Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 16. Mai 2017, 14:17

Raskolnikof hat geschrieben:(14 May 2017, 13:56)

PD, je mehr du schreibst desto mehr wird deutlich, dass es dir um die Erhaltung ganz persönlicher Freiheiten geht ohne jede Rücksicht auf das Wohlergehen unserer Kinder, Enkel und Urenkel. Du ignorierst alle seriösen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dieser Thematik. Ich weiß es nicht, könnte mir aber vorstellen, dass du den Klimawandel für den größten Schwindel aller Zeiten hälst. Wundern täte mich das jedenfalls nicht.

Was hat Fahrverbot mit meinen persönlichen Freiheiten zu tun . Wenn du glaubst das Wohlergehen der Menschen wird durch Verlagerung von Verkehr erhöht irrst du. Der Klimawandel interessiert dich doch nicht .Sonst würdest du doch Einsehen dass Dieselfahrzuge durch geringeren Verbrauch weniger CO 2 ausstoßen .
Und CO 2 ist nun mal für die Erwärmung des Erdklimas verantwortlich .Deshalb hat man ja Dieselautos gefördert Dieselkraftstoff billiger gemacht damit
mehr Dieselautos gefahren werden . Nur dich interessiert das alles nicht . Ganz davon abgesehen ich habe weder auf die technische Entwicklung von Motoren ,
noch auf die Zulassung .Nur darum geht es .Staat und Automobilindustrie können jetzt nicht mehr als 15 Millionen Diesel Besitzer für etwas bestrafen was diese
nicht zu verantworten haben . Stickoxide sind für die Erderwärmung nicht verantwortlich.
Übrigens gestern stand ein interessanter Artikel in der Tageszeitung "Behörden mustern E Autos aus. Hauptgrund die zu hohen Kosten . 1 sparsamer geleaster Golf
würde 184 € Kosten verursachen ein E Golf im Vergleich 321 € .Für die Verwaltung und den angeschlossenen Wirtschaftsbetriebe ist E Mobilität kein Thema .
Von 1150 Autos des städtischen Fuhrparks befinden sich 2 E Autos. Vor 4 Jahren waren es noch 9.
Den Verzicht auf E Fahrzeuge begründet die Landesregierung aus rein wirtschaftlichen Gründen . Die Stadt Oldenburg die auch zur Modelregion Elektromobilität gehört plant allerdings die E Flotte aufzustocken . Die besteht zur Zeit aus einem Kleinwagen VW up . Demnächst sollten 3 weitere bestellt werden .
Das ist ja doll ist das ja .Das wäre ja eine Aufstockung von 300 % .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 16. Mai 2017, 15:45

Raskolnikof hat geschrieben:(13 May 2017, 19:16)

Das kann PD, will er aber nicht. :rolleyes:

Was nicht ? Euren Unsinn ? Wenn man ca 40 % des Verkehrs aus Hauptdurchgangsstraßen auf Nebenstraßen umleitet werden diese Nebenstrecken
höher belastet ,d.h . die Werte werden nur verlagert . Das bedeutet auch ein hohes zusätzliches Verkehrsaufkommen in Straßen, die dafür gar nicht ausgelegt sind . Die Sperrung durch Bauarbeiten in einer Hauptverkehrsader verursachen schon heute Staus und Chaos in den Nebenstrecken . Die dort lebenden
Menschen scheinen dich nicht zu interessieren . Wie schon erwähnt, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des BUND vertritt eben auch diese Meinung
das Fahrverbote lediglich Verlagerung bedeutet. In unserer Stadt kann man dies durch eine Baustelle an einem Verkehrsknotenpunkt gerade feststellen
Wenn überhaupt müsste jede Straße mit Messgeräten ausgestattet werden . In der City ohnehin nicht notwendig ,denn dort fahren seit Jahren keine
Autos . Die Hauptlasten tragen Verkehrsadern mit hohem LKW Aufkommen .Deshalb stehen dort auch Messstationen .In Innenstadt Nähe stehen keine
Messstationen .Warum sollte man dort wo eh kaum Durchgangsverkehr stattfindet Fahrverbote aussprechen und dort wo die Messwerte überschritten werden nicht ? nach 20 Uhr sind die Straßen zu und um die City herum leer .
Eine Entlastung der Abgase würde erreicht, wenn endlich die BAB Autobahn 281 mit Weserquerung im Nord -Westen und Anbindung and die BAB 1 im Süden fertiggestellt würde .nach 30 Jahren Planung ist weder das Eine noch das Andere in Sicht . Jeden Tag Verzögerung bedeutet höhere Kosten .
Tausende LKW/s und zigtausende Pkw´s könnte man aus dem Stadtverkehr raushalten . So könnte man Abgaswerte n Städten drastisch reduzieren .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 16. Mai 2017, 21:06

