Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 16. Mär 2017, 10:39

immernoch_ratlos hat geschrieben:(14 Mar 2017, 09:16)

Ich weiß, aber es muss ja nicht immer gleich mit "Senfgas" enden...

Im vorliegenden Fall geht es doch hauptsächlich um NO2 - wenn das wech ist, sollten auch Badener und Württemberger mit dem Ergebnis zufrieden sein...

Ganz nebenbei auch der von Motoren emittierte Feinstaub wech - das sollte doch (außer für Partikelfilterhersteller) ein weiteres gutes Argument sein - oder geht es eigentlich um die Abschaffung von PKWs generell ?

Das ist bei den Städten ja unterschiedlich. In Stuttgart scheint vor allem der Feinstaub das Hauptproblem zu sein, auch wenn die Stickoxide ebenfalls regelmäßig in zu hohen Mengen auftreten und Handlungsbedarf besteht. Bei uns im Norden ist Feinstaub hingegen kaum ein Problem, aber dafür vor allem die nitrosen Gase. Ob wir über die Abschaffung von Verbrennungsmotoren nachdenken, wäre dann ein separates Thema. In Sachen Klimaschutz wurde ja schon überlegt, ab 2030 keine Diesel- und ggf. auch keine Benzin-Fahrzeuge mehr neu zuzulassen. Da die wenigsten Pkw länger als 20 Jahre nach ihrer Erstzulassung noch stark genutzt werden, hätte man 2050 kaum noch Verbrenner auf der Straße außer ein paar wenige Ausnahmen, die aber im Promillebereich nicht weiter auffallen. Die Klimaziele für 2020 sind hingegen so gut wie gescheitert.

Der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland hat 2016 allen Klimaschutz-Bemühungen zum Trotz zugenommen. Die Emissionen stiegen um etwa vier Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 906 Millionen Tonnen, wie Prognosen des Umweltbundesamts und eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zeigen.

Die Angaben liegen der Deutschen Presse-Agentur und «Spiegel Online» vor. Damit wird unwahrscheinlicher, dass Deutschland sein Klimaziel für das Jahr 2020 erreicht, den Treibhausgas-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.

Eine Schüsselrolle spielt der Verkehr. Laut Umweltbundesamt (UBA) stieg der CO2-Ausstoß im Verkehrssektor insgesamt um 5,4 Millionen Tonnen, das ist ein Plus von 3,4 Prozent. Der Güterverkehr auf der Straße nahm demnach um 2,6 Prozent zu. Allein der höhere Diesel-Verbrauch sei für 4,8 Millionen Tonnen Treibhausgase mehr verantwortlich [...]

«Die Effizienzsteigerungen bei Fahrzeugen sind durch das Verkehrswachstum auf der Straße verpufft», sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... chbar.html

Da hat die Chefin des Umweltbundesamtes durchaus recht. Hier im Strang wurde ja auch schon mehrmals erwähnt, dass etwas sparsamere Motoren wenig bringen, wenn gleichzeitig mehr Fahrzeuge immer längere Wege zurücklegen und zugleich die Leistung/PS der Pkw radikal steigen. Eine Verkehrswende sieht anders aus.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Do 16. Mär 2017, 12:48

frems hat geschrieben:(16 Mar 2017, 10:39)

Das ist bei den Städten ja unterschiedlich. In Stuttgart scheint vor allem der Feinstaub das Hauptproblem zu sein, auch wenn die Stickoxide ebenfalls regelmäßig in zu hohen Mengen auftreten und Handlungsbedarf besteht. Bei uns im Norden ist Feinstaub hingegen kaum ein Problem, aber dafür vor allem die nitrosen Gase. Ob wir über die Abschaffung von Verbrennungsmotoren nachdenken, wäre dann ein separates Thema. In Sachen Klimaschutz wurde ja schon überlegt, ab 2030 keine Diesel- und ggf. auch keine Benzin-Fahrzeuge mehr neu zuzulassen. Da die wenigsten Pkw länger als 20 Jahre nach ihrer Erstzulassung noch stark genutzt werden, hätte man 2050 kaum noch Verbrenner auf der Straße außer ein paar wenige Ausnahmen, die aber im Promillebereich nicht weiter auffallen. Die Klimaziele für 2020 sind hingegen so gut wie gescheitert.


https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... chbar.html

Da hat die Chefin des Umweltbundesamtes durchaus recht. Hier im Strang wurde ja auch schon mehrmals erwähnt, dass etwas sparsamere Motoren wenig bringen, wenn gleichzeitig mehr Fahrzeuge immer längere Wege zurücklegen und zugleich die Leistung/PS der Pkw radikal steigen. Eine Verkehrswende sieht anders aus.

Zum Glück nicht nach deinen Vorstellungen .Das beruhigt.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Do 16. Mär 2017, 14:07

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Mar 2017, 12:48)

Zum Glück nicht nach deinen Vorstellungen .Das beruhigt.

Oh doch, die Fakten setzen sich ja durch. Aufgrund der Autolobby natürlich nur sehr langsam, aber man sieht ja in Städten sehr positive Entwicklungen; ob nun Dieselverbote, Verteuerung und Abschaffung von Parkraum, Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, Nachverdichtung für Städte mit kurzen Wegen, Ausweitung von verkehrsberuhigten Zonen, Absenkung von Tempolimits, ... da ist natürlich noch sehr viel Luft nach oben und wir hängen nicht nur bei der fortschrittlichen bargeldlosen Gesellschaft einige Jahre hinterher, aber der Trend stimmt ja und wir sind mit wenigen Jahren Verzug halt dort, wo andere als Pioniere bereits Mut zeigten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 17. Mär 2017, 14:13

@frems

Bei allem was in der Zukunft liegt, ist es wohl notwendig auch eventuelle "Game Changer" nicht unbeachtet zu lassen. Das "angestrebte Fahrverbot" ist ja lediglich eine Reaktion auf langjähriges "weiter so".

Dem PKW (das "P" wie in "PC") wird schon in wenigen Jahren aus ganz anderen Gründen nach und nach die Berechtigung entzogen werden. Als Einnahmequelle und Jobmotor haben fossil betriebene Fahrzeuge schon seit Jahren nach und nach ihren "Zenit" erreicht. Die eher vage Hoffnung nun über Exporte einen vergleichbaren Durchsatz im Rest der bislang davon verschont gebliebenen Welt zu erreichen, halte ich für obsolet.

