Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

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Positiv Denkender
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 2. Jun 2018, 13:57

frems hat geschrieben:(01 Jun 2018, 10:35)

Nee, Verbraucher und Anzahl der Zulassungen sind nicht identisch. Zudem ist es kein Dauerzustand, sondern eine Entwicklung über kurze Zeit in einem Trend, der weitergeht. Aber nunja, Statistik mag nicht jeder. Ist auch nicht weiter wild.


Wenn die Entwicklung angeblich nach deiner Fasson weitergeht warum noch Fahrverbote ?
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Elser
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Elser » Mi 6. Jun 2018, 11:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(29 May 2018, 17:05)

Heute auf T online (sorry wieder kein link nur ein Hinweis auf eine Quelle )
Diesel ist lange nicht so schlecht wie er gemacht wird. Das Thema wird von einigen Autohassern ideologisch ausgeschlachtet .
Im Forum gibt es 3-4 davon .Interessant übrigens der Stand der Abstimmung dort .Über 75 % sprechen sich bisher gegen Fahrverbote aus.


Na - machst'e Dir die Welt wieder wie "Ritter-Sport"? Quadratisch, praktisch, gut :D ? "Autohasser" :eek: ? Watt'n datt denn? :eek: Und dann siehst'e gleich 3-4 davon. Ach Mensch - denk doch einfach ...................... positiv :D ! Das sind doch vielleicht nur einfach Kritiker einer völlig dämlichen, autoindustriehörigen Politik :) .

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Kamikaze
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Kamikaze » Mi 6. Jun 2018, 11:53

Elser hat geschrieben:(06 Jun 2018, 12:30)
Das sind doch vielleicht nur einfach Kritiker einer völlig dämlichen, autoindustriehörigen Politik :) .


Das sehe ich genau so. Daher bin ich auch noch immer der Meinung, dass man (die Politik im Namen des Volkes) die Autoindustrie für ihren Jahrelangen Betrug bestrafen und in Zukunft besser beobachten sollte. Das Ganze an den (betrogenen) Endverbrauchern (Dieselfahrern) aus zu lassen halte ich für ein Bauernopfer, das unterm Strich keinen (oder sogar einen negativen) Effekt auf die Luftverschmutzung haben wird.

Ich gehe sogar soweit, zu unterstellen, dass die deutsche Autoindustrie an dem "Schongang" der deutschen Regierung mittelfristig zu Grunde gehen wird, da im "Land der Denker und Innovationen" der Innovationsdruck fehlt (die Autoindustrie kann ja praktisch tun und lassen, was sie will). Innovationsdruck gibt es für die deutschen Autobauer allenfalls im Ausland (interessant, dass da die USA, die aus dem Klimaabkommen ausgestiegen sind mehr politischen Druck aufbauen, als die BRD...), aber daraus entstehende Unannehmlichkeiten für diesen Industriezweig (z.B. Überproduktion, Arbeitsplatzverluste, etc.) werden brav von der deutschen Politik ausgemerzt (z.B. Kurzarbeitergeld, Transfergesellschaften, Bürgschaften, Kredite, etc.). Dieser mangelnde Druck zur Innovation sorgt schon jetzt zunehmend dafür, dass Autobauer anderer Nationen technologisch mit den Hiesigen gleichziehen und diese stellenweise schon überholt haben.
Ein altes indianisches Sprichwort sagt: "Wenn du merkst, dass dein Pferd tot ist, solltest du absteigen."
Zwar ist das "Pferd" (deutsche Autoindustrie) noch nicht gänzlich tot, aber deutlich altersschwach. Wir sollten uns so schnell wie möglich nach Alternativen Geschäftsfeldern umsehen, um auch in Zukunft ein wohlhabendes Land sein zu können, und uns nicht mehr blind auf unser "altes Steckenpferd" verlassen.
Wer viel kluges sagt ist klug,
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon jorikke » Do 7. Jun 2018, 12:45

Kamikaze hat geschrieben:(06 Jun 2018, 12:53)

Das sehe ich genau so. Daher bin ich auch noch immer der Meinung, dass man (die Politik im Namen des Volkes) die Autoindustrie für ihren Jahrelangen Betrug bestrafen und in Zukunft besser beobachten sollte. Das Ganze an den (betrogenen) Endverbrauchern (Dieselfahrern) aus zu lassen halte ich für ein Bauernopfer, das unterm Strich keinen (oder sogar einen negativen) Effekt auf die Luftverschmutzung haben wird.

