Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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jorikke
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jorikke » So 4. Feb 2018, 18:10

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:00)

Richtig nur ohne den deutschen Markt gäbe es keine Produktionsstätten im Ausland .
Es ist nur zu begrüßen das deutsche Automobilbauer weltweit so erfolgreich sind .Das trägt zum gesamtwirtschaftlichen Erfolg
der Unternehmen bei. Immerhin schüttet Daimler in diesem Jahr allein für mehr 130000 Mitarbeiter eine Jahresprämie von 5700,-€ aus.
Eine Rekord Prämie . Wäre doch ein Klacks auf diese 130000 Mitarbeiter verzichten zu können oder ?
Ebenso auf Mitarbeiter der Zulieferindustrie ,der Vertriebspartner .
Jedes International tätige Unternehmen hat den Grundstein für weltweite Erfolgs im Heimatland gelegt .


Wieso soll Daimler auf 130.000 Mitarbeiter verzichten? :?:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 4. Feb 2018, 18:52

jorikke hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:10)

Wieso soll Daimler auf 130.000 Mitarbeiter verzichten? :?:

Habe ich nicht verlangt sondern User die meinen die Automobilindustrie hätte keine Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland .
Ich weiß ja das die Automobilindustrie zu den Schlüsselindustrien diese Landes gehört .Ich weiß auch dass der wirtschaftliche Erfolg
der deutschen Autobauer ohne Auslandsstandorte nicht gegeben wäre .Übrigens nicht nur Daimler zahlt Boni an Mitarbeiter sondern
auch VW ,BMW . Das seit Jahren .
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frems
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » So 4. Feb 2018, 19:27

jorikke hat geschrieben:(04 Feb 2018, 17:34)

2017 wurden von den Konzernen VW, Daimler und BMW in Deutschland 1. 919. 950 PKW neu zugelassen.
Produziert wurden von den Konzernen im gleichen Zeitraum 16 Millionen PKW.

Dürfte bald eine einstellige Prozentzahl sein. Mal sehen, ob der Wandel zum Mobilitätsdienstleister klappt oder ob's nur PR-Gelaber bleibt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 4. Feb 2018, 19:41

PD hat geschrieben:Ist ja auch falsch . Oder bestreitest du ,dass in an der Automobilbranche Millionen Arbeitsplätze hängen ?
Da hat Du mal ausnahmsweise "recht" :

Das "an der Automobilbranche Millionen Arbeitsplätze hängen" ist tatsächlich falsch : Quelle : Statistisches Bundesamt
Destatis hat geschrieben:Im Jahr 2016 gab es in Deutsch­land 1 327 Betriebe von Unter­nehmen mit 20 und mehr tätigen Personen, die Kraft­wagen und Kraft­wagen­teile produzierten. Hier arbeiteten rund 828.000 Personen – das entsprach 14 % der insgesamt in den Betrieben des Verar­beitenden Gewerbes Beschäftigten. Sie erwirtschafteten einen Umsatz von 407 Milliarden Euro.
2017 - ebenfalls das Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018 | Stand: 04.02.2018 / 17:51:42 waren es "WZ08-29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen 11/2017 826.655 Beschäftigte.

Die Umsatzzahlen [EUR] :
15.297.365.000 Inland (nachgerechnet = 35,8%)

_9.143.283.000 Ausland Eurozone (nachgerechnet = 21,4%)
18. 256.177.000 sonstiges Ausland (nachgerechnet = 42,8%)
27.399.460.000 Auslandsumsatz total (nachgerechnet = 64,2%)

42.696.825.000 Umsatz "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen 11/2017" total

Womit die Aussage von frems "Tja, und wenn jemand erwähnt, dass der deutsche Markt für die deutschen Hersteller nicht das Maß aller Dinge ist, sondern in Anbetracht der Verkäufe im Ausland eher unbedeutend wirkt, kommt der Shitstorm" im Gegensatz zu den wie üblich frei erfunden Zahlen weitgehend richtig lag und liegt. Nur etwas mehr als 1/3 wird im Inland D umgesetzt.