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 May 2017, 15:17)
Die Stadt Oldenburg die auch zur Modelregion Elektromobilität gehört plant allerdings die E Flotte aufzustocken . Die besteht zur Zeit aus einem Kleinwagen VW up . Demnächst sollten 3 weitere bestellt werden .
Das ist ja doll ist das ja .Das wäre ja eine Aufstockung von 300 % .

Gut recherchiert PD! Aber warum unterschlägst du die die weiteren Sätze aus dem Bericht den du gegoogelt hast? Da heißt es nämlich im Weiteren:
„… Die Fahrzeuge werden jeweils für die Dauer von zwei Jahren geleast. Der zentrale städtische PKW-Fuhrpark wird dann ab August 2017 voraussichtlich aus 21 erdgasbetriebenen Fahrzeugen und vier Elektrofahrzeugen bestehen."

Wie du siehst, unternimmt die Stadt Oldenburg sehr viel für die Umwelt. Es muss nicht unbedingt Strom sein. Gas ist ja auch eine gute Alternative (zur Zeit). Für die Zukunft setzt die Stadt Oldenburg allerdings auf Strom. Dafür muss aber zunächst die erforderliche Infrastruktur geschaffen werden. Da ist die Stadt aber voll dabei. Dass übrigens die Autoflotte der Stadt Oldenburg nicht größer ist liegt an der Tatsache, dass sehr viele Bediensteten der Stadt Oldenburg mit ihrem privaten PKW dienstlich unterwegs sind und deren PKWs als privat anerkannte Dienstwagen laufen und es dafür eine entsprechende km-Pauschale gibt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 16. Mai 2017, 21:21

Raskolnikof hat geschrieben:(16 May 2017, 22:06)

Gut recherchiert PD! Aber warum unterschlägst du die die weiteren Sätze aus dem Bericht den du gegoogelt hast? Da heißt es nämlich im Weiteren:
„… Die Fahrzeuge werden jeweils für die Dauer von zwei Jahren geleast. Der zentrale städtische PKW-Fuhrpark wird dann ab August 2017 voraussichtlich aus 21 erdgasbetriebenen Fahrzeugen und vier Elektrofahrzeugen bestehen."

Wie du siehst, unternimmt die Stadt Oldenburg sehr viel für die Umwelt. Es muss nicht unbedingt Strom sein. Gas ist ja auch eine gute Alternative (zur Zeit). Für die Zukunft setzt die Stadt Oldenburg allerdings auf Strom. Dafür muss aber zunächst die erforderliche Infrastruktur geschaffen werden. Da ist die Stadt aber voll dabei. Dass übrigens die Autoflotte der Stadt Oldenburg nicht größer ist liegt an der Tatsache, dass sehr viele Bediensteten der Stadt Oldenburg mit ihrem privaten PKW dienstlich unterwegs sind und deren PKWs als privat anerkannte Dienstwagen laufen und es dafür eine entsprechende km-Pauschale gibt.

Ich habe nicht gegoogelt sondern Zeitung gelesen .Fakt ist E Autos wurden nicht weiter angeschafft weil sie zu hohe Kosten verursachen .
Die Technik ist nicht ausgreift und niemand kauf die Katze im Sack. 21 Autos mit E Motor von wieviel ? Glaubst du ernstlich diese paar Autos haben Auswirkung
auf die Umwelt. Nutzfahrzeuge wie Feuerwehr ,Polizeiautos , Müllabfuhr usw. werden weiter mit Dieselautos fahren .
Da war kam ja noch der Hinweis mit den Sammeltaxis zu Theaterveranstaltungen . Das hat man hier schon vor 30 Jahren eingeführt .Der Grund war aber nicht
zu hohe Abgase sondern das man mehr Leute die weniger Mobil sind ns Theater bekommt . Abgase spielen dabei keine Rolle.
Taxis fahren eh zu mehr als 90 % mit Diesel .Schon belustigend wie sich Leute wie du im Kreis drehen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 16. Mai 2017, 21:41