Ich gehe sogar soweit, zu unterstellen, dass die deutsche Autoindustrie an dem "Schongang" der deutschen Regierung mittelfristig zu Grunde gehen wird, da im "Land der Denker und Innovationen" der Innovationsdruck fehlt (die Autoindustrie kann ja praktisch tun und lassen, was sie will). Innovationsdruck gibt es für die deutschen Autobauer allenfalls im Ausland (interessant, dass da die USA, die aus dem Klimaabkommen ausgestiegen sind mehr politischen Druck aufbauen, als die BRD...), aber daraus entstehende Unannehmlichkeiten für diesen Industriezweig (z.B. Überproduktion, Arbeitsplatzverluste, etc.) werden brav von der deutschen Politik ausgemerzt (z.B. Kurzarbeitergeld, Transfergesellschaften, Bürgschaften, Kredite, etc.). Dieser mangelnde Druck zur Innovation sorgt schon jetzt zunehmend dafür, dass Autobauer anderer Nationen technologisch mit den Hiesigen gleichziehen und diese stellenweise schon überholt haben.
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Zwar ist das "Pferd" (deutsche Autoindustrie) noch nicht gänzlich tot, aber deutlich altersschwach. Wir sollten uns so schnell wie möglich nach Alternativen Geschäftsfeldern umsehen, um auch in Zukunft ein wohlhabendes Land sein zu können, und uns nicht mehr blind auf unser "altes Steckenpferd" verlassen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 8. Jun 2018, 12:05

In Aachen wird es jetzt wahrscheinlich auch auf einigen Straßen ein Dieselfahrverbot geben :thumbup:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » Fr 8. Jun 2018, 13:37

Mit zunehmenden Diesel-Fahrverboten werden immer mehr Kommunen mutiger und verhängen ebenfalls Fahrverbote. Das wiederum führt dazu, dass die Nachfrage auch bei modernsten Diesel-PKW merklich nachlässt. Es wird die Zeit kommen, wo es einfach nur peinlich ist, einen Diesel zu fahren. Raucher haben eine ähnliche Erfahrung machen müssen. :)

http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 60jKcx-ap2
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon frems » Sa 9. Jun 2018, 19:57

Fahrverbote für ältere Diesel sind in Stuttgart wohl kaum noch zu vermeiden. In der grün-schwarzen Landesregierung gilt es nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts als schwierig bis unmöglich, um Verbote für Autos der Euronormen 3 und 4 noch herumzukommen. Der SWR berichtet, die Regierung plane auch Verbote für Diesel der Abgasnorm Euro-5. Einen ausgearbeiteten und intern abgestimmten Plan gebe es allerdings noch nicht.

Es solle zudem Ausnahmen geben, etwa für Pendler und Anwohner - vorausgesetzt, ihre Diesel-Autos würden mit einer Hardware nachgerüstet, um den Stickoxid-Ausstoß zu senken.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fahrverb ... 71978.html

Tja, und wer nicht nachrüstet, bleibt halt draußen. Da können viele Stuttgarter bald aufatmen.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » Sa 9. Jun 2018, 23:15

frems hat geschrieben:(09 Jun 2018, 20:57)

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fahrverb ... 71978.html

Tja, und wer nicht nachrüstet, bleibt halt draußen. Da können viele Stuttgarter bald aufatmen.


Ausnahmeregelungen soll es nur für Anwohner und Pendler geben.


die selbe Quelle..

Nachgerüstet... "Strömungsgleichrichter" und etwas Software. kostenfrei - fährt wie vor.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » So 10. Jun 2018, 08:57

Teeernte hat geschrieben:(10 Jun 2018, 00:15)

die selbe Quelle..

Nachgerüstet... "Strömungsgleichrichter" und etwas Software. kostenfrei - fährt wie vor.


Der genannten Quelle kann ich keinerlei technische Ausführungsdaten entnehmen; ein Preis für den Nachrüstsatz von 2.000 € bis 3.000 € kann bei gut erhaltenen Altfahrzeugen ein wirklicher Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Luftreinhaltung in Ballungsräumen sein. Warum erneut 1,5 t Stahl verformen, wenn das Altfahrzeug es noch täte mit vielleicht 20 kg Materialeinsatz?