Zum einen gibt es immer mehr Produzenten, welche da "mitmischen". Weiter, Länder welche den Punkt erreichen, wo breite Bevölkerungsschichten genügend Einkommen generieren, um sich ein Automobil überhaupt anschaffen und die Folgekosten leisten zu können, versuchen ja meist sofort auch selbst KFZ zu produzieren. Damit wird das "Stück Kuchen" das jedem zur Verfügung steht, stetig kleiner - eine Frage der Zeit, bis niemand mehr genügend Gewinn aus der Produktion ziehen kann. Entgegen der allgemeinen Erwartung "Wachstum" sei in geschlossenen Systemen wie dies nun unser Plante eben ist, quasi "unendlich" vergrößerbar, sind schlicht falsch.

Was sofort zur nächsten Begrenzung führt - auf die Bewohner der Republik kommen derzeit 55.568.268 KFZ aller Variationen. Bei ~82 Millionen kommen so schon mehr als 1 Fahrzeug auf Mann, Frau, Kind und längst fahruntüchtigen Greis. Die Welt mit derzeit ~7,4 Milliarden Menschen zur Hälfte mit KFZ auszustatten - würde selbst bei der Annahme, immer nur ~8 ... 10 % der Fahrzeuge werden überhaupt "bewegt", an gewisse Grenzen was die fossilen Kraftstoffe angeht, stoßen. Ergo ist - wird (selbst für Optimisten) diese Reiten, ein Reiten auf einem zunehmend toten Pferd.

Da aber sehr viel - auch für uns in D - weiterhin von Transport - Verkehr - Landwirtschaft abhängt, wäre ein Umstieg auf sog. "e-fuels" - synthetische Kraftstoffe - also aus ausschließlich Elektrizität gewonnene "nichtfossile Kraftstoffe" eine dringende und sehr notwendige Lösung. Dringend deswegen, weil besser niemand darauf wartet, bist der "Trigger" bei den fossilen "Brennstoffen" erreicht ist. Dann wird man eben nur noch entscheiden können für was "Ausschließlich" man weiter Energie verwenden möchte :?:

Jetzt - Grund "normale - nichtelektrisch betriebene" KFZ mittels "e-fuels" noch einige Jahre "sorglos" (was die Emissionen angeht) betreiben zu können, dabei eine leistungsfähige "Power to X" Versorgung aufzubauen, würde den Durchbruch zu EE ermöglichen. Jede kWh, jeder Liter "e-fuel" lässt sich mindestens zum Teil aus den Kosten für Energieimporten gegenfinanzieren. Dazwischen liegt (als Basis) PtG (Wasserstoff) oder synthetisches Methan. Alles bereits entwickelt, kann nur noch besser werden.... :cool:

Die Idee eines folgenlosen "weiter so", ist weitverbreitet, aber zu meinem Glück muss ich diese Folgen alterstechnisch weder erleben und schon gar nicht ausbaden. Das bleibt unseren Kindern und ganz gewiss unseren Enkeln vorbehalten - in diesem Sinn "WEITER SO" :rolleyes:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 17. Mär 2017, 15:21

Ich wäre unbedingt dafür, das mit fossilen Brennstoffen betriebene Auto so schnell wie möglich von unseren Strassen zu verbannen. Das E-Auto ist eine Lösung, die Brennstoffzelle die andere. Letztere Variante scheint leider in ihrer Entwicklung zumindest in Europa nicht sonderlich gefördert zu werden. Da tun die Japaner und Amis mehr.
Aber gut, es tut sich ja was auf dem Markt und das ist gut so. Eine Sache bereitet mir aber Kopfzerbrechen: E-Autos brauchen Strom, viel Strom für ihre Akkus. Der muss irgendwo herkommen. Klar, aus der Steckdose. Aber der muss erzeugt werden. Momentan schaffen das unsere vorhandenen Kaftwerke mit Leichtigkeit. Aber wie ist es, wenn E-Autos durch künftige Massenproduktionen immer preiswerter auf den Markt kommen und immer größere Reichweiten mit einer Akkuladung erzielen und damit für den Massenmarkt immer attraktiver? Der neue Opel Ampera-e bringt es in Tests bereits auf 520 km. Angestrebt werden von Opel 600 km. Derzeit wird der Ampera-e in den USA angeboten, im Frühjahr soll er für 35000 - 40000 Euro auf den deutschen Markt kommen (staatliche Förderung berücksichtigt).

In fünf Jahren soll in Deutschland das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen. Gleichzeitig wird Deutschland, nein, die ganze EU, einen Boom von neu zugelassenen E-Autos erleben, die alle ungeheuren Stromhunger haben. Woher kommt dann der zusätzlich benötigte Strom? Derzeit wird es für die Betreiber alternativer Energieerzeuger immer schwieriger, Baugenehmigungen für Windkraftanlagen zu bekommen. Immer mehr Bürger und Interessengruppen versuchen mit allen rechtlichen Mitteln den Bau einer Winkraftanlage in ihrer Nachbarschaft zu verhindern. Das Sankt-Florian-Prinzip ist allgegenwertig. Wenn ich allein sehe, welche Probleme es bei der Trassenführung für die geplante 380KV-Stromleitung von der Nordsee bis in den Süden der Repubklik gibt...
Ich will jetzt keine Pro/Kontra-Diskussion über Kernenergie auslösen. Die gibts doch schon irgendwo. Aber wäre es vorstellbar, dass angesichts des zu erwartenden "Strombooms" die Ausschalter der letzten im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke nicht umgelegt werden, ja, evtl. sogar mit einem Comeback und Neubau von Kernkraftwerken zu rechnen ist? Braunkohle wäre ja wohl kontraproduktiv. Und Erdgas in den riesigen Mengen angesichts der Endlichkeit dieses kostbaren Guts auch nicht das Wahre. Und noch schlimmer fände ich es, den zusätzlich benötigten Strom von französischen oder belgischen Kernkraftwerken dazu zu kaufen um dann das kernenergiefreie Deutschland zu feiern. Irgendwie ein Dilemma...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 18. Mär 2017, 08:19

Raskolnikof hat geschrieben:Gleichzeitig wird Deutschland, nein, die ganze EU, einen Boom von neu zugelassenen E-Autos erleben, die alle ungeheuren Stromhunger haben. Woher kommt dann der zusätzlich benötigte Strom?
Wie schon gesagt, solange es noch "frei verfügbare Energie" gibt, müssen die Prioritäten gesetzt werden. Falsche Entscheidungen - z.B. "Augen zu und weiter so" müssen selbstverständlich nicht alle ausbaden. Kinder schon und Enkel ganz gewiss. Doch was den notwendigen Strom angeht :
Was machen wir nur mit unserem Überschuss-Strom? (2017.03.14) hat geschrieben:Im Jahr 2016 wurden rund 50 TWh Strom aus Deutschland in die Nachbarländer exportiert. Prof. Dr. Werner Tillmetz vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) rechnet in seinem Meinungsbeitrag vor, wie man mit diesem Überschuss die Energiewende auf der Straße voranbringen könnte.