Übrigens im gesamten "Verarbeitenden Gewerbe" waren 2015 : 7.272.990 davon 850.815 "mit der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" und wesentlich bedeutender für das Inland : 789.497 davon warten "mit der Her­stellung von Nahrungs- und Futter­mitteln" beschäftigt.

"Marktsättigung" In D kommen auf 100 Einwohner 54 PKW - in der "Volksrepublik China" sind es ganze 6 ! Gleichgültig wohin die Kapazitäten der dt. Autoindustrie fließen - nach D wohl eher nicht.

Doch dort sind "Verbrenner" eher nicht mehr gefragt :
ZON hat geschrieben:Dass sich eine Krise anbahnt, die die deutschen Autohersteller in China unter gewaltigen Druck setzten wird, erfährt die Industrie nur aus dem Internet. Quasi nebenher. Ende September lud das Pekinger Ministerium für Industrie- und Informationstechnologie auf seiner Webseite einen Gesetzentwurf hoch:

Ab 2018 soll eine Elektroquote in China gelten. Im Fall von Volkswagen, dem größten Hersteller in der Volksrepublik, hieße dies, dass der Konzern bei derzeit etwa drei Millionen verkauften Autos 2018 rund 60 000 E-Fahrzeuge absetzen müsste. In zwei Jahren dann 80 000 Stück und 2020 dann schon 100 000. Derzeit verkauft VW ein paar Hundert E-Modelle pro Jahr in China.

... Bei Daimler spricht man von einer "großen Herausforderung für die Branche", aber insgesamt halten sich die Autokonzerne aus Deutschland zurück bei diesem Thema. Zu groß ist die Furcht vor Chinas Führung, zu wichtig der Markt. Volkswagen zum Beispiel setzt vier von zehn Autos in der Volksrepublik ab. Eine große Abhängigkeit.
Doch auch "umgekehrt" werden zukünftig sehr deutsch klingende chinesische E-Mobile in D "endgefertigt". Quelle : Focus (12.04.2017 "Borgward baut in Bremen ab 2018 chinesische Elektroautos" Video zum Beitrag

Hier gleich mein neues Auto - ich nehme das mit den lustigen Lichtern auf dem Dach... oder doch diese Gnutchkugel :?:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 6. Feb 2018, 17:08

immernoch_ratlos hat geschrieben:(04 Feb 2018, 19:41)

Da hat Du mal ausnahmsweise "recht" :

Das "an der Automobilbranche Millionen Arbeitsplätze hängen" ist tatsächlich falsch : Quelle : Statistisches Bundesamt 2017 - ebenfalls das Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018 | Stand: 04.02.2018 / 17:51:42 waren es "WZ08-29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen 11/2017 826.655 Beschäftigte.

Die Umsatzzahlen [EUR] :
15.297.365.000 Inland (nachgerechnet = 35,8%)

_9.143.283.000 Ausland Eurozone (nachgerechnet = 21,4%)
18. 256.177.000 sonstiges Ausland (nachgerechnet = 42,8%)
27.399.460.000 Auslandsumsatz total (nachgerechnet = 64,2%)

42.696.825.000 Umsatz "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen 11/2017" total

Womit die Aussage von frems "Tja, und wenn jemand erwähnt, dass der deutsche Markt für die deutschen Hersteller nicht das Maß aller Dinge ist, sondern in Anbetracht der Verkäufe im Ausland eher unbedeutend wirkt, kommt der Shitstorm" im Gegensatz zu den wie üblich frei erfunden Zahlen weitgehend richtig lag und liegt. Nur etwas mehr als 1/3 wird im Inland D umgesetzt.