Sie sollten sich dazu schon etwas genauer äußern. Mit "Strömungsgleichrichter" kann ich autofahrender Laie erst einmal gar nichts anfangen.

Das Geeiere aus dem Verkehrsministerium kommt mir so vor, daß der Minister dringend neue Fahrzeuge an den Mann, die Frau bringen möchte, indem er formal Nachrüstungen älterer Fahrzeuge ausschließt. Dabei kommt es aus meiner Sicht nur darauf an, daß der Umrüstsatz die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs nicht beeinträchtigt und die Richtwerte für die Umweltbelastung zweifelsfrei einhält. Alles andere hat das Ministerium überhaupt nicht zu interessieren.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Cobra9 » So 10. Jun 2018, 09:26

frems hat geschrieben:(09 Jun 2018, 20:57)

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fahrverb ... 71978.html

Tja, und wer nicht nachrüstet, bleibt halt draußen

. Da können viele Stuttgarter bald aufatmen.



Stuttgart tut hier aber was. Die Öffis werden billiger, schnellere Taktung ab 2019, mehr Linien.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 09:33

H2O hat geschrieben:(10 Jun 2018, 09:57)

Der genannten Quelle kann ich keinerlei technische Ausführungsdaten entnehmen; ein Preis für den Nachrüstsatz von 2.000 € bis 3.000 € kann bei gut erhaltenen Altfahrzeugen ein wirklicher Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Luftreinhaltung in Ballungsräumen sein. Warum erneut 1,5 t Stahl verformen, wenn das Altfahrzeug es noch täte mit vielleicht 20 kg Materialeinsatz?

Sie sollten sich dazu schon etwas genauer äußern. Mit "Strömungsgleichrichter" kann ich autofahrender Laie erst einmal gar nichts anfangen.

Das Geeiere aus dem Verkehrsministerium kommt mir so vor, daß der Minister dringend neue Fahrzeuge an den Mann, die Frau bringen möchte, indem er formal Nachrüstungen älterer Fahrzeuge ausschließt. Dabei kommt es aus meiner Sicht nur darauf an, daß der Umrüstsatz die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs nicht beeinträchtigt und die Richtwerte für die Umweltbelastung zweifelsfrei einhält. Alles andere hat das Ministerium überhaupt nicht zu interessieren.



Wie am Anfang des Threads beschrieben....hatte ich meinen privaten 1,6L Polo DSG zum "Umrüsten" - aufgerufen durch das KBA. Da gibts eine "Art" Gitter - einen "Strömungsgleichrichter" in den Ansaugtrakt - was in der VW Apotheke 5 Eu kosten sollte...und ne Softwareumrüstung ....die das Kistchen 1-2 kmh Endgeschwindigkeit "kostet". Vollspeed 205 kmh - verbraucht das Ding knapp 9L ...und bei 100 kmh sind es unter knapp unter 4 L Diesel die durchlaufen. Durch die Umrüstung geschätzte 0,5L weniger bei 200... Man kann das NOx immer noch "riechen".

Heisse Verbrennung mit hohem Ladedruck...

Da die Dose (elektro) automatisch schaltet - dreht sie nur beim 6. und 7. Gang und Vollgas in diese Region. bei Stadtfahrten wird schnell hochgeschalten.... so dass das Auto in der Stadt bei 50 kmh sowieso nicht in die Regionen der hohen NOx kommt....

Nach VOLLSPEED jedoch - ist eine Weile das NOx noch bemerkbar (wenn man aussteigt und hinter den Auspuff zum Beladen tritt.)

Von einer RICHTIGEN Umrüstung durch den Hersteller ist nichts zu hören.

Bei den Umrüstsätzen habe ich auch noch keine Euro 6 Garantie... also ABWARTEN. Die "Fahrverbote" :D :D :D wirken sich eher als eine "Gedenkfahrt" an den Chinesischen Verkehrsminister
Um-Lei-Tung aus.