Anhand dieser Fakten bietet sich folgende Überlegung an: Was wäre, wenn wir diesen Strom nicht exportiert hätten, sondern zum Betanken von Elektrofahrzeugen benutzt hätten? Mit den 50 TWh Strom ließen sich mehr als 20 Millionen E-Autos das ganze Jahr über fahren. Das ist fast die Hälfte unserer Flotte, die dann unsere individuelle Mobilität emissionsfrei und ohne importiertes Erdöl ermöglicht hätte. Eine faszinierende Vorstellung, wie ich finde.

Viele werden sofort argumentieren, dass die Gleichzeitigkeit von Überschussstrom und dem Laden der E-Autos nur teilweise gegeben ist. Doch da die meisten Autos 23 Stunden am Tag stehen, hilft ein intelligentes Stromnetz, verbunden mit einer intelligenten Ladestrategie ein ganzes Stück weiter. Und dann gibt es ja noch die Brennstoffzellen-Fahrzeuge mit Wasserstoff als Treibstoff. Die 50 TWh könnten wir per Wasser-Elektrolyse in den gut speicherbaren Wasserstoff umwandeln. Der Stromüberschuss hätte in diesem Fall für mehr als 7 Millionen Brennstoffzellen-Fahrzeuge für das ganze Jahr gereicht.

Nachdem der Strom für durchschnittlich 3,5 Cent pro kWh ins Ausland verkauft wurde, hätte sich der E-Autofahrer über Treibstoff-Kosten von 0,70 € pro 100 km freuen können. Den Vergleich mit der aktuellen Tankstellenrechnung für Benzin kann jeder selbst anstellen. Natürlich gibt es im Detail und wie immer viele Wenns und Abers. Im Grundsatz zeigt die Abschätzung aber, dass die Energiewende auf der Straße machbar ist.
Damit wäre schon mal ein "Puffer" vorhanden, womit die notwendige Zeit für so oder so nötige Veränderungen für die Ersatzbeschaffung des Primärenergiebedarfs, "jetzt" noch vorhanden ist. Da Mobilität zum "zweiten Drittel" des gesamten Energiebedarfs gehört (100% E-Strom ca. 21%) wäre so auch da wenigstens ein Teil machbar.

Egal aus welcher Begründung, Atomstrom ohne Subvention (die ja gegenwärtig weiterläuft nur eben nicht auf der Stromrechnung) ist auch im Betrieb "sündhaft teuer - von den Baukosten und der Dauer bis ein AKW endlich ans Netz gehen könnte mal ganz abgesehen. Für das selbe Geld können die EE sehr viel günstiger vorangetrieben werden. Auch "e-fuel" - synthetische Kraftstoffe, sind Strom in anderer Form. PtG bringt das Ausgangsprodukt - Wasserstoff. Doch warum nur komplexe und aufwendig neue Vertriebswege ? Wenn die synthetischen Kraftstoffe den Betrieb vorhandener, bislang auf fossile Kraftstoffe angewiesene Motore, ohne Veränderungen und mit bis zu 10% höherer Leistung, weiter möglich machen - vollkommen schadstofffrei - auch ohne der Nahrungserzeugung Konkurrenz zu machen?

Nun ja, was reg ich mich auf - hier gibt es gewiss genügend "Expertise", die all das ganz sicher für unmöglich hält.....
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Sa 18. Mär 2017, 12:28

immernoch_ratlos hat geschrieben:(18 Mar 2017, 08:19)

Wie schon gesagt, solange es noch "frei verfügbare Energie" gibt, müssen die Prioritäten gesetzt werden. Falsche Entscheidungen - z.B. "Augen zu und weiter so" müssen selbstverständlich nicht alle ausbaden.

Absolute Zustimmung meinerseits.
Auch "e-fuel" - synthetische Kraftstoffe, sind Strom in anderer Form. PtG bringt das Ausgangsprodukt - Wasserstoff. Doch warum nur komplexe und aufwendig neue Vertriebswege ? Wenn die synthetischen Kraftstoffe den Betrieb vorhandener, bislang auf fossile Kraftstoffe angewiesene Motore, ohne Veränderungen und mit bis zu 10% höherer Leistung, weiter möglich machen - vollkommen schadstofffrei - auch ohne der Nahrungserzeugung Konkurrenz zu machen?

Mit Sicherheit wird uns die Zukunft noch weitere „saubere“ und regenerative Energiequellen bescheren, von denen wir derzeit noch nicht einmal träumen und die wir nicht mehr erleben werden. Jedoch können wir schwerlich den zweiten Schritt vor dem ersten machen und sollten zunächst einmal die Möglichkeiten ausschöpfen die wir haben bzw. längst vorliegende Forschungsergebnisse in die Praxis umsetzen. Das mit Wasserstoff betriebene Auto mit Brennstoffzelle ist neben dem E-Auto so etwas. Daimler-Benz hat bereits Anfang der 1970er Jahre der Welt versprochen, bis spätestens dem Jahr 2000 eine ganze Serie mit Wasserstoff betriebenen Autos auf den Markt zu bringen. Daimler-Benz war da seinerzeit weltweit führend in dieser Technik bzw. Forschung. Aber dann wurde es plötzlich ganz still um das Wasserstoffauto. Bis jetzt. Nun sind es Toyota, Hyundai und einige andere Automobilkonzerne, die die Brennstoffzelle für PKWs bis zur Serienreife entwickelt haben und bereits vom Band laufen. Schade. Das erste Serienauto mit Brennstoffzelle hätte auch „Made in Germany“ sein können. Aber egal, Hauptsache die Entwicklung geht da weiter. Biodiesel, gewonnen aus Palmöl aus Indonesien ist ja wohl der allerletzte Beschiss.

Ich frage mich, warum die (Weiter)Entwicklung der Brennstoffzelle als Energielieferant rund 40 Jahre nicht weiter vorangetrieben wurde. Politischer Wille?
Nun ja, was reg ich mich auf - hier gibt es gewiss genügend "Expertise", die all das ganz sicher für unmöglich hält.....

