Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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JJazzGold
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon JJazzGold » Di 10. Jan 2017, 17:08

frems hat geschrieben:(10 Jan 2017, 16:49)

Wenn ich mich nicht irre, war auch nicht die Kleinstadt Starnberg gemeint, sondern der gesamte, gleichnamige Landkreis. Und ja, das Elternhaus ist heute noch von Bedeutung für den Bildungserfolg des Nachwuchses, auch wenn das heute nicht mehr ganz so extrem ist wie früher. Das kann mit einfachen Wertefragen anfangen, wonach bei einem klischeehaften Akademikerpaar die Bedeutung von Bildung im Haushalt eine höhere Wertschätzung erhält und sie dies auch ihrem Nachwuchs vermitteln. Es geht aber meist weiter, z.B. bei der Hilfe bei Hausaufgaben oder finanziellen Möglichkeiten zur Förderung/Nachhilfe. Bei Arbeiterfamilien fehlen oft die Vorbilder, die z.B. wissen, wie so ein Uni-Betrieb überhaupt aussieht und was man mit dem Abschluss später so anfangen kann. Das schreckt viele ab (von der finanziellen Situation ganz zu schweigen).

Und das Thema kommt ganz gut voran. In den letzten Wochen gab's nur einen Schlagabtausch zwischen Dobrindt und Hendricks. Ersterer meint, dass ein Dieselverbot nach heutigem Recht bereits möglich sei. Hendricks kam aber dem Wunsch der Länder nach, wonach sie eine klare, transparente Regelung für das ganze Bundesgebiet für sinnvoller hält. Zuletzt hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht die Frage an das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig weitergereicht, damit dort geklärt wird, ob Rechtssicherheit bei einem Dieselverbot bestünde. Letzteres haben die Richter in NRW auch den Kommunen explizit empfohlen, um rasch die Grenzwertüberschreitungen zu reduzieren bzw. im Optimalfall stets zu vermeiden. Wie lange die Richter brauchen und ob seitens der Bundesregierung eigenständig eine rechtssichere Lösung noch vor der Wahl auf den Weg gebracht wird, weiß ich aber nicht. Ich verfolg den Fall auch nur als nicht-involvierter Beobachter über Fachzeitschriften und Boulevardpresse.

Dieselverbot heißt ja nicht Verbot von Dieselfahrzeugen, sondern lediglich, dass einige Bereiche nicht zugänglich sind, so wie Pkw (mit Ausnahmen) nicht in Fußgängerzonen fahren. Zudem ist es möglich, dass die Automobilhersteller in vielen Jahren mal saubere Fahrzeuge produzieren und man das Verbot wieder aufhebt, wenn die Luft sauber bleibt.


Danke für das Update. :thumbup:

Langfristiges Ziel ist es, wenn ich das richtig verstanden habe, die Dieselfahrzeuge ganz abzulösen und da wäre eine Einstellung der Subvention der erste Schritt. Das würde sich negativ auf den Gütertransport auswirken, keine Frage (auf die Wählerzustimmung auch, ebenfalls keine Frage), aber es existiert doch nach wie vor noch das Ziel, den Transport mehr und mehr auf die Schiene zu verlagern. Oder hat man den Gedanken schon wieder begraben? Irgendwann und -wo habe ich in den letzten Tagen etwas von einem Megalaster und dessen Genehmigung aufgeschnappt, mich aber noch nicht weiter dafür interessiert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 10. Jan 2017, 17:17

JJazzGold hat geschrieben:(10 Jan 2017, 17:08)

Danke für das Update. :thumbup:

Langfristiges Ziel ist es, wenn ich das richtig verstanden habe, die Dieselfahrzeuge ganz abzulösen und da wäre eine Einstellung der Subvention der erste Schritt. Das würde sich negativ auf den Gütertransport auswirken, keine Frage (auf die Wählerzustimmung auch, ebenfalls keine Frage), aber es existiert doch nach wie vor noch das Ziel, den Transport mehr und mehr auf die Schiene zu verlagern. Oder hat man den Gedanken schon wieder begraben? Irgendwann und -wo habe ich in den letzten Tagen etwas von einem Megalaster und dessen Genehmigung aufgeschnappt, mich aber noch nicht weiter dafür interessiert.

Die Diskussion gibt's, z.B. ab 2030 keine neuen Dieselfahrzeuge mehr zuzulassen (und nur noch jene fahren zu lassen, die vorher angemeldet wurden). Ist aber in der "Szene" kein so relevantes Thema, mit dem sich irgendwer großartig beschäftigen würde. War nur mal eine Überlegung einiger Politiker, die schauten, wie die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele bis 2050 erreichen könnte. Bei innerstädtischen Einschränkungen geht's aber nicht ums Klima, sondern Feinstaub und Stickoxide, die dem Klima recht egal sind, den Lungen der Menschen (sowie Tieren, Pflanzen usw.) aber nicht. Bei dem Vorschlag (keine Neuzulassungen mehr) hat auch niemand konkretisiert, ob dies nur für Pkw gelten soll oder auch für Dieselloks, Binnenschiffe, Lkw etc. Das Ziel, mehr Güter auf die Schiene zu kriegen, gibt's noch immer, aber der Schienengüterverkehr ist nun nicht gerade Dobrindts Lieblingsthema. Da steckt keine mächtige Lobby hinter und der Wähler würde es auch (kaum) merken, während Infrastrukturmaßnahmen sehr viel Geld kosten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 12. Jan 2017, 10:15

frems hat geschrieben:(10 Jan 2017, 15:15)