- Von Fahr-VERBOT bleibt doch nichts. Da sind Fahrräder, Mopeds, Trecker und Pferdefuhrwerke viel härter betroffen !!
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » So 10. Jun 2018, 10:03

@ Teeernte:

Ja, das ist in Ihrem Falle sicher eine praktische Lösung, die zum guten Gewissen beiträgt. Mann-o-Mann, 205 km/h, die Strecke schaffe ich bestenfalls in 2 Stunden. :) Dann mit 3 ltr/100 km. Umweltklasse 4 ohne jede Filtermaßnahme. Die gab es leider nicht für den LUPO 3L.

Gut, ich werde den Rat des chinesischen Vekehrsministers annehmen, wenn ich dazu Anlaß habe. :D

Wenn mich mein kleines Schmuckstück unwiderruflich verlassen sollte, dann ist derzeit ein gasbetriebenes kleines Fahrzeug wie VW up! eco meine bevorzugte Wahl. Aber das eilt wirklich nicht... :cool:
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 10:06

Cobra9 hat geschrieben:(10 Jun 2018, 10:26)

Stuttgart tut hier aber was. Die Öffis werden billiger, schnellere Taktung ab 2019, mehr Linien.


Für Senioren, Auszubildende, Schüler und Studenten gibt es nur Netzkarten, die Zonenreduzierung trifft sie nicht, ein Preisabschlag ist für sie nicht geplant. Durch den Verzicht auf die Tariferhöhung 2019 könnten sich diese Gruppen, die jährlich 230 000 Tickets kaufen, aber auch zu den Gewinnern zählen. Unverändert bleiben die Konditionen in den VVS-Appendizes nach Beilstein, Geislingen und Altensteig, die nicht im Verbund liegen oder für die spezielle Regeln gelten.
. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... bf008.html

Stuttgart TUuuuuuT ....... Zone 5 - warten an im Winter kalten ....im Sommer heissen Trassen...... stehen.. - für Unglaubliche 1670 Euro im Jahr. Zone 1 - 676 Eu.

....und der BUS - muss ja auf der Landstrasse auch im Stau stehen.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 10:13

H2O hat geschrieben:(10 Jun 2018, 11:03)

@ Teeernte:

Wenn mich mein kleines Schmuckstück unwiderruflich verlassen sollte, dann ist derzeit ein gasbetriebenes kleines Fahrzeug wie VW up! eco meine bevorzugte Wahl. Aber das eilt wirklich nicht... :cool:


Unimog....

1. Platz in der Kategorie Energie und Umwelt: Mercedes-Benz Unimog :D :D :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon H2O » So 10. Jun 2018, 10:18

Teeernte hat geschrieben:(10 Jun 2018, 11:06)
...

...

....und der BUS - muss ja auf der Landstrasse auch im Stau stehen.


Dafür stößt der Bus aber keine Dieselabgase aus... oder?

An irgendener Stelle hatte ich vor Tagen aufgeschnappt, daß in Ballungsgebieten 40% der Luftverschmutzung von Dieselbussen und Diesellastern stammen. Da müßte man technisch doch sofort eingreifen, weil dort besonders viel Fortschritt möglich ist.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Jun 2018, 11:08

H2O hat geschrieben:(10 Jun 2018, 11:18)

Dafür stößt der Bus aber keine Dieselabgase aus... oder?

An irgendener Stelle hatte ich vor Tagen aufgeschnappt, daß in Ballungsgebieten 40% der Luftverschmutzung von Dieselbussen und Diesellastern stammen. Da müßte man technisch doch sofort eingreifen, weil dort besonders viel Fortschritt möglich ist.

Das geschieht doch auch schon länger. Ich berichtete wiederholt von Oldenburg. Da fährt kein einziger der über 100 Busse des ÖPNV noch mit Diesel. Alle Busse wurden auf Gasbetrieb umgerüstet. Jetzt haben auch bereits mehrere große Busunternehmen des Weser-Ems-Verbundes, die aus den umliegenden Landkreisen die Stadt anfahren auf Gas umgestellt. Und in vielen anderen Städten sieht es genau so aus.
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 11:08

H2O hat geschrieben:(10 Jun 2018, 11:18)

Dafür stößt der Bus aber keine Dieselabgase aus... oder?

An irgendener Stelle hatte ich vor Tagen aufgeschnappt, daß in Ballungsgebieten 40% der Luftverschmutzung von Dieselbussen und Diesellastern stammen. Da müßte man technisch doch sofort eingreifen, weil dort besonders viel Fortschritt möglich ist.