Ich habe dir doch gesagt, dass die meisten Bediensteteten der Stadt Oldenburg mit ihrem privaten PKW dienstlich unterwegs sind. Deshalb braucht die Stadt nicht mehr eigene Dienstwagen (PKWs). E-Autos verursachen zu hohe Kosten? In der Anschaffung sind sie (noch) teurer als PKWs mit Verbrennungsmotor; in den Unterhaltskosten günstiger.
Weiterhin ignorierst du, dass die gesamte Busflotte des ÖPNV (VWG) auf Ergas umgestellt hat. Das sind weit über 100 Busse. Auch die Busse für die Weser-Ems-Bus-Flotte, die das Umland mit der Stadt Oldenburg verbinden werden von den verschiedenen Busunternehmen zunehmend auf Erdgasbetrieb umgerüstet. Warum wohl das alles?
Und Taxis? Da die z.T. durchgehend 24 Stunden untwerwegs sind ist da z.Z. in der Tat nicht an E-Taxis zu denken. Aber mit Ergas betriebenen schon. Die werden bei uns immer mehr, insbesondere bei den Großraumtaxis.

PD, du denkst, dass du immer noch einen Trumpf in der Hinterhand hälst. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil, bei dir wird die Luft immer dünner. Du machst den Fehler, dass du nur auf hier und heute schaust, dir den Blick auf die laufende Entwicklung aber mit allen Kräften selbst verwehrst. Dir scheint die Zukunft Angst zu machen.
Zuletzt geändert von Raskolnikof am Mi 17. Mai 2017, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mi 17. Mai 2017, 11:02

Hat der Diesel eine Zukunft? Die Kalkulation fällt schnell zu Ungunsten der Antriebsart aus, wenn ihn die Regulierung oder die Debatte über Fahrverbote weiter in Verruf bringen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/n ... 18935.html

Die aktuelle Generation von Dieselmotoren soll noch weiterentwickelt werden, dann ist Schluss: Als er erster namhafter Hersteller kündigt Volvo das Ende des Selbstzünders an.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volv ... 48035.html

Die anhaltenden Diskussionen um den Dieselmotor schlagen auf die Neuwagennachfrage bei Privatkunden durch. Im April sank der Diesel-Anteil in diesem Marktsegment auf 23,8 Prozent – das ist laut dem Center of Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen die niedrigste Quote seit dem Abwrackprämienjahr 2009.
http://www.focus.de/auto/news/abgas-ska ... 34877.html

Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen ist einer der renommiertesten Experten Deutschlands auf dem Gebiet der Automobilwirtschaft. Im Gespäch mit t-online.de spricht er über die Zukunft des Diesel-Autos und warnt vor einem bevorstehenden Preisververfall.
http://www.t-online.de/auto/alternative ... aufen.html


Traumhaft, was so eine Debatte bereits an positiven Kräften auslösen kann.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 17. Mai 2017, 11:41

Genau! ich kann mir vorstellen, dass so mancher Neuwageninteressent der hier zufällig mitliest jetzt erst recht keinen Diesel mehr kauft. Die Argumente die gegen den Diesel sprechen sind einfach erdrückend. Ich kann natürlich nachfühlen, dass dies den Nachkommen von Rudolf Diesel schmerzt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jorikke » Mi 17. Mai 2017, 15:36

