Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Teeernte
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 19:44

frems hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:33)

Ich sagte doch, dass ich nicht so der Fan von Reichsbürgerzeugs bin. Damit musst Du Dich bitte nicht selbst disqualifizieren.

Und nee, die Verpflichtung liegt bei den Kommunen. Deshalb werden ja Städte verklagt und nicht Käufer der Dreckschleudern.


Ich hab Dir nur den GENOSSEN ungebraucht mit Volksnähe wieder zurückgegeben - mäkel also nicht.

Und nee , die Verpflichtung liegt bei dem Eigentümer der Sache und beim "in den Verkehr" bringer....- die das Magnetfeld aussendet..... 1m Schulbank mit Eisen zB. in Nord Süd Richtung....LAutsprecher, Magnetschliesser...

Fürchterlich diese Magnetische Anziehung. .....deshalb GIBT es ja GRENZWERTE....

Sicher gibt es noch andere tolle Dinge - die GENAU so gesperrt werden MÜSSEN - ....wie zB. Elektrofahrzeuge beim Magnetfeldgrenzwert ! :D :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 27. Jan 2018, 19:46

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:44)

Ich hab Dir nur den GENOSSEN ungebraucht mit Volksnähe wieder zurückgegeben - mäkel also nicht.

Der Begriff "Volksgenosse" war zentraler Bestandteil der NSDAP-Propaganda und erlangte nur in diesen zwölf Jahren eine Popularität. Dadurch ist er entsprechend geprägt und belegt.

Und nee , die Verpflichtung liegt bei dem Eigentümer der Sache und beim "in den Verkehr" bringer....- die das Magnetfeld aussendet..... 1m Schulbank mit Eisen zB. in Nord Süd Richtung....LAutsprecher, Magnetschliesser...

Fürchterlich diese Magnetische Anziehung. .....deshalb GIBT es ja GRENZWERTE....

Sicher gibt es noch andere tolle Dinge - die GENAU so gesperrt werden MÜSSEN - ....wie zB. Elektrofahrzeuge beim Magnetfeldgrenzwert ! :D :D :D

Hast Du eine Untersuchung parat, wonach die Grenzwerte a) regelmäßig überschritten werden, b) in der gemessenen Größe gesundheitsgefährdend und c) Hauptverursacher Elektrofahrzeuge sind?
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 20:06

frems hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:46)

Der Begriff "Volksgenosse" war zentraler Bestandteil der NSDAP-Propaganda und erlangte nur in diesen zwölf Jahren eine Popularität. Dadurch ist er entsprechend geprägt und belegt.


Hast Du eine Untersuchung parat, wonach die Grenzwerte a) regelmäßig überschritten werden, b) in der gemessenen Größe gesundheitsgefährdend und c) Hauptverursacher Elektrofahrzeuge sind?


Richtig.

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Grenzwert - da muss man doch nicht streiten..... :D :D :D

Hauptverursacher sind alle Induktiven Elektrogeräte.... Magnete, --- Metallgegenstände in Nord-Süd Richtung ....und Stromdurchflossene Leiter (Die Ampere Zahl macht das MAgnetfeld)

Nun - alle Stationären Felder sind absperrbar... - wenn einem das LAND dazu gehört. Genau DAS wird Dir bei FAHRZEUGEN schwer fallen.

Nun - ich mag keine ABMAHNVEREINE. ...und mag auch nicht über ELektromotoren debattieren.... Schaff Dir selbst das Wissen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 27. Jan 2018, 20:10

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2018, 20:06)

Richtig.

Kauf dir ein Apple Handy.....



Grenzwert - da muss man doch nicht streiten..... :D :D :D

Hauptverursacher sind alle Induktiven Elektrogeräte.... Magnete, --- Metallgegenstände in Nord-Süd Richtung ....und Stromdurchflossene Leiter (Die Ampere Zahl macht das MAgnetfeld)

Nun - alle Stationären Felder sind absperrbar... - wenn einem das LAND dazu gehört. Genau DAS wird Dir bei FAHRZEUGEN schwer fallen.

Nun - ich mag keine ABMAHNVEREINE. ...und mag auch nicht über ELektromotoren debattieren.... Schaff Dir selbst das Wissen.

Also gibt's keine entsprechenden Belege auf die Du Dich stützt. Okay.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 20:12

frems hat geschrieben:(27 Jan 2018, 20:10)

Also gibt's keine entsprechenden Belege auf die Du Dich stützt. Okay.