Genau genommen behauptest Du nur, dass schädliche, krebserregende Dinge verboten sein müssten; und wenn sie nicht verboten sind, sind sie folglich nicht schädlich. Das ist aber halt Unsinn und ohne Grundlage, sonst dürfte man nicht einmal fettiges Essen oder Zigaretten kaufen. Und sicherlich gibt's noch weitere Ursachen für diese Krankheiten. Dieselabgase sind halt nur eine, um die es hier eben geht. Mein Wohnviertel ist auch nicht von Emissionen so stark belastet wie jene Quartiere, die zur Debatte stehen. Dein Kaff ja auch nicht, weshalb Du nicht paranoid werden musst. Wär auch irrelevant, weil's ja nur um nüchterne Messwerte und Fakten geht. Und mir sind Studien von Forschungseinrichtungen halt wichtiger als ständig wiederholte Behauptungen von Leuten, die von der Materie gar keine Ahnung haben und folglich ein Thema gar nicht fachlich (be)greifen können, weil sie es nie gelernt haben. Ist ja auch nicht schlimm, da wir ja Arbeitsteilung haben. Wenn Leute wie Du einfach nur Straßen nutzen und Verkehr produzieren, aber keinen Schimmer davon haben, wie das alles funktioniert, ist das voll in Ordnung. Stattdessen kannst Du vielleicht ja etwas anderes gut bzw. besser, z.B. Hecken schneiden oder Regale einräumen.
#
Immer wieder belustigend festzustellen mit welcher Arroganz und Überheblichkeit du hier im Forum auftrittst . Nüchterne Messwerte und Fakten zeigen aber
nun mal nur an ganz wenigen Stellen in Großstädten incl. meines Kaffs (allein deine HOCHNÄSIGKEIT Großstädte mit über 500000 Einwohnern , eines der größten
Industriestandorte dieses Landes als Kaff zu bezeichnen beweist welch Besserwissende Kreatur du verkörperst.)Zudem wirfst du alle Dinge bunt durcheinander
wie das Bespiel mit Essen oder Zigaretten beweist .Ob jemand raucht oder sich falsch ernährt beruht auf Eigenverantwortung . Wenn jemand durch Dieselabgase
umgebracht würde, handelt es sich um Fremdverschulden ,d.h. es wäre eine Straftat .Seit bekannt ist das Asbest schädlich ist hat man dieses Material verboten .
Würden Dieselabgase den Tod von 65 000 Menschen im Jahr verursachen hätte man diese Antriebsart lange verboten .
Ist aber nicht nötig weil sich kein Mensch längere Zeit an Punkten in der Stadt aufhält wo 2-3 Stunden oder weniger am Tag erhöhte Feinstaubwerte gemessen werden .
Studien von Forschungseinrichtungen die dir nach der Schnauze reden kannst du dir schenken .Andere Studien die deiner Auffassung widersprechen
ignorierst du ohnehin .Ich behaupte nichts sondern gebe nur wieder was Fakt ist .Fakt ist Dieselfahrzeuge werden weiter entwickelt ,die Hersteller können darauf auch nicht verzichten um die Beschränkungen des CO2 Ausstoßes durch die EU einzuhalten. Dieselabgase sind unerheblich und reduzieren sich
durch neue Modelle weiter ,sodass sich das Problem ohne jeglichen Verbote von selbst löst .Ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge käme einer Enteignung gleich.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 12. Jan 2017, 17:14

@Positiv Denkender - Warum so aggressiv ? :?

Bei Asbest wusste man ungefähr seit 1900 das Asbest unter bestimmten Bedingungen die Krankheit "Asbesthose" verursachen kann - eingeatmete Partikel führen verzögert (nach 15 ... 20 Jahren) zur "Fibrose" und nach einer Latenz von insgesamt meist 25 bis 40 Jahren kann die Asbestose zur Entstehung von Lungenkrebs führen.

WIKI hat geschrieben:Mit zunehmendem Asbestverbrauch stiegen auch die Gesundheitsgefahren. Bereits um 1900 wurde die Asbesthose als Krankheit entdeckt. 1943 wurde Lungenkrebs als Folge von Asbestbelastungen als Berufskrankheit anerkannt, und seit 1970 wird die Asbestfaser offiziell als krebserzeugend bewertet. 1979 wurde das erste Asbestprodukt, Spritzasbest, in Westdeutschland verboten. Zu dieser Zeit wurde Asbest bereits in über 3.000 Produkten eingesetzt. Es folgten weitere Einschränkungen, bis 1990 in der Schweiz und Österreich sowie 1993 in Deutschland die Herstellung und Verwendung von Asbest generell verboten wurden. Seit 2005 gilt ein EU-weites Verbot.

