Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Teeernte
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jan 2018, 21:26

frems hat geschrieben:(26 Jan 2018, 21:03)

Aber nur gaaanz knapp. Und genau genommen ist die DUH deutlich effizienter als die Filzvereine ...


Effizient ? JAAAAA !!!

Die DUH übergab im Februar 2014 das Umweltzeichen Blauer Engel an die Kat-Hersteller LRT und HJS. 2012 hatte die DUH von Autoteilehändlern und Werkstätten gefordert, „ausschließlich Blauer-Engel-Kats oder Originalteile zu verkaufen und einzubauen“.


....die DUH hat 243 Mitglieder und 90 Angestellte ....die 100.000 Dinge in aller WELT .....und noch mal 300.000 Sachen in D machen.....und die Mitglieder gehen noch tagsüber arbeiten.

Der Verein finanziert sich vornehmlich (zu 38 %) durch Projektzuschüsse, die in etwa zur Hälfte aus öffentlichen Quellen und zur anderen Hälfte von privaten Stiftungen bereitgestellt werden, zu 17 % aus Spenden, die zum größeren Teil von Unternehmen und zu einem kleineren Teil von privaten Spendern stammen. Eines der Unternehmen, die angeblich höhere fünfstellige Beträge pro Jahr spenden, ist Toyota, mit dem die DUH schon seit über 20 Jahren kooperiert.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... s-ein.html

Zu blöd für Diesel....??

Eigene Dieselmotoren baut Toyota schon jetzt kaum mehr. Derzeit läuft noch ein Diesel mit 1,4 Litern Hubraum vom Band, die Versionen mit 1,6 und 2,0 Litern werden bereits von BMW gekauft und in die eigene Modelle eingebaut.


und der TRICK ? Ende des DIESEL - bei PKW....ja !

Ausnahmen sind die Varianten mit größeren Hubraumklassen für Pick-ups oder schwere SUV. Die allerdings laufen unter der Kategorie „leichte Nutzfahrzeuge“.TOYOTAAAAAAA


Kauf Dir (D)einen UMWELTENGEL... dann wird der SUV zum LKW - und kann flieeeegen - NICHTS ist UNMÖGLICH.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 26. Jan 2018, 21:31

jorikke hat geschrieben:(26 Jan 2018, 21:26)

Hab die Botschaft verstanden und bewege sie in meinem Herzen. (Herz ist weniger angreifbar als Hirn)
Dir geht also Effizienz über alles? Na gut, vielleicht nicht über alles aber du hältst es für sinnvoller das Durchsetzungsvermögen von Kadertruppen über Mitglieder starke Verbände zu stellen, deren Anliegen sich in ihren Mitgliedern findet.
Halte ich für falsch.
Etwas Richtiges kann sich nur durchsetzen wenn es in der Breite akzeptiert wird.
...na ja, Demokratie muss ja nicht immer richtig sein.
Überlassen wir den Haudraufs das Spielfeld.

Wenn es danach ginge, dürftest Du legal mit 250 ohne Helm und mit 2,5 Promille über die Landstraßen mit dem Motorrad gurken. Da muss man das Volk auch mal zu seinem Glück zwingen.

Und Effizienz ist generell zu begrüßen, da sie mit technischem und damit gesellschaftlichem Fortschritt einhergeht. Unsere Spezies kann anders gar nicht überleben. Aber über alles sollte man sie nicht stellen. Sie macht nur ein Drittel des Notwendigen aus. Nicht mehr und nicht weniger.

Davon abgesehen sehe ich nicht, warum ein Lobbyverband aufgrund seiner Mitgliederanzahl über dem Rechtsstaat stehen sollte. Darf die katholische Kirche nun die evangelische verbieten, weil sie mehr Mitglieder hat? Muss man in solche Zeiten zurück? Fände ich ja nicht so cool.
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 26. Jan 2018, 21:32

Teeernte hat geschrieben:(26 Jan 2018, 21:26)
Kauf Dir (D)einen UMWELTENGEL... dann wird der SUV zum LKW - und kann flieeeegen - NICHTS ist UNMÖGLICH.