Ja, leider gibt es viele Menschen, die jeden technischen Fortschritt ungeprüft für Teufelswerk halten und von vornherein ablehnen oder als Utopie abtun. Unterstützt werden sie dabei durch Veröffentlichungen und Auftritten von selbst ernannten „Wissenschaftlern“ wie einem gewissen Hartmut Bachmann, der mit seinen Verschwörungstheorien eine große Gemeinschaft von Esoterikern und Menschen unterhält, denen er u.a. die größte Lüge der Menschheitsgeschichte verkauft, die „Klimalüge“. Aber gut, derartige Spinner werden die Zukunft nicht aufhalten.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 18. Mär 2017, 15:51

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:13)
@frems

Die Idee eines folgenlosen "weiter so", ist weitverbreitet, aber zu meinem Glück muss ich diese Folgen alterstechnisch weder erleben und schon gar nicht ausbaden. Das bleibt unseren Kindern und ganz gewiss unseren Enkeln vorbehalten - in diesem Sinn "WEITER SO" :rolleyes:

So ein "Weiter so" gibt's ja zum Glück nicht, auch wenn es manchmal frustrierend ist, dass es so lange dauert bis Gerichte, Politiker und auch der Normalbürger entsprechend handelt. Und ein paar Jährchen wollte ich persönlich auf diesem Planeten schon noch leben. :|
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 18. Mär 2017, 16:47

Was das "WEITER SO" angeht, immerhin gibt es auch hier einige User, welche zu Hoffnung Anlass bieten :thumbup:

Was sicher nicht bedeutet überall der gleichen Meinung zu sein. Doch wenigstens ähnlich. Was die notwendigen Fortschritte angeht, spätestens seit Mitte 70er Jahre "interessiere" ich mich für das Thema "Energie" recht intensiv. Unabhängig wie das sehr viele "anders" sehen, hängt davon sehr viel - eigentlich alles ab.

Die bereits verfeuerten fossilen "Brennstoffe" (das Zeug einfach nur zu verbrennen, ist bereits ein gigantischer Sündenfall) auch hier dürfte die zweite Hälfte des Schachbretts erreicht sein. Mag sich jemand vorstellen, was passiert, wenn uns hochpreisige fossile Brennstoffe vor dem Entwickeln genügend EE, schlicht praktisch alle Aktivitäten "verunmöglichen" werden :dead:

Dazu muss das Zeug nicht total wech sein, es genügt, wenn sich eine gleichermaßen hohe Nachfrage, mit einem immer geringer werdenden "Angebot" trifft. Warum wohl ist die Förderung relativ niedriger Qualitäten inzwischen so sündhaft teuer ? Gäbe es tatsächlich noch einfach zu fördernde fossile Brennstoffe, müssten alle Vollidioten sein, die sich an die wohl letzten, größeren, aufwendig teueren Reserven heranmachen....

Was ich für unverzichtbar halte, ist die Entwicklung aller drei Stränge wie ich sie zuvor schon beschrieben hatte. Wer den jährlichen Primärenergie allein Deutschlands kennt, kann unmöglich mit der alleinigen Stromerzeugung aus EE "zufrieden" sein. Schlimmer noch, der derzeitige Weltverbrauch fossiler Energien lässt sich keineswegs mit EE "abbilden". Je früher diese Illusion "beerdigt wird, desto besser.

Das grundlegende Problem ist, für die voraussehbare Lücke - EE vs. aktueller Energiebedarf, der noch immer mit hohem Prozentsatz exponentiell wächst, ist nur durch sehr clevere Technologie und vergleichsweise gigantische Einsparungen "füllbar" :rolleyes:

Transport und Verkehr - aber auch Landwirtschaft in all ihren Fassetten ist ausschließlich von der verwertbaren Energie abhängig. Mit der Heute zur Verfügung stehenden Rechenkapazität lässt sich das in allen Einzelheiten nachweisen. "Wir" sind so gesehen längst schlauer, als wir zum Handeln bereit sind :mad2:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Mär 2017, 20:05

frems hat geschrieben:(18 Mar 2017, 15:51)

So ein "Weiter so" gibt's ja zum Glück nicht, auch wenn es manchmal frustrierend ist, dass es so lange dauert bis Gerichte, Politiker und auch der Normalbürger entsprechend handelt. Und ein paar Jährchen wollte ich persönlich auf diesem Planeten schon noch leben. :|


ESSEN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands Stromkonzerne werben für den Ausbau der Elektromobilität und wollen bundesweit Tausende neue Ladesäulen bauen - in den eigenen Fuhrparks sind E-Autos aber meist noch eher die Ausnahme. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei mehreren Firmen. Nach Ansicht der Grünen kommt die Nutzung der E-Mobilität auch in vielen Ministerien nur langsam voran.

Beim Stromriesen RWE fahren nach Angaben des Unternehmens etwa 90 Prozent der 630 Dienstwagen mit Dieselmotoren, der Rest mit Benzin oder Hybridantrieben. Eon (EON SE) spricht von vorerst 200 Elektrofahrzeugen - bei 3000 Dienstwagen der Netzgesellschaft. Die Eon-Abspaltung Uniper kommt auf 18 reine E-Autos bei europaweit mehr als 1600 Dienstwagen.

Selbst bei der RWE-Zukunftstochter Innogy (innogy SE) - mit rund 4000 Ladepunkten bundesweit Marktführer für Ladesäulen - sieht es im eigenen Fuhrpark bei Elektroautos bisher eher mau aus. Der Anteil unter den etwa 1000 Dienstwagen sei noch "relativ gering", sagte ein Sprecher. Genauere Zahlen wollte er nicht nennen. Laut Branchenkreisen soll bei Innogy aber ein Vorstandsbeschluss zum spürbaren Ausbau der E-Mobilität bevorstehen. "Der Durchbruch der Elektromobilität wird kommen", sagte Innogy-Chef Peter Terium zur Jahresbilanz in der vergangenen Woche.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktie ... rk-5378783

Alle REDEN vom Umschwung......

Die Bundesregierung hat bestimmt komplett auf E-Dosen umgerüstet ??? 2 ?
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 18. Mär 2017, 20:15

Teeernte hat geschrieben:(18 Mar 2017, 20:05)

http://www.finanzen.net/nachricht/aktie ... rk-5378783

Alle REDEN vom Umschwung......

Die Bundesregierung hat bestimmt komplett auf E-Dosen umgerüstet ??? 2 ?