Dass es einige Jahrzehnte dauerte, um von der Erkenntnis der Gesundheitsgefährdung durch Asbest bis zum Verbot (siehe GefStoffV) des Materials zu gelangen, schreibt die Sachbuchautorin Maria Roselli offensiver Lobbyarbeit zu. So habe beispielsweise der Schweizer Verein „Arbeitskreis Asbest“ durch engagierte Interessenvertretung im Namen der Zementindustrie die Gift-Klassifizierung von Asbest in der Schweiz um neun Jahre verzögert
Wie auch bei anderen Stoffen (hier Feinstaub) dauert es zwischen der Erkenntnis der Schädlichkeit und dem folgenden Verbot sehr lange. Das da inzwischen Menschen sterben und es für die Betroffenen (auch deren Erben) bis heute schwierig ist, den Nachweis für den Zusammenhang - Hier Tod durch Lungenkrebs - dort der gerichtsfeste Nachweis, dass Asbest (oder was auch immer) "voll- oder wenigstens teilursächlich" für die Erkrankung - bzw. Tod des Betroffen ist.

Quelle hat geschrieben:...Folgende Bestimmungen des Strafgesetzbuches (StGB) können beim falschen Umgang mit Asbest in Betracht kommen: - Baugefährdung (§ 319 StGB) - Bodenverunreinigung (§ 324 a StGB) - Luftverunreinigung (§ 325 StGB) - unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 Abs. 1 StGB) - unerlaubtes Betreiben von Anlagen (§ 327 Abs.2 StGB) - unerlaubter Umgang mit gefährlichen Gütern (§ 328 Abs.3 Nr.1 StGB) - § 8 ChemVerbotsV iVm § 27 Abs. 1 ChemG - § 27 Abs. 1 ChemG iVm § 15 GefStoffV Die Strafen reichen von Geldstrafe bis zu Freiheitsstrafen von 5 bzw. 10 Jahren in einem besonders schweren Fall.
Da wird offensichtlich nicht einfach verboten - es ist stets ein aufwendiger, lang andauernder Prozess, bis etwas "verboten" wird.

Was die Idee angeht "Ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge käme einer Enteignung gleich" - hier geht es zunächst um ein "begrenztes Fahrverbot" das durchaus für andere Dieselfahrzeuge seit Jahren besteht. Ältere Dieselfahrzeuge, die nach den Bestimmungen der Fahrverbotszonen in den Städten tatsächlich diese nicht mehr befahren. Bislang will ja niemand - auch nicht nach 2030 in D Dieselfahrzeuge generell verbieten. Eher schon die Neuproduktion und wie an den Diskussionen erkennbar, "Bestandsfahrzeuge" weiter einschränken. Im übrigen wird niemand durch Dieselabgase "umgebracht", wenn schon - und das ist eine Frage der Exposition - der Dosis und anderer Kriterien, dann durch bestimmte Bestandteile im Abgas. Dabei ist die Menge welche die Luft in bestimmten Stadtbereichen enthalten kann, von sehr unterschiedlichen äußeren Faktoren abhängig. Ein Nachweis, wie Du ihn quasi forderst, ist praktisch unmöglich. Dennoch sterben Menschen in großer Zahl an den Folgen von Feinstaub und anderer schädlicher nicht natürlich vorkommender Stoffe in der Atemluft.

Das es bei all diesen notwendigen Verboten immer auch "wirtschaftliche Interessen" gibt, die lange verhindern, dass eine offensichtliche Gefahr mindestens teilweise ignoriert wird, zeigt sich gerade bei Asbest (Dein Beispiel). So ignorieren bis dato recht große Industriestaaten dies Gefahren und verbieten trotz aller zweifelsfreien wissenschaftlicher - medizinischer Erkenntnisse dies Gefahren noch immer - darunter Kanada, die Russische Föderation und auch die USA - die Staaten, welche ein Verbot kennen (z.B EU-Staaten) ist recht klein.

Wie auch bei Asbest, lösen "Feinstäube" (engl. ‚total suspended particulate mat ter’, TSP) (gleichgültig ihrer Herkunft !) an Hand ihrer Beschaffenheit Krankheitsprozesse aus, die in - da muss ich mich auf das UBA verlassen - in ~60.000 Fällen jährlich zum Tod führen. Da ist nun nicht wirklich sehr aufregend, gilt doch auf einem anderen Gebiet - (allein in D) "infizieren sich nach Ministeriumsangaben jährlich 400.000 bis 600.000 Menschen während einer Krankenhausbehandlung mit Erregern. 10.000 bis 15.000 sterben den Angaben zufolge daran. Etwa ein Drittel der Infektionen sei durch geeignete Maßnahmen vermeidbar." Meint der Fokus : Hygiene in KrankenhäusernJede vierte Klinik erfüllte 2014 die Vorgaben nicht (2017.01.12) Wie immer, wenn es "Interessen" geht, ist die Spanne zwischen realistischen Zahlen und "Unter- bzw. Übertreibung" recht groß.