Sagmal - Dein Google defekt ? Ich hüpf Dein Stöckchen suchen ? >>> Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Nicht "Grenzwerte" einhalten....
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 27. Jan 2018, 20:16

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2018, 20:12)

Sagmal - Dein Google defekt ? Ich hüpf Dein Stöckchen suchen ? >>> Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Nicht "Grenzwerte" einhalten....

Welches Stöckchen? Du brachtest auf einmal angebliche Gefahren ein. Aber wenn Du keinerlei Quellen hast, ist es halt nur Ablenkung und hat mit Deiner Angst vor sauberer Luft nichts zu tun.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 20:33

frems hat geschrieben:(27 Jan 2018, 20:16)

Welches Stöckchen? Du brachtest auf einmal angebliche Gefahren ein. Aber wenn Du keinerlei Quellen hast, ist es halt nur Ablenkung und hat mit Deiner Angst vor sauberer Luft nichts zu tun.


Mach Deine Unterstellungen - und du bekommst Diese zurück. Was soll ich erklären ?? - dass es bei "Magnetfeld"//Grenzwert bei DEINEN Nachfragen an Bildung fehlt ??

Deine Phobien musst Du ebenfalls nicht anderen Unterstellen - wenn Du etwas NICHT begreifst...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 27. Jan 2018, 20:38

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2018, 20:33)

Mach Deine Unterstellungen - und du bekommst Diese zurück. Was soll ich erklären ?? - dass es bei "Magnetfeld"//Grenzwert bei DEINEN Nachfragen an Bildung fehlt ??

Deine Phobien musst Du ebenfalls nicht anderen Unterstellen - wenn Du etwas NICHT begreifst...

Du könntest damit anfangen, was die Magnetfelder von Elektrofahrzeugen nun genau mit dem Thema zu tun hat.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 20:45

frems hat geschrieben:(27 Jan 2018, 20:38)

Du könntest damit anfangen, was die Magnetfelder von Elektrofahrzeugen nun genau mit dem Thema zu tun hat.


Grenzwerteinhaltung.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 28. Jan 2018, 01:02

Nun ich könnte mich ja irren, aber diesen Beitrag habe ich am 27.01.2018 um ca. 09:21 hier eingestellt - falls doch nicht - irren ist menschlich - tue ich das jetzt erstmalig :

Wenn etwas anstößig sein sollte am folgenden Zitat, würde ich das gerne wissen - immerhin läuft dieser rechtsradikale Inhalt unter unter diesem internen Beitrag unter dem dortigen Direktlink, zu einer unter ".ru" (ist die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) Russlands. Sie existiert seit dem 7. April 1994 und wird vom sogenannten Coordination Center for TLD RU (auch RU-CENTER genannt) verwaltet.) Der Inhalt (u.a. "Antijüdische Stereotype") wäre so unter einem dt. Hoster mit großer Wahrscheinlichkeit rechtswidrig).

Eine "sehr interessante Quelle" - in "ru" gehostete - dem Inbegriff der "totalen" Freiheit :
Quelle "Der BRD-Schwindel" hat geschrieben:„Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ …

Genau durch diese Parolen, die man in den jüdisch-zionistischen Massenmedien ausgibt, verfolgt der Deutsche den Deutschen – und sei es sogar zum Nachteil aller!
Geht´s noch... :?: - klar doch - mit einem eindeutigen Rückgriff auf glorreiche Zeiten - das dutzendjährige Reich :(

In einer Sache treffend und die zieht sich in Variationen durch zahlreiche Beiträge hier "„Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie" - da helfen leider keine Fakten.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 28. Jan 2018, 16:11

Raskolnikof hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:00)

Ich wusste gar nicht, dass ich beim Lotto eine Gewinnchance von 20 Prozent habe. :D
Rund 20 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Dieselfahrzeuge (PKWs) erfüllen nicht die Voraussetzung für die grüne Plakette an der Windschutzscheibe. Mace dich mal bei m Bundesverkehrsamt oder bei Statista kundig, oder auch hier:
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 61331.html
oder hier (Seite 12):
https://www.kba.de/SharedDocs/Publikati ... onFile&v=2