Die Diskussion um den Dieselantrieb ist reiner Zeitvertreib.
Der Elektroantrieb wird sich durchgesetzt haben, schon lange bevor die jetzt gebauten Diesel schrottreif sind.
Dazu passend eine Meldung die auch die ewigen Tatarenmeldungen vom technologischen Hinterher Deutschlands zu widerlegen scheint.
( Aus der Stgt.-Zeitung v. 17.05.)
Ein Konsortium aus der Fraunhofer Gesellschaft, Thyssen-Krupp und der Technologieschmiede IAV haben die Keimzelle für die Produktion der Zelle bis zum kompl. Batteriesystem entwickelt.
das unter dem Namen Embatt laufende Projekt soll schon Ende Mai dem Verband der deutschen Automobilindustrie, Herstellern und Zulieferern vorgestellt werden. Angestrebt wird eine Reichweite von 1000 km. Know-how bei keramischen Technologien soll vom IKTS-Institut eingebracht werden um die Elektroden so zu designen, dass sie wenig Platz benötigen, viel Energie speichern, einfach herzustellen sind und lange halten. Embatt setzt chemisch auf gängige Lithium Ionen Batterien auf.
Das wirklich Revolutionäre liegt im Batteriedesign. Heute werden Dutzende bis Tausende Batteriezellen eingebaut, von denen jede mit einem Gehäuse umhüllt und mit Leitungen bestückt ist, was gut die Hälfte des Bauraumes verschlingt. Dadurch entstehen außerden elektrische Widerstände zu Lasten der Leistung. Die neu entwickelte Bauweise macht Gehäuse und Kontakte überflüssig. Labortest sind positiv verlaufen, einsatzbereit soll die Wunderbatterie 2019 bis 2020 sein und dann erstmals in Autos erprobt werden. Die Serienproduktion könnte 2024 anlaufen wenn sich Produzenten finden.
Ansonsten werden Lizenzen vergeben. Die Patentrechte sind bereits gesichert.
Bis hier sinngemäß aus Stgt.-Ztg. übernommen.
Sieht ja fast so aus als wäre am Horizont die automobile Eier legende Wollmilchsau aufgetaucht. Ist aber noch etwas hin, solange können die Berufsnöler ja weiter den deutschen technologischen Weltuntergang prophezeien.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 17. Mai 2017, 18:50

Ja, in der Batterietechnik tut sich derzeit so einiges. Auch die Amis schlafen nicht. So hat der Miterfinder der Li-Ionen-Batterie John Goodenough zusammen mit zwei weiteren Kollegen ebenfalls einen neuen Batterietyp entwickelt, der bei wesentlich kleineren Abmessungen das Dreifache der heutigen Li-Ionen-Batterie leisten soll und entschieden mehr Ladezyklen mitmachen und dabei nur ganz geringfügig an Kapazität verlieren solle. Dieser Batterietyp benötigt für die Herstellung des neuen und festen Glas-Elektrolyts Natrium anstatt Lithium, welches sich aus Meerwasser herstellen lässt. Zudem solle dieser Batterietyp kostengünstiger sein als unsere derzeitigen LI-Ionen-Batterien und wesentlich störunanfälliger.
Entsprechende Patentverfahren laufen bereits.

Auch in Deutschland wird nicht geschlafen. Bosch entwickelt zusammen mit einem japanischen Hersteller (Yeasu?) ebenfalls an einem neuen Batterietyp.

Man darf also gespannt sein. Es stehen mehrere Neuentwicklungen in den Startlöchern. Dabei will jeder Hersteller der erste sein. Es ist wie bei der Entwicklung der Videocassetten- und Geräte für den Hausgebrauch. Vier Systeme bzw. Hersteller gaben sich seinerzeit eine regelrechte Schlacht, wobei JVC mit seinem VHS-System als Sieger hervorging. Nicht weil es damals das beste System war sondern weil JVC als erster Hersteller im großen Stil mit seinen VHS-Geräten am Weltmarkt vertreten war, gepuscht von japanischen Großbanken.

Eine ähnliche Schlacht dürfte uns in den kommenden Jahren im Bereich der E-Mobilität erwarten. Mehrere Batteriehersteller kämpfen für den besten Energiespender und jeder Automobilhersteller will den besten haben. Reichweite mit einer Ladung und Ladezeit sind über alles entscheidend. Da kann davon ausgegangen werden, dass bereits in den nächsten zwei oder drei Jahren Elektroautos mit Reichweiten auf den Markt kommen, wovon wir heute noch träumen.
Wenn man bedenkt, wie schnell die LI-Ionen-Batterie marktreif war kann davon ausgegangen werden, dass es bei den neuen Autobatterien auch so schnell geht. Da stehen momentan sowohl die Autoindustrie als auch die Batteriehersteller unter einem enormen Druck. Wer zuerst kommt macht das Geschäft.

