichtlich geahndet, mit denen sich ansonsten die ohnehin völlig überlasteten Gerichte beschäftigen müssten.

Das ist ihr gutes Recht. Allerdings sollte sich ein jeder Betroffener dies sehr genau überlegen. Meistens sind derartige Abmahnungen aber rechtlich ok was bedeuten würde, dass ein vom Zaun gerissener Rechtsstreit dem Beklagten letztlich viel teurer kommt als eine Abmahnung eines Anwalts. Hier hilft einfach nur ein guter Anwalt weiter (der aber auch wieder Geld kostet).

Gehört nicht hier her deshalb keine weitere Stellungnahme .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 9. Sep 2017, 14:54

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Sep 2017, 17:59)

Dieser Abmahnverein verklagt nicht nur den Staat der bereichert sich an den Abmahnungen .Mt welchem Recht bereichert sich ein Privatclub wie die deutsche Umwelthilfe
an den willkürlich rausgeschickten Abmahnungen ? Das ist Sache der Justiz .

Der Umweltschutzverein lebt primär von Spenden. Und sicherlich ist das Aufgabe der Justiz. Bisher sind die Gerichte in der Regel allen Punkten der Kläger nachgekommen und haben die Städte verurteilt. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass die Kommunen gegen das geltende Recht zigfach verstoßen. Von Willkür kann auch nicht die Rede sein, wenn die Klagen dort laufen, wo Rechtsbrüche feststellbar sind. Irgendeine winzige Gemeinde im Harz betrifft die Debatte ja gar nicht.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 9. Sep 2017, 15:04

frems hat geschrieben:(09 Sep 2017, 15:54)

Der Umweltschutzverein lebt primär von Spenden. Und sicherlich ist das Aufgabe der Justiz. Bisher sind die Gerichte in der Regel allen Punkten der Kläger nachgekommen und haben die Städte verurteilt. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass die Kommunen gegen das geltende Recht zigfach verstoßen. Von Willkür kann auch nicht die Rede sein, wenn die Klagen dort laufen, wo Rechtsbrüche feststellbar sind. Irgendeine winzige Gemeinde im Harz betrifft die Debatte ja gar nicht.

Bisher ist noch kein Urteil rechtskräftig . Nur es ist nicht einzusehen dass die Abmahnmaffia des selbsternannten Umweltschutzverein sich
an dieser Situation bereichern kann . Wenn Geldstrafen ausgesprochen werden muss dass Geld in die Staatkassen ( EU )fließen ,nicht in die
Taschen von scheinheiligen Umweltschützern . Der Umweltschutzverein lebt primär von Abmahnungen (Erpressungen )
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 9. Sep 2017, 15:16

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Sep 2017, 16:04)

Bisher ist noch kein Urteil rechtskräftig . Nur es ist nicht einzusehen dass die Abmahnmaffia des selbsternannten Umweltschutzverein sich
an dieser Situation bereichern kann . Wenn Geldstrafen ausgesprochen werden muss dass Geld in die Staatkassen ( EU )fließen ,nicht in die
Taschen von scheinheiligen Umweltschützern . Der Umweltschutzverein lebt primär von Abmahnungen (Erpressungen )

Abmahnen machen nicht einmal ein Drittel der Einnahmen aus. Und ist ja logisch, dass die ihre Prozesskosten auch decken wollen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 9. Sep 2017, 15:22

frems hat geschrieben:(09 Sep 2017, 16:16)

Abmahnen machen nicht einmal ein Drittel der Einnahmen aus. Und ist ja logisch, dass die ihre Prozesskosten auch decken wollen.

Wieso logisch ? Wer hat diese Abzocker denn den Auftrag gegeben Prozesse zu führen ? Lachhaft zu argumentieren diese Abmahnmaffia müsste
ihre Prozesse finanzieren . Niemand zwingt diesen Club dazu . Spenden von wem ? Von der Kirche ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 9. Sep 2017, 15:25

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Sep 2017, 16:22)

Wieso logisch ? Wer hat diese Abzocker denn den Auftrag gegeben Prozesse zu führen ? Lachhaft zu argumentieren diese Abmahnmaffia müsste
ihre Prozesse finanzieren . Niemand zwingt diesen Club dazu . Spenden von wem ? Von der Kirche ?