Wie schon erwähnt 20 % insgesamt .Bedeutet aber nicht das 20 % ohne Grüne Plakette auch in Großstädten fahren .Nur darum geht es.
In Städten fahren allerhöchstens noch Oldies mit H Nummern. In Städten ,vor allem in denen, wo seit über 13 Jahren Umweltzonen eigerichtet wurden, fahren keine Autos ohne grüne Plakette . . .
Selbst auf den Parkplätzen ( ca 5000 ) eines EKZ 30 km vor unserer Stadt, wo der größte Teil der Kunden aus dem NS Umland kommt
findet man so gut wie keine Autos mehr ohne E 4 Norm Plakette .
Benziner die nicht die E Norm 4 erfüllen sind noch im vorigen Jahrhundert gebaut worden .Bevor du Links ins Netz stellst solltest du diese auch lesen . Dort zeigt die Skala an, dass lediglich 8 % der Dieselfahrzeuge
nicht die E norm 4 erfüllen . Wie schon erwähnt damit fährt seit Jahren niemand mehr in Städte . Wenn allenfalls bis zum Stadtrand .
Bleibt eben die Feststellung ein 6er im Lotto ist wahrscheinlicher als in Innenstädten ein Auto mit gelber oder gar roter Plakette zu entdecken . Meine Firmenfahrzeuge bis 2005 ( Diesel ) trugen schon vor 15 Jahren die grüne Plakette. Benziner die nicht die E Norm 4
erfüllen sind inzwischen 20 Jahre und älter .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 29. Jan 2018, 00:29

In mindestens zehn deutschen Städten droht einer Modellrechnung zufolge noch in diesem Jahr ein Fahrverbot für Dieselautos. Berlin ist trotz einiger besonders mit Stickoxiden belasteten Straßen in Neukölln voraussichtlich nicht betroffen. Nach einer Hochrechnung des Car-Instituts an der Uni Duisburg-Essen sind die zehn Städte München, Stuttgart, Köln, Reutlingen, Hamburg, Heilbronn, Kiel, Düsseldorf, Darmstadt und Ludwigsburg. In diesen Städten werden die von der EU vorgegebenen Stickoxid- Grenzwerte erheblich überschritten, und Umweltschutzorganisationen versuchen deshalb Fahrverbote gerichtlich zu erzwingen. [...]

Derweil verliert die EU-Komission langsam die Geduld. Am kommenden Dienstag wird Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in Brüssel erwartet. Sie will versuchen, eine Klage der Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen zu hoher Stickoxidwerte in deutschen Städten abzuwenden. Neben Deutschland drohen acht weiteren EU-Mitgliedstaaten entsprechende Klagen. Vor einem Jahr hatte die Kommission wegen der anhaltenden Überschreitung der Grenzwerte bei Stickoxid eine letzte Warnung an Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien ausgesprochen. In Deutschland würden anhaltende Grenzwertverstöße in 28 Gebieten festgestellt - mehr als in jedem anderen EU-Land.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/n ... 01336.html

An genau 13 Stellen sind in den zehn Städten Fahrverbote wahrscheinlich. "Im Jahresmittel gibt der Gesetzesgeber eine zulässige Belastung von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter vor", warnt Dudenhöffer, "aber in Köln am Clevischen Ring oder in Düsseldorf an der Corneliusstraße erwarten wir wie an elf weiteren Stellen deutliche Überschreitungen dieser Werte im Jahresmittel." Darum sei damit zu rechnen, dass Gerichte für Dieselwagen Fahrverbote für spezielle Straßen oder ganze Zonen oder eine ganze Stadt verhängen.

Insgesamt hat Dudenhöffer für 35 besonders gefährdete Straßen ermittelt, wie stark die Stickoxidbelastung im Schnitt des Jahres 2017 gewesen war. Dabei zeigte sich, dass die Werte um mehr als fünf Prozent gegenüber 2016 abgesunken waren, gegenüber 2015 oft sogar bis zu sechs Prozent. Aber obwohl der Ökonom für 2018 mit einer Verbesserung um zehn weitere Prozent rechnet, sind an 13 Stellen massive Überschreitungen des Grenzwertes von 40 Mikrogramm zu erwarten: 71 Mikrogramm befürchtet die Studie an der Landshuter Allee in München, 64 Mikrogramm dort am Stachus, 56 Mikrogramm in Köln am Clevischen Ring, 51 Mikrogramm in Düsseldorf an der Corneliusstraße, in Stuttgart liegen sogar drei Orte erheblich über dem Richtwert. Dudenhöffer: "Es zeigt sich, dass die bereits weitgehend umgesetzten Softwareupdates und einige Busumrüstungen in den Städten zu wenig bringen. Nur Fahrverbote oder eine Umrüstung der Hardware bleiben als einzige Maßnahme übrig."