Mir ist es ehrlich gesagt, ob Japaner, Deutsche, Franzosen oder Amerikaner betrügen. An unser Recht müssen alle halten. Die Ansicht ist aber offensichtlich altmodisch. Macht aber nichts.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 26. Jan 2018, 21:56

frems hat geschrieben:(26 Jan 2018, 21:03)

Aber nur gaaanz knapp. Und genau genommen ist die DUH deutlich effizienter als die Filzvereine wie Greenpeace, Nabu und BUND. Mit ein paar Klagen erreichen die mehr als andere mit Mitgliederversammlungen, Infoständen, Petitionen und Demonstrationen. Oder ums mit den Worten des erzkonservativen Grünenhassers Jan Fleischhauer zu sagen: Je älter ich werde, desto mehr schätze ich die temperierende Wirkung des Rechts. Der Rechtsstaat ist das Bollwerk, das zwischen dem Volkszorn und dem Individuum steht. (http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 09893.html)

Der Rechtsstaat hat diesen selbsternannte DUH in die Schranken gewiesen . Dieser Lobbyverband maßt sich an, Interessen
deutscher Bürger zu vertreten .Die Bürger pfeifen auf diesen Abmahnclub . Der vertritt allenfalls aus rein finanziellen Gründen
sich selbst .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 26. Jan 2018, 22:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jan 2018, 21:58

frems hat geschrieben:(26 Jan 2018, 21:32)

Mir ist es ehrlich gesagt, ob Japaner, Deutsche, Franzosen oder Amerikaner betrügen. An unser Recht müssen alle halten. Die Ansicht ist aber offensichtlich altmodisch. Macht aber nichts.


Wenn man nur die Hersteller abmahnt - die das (Meine Meinung- "Schutz-) Geld" NICHT zahlen..... ??

Millionen mit Abmahnungen
Die guten Geschäfte der Deutschen Umwelthilfe

Wie der Öko-Verein DUH mit zahlreichen Abmahnungen seine Kasse füllt – und dies mit dem Versagen des Staates rechtfertigt

Der Ärger kündigt sich mit einem Fax an. Rechts oben prangt das Logo der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Im zweiten Absatz steht: „Uns ist der nachstehend geschilderte Wettbewerbsverstoß Ihrer Firma bekannt geworden.“ Betroffen von Schreiben wie diesen sind Autohäuser, Immobilienmakler oder Händler von Elektrogeräten.

Selbst die „banalsten Verstöße“ würden geahndet.


...abgemahnt, weil in der Ausstellung von Küchen die Zettel mit der Energiekennzeichnung fehlen. „Wissen Sie, unsere Kunden knibbeln die Zettelchen vielfach ab, wenn sie Fotos (DER KÜCHE) für ihre Frau daheim machen.“

und natürlich - .....Schriftgröße der notwendigen Hinweise, deren Platzierung in einer Anzeige oder fehlende Hinweise beim Teilen von Artikeln“ in sozialen Netzwerken.


http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/m ... 38146.html


Meine Meinung:
Ein Abmahnverein , der Kasse macht - Eine moderne digitale Mafia - die SCHUTZGELD nimmt.


Abgas-SkandalWarum testet die DUH keine Elektroautos?


Die DUH übrigens versucht bereits, im Zuge von "Dieselgate" ein neues Betätigungsfeld aufzumachen: Das "Woodgate" - den Holz-Skandal. Nach den Stickoxiden ging es jetzt wieder um Feinstaub. Auch hier halfen Medien eifrig mit. Eine Reportage zur Feinstaub-Belastung von Holzöfen stellt Grenzwert-Überschreitungen fest - um das 10- bis 50-fache. Die ARD spricht von 9000 "vorzeitigen Todesfällen" durch Feinstaub und beruft sich auf das Umweltbundesamt (UBA).