Würden jährlich "nur Rentner und Pensionäre" um ~60.000 reduziert, wäre womöglich damit allen geholfen :? - warum dann noch Diesel verbieten ?
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 12. Jan 2017, 18:02

immernoch_ratlos hat geschrieben:(12 Jan 2017, 17:14)

@Positiv Denkender - Warum so aggressiv ? :?

Bei Asbest wusste man ungefähr seit 1900 das Asbest unter bestimmten Bedingungen die Krankheit "Asbesthose" verursachen kann - eingeatmete Partikel führen verzögert (nach 15 ... 20 Jahren) zur "Fibrose" und nach einer Latenz von insgesamt meist 25 bis 40 Jahren kann die Asbestose zur Entstehung von Lungenkrebs führen.

Wie auch bei anderen Stoffen (hier Feinstaub) dauert es zwischen der Erkenntnis der Schädlichkeit und dem folgenden Verbot sehr lange. Das da inzwischen Menschen sterben und es für die Betroffenen (auch deren Erben) bis heute schwierig ist, den Nachweis für den Zusammenhang - Hier Tod durch Lungenkrebs - dort der gerichtsfeste Nachweis, dass Asbest (oder was auch immer) "voll- oder wenigstens teilursächlich" für die Erkrankung - bzw. Tod des Betroffen ist.

Da wird offensichtlich nicht einfach verboten - es ist stets ein aufwendiger, lang andauernder Prozess, bis etwas "verboten" wird.

Was die Idee angeht "Ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge käme einer Enteignung gleich" - hier geht es zunächst um ein "begrenztes Fahrverbot" das durchaus für andere Dieselfahrzeuge seit Jahren besteht. Ältere Dieselfahrzeuge, die nach den Bestimmungen der Fahrverbotszonen in den Städten tatsächlich diese nicht mehr befahren. Bislang will ja niemand - auch nicht nach 2030 in D Dieselfahrzeuge generell verbieten. Eher schon die Neuproduktion und wie an den Diskussionen erkennbar, "Bestandsfahrzeuge" weiter einschränken. Im übrigen wird niemand durch Dieselabgase "umgebracht", wenn schon - und das ist eine Frage der Exposition - der Dosis und anderer Kriterien, dann durch bestimmte Bestandteile im Abgas. Dabei ist die Menge welche die Luft in bestimmten Stadtbereichen enthalten kann, von sehr unterschiedlichen äußeren Faktoren abhängig. Ein Nachweis, wie Du ihn quasi forderst, ist praktisch unmöglich. Dennoch sterben Menschen in großer Zahl an den Folgen von Feinstaub und anderer schädlicher nicht natürlich vorkommender Stoffe in der Atemluft.

Das es bei all diesen notwendigen Verboten immer auch "wirtschaftliche Interessen" gibt, die lange verhindern, dass eine offensichtliche Gefahr mindestens teilweise ignoriert wird, zeigt sich gerade bei Asbest (Dein Beispiel). So ignorieren bis dato recht große Industriestaaten dies Gefahren und verbieten trotz aller zweifelsfreien wissenschaftlicher - medizinischer Erkenntnisse dies Gefahren noch immer - darunter Kanada, die Russische Föderation und auch die USA - die Staaten, welche ein Verbot kennen (z.B EU-Staaten) ist recht klein.

Wie auch bei Asbest, lösen "Feinstäube" (engl. ‚total suspended particulate mat ter’, TSP) (gleichgültig ihrer Herkunft !) an Hand ihrer Beschaffenheit Krankheitsprozesse aus, die in - da muss ich mich auf das UBA verlassen - in ~60.000 Fällen jährlich zum Tod führen. Da ist nun nicht wirklich sehr aufregend, gilt doch auf einem anderen Gebiet - (allein in D) "infizieren sich nach Ministeriumsangaben jährlich 400.000 bis 600.000 Menschen während einer Krankenhausbehandlung mit Erregern. 10.000 bis 15.000 sterben den Angaben zufolge daran. Etwa ein Drittel der Infektionen sei durch geeignete Maßnahmen vermeidbar." Meint der Fokus : Hygiene in KrankenhäusernJede vierte Klinik erfüllte 2014 die Vorgaben nicht (2017.01.12) Wie immer, wenn es "Interessen" geht, ist die Spanne zwischen realistischen Zahlen und "Unter- bzw. Übertreibung" recht groß.

Würden jährlich "nur Rentner und Pensionäre" um ~60.000 reduziert, wäre womöglich damit allen geholfen :? - warum dann noch Diesel verbieten ?