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.7352592

Man darf gespannt sein, ob sich Deutschland bzw. seine Städte endlich an Gesetze halten. In weniger als vier Wochen wird man wohl von Leipzig erfahren, ob die benötigten Fahrverbote mit der jetzigen Rechtslage bereits umzusetzen sind oder ob der Gesetzgeber einen entsprechenden Rahmen noch schaffen muss, damit die Gemeinden Planungs- und Rechtssicherheit bekommen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Aldemarin » Mo 29. Jan 2018, 00:35

In China ist man uns wieder voraus, https://www.golem.de/news/umwelt-china- ... 32303.html !
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Mo 29. Jan 2018, 17:20

Im Streit über Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in München hat Bayern eine weitere Rüge der Justiz kassiert. Das Verwaltungsgericht München verhängte erneut ein Zwangsgeld gegen die CSU-geführte Regierung, weil diese angesichts der Abgasbelastung in der Landeshauptstadt mögliche Fahrverbote trotz einer Gerichtsanordnung noch immer nicht vorbereitet habe.

Richterin Martina Scherl kritisierte die von der Regierung vorgelegten Unterlagen als "Alibiplanung" und "Blabla" auf einer "halben Larifari-Seite", verwies aber gleichzeitig auf die begrenzten Sanktionsmöglichkeiten des Gerichts. Dass der Staat ein Gerichtsurteil missachte, sei ein Unding und vom Gesetz eigentlich nicht vorgesehen.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat mehrere Bundesländer verklagt, weil sie in zahlreichen Städten die Abgasbelastung als unzulässig hoch ansieht. [...]

Im vergangenen Jahr forderte der bayerische Verwaltungsgerichtshof das Bundesland in zweiter Instanz ultimativ auf, Fahrverbote auf besonders belasteten Straßen in München vorzubereiten. Mit einer Entscheidung über solche Verbote selbst dürfe das Land allerdings warten, bis die Rechtslage im Bund geklärt sei. Als offen gilt, wie solche Verbote für bestimmte Fahrzeuge in der Praxis umgesetzt werden können. Im Februar wird eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts erwartet.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-01/d ... zwangsgeld

Ist ja nun nicht so, als hätten nicht schon viele Bürger große Zweifel daran gehabt, dass die Kosmetik-Peanuts irgendetwas zeitnah signifikant verbessern würden.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 30. Jan 2018, 11:27

[quote="frems"](29 Jan 2018, 17:20)

http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-01/d ... zwangsgeld

Ist ja nun nicht so, als hätten nicht schon viele Bürger große Zweifel daran gehabt, dass die Kosmetik-Peanuts irgendetwas zeitnah signifikant verbessern würden.[/quote
Lustig die DUH aufzuführen . Diesem selbsternannte Anti Auto und Lobbyclub wurde erst einmal von Gerichten zurückgepfiffen.
Zeitnah ist auch nichts nötig . Der Austausch von alten gegen technisch moderne abgasarme Autos löst das Problem von allein .
Der EUH sollte sich um wichtigere Dinge kümmern. Zwei drei Straßen die durch Fahrverbote entlastet werden ändern
am Gesamtausstoß von Abgasen für den gesamten Stadtbereich nichts .Im Gegenteil durch Umwege wird die Belastung eher höher .
Fahrverbote sind nutzlose Sanktionen . Die Hauptstraße wird durch Fahrverbote entlastet die Eliesenstraße wird durch zusätzlichen
Autoverkehr belastet .Insgesamt vermindert sich der Schadstoffausstoß im gesamten Stadtgebiet nicht im Gegenteil .
Mehr km bedeuten mehr Abgase .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 30. Jan 2018, 11:31

Für unsere geschäftsführende Bundesregierung, die für Aussitzen und Nichtstun bekannt ist, wird es nun eng und für Deutschland, das sich gerne so umweltbewusst als Verfechter von Nachhaltigkeit und Ökologie präsentiert, auch extrem peinlich:

Die Grünen fordern ein striktes Vorgehen der EU-Kommission gegen Deutschland und andere Länder, die europäische Grenzwerte für saubere Luft verletzen. „Die Europäische Kommission darf bei diesem wichtigen Thema nicht einknicken“, erklärte die Europapolitikerin Rebecca Harms vor einem Krisentreffen am Dienstag in Brüssel.