Ach ja - die zahlen das Schutzgeld... ??
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 26. Jan 2018, 22:02

Teeernte hat geschrieben:(26 Jan 2018, 21:58)

Wenn man nur die Hersteller abmahnt - die das (Meine Meinung- "Schutz-) Geld" NICHT zahlen..... ??

Tut ja keiner. Die DUH klagte gegen Zulassungen und die Richter teilten mit, dass die DUH nicht klagen dürfe. Das ist aufgrund des Verbandklagerechts und/oder Umweltverträglichkeit nichts ungewöhnliches. Erst kürzlich teilte das BVerwG in Leipzig einigen Landkreisen mit, dass sie nicht in Sachen Deichschutz gegen die Elbvertiefung klagen dürfen, weil die hoheitliche Aufgabe an die Deichverbände übertragen wurden. Und in letzterem Fall gibt's keine weitere Instanz, in der man klagen könne. Relevanter sind aber sowieso die Urteil gegen die Kommunen, die nicht für gute Luft ihrer Bürger sorgen. Mit ein paar stillgelegten Dreckschleudern wär das auch nicht erreicht worden. Da muss man schon differenzieren zwischen E- und Immissionen. Macht natürlich kaum einer, aber das ist ja nicht schlimm.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jan 2018, 22:23

frems hat geschrieben:(26 Jan 2018, 22:02)

Tut ja keiner. Die DUH klagte gegen Zulassungen und die Richter teilten mit, dass die DUH nicht klagen dürfe.


in DIESEM EINEN FALL (Autozulassung).....ansonsten >>

Sie ist ein klageberechtigter Verbraucherschutz­verband nach dem Unterlassungsklagengesetz. ...2004 erkannte das Bundesverwaltungsamt die DUH als klageberechtigten Verbraucherschutzverband an 2008 erkannte das Umweltbundesamt (UBA) den Verein als klageberechtigte Vereinigung nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz an.

KLAGEN/ABMAHNUNGEN =
Die Einnahmen aus dem „Verbraucherschutz“, wie sie die Umwelthilfe in ihren Jahresberichten nennt, machten 2014 insgesamt 28 Prozent aller Einnahmen aus, 2013 waren es 22 Prozent.
Millionen mit Abmahnungen >> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/m ... 38146.html


Und dafür lassen Sie sich auch von der amerikanischen „ClimateWorks Foundation“ bezahlen. Seit 2010 hat diese Stiftung mindestens vier Millionen Dollar an die Deutsche Umwelthilfe überwiesen. Das zeigen deren Finanzberichte aus den Jahren 2010, 2011, 2012, ein Wikileaks-Dokument von 2016 und die Internetseite der Stiftung. Müssten Sie sich nicht eigentlich „Amerikanische Umwelthilfe“ nennen?

Unter den Geldgebern der amerikanischen Stiftung sind mehrere amerikanische Milliardäre und die „Ford Foundation“, die der Sohn des Ford-Gründers Henry Ford aufgebaut hat.
https://orange.handelsblatt.com/artikel/33021
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Fr 26. Jan 2018, 22:29

Teeernte hat geschrieben:(26 Jan 2018, 22:23)

in DIESEM EINEN FALL (Autozulassung).....ansonsten >>

Sagte ich ja. Nicht sonderlich relevant in der gesamten Masse. Und bitte... "Müssten Sie sich nicht eigentlich „Amerikanische Umwelthilfe“ nennen?"

Ich bitte Dich, Genosse. Es ist Wochenende. Mit Polemik kannst Du mir am Montag wieder kommen. Wünsche aber noch einen angenehmen Abend.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 26. Jan 2018, 22:41

frems hat geschrieben:(26 Jan 2018, 22:29)

Sagte ich ja. Nicht sonderlich relevant in der gesamten Masse. Und bitte... "Müssten Sie sich nicht eigentlich „Amerikanische Umwelthilfe“ nennen?"