Du meinst nun mit Ironie und deinem grünen Gesülze könntest du andere beeindrucken ?
Dieselabgase haben den geringsten Anteil am Feinstaub mit abnehmender Tendenz .Es geht auch nicht um andere Staaten sondern um Deutschland .
Kein Mensch hält sich länger als einige wenige Minuten an Punkten auf wo für ein -zwei Std.am Tag erhöhte Feinstaubwerte gemessen werden ,es sei
denn jemand fungiert dort als Ampelmast An solchen Verkehrsknotenpunkte hält sich kein Mensch länger als einige wenige Minuten auf.
Deshalb besteht überhaupt keine Gefahr durch Dieselabgase .
Wenn ein Staat Diesel jahrelang fördert , kann er nicht einfach den Menschen verbieten damit in die Nähe der Innenstädte zu gelangen .
Dein Vergleich mit gelben oder roten Plaketten hinkt gewaltig ,denn auch Benziner dürfen nicht in Umweltzonen einfahren die nicht die E Norm 4 erfüllen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 12. Jan 2017, 18:34


Wieder eine erfundene These . Was hat die finanzielle Ausstattung damit zu tun ob jemand Kontakte mit anderen pflegt oder nicht ?
Oder lassen sich deine Bekannten erst deinen Kontostand zeigen bevor sie mit dir sprechen ? Ob jemand Freundschaften und Bekanntschaften
pflegt liegt an jedem selbst . Mich hat noch nie jemand aus Bekannten, -Freundes und Familienkreis nach meinem Einkommen gefragt .
Umgekehrt ich auch niemanden . Wieder einmal eine irre Behauptung von Leuten wie dir, dass die Todesursache oder der Sterbezeitpunkt vom
Einkommen abhängen .Es liegt allein am Menschen .Sicher mag es statistisch so sein, dass Menschen mit geringem Einkommen eher sterben .
Nur das hat sicher anderen Gründe ,bestimmt nicht der Kontostand sondern z.B. mangelnde Eigenverantwortung , Gleichgültigkeit .

Ich bin mit vielen Menschen zusammen die weit über 80 sind und mit noch mehreren die über 70 sind . Natürlich sind auch schon viele aus dem
Bekannten ,Freundes und Familienkreis nicht mehr unter uns .Nur bestimmt nicht weil das Einkommen zu gering war, sondern weil sie krank wurden
was nun mal für über 80 oder 90 jährige normal ist .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 12. Jan 2017, 18:52

Da antworte ich vorsichtshalber mit Friedrich Schiller

- Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie - Kapitel 5 - 3. Aufzug, Sechster Auftritt - Talbot zu Lionel "Unsinn, du siegst und ich muß untergehn! Mit der ...... " :cool:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 12. Jan 2017, 19:25

immernoch_ratlos hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:52)

Da antworte ich vorsichtshalber mit Friedrich Schiller

- Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie - Kapitel 5 - 3. Aufzug, Sechster Auftritt - Talbot zu Lionel "Unsinn, du siegst und ich muß untergehn! Mit der ...... " :cool:

Liegt an dir selbst .Bemühe Schiller selbst bist du dazu nicht in der Lage .
Oder willst du tatsächlich irgendjemanden aufschwatzen ob jemand Bekanntschaften oder Freundschaften pflegt hängt am Portemonnaie ?
Mag für dich gelten ,für Menschen mit Eigenverantwortung bestimmt nicht .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 13. Jan 2017, 15:33

Google einfach mal und Du weißt, warum ich hier nur überaus freundlich zitiere und so eine direkte Beleidigung vermeide, die Dir im Gegensatz so leicht von der "Feder" geht... :p
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 14. Jan 2017, 12:50

immernoch_ratlos hat geschrieben:(13 Jan 2017, 15:33)

Google einfach mal und Du weißt, warum ich hier nur überaus freundlich zitiere und so eine direkte Beleidigung vermeide, die Dir im Gegensatz so leicht von der "Feder" geht... :p

Und du meinst wenn ich google müsste ich dir Recht geben ? Sicher wird man wenn man es nachfragt die Antworten bekommen die dir so zusagen .
Nur das ändert doch nichts daran, dass Menschen die keine ohne wenig Kontakte haben dies nicht einfach auf ihre finanzielle Lage schieben können .
Oder hast du alle diese Leute befragt was sie denn getan oder unterlassen hätten um nicht alleine dazustehen ? Mich hat bisher noch niemand ,aus dem gewiss nicht kleinen
Familien-Bekannten- oder Freundeskreis nach meinem Kontostand befragt .Wer zu blöde und unfähig ist Kontakte ,Bekanntschaften Familie und Freundschaften aufzubauen sollte sich an die eigene Nase fassen .Frau Merkel ist dafür genauso wenig verantwortlich wie alle früheren Kanzler .
Direkte Beleidigungen ? Welche ? Auch wenn es statistisch anders belegt ist, was ich ja nicht bestreite, bezeugt das doch nicht, dass Menschen die geringere
Einkommen haben nicht auch einen Bekannten Freundeskreis aufbauen könnten . Die versuchen das gar nicht erst .
Ich kann doch nicht dafür dass Menschen Eigenverantwortung ablehnen . Wer versucht alles auf die Regierung und unser Gesellschaftssystem zu schieben
dass 70 Jahre bestens funktioniert hat ,macht es sich schon ziemlich einfach . Der Mensch selbst muss es wollen ,das Einkommen ist dafür nicht entscheidend.
Kein Gesetz der Welt verbietet Menschen Kontakte und Freundschaften aufzubauen .Gelegenheiten dazu gibt es tausendfach unabhängig vom Einkommen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 14. Jan 2017, 13:12

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Jan 2017, 12:50)

Kein Gesetz der Welt verbietet Menschen Kontakte und Freundschaften aufzubauen .Gelegenheiten dazu gibt es tausendfach unabhängig vom Einkommen .