Das ist nicht lachhaft, sondern normal. Als kleiner, privater Verein kann man es sich schlecht erlauben, mit jeder erfolgreichen Klage ein Minusgeschäft zu machen. Die Spenden kommen von Mitgliedern, Stiftungen, Privatpersonen/Einzelspenden etc. Wieso sollte denn niemand gegen Rechtsbrüche klagen? Dass die Klagen gut begründet sind, wurde in vielen Urteilen ja nun bestätigt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 9. Sep 2017, 16:03

frems hat geschrieben:(09 Sep 2017, 16:25)

Das ist nicht lachhaft, sondern normal. Als kleiner, privater Verein kann man es sich schlecht erlauben, mit jeder erfolgreichen Klage ein Minusgeschäft zu machen. Die Spenden kommen von Mitgliedern, Stiftungen, Privatpersonen/Einzelspenden etc. Wieso sollte denn niemand gegen Rechtsbrüche klagen? Dass die Klagen gut begründet sind, wurde in vielen Urteilen ja nun bestätigt.

Es geht nicht um das Recht Klagen zu können, sondern allein darum sich das Geld einzuverleiben .
Klagen ist das eine durch Klagen seinen Lebensunterhalt zu verdienen das Andere .
Diese Abmahnvereine klagen ja nur um sich daran zu bereichern . Zum Glück werden viele dieser Erpressungsversuche der Abmahnvereine
von den Gerichten gestoppt. Abmahnvereine haben keinerlei Legitimation sondern betreiben diese Geschäft alleine um sich daran zu bereichern .
Wer klagen will soll die Gerichte bemühen .Sonst könnte ja jeder Nachbar seinen Mitbewohner abmahnen weil der angeblich die Tür zu laut geschlossen hat .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 9. Sep 2017, 16:05

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Sep 2017, 17:03)

Es geht nicht um das Recht Klagen zu können, sondern allein darum sich das Geld einzuverleiben .
Klagen ist das eine durch Klagen seinen Lebensunterhalt zu verdienen das Andere .
Diese Abmahnvereine klagen ja nur um sich daran zu bereichern . Zum Glück werden viele dieser Erpressungsversuche der Abmahnvereine
von den Gerichten gestoppt. Abmahnvereine haben keinerlei Legitimation sondern betreiben diese Geschäft alleine um sich daran zu bereichern .
Wer klagen will soll die Gerichte bemühen .Sonst könnte ja jeder Nachbar seinen Mitbewohner abmahnen weil der angeblich die Tür zu laut geschlossen hat .

Die klagen vor allem im Sinne ihrer Mitglieder und Spender. Wenn Stadt X verdonnert wird, endlich für saubere Luftverhältnisse zu sorgen, fließt ja kein Geld aufs Sparbuch der Mitglieder. Wenn man dieses "Geschäft" nicht mag, gibt es nur einen Weg: die Gesetze einhalten. Dann kann man auch nicht richterlich verurteilt werden. So einfach ist das.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 9. Sep 2017, 16:23

frems hat geschrieben:(09 Sep 2017, 17:05)

Die klagen vor allem im Sinne ihrer Mitglieder und Spender. Wenn Stadt X verdonnert wird, endlich für saubere Luftverhältnisse zu sorgen, fließt ja kein Geld aufs Sparbuch der Mitglieder. Wenn man dieses "Geschäft" nicht mag, gibt es nur einen Weg: die Gesetze einhalten. Dann kann man auch nicht richterlich verurteilt werden. So einfach ist das.

Klagen ist das Eine ,Abmahnen das Andere . Wer abmahnt tut das nur um sich zu bereichern . Erstaunlich, dass du nicht einmal unterscheiden willst zwischen
Klage einreichen und willkürlichen Abmahnbescheide, bei denen es lediglich um Bereicherung der Abmahnvereine geht.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 9. Sep 2017, 16:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(09 Sep 2017, 17:23)

Klagen ist das Eine ,Abmahnen das Andere . Wer abmahnt tut das nur um sich zu bereichern . Erstaunlich, dass du nicht einmal unterscheiden willst zwischen
Klage einreichen und willkürlichen Abmahnbescheide, bei denen es lediglich um Bereicherung der Abmahnvereine geht.

Naja, Du tust so als wären Abmahnungen ihre Haupteinnahmequelle, dabei sind es (inkl. aller Verbraucherschutzklagen, wo Endkunden reingelegt wurden und Hilfe von der DUH bekamen) gerade mal 30%. Mir persönlich ist es auch recht egal, wer wen abmahnt oder verklagt. Verstößt ein Konzern gegen geltendes Recht und will Verbraucher abzocken, ist es schon richtig, wenn jemand die Interessen der betrogenen Bürger vertritt. Alleine trauen sich viele kein Vorgehen gegen Großunternehmen, die oftmals ein ganzes Heer an guten Juristen beschäftigen. Und werden Menschen in Städten vergiftet, was eindeutig gegen das Gesetz verstößt, klagt halt auch irgendwer früher oder später. Der Hauptskandal ist da nicht der Kläger, sondern die angeklagten Zustände.
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