Ich bitte Dich, Genosse. Es ist Wochenende. Mit Polemik kannst Du mir am Montag wieder kommen. Wünsche aber noch einen angenehmen Abend.

Nun wird´s lustig .Gerade du unterstellst anderen sie würden polemisieren ? Darin bist du doch unübertroffen .
Wer 45 Millionen Autobesitzer beleidigt und behauptet hochmoderne Autos wären Dreckschleudern sollte sich was Polemik anbetrifft
an die eigene Nase fassen . Du tust ja so als wenn du hier die Meinung der überwiegende Mehrheit der Bürger vertrittst .
Garantiert nicht .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Fr 26. Jan 2018, 22:45

frems hat geschrieben:(26 Jan 2018, 22:29)

Sagte ich ja. Nicht sonderlich relevant in der gesamten Masse. Und bitte...


Kasse macht es doch ...... Regierender Kaiser ? - Resch :

sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, die für die Luftreinhaltung zuständigen Behörden würden aufgefordert, binnen vier Wochen wirksame Maßnahmen wie Diesel-Fahrverbote verbindlich zu erklären.

"Und in dem Zusammenhang will ich vielleicht auch mal sagen, dass die Deutsche Umwelthilfe auch dazu neigt, zu skandalisieren", fügte die SPD- Umweltministerin Hendricks hinzu.



hatte die Umwelthilfe eigene Abgas-Messungen veröffentlicht und BMW vorgeworfen, die Abgasreinigung über eine unzulässige Abschalteinrichtung herunter zu regeln. BMW weist das zurück und beruft sich auf Tests des TÜV Süd und des Kraftfahrt-Bundesamts. Der TÜV Süd warf seinerseits der Umwelthilfe Schlamperei beim Test vor.

„Wenn ein Tester bewusst und zielgerichtet untypische Fahrweisen im Randbereich erzwingt, um plakative Emissionswerte zu konstruieren, dann hat das Züge einer gezielten Kampagne“, sagte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich. Der Autobauer teilte mit, dass Fahrzeuge von BMW grundsätzlich den gesetzlichen Vorschriften entsprächen und nicht manipuliert seien.
http://www.sz-online.de/nachrichten/abg ... 32920.html

Gute Propaganda zum Thema http://brd-schwindel.ru/wie-und-warum-m ... ernichtet/
und Google : „Resch, der ein Studium der Verwaltungswissenschaften abbrach“ ... ??
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jack000 » Sa 27. Jan 2018, 00:42

jorikke hat geschrieben:(26 Jan 2018, 20:50)

Der ADAC hat 20 Millionen Mitglieder, so im Kopf überschlagen ist das sogar noch etwas mehr als das 100-fache.

Nicht ganz, aber genau das habe ich gesagt!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 27. Jan 2018, 14:33

So, die Stadt Oldenburg (166.600 Einwohner) macht ernst:
Die örtliche Nordwest-Zeitung berichtet heute und zum dritten Mal in dieser Woche von den Plänen der Stadtverwaltung zur Einrichtung einer Umweltzone, die da längst überfällig ist. Die Messungen der Luftqualität und die Klagen von Stadtbewohnern und Umweltverbänden zwingen die Stadt jetzt zum Handeln.

Halbe Sachen sind da aber nicht geplant. Der Rat der Stadt Oldenburg hat abgestimmt über einen Plan, der für viele Oldenburger und Pendler aus dem Umland sicherlich ein Paukenschlag darstellt. Hatten doch viele Bürger mit PKWs ohne grüne Plakette gehofft, dass es keine Umweltzone geben wird und wenn, dann nur im Bereich des inneren Stadtringes so sieht die derzeitige Planung vor, das gesamte Stadtgebiet innerhalb des Autobahnringes zur Umweltzone zu machen.
Sollte diese Maßnahme nicht ausreichen, steht die nächste Maßnahme an, die Einrichtung einer blauen Zone. Die Pläne hierfür liegen bereits in der Schublade.