Übrigens im gesamten "Verarbeitenden Gewerbe" waren 2015 : 7.272.990 davon 850.815 "mit der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" und wesentlich bedeutender für das Inland : 789.497 davon warten "mit der Her­stellung von Nahrungs- und Futter­mitteln" beschäftigt.

"Marktsättigung" In D kommen auf 100 Einwohner 54 PKW - in der "Volksrepublik China" sind es ganze 6 ! Gleichgültig wohin die Kapazitäten der dt. Autoindustrie fließen - nach D wohl eher nicht.

Doch dort sind "Verbrenner" eher nicht mehr gefragt : Doch auch "umgekehrt" werden zukünftig sehr deutsch klingende chinesische E-Mobile in D "endgefertigt". Quelle : Focus (12.04.2017 "Borgward baut in Bremen ab 2018 chinesische Elektroautos" Video zum Beitrag

Hier gleich mein neues Auto - ich nehme das mit den lustigen Lichtern auf dem Dach... oder doch diese Gnutchkugel :?:


Was wolltest du nun aussagen ? Wolltest du aussagen deutsche Autobauer wären ohne die Industrie im eigenen Land
zu Globalplayern geworden ? Bleibt die Frage wo in HB laufen in diesem Jahr E Autos vom Band ?
Bisher steht noch nicht einmal eine Mauer von diesem geplanten Werk . Bleibt anzufügen heutigen Dieselfahrern nützt es
wenig, wenn in einigen Jahren einige hundert E Autos dort vom Band laufen . Ob Verbraucher diese Autos auch kaufen bleibt dahingestellt.
Bleibt wiederum die Feststellung ,sobald dir Argumente ausgehen verweist du auf die Zukunft .Es geht um von dir geforderte Fahrverbote 2018.
Es geht darum ,dass Verbraucher nur die Autos kaufen können, die am Markt angeboten wurden und werden . .Dazu gehören nun einmal
von staatlichen Behörden zugelassenen hochentwickelte abgasarme Dieselautos. Das einige wenige davon höhere Stickoxide
produzieren als angeben, liegt nicht an denen ,die diese Autos im guten Glauben gekauft haben ,dass diese Angaben stimmen.
Deshalb sollte man diese Menschen nicht einseitig bestrafen . Abgasärmer als die Vorgänger sind diese Autos allemal .Kein Grund zur Panik .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Di 6. Feb 2018, 17:10

Raskolnikof hat geschrieben:(04 Feb 2018, 17:03)

Das ist alles eine Frage der Zeit. Die Sturheit der deutschen Autoindustrie wird sich noch rächen.

Deshalb ist sie ja in China auch so erfolgreich .Übrigens VW verkauft dort noch mehr Autos als Daimler .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Di 6. Feb 2018, 17:19

Noch!
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 7. Feb 2018, 16:35

Raskolnikof hat geschrieben:(06 Feb 2018, 17:19)

Noch!

Daran wir sich auch nichts ändern . Eins steht fest auch in China werden, anders als deine Prognosen ,weiter
Benzin und Diesel Autos fahren . Oder glaubst du ernsthaft in China werden heute Autos gebaut ,die in 2 Jahren dort nicht mehr fahren dürfen ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mi 7. Feb 2018, 20:11

Unsinn! Wenn in China oder anderswo strengere Abgasbestimmungen eingeführt werden gelten die dann für neu zuzulassenen Fahrzeuge.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Mi 7. Feb 2018, 22:46

frems hat geschrieben:(04 Feb 2018, 19:27)

Dürfte bald eine einstellige Prozentzahl sein. Mal sehen, ob der Wandel zum Mobilitätsdienstleister klappt oder ob's nur PR-Gelaber bleibt.