...Ist ja NUUUUUR wegen der HEIZUNG im Winter. Gegen die Sibirische Kälte - in den Großstädten.

Bis vor ein paar Jahren hat der Bus den Motor in der Wendeschleife nicht ausgemacht...
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon immernoch_ratlos » So 10. Jun 2018, 11:14

Vollkommen nebensächliche Diskussionen innerhalb dieses Themas, welches doch da lautet "Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten".

Das wohl unbekannte Blättchen FAZ - vermutliches Zentralorgan aller "Grünversifften" - meldet Heute : Quelle : FAZ (10.06.2018) "Ende der 18-Monats-Frist : 15.000 Diesel-Autos droht Stilllegung" Da geht es nicht mehr um lokal begrenzte Fahrverbote - eine eher dilettantische "Versuchsreihe" dem Leipziger Urteil Taten folgen zu lassen - nein hier droht ein totales Fahrverbot - um es im Nazijargon zu verschärfen "totaler als Total" - die betroffenen Fahrzeuge "dürfen schon bald überhaupt nicht mehr gefahren werden". Und jetzt wird es interessant, die gewöhnliche Argumentation "dies Fahrzeuge wurden ja amtlich zugelassen", stimmt zwar, aber weil dabei betrügerische Manipulationen diese Zulassung lediglich absichtsvoll und mit kriminellen Mitteln erschlichen wurden, erklärt sie die zulassende Behörde nun "alsbald" für ungültig.

Genau wie man an Diebesgut keine Eigentum erwerben kann - auch wenn man es zuvor dem Dieb "ordnungsgemäß und kostenpflichtig abgekauft hatte", zeigt sich nun, auch eine betrügerische erworbene Zulassung ist niemals eine rechtsverbindliche Zulassung gleichgestellt. Dazu schreibt die FAZ - die ja anders wie einige hier nicht einfach ihre "Beweisketten" selbst stricken, das Folgende und bezieht sich dabei auf Auskünfte des Bundesverkehrsministeriums :
FAZ hat geschrieben:VW- oder Audi-Dieselautos mit manipulierter Motorsoftware müssen umgerüstet werden – sonst dürfen sie schon bald nicht mehr gefahren werden. Zahlreiche Autobesitzer haben noch nicht reagiert.

Knapp 15.000 Besitzern von VW- und Audi-Dieseln mit Abgasmanipulation droht in den nächsten Wochen die Stilllegung ihrer Fahrzeuge – wenn sie die illegale Motor-Software nicht in der Werkstatt durch die neue legale Version ersetzen lassen. Denn es endet die 18-Monats-Frist für den verbindlichen Rückruf der Fahrzeuge, in denen die verbotene Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung eingebaut war.

„Der Rückruf ist verbindlich“, erklärte das Bundesverkehrsministerium. „Fahrzeuge, die nicht umgerüstet werden, können in letzter Konsequenz außer Betrieb gesetzt werden.

Betroffen sind VW- und Audi-Modelle der Baujahre 2009 bis 2014 mit dem „EA 189“-Dieselmotor – insgesamt 2,46 Millionen Fahrzeuge. In rund 0,6 Prozent der Fälle habe das Kraftfahrt-Bundesamt die zuständigen Zulassungsbehörden informiert, weil die Autobesitzer noch nicht reagiert hätten, heißt es im Berliner Ministerium. 0,6 Prozent entsprechen einer Zahl von 14.760 der insgesamt 2,46 Millionen Autos.
Besonders interessant sind die doch sehr weichen und so schön harmlos klingenden Formulierungen, deren sich die FAZ in dieser Sache bedient : Quelle FAZ (28.05.2018) "Diesel von Daimler : In zwei Wochen soll das Schummel-Ausmaß klar sein" Klingt doch wie das Überlisten beim heimischen Spielchen mit seinen lieben Kleinen, die "etwas schummeln" um sich einen "eigentlich" ganz unwichtigen Vorteil zu verschaffen.