Von der grünen Zone wären ca. 20 Prozent aller Dieselfahrzeuge betroffen, z.B. ältere VW Golf III und IV, T4, T5, verschiedene Fords und andere.
Wenn es dann irgendwann aber zur Einrichtung einer blauen Zone kommt, und darauf werden die Bürger schon mal leise eingestimmt, ist alles was nicht der Euro-6-Norm entspricht verboten. Für 80 Prozent der Diesel bedeutet dies dann ein Fahrverbot.

Es geht endlich voran! :thumbup:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 27. Jan 2018, 16:34

Raskolnikof hat geschrieben:(27 Jan 2018, 14:33)

So, die Stadt Oldenburg (166.600 Einwohner) macht ernst:
Die örtliche Nordwest-Zeitung berichtet heute und zum dritten Mal in dieser Woche von den Plänen der Stadtverwaltung zur Einrichtung einer Umweltzone, die da längst überfällig ist. Die Messungen der Luftqualität und die Klagen von Stadtbewohnern und Umweltverbänden zwingen die Stadt jetzt zum Handeln.

Halbe Sachen sind da aber nicht geplant. Der Rat der Stadt Oldenburg hat abgestimmt über einen Plan, der für viele Oldenburger und Pendler aus dem Umland sicherlich ein Paukenschlag darstellt. Hatten doch viele Bürger mit PKWs ohne grüne Plakette gehofft, dass es keine Umweltzone geben wird und wenn, dann nur im Bereich des inneren Stadtringes so sieht die derzeitige Planung vor, das gesamte Stadtgebiet innerhalb des Autobahnringes zur Umweltzone zu machen.
Sollte diese Maßnahme nicht ausreichen, steht die nächste Maßnahme an, die Einrichtung einer blauen Zone. Die Pläne hierfür liegen bereits in der Schublade.

Von der grünen Zone wären ca. 20 Prozent aller Dieselfahrzeuge betroffen, z.B. ältere VW Golf III und IV, T4, T5, verschiedene Fords und andere.
Wenn es dann irgendwann aber zur Einrichtung einer blauen Zone kommt, und darauf werden die Bürger schon mal leise eingestimmt, ist alles was nicht der Euro-6-Norm entspricht verboten. Für 80 Prozent der Diesel bedeutet dies dann ein Fahrverbot.

Es geht endlich voran! :thumbup:

Die Umweltzone existiert in anderen Städten seit über 10 Jahren . In diesen Umweltzonen darf jeder einfahren der die E Norm 4
erfüllt . Egal ob Diesel oder Benziner . Die alten Autotypen fahren schon seit über 10 Jahren in den Städten mit Umweltzonen nicht mehr .
Oldenburg hat es versäumt rechtzeitig zu reagieren, sicher auch deshalb ,weil man auf die ländliche Kundschaft nicht verzichten wollte .
Die wenigen Besitzer dieser Autos
haben das lange verinnerlicht .Deshalb hoch entwickelte Dieselautos aus dem Stadtgebiet zu verdammen und mit Fahrverboten zu belegen
käme einer Enteignung der Besitzer gleich . Fahrzeuge die die Norm 4 nicht erfüllen sind in Städten seit über 10 Jahren seltener wie ein 6er im Lotto . Allenfalls in ländlichen Gebieten fahren davon noch einige herum .Deren Besitzer wissen seit Jahren das sie damit Großstädte meiden müssen .In Westerhauderfehn , in Westerstede mögen noch einige davon fahren .
Blaue Zonen (gilt nur für Dieselautos ) sind nicht zu kontrollieren . Schon allein wegen der hundertfachen Ausnahmeregelungen .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 27. Jan 2018, 18:34

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2018, 18:28)
Ich kann auf die 200 Hanseln verzichten - die meinen die Mehrheit zu sein . Den Staat am Nasenring durch die Arena zu führen.