Mein neues Dienstauto ist grad eben ein SUV 4x4 von Ford geworden.... ein Diesel natürlich.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon joschka » Mi 7. Feb 2018, 23:09

Guten Abend,

... nehmt vorerst diesen deutschen Politikclown`s die Limousien weg! Entlastet womöglich nicht unbedingt die Umwelt, aber die deutschen Steuerzahler. LG joschka
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon joschka » Mi 7. Feb 2018, 23:11

... ja, da feht zumindest ein "n" ---- sorry
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 8. Feb 2018, 08:44

Teeernte hat geschrieben:(07 Feb 2018, 22:46)

Mein neues Dienstauto ist grad eben ein SUV 4x4 von Ford geworden.... ein Diesel natürlich.

Hoffentlich ein neuer SUV mit Euro 6d.
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 8. Feb 2018, 10:14

PD hat geschrieben:Was wolltest du nun aussagen ? Wolltest du aussagen deutsche Autobauer wären ohne die Industrie im eigenen Land
zu Globalplayern geworden ?
Also da ich nicht vor Gericht stehe, will ich nix "aussagen"
PD hat geschrieben:Bleibt wiederum die Feststellung ,sobald dir Argumente ausgehen verweist du auf die Zukunft .Es geht um von dir geforderte Fahrverbote 2018.
Du alter Lügenbold - wo habe ich denn je ein Fahrverbot gefordert :?:

Was die Zukunft angeht, Du scheinst da mehr wie Eintagsfliegen zu denken - was für Dich zu der wohl unüberwindlichen Schwierigkeit führt, zu begreifen, alles was "morgen passiert" ist ja schon Zukunft aber übermorgen Vergangenheit.

Was ganz offensichtlich über Deinen Horizont geht, sind die Zusammenhänge - Du plapperst davon das "an der Automobilbranche Millionen Arbeitsplätze hängen" und wenn man Dir die aktuellen Zahlen vorlegt - nix "Zukunft" - kein Wort dazu.

Was Dich lieber PD offensichtlich total überfordert, sind ganz normale Schlüsse - wer aktuell gerade mal etwas mehr als ein Drittel seiner Produkte (35,8%) einer "Ware" im Inland abzusetzen vermag, ist hochgradig von den Ländern abhängig, die weiter 64,2 % dieser Produkte kaufen sollen. Das die einstmals hauptsächlich in D Käufer fanden, ist längst Vergangenheit.

42,8% aller KFZ gehen in den außereuropäischen Export. Ein "Großkunde" ist die "Volksrepublik China". Ein Land, welches alle Produzenten zu seinen Konditionen zwingt. Nur Du PD faselst da immer noch von :
PD hat geschrieben:staatlichen Behörden zugelassenen hochentwickelte abgasarme Dieselautos
Das interessiert ganz offensichtlich die chinesische Führung absolut nicht :
Quelle hat geschrieben:Auf dem Weg zur Elektroauto-Quote 2019 verbietet China die Produktion von 553 Automodellen, die viel Sprit verbrauchen. Die Regierung plant eine verbindliche Produktionsquote für Elektroautos. Bei Missachtung drohen hohe Strafen!
Nun liefern die dt. Hersteller HEUTE keine der inzwischen gebannten Modelle mehr, wie sie eilfertig versichern :
China macht mit Blick auf die Elektroauto-Quote ab 2019 ernst und hat zum Jahresanfang die Produktion von 553 Automodellen untersagt, die besonders viel Benzin verbrauchen.

Nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua ist auch der VW-Konzern und Mercedes davon betroffen.

Allerdings sagte ein VW-Sprecher am Dienstag, 2. Januar 2018, dass das genannte Modell ohnehin nicht mehr in der Produktion sei. "Es betrifft keines der aktuell in Produktion befindlichen Modelle", sagte er der Deutschen Presse Agentur. Gleiches gilt nach Angaben eines Sprechers auch für Daimler. Der Vorgang habe keinen Einfluss auf die Produktion und keinen Einfluss auf den Verkauf in China. Von VW hieß es, es sei eher eine normale Mitteilung von chinesischer Seite über die jetzt geltenden neuen Verbrauchswerte. Alle derzeit produzierten Modelle des Volkswagen-Konzerns entsprächen diesen Anforderungen, sagte der Sprecher.