Die größte Angst der Automobilhersteller scheint derzeit zu sein, dass sich Autofahrer in Zukunft mit einem Neukauf zurückhalten könnten um auf die neue E-Autogeneration zu warten. Bei jemanden, der einen 12 Jahre alten Zossen fährt könnte es da schwierig werden. Wer sich aber alle drei oder vier Jahre ein neues Auto kauft oder least könnte da nachdenklich werden. Von daher ist es nachzuvollziehen, dass die Automobilhersteller momentan ein Modell nach dem anderen auf den Markt werfen um Kaufanreize zu bieten. Auch liegen momentan Preisnachlässe drin, von denen man vor einigen Jahren nur träumen konnte.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 17. Mai 2017, 20:25

Raskolnikof hat geschrieben:(16 May 2017, 22:41)

Ich habe dir doch gesagt, dass die meisten Bediensteteten der Stadt Oldenburg mit ihrem privaten PKW dienstlich unterwegs sind. Deshalb braucht die Stadt nicht mehr eigene Dienstwagen (PKWs). E-Autos verursachen zu hohe Kosten? In der Anschaffung sind sie (noch) teurer als PKWs mit Verbrennungsmotor; in den Unterhaltskosten günstiger.
Weiterhin ignorierst du, dass die gesamte Busflotte des ÖPNV (VWG) auf Ergas umgestellt hat. Das sind weit über 100 Busse. Auch die Busse für die Weser-Ems-Bus-Flotte, die das Umland mit der Stadt Oldenburg verbinden werden von den verschiedenen Busunternehmen zunehmend auf Erdgasbetrieb umgerüstet. Warum wohl das alles?
Und Taxis? Da die z.T. durchgehend 24 Stunden untwerwegs sind ist da z.Z. in der Tat nicht an E-Taxis zu denken. Aber mit Ergas betriebenen schon. Die werden bei uns immer mehr, insbesondere bei den Großraumtaxis.

PD, du denkst, dass du immer noch einen Trumpf in der Hinterhand hälst. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil, bei dir wird die Luft immer dünner. Du machst den Fehler, dass du nur auf hier und heute schaust, dir den Blick auf die laufende Entwicklung aber mit allen Kräften selbst verwehrst. Dir scheint die Zukunft Angst zu machen.

Auf was soll ich den sonst schauen ? Es geht um Fahrverbote auch wenn du das ständig ignorierst und ständig versuchst auf Nebenschauplätze wie die
Entwicklung bei Autos auszuweichen . Fakt ist zur Zeit sind E Autos zu teuer und haben bisher keinen Tauglichkeitsnachweis gebracht.
Fakt ist auch dass es zur Zeit nur wenige Taxis gibt die Erdgasbetrieben sind ,weil die Ladekapazitäten dadurch eingeschränkt sind .
Immer wieder belustigend wenn du versuchst Beispiele zu bringen die noch in der Planung sind .Fakt ist das E Busse einen weitaus höheres Ausfallrisiko haben .
Egal wie die Entwicklung verläuft es geht um Fahrverbote in Kürze .
Meine Luft ist heute wärmer als gestern aber nicht dünner.
Deine Ignoranz dass es nicht um mich geht sondern um die Menschen die sich einen Diesel für viel Geld gekauft haben ist an Dämlichkeit nicht zu überbieten .
Es geht darum dass man durch Fahrverbote Verkehr verlagern würde und zwar in dafür nicht ausgelegte Straßen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mi 17. Mai 2017, 20:33

Wer die Grundrechenarten beherrscht, wird schnell merken, dass das "zu teuer"-Argument sehr hanebüchen ist. Der leicht erhöhte Anschaffungspreis amortisiert sich schnell durch niedrigere Steuern, geringere Kosten für die Fortbewegung (Strom statt Diesel/Benzin) und geringere Wartungskosten. Schon lustig, wie hartnäckig sich uralte Vorurteile halten. Aber immerhin ist schon mal festgestellt worden, dass es nicht nur Dreckschleudern auf den Straßen gibt. Fehlt ja nur noch, dass man einsieht, dass sich Verkehre auch auf andere Verkehrsträger verlagern lassen. Aber wollen wir es mal nicht überstürzen