Ja - jedem seine Sache, .... aber mit dem Mopped fahren sich eben mehr Leute den Hals ab - als mit dem Learjet.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 14. Jan 2017, 14:17

@Positiv Denkender

Kann "Nomen est omen" noch weniger zutreffend sein :?:

Gratuliere Dir auf das herzlichste zu all Deinen Erkenntnissen - Im Missverstehen liegt ganz offensichtlich Deine wahre Größe.

Wenn Du "googelst" erfährst Du u.U. mehr, ob Dir das was Du da findest gefällt oder nicht.

Ach ja, Herr Schiller ließ seinen Talbot zu Lionel sagen :
Unsinn, du siegst und ich muß untergehn!
Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
Erhabene Vernunft, lichthelle Tochter
Des göttlichen Hauptes, weise Gründerin
Des Weltgebäudes, Führerin der Sterne,
Wer bist du denn, wenn du dem tollen Roß
Des Aberwitzes an den Schweif gebunden,
Ohnmächtig rufend, mit dem Trunkenen
Dich sehend in den Abgrund stürzen mußt!
Verflucht sei, wer sein Leben an das Große
Und Würdge wendet und bedachte Plane
Mit weisem Geist entwirft! Dem Narrenkönig
Gehört die Welt –
nun darfst Du Dir etwas passendes heraussuchen...

Zwischen "können" im Sinn von "nicht unmöglich", liegen Welten. Ausnahmen sind eben nicht die Regel. :rolleyes:

Überhaupt wie kommst Du auf den schmalen Ast - womit habe ich denn eine ganze Reihe Deiner sehr seltsamen Vorwürfe verdient :?:

Ähm das Thema lautete ursprünglich "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten"

Wobei "mögliches" ein "Adjektiv - 1. (aufgrund der bestehenden Zusammenhänge, der …2. denkbar, infrage, in Betracht kommend)
oder Möglichkeit
Substantiv, feminin - 1a. etwas Mögliches, mögliches Verhalten, Vorgehen, …1b. das Möglichsein, Sich-verwirklichen-Lassen; 1c. das Denkbarsein -
jedenfalls das ist, was der Duden dazu sagt.

Nun gibt es für ein "mögliches Fahrverbot" gewisse Anzeichen und recht aussagekräftige Begründungen die hier alle in geradezu epischer Breite "nachbehandelt" wurden. Was um alles in dieser Welt hat das noch mit so was zu tun ???
Positiv Denkender hat geschrieben:Auch wenn es statistisch anders belegt ist, was ich ja nicht bestreite, bezeugt das doch nicht, dass Menschen die geringere
Einkommen haben nicht auch einen Bekannten Freundeskreis aufbauen könnten . Die versuchen das gar nicht erst .
Ich kann doch nicht dafür dass Menschen Eigenverantwortung ablehnen . Wer versucht alles auf die Regierung und unser Gesellschaftssystem zu schieben
dass 70 Jahre bestens funktioniert hat ,macht es sich schon ziemlich einfach . Der Mensch selbst muss es wollen ,das Einkommen ist dafür nicht entscheidend.
Kein Gesetz der Welt verbietet Menschen Kontakte und Freundschaften aufzubauen .Gelegenheiten dazu gibt es tausendfach unabhängig vom Einkommen .
Reichlich verwirrend - hoffentlich nicht nur für mich ganz alleine...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 14. Jan 2017, 14:35

Teeernte hat geschrieben:(14 Jan 2017, 13:12)

Ja - jedem seine Sache, .... aber mit dem Mopped fahren sich eben mehr Leute den Hals ab - als mit dem Learjet.

Das versteht er nicht.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 14. Jan 2017, 15:33

immernoch_ratlos hat geschrieben:(14 Jan 2017, 14:17)

@Positiv Denkender

Kann "Nomen est omen" noch weniger zutreffend sein :?:

Gratuliere Dir auf das herzlichste zu all Deinen Erkenntnissen - Im Missverstehen liegt ganz offensichtlich Deine wahre Größe.

Wenn Du "googelst" erfährst Du u.U. mehr, ob Dir das was Du da findest gefällt oder nicht.

Ach ja, Herr Schiller ließ seinen Talbot zu Lionel sagen : nun darfst Du Dir etwas passendes heraussuchen...

Zwischen "können" im Sinn von "nicht unmöglich", liegen Welten. Ausnahmen sind eben nicht die Regel. :rolleyes:

Überhaupt wie kommst Du auf den schmalen Ast - womit habe ich denn eine ganze Reihe Deiner sehr seltsamen Vorwürfe verdient :?:

Ähm das Thema lautete ursprünglich "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten"

Wobei "mögliches" ein "Adjektiv - 1. (aufgrund der bestehenden Zusammenhänge, der …2. denkbar, infrage, in Betracht kommend)
oder Möglichkeit
Substantiv, feminin - 1a. etwas Mögliches, mögliches Verhalten, Vorgehen, …1b. das Möglichsein, Sich-verwirklichen-Lassen; 1c. das Denkbarsein -
jedenfalls das ist, was der Duden dazu sagt.