Dort soll Umweltministerin Barbara Hendricks der EU-Kommission erläutern, wie die EU-Standards für Stickoxid künftig in deutschen Städten eingehalten werden sollen. Umweltkommissar Karmenu Vella hat insgesamt neun Länder vorgeladen, die die Vorgaben seit Jahren brechen. Das sei die letzte Chance, erklärte Vella vorab. Präsentieren die Länder keine Lösung, droht ihnen eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Als wichtige Ursache für die gesundheitsschädlichen Luftschadstoffe gelten Dieselfahrzeuge. Die Bundesregierung versucht, das Problem ohne Fahrverbote zu lösen, bekam es aber über Jahre hinweg nicht in den Griff. Das Thema beschäftigt auch in Deutschland inzwischen zahlreiche Gerichte. Am 22. Februar verhandelt das Bundesverwaltungsgericht, ob Fahrverbote zulässig sind.

Luftverschmutzung wird unter anderem für Atemwegs- und Kreislauferkrankungen verantwortlich gemacht. Nach Angaben von Umweltkommissar Vella sterben jährlich mehr als 400 000 Europäer vorzeitig wegen zu schlechter Luftqualität. Hier müsse die EU-Kommission einschreiten. [...]

Der Deutsche Städtetag forderte die Automobil-Industrie zu rascherem Handeln auf. „Die drohende EU-Klage gegen Deutschland zeigt den Ernst der Lage. Die Stickoxid-Emissionen müssen so schnell wie möglich sinken“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Er forderte die Konzerne auf, Diesel-Fahrzeuge sauberer zu machen und endlich darzulegen, was die Software-Updates in der Praxis tatsächlich bewirkten. Im Stadtverkehr verursachten Diesel-Pkw bis zu drei Viertel der Stickoxid-Emissionen, unterstrich der Hauptgeschäftsführer des Städtetags.

http://www.tagesspiegel.de/politik/kris ... 05476.html
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Tom Bombadil » Di 30. Jan 2018, 14:03

Am besten zieht man die Stadtmauern wieder hoch und lässt gar keine KFZ mehr in die Städte. Geheizt wird mit Strom, auf jedem städtischen Dach muss ein Windrad und eine Solaranlage stehen. Industrie und alles andere, was Emissionen verursachen könnte, wird aus den Städten verbannt, vllt. sind die Grünen dann endlich zufrieden. Man fragt sich allerdings, wie Menschen überhaupt in den Städten überleben konnten, als es noch keine so niedrigen Grenzwerte gab.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Di 30. Jan 2018, 15:45

Nochmal eine Woche Aufschub... es scheint, als wolle die Bundesregierung eine Klage beim EuGH haben. So ein Verfahren kann ja gerne ein paar Jahre dauern. Die unpopulären Maßnahmen setzt dann irgendwer anderes um.

"Natürlich sind wir noch nicht da, wo wir sein müssen", sagte sie. Die EU-Grenzwerte müssten selbstverständlich überall eingehalten werden.

Die EU-Kommission bezeichnete die von Deutschland und anderen Regierungen versprochenen Maßnahmen als nicht ausreichend. [...]

Vella sagte, die von den Mitgliedstaaten gemachten Vorschläge schienen "auf den ersten Blick nicht gehaltvoll genug, um das Gesamtbild zu verändern". Die Vorschläge würden jetzt geprüft. Der Kommissar kritisierte, dass die Dringlichkeit des Problems noch immer nicht von allen erkannt worden sei. Vella zufolge sterben jedes Jahr in der EU 400.000 Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung.

Einige Grenzwerte hätten eigentlich schon vor mehr als einem Jahrzehnt erreicht werden sollen. "Ohne neue und wirksame Maßnahmen" würden die Luftstandards noch über "Monate und Jahre und weit über 2020 hinaus" verletzt.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018 ... n-bruessel

Einfach nur beschämend.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Aldemarin » Di 30. Jan 2018, 16:46

Warum Fahrverbote, wenn man auch Luftreinigungstürme ( https://www.golem.de/news/umwelt-china- ... 32303.html ) bauen kann?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Tom Bombadil » Di 30. Jan 2018, 17:04

Sowas gibt es auch in kleiner und besser designt: https://www.studioroosegaarde.net/proje ... free-tower
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