Das wegen der hohen Stickoxidbelastung geplante Fahrverbot an zwei Hamburger Hauptverkehrsstraßen beträfe mehr als 70 Prozent aller in der Hansestadt zugelassenen Diesel-Fahrzeuge.
http://www.focus.de/auto/news/abgas-ska ... 46132.html

100% wären natürlich besser, aber man muss ja erstmal klein anfangen. :thumbup:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Mai 2017, 20:54

frems hat geschrieben:(17 May 2017, 21:33)

Wer die Grundrechenarten beherrscht, wird schnell merken, dass das "zu teuer"-Argument sehr hanebüchen ist. Der leicht erhöhte Anschaffungspreis amortisiert sich schnell durch niedrigere Steuern, geringere Kosten für die Fortbewegung (Strom statt Diesel/Benzin) und geringere Wartungskosten. Schon lustig, wie hartnäckig sich uralte Vorurteile halten. Aber immerhin ist schon mal festgestellt worden, dass es nicht nur Dreckschleudern auf den Straßen gibt. Fehlt ja nur noch, dass man einsieht, dass sich Verkehre auch auf andere Verkehrsträger verlagern lassen. Aber wollen wir es mal nicht überstürzen

Das wegen der hohen Stickoxidbelastung geplante Fahrverbot an zwei Hamburger Hauptverkehrsstraßen beträfe mehr als 70 Prozent aller in der Hansestadt zugelassenen Diesel-Fahrzeuge.
http://www.focus.de/auto/news/abgas-ska ... 46132.html

100% wären natürlich besser, aber man muss ja erstmal klein anfangen. :thumbup:


Hach ja....Grundrechenarten.... - die Energiewende wird eine Familie soviel kosten wie eine Kugel Eis ....

Aber Du darfst mit Deinem Kabarett weitermachen.


....warum kauft die Familie (mit Kind) ein auto ?.....nimmt nicht im Notfall ein Taxi ?

- Der Verbrenner ist HOT Standby .....weil die Leute in andere Verkehrsmittel nicht soviel Vertrauen haben !!

Der Verbrenner kann an 24*365 Stunden in Betrieb gesetzt werden ....seine Arbeit tun..

Wieweit kommt die AKKU-DOSE ? wieviel % ist sie VERFÜGBAR ?

Mit nem kranken Kind (kommt GELEGENTLICH VOR) auf dem Arm in der Stadt zu FUSS umherirren ? HArte Erderwärmung von oben ? Minusgrade von Unten.... Was soll man da mit ner leeren E-dose um 18:00 Uhr.. und mit 2 kW Heizung warm im Auto ---die Stunde 100 km weniger...

JA ein Strickpulli ist billig....trotzdem kaufen die Leute für den Anlass der Hochzeit ein Kleid...

Kind = Autokauf....so "MANN" Geld hat.

Ein ständig verfügbares. Was man auch im Wald mal nachfüllen kann....

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 17. Mai 2017, 21:10

frems hat geschrieben:(17 May 2017, 21:33)

Wer die Grundrechenarten beherrscht, wird schnell merken, dass das "zu teuer"-Argument sehr hanebüchen ist. Der leicht erhöhte Anschaffungspreis amortisiert sich schnell durch niedrigere Steuern, geringere Kosten für die Fortbewegung (Strom statt Diesel/Benzin) und geringere Wartungskosten. Schon lustig, wie hartnäckig sich uralte Vorurteile halten. Aber immerhin ist schon mal festgestellt worden, dass es nicht nur Dreckschleudern auf den Straßen gibt. Fehlt ja nur noch, dass man einsieht, dass sich Verkehre auch auf andere Verkehrsträger verlagern lassen. Aber wollen wir es mal nicht überstürzen

Das wegen der hohen Stickoxidbelastung geplante Fahrverbot an zwei Hamburger Hauptverkehrsstraßen beträfe mehr als 70 Prozent aller in der Hansestadt zugelassenen Diesel-Fahrzeuge.
http://www.focus.de/auto/news/abgas-ska ... 46132.html