Die 553 Modelle, die nicht weiter produziert werden dürfen, stammen von chinesischen Herstellern und einigen Joint Ventures. Namentlich genannt wurden auch die chinesischen Produzenten Chery sowie Dongfeng, der mit Peugeot-Citroën kooperiert. Wie die Staatsagentur Xinhua schrieb, verschärfe China wegen des Kampfes gegen die Luftverschmutzung die Emissionsvorgaben weiter und ermutige zur Nutzung von elektrischen Autos, indem Käufer in den nächsten drei Jahren weiter Steuervorteile genießen könnten.
Dieser Bericht der "Auto-Zeitung" (ganz bestimmt keine "Autohasser") zeigt welche Bedeutung E-Mobilität in China geniest.

Das wiederum zeigt, wie wichtig ganz offensichtlich denen PKW mit ausschließlich elektrischem Antrieb sind. Was Du ja selbst festgestellt hast, haben die selbstverständlich das Geschehen in D "weiter im Blick" :
PD hat geschrieben:Wolltest du aussagen deutsche Autobauer wären ohne die Industrie im eigenen Land
zu Globalplayern geworden ?
Warum soll das nun für die "ZUKUNFT" keinerlei Bedeutung mehr haben - nur weil alles was "morgen" passiert Dich nicht interessiert ?

Wer schon mal irgendetwas gebaut hat, der steht sicher zunächst vor einem leeren Bauplatz - wenn allerdings HEUTE jemand, warum auch immer, eine Industrieprojekt beginnt, dann ist das gewöhnlich sehr rasch bezugsfertig. Vermutlich warten die Chinesen schlicht noch auf den richtigen Zeitpunkt, um dann kräftig im Land - diesmal in D - eine schlagfertige Konkurrenz aufzubauen. Dabei haben die Chinesen erhebliche Vorteile - Bǐyàdí Gǔfēn Yǒuxiàn Gōngsī, kurz: BYD "Build your dreams" - (Electric Vehicles, RailTransit, Photovoltaic, Energy Storage) 2010 vom US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Bloomberg Businessweek zum leistungsfähigsten Technologie-Unternehmen der Welt gewählt, setzt auf "Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien" - die sicherer und billiger als die herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien sind.

Bis Leute wie Du "aufwachen", ist der "Markt" längst in deren Händen. Ein auf Exporte angewiesenes Land wie D kann sich solche "Nostalgie" wie Du sie am liebsten für immer und ewig gern hättest, schlich einfach nicht leisten.
Wirtschafts Woche hat geschrieben:Die technologische Insel der Glückseligen in Deutschland und Europa“ finde sonst ein „jähes Ende durch die politisch motivierte und stark wettbewerbsverzerrende Förderung der Elektromobilität in Asien
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 8. Feb 2018, 15:53

Raskolnikof hat geschrieben:(07 Feb 2018, 20:11)

Unsinn! Wenn in China oder anderswo strengere Abgasbestimmungen eingeführt werden gelten die dann für neu zuzulassenen Fahrzeuge.