Wer sich eine Zulassung "erschummelt" begeht der nicht eigentlich eine Straftat namens "Betrug" ? Das dt. Strafgesetzbuch ist da weniger nachsichtig und hält eine sehr enge Vorstellung was da zu tun sein könnte, wenn "Schummelei" sich als schnöder Betrug herausstellt :
dejure.org hat geschrieben:
§ 263
Betrug


(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,

2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,

3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,

4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger mißbraucht oder

5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.

(4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.
(6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).
Na da sollte doch für jeden der "Schummler" das richtige dabei sein...

Für Millionen der Betroffenen Eigentümer solche nur per "Schummel" überhaupt zugelassenen Fahrzeuge, ist doch zu befürchten das wie in § 263 unter 2. so hübsch formuliert :
2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
Da war doch ständig die Rede von angeblicher "Enteignung" - was ein Quatsch - hier fallen Millionen einer sorgsam eingefädelten Betrugsmasche zum Opfer und wie oft bei solchen Angelegenheiten werden die völlig Falschen für diese Machenschaften beschuldigt.

Die politisch brisante Frage ist allerdings, wann wussten die den betroffenen Behörden vorgesetzten Ministerien und deren Verantwortliche, was da süffisant ausgedrückt "geschummelt" wurde - die Prozesse im "fernen Ausland" (USA) dürften eigentlich niemandem verborgen geblieben sein....

Doch ganz offensichtlich "arbeiten die Mühlen der Justiz, zwar wie üblich langsam, aber wohl doch auch gründlich" - darauf könnte man kommen, wenn man wieder von einer "Dieselaffäre" in der FAZ zu lesen bekommt :
"Kraftfahrtbundesamt : Dieselaffäre weitet sich auf eine Million Daimler-Autos aus" FAZ hat geschrieben:Daimler gerät im Dieselskandal einem Medienbericht zufolge weiter unter Druck. Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) habe inzwischen fünf „unzulässige Abschaltfunktionen“ bei Daimler-Modellen entdeckt, berichte die „Bild am Sonntag“ vorab. Die Behörde gehe dem Verdacht nach, dass diese Software-Funktionen auch in einem Großteil der neueren Diesel-Flotte (Euro 6) zum Einsatz kamen und fast eine Million Fahrzeuge betroffen sind.
Drum merke - dümmer geht immer... :thumbup:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Teeernte
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Teeernte » So 10. Jun 2018, 11:17

Raskolnikof hat geschrieben:(10 Jun 2018, 12:08)

Das geschieht doch auch schon länger. Ich berichtete wiederholt von Oldenburg. Da fährt kein einziger der über 100 Busse des ÖPNV noch mit Diesel. Alle Busse wurden auf Gasbetrieb umgerüstet. Jetzt haben auch bereits mehrere große Busunternehmen des Weser-Ems-Verbundes, die aus den umliegenden Landkreisen die Stadt anfahren auf Gas umgestellt. Und in vielen anderen Städten sieht es genau so aus.


Osnabrück .....unvergessen die Innenstadtsperrung für (ALLE) PKW.....DIE Fahrradstadt....

So werde es voraussichtlich bis zum zweiten Quartal 2019 dauern, bis die größten Dreckschleudern in der knapp 100-teiligen Stadtbusflotte eliminiert sind.



NACH der Umrüstung a 16.000 Eu ist es nur noch eine KLEINE Dreckschleuder....

Für die gut 25 Kilometer lange, viermal gefahrene Runde benötigte das Testfahrzeug vom Typ MAN A23 am 9. Oktober 2017 durchschnittlich 95 Minuten. Das entspricht einer mittleren Geschwindigkeit von 16 Kilometer pro Stunde. Dabei strömten durchschnittlich 0,453 Gramm NOx pro Kilometer aus dem Auspuff, davon etwa neun Zehntel Stickstoffmonoxid und ein Zehntel Stickstoffdioxid. Zum Vergleich: Bei jeweils drei Runden, die der Bus am 16. und 17. August 2016 ohne SCR-Katalysator unter fast identischen Verkehrsbedingungen absolviert hatte, gelangten durchschnittlich 14,172 Gramm NOx pro Kilometer in die Luft.
. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/a ... 0&0&987789
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in München und weiteren Städten

Beitragvon Geri2 » So 10. Jun 2018, 11:21

Lebt Oldenburg vom Laenderfinanzausgleich? Wie sieht es mit Osnabrueck aus?

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