100% wären natürlich besser, aber man muss ja erstmal klein anfangen. :thumbup:

Das man E Fahrzeuge ausgemustert hat ,keine neuen anschafft weil zu teuer stammt nicht von mir sondern von der Landesregierung .
184 ,-€ zu 321 für ein E Auto. So denken auch private Autonutzer sonst würden mehr E Autos als 13 im Monat zugelassen .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Do 18. Mai 2017, 10:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Mai 2017, 21:29

frems hat geschrieben:(17 May 2017, 21:33)


100% wären natürlich besser, aber man muss ja erstmal klein anfangen. :thumbup:


AfD statt Grün... :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mi 17. Mai 2017, 21:34

Teeernte hat geschrieben:(17 May 2017, 22:29)

AfD statt Grün... :D

Überzeugt total :p
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Mai 2017, 21:51

frems hat geschrieben:(17 May 2017, 22:34)

Überzeugt total :p


ach was,....Total ist ne Tankstellenkette..
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 18. Mai 2017, 08:25

Teeernte hat geschrieben:(17 May 2017, 22:51)

ach was,....Total ist ne Tankstellenkette..

Ein Hoch auf die deutsche Großschreibung.

Der Verbrenner kann an 24*365 Stunden in Betrieb gesetzt werden ....seine Arbeit tun..

Reden wir mal lieber von 0,8*220 Stunden im Jahr.

Kind = Autokauf....so "MANN" Geld hat.

Weil jeder Mensch ein Kleinkind an der Backe hat und dies nun auf alle Deutschen zutrifft. Mit wirren Einzelfällen lässt sich das wahrlich schlecht legitimieren, zumal Du ja offenbar noch nicht verstanden hast, dass dieser "Mann mit Geld" ja einen Benziner kaufen könnte, oder was mit Erdgas, Wasserstoff, Akku, was auch immer. Über 98% der amerikanischen Haushalte kommen ohne Dieseldreckschleudern aus. Warum sollte das in Europa ein Ding der Unmöglichkeit sein? Und außerdem: wir reden doch von prosperierenden Großstädten. Da kommen selbst Deine in den Raum geworfenen jungen Familien prächtig ohne Pkw aus. Für die Peripherie mag das anders sein, aber da sind für gewöhnlich keine Abgasprobleme.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon garfield336 » Do 18. Mai 2017, 08:32

frems hat geschrieben:(18 May 2017, 09:25)
Über 98% der amerikanischen Haushalte kommen ohne Dieseldreckschleudern aus. .


Und fahren deshalb noch dreckigere Drecksschleudern.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 18. Mai 2017, 08:36

garfield336 hat geschrieben:(18 May 2017, 09:32)

Und fahren deshalb noch dreckigere Drecksschleudern.

Dann haben sie wohl gute Schummelsoftware.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 18. Mai 2017, 10:21

frems hat geschrieben:(18 May 2017, 09:25)

Ein Hoch auf die deutsche Großschreibung.


Reden wir mal lieber von 0,8*220 Stunden im Jahr.


Weil jeder Mensch ein Kleinkind an der Backe hat und dies nun auf alle Deutschen zutrifft. Mit wirren Einzelfällen lässt sich das wahrlich schlecht legitimieren, zumal Du ja offenbar noch nicht verstanden hast, dass dieser "Mann mit Geld" ja einen Benziner kaufen könnte, oder was mit Erdgas, Wasserstoff, Akku, was auch immer. Über 98% der amerikanischen Haushalte kommen ohne Dieseldreckschleudern aus. Warum sollte das in Europa ein Ding der Unmöglichkeit sein? Und außerdem: wir reden doch von prosperierenden Großstädten. Da kommen selbst Deine in den Raum geworfenen jungen Familien prächtig ohne Pkw aus. Für die Peripherie mag das anders sein, aber da sind für gewöhnlich keine Abgasprobleme.

Wenn die Menschen den prächtig ohne PKW auskommen warum Car sharing ? Dadurch wird Verkehr zusätzlich belastet ,weil Car sharing von Menschen genutzt wird die sonst ÖPNV oder Fahrrad genutzt haben . Jedes Car sharing Auto ist ein zusätzliches Auto .

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