Keine Ahnung. Da die deutsche Bundesregierung nicht nur in Berlin, sondern auch Brüssel und Beijing Lobbyarbeit für Diesel-Fahrzeuge macht, würde ich Ihr auch nicht abnehmen, dass sie ein Interesse an sauberen Städte hätte.

immernoch_ratlos hat geschrieben:Transport und Verkehr - aber auch Landwirtschaft in all ihren Fassetten ist ausschließlich von der verwertbaren Energie abhängig. Mit der Heute zur Verfügung stehenden Rechenkapazität lässt sich das in allen Einzelheiten nachweisen. "Wir" sind so gesehen längst schlauer, als wir zum Handeln bereit sind :mad2:

Das ist ja in vielen Bereichen der Fall. Der Mensch ist aber eben auch ein Gewohnheitstier. Ich muss da manchmal auch mit dem Kopf schütteln. In einem Bezirk bei uns -- ohne Witz -- ist das derzeit medial größte Streitthema ein Radweg von einem Kilometer, der an einem Strand entlangführen soll. Darauf organisierte sich gleich eine Bürgerinitiative, nutzte ihre Kontakte im Rundfunk, setzte Politiker unter Druck und jaulte herum als würde man ein Endlager in ihren Garten setzen. Wenn sie im Sommer dann am Mittelmeer entspannen und an der Strandpromenade irgendwo ein junger Mann auf Inline-Skates fährt oder eine Frau auf ihrem Rad, nehmen sie das gar nicht wahr bzw. finden es normal. Aber bei "ihrem" Strand im Norden? Ganz schrecklich. Denkt denn keiner an die Kinder? Und viel zu teuer ist es doch auch! Und bestimmt machen die Fahrräder ganz viel Krach!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Mär 2017, 20:17

frems hat geschrieben:(18 Mar 2017, 20:15)

Keine Ahnung. Da die deutsche Bundesregierung nicht nur in Berlin, sondern auch Brüssel und Beijing Lobbyarbeit für Diesel-Fahrzeuge macht, würde ich Ihr auch nicht abnehmen, dass sie ein Interesse an sauberen Städte hätte.


Das ist ja in vielen Bereichen der Fall. Der Mensch ist aber eben auch ein Gewohnheitstier. Ich muss da manchmal auch mit dem Kopf schütteln. In einem Bezirk bei uns -- ohne Witz -- ist das derzeit medial größte Streitthema ein Radweg von einem Kilometer, der an einem Strand entlangführen soll. Darauf organisierte sich gleich eine Bürgerinitiative, nutzte ihre Kontakte im Rundfunk, setzte Politiker unter Druck und jaulte herum als würde man ein Endlager in ihren Garten setzen. Wenn sie im Sommer dann am Mittelmeer entspannen und an der Strandpromenade irgendwo ein junger Mann auf Inline-Skates fährt oder eine Frau auf ihrem Rad, nehmen sie das gar nicht wahr bzw. finden es normal. Aber bei "ihrem" Strand im Norden? Ganz schrecklich. Denkt denn keiner an die Kinder? Und viel zu teuer ist es doch auch! Und bestimmt machen die Fahrräder ganz viel Krach!



:D :D :D das ist - wie der Bau ner Lärmschutzwand......der bitte ohne Lärm von statten gehen soll.... Ramme vor...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 18. Mär 2017, 20:20

Teeernte hat geschrieben:(18 Mar 2017, 20:17)

:D :D :D das ist - wie der Bau ner Lärmschutzwand......der bitte ohne Lärm von statten gehen soll.... Ramme vor...

Da haben wir an der neuen S4 auch Spaß. Die Anwohner gingen auf die Barrikaden und die Bahn stimmte zu, teurere Lärmschutzmaßnahmen als nötig zuzustimmen. Und nun protestieren die Leute gegen geplante Lärmschutzwände, die ihr Blickfeld beeinträchtigen... :dead:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Mär 2017, 21:43

frems hat geschrieben:(18 Mar 2017, 20:20)

Da haben wir an der neuen S4 auch Spaß. Die Anwohner gingen auf die Barrikaden und die Bahn stimmte zu, teurere Lärmschutzmaßnahmen als nötig zuzustimmen. Und nun protestieren die Leute gegen geplante Lärmschutzwände, die ihr Blickfeld beeinträchtigen... :dead:


Man kann die Wand ja "nach unten" bauen.... :D :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 19. Mär 2017, 19:47

frems hat geschrieben:(16 Mar 2017, 14:07)

Oh doch, die Fakten setzen sich ja durch. Aufgrund der Autolobby natürlich nur sehr langsam, aber man sieht ja in Städten sehr positive Entwicklungen; ob nun Dieselverbote, Verteuerung und Abschaffung von Parkraum, Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, Nachverdichtung für Städte mit kurzen Wegen, Ausweitung von verkehrsberuhigten Zonen, Absenkung von Tempolimits, ... da ist natürlich noch sehr viel Luft nach oben und wir hängen nicht nur bei der fortschrittlichen bargeldlosen Gesellschaft einige Jahre hinterher, aber der Trend stimmt ja und wir sind mit wenigen Jahren Verzug halt dort, wo andere als Pioniere bereits Mut zeigten.


Was hat dein Gequatsche mit Mut zu tun ? Du verwechselst Blödheit mit Mut .Welche Fakten ? Deine Hasstiraden gegen Autos ?
Du scheinst erst ruhig schlafen zu können wenn hunderttausende AN in der Autoindustrie arbeitslos sind .
Geschäfte der Innenstädte sorgen sich um ihre Existenz und Typen wie du wollen Innenstädte durch Fahrverbote weiter austrocknen .´
Nur 4 % der Sickoxide stammen von Diesel PKW .In wenigen Jahren hat sich das Problem durch abgasarme Fahrzeuge von alleine gelöst .
Forderung der Handelskammern die Innenstädte müssen vor allem auch gut mit dem Auto erreichbar sein. Wenn nicht sterben Innenstädte aus.
weil sie chancenlos gegenüber den EKZ an den Stadträndern sind .Du darfst davon ausgehen EH Verbände und Handelskammern haben mehr Einfluss als einige
Grüne Schaumschläger .
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » So 19. Mär 2017, 19:56

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:13)

@frems

Bei allem was in der Zukunft liegt, ist es wohl notwendig auch eventuelle "Game Changer" nicht unbeachtet zu lassen. Das "angestrebte Fahrverbot" ist ja lediglich eine Reaktion auf langjähriges "weiter so".