Nun gibt es für ein "mögliches Fahrverbot" gewisse Anzeichen und recht aussagekräftige Begründungen die hier alle in geradezu epischer Breite "nachbehandelt" wurden. Was um alles in dieser Welt hat das noch mit so was zu tun ??? Reichlich verwirrend - hoffentlich nicht nur für mich ganz alleine...

Es ging allein um die Behauptung finanziell besser gestellte Menschen leben länger und die dafür aus dem Hut gezauberte Begründung .
Zum zweiten ging es nicht darum dass man Verbote für Dieselfahrzeuge in Erwägung gezogen hat sondern darum dass behauptet wurde
das Fahrverbot von Dieselfahrzeugen in Umweltzonen wäre beschlossen .Jeder (außer einige Grüne ) weiß, dass die Feinstaubbelastung nur zum geringsten Teil
durch Dieselfahrzeuge erzeugt wird. Die wenigen Fahrzeuge die nicht die E Norm 4 erfüllen dürfen eh nicht mehr in Umweltzonen fahren .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 15. Jan 2017, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 14. Jan 2017, 16:13

frems hat geschrieben:(14 Jan 2017, 14:35)

Das versteht er nicht.


Ach sicher - bereits "unterschiedliche" Altersgruppen haben verschiedene Gesprächsthemen .....

Für die Themen - "heute gut gekackt" ,...Krankheiten und wer ist in der Nachbarschaft abgenippelt - bin ich zu jung.

Hat man ein junges Mädel im Auto....ist für Sie die (meine) Musikauswahl ...ungefähr so - wie für mich Blasmusik und Polka.
Neue "Gruppen" hören sich für mich wie Diätprodukte an....

Ich hab ne Datsche - da ists mit Fernreiseunterhaltung NULL. ....wir könnten uns wenigstens noch streiten....

....was unterhält man sich mit einem - 40Jahre "Arbeitslosem" -ohne Hobby ?

Leute mit richtig Geld sitzen/wohnen nicht an einer PKW Einflugschneise mit Dauersmog..... - ich nur kurz beim durchfahren - aber bereits mit Partikelfilter für den Innenraum - und automatischer Aussen/Innenluftumschaltung.

Will der Gesetzgeber keine Pferdeäpfel auf der Strasse - macht der ne Regelung.... verbietet aber keine Pferde.....

Wieder mal einen Filter über Lobby verticken ? ....Harnsoffeinspritzung ? ....kauf ich doch - wenn es sich lohnt.

Nur als Gesetzgeber - alle 5 bis 10 Jahre hier GRUNDSÄTZLICH neue Forderungen stellen .... ist ungefähr genau so blöd - wie Sitzplätze und Wartehäschen abzureissen - und sich dann wundern - dass man das Auto nimmt......oder Kastanien als Alleebäume zu pflanzen - sich dann über totgefahrene Wildschweine aufzuregen.

Ich kauf doch das Auto um zu fahren....nicht um Smog zu machen. ...wenn ich das gekauft hab - will ich nicht alle 5 Jahre umsatteln....

Oder will der Gesetzgeber mehr Dienstwagen ? - auch kein Problem - wer PAUSCHALE zahlt - holt das immer raus... da kann man auch Tante Erna in DD am WE. noch besuchen....zum Einkaufen in den Westen fahren :D :D :D ..... oder gleich mal an die Ost/Nordsee fahren .....was man ohne die Tankkarte nicht gemacht hätte.....

Die Elektrokistchen haben sich als Dienstwagen NICHT durchgesetzt - und sind alle zurückgegangen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 14. Jan 2017, 16:21

Teeernte hat geschrieben:(14 Jan 2017, 16:13)

Ach sicher

Nee, da fehlen die einfachsten Mathe-Grundlagen für Statistik. Die Aussage "Wohlhabende/Gebildete werden im Durchschnitt älter als Arme/Ungebildete" wird da gleichgesetzt mit "Jeder Reiche wird älter als jeder Arme". Und das ist eben falsch, aber auch der Grund, warum nicht verstanden wird, dass Feinstaub und Stickoxide gesundheitsschädigend sind und zum frühzeitigen Tod von zigtausenden Bundesbürgern pro Jahr führen. Das sind die selben Genossen, die bei Wahlumfragen schreien "nur 15% AfD? Kann nicht sein, in meinem Umfeld sind's 88% !!!!!!!!! Lügenpresse! Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!".
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 14. Jan 2017, 16:32

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Jan 2017, 15:33)

Es ging allein um die Behauptung finanziell besser gestellte Menschen leben länger und die dafür aus dem Hut gezauberte Begründung .
Zum zweiten ging es nicht darum dass man Verbote für Dieselfahrzeuge in Erwägung gezogen hat sondern darum dass behauptet wurde
das Fahrverbot von Dieselfahrzeugen in Umweltzone wäre beschlossen .Jeder (außer einige Grüne ) weiß, dass die Feinstaubbelastung nur zum geringsten Teil
durch Dieselfahrzeuge erzeugt wird. Die wenigen Fahrzeuge die nicht die E Norm 4 erfüllen dürfen eh nicht mehr in Umweltzonen fahren .