Wer sagt denn, dass man sich für eine Mehrheit hält, wenn man sich dafür einsetzt, dass Gesetze in Deutschland auch einzuhalten sind?

Solche "Abmahner" stehen für mich in einer Reihe - wie Steuerhinterzieher, Betrüger, ...... Staatsschädlinge.

Ok.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 27. Jan 2018, 19:00

Positiv Denkender hat geschrieben:(27 Jan 2018, 16:34)

Fahrzeuge die die Norm 4 nicht erfüllen sind in Städten seit über 10 Jahren seltener wie ein 6er im Lotto .

Ich wusste gar nicht, dass ich beim Lotto eine Gewinnchance von 20 Prozent habe. :D
Rund 20 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Dieselfahrzeuge (PKWs) erfüllen nicht die Voraussetzung für die grüne Plakette an der Windschutzscheibe. Mace dich mal bei m Bundesverkehrsamt oder bei Statista kundig, oder auch hier:
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 61331.html
oder hier (Seite 12):
https://www.kba.de/SharedDocs/Publikati ... onFile&v=2
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 19:09

frems hat geschrieben:(27 Jan 2018, 18:34)

Wer sagt denn, dass man sich für eine Mehrheit hält, wenn man sich dafür einsetzt, dass Gesetze in Deutschland auch einzuhalten sind?


Ok.


Wer möchte das nicht - dass alle Vorschriften und Gesetze eingehalten werden... Nur geh ich rum und kontrollier Schwarzfahrer ? - ist ja meine Steuerkasse die dafür zahlen muss... oder mache eigene (falsch) Parkzettel ? Nicht - ....ich gehe Arbeiten. (Beispiel.....Mobilfunkantennen müssen auf +- 2 cm Höhe genau stehen - wenn nicht - Anzeige // Sofortabschaltung durch BNETZ A. ....dann ist morgen in D kein Funk- NETZ mehr. Garkeins. ICH kann das messen. ...Ich habs gelernt. )

Ob nun beim Gewerbeamt...Staatsanwalt...Brandschutz - überall gibt es Leute die dafür zuständig sind. Da gibt es Ermessensspielraum und Vermeidung unbillige Härte.

....die meisten kassieren NICHT gleich beim Küchenhändler wenn die Energiekarte fehlt.... (Überzogene 500 Eu...?) - oder setzen Termine wenn die Stadt 5 Jahre zum Umbau braucht - ....in 4 Wochen. NEIN - die sind NICHT auf Veränderung/VERBESSERUNG aus - sondern NUR für eigene KASSE !

Was hat die Ndrangheta noch im Würgegriff ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 19:10

Raskolnikof hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:00)

Ich wusste gar nicht, dass ich beim Lotto eine Gewinnchance von 20 Prozent habe. :D
Rund 20 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Dieselfahrzeuge (PKWs) erfüllen nicht die Voraussetzung für die grüne Plakette an der Windschutzscheibe. Mace dich mal bei m Bundesverkehrsamt oder bei Statista kundig, oder auch hier:
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 61331.html
oder hier (Seite 12):
https://www.kba.de/SharedDocs/Publikati ... onFile&v=2


Es geht nicht um den BESTAND in der GARAGE - sondern um den täglichen EINSATZ im Umweltbereich..
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 27. Jan 2018, 19:19

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:09)

Wer möchte das nicht - dass alle Vorschriften und Gesetze eingehalten werden... Nur geh ich rum und kontrollier Schwarzfahrer ? - ist ja meine Steuerkasse die dafür zahlen muss... oder mache eigene (falsch) Parkzettel ? Nicht - ....ich gehe Arbeiten. (Beispiel.....Mobilfunkantennen müssen auf +- 2 cm Höhe genau stehen - wenn nicht - Anzeige // Sofortabschaltung durch BNETZ A. ....dann ist morgen in D kein Funk- NETZ mehr. Garkeins. ICH kann das messen. ...Ich habs gelernt. )

Ob nun beim Gewerbeamt...Staatsanwalt...Brandschutz - überall gibt es Leute die dafür zuständig sind. Da gibt es Ermessensspielraum und Vermeidung unbillige Härte.