Dem PKW (das "P" wie in "PC") wird schon in wenigen Jahren aus ganz anderen Gründen nach und nach die Berechtigung entzogen werden. Als Einnahmequelle und Jobmotor haben fossil betriebene Fahrzeuge schon seit Jahren nach und nach ihren "Zenit" erreicht. Die eher vage Hoffnung nun über Exporte einen vergleichbaren Durchsatz im Rest der bislang davon verschont gebliebenen Welt zu erreichen, halte ich für obsolet.

Zum einen gibt es immer mehr Produzenten, welche da "mitmischen". Weiter, Länder welche den Punkt erreichen, wo breite Bevölkerungsschichten genügend Einkommen generieren, um sich ein Automobil überhaupt anschaffen und die Folgekosten leisten zu können, versuchen ja meist sofort auch selbst KFZ zu produzieren. Damit wird das "Stück Kuchen" das jedem zur Verfügung steht, stetig kleiner - eine Frage der Zeit, bis niemand mehr genügend Gewinn aus der Produktion ziehen kann. Entgegen der allgemeinen Erwartung "Wachstum" sei in geschlossenen Systemen wie dies nun unser Plante eben ist, quasi "unendlich" vergrößerbar, sind schlicht falsch.

Was sofort zur nächsten Begrenzung führt - auf die Bewohner der Republik kommen derzeit 55.568.268 KFZ aller Variationen. Bei ~82 Millionen kommen so schon mehr als 1 Fahrzeug auf Mann, Frau, Kind und längst fahruntüchtigen Greis. Die Welt mit derzeit ~7,4 Milliarden Menschen zur Hälfte mit KFZ auszustatten - würde selbst bei der Annahme, immer nur ~8 ... 10 % der Fahrzeuge werden überhaupt "bewegt", an gewisse Grenzen was die fossilen Kraftstoffe angeht, stoßen. Ergo ist - wird (selbst für Optimisten) diese Reiten, ein Reiten auf einem zunehmend toten Pferd.

Da aber sehr viel - auch für uns in D - weiterhin von Transport - Verkehr - Landwirtschaft abhängt, wäre ein Umstieg auf sog. "e-fuels" - synthetische Kraftstoffe - also aus ausschließlich Elektrizität gewonnene "nichtfossile Kraftstoffe" eine dringende und sehr notwendige Lösung. Dringend deswegen, weil besser niemand darauf wartet, bist der "Trigger" bei den fossilen "Brennstoffen" erreicht ist. Dann wird man eben nur noch entscheiden können für was "Ausschließlich" man weiter Energie verwenden möchte :?:

Jetzt - Grund "normale - nichtelektrisch betriebene" KFZ mittels "e-fuels" noch einige Jahre "sorglos" (was die Emissionen angeht) betreiben zu können, dabei eine leistungsfähige "Power to X" Versorgung aufzubauen, würde den Durchbruch zu EE ermöglichen. Jede kWh, jeder Liter "e-fuel" lässt sich mindestens zum Teil aus den Kosten für Energieimporten gegenfinanzieren. Dazwischen liegt (als Basis) PtG (Wasserstoff) oder synthetisches Methan. Alles bereits entwickelt, kann nur noch besser werden.... :cool:

Die Idee eines folgenlosen "weiter so", ist weitverbreitet, aber zu meinem Glück muss ich diese Folgen alterstechnisch weder erleben und schon gar nicht ausbaden. Das bleibt unseren Kindern und ganz gewiss unseren Enkeln vorbehalten - in diesem Sinn "WEITER SO" :rolleyes:

Woher nimmst du die Weisheit unsere Kinder und Enkel müssten irgendetwas ausbaden ?
Die fahren fast alle ein Auto und würden sicher eingeschränkt in ihrer Mobilität wenn Autos abgeschafft würden . Ausbau von Straßen und Autobahnen ist angesagt
neue Modelle werden dafür sorgen ,dass Abgase in wenigen Jahren kein Thema mehr sind . Mag ja sein das die Menschen irgendwann mit Drohnen durch
die Luft fliegen nur wer behauptet zu wissen was in 50 oder 100 Jahren ist sollte sich als Hellseher probieren .
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Adlerauge
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Adlerauge » Mo 20. Mär 2017, 01:44

Ist in Österreich auch geplant.
Ich bin noch nie Diesel gefahren,immer nur Benzin!
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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immernoch_ratlos
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 20. Mär 2017, 09:36

"Positiv Denkender" - man kann Deine Art "Positiv" zu denken nur noch mit "Realitätsverweigerung" gleichsetzen.

Sieh Dich um - besser noch überprüfe Deine Argumentation an Hand der Realität. Das "Autoland" D hat zumindest hier seine Möglichkeiten NEUE - also zusätzliche Fahrzeuge abzusetzen, längst vollkommen ausgeschöpft. Kommt noch hinzu, dt. Hersteller sich beileibe nicht die Einzigen, welche dieses Land mit immer neuen Modellen beglücken wollen. Ich persönlich habe seit Jahren nur fabrikneue Fahrzeuge gekauft. Nach meist ~10 ... 11 Jahren das Nächste. Keine Ahnung wie oft Du Dir einen Neuwagen gönnst. Nach dieser Zeit fand sich immer noch jemand, der die Kisten weiterfuhr.

Da mein 2011 gekaufter Diesel wohl kaum der erforderlichen "6" entspricht und nicht umrüstbar ist, gehöre ich selbst zu den Betroffenen. Nur mache ich mir keinerlei Illusionen wie das ausgeht. Ich lüge mir nicht in die eigene Tasche wie so mancher hier. Auf dem Land lebend, muss ich ja nicht unbedingt bis in die künftigen Verbotszonen einfahren (was ich sowieso auch jetzt schon vermeide). Andere, welche in gleicher Lage, aber beruflich pendeln müssen, werden sich eben neue Wege ausdenken müssen.

Für all jene, wären schadstofffreie synthetische Kraftstoffe (die es ja bereits gibt) eine Lösung, welche allen Anforderungen gerecht würde. Selbst ein vorläufiges "weiter so" wäre nicht nur möglich, sondern zumindest für Transport und Landwirtschaft auch dringend notwendig. Das die inhaltsbedingten Emissionen fossile Treibstoffe, auf der "Motorseite" bekämpft werden sollen, ist angesichts der großen Anzahl von Motoren wenig sinnvoll. Dagegen an der Quelle (bei der Herstellung) bereits für alle einen schadstofffreien Sprit zur Verfügung zu stellen ist nur logisch. Statt also mühsam neue Motore zu entwickeln, welche mit den üblichen Kraftstoffen niemals schadstofffrei arbeiten können, wäre der rasche Aufbau entsprechender Herstellungskapazitäten für "e-fuel" nicht nur logisch, sondern auch intelligent.