Die nächste Sau - die durchs Dorf getrieben wird..... Molybdän, Schwermetall, unverbrannte/teilverbrannte CH-Ketten...Reinigungszusätze , Schwefelverb., Aromaten... und TOLUOL ...das setzen Benziner frei...Hauptemissionsfaktor ist mit ca. 65 % ... Toluol verursacht Nerven-, Nieren- und möglicherweise auch Leberschäden. Toluol ist fortpflanzungsgefährdend sowie fruchtschädigend. Die Inhalation von Toluoldämpfen kann zu unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Unwohlsein, Empfindungsstörungen, Störungen der Bewegungskoordination und Bewusstseinsverlust führen....zerstörerische Wirkung von Substanzen auf das Innenohr, insbesondere die Sinneszellen des Hör- und Gleichgewichtsorganes, oder den zugehörigen Hirnnerven.. irgendwas ist immer.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 14. Jan 2017, 16:42

frems hat geschrieben:(14 Jan 2017, 16:21)
Und das ist eben falsch, aber auch der Grund, warum nicht verstanden wird, dass Feinstaub und Stickoxide gesundheitsschädigend sind und zum frühzeitigen Tod von zigtausenden Bundesbürgern pro Jahr führen.


Entweder - das Zeugs ist Schädigend - dann bitte alle Quellen genannt und "Belastet" - ....die Bürger aus dem Umfeld geholt (Baurecht) - Parks errichtet und Sprühwagen bei Erhöhung der Werte eingesetzt...

Oder NUR ein DIESEL macht solch ZEUGS. :D :D :D

.....irgendwo Anfangen ? Ja - aber dann an allen Quellen GLEICHZEITIG.... und die nächste Norm LANGFRISTIG für mehrere Jahrzehnte (gerne Stufen) festlegen.

Aber doch nicht jeden Tag ne andere Sau...... und "DER" Rückzieher bei den Ofen Filtern ? - da sei die AfD vor .... Nichts was Wählerstimmen kostet ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 14. Jan 2017, 16:49

Teeernte hat geschrieben:(14 Jan 2017, 16:42)

Entweder - das Zeugs ist Schädigend - dann bitte alle Quellen genannt und "Belastet" - ....die Bürger aus dem Umfeld geholt (Baurecht) - Parks errichtet und Sprühwagen bei Erhöhung der Werte eingesetzt...

Oder NUR ein DIESEL macht solch ZEUGS. :D :D :D

.....irgendwo Anfangen ? Ja - aber dann an allen Quellen GLEICHZEITIG.... und die nächste Norm LANGFRISTIG für mehrere Jahrzehnte (gerne Stufen) festlegen.

Aber doch nicht jeden Tag ne andere Sau...... und "DER" Rückzieher bei den Ofen Filtern ? - da sei die AfD vor .... Nichts was Wählerstimmen kostet ?

Es geht auch um alle Quellen. Die Auflagen und Einschränkungen, ob Landwirtschaft, Kraftwerke oder Seeverkehr, sind ja auch stetig angezogen worden. Viele Pötte dürfen gar keinen Hafen in Europa mehr anfahren, weil sie zu hohe Werte haben. Daher ist das Gejammere beim Diesel halt sehr unqualifiziert und ohne Argumente. Erinnert mich an die Masche, wonach Hobbytrinker gegen eine niedrigere Promillegrenze sind, weil es ja noch andere Unfallursachen gibt. Und gibt's um weniger Lkw-Verkehr in Städten oder niedrigere Tempolimits, dann kommen die selben Freaks an und verweisen darauf, dass es ja noch Ursachen wie Trunkenheit gibt. Ist nicht überzeugend. Da hilft auch keine AfD, die auch im Bereich Energie und Verkehr keinerlei Kompetenzen hat.

Und nichts "entweder". Ein paar Studien und Gutachten wurden hier im Strang schon verlinkt. Such Dir aus, welche Dir gefällt:

frems hat geschrieben:(16 Sep 2016, 23:14)
Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/daten/lu ... emissionen
Die Deutsche Umwelthilfe: http://www.duh.de/uploads/media/Schadstoffe_02.pdf
Das Landesumweltamt von NRW: http://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv ... kungen.pdf
Die Uni Bremen: http://www.iup.uni-bremen.de/doas/educa ... n_left.pdf
Das Ärzteblatt: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/69516
Den Bundestag: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/075/1807550.pdf
Die FU Berlin: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servl ... 10_1_eV+(2).pdf
Den Verkehrsclub Deutschland: https://mobilitaet2050.vcd.org/fileadmi ... 151114.pdf
Das Max-Planck-Institut für Chemie: http://www.senckenberg.de/files/content ... hung_2.pdf
Das Bundesinstitut für Risikobewertung: http://www.bfr.bund.de/cm/343/gesundhei ... dukten.pdf
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Adlerauge » Sa 14. Jan 2017, 17:18

Ich fahre seit Jahren immer nur Benzin.
Der stinkende Diesel wäre für mich nie infrage gekommen.
Das Zeugs gehört verboten,vielleicht wäre das auch gut für die Umwelt.
Und für die Menschen.
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!

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