Diese Abgasbestimmungen werden auch eingehalten .Nicht nur dort sondern auch hier im Lande .
Die nicht korrekt angegeben Abgaswerte bei VW beziehen sich auf Modelle von vor 2015 . Inzwischen
werden weiter Diesel gebaut und zugelassen . E Fahrzeuge sind untauglich .technisch nicht ausgereift zu teuer .
Deshalb kauft sie auch kaum jemand . Selbst wenn es demnächst mehr Enthusiasten für E Autos geben wird
nützt dies einen heutigen Autobesitzer wenig . Fahrverbote bringen keine Entlastung der Luftverschmutzung sondern
sorgen lediglich für eine Verlagerung . Wie so etwas abläuft konnte man gestern wieder in unserer Stadt erleben .
Eine Hauptverkehrsachse musste zeitweilig wegen einer Bombenentschärfung gesperrt werden.
Der Verkehr ,vor allem der LKW Verkehr , versuchte diese gesperrten Straßen zu umfahren verstopfte dabei die anliegenden
Wohnstraßen die durch verkehrsberuhigende Maßnahmen (Barken ,Schwellen u.ä. ) zurück gebaut wurden .
Ähnliches würde bei Fahrverboten passieren . Wer eine Hauptverkehrsachse nicht mehr befahren darf sucht seinen Weg durch
angrenzende Wohnstraßen . Nur was macht man wenn auf Grund des zunehmenden Verkehrs dort die Abgaswerte steigen .
Richtig man verlegt den Verkehr wieder auf die Hauptverkehrsadern zurück weil alles andere Blödsinn wäre.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Do 8. Feb 2018, 18:17

frems hat geschrieben:(08 Feb 2018, 08:44)

Hoffentlich ein neuer SUV mit Euro 6d.


vielen Dank für Ihre Anfrage.
Gerne bestätigen wir Ihnen, dass die Fahrzeuge mit EURO 6 Abgasnorm von der Ford Werke GmbH, derzeit ohne den Einsatz von Ad Blue auskommen.
Angaben oder Unterlagen in der gewünschten Art und Weise stehen uns derzeit noch nicht zur Verfügung.
Wir hoffen, Ihnen mit dieser Antwort behilflich gewesen zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
soweit.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 8. Feb 2018, 22:46

Teeernte hat geschrieben:(08 Feb 2018, 18:17)

soweit.

Dann musst du wohl bald draußen bleiben
Labskaus!

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Fr 9. Feb 2018, 15:06

frems hat geschrieben:(08 Feb 2018, 22:46)

Dann musst du wohl bald draußen bleiben


Welcher WAGEN nimmt den höchsten Bordstein....das schlammigste Gelände oder die kratzigen Sträucher am Fahrbahnrand ?

(auch Schilder mit Rotem Rand ?) ....
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 11. Feb 2018, 17:20

Raskolnikof hat geschrieben:(07 Feb 2018, 20:11)

Unsinn! Wenn in China oder anderswo strengere Abgasbestimmungen eingeführt werden gelten die dann für neu zuzulassenen Fahrzeuge.

Die werden dann auch eingehalten . Oder meinst du deutsche Autobauern würden deshalb in China ihre Werke schließen .
Die Autos sind inzwischen 3 Jahre alt, bei denen Abgaswerte überschritten wurden .
Deine Behauptungen deutsche Autobauer würden in Asien bald vom Markt verschwinden ist einfach lachhaft .
Daimler VW erzielen Rekord Umsätze . Nicht zuletzt auf dem boomenden Markt in China .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 12. Feb 2018, 09:52

PD du Lügenbaron! Nirgendwo habe ich behauptet, dass deutsche Autobauer in Asien vom Markt verschwinden. Sie werden es allerdings, wenn sie ihre Automodelle nicht den in China für die kommenden Jahre festgeschriebenen gesetzlichen Abgasbestimmungen anpassen werden. Da dies mit vertretbaren finanziellen Mitteln nicht zu schaffen sein wird setzen z.B. Daimler und VW für die Zeit ab 2023 auf dem asiatischen Markt zu 100 Prozent auf Elektroantrieb. Das sind offizielle Verlautbahungen der beiden Autobauer aus einen Interview mit dem Stern. Den Artikel dazu hatte ich ja bereits mehrfach hier verlinkt. Aber den ignorierst du ja.
Glaubst du im Ernst, dass z.B. VW und Daimler dann exclusiv für den europäischen bzw. Deutschen Makt noch Dreckschleudern für die letzten Fans von Rudolf Diesel herstellen werden?
Das ist Wunschdenken von dir.
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