Was die PKW-Flotte angeht. Man muss nun wirklich keine "Kristallkugel" zu Rate ziehen, um zu erkennen, die vorhandenen Kapazitäten in- und ausländischer Hersteller können den verbleibenden Ersatzbedarf "mit links" decken. Nun ich hab mir die Mühe gemacht und den größten Posten, PKW nach den jährlichen Verkaufszahlen zu untersuchen. "Zusätzliche" Fahrzeuge da gab es zwischen 1960 (4.489.407 PKW) die dritte Verdoppelung (35.796.844 PKW) zwischen 1991 ... 1994. Trotz nun inzwischen ~23 weiteren vergangenen Jahren, wird die vierte (und realistisch letzte) Verdoppelung (das wären dann 46.383.232 PKW) "irgendwo" zwischen 2019 ... 2020 stattfinden - wenn überhaupt.

Das bedeutet, die zusätzlich (über Ersatzbeschaffung hinaus) angeschafften (zugelassenen) PKW nehmen seit ~20 Jahren ab. Hauptsächlich der Ersatz von PKW macht das "Kerngeschäft" aus. Damit sind die frühen Wachstumserfolge längst Geschichte. Nun muss man kein Genie sein, die 5. Verdoppelung - das wären 92.766.464 PKW in D zugelassen, würde die hier lebende Bevölkerung mit mehr als 100% bereits übertreffen. Womit klar ist, dt. - eigentlich alle Hersteller können nur noch Länder beglücken, wo es derzeit nur wenige PKW gibt. Das sind die Armenhäuser dieser Welt. Spätestens jetzt solltest Du verstehen, die Industrie ist - kommt (positiv gedacht) sehr bald an die absolute Nachfragegrenze. Kein Wunder, wenn man also versucht andere Personentransportsysteme zu entwickeln. Grafik zum Beitrag

Ob nun bessere - wirklich schadstoffarme Motoren diese Situation überwinden können ? Zumindest D und EU fordern das emissionsfreie KFZ bis 2050. :eek: Die Mobilität wie wir sie bis dato betreiben, ist chancenlos. Spätestens unsere Enkel (im Erwachsenenalter) werden sich nur noch wundern, wie man sich ein solch teures Vehikel kaufen konnte, um es im DURCHSCHNITT nur zu 2 ... 3% tatsächlich "fahrend" zu nutzen. Dazu "passt" Warum der jungen Generation das Auto egal ist Was noch abzuwarten ist - "irgendwann" im Herbst (Herbstbeginn ist am 22. oder 23. September) wird das Bundesverwaltungsgerichtsurteil zu den Fahrverboten in ~180 dt. Städten "erwartet". Dieses höchstinstanzliche Urteil wird Klarheit schaffen. Ob das noch vor dem Datum der Bundestagswahl 2017 - 24. September erfolgt, bezweifle ich. :cool:

Nun ja weitere Diskussionen mit Dir erübrigen sich. Wer sich wissenschaftlichen Erkenntnissen derartig penetrant verweigert und nur seine eigen Vorstellung zum Maß aller Dinge macht, kann man so jemanden überhaupt noch ernst nehmen :?:

Ich halte mich da an folgende Maxime :
Lord Kelvin hat geschrieben:„Wenn man messen und beziffern kann, worüber man spricht, dann weiß man etwas darüber. Kann man etwas nicht messen oder beziffern, ist das Wissen darüber dürftig und unbefriedigend.“
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Mo 20. Mär 2017, 14:31

Es macht einfach keinen Sinn mit User „Positiv Denkender“ ernsthaft zu diskutieren. Ich denke, dass er das auch gar nicht will. Dies hat er im Thread „Abschaffung von Bargeld“ zig mal bewiesen. Auf Fakten wie Statistiken von statista.com und anderen seriösen Zahlenquellen, Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank, Bankinstituten und wissenschaftlichen Einrichtungen (Universitäten), den Medien aber auch dem allgemein zu beobachtenden Trend im Bezahlwesen geht PD in keinen seiner Beiträge ein. In einer Stupidität die Ihresgleichen sucht wiederholt PD seine Behauptungen ohne auf Meinungen und genannten Veröffentlichungen und Zahlen anderer User einzugehen. Da vermeidet er jede sachliche Auseinandersetzung einfach deshalb, weil er den genannten Fakten rein gar nichts entgegenzusetzen hat. Da steht er völlig nackt in der Gegend. Aber eines kann er (sinngemäß): Wie ein Kind im vorpubertären Alter mit den Füßen auf den Boden stampfen und behaupten dass die Erde eine Scheibe sei. Aber Beweise? ich akzeptiere ja durchaus andere Meinungen. Aber auf bloße Behauptungen und unbelegte Tatsachen die jeder Logik widersprechen einzugehen ist vergebliche Liebesmüh.

Für mich ist Positiv Denkender entweder ein Mensch der in einer Parallelwelt lebt, weil er es in der realen Welt nicht aushält und sich lieber im Hier und Jetzt oder schlimmer, in die Vergangenheit flüchtet.
Oder aber er sucht im Forum die Konfrontation in Form eines Brandstifters. Das wäre dann eine Form des Trollens. Ich glaube ja eher an die zweite Möglichkeit.
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
Positiv Denkender
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 20. Mär 2017, 22:33

immernoch_ratlos hat geschrieben:(20 Mar 2017, 09:36)

"Positiv Denkender" - man kann Deine Art "Positiv" zu denken nur noch mit "Realitätsverweigerung" gleichsetzen.

Sieh Dich um - besser noch überprüfe Deine Argumentation an Hand der Realität. Das "Autoland" D hat zumindest hier seine Möglichkeiten NEUE - also zusätzliche Fahrzeuge abzusetzen, längst vollkommen ausgeschöpft. Kommt noch hinzu, dt. Hersteller sich beileibe nicht die Einzigen, welche dieses Land mit immer neuen Modellen beglücken wollen. Ich persönlich habe seit Jahren nur fabrikneue Fahrzeuge gekauft. Nach meist ~10 ... 11 Jahren das Nächste. Keine Ahnung wie oft Du Dir einen Neuwagen gönnst. Nach dieser Zeit fand sich immer noch jemand, der die Kisten weiterfuhr.