....die meisten kassieren NICHT gleich beim Küchenhändler wenn die Energiekarte fehlt.... (Überzogene 500 Eu...?) - oder setzen Termine wenn die Stadt 5 Jahre zum Umbau braucht - ....in 4 Wochen. NEIN - die sind NICHT auf Veränderung/VERBESSERUNG aus - sondern NUR für eigene KASSE !

Was hat die Ndrangheta noch im Würgegriff ?

Nun, Genosse, die Kommunen sind nun einmal dazu verpflichtet, die Grenzwerte einzuhalten. Wenn sie dies systematisch nicht tun, ist es recht egal, wer dagegen klagt. Bei uns haben auch schon Privatpersonen ohne irgendeinen Kontakt zu DUH, BUND, Nabu oder sonstwas erfolgreich geklagt, woraufhin die Stadt zu Maßnahmen und Strafzahlungen richterlich verurteilt wurde. Da muss man sich nun nicht an einem Mitglied eines kleinen Verbandes personenbezogen abarbeiten. Das ist nur ad hominem.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Jan 2018, 19:28

frems hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:19)

Nun, Genosse, die Kommunen sind nun einmal dazu verpflichtet, die Grenzwerte einzuhalten. Wenn sie dies systematisch nicht tun, ist es recht egal, wer dagegen klagt. Bei uns haben auch schon Privatpersonen ohne irgendeinen Kontakt zu DUH, BUND, Nabu oder sonstwas erfolgreich geklagt, woraufhin die Stadt zu Maßnahmen und Strafzahlungen richterlich verurteilt wurde. Da muss man sich nun nicht an einem Mitglied eines kleinen Verbandes personenbezogen abarbeiten. Das ist nur ad hominem.


Volksgenosse - JEDERMANN ist verpflichtet Grenzwerte einzuhalten. ...100 mikro Tesla - Magnetfeld. Damit stopp ich DIR mit der Durchsetzung JEDES Elektrofahrzeug über 100 KW - ohne nachmessen zu müssen ! Fernleitung ? Dann hast Du nur noch Koax in 1,20 Erdlage.

Vielleicht findet sich ja ein guuuter Russischer Oligarch - der DEUTSCHLAND erstmal STILLEGT.... ähhhmmm Die Sache finanziert....... nur für die GUUUUTE Sache. Einhaltung der Grenzwerte...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 27. Jan 2018, 19:33

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2018, 19:28)

Volksgenosse - JEDERMANN ist verpflichtet Grenzwerte einzuhalten. ...100 mikro Tesla - Magnetfeld. Damit stopp ich DIR mit der Durchsetzung JEDES Elektrofahrzeug über 100 KW - ohne nachmessen zu müssen ! Fernleitung ? Dann hast Du nur noch Koax in 1,20 Erdlage.

Vielleicht findet sich ja ein guuuter Russischer Oligarch - der DEUTSCHLAND erstmal STILLEGT.... ähhhmmm Die Sache finanziert....... nur für die GUUUUTE Sache. Einhaltung der Grenzwerte...

Ich sagte doch, dass ich nicht so der Fan von Reichsbürgerzeugs bin. Damit musst Du Dich bitte nicht selbst disqualifizieren.

Und nee, die Verpflichtung liegt bei den Kommunen. Deshalb werden ja Städte verklagt und nicht Käufer der Dreckschleudern.
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