Da mein 2011 gekaufter Diesel wohl kaum der erforderlichen "6" entspricht und nicht umrüstbar ist, gehöre ich selbst zu den Betroffenen. Nur mache ich mir keinerlei Illusionen wie das ausgeht. Ich lüge mir nicht in die eigene Tasche wie so mancher hier. Auf dem Land lebend, muss ich ja nicht unbedingt bis in die künftigen Verbotszonen einfahren (was ich sowieso auch jetzt schon vermeide). Andere, welche in gleicher Lage, aber beruflich pendeln müssen, werden sich eben neue Wege ausdenken müssen.

Für all jene, wären schadstofffreie synthetische Kraftstoffe (die es ja bereits gibt) eine Lösung, welche allen Anforderungen gerecht würde. Selbst ein vorläufiges "weiter so" wäre nicht nur möglich, sondern zumindest für Transport und Landwirtschaft auch dringend notwendig. Das die inhaltsbedingten Emissionen fossile Treibstoffe, auf der "Motorseite" bekämpft werden sollen, ist angesichts der großen Anzahl von Motoren wenig sinnvoll. Dagegen an der Quelle (bei der Herstellung) bereits für alle einen schadstofffreien Sprit zur Verfügung zu stellen ist nur logisch. Statt also mühsam neue Motore zu entwickeln, welche mit den üblichen Kraftstoffen niemals schadstofffrei arbeiten können, wäre der rasche Aufbau entsprechender Herstellungskapazitäten für "e-fuel" nicht nur logisch, sondern auch intelligent.

Was die PKW-Flotte angeht. Man muss nun wirklich keine "Kristallkugel" zu Rate ziehen, um zu erkennen, die vorhandenen Kapazitäten in- und ausländischer Hersteller können den verbleibenden Ersatzbedarf "mit links" decken. Nun ich hab mir die Mühe gemacht und den größten Posten, PKW nach den jährlichen Verkaufszahlen zu untersuchen. "Zusätzliche" Fahrzeuge da gab es zwischen 1960 (4.489.407 PKW) die dritte Verdoppelung (35.796.844 PKW) zwischen 1991 ... 1994. Trotz nun inzwischen ~23 weiteren vergangenen Jahren, wird die vierte (und realistisch letzte) Verdoppelung (das wären dann 46.383.232 PKW) "irgendwo" zwischen 2019 ... 2020 stattfinden - wenn überhaupt.

Das bedeutet, die zusätzlich (über Ersatzbeschaffung hinaus) angeschafften (zugelassenen) PKW nehmen seit ~20 Jahren ab. Hauptsächlich der Ersatz von PKW macht das "Kerngeschäft" aus. Damit sind die frühen Wachstumserfolge längst Geschichte. Nun muss man kein Genie sein, die 5. Verdoppelung - das wären 92.766.464 PKW in D zugelassen, würde die hier lebende Bevölkerung mit mehr als 100% bereits übertreffen. Womit klar ist, dt. - eigentlich alle Hersteller können nur noch Länder beglücken, wo es derzeit nur wenige PKW gibt. Das sind die Armenhäuser dieser Welt. Spätestens jetzt solltest Du verstehen, die Industrie ist - kommt (positiv gedacht) sehr bald an die absolute Nachfragegrenze. Kein Wunder, wenn man also versucht andere Personentransportsysteme zu entwickeln. Grafik zum Beitrag

Ob nun bessere - wirklich schadstoffarme Motoren diese Situation überwinden können ? Zumindest D und EU fordern das emissionsfreie KFZ bis 2050. :eek: Die Mobilität wie wir sie bis dato betreiben, ist chancenlos. Spätestens unsere Enkel (im Erwachsenenalter) werden sich nur noch wundern, wie man sich ein solch teures Vehikel kaufen konnte, um es im DURCHSCHNITT nur zu 2 ... 3% tatsächlich "fahrend" zu nutzen. Dazu "passt" Warum der jungen Generation das Auto egal ist Was noch abzuwarten ist - "irgendwann" im Herbst (Herbstbeginn ist am 22. oder 23. September) wird das Bundesverwaltungsgerichtsurteil zu den Fahrverboten in ~180 dt. Städten "erwartet". Dieses höchstinstanzliche Urteil wird Klarheit schaffen. Ob das noch vor dem Datum der Bundestagswahl 2017 - 24. September erfolgt, bezweifle ich. :cool:

Nun ja weitere Diskussionen mit Dir erübrigen sich. Wer sich wissenschaftlichen Erkenntnissen derartig penetrant verweigert und nur seine eigen Vorstellung zum Maß aller Dinge macht, kann man so jemanden überhaupt noch ernst nehmen :?:

Ich halte mich da an folgende Maxime :

Deine angeblich wissenschaftlichen Ausscheidungen darfst du für dich gerne Verinnerlichen . Nur es geht nicht um deine hellseherischen Voraussagen
für 2050 sondern um diejenigen die sich beflügelt durch den Staat einen Diesel für viel Geld gekauft haben .Die sollen jetzt enteignet werden
obwohl Dieselkraftstoffe nur zu einem geringen Teil der Stickoxide verantwortlich sind .Dein Gelaber was alles möglich sein könnte würde den
Zig Millionen Dieselbesitzern nichts aber gar nichts nützen .Die Reihenfolge die du hier angibst ist einfach lächerlich . Erst Dieselfahrer enteignen
dann neue Kraftstoffe anzubieten nützt niemanden etwas .
Was sich für Selbstdarstellern wie dich erübrigt ist deine Sache. Wenn du wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Wirklichkeit verwechselt
ist das deine Sache. Dieselfahrzuge erzeugen weniger Abgase . Deshalb wurden Dieselautos vom Staat gefördert und deshalb haben Millionen Menschen sich ein solches
Auto gekauft . Deine Spinnereien wie oft man ein Auto nutzt mögen auf dich zutreffen ..Wahr ist, Vielfahrer kaufen Dieselautos ,weil sich die die Mehrkosten
sonst gar nicht rechnen .Niemand verbietet dir zu Fuss in die Stadt zu laufen .Die Mehrheit der Autofahrer hat sich kein Auto gekauft um es am Stadtrand stehen zulassen . Hotels ,.Geschäfte ,Ärzte usw. würden von Taxen nicht mehr angefahren werden können.
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Di 21. Mär 2017, 16:19, insgesamt 1-mal geändert.

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